Ich hab 2 Stück AGM Akkus bekommen, aus einer Brandmeldezentrale.
Hergestellt 2001, seit ca. 10 Jahren tiefentladen. Blei = Geld, erstmal
mitgenommen :-)
Spaßeshalber Netzteil auf 27V / 0,2A gestellt (ca. 25-30° in der Sonne
am Fenster) und angeklemmt. 2h lang: nix. Irgendwann begann Strom zu
fließen, nach 4h 15V, nach 24h 19V. 12h lang auf 0,5A gestellt, dann 21V
erreicht. Test H4-Lampe (zusammen 120W): glimmt ein wenig. 24h lang auf
1A gestellt, 22V erreicht. Lampen-Test: leuchtet, Spannung bricht auf 8V
pro Akku ein. Noch mal 36h mit 1A: 10A (100W) Belastung lassen die
Spannungen der Akkus um 150mV bzw. 180mV einbrechen. In Ruhe läßt die
Spannung nur um wenige mV pro Stunde nach. Jetzt bei ca. 30° in der
Sonne Akkuspannung 12,26 und 12,3V.
Nächste Woche krieg ich hoffentlich 4 Stück 'offene' 6V/220Ah Golf Cart
Akkus. Wenn die auch wieder fit werden, hab ich so 3-5 kWh Speicher
zusammen. Reicht grade so für 1-Personen-Haushalt.
Fazit: niemals aufgeben, manchmal kriegt man auch uralte Bleiakkus
wieder hin.
Hallo
ja, das ist interessant. Gibt ja Dokus im Netz, die davon sprechen, dass
man sulfatierte Akkus reaktivieren kann, andere dagegen behaupten, dass
das nicht geht. Und die Reaktivatoren, die man so zu kaufen bekommt,
wären Unfug. Vielleicht ist das einfach Glücksache, ob es gelingt oder
nicht. Fraglich ist halt, ob deine reaktivierten Akkus auch einen
E-Starter schaffen werden oder doch zu hochohmig sind.
Gruß
Helge schrieb:> Ich hab 2 Stück AGM Akkus bekommen, aus einer Brandmeldezentrale.> Hergestellt 2001, seit ca. 10 Jahren tiefentladen. Blei = Geld, erstmal> mitgenommen :-)
16 Euro Batteriepfand…
Oliver
Oliver S. schrieb:> Helge schrieb:>> Ich hab 2 Stück AGM Akkus bekommen, aus einer Brandmeldezentrale.>> Hergestellt 2001, seit ca. 10 Jahren tiefentladen. Blei = Geld, erstmal>> mitgenommen :-)>> 16 Euro Batteriepfand…
Das sind keine Starterbatterien.
Angeblich lassen sich offene Akkus wiederbeleben, wenn man die Säure
rausmacht und mal kräftig mit Wasser ausspült. Das soll bei einer durch
Schlamm kurzgeschlossenen Zelle helfen. Das andere Problem bleibt
natürlich weiterhin, dieser Schlamm fehlt dann ja der entsprechenden
Zelle, dadurch ist deren Kazapität wesentlich geringer, was auch wieder
zu ner untauglichen Batterie führt. Hätte man sich die Arbeit, die ja
durch die Säure auch nicht ungefährlich ist gespart, kriegte man
wenigstens das Pfand wieder, ohne Arbeit reinzustecken.
Oliver S. schrieb:> 16 Euro Batteriepfand
Das sind für das Gewicht grad ca. 35-40€ Verkaufspreis beim Schrotti.
Krieg ich die andern noch, sinds noch mal 100€ dazu. Schon dafür lohnt
sichs, 1x volltanken.
Franko P. schrieb:> einen E-Starter schaffen
Beide Typen sind auf C/10 Entladung gebaut, keine Starterakkus. Wenns
was wird, kriegen die einen altersgerechten Arbeitsplatz. Ich denke an
einen 600W-Inverter.
Die großen 220Ah-Akkus haben zwar noch wenigstens 100Ah (=2kWh)
Kapazität, schaffen aber den Steiger nicht mehr lang. Der frißt > 100A.
Franko P. schrieb:> Hallo> ja, das ist interessant. Gibt ja Dokus im Netz, die davon sprechen, dass> man sulfatierte Akkus reaktivieren kann, andere dagegen behaupten, dass> das nicht geht. Und die Reaktivatoren, die man so zu kaufen bekommt,> wären Unfug. Vielleicht ist das einfach Glücksache, ob es gelingt oder> nicht. Fraglich ist halt, ob deine reaktivierten Akkus auch einen> E-Starter schaffen werden oder doch zu hochohmig sind.>> Gruß
Nach 10 Jahren AGM Erfahrung: Zufall, entweder nimmt er wieder Ladung an
oder wird heiss und stinkt. Wieso der eine das macht und der nächste was
anderes versucht man bei allen Blei-Batterien schon sein 100 Jahren
herauszufinden. Bisher ist der Erfolg überschaubar, mind. 10% sterben
immer noch ohne Vorwarnung.
Chris R. schrieb:> Wieso der eine das macht und der nächste was> anderes versucht man bei allen Blei-Batterien schon sein 100 Jahren> herauszufinden.
Da ist ja mal jemand der sich auskennt. :-)
Aber der Versuch lohnt sich.
Mal bekommt man sie hin, mal nicht.
Neue Batterien (vor allem in meinem Bereich, der Traktionsbatterien)
sind teilweise von katastrophaler Qualität.
Habe gerade am Freitagnachmittag noch eine Batterie (80V/620Ah) an einem
Ladegerät von Fronius und eine Fromatierungsladung eingestellt. Nicht
einmal 2 Jahre alt. Davon habe ich drei Batterien, die ich noch
hochziehen muss.
Aber die Ansprüche sind auch gestiegen. Der Kunde (also jeder Kunde)
meint, wenn er bisher mit einer Tankfüllung bis München gekommen ist,
muss die jetzt bis Wien reichen und er muss natürlich schneller fahren,
weil die Zeit darf ja nicht länger werden.
F. F. schrieb:> Neue Batterien (vor allem in meinem Bereich, der Traktionsbatterien)> sind teilweise von katastrophaler Qualität.
Auch gerade diese Woche: 1 Jahr alter Batteriesatz, <500 Zyklen, nur
noch halbe Leistung. (die 'neue' Steiger-Batterie)
Helge schrieb:> Auch gerade diese Woche: 1 Jahr alter Batteriesatz
Wir vermuten alle, dass sie die Formatierung immer mehr "nach außen
verlegen".
Da wird wohl ganz schön getrickst. Heute habe ich Batterien mit 1,30
Kg/L Säuredichte.
Helge schrieb:> Wie läuft 'dein' Formierungsprogramm?
"Mein" Lader ist es nicht. Ist ein Gerät von Fronius.
Eine echte Formatierungsladung hatte ich bis jetzt nie gesehen (logisch,
die wird ja auch beim Batteriehersteller gemacht), aber im Grunde läd
das Ladegerät sehr lange mit voller Leistung (die allerdings mit 40A
ziemlich klein ist) und geht dann runter auf einen kleineren Strom. Am
Ende macht das noch eine Ausgleichsladung.
Im Grunde das, was ich immer händisch mit einem normalen Ladegerät
bisher gemacht habe.
Die Ausgleichsladung musste ich abbrechen, weil ich den Stapler wieder
raus geben musste.
Freitagmittag angeschlossen, Samstagvormittag nachgeschaut, da waren
schon 700Ah eingeladen. Montagmorgen waren auch noch einmal 240Ah in der
Ausgleichsladung eingeladen. Ist ein 620Ah Batterie.
Wie der Strom nun fließt, ob getaktet, kann ich noch nicht sagen. Muss
mir in einer ruhigen Stunde die Bedienungsanleitung einmal komplett
durchlesen.
Ah OK. Bei schwachen Akkus lade ich, wenn die Zeit ist, tagelang auf
niederem Strom (ca. 1/20C) bis maximal Erhaltungsspannung. Nimmt der
Strom ab, gibts Impuls-Last mit für die Batterie erlaubtem Strom.
Alternativmethode: Mit C/50 weiterladen und je 12V-Akku ca. 0,3V mit
50Hz modulieren. Dafür hab ich einen kleinen Trafo liegen, dessen
Sekundärwicklung nur ein paar Windungen hat. Der wird idealerweise
zwischen 2 aufzufrischende Akkus gesteckt.
Hört sich gut an. Man kann natürlich auch mit einem Labornetzgerät
laden.
Das haben einige Kollegen im Anfang gemacht. Ich nenne das aber
"Pipettenladung".
Mit 2A so eine dicke Batterie laden, selbst wenn du sie vorgeladen hast.
Das dauert Wochen.
Ich muss mal sehen, ob ich noch einmal ein Ladegerät bekomme und da
werde ich dann selbst etwas bauen, dass das genau das tut, was ich will.
Auf jeden Fall bleibt das Thema Batterien spannend.
Lithium kommt ja auch wohl immer mehr, da habe ich gar keine Ahnung
davon.
Da muss ich mich aber auch sicher noch mit beschäftigen.
Das Problem bei so alten Akkus ist, das die Zellen sich total
unterschiedlich verändern. Zum Schluss marterst du die hochohmigste
Zelle so dermaßen das die ganze Batterie unbrauchbar wird. Wenn du Zelle
für Zelle reaktivierst bekommst du bestimmt eine halbwegs
funktionierende Batterie zusammen. Halbwegs, also zum Basteln, aber nie
mehr mit voller Kapazität. So meine Erfahrungen mit zahlreichen
totgelagerten AGM und Säure Akkus. Ist ein tolles Projekt, so eine
Reaktivierung. Ob sich der Aufwand lohnt muss jeder selbst beurteilen.
PS: Lass die Finger von Puls-Wunderheilungsgeräten, dafür holste dir
besser einen neuen Akku ;-)
Hängt weniger davon ab, wie man den auflädt, sondern in welchem Zustand
die Platten/Gitterstruktur noch ist. Ein ziemlich ungebrauchter Akku
übersteht eine komplette Sulfatierung eher mal als ein alter
runtergerittener mit bröseliger Struktur.
Helge schrieb:> Fazit: niemals aufgeben, manchmal kriegt man auch uralte Bleiakkus> wieder hin.
Ja toll. Und wo ist nun der Nachweis, daß man diesen Akkus wieder die
65Ah entnehmen kann? Spannungsmessung alleine, oder kurzer
Glühlampentest reicht nun mal nicht dafür ...
Jens G. schrieb:> Und wo ist nun der Nachweis, daß man diesen Akkus wieder die> 65Ah entnehmen kann?
Ich hatte da schon mal einen Akku, dem konnte ich problemlos 100Ah
einlagern. Er hat diese Energie einfach in Wärme umgewandelt, statt den
vorgesehenen elektrochemischen Prozess durchzuziehen.
Mein Fazit dieser ganzen "Akkurepariererei": es lohnt sich nicht. Und
wenn der Akku dann nach extensivem Training heute noch 50% seiner
"Leistung" hat, dann hat er in 2 Monaten eben schon wieder keine
Leistung mehr. Und das Schlimmste an einem Akku ist, wenn er
unzuverlässig ist und genau in dem Augenblick, in dem ich die
eingelagerte Energie tatsächlich brauche nichts mehr davon da ist...
Lothar M. schrieb:> es lohnt sich nicht
Ist so. Aber da die allermeisten Menschen vor allem durch selbst
gemachte Erfahrungen lernen, taucht eben doch alle paar Wochen wieder
einer auf, der das probieren will.
Oliver
Ich krieg ja die Tage noch 24V/100Ah (Aufdruck 220Ah) dazu. Wenn was
stirbt, ist immer noch was über. Das sind 2kWh, selbst wenn ich die
nicht aufgefrischt bekomme. Mir ist aber lieber, wenn sich der Strom auf
mehrere Batterien aufteilt, dann ist erhöhter Innenwiderstand nicht so
schlimm.
Bei zugeklebten AGM-Akkus lassen sich die einzelnen Zellen nicht
erreichen. Ich muß schon den ganzen Akku anklemmen. Zum Glück verhalten
sich beide Akkus genau gleich, bis auf paar wenige mV genau. Daher
lassen die sich in Reihe klemmen, und ich denke, da ist noch nicht alles
verloren.
Helge schrieb:> stirbt, ist immer noch was über. Das sind 2kWh, selbst wenn ich die
Und wie kommst Du auf 2kWh (eigentlich dieselbe Frage, wie von mir
vorhin schon gestellt)?
Chris R. schrieb:> Wir bringen pro Jahr 10 Mio Bleibatterien ins Feld
Und doch könnt ihr nicht erklären, warum einzelne Akkus extrem lange
halten und andere wiederum sehr früh ausfallen. Wie du schon sagtest:
Chris R. schrieb:> Zufall
Das entspricht genau meiner Erfahrung. Man kann einen riesen Aufstand
machen, um die Lebensdauer seiner Akkus zu optimieren. Dennoch
entscheidet der Zufall genau so wie bei den Leuten, die gar nichts
besonderes machen. Nicht einmal Preis/Marke haben darauf einen
signifikanten Einfluss.
Nur eins ist sicher: Tief entladen herum stehen lassen ist der sichere
Tod für Bleiakkus.
ja, das ist kein Problem, wenn die tiefentladen sind ist das kein Drama,
wie lange sie das waren.
Problematisch wird es, wenn sie immer wieder tiefendladen werden.
Und wenn sie bereits an der Vercheißgrenze:-) sind, dann brechen bei
eiern Tiefentladung oft die Platten
Immer die Diskussion mit den alten Akkus, aber da kann ich gerade gut
mitreden weil ich derzeit selbst sowas auf dem Basteltisch habe.
Mir ist eine MGE Pulsar MX5000 UPS in die Finger gefallen,
einschließlich einer Batterieerweiterung. Das Ding macht 4500W (mit
Batterieerweiterung 4000W) bzw. 5000VA. Die USV hat ein Akkupack intus,
in der Erweiterung sinds zwei, alle drei Akkupacks sind identisch
aufgebaut. 15x 12V/5Ah Klümpchen, hässliche 180Vdc... zusammen
sauschwer, aber einzeln liegen sie gut in der Hand wenn man sie auf den
Schrott schmeißt. Den Aufbau find ich prima, immerhin kann ich alle drei
Akkupacks ohne große Bastelarbeit mit dem Grundgerät testen, ich hab
nämlich noch kein Batteriekabel für die Erweiterung.
Die Akkupacks der Batterieerweiterung sind von 2014, auf dem Pack in der
USV stehts leider nicht drauf, aber jünger als aus 2016 ist das auch
nicht. Laut Forschungen in den alten Logs der USV gehörte sie einer
Firma, die 2018 dichtgemacht bzw. von der Konkurrenz gefressen wurde.
Erstmal hab ich alle drei Akkupacks geladen, damit keines irgendwie
länger tiefentladen oder so herumliegt. Dabei machen alle Packs auch
noch einen guten Eindruck wenn man nichts hinterfragt - die USV braucht
laut Anleitung etwa 8 Stunden um ein Pack zu laden und alle drei Packs
brauchten länger um 100% angezeigten Ladestand zu erreichen.
Mit dem ersten Akkupack habe ich gerade mal einen Testlauf gemacht. Last
angezeigt 7..8% (etwa 350W), wollte die USV laut ihren Schätzungen etwa
eine Stunde durchhalten. Tatsächlich kam die Abschaltung aber nach
weniger als 10 Minuten, bei etwa 80% angezeigter Batteriekapazität. Also
die Akkus können noch mehr als nichts, aber nicht mehr sonderlich viel.
Nach dem Wiedereinschalten dümpelte der Ladestand so bei etwa 38..40%
herum, jetzt gehts von 37% an stetig bergauf, mal schauen wann 100%
erreicht werden.
Ich kann diesen Testlauf jetzt gerne noch 2..3mal wiederholen und
schauen ob sich dadurch irgendwas an den Akkus verbessert, aber ich
glaube eher nicht. Aber ich kann belegbare Werte liefern, die USV hat
eine NMC-Karte. Vielleicht muß man den Ladestand etwas kritisch
betrachten, ich weiß nicht wie die USV den ermittelt, aber die Zeiten
lassen sich sehr schön loggen. Leider wäre es das erste Mal, daß ich
durch entladen-laden-Zyklen eine nennenswerte bzw. vor allem dauerhafte
Verbesserung bei Blei-Gel-Akkus sehe. Ich bin daher nicht sonderlich
optimistisch gestimmt und werde schon mal beim Schrotti anfragen, wie
der Preis für ein Kilo alte Bleiakkus im Moment ist. Davon habe ich
inzwischen jede Menge, einschließlich einer alten Autobatterie.
Ben B. schrieb:> Ich kann diesen Testlauf jetzt gerne noch 2..3mal wiederholen
Eigentlich musst du jeden Akku einzeln mehrmals testen um zu erfahren,
welche noch taugen und welche nicht. Alleine dafür geht so viel Zeit
drauf ... kein Wunder dass die Profis sie einfach alle austauschen. Die
Zeit bezahlt einem niemand, so schade das auch sein mag.
Zu hause für sich alleine mag so mancher den Aufwand treiben. Wenn ein
Akku als besonders schwach auffällt markiere ich ihn mit einem Strich
und lade ihn wieder auf. Bei drei Strichen kommt er weg.
Am Auto bin ich weniger zimperlich (wegen der Schlepperei, 6 Etagen
Treppe). Sobald er nur ein einziges mal schwächelt, wird er
ausgetauscht.
Ben B. schrieb:> Ich kann diesen Testlauf jetzt gerne noch 2..3mal wiederholen
Mach doch mal. Die Hoffnung stirbt zuletzt. Ich schreib hier heimlich
auf einen Zettel wie ich denke, dass es ausgeht und kontrolliere dann,
ob ich Recht hatte... ;-)
> wie der Preis für ein Kilo alte Bleiakkus im Moment ist.https://www.google.com/search?q=schrottpreis+bleibatterieien
Blei-Gel sind Mimosen, die kannst du garantiert entsorgen. Die einzigen
Vorteile gegenüber Blei sind etwas höhere Spannung und Kapazität. Dafür
auch ordentlich teurer.
Helge schrieb:> rechnen? 24V x 100Ah - Verlust
Du scheinst es trotz mehrfachem Nachfragens nicht zu begreifen. Die
Frage war doch, wie hast du geprüft, daß diese Kapazitäten auch wirklich
nutzbar sind?
Etwa 70 Cent pro Kilo? Respekt, dann kann man ja wenigstens nicht mehr
behaupten, daß es sich nicht gelohnt hätte, die alten Akkus
wegzuschleppen.
Ich habe auch noch 'ne Siemens Masterguard 3kVA USV mit toten Akkus, da
müssten 3x 8 Stück 12V/7Ah drin sein. Die beiden Klötze (USV mit einem
Strang und Erweiterung mit zwei Strängen) sind so unhandlich, daß man
sie kaum vom Boden gehoben bekommt.
Und Edit: @Lothar
Spar Dir den Zettel... ich würde keinen Cent gegen den Zettel wetten.
So, wie versprochen ein USV test to failure mit dem Akkupack aus 2014:
1
Date/Time U_in f_in U_out Load(%) Battery(%) rem. time
2
3
2021/11/12 20:09:05 224 49 232 6 60 57
4
2021/11/12 20:09:01 224 50 232 6 60 57
5
2021/11/12 20:08:26 223 49 232 5 61 66
6
2021/11/12 20:08:05 223 49 232 5 61 71
7
2021/11/12 20:07:45 222 49 232 5 61 71
8
2021/11/12 20:03:05 0 0 232 8 89 67
9
2021/11/12 20:02:44 0 0 232 8 89 67
10
2021/11/12 20:02:24 0 0 232 8 89 67
11
2021/11/12 20:02:04 0 0 232 8 90 68
12
2021/11/12 20:01:44 0 0 232 8 90 68
13
2021/11/12 20:01:25 0 0 232 8 91 68
14
2021/11/12 20:01:05 0 0 232 8 91 66
15
2021/11/12 20:00:44 0 0 232 8 92 69
16
2021/11/12 20:00:24 0 0 232 8 92 69
17
2021/11/12 20:00:04 0 0 232 8 93 70
18
2021/11/12 19:59:45 0 0 232 8 93 70
19
2021/11/12 19:59:25 0 0 232 8 93 70
20
2021/11/12 19:59:04 0 0 232 8 94 71
21
2021/11/12 19:58:44 0 0 232 8 94 68
22
2021/11/12 19:58:25 0 0 232 8 95 71
23
2021/11/12 19:58:04 0 0 232 8 96 72
24
2021/11/12 19:57:44 0 0 232 8 96 72
25
2021/11/12 19:57:24 0 0 232 7 96 72
26
2021/11/12 19:57:04 0 0 232 7 97 73
27
2021/11/12 19:56:45 0 0 232 7 97 73
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2021/11/12 19:56:24 0 0 232 7 98 73
29
2021/11/12 19:56:04 0 0 232 7 98 74
30
2021/11/12 19:55:44 0 0 232 7 98 74
31
2021/11/12 19:55:24 0 0 232 7 99 74
32
2021/11/12 19:55:04 0 0 232 7 99 74
33
2021/11/12 19:54:45 223 50 232 7 100 75
34
2021/11/12 19:54:24 222 50 232 7 100 75
Wie man sehen kann hat das leider nicht so lange gedauert. Trotz Logging
extra auf 20 Sekunden runter genommen sieht man nicht mal den steilen
Abfall der Leistung am Ende oder ich habe keine Ahnung wie die USV den
Akkustand berechnet. Nach 8 Minuten haben die 350W Last jedenfalls klar
gewonnen.
Das Akkupack war eines der beiden aus der Erweiterung und hatte seit
gestern etwa 15 Uhr vollen Ladestand. Trotzdem für'n Arsch und ich gehe
stark davon aus, daß das zweite nicht besser aussieht. Ich habe mal das
Akkupack reingeschoben, was in der USV war als ich sie bekommen habe.
Mal sehen ob das besser ist, muss ich aber auch erst nochmal voll laden.
Daß das auch nur noch mit 60% Ladestand angezeigt wird, stimmt mich sehr
zuversichtlich, daß dieses genau so reif für die Tonne ist. Genau weiß
ich's dann morgen.
Schade, tolle USV, schönes Spielzeug ... aber ob's sich für mich lohnt,
dafür neue Akkes zu kaufen ... ohne PV-Anlage auf dem Dach, mit der man
die Akkus evtl. laden könnte... ich weiß nicht.
Das sind 72 kleine Akkus? 3 x 3x8 Stück? Das ist sicherlich jetzt ein
wilder Mix aus guten und schlechten. Ich würde alle über Strombegrenzung
(je Akku z.B. eine 21W-Glühlampe) parallel schalten und ganz langsam mit
z.B. 15V laden und ein wenig gasen lassen. Eine Woche so laufen lassen,
1-2 Tage Pause und dann aussortieren: Irgendeine Last dran und Spannung
messen. Ist natürlich Aufwand.
Helge schrieb:> Das sind 72 kleine Akkus? 3 x 3x8 Stück? Das ist sicherlich jetzt ein> wilder Mix aus guten und schlechten... und dann aussortieren
Deswegen schrieb ich:
Stefan ⛄ F. schrieb:> Eigentlich musst du jeden Akku einzeln mehrmals testen um zu erfahren,> welche noch taugen und welche nicht. Alleine dafür geht so viel Zeit> drauf ... kein Wunder dass die Profis sie einfach alle austauschen.
Helge schrieb:> Ich würde alle über Strombegrenzung> (je Akku z.B. eine 21W-Glühlampe) parallel schalten und ganz langsam mit> z.B. 15V laden und ein wenig gasen lassen. Eine Woche so laufen lassen,> 1-2 Tage Pause und dann aussortieren
Toller Tip. Das Aussortieren kann man sich dann sparen und gleich alle
beim Schrotti in Bares verwandeln.
Date/Time U_in f_in U_out Load(%) Battery(%) rem. time
2
2021/11/13 11:12:19 218 49 232 8 27 20
3
2021/11/13 11:11:59 218 49 232 8 26 18
4
2021/11/13 11:11:39 219 49 232 6 29 26
5
2021/11/13 11:09:05 0 0 232 8 88 66
6
2021/11/13 11:08:45 0 0 232 8 89 67
7
2021/11/13 11:08:25 0 0 232 8 89 67
8
2021/11/13 11:08:05 0 0 232 8 90 67
9
2021/11/13 11:07:45 0 0 232 8 90 68
10
2021/11/13 11:07:24 0 0 232 8 90 68
11
2021/11/13 11:07:05 0 0 232 8 91 68
12
2021/11/13 11:06:45 0 0 232 8 91 68
13
2021/11/13 11:06:24 0 0 232 8 92 69
14
2021/11/13 11:06:04 0 0 232 8 92 69
15
2021/11/13 11:05:45 0 0 232 8 93 70
16
2021/11/13 11:05:25 0 0 232 8 93 70
17
2021/11/13 11:05:05 0 0 232 8 94 70
18
2021/11/13 11:04:44 0 0 232 8 94 71
19
2021/11/13 11:04:25 0 0 232 8 94 71
20
2021/11/13 11:04:05 0 0 232 8 95 71
21
2021/11/13 11:03:45 0 0 232 8 95 72
22
2021/11/13 11:03:25 0 0 232 8 96 72
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2021/11/13 11:03:04 0 0 232 8 96 72
24
2021/11/13 11:02:44 0 0 232 8 97 73
25
2021/11/13 11:02:25 0 0 232 8 97 73
26
2021/11/13 11:02:05 0 0 232 8 98 73
27
2021/11/13 11:01:45 0 0 232 8 98 74
28
2021/11/13 11:01:25 0 0 232 8 98 74
29
2021/11/13 11:01:05 0 0 232 8 99 74
30
2021/11/13 11:00:45 0 0 232 7 99 75
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2021/11/13 11:00:25 218 49 232 7 100 75
32
2021/11/13 11:00:05 218 49 232 7 100 75
33
2021/11/13 10:59:47 218 49 232 7 100 75
Für'n Arsch, war vorauszusehen. Meine, wenn man den Ladestand mal außen
vor lässt, wären die Werte für so 'ne China-Billig-USV an 350W Last
normal... aber das Geschoss soll in der Konfiguration 4500W/5000VA
machen.
> Das sind 72 kleine Akkus? 3 x 3x8 Stück?
Nein, für diese USV sind das 3 Akkupacks mit je 15x 12V/5Ah Akk..äh..
Briefbeschwerern. Also insgesamt habe ich jetzt (ohne das zweite
Akkupack aus der Erweiterung getestet zu haben, aber das lag mit dem
ersten parallel, steht mit dem gleichen Stift auch 2014 drauf... das ist
nicht besser als das erste) 45 Schrottakkus diesen Typs.
Den ganzen Haufen ausgasen lassen ... Naja das sind alles Akkus mit dem
gleichen Alter aus der gleichen Charge... sicherlich findet man welche,
die ein wenig besser sind als die begrenzenden schlechten wenn man die
Packs jetzt alle zerlegen und selektieren würde. Aber lohnt sich das?
Wie lange lohnt sich das? Nee. Ich kann jetzt gerne noch 2..3 Tests mit
dem aktuell verbauten Akkupack machen und schauen ob sich durch
Lade/Entladezyklen was ändert, aber dann habe ich wirklich genug Strom
dafür verschwendet.
Ich habe noch eine zweite USV mit toten Akkus, die habe ich schon vor
Jahren vor dem Schrotti gerettet (man weiß nie wann man sowas mal
braucht). Das ist eine Siemens Masterguard 2.1kW/3kVA USV und die hat
mit Batterieerweiterung insgesamt 3 Stränge mit je 8x 12V/7Ah oder so.
Also nochmal 24 Schrottakkus, töter als tot, weil damit wäre bei 350W
Last überhaupt kein USV-Betrieb mehr möglich.
In der Werkstatt steht noch 'ne alte Autobatterie und zwei kleine
USV-typische Einzelstücke... ich glaube die Fahrt zum Schrotti lohnt
sich. Vielleicht reicht's ja für ne neue bessere Kabeltrommel, die USV
misst ihre Eingangsspannung nämlich leider ziemlich korrekt. Ich hab mal
ein Energiekostenmessgerät vor die Kabeltrommel gehängt, da sind's noch
233V. Die Kabeltrommel und das zugegeben dünne Stecker-Kabel (ich hab
dafür extra ein schlechtes Kaltgerätekabel zum Zerschneiden genommen),
über was die USV Strom bekommt, knabbern erstaunlich viel weg und an der
Kabeltrommel merkt man's auch.
Es ist wahrscheinlich, daß bei der Anzahl in den meisten Strängen 1 Akku
wirklich schlecht ist, die gehen dann schnell ganz kaputt und machen den
Strang wertlos. Das sieht dann auch so aus. Kannst das Ding ja mal übers
WE am Strom lassen mit allen Erweiterungen und dann die Akkus einzeln
messen.
Im Grunde habe ich das ja mit dem ersten getesteten Akkupack gemacht,
das Ergebnis siehst Du im ersten Test von gestern.
Alle Packs parallel kann ich leider nicht, ich habe die Batteriekabel
für die Erweiterung nicht. Also kann ich immer nur eines der Akkupacks
direkt in die USV schieben.
Wie gesagt, wenn ich jetzt versuche, die besten Akkus aus allen Packs zu
einem neuen Pack zusammenzustellen, bekomme ich evtl. eines, was besser
ist. Aber wie gut wird das sein, wie lange wird es halten... lohnt sich
der Aufwand dafür?
Es ist auch leider (noch?) nicht genug Akkuschrott, um vom Erlös einen
neuen Satz Batterien für die USV zu kaufen. Sonst würde ich das
vielleicht machen. Glaube zwar nicht, daß ich die USV so schnell
brauche, aber dann würde der Spaß nichts kosten. Muss mal sehen, evtl.
kann ich noch zwei 3KVA USVs zum Schlachten bekommen... evtl, mal die
Akkupacks von denen checken oder zumindest erstmal wegschleppen.
Zeit eigentlich ja, Geduld bei sowas bzw. gespickt von meiner
Erwartungshaltung... mangelhaft würde ich sagen.
Ich kann die einzelnen Akkus ja beim Zerlegen der Akkupacks mal messen,
zumindest die Leerlaufspannung. Zerlegen muß ich die Dinger sowieso.
Aber die Zeit für das nochmalige Zusammenbauen, Testen und dann ggf.
gleich wieder Zerlegen des gepimpten Akkupacks könnte halt vergebens
sein.
Helge schrieb:> Zum Glück verhalten sich beide Akkus genau gleich, bis auf paar wenige> mV genau. Daher lassen die sich in Reihe klemmen,
Die kannst Du sogar mit einer Mignonzelle in Reihe klemmen.
Gleicher Test mit dem Akkupack wie gestern, einen Ladezyklus später.
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Date/Time U_in f_in U_out Load(%) Battery(%) rem. time
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2021/11/14 11:05:45 222 49 232 0 53 186
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2021/11/14 10:58:07 0 0 232 7 87 70
4
2021/11/14 10:57:47 0 0 232 7 87 70
5
2021/11/14 10:57:28 0 0 232 7 87 71
6
2021/11/14 10:57:07 0 0 232 7 88 71
7
2021/11/14 10:56:47 0 0 232 7 88 71
8
2021/11/14 10:56:28 0 0 232 7 89 72
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2021/11/14 10:56:07 0 0 232 7 89 72
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2021/11/14 10:55:47 0 0 232 7 89 72
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2021/11/14 10:55:07 0 0 232 7 90 73
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2021/11/14 10:54:47 0 0 232 7 91 73
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2021/11/14 10:54:28 0 0 232 7 91 74
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2021/11/14 10:54:07 0 0 232 7 92 74
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2021/11/14 10:47:27 222 49 232 8 100 75
Geringfügig länger, aber auch nicht viel.
Ich mache mal einen Lade/Entladezyklus mit dem letzten Akkupack (das
zweite aus der Batterieerweiterung) und dann suche ich aus den 45
Klötzchen die 15 besten nach Leerlaufspannung aus und mache einen
weiteren Test mit denen. Hinterher kommt wahrscheinlich die Fahrt zum
Schrotti.
Ich finde gute dass du von deiner Aktion berichtest. Man liest im
Internet viele "Erfolgsberichte" von Leuten die glauben ihre Akkus
wiederbelebt zu haben. Aber wie mühsam der Weg dorthin sein kann, das
liest man selten.
Ja, bei großen Stapeln vieler kleiner Akkus wirds mühsam. Deswegen würd
ich die halt alle zugleich laden und dann testen. Es kann einem
passieren, daß eine trockene Zelle den ganzen Stapel abklemmt.
Nö, ich werd die Akkupacks nicht nochmal neu laden, sondern in dem
Zustand messen, wie sie nach USV-Abschaltung sind. Evtl. stechen die
guten Akkus dann auch mit noch guten Werten heraus, wohingegen die toten
Akkus kaum noch eine gute Leerlaufspannung bringen sollten. Eigentlich
müsste man sie mit 1..2A Last oder so testen, aber das wird mir dann
echt zu aufwendig. Oder mal sehen, vielleicht mache ich das.
Aber wenn in der Reihenschaltung nur eine Zelle hochohmig ist, können
die anderen nicht geladen werden. In diesem Fall wirst du selbst an
einer perfekten Zelle nichts gutes messen.
Ben B. schrieb:> Evtl. stechen die> guten Akkus dann auch mit noch guten Werten heraus
Welche "Werte" willst du denn an nicht aufgeladenen Zellen messen?
Wenn ich tote Akkus mit 1A belaste nachdem die USV schon gute Vorarbeit
geleistet hat, müssten die dabei eigentlich eine verdammt niedrige
Klemmspannung aufweisen.
Sicherlich müsste man um die wirklich besten Zellen zu finden, mit allen
45 Blöcken einen einzelnen Lade/Entladeversuch machen... aber Zeit ist
auch Geld. Es ist ein Versuch und ich gehe sowieso nicht von großem
Erkenntnisgewinn oder hohen Erfolgsaussichten auf ein wirklich gutes
Akkupack aus.
Das Sinnvollste ist, alle diese Akkus zum Schrotti zu schleppen, mit
etwas Glück 100 Euro zu kassieren - aber dann darf man bestimmt nochmal
150 Euro draufschlagen um einen neuen Satz Akkus für ein Akkupack zu
bekommen. Alle drei Akkupacks erneuern würde so um die 800..900 Euro
kosten, allein vom Materialwert. Wird damit enden, daß die
Batterieerweiterung gleich komplett mit auf den Schrott fliegt.
Wenn man damit Spaß haben will, investiert man das Geld in 15
Autobatterien und baut einen großen Strang daraus. Evtl. bekommt man bei
der Abnahme von 15 Stück schon einen besseren Preis und 1000..1500 Euro
würden für einen ansehnlichen Stromspeicher reichen. Werde ich aber
nicht machen weil mir dann immer noch die Solaranlage zum Aufladen
fehlt.
Ben B. schrieb:> Wenn ich tote Akkus mit 1A belaste nachdem die USV schon gute Vorarbeit> geleistet hat, müssten die dabei eigentlich eine verdammt niedrige> Klemmspannung aufweisen.
Wenn in einem 6s (etwas anderes ist so ein 12V-Block ja nicht) z.B. eine
Zelle total hinüber ist, dürfte es nach einiger Standzeit schon
erkennbar sein, wenn Du an diesem Block die Spannung im Leerlauf misst.
Andersrum ist die schlechteste Zelle (oder 6s) im Verbund als erste
voll.
Solange da Zellen oder Zellpacks nicht völlig hinüber sind, wirst Du
diese 12V-Einheiten mit einer Kurzmessung mit 1A Belastung auch nicht
zuverlässig einordnen können.
U.a. habe ich eine kleine Kiste voll mit diesen Teilen:
https://m.media-amazon.com/images/I/71ctkOr5UIL._AC_SX679_.jpg
Natürlich mit den kurzen und guten Krokobedratung und passende
Heizwiderstände.
Für Packs von LiIon eine Schachtel mit TP4056 Modulen, jeweils eigenem
USB-NT und Krokos.
Damit (TP4056) wird bei (möglichst) getrennter Verbindung zum BMS jede
Zelle/Zellpaarung auf 4,2xV gebracht und bei der nächsten Begehung des
"sicheren Raumes" alle blau leuchtenden TP4056 abgeklemmt, bzw. auf
andere Zellen umgeklemmt und an der vorherigen Stelle ein passend
eingestelltes Kapazitätsmessmodul (mit eigenem NT) aufgeklemmt.
Bei der nächsten Begehung werden natürlich zusätzlich die Werte der
fertigen Messmodule aufgenommen.
Dauert insgesamt natürlich seine Zeit, aber nicht meine..:-)
Für kleine Einheiten habe ich das mit Arduino, mehreren ASD1115, INA219
+ PC etc. halbwegs total automatisiert, aber da ist noch einiges in der
Entwicklung, auch mit Speicherkarte und TFT, damit das alles autark auch
ohne PC die Kurven aufzeichnet und anzeigt.
Bei z.B. 2-6p bleibt dann auch nach erster Auswertung die Überlegung des
weiteren Vorgehens.
Wichtig ist mir, die Arbeit soweit es geht strukturiert zu erleichtern,
aber gleichzeitig die besten/aussagekräftigsten Ergebnisse zu erzielen,
die man für weitere Entscheidungen/Überlegungen braucht.
Ich kenne Deine technische Ausstattung und Deine Platzverhältnisse
nicht.
Aber nach Einschätzung müsstest Du Platz haben.. :-)
Ein einziger 12V-Lader plus ein Kapazazitätsmessgerät würde es Dir
ermöglichen, alle 45 12V-Akkus innerhalb von wenigen Tagen einzeln zu
checken.
Sooooo... bevor ich alles lese, den dritten Lasttest mit dem letzten
Akkupack zu posten spare ich mir, nach drei Minuten war Pumpe. Also
dieses Akkupack scheint Kernschrott gewesen zu sein.
Was ich dann gemacht habe, alle Akkupacks zerlegt und die Akkus nach
ihrer Leerlaufspannung (nach USV-Abschaltung) aufgereiht. Dabei gab's
deutliche Unterschiede, der beste Akku lag bei 12,8V, der schlechteste
bei gerade noch 11,2V. Anschließend hab ich die Akkupacks mit den Akkus
entsprechend der Aufreihung wieder zusammengebaut. Also gibts jetzt ein
Akkupack mit den 15 höchsten Leerlaufspannungen, eines im Mittelfeld und
in das letzte ist alles reingeflogen was übrig blieb (und dieses wird
hier auch nie wieder Strom sehen). Das erste Akkupack steckt gerade in
der USV zum Laden, Test dann morgen Abend. Mal sehen ob die
Selektionsmethode was gebracht hat oder nicht.
Nachdem ich alles gelesen habe... Sorry aber 45 dieser kleinen Würfel
aus 2014 auszumessen (war alles die gleiche Charge in allen drei
Akkupacks) macht für mich keinen Sinn. Wenn dann muß ich wirklich
überlegen ob's mir die USV wert ist, 15 neue Akkus zu kaufen und damit
ein Akkupack fit zu machen. Erfahrungsgemäß braucht man Privat aber
keine USV, schon gar keine mit Online-Betrieb und 5kVA/4.5kW. Gut, sie
kann auch eine Art Eco-Mode wo der Laststrom nicht ständig über den
Wandler geht, aber so richtig stromsparend wird sie deswegen trotzdem
nicht.
Muss noch mehr Schrott-Akkus sammeln. Wenn ich so viel habe, daß ich für
neue Akkus nichts mehr draufzahlen muß, dann mache ich mir den Spaß
evtl. - aber mehr als ein Spaß ist es eben leider nicht. Ich habe keine
wirklich praktische Anwendung für diese USV. Sie ist einfach nur zu
schade zum Wegschmeißen.
Ben B. schrieb:> Was ich dann gemacht habe, alle Akkupacks zerlegt und die Akkus nach> ihrer Leerlaufspannung (nach USV-Abschaltung) aufgereiht. Dabei gab's> deutliche Unterschiede, der beste Akku lag bei 12,8V, der schlechteste> bei gerade noch 11,2V.
Lass die Finger von E-Technik.
Ooch Ralf... danke Dir für dieses Posting. Damit hast Du Dich bei mir
als kompetenter Gesprächspartner endgültig disqualifiziert. Wie schön,
wenn man das so schnell und billig merkt.
Tschüss dann!
So, das Zusammensuchen der guten Akkus hat tatsächlich etwas gebracht.
1
Date/Time U_in f_in U_out Load(%) Battery(%) rem. time
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2021/11/15 22:05:28 225 49 232 5 44 63
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2021/11/15 22:05:08 225 49 232 5 44 67
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2021/11/15 22:03:08 0 0 232 7 65 49
5
2021/11/15 22:02:48 0 0 232 7 65 49
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2021/11/15 22:02:28 0 0 232 7 66 49
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2021/11/15 22:02:07 0 0 232 7 66 50
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2021/11/15 22:01:48 0 0 232 7 66 50
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2021/11/15 22:01:28 0 0 232 7 67 51
10
2021/11/15 22:01:07 0 0 232 7 67 51
11
2021/11/15 22:00:47 0 0 232 8 68 51
12
2021/11/15 22:00:27 0 0 232 8 68 51
13
2021/11/15 22:00:08 0 0 232 8 69 52
14
[..]
15
2021/11/15 21:40:05 0 0 232 8 96 72
16
2021/11/15 21:39:45 0 0 232 8 96 72
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2021/11/15 21:39:25 0 0 232 8 96 72
18
2021/11/15 21:39:05 0 0 232 8 97 73
19
2021/11/15 21:38:45 0 0 232 8 97 73
20
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22
2021/11/15 21:37:45 0 0 232 8 99 74
23
2021/11/15 21:37:25 0 0 232 8 99 74
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2021/11/15 21:37:05 0 0 232 8 99 75
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26
2021/11/15 21:36:25 224 50 232 8 100 75
Kann man jetzt überlegen was man will... immerhin gut 26 Minuten, etwa
ein Drittel von dem was ein neuwertiges Akkupack schaffen soll.
Angesichts dessen, daß ich immerhin etwa 350W gezogen habe, käme man mit
einem kleinen Bürorechner schon in brauchbare Bereiche.
Allerdings ist auch dieses Akkupack am Entladeschluss (Anmerkung:
Tiefentladeschutz durch die USV ist eingeschaltet) so platt, daß die USV
nicht mehr aus den Akkus startet. Er führt zwar seinen Selbsttest
korrekt durch, aber wenn am Ende der Wandler starten will, gibt's einen
Reset.
Ich kann jetzt probieren, noch ein paar Zyklen mit diesem Akkupack zu
fahren und zu schauen ob sich die Zellen dann noch etwas aneinander
angleichen und das Akkupack evtl. noch etwas besser wird, aber ich
vermute viel mehr als so lässt sich aus den alten Akkus nicht
herauskitzeln.
Ben B. schrieb:> Kann man jetzt überlegen was man will... immerhin gut 26 Minuten, etwa> ein Drittel von dem was ein neuwertiges Akkupack schaffen soll.> Angesichts dessen, daß ich immerhin etwa 350W gezogen habe, käme man mit> einem kleinen Bürorechner schon in brauchbare Bereiche
wird das morgen auch noch so sein?
Ben B. schrieb:> der beste Akku lag bei 12,8V, der schlechteste> bei gerade noch 11,2V
Der erste ist gesund, der andere Schrott. 11,2V Leerlaufspannung deuten
auf eine defekte Zelle hin. Bei solchen Akkus steigt die Spannung
während des Ladens meist sehr schnell an und bricht bei Belastung
erheblich ein. Nur noch für Recycling geeignet. Übrigens typisch für in
Reihe geschaltete USV-Packs, die meisten Einzelakkus sind noch brauchbar
und wenige völlig tot. Letztere drücken ihre Verweiflung ob des
unerbittlichen Ladestroms gern durch dicke Backen aus. Und manche
platzen vor Wut.
> wird das morgen auch noch so sein?
Was meinst Du damit... bzw. definiere mal "morgen"...
> dicke Backen
Das passiert eigentlich nur bei schlechten USVs, die die Akkus sowieso
überladen oder mangels guter Strombegrenzung mit so viel Leistung laden,
daß denen davon ganz warm ums Herz wird.
Die Akkus in den Packs sahen alle gut aus, da war kein einziger mit
Verformungen dabei.
Bekannter kam mit einer dieser Discounter-Leuchten an mit 6V/55W Lampe
und lauter extrageklimper, Blinklichter und so. Dabei ein
Steckernetzteil, das im Leerlauf 11V liefert, das steckte immer dran.
Dadurch war der Akku innen komplett trocken. Aufgeknackt, dest. Wasser
aufgefüllt, etwas mehr als 'voll'. 48h lang 0,2A geladen. Einen Tag
abwarten und Tee trinken. Spannung hält. Füllstand jetzt wie es sein
soll. Test: Bis leer bei den 55W dauerts 15 Minuten. Reicht, das sind
ca. 60% Kapazität bei 2C Entladung. Hätte ich nicht erwartet. Aber der
Akku ist auch sehr groß und schwer für die 4Ah.