Bauteilidentifikation benötigt

OP #6866533
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Hallo,

ein Bekannter hat mir sein defektes Studiomikrofon gegeben (SE2200A von 
se electronics). Da kein Schaltplan zu finden ist, zeichne ich grade den 
Schaltplan anhand des Layouts mit Taschenlampe und Multimeter nach (zum 
Glück zweilagig). Ebenfalls hilfreich der Bestückungsdruck. Ich 
scheitere jedoch grade am im Bild markiertem Bauteil. Der 
Bestückungsdruck sagt "R". Ich messe aber keinen Widerstand (unendlich), 
deshalb vermute ich einen C.

Evtl. erkennt jemand das Teil und kann helfen. Ansonsten wäre der 
nächste Schritt auslöten und Messen ob es wirklich ein C ist.

Danke im Voraus,
Steve

PS: ich habe ein Schematic vom se2000 im Netz gefunden, aber diese 
Schaltung scheint doch erheblich vom o.g. abzuweichen.
Angehängte Dateien:
Gast #6866543
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Für mich sieht das von der Optik wie ein etwas breit geratener 
Kondensator aus.

(Sehr wilde Spekulation: Der Entwickler wollte mit der Kennzeichnung R 
darauf hinweisen, dass er ihn als Wechselstromwiderstand verwendet)

Es scheint ja noch ein zweites Exemplar davon zu geben, hast du das auch 
mal gemessen?

Ansonsten könnte dein bisheriger Schaltplan helfen - häufig kann man so 
etwas aus dem Kontext erschließen.
OP #6866631
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Erstmal Danke für Eure Reaktionen in so kurzer Zeit!

>> Ein 1 GigaOhm Widerstand
>
> ..wird schon so sein, siehe
> http://recordinghacks.com/images/mic_extras/se/se2000-schematic.jpg
>
> da sind im Plan 2 Kilometer :-) wie bei dir im Foto drin..


Das ist jetzt sehr plausibel. Einer der 2 Rs liegt auch am Gate des 
ersten FETs (2SK30A) nach der Kondensatorkapsel. Dient wahrscheinlich 
dem ESD Schutz des Gates.
Den Schaltplan zum se2000 habe ich auch exakt von dieser Seite :-). Und 
sieht auch so aus, als ob prinzipiell die Eingangsbeschaltung 
hinsichtlich der GOhms des se2000 dem vorliegenden se2200 entspricht 
(mit ein paar kleinen Schaltunsänderungen bezgl. des zweiten R an der 
Kapsel). Danke für den Hinweis. Hätte ich auch selbst draufkommen können 
:-/

Nochmal Danke an alle, habt mir sehr geholfen!
Steve
Gast #6867456
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Interessant. Hätte nicht gedacht, dass man ein Gigaohm sinnvoll auf 
einer normalen Platine verwenden kann. Sind bei solchen Größenordnungen 
nicht schon Luftfeuchtigkeit, Staub auf der Platine etc. relevante 
Störfaktoren?

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