Das wird sicherlich nichts weil. lies mal hier die Auflistung:
Beitrag "Re: E-Auto mit Auspuff"
Die Pendlerpauschale fällt nach dessen Ansicht und deren Partei unter
die letzten zwei Punkte der Auflistung. Das haben halt viele so bei der
Wahl bestellt und bekommen das nun geliefert, wie bestellt.
Dieter schrieb:> Das wird sicherlich nichts weil. lies mal hier die Auflistung:> Beitrag "Re: E-Auto mit Auspuff"> Die Pendlerpauschale fällt nach dessen Ansicht und deren Partei unter> die letzten zwei Punkte der Auflistung. Das haben halt viele so bei der> Wahl bestellt und bekommen das nun geliefert, wie bestellt.
- Abschaffen aller versteckten Autoförderungen, deren Ideen noch aus dem
dritten Reich stammen.
🤦♂️
Shorty schrieb:> Derzeit wird ja drüber diskutiert, ob man die abschaffen soll. Ab wann> wöllte man das eingentlich umsetzen? Schon für 2021 oder "erst" 2022?
Jetzt warte doch erst einmal ab, noch steht die neue Regierung nicht
einmal, die Koalitionsverhandlungen haben gerade erst begonnen.
Diskutiert wird derzeit viel, aber entschieden ist noch gar nichts.
Und falls die Entfernungspauschale tatsächlich abgeschafft wird, was ich
allerdings für unwahrscheinlich halte, dann geht die Welt auch nicht
davon unter.
Abrissbirne schrieb:> Abschaffen aller versteckten Autoförderungen, deren Ideen noch aus dem> dritten Reich stammen.
Die Entfernungspauschale dürfen und können auch Radfahrer Fußgänger
geltend machen.
Nun ja, wenn man aber als Amöbe nur daherkriecht...
Zugvogel schrieb:> Die Entfernungspauschale dürfen und können auch Radfahrer Fußgänger> geltend machen.
So ist es, das genutzte Verkehrsmittel ist für die Geltendmachung der
Pauschale irrelevant. Öffentlicher Nahverkehr ist zum Beispiel auch eine
Möglichkeit.
Denkt daran, was die FDP tröötet:
>> "Keine Steuererhöhungen"
als ich das das erste Mal hörte, kamen mir die Tränen vor Lachen.
Denn ich hab mich gleich wieder an das
>> "Arbeit muss sich wieder lohnen"
erinnert gefühlt
autoschlechtumwelt schrieb:> Umweltbelastungspauschale auf 35Cent zu erhöhen aber den> Werbungungskostenpauschalbeitrag unverändert zu lassen ist eine> Frechheit.
Warum? Ich finde es gut, dass man erst einmal auf über 1.000 €
Werbungskosten kommen muss, um mehr absetzen zu können. Das macht für
viele Steuerzahler die Steuererklärung bezüglich Werbungskosten sehr
einfach.
Eigentlich müsste man nach 15 Jahren die Pendlerpauschale auf mindestens
40 Cent erhöhen um die Inflation auszugleichen, stattdessen diskutiert
man die Abschaffung.
Selbständige werden dann weiterhin ihre Fahrtkosten absetzten können?
Es ist zu hoffen, dass die Pendlerpauschale abgeschafft wird und zwar
schnell.Von der Grünen ist da nichts zu erwarten, dafür gibt es einfach
zu viele Posten und die eigenen Klientel muss auch noch bedient werden.
Heder schrieb:> Es ist zu hoffen, dass die Pendlerpauschale abgeschafft wird und zwar> schnell.
Warum? Du fährst ja nicht zum Spaß fröhlich durch die Gegend, sondern um
zu deinem Arbeitsort zu gelangen. Das sind also Kosten, die dir direkt
im Zusammenhang mit deinem zu versteuernden Einkommen entstehen, also
klassische Werbungskosten. Und mit der Unterhaltung eines Automobils hat
die Entfernungspauschale nicht direkt etwas zu tun, wie schon weiter
oben ausgeführt wurde.
Hi !
Wenn wir die Pendlerpauschale abschaffen, dann aber bitte auch
die Absetzbarkeit von Fahrtkosten für Freiberufler und Gewerbe
als Betriebsausgaben. Wenn man es nicht tut ist das eine Ungleich-
behandlung. Es ist schon eine Frechheit was uns die Politclowns
die sich sowieso nur selbst bereichern da alles zumuten wollen.
Am besten alle nur noch mit dem Fahrrad oder mit den ekligen
öffentlichen Verkehrsmitteln fahren. Wem das dann zulange dauert
der kann ja in die Mietskaserne in die Stadt ziehen. Die Politiker
können sich dann ja die Häuschen im Grünen aneignen. Die verdienen
sowie so mehr wie unsereins.
HAL9000 schrieb:> Wenn man es nicht tut ist das eine Ungleichbehandlung.
Du willst doch nicht etwa
mit sowas wie einem Gleichheitsgrundsatz kommen.
IN DEUTSCHLAND???
:D
Senf D. schrieb:> So ist es, das genutzte Verkehrsmittel ist für die Geltendmachung der> Pauschale irrelevant. Öffentlicher Nahverkehr ist zum Beispiel auch eine> Möglichkeit.
nutzt aber nichts wenn der nicht vorhanden ist oder mit vollen Bussen an
der Haltetelle vorbeifährt ohne anzuhalten!
HAL9000 schrieb:> Wenn wir die Pendlerpauschale abschaffen, dann aber bitte auch> die Absetzbarkeit von Fahrtkosten für Freiberufler und Gewerbe> als Betriebsausgaben. Wenn man es nicht tut ist das eine Ungleich-> behandlung.
Schon bitter, was für ein Spin gerade gedreht wird.
1. Die Pendlerpauschale müsste man auf 40 ct. erhöhen, wegen der
Inflation, die nebenbei bei den Energiekosten ja sogar noch höher lag.
2. Man verkauft die Pendlerpauschale als Vorteil und mit dem üblichen
Neid-Beisreflex muss man die natürlich abschaffen.
3. Am Ende bleibt die Pendlerpauschale, effektiv hat der Arbeitnehmer
weniger Geld im Geldbeutel, weil die Spritpreise gestiegen sind. Aber er
ist trotzdem froh, dass die Pauschale nicht abgeschafft worden ist.
schrieb im Beitrag #6865593:
> Selbständige werden dann weiterhin ihre Fahrtkosten absetzten können?
denen sollten erst mal Spassmobile nicht mehr steuerlich absetzbar sein
z.B. V-Klasse über 100k€, das sind Autos die niemand als Firmenwagen
braucht!
Senf D. schrieb:> Heder schrieb:>> Es ist zu hoffen, dass die Pendlerpauschale abgeschafft wird und zwar>> schnell.> Das sind also Kosten, die dir direkt im Zusammenhang mit deinem zu> versteuernden Einkommen entstehen, also klassische Werbungskosten.
Kosten? Das sind klassische Belastungen die vor allem das Fahren von
Klimakillern-SUVs, Hausfrauenpanzern und anderen Dreckschleudern
subventionieren und nebenbei direkt zur Zerstörung der Umwelt führen.
Weiter: bitte kein Werbekostengelaber. Wenn Du zu weit weg bist von
Deinem Arbeitsplatz: näher heranziehen. Es ist nicht die Aufgabe der
Allgemeinheit Leute wie Dich zu hätscheln und mit Geld vollzustopfen für
Entscheidungen die DU allein getroffen und zu verantworten hast.
Karl schrieb:> Haben aber auch wenig Kosten. Bringen je km tut sie jedem gleich.
Falsch, ab dem 21. Entfernungskilometer kann man fast 17% mehr pro km
vom zu versteuernden Einkommen abrechnen.
Heder schrieb:> Wenn Du zu weit weg bist von> Deinem Arbeitsplatz: näher heranziehen. Es ist nicht die Aufgabe der> Allgemeinheit Leute wie Dich zu hätscheln und mit Geld vollzustopfen für> Entscheidungen die DU allein getroffen und zu verantworten hast.
selten so einen Unsinn gelesen
Es war offensichtlich möglich von meinen jahrelang gezahlten
Steuergeldern mit Subventionen meinen Arbeitsplatz um 100 km zu
verlagern!
Heder schrieb:> Weiter: bitte kein Werbekostengelaber. Wenn Du zu weit weg bist von> Deinem Arbeitsplatz: näher heranziehen.
Klar, der Lebensmittelpunkt hat der Arbeitgeber zu sein. Das der Mensch
sesshaft geworden ist, war wohl der große Irrtum.
Heder schrieb:> Es ist nicht die Aufgabe der> Allgemeinheit Leute wie Dich zu hätscheln und mit Geld vollzustopfen für> Entscheidungen die DU allein getroffen und zu verantworten hast.
Genau, wer arbeitet und diesen Staat mitsubventioniert, der ist selbst
schuld. Hab ich eingesehen und ich werde sicher nicht länger arbeiten,
als unbedingt nötig. ;)
Shorty schrieb:> Klar, der Lebensmittelpunkt hat der Arbeitgeber zu sein. Das der Mensch> sesshaft geworden ist, war wohl der große Irrtum.
So zumindest in der Theorie der Liberalen: Dort ist die Wahl des
Wohnorts eine rein private Entscheidung, deren Konsequenzen ebenso rein
privat zu bleiben haben.
LG, Sebastian
Heder schrieb:> Weiter: bitte kein Werbekostengelaber. Wenn Du zu weit weg bist von> Deinem Arbeitsplatz: näher heranziehen. Es ist nicht die Aufgabe der> Allgemeinheit Leute wie Dich zu hätscheln und mit Geld vollzustopfen für> Entscheidungen die DU allein getroffen und zu verantworten hast.
Du kannst aber von den Bürgern auch nicht erwarten, dass sie wie Nomaden
ständig ihrem Arbeitsplatz hinterherziehen. Der Bürger geht immerhin
arbeiten und erwirtschaftet damit Steuereinnahmen für den Staat; da ist
es nur recht und billig, wenn er einen kleinen Zuschuss (mehr ist es eh
nicht) in Form einer Steuererleichterung für seinen Fahrtweg bekommt,
ganz unabhängig vom gewählten Verkehrsmittel.
Im Übrigen bin ich selbst gar nicht betroffen, da ich durch sehr viel
Home Office gar nicht über die Werbungskostenpauschale komme; du
brauchst mich also gar nicht so persönlich angehen. Trotzdem bin ich für
eine Beibehaltung der Entfernungspauschale.
Shorty schrieb:> Selbständige werden dann weiterhin ihre Fahrtkosten absetzten können?
Wie soll es sonst funktionieren, oder sollen Unternehmen sämtliche
Fahrtkosten als zu versteuernden Gewinn verbuchen? Da könnte in manchen
Branchen die Steuerbelastung dann die realen Gewinne auffressen.
Die ganze Diskussion ist eine Scheindiskussion. Wenn weniger auto
gefahren werden soll, muss man die Kosten dafür verteuern. Wenn
insgesamt weniger gefahren werden soll, muss man auch für ÖPNV die
Kosten steigern. Im Umkehrschluss muss dann aber auch hingenommen
werden, dass für arbeitslose mehr als 60 min mit dem Fahrrad (also so
ca. 15 km) nicht zumutbar sind.
Karl schrieb:> Haben aber auch wenig Kosten. Bringen je km tut sie jedem gleich.
Erst mal nachdenken.
Jemnad der mehr als 100000 Euro im Jahr verdient spart richtig gut durch
die Pendlerpauschale. Der Andere der mit Mindestlohn rumkrebst oder nur
in den Semesterferien arbeitet bringt sie gar nichts weil er so arm ist
dass er (fast) keine Steuern zahlt.
Wie an so vielen Stellen das (schwarze) Modell das immer die
Wohlhabenderen begünstigt.
Wolfgang schrieb:> Karl schrieb:>> Haben aber auch wenig Kosten. Bringen je km tut sie jedem gleich.>> Falsch, ab dem 21. Entfernungskilometer kann man fast 17% mehr pro km> vom zu versteuernden Einkommen abrechnen.
Logik ist nicht so deine stärke? Auch der Fußgänger kann bei 21 km die
17% mehr absetzen. Und seine Kosten sind immer noch niedriger als für
den Betrieb eines PKW. Wo genau habe isch was falsches geschrieben?
Udo S. schrieb:> Erst mal nachdenken.> Jemnad der mehr als 100000 Euro im Jahr verdient spart richtig gut durch> die Pendlerpauschale. Der Andere der mit Mindestlohn rumkrebst oder nur> in den Semesterferien arbeitet bringt sie gar nichts weil er so arm ist> dass er (fast) keine Steuern zahlt.> Wie an so vielen Stellen das (schwarze) Modell das immer die> Wohlhabenderen begünstigt.
Hat mit der Pendlerpauschale aber nix zutun. Steuerliche
Absetzungsmöglichkeiten bringen immer nur dem was, der Steuern zahlt.
Wenn man möchte, dass der Geringverdiener mehr bekommt müsste man über
echte Subventionen nachdenken, also je km Arbeitsweg bekommt man 30 ct
vom Staat auf die Hand. Im Anschluss könnte man dann das gesamteinkommen
versteuern. Da würde der Geldverdiener (prozentual) mehr profitieren,
als der Gutverdiener. Durch das streichen der Pendlerpauschale schiebt
man jetzt einfach die mittleren Einkommen auf dem Land näher an Hartz
IV, mehr passiert nicht.
Udo S. schrieb:> Jemnad der mehr als 100000 Euro im Jahr verdient spart richtig gut durch> die Pendlerpauschale. Der Andere der mit Mindestlohn rumkrebst oder nur> in den Semesterferien arbeitet bringt sie gar nichts weil er so arm ist> dass er (fast) keine Steuern zahlt.> Wie an so vielen Stellen das (schwarze) Modell das immer die> Wohlhabenderen begünstigt.
Wer mehr als 100000€ im Jahr verdient, zahlt aber auch ordentlich
Steuern und Sozialbeiträge. Daß er nicht auch noch Steuern zahlen muß
auf das, was er erstmal bekommt aber gleich wieder für den Weg zur
Arbeit abgeben muß (wobei in Kraftstoffen ja nochmal 2/3 Steuern
enthalten sind, nur am Rande), finde ich ok.
Wer mit seiner kaum Geld erwirtschaftet, zahlt ja auch kaum Steuern. Was
ist so schlimm, wenn er dann auch keine zurückbekommt?
Wenn Billigjobs nichts abwerfen, lohnt sich dafür halt kein teurer
Arbeitsweg.
Es ist nun mal so, daß Einkommenssteuer fällig wird für Geld, das man
auch bekommt von seiner Arbeit.
Daß man keine zahlen muß für Geld, das man gar nicht hat, ist keine
Subvention.
Karl schrieb:> Durch das streichen der Pendlerpauschale schiebt man jetzt einfach die> mittleren Einkommen auf dem Land näher an Hartz IV, mehr passiert nicht.
Jetzt übertreib aber nicht. Erstens ist noch überhaupt nichts
entschieden, und zweitens macht die Entfernungspauschale keinen so
riesigen Unterschied - die Werbungskostenpauschale von derzeit 1.000 €
kann der Pendler in jedem Fall absetzen, es geht also eh nur um die
Subventionierung der Beträge, die darüber liegen.
Udo S. schrieb:> Wie an so vielen Stellen das (schwarze) Modell das immer die> Wohlhabenderen begünstigt.
Wer so wenig Einkommen generiert, dass er kaum Steuern zahlt, braucht
sich aber auch nicht darüber beklagen, wenn er nicht von Steuervorteilen
profitiert - das ist doch absurd.
Senf D. schrieb:> Wer so wenig Einkommen generiert, dass er kaum Steuern zahlt, braucht> sich aber auch nicht darüber beklagen, wenn er nicht von Steuervorteilen> profitiert - das ist doch absurd.
Klar, du glaubst also auch dass ein Manager 100 mal mehr und schwerer
schuftet als ein Rettungssanitäter. Oder gar mehr "Verantwortung" hat.
Und wenn er einen weiteren Arbeitsweg hat, weil er sich nämlich kein 1
Millionen Loft in der Innenstadt leisten kann, dann ist er selbst schuld
wenn er vom Staat bei doppeltem Arbeitsweg weniger zurückbekommt als
besagter Manager.
Udo S. schrieb:> Und wenn er einen weiteren Arbeitsweg hat, weil er sich nämlich kein 1> Millionen Loft in der Innenstadt leisten kann, dann ist er selbst schuld> wenn er vom Staat bei doppeltem Arbeitsweg weniger zurückbekommt als> besagter Manager.
Er zahlt ja schon kaum Steuern, jedenfalls sehr viel weniger als der
Manager, warum sollte er dann auch nicht weniger zurückbekommen? Das ist
doch nur logisch und auch vollkommen in Ordnung so.
Senf D. schrieb:> Wer so wenig Einkommen generiert, dass er kaum Steuern zahlt, braucht> sich aber auch nicht darüber beklagen, wenn er nicht von Steuervorteilen> profitiert - das ist doch absurd.
Beklagt werden zur Zeit aber, von den jetzigen Profiteuren, die Pläne
zur Abschaffung der Pendlerpauschale.
LG, Sebastian
Sebastian W. schrieb:> Beklagt werden zur Zeit aber, von den jetzigen Profiteuren, die Pläne> zur Abschaffung der Pendlerpauschale.
Das ist doch immer so. Wer verzichtet schon gerne auf Privilegien, an
die man sich seit vielen Jahren gewöhnt hat? Das ist nur menschlich.
Klaus W. schrieb:> Wer mehr als 100000€ im Jahr verdient, zahlt aber auch ordentlich> Steuern und Sozialbeiträge.
Dann guck mal, was zwischen 1999 und 2005 unter Schröder mit dem
Spitzensteuersatz passiert ist. Und die Sozialbeiträge sind durch die
Beitragsbemessungsgrenze gedeckelt.
Wolfgang schrieb:> Klaus W. schrieb:>> Wer mehr als 100000€ im Jahr verdient, zahlt aber auch ordentlich>> Steuern und Sozialbeiträge.>> Dann guck mal, was zwischen 1999 und 2005 unter Schröder mit dem> Spitzensteuersatz passiert ist.
Wer hat uns verraten?
Sozialdemokraten!
Karl schrieb:> Wie soll es sonst funktionieren, oder sollen Unternehmen sämtliche> Fahrtkosten als zu versteuernden Gewinn verbuchen? Da könnte in manchen> Branchen die Steuerbelastung dann die realen Gewinne auffressen.
Wie soll es sonst funtionieren, oder sollen die Untertanen sämtliche
Fahrtkosten aus zu versteuernden Einkommen verbuchen? Da bleibt bei
vielen Untertanen nichts mehr übrig. Die Politiker die diese Regeln
beschließen, füllen sich die Taschen auf eine dreiste Art und
Weise. Vermutlich bezahlen diese Leute nicht einmal Steuern, früher
gab es ja mal einen Abgeordneten-Freibetrag. Ob es den heute noch gibt
kann ich nicht sagen.
Ich bin es auch leid mich von diesem maroden Staat wie eine
Weihnachtsgans ausnehmen zu lassen.
Überall wird man beschissen, bei der Rente, bei den Energiekosten,
Bei der GEZ usw.
Die EEG-Umlage, die bezahlen große Unternehmen nicht. Die haben
irgendwie getrickst. Alle regen sich auf, wird die Kohle eingetrieben
NEIN.
Man kann sich nicht dagegen wehren, es sei denn man hört auf
einer Erwerbstätigkeit nachzugehen.
Ihr vergißt hier, dass eine Idee der Pendlerpauschale auch war das Land
nicht so ausbluten zu lassen und die Städte nicht die so schnell so
viele Leute aufnehmen kann.
Viele können nicht an einen Ort ziehen, weil die Ehepartner keinen ihrer
beruflichen Entwicklung passenden Job am gleichen Ort finden. Im
Hinblick auf diesen Punkt hatte ein hartes Patriachariat einen echten
Pluspunkt.
Zu bestimmten Uhrzeiten wird es einzelne Menschen, besonders Frauen, zu
gefährlich den Weg zu Fuß, Rad oder ÖPNV, wenn dieser noch fährt
zurückzulegen. Im Hinblick auf diesen Punkt hatte ein hartes
Patriachariat einen kleinen echten Pluspunkt.
Die Arbeitszeiten sind häufig so gestalltet, dass ein gemeinsames
Pendeln mit Nachbarn sehr erschwert wird.
Am meisten profitieren von der Pendlerpauschale die Doppelverdiener. Es
ist daher auch ein Mittel gegen das Patriachariat, d.h. interessant zu
machen, den Frauen auch eine Karriere zu ermöglichen.
Vor dem Umziehen muss erst eine bezahlbare Wohnung gefunden werden. Es
soll bereits öffentlich Beschäftigte gegeben haben, deren Versetzung
nicht möglich gewesen sein soll, weil diese am neuen Dienstort keine
bezahlbare Wohnung gefunden hätten, d.h. es wäre nach der Miete so wenig
Geld zum Leben übrig gewesen, dass dessen Korruptionsgefährdunglevel so
hochgestuft werden hätten müssen, dass auch einfachste Aufgaben nicht
mehr hätten sein dürfen.
Wolfgang schrieb:> Dann guck mal, was zwischen 1999 und 2005 unter Schröder mit dem> Spitzensteuersatz passiert ist. Und die Sozialbeiträge sind durch die> Beitragsbemessungsgrenze gedeckelt.
Das ist auch gut so, hat der Bundeskanzler Schröder damals richtig
gemacht.
Lindenbär schrieb im Beitrag #6865526:
> Wegekosten sind Werbungskosten. Das ist keine Subvention. Habeck hatte> das auch nicht so gut verstanden.
Solange bis die Pendler bei Aufwand > Ertrag mit dem pendeln aufhören
und die Städte Mangels (Reparatur)Handwerkern verfallen.
Ich kenne niemanden der freiwillig aus Lust am fahren pendelt,
egal ob Auto oder ÖPNV.
Es gäbe ja noch Werkswohnungen und Firmen die die Mitarbeiter zuhause
abholen lassen (ok, gab's in den 60ern...)
Butzo
Dieter schrieb:> Ihr vergißt hier, dass eine Idee der Pendlerpauschale auch war das Land> nicht so ausbluten zu lassen und die Städte nicht die so schnell so> viele Leute aufnehmen kann.
Wie ging der Witz mit dem Mietendeckel noch mal? Da war doch was mit
überraschend knappem Wohnraum in den Städten und deswegen sind die
Mieten durch die Decke. Und jetzt will die Verräterpartei noch mal Öl
ins Feuer gießen, weil die Arbeitnehmer gefälligst weniger Kilometer
fahren sollen?
Die Medianverdiener müssten einfach mal 3 Wochen zusammen wegen Husten
daheim bleiben und den Berliner Führungsbunker und sein oberes feines
Bürgertumsgeschmeiß in der Scheiße zappeln lassen. Man muss denen
einfach mal wieder demonstrieren, wie wichtig der unterbezahlte und
übersteuerte Pöbel für den Erhalt der BRD ist und welchen unwichtigen
bis hin zum parasitären Charakter das obere Fünftel der Gesellschaft
hat.
HAL9000 schrieb:> Überall wird man beschissen, bei der Rente
früher haben eigentlich nur Männer gearbeitet
und die Rente hat funktioniert.
heute arbeiten viele Frauen und sie funktioniert bald nicht mehr?
Wolfgang schrieb:> Dann guck mal, was zwischen 1999 und 2005 unter Schröder mit dem> Spitzensteuersatz passiert ist. Und die Sozialbeiträge sind durch die> Beitragsbemessungsgrenze gedeckelt.
Schröder? Ist das nicht der, der den Lakaien für den Diktator - Pardon,
Präsidenten - Putin macht? Ist der nicht von der Partei dir seit über
150 Jahren die Arbeiterklasse (aka "kleinen Leute") verarscht und der
herrschenden Klasse das Geld hinten und vorne reinsteckt?
Martin schrieb:> Schröder? Ist das nicht der, der den Lakaien für den Diktator - Pardon,> Präsidenten - Putin macht? Ist der nicht von der Partei dir seit über> 150 Jahren die Arbeiterklasse (aka "kleinen Leute") verarscht und der> herrschenden Klasse das Geld hinten und vorne reinsteckt?
Zumindest hat er Anfang des Jahrhunderts in Deutschland dringend
notwendige Reformen durchgezogen (Agenda 2010), das muss man Schröder
immerhin zu gute halten. Damals war die Arbeitslosigkeit hoch und
Deutschland der "kranke Mann Europas". Die Reformierung des
Arbeitslosengeldes war dabei ein wichtiger und richtiger Schritt, um
wirtschaftlich wieder in die Erfolgsspur zu kommen.
Martin schrieb:> Schröder?
der mit den Heuschrecken.
Die ins Land gekommen sind,
als Verkäufe (resp. die Gewinne daraus)
von zerstückelten Unternehmen steuerfrei wurden.
●DesIntegrator ●. schrieb:> HAL9000 schrieb:>> Überall wird man beschissen, bei der Rente>> früher haben eigentlich nur Männer gearbeitet> und die Rente hat funktioniert.> heute arbeiten viele Frauen und sie funktioniert bald nicht mehr?
So ist das halt wenn Gelder/Steuern nicht dafür verwendet werden für das
sie ursprünglich gedacht waren. Würden in DE so wie in AT alle (auch die
Reichen, Beamte und Politiker) in die Rentenkasse einzahlen und die
Gelder ausschließlich für die Renten verwendet, könnten die Gelder
durchaus reichen.
René H. schrieb:> Würden in DE so wie in AT alle (auch die> Reichen, Beamte und Politiker) in die Rentenkasse einzahlen
Die Logik hab ich bis heute nicht verstanden. Was soll sich bessern? Die
werden nicht nur einzahlen, sondern auch Rente bekommen. Das ändert
nichts an der grundsätzlichen Fehlkonstruktion.
René H. schrieb:> Einheitsrente. Jeder bekommt das selbe, egal ob er 10.000,- eingezahlt> hat oder 10.000.000,-.
Das wäre in höchstem Maße unfair. Wer mehr leistet und einzahlt, soll am
Ende auch mehr Ernte einfahren. Bitte nicht jeglichen Leistungsanreiz
abwürgen.
René H. schrieb:> Einheitsrente. Jeder bekommt das selbe, egal ob er 10.000,- eingezahlt> hat oder 10.000.000,-.
sagen wir mal lieber so:
jeder wird verpflichtet für eine spätere Einheitsrente einzuzahlen.
Wer kann und wem das später mal nicht genügen wird,
darf sich gerne auf dem Privatmarkt weiter versichern.
aber ALLE zahlen in die "Staatsrentenkasse" ein.
Gerechtigkeit in D?
jedem, der davon labert,
schlage ich gerne den Fehdehandschuh ins Gesicht
Senf D. schrieb:> Das wäre in höchstem Maße unfair.
Dann solltest Du nicht nach Österreich ziehen.... 😉
Und wer jedes Jahr Millionen verdient wird als Rentner nicht auf den
Staat angewiesen sein.
Senf D. schrieb:> René H. schrieb:>> Einheitsrente. Jeder bekommt das selbe, egal ob er 10.000,- eingezahlt>> hat oder 10.000.000,-.>> Das wäre in höchstem Maße unfair. Wer mehr leistet und einzahlt, soll am> Ende auch mehr Ernte einfahren. Bitte nicht jeglichen Leistungsanreiz> abwürgen.
Ich sags ja, mit Volldampf in den Sozialismus, du willst es ja bisher
nicht wahrhaben.
Lindner und Baerbock bumsen den Michel vom Erdball schrieb im Beitrag
#6865890:
> Bürgertumsgeschmeiß in der Scheiße zappeln lassen. Man muss denen> einfach mal wieder demonstrieren, wie wichtig der unterbezahlte und> übersteuerte Pöbel für den Erhalt der BRD ist
Quizfrage: Wer das gleiche in deutlich freundlicheren Worten verpackt?
"Subventionsabbau darf aber nicht zu einer Steuererhöhung für die
arbeitende Mitte werden, wie es bei der Pendlerpauschale der Fall wäre."
Dieter schrieb:> hartes PatriachariatDieter schrieb:> hartes Patriachariat
Du hast ein Problem und solltest mal einen Therapeuten aufsuchen.
was willst du als nächstes, nachdem du Frauen wieder zu Haussklavinnen
gemacht hast? Wieder einführen der Leibeigenschaft?
Dieter schrieb:> Zu bestimmten Uhrzeiten wird es einzelne Menschen, besonders Frauen, zu> gefährlich den Weg zu Fuß, Rad oder ÖPNV, wenn dieser noch fährt> zurückzulegen.
Ja, wegen Männern die genau so ein Frauenbild wie du haben.
Und nein ich stehe weder unter dem Pantoffel noch bin ich eine Frau
sondern selbstbewusst genug um keine "Angst" vor gleichberechtigten
Frauen zu haben :-)
> René H. schrieb:>> Würden in DE so wie in AT alle (auch die>> Reichen, Beamte und Politiker) in die Rentenkasse einzahlen
Wenn Du das machst, braucht man erstmal deutlich MEHR Steuern, z.B. von
dir, da Rente + Zusatzversorgung teurer ist als Pension, und
GKV-Beiträge (AG-Anteil) sind teurer als Beihilfe. Nur mal so als
Denkanstoß jenseits der Neidkampagnen von Bild (solche tiefschürfenden
Artikel haut der Reichelt raus während er wieder mit einer Volontärin
bumst)
Shorty schrieb:> Ich sags ja, mit Volldampf in den Sozialismus
Daran sieht man mal wieder, dass der Großteil der Deutschen keine
Einheit will, sondern nach dem Motto lebt "Ich habe mehr eingezahlt als
Du, also will ich auch mehr". Die Einheitsrente hätte den Vorteil, dass
auch diejenigen eine gute Rente bekämen die keine Möglichkeit hatten
viel einzuzahlen. Ähnlich ist es bei der Pendlerpauschale. Die die nicht
über den Pauschbetrag kommen, bekommen keine Pendlerpauschale, obwohl
sie vielleicht trotzdem hohe Sprit- oder Fahrkosten haben.
Harwin schrieb:> braucht man erstmal deutlich MEHR Steuern, z.B. von dir,
Noch mehr? Ich zahle genug Steuern. Von meinem Weihnachtsgeld z.B. gehen
54% an den Staat.
René H. schrieb:> Daran sieht man mal wieder, dass der Großteil der Deutschen keine> Einheit will, sondern nach dem Motto lebt "Ich habe mehr eingezahlt als> Du, also will ich auch mehr".
Natürlich, das ist vollkommen menschlich! Der Mensch strengt sich nur
dann an, wenn es sich für ihn lohnt. Wenn du die Belohnung nimmst, dann
wird die Leistung auf das minimale runter gefahren mit den Folgen, die
der Sozialismus in er Geschichte eindrucksvoll gezeigt hat.
René H. schrieb:> Die die nicht> über den Pauschbetrag kommen, bekommen keine Pendlerpauschale, obwohl> sie vielleicht trotzdem hohe Sprit- oder Fahrkosten haben.
Ja, der Pauschbetrag bevorteilt die geringen Einkommen. Willst du den
abschaffen, oder wie ist das zu verstehen?
Ich habe ein Haus auf dem Land... Und finanziere ich den Weg zur Arbeit
gut durch Pendlerpauschale....
Ein(e) Haus/Wohnung ist sowieso mit aktuellen hohen Immobilien-Preise
gut wertig.
Ich bin sicher, Viele hier freuen sich darüber mit deren eigenen
Haus/Wohnung auch.
Wer hat gesagt, dass Deutschland schlechtes Land für Investitionen ist?
Es muss erstmal mehr und höher in den Städten gebaut werden - aber das
bekommen die Politiker nicht hin.
Dann können die Arbeiter da in die Bürokasernen einziehen und arbeiten
und müssen nur am Wochenende zu Ihren Familien "raus fahren".
wenn ich das so lese, denke ich mir wenn es eine Stuss-Pauschale gäbe,
wären so einige der Poster hier wohlhabend...
(abgesehen von latentem Hate-Speech - aber vielleicht gibt es auch hier
bald eine Pauschale...)
Schade um das Forum :-(
René H. schrieb:> Harwin schrieb:>> braucht man erstmal deutlich MEHR Steuern, z.B. von dir,>> Noch mehr? Ich zahle genug Steuern. Von meinem Weihnachtsgeld z.B. gehen> 54% an den Staat.
Das nivelliert sich aber mit deiner Einkommensteuererklärung für das
gesamte Jahr wieder etwas aus. Im Übrigen bitte Steuern und
Sozialabgaben sauber auseinanderhalten, 54% Einkommensteuer zahlt in
Deutschland nämlich kein Mensch.
schwabensparer schrieb:> Es muss erstmal mehr und höher in den Städten gebaut werden - aber das> bekommen die Politiker nicht hin.
dem steht oft die Kirche mit ihren Bauten im Wege.
Oft darf das ja nicht höher als diese werden.
Erzähl das mal Leuten in New York.
Shorty schrieb:> Senf D. schrieb:>> René H. schrieb:>>> Einheitsrente. Jeder bekommt das selbe, egal ob er 10.000,- eingezahlt>>> hat oder 10.000.000,-.>>>> Das wäre in höchstem Maße unfair. Wer mehr leistet und einzahlt, soll am>> Ende auch mehr Ernte einfahren. Bitte nicht jeglichen Leistungsanreiz>> abwürgen.>> Ich sags ja, mit Volldampf in den Sozialismus, du willst es ja bisher> nicht wahrhaben.
Der Vorschlag von René H. steht doch ziemlich isoliert da. Keine der an
der zukünftigen Regierung beteiligen Parteien fordert sowas. Also kann
von "mit Volldampf in den Sozialismus" keine Rede sein. Zum Glück ist ja
auch die gelbe Farbe mit in der Ampel, um die schlimmsten linken
Spinnereien zu verhindern.
Udo S. schrieb:> Du hast ein Problem und solltest mal einen Therapeuten aufsuchen.
Du hast ein Problem und solltest einen Therapeuten aufsuchen. Glaub
aber, dass der Dir nicht helfen kann. Er muesste Dir ein Jahresabo bei
der Springmaus, Lach&Schiessgesellschaft, oder aehnlichen Veranstalter
verschreiben. Nachdenken bringt Klarheit.
Senf D. schrieb:> Der Vorschlag von René H. steht doch ziemlich isoliert da.
Nein, leider nicht. Die Forderung, dass Selbständige ect... mit
einzahlen sollen wird des öfteren erhoben. Wie gesagt, ich hab die Logik
nicht verstanden, aber wenn man die Sozialistische Ideologie drauf
packt, dann funktioniert das im ersten Moment.
schwabensparer schrieb:> Es muss erstmal mehr und höher in den Städten gebaut werden - aber
damit outest Du Dich als technischer Volllaie. Das musd systematisch vom
Norden anfangend durchgefuehrt werden.
Senf D. schrieb:> Das wäre in höchstem Maße unfair. Wer mehr leistet und einzahlt
seit wann haben Millionengagen was mit Leistung zu tun?
Wer glaubt denn das ein Manager 10000x mehr leistet als eine Putzfrau?
Schaue ich mir die "Leistungen" der bekannten Manager an so sehe ich
deren Leistungen nicht, Mehdorn erfolgreich bei der Bahn, Air Berlin,
BER?
Porsche, Deutsche Bank?
Leute rauswerfen und Kurse schönrechnen könnte doch JEDER, niemand
schaut hinterher noch mal nach ob die sogenannten Erfolge nachhaltig
waren!
Joachim B. schrieb:> Wer glaubt denn das ein Manager 10000x mehr leistet als eine Putzfrau?
Naja, warum sind dann die ganzen Aktionäre so doof und gestatten den
Managern so hohe Gehälter, wenn es auch billiger geht?
Im Sozialismus haben die Manager auf jeden Fall weniger geleistet, als
die Putzfrau. War das nun besser?
Und wo hast du ein Problem mit Porsche?
Dieter schrieb:> Udo S. schrieb:>> Du hast ein Problem und solltest mal einen Therapeuten aufsuchen.>> Du hast ein Problem und solltest einen Therapeuten aufsuchen.
Ich dachte, dass sei hier die Therapiegruppe A&B?
Findet die Runde heute woanders statt?
●DesIntegrator ●. schrieb:> gabs im Sozialismus eigentlich eine Bankenkrise?
Ist das im Sozialismus nicht der Dauerzustand und fällt deswegen nicht
auf?
Dieter schrieb:> Das musd systematisch vom> Norden anfangend durchgefuehrt werden.
Nördliche, wie Hamburg, möchten Einfamilien-Häuser zu bauen verbieten.
Es gibt nicht mehr genug Platz....
Nun einige Politiker und viele Makler haben schon schöne Häuser.
Sie hatten reines Glück so was zu haben, oder?
Oh, mit dem Verbot gehen die Haus-Preise noch höher...
Wieder reines Glück... Gute Nacht an Anderen!
Shorty schrieb:> ●DesIntegrator ●. schrieb:>> gabs im Sozialismus eigentlich eine Bankenkrise?>> Ist das im Sozialismus nicht der Dauerzustand und fällt deswegen nicht> auf?
Das liesst sich ganz normal, nur eben ohne Wertpapiergeschäft.
Shorty schrieb:> Und wo hast du ein Problem mit Porsche?
nur mit spinnerten Managern die mit Aktienmanipulationen glaubten VW
schlucken zu können.
Es wurde mal massiv der Markt manipiuliert der angebliche Aktiengewinn
war höher (doppelt so hoch) als der PKW Umsatz, falls sich wer erinnert!
Dummerweise werden Aktienkurse ja nur auf dem Papier ermittelt und fast
nie kapitalisiert!
Auf dem Papier ist man dann reich obwohl das ein auf und ab ist.
Früher hatte ich die bauchigen grauhaarigen Porschefahrer belächelt,
heute wäre es mir peinlich dazu zu gehören. Das Auto fand ich immer gut,
besonders der Glasdach Targa 996 der immer etwas undicht war!
Ich hatte nur 3 Monate den Porschevorgänger dann stauchte mich ein RO80
zusammen, hinten RO80 vorne Daimler vertrug mein Käfer nicht.
Walter K. schrieb im Beitrag #6866700:
> Shorty schrieb:>> Im Sozialismus haben die Manager auf jeden Fall weniger geleistet, als>> die Putzfrau. War das nun besser?>> Nö - da haben wir solche Arschlöcher wie Dich putzen lassen!
Auf der Flucht erschossen klingt doch viel ehrlicher, oder?
Joachim B. schrieb:> hinten RO80 vorne Daimler vertrug mein Käfer nicht
Aus welchem Jahrhundert stammt diese geschichtliche Originalquelle?
1959?
Da wird der Sprung ins chinesische E-Auto ganz schön weit...
Walter K. schrieb im Beitrag #6866700:
> Nö - da haben wir solche Arschlöcher wie Dich putzen lassen!
Du gibst hier Unwahrheiten von Dir. Das ist nur Wunschdenken von Dir.
Wenn Du ehrlich waerest dann haettest Du geschrieben:
Nö - da haben wir solche A.... wie Dich hochkommen lassen als
Parteifunktionaer, der dann auch ueber uns stand und wachte. Wir waren
da auch unfaehig.
Heder schrieb:> Weiter: bitte kein Werbekostengelaber. Wenn Du zu weit weg bist von> Deinem Arbeitsplatz: näher heranziehen. Es ist nicht die Aufgabe der> Allgemeinheit Leute wie Dich zu hätscheln und mit Geld vollzustopfen für> Entscheidungen die DU allein getroffen und zu verantworten hast.
Bubi, versteuert wird nur GEWINN. Gewinn sind Einnahmen abzüglich
Ausgaben.
Um zur Arbeit zu kommen, entstehen Ausgaben. Diese müssen eben nicht
versteuert werden.
Genau wie jeder Unternehmer auch seine Kosten abziehen darf bevor er
Steuern zahlen muss.
Die PP ist kein Geld dass man vom Staat bekommt, sondern es sind Kosten
die entstehen um die Steuergelder zu erwirtschaften.
●DesIntegrator ●. schrieb:> früher haben eigentlich nur Männer gearbeitet> und die Rente hat funktioniert.
Früher gab es auch nicht so viele sachfremde Leistungen die aus
der Rentenkasse bezahlt werden. So bekommt z.B. meine Frau mehrere
100 € zusätzliche Rente für unsere Kinder. Der Staat kann ja solche
"Wurfprämien" auszahlen, dann aber bitte aus Steuergeldern wo jeder
Bürger seinen Anteil trägt. (Bis auf die Schranzen die uns regieren).
Der Staat zahlt zwar einen Bundeszuschuß für solche Leistungen, der
deckt aber nur einen Bruchteil des Geldes das da verbrannt wird.
HAL9000 schrieb:> Früher gab es auch nicht so viele sachfremde Leistungen die aus> der Rentenkasse bezahlt werden. So bekommt z.B. meine Frau mehrere> 100 € zusätzliche Rente für unsere Kinder.
Was ja auch gerechtfertigt ist, schließlich sollen die Kinder ja mal die
Rente zahlen.
HAL9000 schrieb:> Der Staat zahlt zwar einen Bundeszuschuß für solche Leistungen, der> deckt aber nur einen Bruchteil des Geldes das da verbrannt wird.
Dir ist schon klar, wie hoch der Bundeszuschuss ist?
Cyblord -. schrieb:> Die PP ist kein Geld dass man vom Staat bekommt, sondern es sind Kosten> die entstehen um die Steuergelder zu erwirtschaften.
Und die PP deckt die Kosten nicht mal ab. Man legt auf jeden Fall drauf
wenn man Auto fährt.
Shorty schrieb:> Und die PP deckt die Kosten nicht mal ab. Man legt auf jeden Fall drauf> wenn man Auto fährt.
Du vergisst, dass die PP keine Kostenerstattung, sondern eine Minderung
des zu versteuernden Einkommens ist. Da liegt noch ein Faktor
"Spitzensteuersatz" dazwischen.
Shorty schrieb:> Und die PP deckt die Kosten nicht mal ab. Man legt auf jeden Fall drauf> wenn man Auto fährt.
Richtig. Mein Auto hat variable Kosten von 10ct/km. Ueber die
Gesamtlebenszeit werden es 25-30ct sein.
Das macht fuer H/R rund zusammen 20ct pro Entfernungskilometer. 30ct
steuerlich angegeben, mit Spitzensteuersatz 15ct weniger Steuern gezahlt
macht 5ct Verluste, wenn das Auto sowieso da waere.
W.A. schrieb:> Du vergisst, dass die PP keine Kostenerstattung, sondern eine Minderung> des zu versteuernden Einkommens ist.
Nein, dass da effektiv max. 45% rumkommen ist klar. (Wobei ich auch
glaube, dass es Leute gibt, die an die 30 Cent pro womöglich noch jedem
Kilometer glauben).
Normalerweise kannst du die tatsächlichen Kosten als Einkommensmindernd
geltend machen, mittlerweile dürfte der Sprit alleine bei 20 Cent pro
PP-Kilometer liegen. Fun-Fact: Durch die Mineralölsteuer nimmt der Staat
bereits das ein, oder gar mehr, als ihm durch die Pauschale "entgeht".
Wenn beim Auto noch Wertverlust, Wartung & Reperaturen, Versicherung und
KFZ-Steuer berücksichtigt, ist man weit über 30 Cent und das meinte ich.
Shorty schrieb:> ist man weit über 30 Cent und das meinte ich.
So ist es. Die wahren kosten liegen oft bei 1€ pro Kilometer. Das will
nur niemand hören, dass jede Fahrt in die Stadt/zum Supermarkt von
vorneherein 20€ kostet.
Lindner und Baerbock bumsen den Michel vom Erdball schrieb im Beitrag
#6867335:
> Weiß einer, warum ...
Prinzip des Hamming-Codes, mindestens zwei Unterschied zwischen
Dienstreise-km und Weg zur Arbeit km.
Michel vom Erdball schrieb:> Weiß einer, warum bei der PP die Kilometer nur einfach angerechnet> werden dürfen?
Die Pauschale ist ein mehr oder weniger willkürlicher Wert, keine
direkte Abbildung der real entstandenen Kosten. Wenn man dann noch
annimmt, dass Hin und Rückweg etwa gleich lang sind und du gleich oft
hin- wie zurück pendelst, ist ein Faktor 2 völlig irrelevant.
Damit das nicht nur die Österreicher verstehen, sondern auch der
deutsche Michel, heisst das in D nicht Pendlerpauschale, sondern
Entfernungspauschale.
Lambo schrieb:> So ist es. Die wahren kosten liegen oft bei 1€ pro Kilometer. Das will> nur niemand hören, dass jede Fahrt in die Stadt/zum Supermarkt von> vorneherein 20€ kostet.
Die Rechnung würde ich gerne mal sehen. Und dann bitte noch für >1
Person im Auto. Was gerade bei Nicht-Pendlerfahrten häufig der Fall ist.
Dann klappt das nur wenn man Neuwagenpreise rechnet. Die aber privat
niemand zahlt. Der 6 Jahre alte Kombi für 10k ist halt eher die
Realität.
Damit fährst du richtig günstig. Günstiger wird nur Fahrrad und Laufen.
> Normalerweise kannst du die tatsächlichen Kosten als Einkommensmindernd> geltend machen
Soweit ich weiß geht das auch bei den Fahrtkosten. Niemand muss die
Pauschale nutzen.
Cyblord -. schrieb:> Lambo schrieb:>> Normalerweise kannst du die tatsächlichen Kosten als Einkommensmindernd>> geltend machen>> Soweit ich weiß geht das auch bei den Fahrtkosten. Niemand muss die> Pauschale nutzen.
Beim Auto ist halt das Problem der gleichzeitigen Privatnutzung. Um die
tatsächlichen Kosten für die abzugsfähigen Kosten zu ermitteln müsste
man ein Fahrtenbuch führen, Tankbelege und alle Reparaturen
berücksichtigen, eine Abschreibung annehmen usw.
Bei Zugtickets sind die Kosten einfach anzusetzen. Die
Kilometerpauschale ist da einfach ein Kompromiss aus Aufwand (inkl.
Nachvollziehbarkeit) und Genauigkeit.
Lambo schrieb:> Die wahren kosten liegen oft bei 1€ pro Kilometer. Das will> nur niemand hören, dass jede Fahrt in die Stadt/zum Supermarkt von> vorneherein 20€ kostet.
Wer Lust hat, kann das mal für sein Fahrzeug berechnen, abschätzen oder
zumindest versuchen.
Die Spritkosten machen da nur einen kleineren Teil aus.
Ich schon wieder schrieb:> Die Spritkosten machen da nur einen kleineren Teil aus.
Ich habe über 10 Jahre lang eine Tabelle mit allen Kosten (Wartung,
Versicherung, Steuer, Kauf-Verkauspreis, etc.) geführt. Es ist schon
interessant, was man da in der Zeit an Geld inverstiert. Aber in Summe
bin ich preiswert gefahren. 23ct @ 191kkm
Ich schon wieder schrieb:> Wer Lust hat, kann das mal für sein Fahrzeug berechnen, abschätzen oder> zumindest versuchen.> Die Spritkosten machen da nur einen kleineren Teil aus.
Dabei aber unbedingt folgenden entscheidenden Punkt beachten:
Das Auto hätte man so oder so, und damit fallen viele Kosten immer an,
auch ohne eine Nutzung für den Arbeitsweg.
IstEinfachSo schrieb:> Aber in Summe> bin ich preiswert gefahren. 23ct @ 191kkm
Also müsste bei dir die Pendlerpauschale 46ct/Entfernungskilometer
betragen.
Senf D. schrieb:> Dabei aber unbedingt folgenden entscheidenden Punkt beachten:>> Das Auto hätte man so oder so, und damit fallen viele Kosten immer an,> auch ohne eine Nutzung für den Arbeitsweg.
Abgesehen davon dass eine Ehda-Kalkulation Selbstbetrug ist: Mir fällt
da nur TÜV/ASU und die KFZ-Steuer ein, der Rest geht auf Laufleistung.
Shorty schrieb:> Abgesehen davon dass eine Ehda-Kalkulation Selbstbetrug ist: Mir fällt> da nur TÜV/ASU und die KFZ-Steuer ein, der Rest geht auf Laufleistung.
Der Wertverlust über die Zeit fällt immer an, und das ist der größte
Brocken bei einem guten, neuwertigen Auto.
Lindner und Baerbock bumsen den Michel vom Erdball schrieb im Beitrag
#6867335:
> Weiß einer, warum bei der PP die Kilometer nur einfach angerechnet> werden dürfen?
Weil das der Gesetzgeber §9 EStG (1) 4 so festgelegt hat.
Senf D. schrieb:> Shorty schrieb:>> Abgesehen davon dass eine Ehda-Kalkulation Selbstbetrug ist: Mir fällt>> da nur TÜV/ASU und die KFZ-Steuer ein, der Rest geht auf Laufleistung.>> Der Wertverlust über die Zeit fällt immer an, und das ist der größte> Brocken bei einem guten, neuwertigen Auto.
Ja und? Wenn du einen Leasingwagen hast, dann gibts zwei Kriterien: Zeit
und km-Leistung. Und die Zeit die man auf dem Weg zu Arbeit verbrät ist
ja auch nicht 0, obwohl der Gehaltszettel das suggeriert.
IstEinfachSo schrieb:> Ich schon wieder schrieb:>>> Die Spritkosten machen da nur einen kleineren Teil aus.>> Ich habe über 10 Jahre lang eine Tabelle mit allen Kosten (Wartung,> Versicherung, Steuer, Kauf-Verkauspreis, etc.) geführt. Es ist schon> interessant, was man da in der Zeit an Geld inverstiert. Aber in Summe> bin ich preiswert gefahren. 23ct @ 191kkm
cool
Senf D. schrieb:> Der Wertverlust über die Zeit fällt immer an, und das ist der größte> Brocken bei einem guten, neuwertigen Auto.
Finger weg von Neuwagen ist mein Motto. Bin ich immer mit gut gefahren.
Martin schrieb:> Finger weg von Neuwagen ist mein Motto. Bin ich immer mit gut gefahren.
Warum? Ich fahr schon meinen dritten Neuwagen, alle selbst privat
gekauft. Bin ich immer gut mit gefahren.
Shorty schrieb:>> Der Wertverlust über die Zeit fällt immer an, und das ist der größte>> Brocken bei einem guten, neuwertigen Auto.>> Ja und?
Der Wertverlust über das fortschreitende Alter des Kraftfahrzeugs fällt
eben immer an, egal ob du es für die Fahrt zum Arbeitsort verwendest
oder nicht; darum geht es mir. Daher kannst du diesen Posten nicht auf
die Arbeit verbuchen, wenn du so oder so ein Auto hast - im Gegensatz zu
zusätzlichen Tankvorgängen oder erhöhtem Teileverschleiß wie Reifen etc.
Senf D. schrieb:> Der Wertverlust über das fortschreitende Alter des Kraftfahrzeugs fällt> eben immer an, egal ob du es für die Fahrt zum Arbeitsort verwendest> oder nicht;
Natürlich muss ich das machen, da der Anschaffungsgrund für das
Fahrzeugt hauptsächlich die Fahrt zur Arbeit ist und somit musst du das
anteilig mitberücksichtigen.
Shorty schrieb:> Natürlich muss ich das machen, da der Anschaffungsgrund für das> Fahrzeugt hauptsächlich die Fahrt zur Arbeit ist und somit musst du das> anteilig mitberücksichtigen.
Nicht, wenn du das Auto sowie angeschafft hättest - und das ist freilich
der Normalfall. Ich kaufe mir doch kein Auto, nur damit ich zur Arbeit
fahren kann; ein Auto gehört für mich zum Leben dazu wie fließendes
Wasser und ein Dach über dem Kopf. Man hat es eh, und wenn man es auch
für die Fahrt zur Arbeit nutzt, dann sind hierfür nur die Kosten für
zusätzliche Betankung und erhöhten Verschleiß zu berücksichtigen.
Du machst eine Ehda-Kalkulation, da kriegt jeder BWLer Kopfweh davon!
Eine zeitliche Abschreibung wird immer anteilig kalkuliert!
Bei den meisten überwiegen die Arbeitskilometer klar und Ohne
Arbeitsweg, wäre es evtl. kein Auto oder ein ganz anderes Auto. In
vielen Haushalten sind es auch zwei Autos wie beide berufstätig sind und
da wäre es ohne Arbeit nur ein Auto. D.h. man schafft das zweite Auto
ausschließlich für den Job an!
Shorty schrieb:> Du machst eine Ehda-Kalkulation, da kriegt jeder BWLer Kopfweh davon!
die sollten noch von ganze anderen Kalkulationen Kopfweh bekommen.
Da passiert das allerdings nicht.
Senf D. schrieb:> Shorty schrieb:>> Natürlich muss ich das machen, da der Anschaffungsgrund für das>> Fahrzeugt hauptsächlich die Fahrt zur Arbeit ist und somit musst du das>> anteilig mitberücksichtigen.>> Nicht, wenn du das Auto sowie angeschafft hättest - und das ist freilich> der Normalfall. Ich kaufe mir doch kein Auto, nur damit ich zur Arbeit> fahren kann; ein Auto gehört für mich zum Leben dazu wie fließendes> Wasser und ein Dach über dem Kopf. Man hat es eh, und wenn man es auch> für die Fahrt zur Arbeit nutzt, dann sind hierfür nur die Kosten für> zusätzliche Betankung und erhöhten Verschleiß zu berücksichtigen.
Das Prinzip der "Grenzkosten" (um die BWLler Glücklich zu machen)
verstehen viele leider nicht.
Johannes schrieb:> Dieter schrieb:>> Das musd systematisch vom>> Norden anfangend durchgefuehrt werden.>> Nördliche, wie Hamburg, möchten Einfamilien-Häuser zu bauen verbieten.> Es gibt nicht mehr genug Platz....>> Nun einige Politiker und viele Makler haben schon schöne Häuser.> Sie hatten reines Glück so was zu haben, oder?> Oh, mit dem Verbot gehen die Haus-Preise noch höher...> Wieder reines Glück... Gute Nacht an Anderen!
Die ältere Generation geht durch Türen und zieht sie hinter sich zu. Was
interessiert sie die nächste Generation?
Ich bin mittlerweile der Überzeugung, dass der Mangel an Wohnungen volle
Absicht ist. Hier und da werden Mini-Baugebiete ausgewiesen
(Bewerberzahl ist teils 4 bis 5 mal so hoch, Zahlen aus erster Hand!).
Daneben liegen quasi unbebaute Freiflächen. Wenn mit Anwohnern
gesprochen wird, dann besteht eine Angst, dass ja Leute zuziehen
könnten. Und das ginge ja auch gar nicht ein Mehrfamilienhaus zu bauen
und dann noch mehr Leute da zu haben.
In den Städten nicht besser. Die vorhandene Fläche könnte durch höhere
Gebäude besser genutzt werden. Darf aber nicht sein. Auch auf dem Land
kann/darf oft nicht effizient gebaut werden.
Das Angebot ist künstlich knapp, das hält die Preise oben.
Der nächste Schritt ist nun, auf die Pendler einzuschlagen. Es würde
mich nicht wundern, wenn unter dem Deckmantel einer vermeintlichen
"Umweltfreundlichkeit" die Pendlerpauschale reduziert oder abgeschafft
wird.
Das wird zu mehr Druck auf die Städte führen mit noch höheren Preisen.
Umwelttechnisch bringt das nur sehr wenig, es sind nicht mehr Leute in
den Städten, es ändert sich nur, WER die Wege fährt: Geringverdiener
werden eher verdrängt, dann müssen diese weiter Pendeln. Die Anzahl der
Leute in der Stadt bleibt weitgehend konstant.
Erschwerend kommt für die jüngere Generation hinzu, dass diese sich
ihren Wohnort gar nicht bzgl. Job sinnvoll hinoptimieren können. Die
meisten meiner Bekannten (GUT bis SEHR GUT qualifiziert!) sitzen auf
befristeten Stellen. Da ist alles von 0.X Jahre bis 3 Jahre dabei.
Identisches dann nochmal bei der Partnerin/Partner. Besonders in dieser
Kombination, wenn beide keinen stabilen Job haben, gehst du nahezu immer
einen Kompromiss ein, sogar WENN du umziehen wollen würdest.
In Verbindung mit der geringen Kaufkraft/Löhnen bzw. schlechten
Verträgen, willst du dir auch keine teure Wohnung ans Bein binden.
Die Pendlerpauschale sollte an die Mieten/Immobilienkostensteigerung
gekoppelt werden. Damit wird zumindest teilweise auf einen Regelkreis
hingearbeitet. Das müsste natürlich mit mehr Steuern, Abgaben, und
Vergünstigungen passieren. (Mieten steigen -> Pendlerpauschale steigt ->
Leute haben Anreize außerhalb zu wohnen -> Nachfrage sinkt -> Mieten
stabiliseren sich/sinken).
Auch ein ÖPNV Ausgleich wäre angebracht. Die Gemeinschaft finanziert
ÖPNV, der aber für große Teile der Bürger nicht sinnvoll nutzbar ist.
Während diese von mehr oder weniger niedrigen Mobilitätskosten nicht
profitieren können, werden sie sogar noch über diverse Steuern zur Kasse
gebeten. Gleichzeitig verursacht ein starker ÖPNV Ausbau eine
Wertsteigerung und Mietsteigerung in betroffenen Gebieten, wovon die
Allgemeinheit erst mal nicht profitiert. Entweder wäre ein Ausgleich für
ÖPNV-Unterversorgte AN angebracht (der aber keine Probleme langfristig
löst), oder die Proviteure in diesen Gebieten zur Kasse gebeten mit
Investition in andere Gebiete.
Senf D. schrieb:> Ich kaufe mir doch kein Auto, nur damit ich zur Arbeit> fahren kann; ein Auto gehört für mich zum Leben dazu wie fließendes> Wasser und ein Dach über dem Kopf.
Stimmt schon, nur wenn ich 15km zur Arbeit fahren "muss" schaffe ich mir
ein anderes Auto an, als wenn ich 70km zur Arbeit düse.
Shorty schrieb:> HAL9000 schrieb:>> Der Staat zahlt zwar einen Bundeszuschuß für solche Leistungen, der>> deckt aber nur einen Bruchteil des Geldes das da verbrannt wird.>> Dir ist schon klar, wie hoch der Bundeszuschuss ist?
Was hat denn die absolute Höhe des Bundeszuschusses damit zu tun? Man
korrigiert mich bitte, wenn ich falsch liege, aber gerade die Ausweitung
der Mütterrente 2014 und 2019 wird meines Wissens überwiegend aus dem
Topf der Beiträge entnommen und nicht durch den Bundeszuschuss
finanziert.
Rick M. schrieb:> Senf D. schrieb:>> Ich kaufe mir doch kein Auto, nur damit ich zur Arbeit>> fahren kann; ein Auto gehört für mich zum Leben dazu wie fließendes>> Wasser und ein Dach über dem Kopf.>> Stimmt schon, nur wenn ich 15km zur Arbeit fahren "muss" schaffe ich mir> ein anderes Auto an, als wenn ich 70km zur Arbeit düse.
Bei so einem extremen Beispiel magst du Recht haben, aber für die
meisten Arbeitnehmer sind die 15 km Arbeitsweg sehr viel realistischer
als 70 km. Bei 15 km Pendelstrecke wiederum kaufe ich mir kein anderes
Auto als wenn ich überhaupt nicht mit dem Auto zur Arbeit fahren würde.
Senf D. schrieb:> Bei so einem extremen Beispiel magst du Recht haben, aber für die> meisten Arbeitnehmer sind die 15 km Arbeitsweg sehr viel realistischer> als 70 km.
Ich fahre derzeit so viel, seit einigen Monaten, vorher waren das um die
50km.
Ein Studienkollege fährt 70km (eine Strecke), seit Jahren.
Ja es ist viel, einige machen Wochenendpendeln.
Ich halte meine 70km - 90% davon Autobahn, für grenzwertig, was
tägliches Pendeln angeht.
Für andere ist vielleicht 10km schon zu viel.
Lassen wir uns überraschen was die Pendlerpauschale angeht.
Bewerbungen laufen bei mir weiter, umschauen, nicht abhauen.