Hilfe Platine defekt

Gast #6880239
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Hallo
ich bin neu im Forum und auch kein "elektronik spezialist"
habe aber folgendes Problem an einer Platine die es nicht mehr gibt.
Sie ist für eine Pumpe über einen Sensor wird der Füllstand gemeldet und 
laut dem schaltet das Relais nach einstellbarer Zeit (poti) schaltet die 
Pumpe wieder aus.
Hatte vor ca. einen halben Jahr das Problem das das Relais immer anzog 
und gleich wieder ab viel tauschte dann den Trafo (weil dieser nur knapp 
die 12 Volt lieferte ) ohne Erfolg tauschte dann das Relais und siehe da 
es funktionierte wieder bis gestern, kam wieder das gleiche Problem... 
ich tausche also wieder das Relais weil ich zufällig 2 gekauft habe :-), 
aber dieses mal hats nicht funktioniert...
Was könnte das sein? bin über alle Infos froh.

P.S. Sensor funktioniert sicher habe ich kontrolliert.

Gruß
Geo
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#6880243
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Mach nochmal ein SCHARFES Foto vom IC das verbaut ist. Könnte ein NE555 
sein. Viel ist ja sonst nicht drauf. Die Problembeschreibung passt weder 
zu einem defekten Relais noch zu einem defekten Trafo. ich tippe eher 
auf den Glättkondensator (der etwas größerer Kondensator neben dem 
Transformator). Wenn der taub ist bricht beim anziehen des Relais die 
Versorgung ein.
Tausche dann gleich alle 4 Kondensatoren aus. Die könnten nach der Reihe 
alle ausfallen.
Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #6880294
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Geo schrieb:
> Platine defekt
Die Platine an sich sieht doch noch ganz gut aus. Ich vermute, dass 
irgendwas anderes defekt ist.

> tauschte dann das Relais und siehe da es funktionierte wieder bis gestern
Mach auch mal ein brauchbares, gut belichtetes und schaefes Foto von der 
Unterseite. Das könnte eine simplen kalte Lötstelle sein, die du durch 
Biegen und Erwärmen für ein halbes Jahr "repariert" hast.

Oder das neue Relais war tatsächlich einen Mückenschiss sempfindlicher 
und kam mit der reduzierten Versorgungsspannung des "schlappen" 
Kondensators noch ein zeit lang zurecht.

> Problem an einer Platine
Wie alt ist diese Platine? Wie heiß wird sie im Betrieb?

MaWin schrieb:
> Und der Brückengleichrichter ist auch in Ordnung ?
Sieht für mich nach einem Einweggleichrichter aus. Angesichts des 
Layouts liegt so eine Bastelei nahe...
Gast #6880329
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Hallo
danke für die schnellen Antworten im Anhang nochmal ein paar Bilder, die 
Kondensatoren wären auch mein nächster Plan gewesen. Was sagt ihr zu dem 
Transistor?
Ich kenne mich mit diesen Dingern nicht gut aus wie könnte ich diesen 
Kontrollieren?

Zum Alter der Platine: ca. 12Jaher wird 2 mal am Tag benötigt 
(Milchpumpe in einem Kuhstall)


Gruß
Georg
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#6880343
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Geo schrieb:
> Was sagt ihr zu dem Transistor?

Auf der Platine sehe ich 3 Bauteile, welche wie Transistoren aussehen.

--> Wenn du einen speziellen Transistor meinst, dann solltest du diesen 
irgendwie kennzeichnen oder benenen, welchen du meinst.

Darüber hinaus: Was soll man auf deine Frage antworten? Mir fällt z.B. 
ein: "Schöne Gehäuseform" , "ist halt ein schwarzer Transistor", oder 
ähnliches.



--> Wenn du einen bestimmten Verdacht hast und bestätigt haben möchtest, 
dann solltest du diesen äußern.
-> Wenn du eine allgemeine Frage zu Transistoren hast, dann solltest du 
diese formulieren.

technischer Tip: Vermutlich handelt es sich um bipolare 
Kleinleistungs-TRansistoren. Die Beschriftung könnte nähere Hinweise 
bringen. Abhängig vom Grundtyp kann man unterschiedliche Messungen 
durchführen, um dessen "ganzheit" zu prüfen.
(Firma: Funkenflug Industries) #6880347
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Ersetz mal den Elko am Relais durch einen neuen, evtl. einen leicht 
größeren.

Das Ding muß aus einer Zeit stammen, als Brückengleichrichter noch teuer 
waren. Eigentlich müsste man so einen nachrüsten, aber das möchte ich 
dem TE mit seinen Kenntnissen in der Elektrotechnik nicht zumuten.
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Gast #6880383
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Ben B. hast du richtig erkannt die 2 Grün markierten bauteile sind Elko
-->100uF 35V  (genaue bez. Jamicon 208C2 100uF 35V) wiviel größer 
würdest du empfehlen?

die 2 rot Markierten Bauteile sind Transistoren typ: C547B W22 diese 
möchte ich gerne kontrollieren, oder kann ich diese ausschließen?

der Trafo war mit gleicher Leistung.
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Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #6880407
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Geo schrieb:
> der Trafo war mit gleicher Leistung.
Da gibt es noch einige andere Parameter, die die tatsächlich abgegebene 
Spannung beeinflussen.

> wiviel größer würdest du empfehlen?
Nimm 220µF/35V

> die 2 rot Markierten Bauteile sind Transistoren typ: C547B W22 diese
> möchte ich gerne kontrollieren
Ich kann das mit dem Ohmmeter und dem feuchten Finger, aber dazu braucht 
es Erfahrung. Du bräuchtest einen Transistortester.
> oder kann ich diese ausschließen?
Geh erst mal davon aus, dass sie noch funktionieren.

EDIT:
Stefan ⛄ F. schrieb:
> Rote Strippe ans mittlere Bein. Schwarze Strippe abwechselnd an die
> äußeren Beine. In beiden Fällen muss das Multimeter ungefähr den Wert
> 650 anzeigen.
Und wenn du die rote Strippe in die Mitte machst und die schwarze links 
und rechts ran hältst, dann muss ein "Überlauf" zu sehen sein, so wie 
mit unverbundenen Strippen. Dazu muss der Transistor aber ausgelötet 
sein. Und es kann sein, dass ihm das mehr Stress macht als nötig...
Gast #6880441
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Mich macht die Einweg-Gleichrichtung nervös. Soweit mir bekannt ist, 
eignen sich viele Transformatoren nicht dazu, weil sie so in die 
Sättigung getrieben werden.

Allerdings hätte der TO einen durchgebrannten Trafo sicher selbst 
erkannt.

Reicht die Ausgangsspannung (nach der Gleichrichtung) eventuell nicht 
aus, um die Schaltung zu versorgen? Welche Spannung liegt an dem Elko 
an, wenn das Relais eingeschaltet ist?
(Firma: Funkenflug Industries) #6880463
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Bitte nur den einen Elko vergrößern, den ich rot markiert hatte. Der 
zweite scheint nichts mit der Betriebsspannung zu tun zu haben und 
könnte als zeitbestimmende Größe dienen. Daher den zweiten 100µF(?) Elko 
ggf. durch einen neuen ersetzen, aber nicht vergrößern.

Für den ersten (den ich markiert hatte) sind 220µF okay,
330µF würden auch gehen.

Wenn der schwarze Trafo durchbrennt, geht auf der ganzen Platine gar 
nichts mehr.

Edit:
Der eine "Transistor" oben am Trafo scheint mir kein Transistor zu sein, 
sondern ein Spannungsregler. Wahrscheinlich ein 7809 oder so. Lass die 
erstmal alle in Ruhe, ich halt es für unwahrscheinlich, daß da irgendwas 
kaputt ist. Erst mal der Elko, wenn dann immer noch nichts geht, 
müsstest Du an diesem mal die Betriebsspannung messen (Vorsicht mit den 
230V auf der Platine, die können einen tödlich umbringen) und dann sehen 
wir weiter.
Gast #6880491
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vielen dank nochmals für die Infos habe die Kondensatoren jetzt bestellt 
sollten morgen kommen.

Ben B. --> auch hier hattest du recht ist ein Spannungsregler oben am 
Trafo ein 78L12 ich werde diese Dinger alle lassen und tausche nur die 
Kondensatoren..

zum Trafo nochmal der getauschte war identisch dem neuen (gleiche 
Leistung sogar gleicher Hersteller und gleicher Typ) ich tauschte ihn 
nur weil er nur knapp die 12V sekundär brachte.
mir ist es schon einmal bei einer anderen Steuerung so passiert dass das 
Netzteil nur knapp die Spannung brachte und bei einen Schaltvorgang die 
Spannung minimal abfiel und deshalb nicht mehr funktionierte...
#6880501
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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Mich macht die Einweg-Gleichrichtung nervös. Soweit mir bekannt ist,
> eignen sich viele Transformatoren nicht dazu, weil sie so in die
> Sättigung getrieben werden.

Auf dieser Platine muss es aber eine Einweggleichrichtung sein. Vor der 
Gleichreichterdiode ghet noch eine Leiterbahn weg die uber einen 
Kondensator
an Pin5 oben an der Platine geht. Uber Pin 6 kommt das Signal zurueck 
ueber den anderen Kondensator. Ich nehme an das der Sensor der an 5+6 
dranhaengt nur Wechselspannung sehen will wegen Elektrolyse. 
Gleichgerichtet wird dieses Signal dann mittels der 1N4001 die neben dem 
Pin6 ist.

@Geo(Gast)

Miss mal die Spannung uber dem IC, Pin 4 und Pin 8 ist beim MC1458 die 
Versorgung.
(Firma: Funkenflug Industries) #6880505
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7812 (heißt nichts weiter als 12V geregelte Ausgangsspanung) an 100µF 
Einwegleichrichtung und dann noch das Relais als Last ... was für eine 
Murksschaltung. Was soll den da noch für den 7812 als Regelreserve 
bleiben?

Wenn ich sowas baue, dann bekäme das mindestens 1000µF als Siebelko und 
einen Brückengleichrichter mit etwas größerem Trafo. Der Trafo hier ist 
gerade mal so stark genug für das Relais alleine...
#6880541
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Ben B. schrieb:
> 7812 (heißt nichts weiter als 12V geregelte Ausgangsspanung) an 100µF
> Einwegleichrichtung und dann noch das Relais als Last

das Relais wird wohl vor dem Spannungsregler angeschlossen sein.
Der 78L12 wird dann nur zur Versorgung des IC gebraucht. Das sollte auch 
mit Einweg Gleichrichtung reichen. Es gibt ja noch einen NPN Transistor 
für das Relais.
(Firma: Funkenflug Industries) #6880557
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> das Relais wird wohl vor dem Spannungsregler angeschlossen sein.
Ist es, aber es zieht dem 78L12 die Spannung weg. Soweit mir geläufig, 
brauchen 78xx Regler 3V mehr Eingangsspannung als sie Ausgangsspannung 
liefern sollen. Das wird bei eingeschaltetem Relais und diesem kleinen 
Siebelko mit seiner Einweggleichrichtung ziemlich knapp.

Edit:
Diese Minitrafos sind auch nicht besonders starr, entweder kommen da im 
Leerlauf 14V oder so raus oder unter Last lange keine 12V mehr.
Gast #6880566
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Geo schrieb:
> der getauschte war identisch dem neuen (gleiche Leistung sogar gleicher
> Hersteller und gleicher Typ)

Offenkundig nicht, sonst hätte er ja gepasst und müsste nicht geflickt 
werden.

Stefan ⛄ F. schrieb:
> Mich macht die Einweg-Gleichrichtung nervös. Soweit mir bekannt ist,
> eignen sich viele Transformatoren nicht dazu, weil sie so in die
> Sättigung getrieben werden.

Es gibt den Unterschied zwischen primär und sekundär, und oh Wunder: die 
Effekte sind unterschiedlich.
#6880573
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Ben B. schrieb:
> Edit:
> Diese Minitrafos sind auch nicht besonders starr, entweder kommen da im
> Leerlauf 14V oder so raus oder unter Last lange keine 12V mehr.

Genau so ist es so ein Trafo liefert im Leerlauf deutlich mehr als 12 V, 
Die 12V sind bei Nennlast. Da das Relais vermutlich keine 100mA braucht 
wirds wohl reichen. Ist zwar nicht so schön und etwas auf Kante, sollte 
aber funktionieren.
Die Frage wäre halt was war Original für ein Trafo und Relais verbaut 
war.
Der TO soll einfach mal die AC Leerlaufspannung messen.
Gast #6880589
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Sorry, ich bin noch nicht ganz wach. Meine obige Simulation ist 
fehlerhaft. Ich habe zwar 12V eingegeben, aber das ist ja der 
Spitzenwert.

Während Hinz das anmerkte arbeite ich an der Korrektur.

Also wir haben 12 nutzbare Volt. Das ist für den Spannungsregler immer 
noch zu wenig, der braucht typischerweise mindestens 14 Volt (kann je 
nach Modell variieren).

Ich würde einen 15V Trafo verwenden und wie bereits empfohlen wurde 
einen größeren Kondensator.
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Gast #6880606
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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Bei nur 20 mA Laststrom, völlig intaktem Kondensator und perfektem Trafo
> haben wir nutzbare 8 Volt.

So so, du hättest wenigstens einen Trafo modellieren sollen 
(Leerlaufsspannung-Sinusquelle mit erheblichem Innenwiderstand).

Es wurde schon erwähnt, dass seine Leerlaufspannung wesentlich beiträgt.

Stefan ⛄ F. schrieb:
> Sorry, ich bin noch nicht ganz wach.

Ja.
Gast #6880609
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H. H. schrieb:
> Leerlaufspannung!

Hmm, 20 Volt Leerlaufspannung ist für einen 12 Volt Trafo schon ziemlich 
viel. Aber OK sei's drum.

Ich denke wir sind uns einig dass zuerst die Versorgungsspannung geprüft 
(und ggf. korrigiert) werden muss bevor wir andere mögliche Fehler 
untersuchen.

Mindestens 14 Volt werden gebraucht, in alle Betriebszuständen.
Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #6880641
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Thomas Z. schrieb:
> Ich würde es ev mal
> mit einem Relais mit kleinerer Spulen Spannung probieren.
Ich würde einfach erst mal an dem Einweggleichrichterkondensator 
messen, ob die Spannung daran irgendwie zur Spulenspannung passt.
Und dann würde ich einen 220µF Kondensator parallel löten (einfach unten 
dran) und dann nochmal messen. Wenn dann die Spannung deutlich höher ist 
und die Schaltung funktioniert, dann bin ich schon fertig.
Gast #6880670
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Stefan F.--> wer hat gesagt dass ich Löcher gebohrt habe?? der Trafo hat 
ohne jeglicher Veränderung gepasst weil es der gleiche war!!

und wie kommst du drauf dass ich die Spannung nicht kontrollieren will?? 
hab ja geschrieben dass der neu Trafo ca. 19V liefert (genauer 19,4V))

wenn Mann alles lesen würde wäre auch einiges leichter im leben...
Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #6880688
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Geo schrieb:
>>>>> Transistoren typ: C547B W22

PC-Freak schrieb:
> Meine Glaskugel sagt, die Transistoren sind BC548.

Netter Versuch...
Natürlich sind das BC547B. Aber die sind hier jetzt erst mal irrelevant, 
denn die sind wahrscheinlich sowieso nicht kaputt.

Geo schrieb:
> wer hat gesagt dass ich Löcher gebohrt habe?? der Trafo hat
> ohne jeglicher Veränderung gepasst weil es der gleiche war!!

Erkennt man an den unbenutzten 230V-Trafo-Pads. Ich hatte sowas 
erwartet, als

ich schrieb:
>>>> Angesichts des Layouts liegt so eine Bastelei nahe
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Gast #6880729
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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Ich denke wir sind uns einig dass zuerst die Versorgungsspannung geprüft
> (und ggf. korrigiert) werden muss bevor wir andere mögliche Fehler
> untersuchen.
>
> Mindestens 14 Volt werden gebraucht, in alle Betriebszuständen.

Ich setz mal aus Erfahrung auf den kleinen LM78er.
Bei kleiner Leistung scheinen sie erst mal OK, aber unter höherer Last 
bricht die Spannung deutlich ein.
Gast #6880746
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Geo schrieb:
> Stefan F.--> wer hat gesagt dass ich Löcher gebohrt habe??

Das sieht man auf deines Fotos. Der neue Trafo wurde primärseitig mit 
Drähten verlängert, weil er nicht in die vorgesehenen Löcher passt. Die 
Platone war definitiv für einen anderen Trafo gemacht worden.

> und wie kommst du drauf dass ich die Spannung nicht kontrollieren will??

Weil wir mehr als deutlich gemacht haben, dass sie Betriebsspannung am 
Eingang des Spannungsregler (=am Kondensator) mindestens 14 Volt 
betragen musst. Aber du hast sie immer noch nicht kontrolliert.

Die Leerlaufspannung des Trafos ist hingegen weitgehend irrelevant. Sie 
darf nur nicht höher sein als der Spannungsregler verträgt.

> wenn Mann alles lesen würde wäre auch einiges leichter im leben...

Wenn man um Hilfe bittet, aber die Ratschläge und Rückfragen ignoriert 
... der Weg zum Erfolg geht in die andere Richtung.
Gast #6880812
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H. H. schrieb:
> Geo schrieb:
>> Stefan F.--> wer hat gesagt dass ich Löcher gebohrt habe?? der Trafo hat
>> ohne jeglicher Veränderung gepasst weil es der gleiche war!!
>
> Dann hat schon der Hersteller gemurkst.

Nur komisch, dass auf der Oberseite vom Bild der Trafo übersteht und 
unten auf der Lötseite eben nicht.
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#6880840
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Gugscht schrieb:
> Nur komisch, dass auf der Oberseite vom Bild der Trafo übersteht und
> unten auf der Lötseite eben nicht.

Nur komisch das die Originalen Loetaugen noch so unbenutzt aussehen als 
ob die noch nie Loetzinn gesehen haben. Ich schaetze mal das der 
Hersteller da etwas gemurkst hat und den richtigen Trafo nicht bekommen 
hat sondern einer der zwar elektrisch aber nicht mechanische passte.
Gast #6880856
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Helmut L. schrieb:
> Nur komisch das die Originalen Loetaugen noch so unbenutzt aussehen als
> ob die noch nie Loetzinn gesehen haben. Ich schaetze mal das der
> Hersteller da etwas gemurkst hat und den richtigen Trafo nicht bekommen
> hat sondern einer der zwar elektrisch aber nicht mechanische passte.

Die Lötaugen passen zu Schaffer Flachtransformator.
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#6881065
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Geo schrieb:
> Milchpumpe in einem Kuhstall

Puh, ich bin zwar nur Hobbybastler, aber wenn ich diese Elektronik sehe, 
mit vom Hersteller reingefrickeltem Trafo mit unpassender Pinbelegung, 
Einweggleichrichter... Ne, sooo teuer waren Graetz-Gleichrichter schon 
vor 20 Jahren nicht mehr, dass der Hersteller hieran viel gespart hätte. 
Schon gar nicht so'n oller B 80 C 1500.

Mag gar nicht an die Melkmaschine denken. Wenn die ebenso lieblos 
konstruiert ist? Die armen Kühe.

Respekt aber für die Bemühungen des TO, die Schaltung zu reparieren.
#6881073
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Rainer Z. schrieb:
> Ne, sooo teuer waren Graetz-Gleichrichter schon
> vor 20 Jahren nicht mehr, dass der Hersteller hieran viel gespart hätte.
> Schon gar nicht so'n oller B 80 C 1500.

Darum geht es aber nicht, die zweigen vor dem Gleichrichter eine 
Wechselspannung fuer den Sensor ab. Deshalb brauchen die ander Stelle 
eine Einweggleichrichtung. Wenn du die Platine betrachtest siehst du das 
da eine Leiterbahn vom Trafo ueber einen Kondensator an der Pin 5 geht.
Gast #6881308
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PC-Freak schrieb:
> Na etz mal ehrlich .... was hindert den TO daran, hier nen z.B. 400 mA
> Trafo zu nehmen?

Weil es nicht die Ursache des Übels ist.

Rainer Z. schrieb:
> mit vom Hersteller reingefrickeltem Trafo mit unpassender Pinbelegung,
> Einweggleichrichter...

Was hast du gegen Einweggleichrichtung?
Ist eine feine Sache bei geringer Belastung.
Oder wie hier, eine zusätzliche Spannung mit gemeinsamer Masse.
In vielen Schaltnetzteilen gibt es auch Einweggleichrichtung.

Schau mal über deinen Tellerrand.
Gast #6881329
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Ben B. schrieb:
> Bei Schaltnetzteilen hat das aber andere Gründe. Sperrwandler z.B.
> funktionieren nur mit Einweggleichrichtung und bei Eintakt-Flusswandlern
> glättet die Siebdrossel den Ausgangsstrom. Außerdem ist die Frequenz um
> den Faktor 1000..2000 höher, die Elkos werden entsprechend öfter wieder
> nachgeladen.

Hä?
In PC-NT hast du keine Siebdrossel.
Und die Frequenz ist auch wurscht.

PC-Freak schrieb:
> Er hat ne Schaltung, die von Haus aus evtl. zu knapp ausgelegt ist.

Nö, hat 20 Jahre funktioniert.
So ein Relais zieht auch noch bei 8V an.
Gast #6881340
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Geo schrieb:
> Zum Alter der Platine: ca. 12Jaher wird 2 mal am Tag benötigt

michael_ schrieb:
> Nö, hat 20 Jahre funktioniert.
> So ein Relais zieht auch noch bei 8V an.

@michael: Bitte erst lesen. - 12 Jahre. Und dass es bei 8V 
'betriebssicher' anzieht, bezweifle ich.

Und nachdem das anscheinen nur eine ein-weg-Gleichrichtung ist, kann 
schon sein, dass da Elkos auf Kante sind, müde sind.
(Firma: Funkenflug Industries) #6881349
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> Hä?
> In PC-NT hast du keine Siebdrossel.
Soso. Und was ist das rot eingekreiste auf dem Bild?

> Und die Frequenz ist auch wurscht.
Und im Himmel ist Jahrmarkt!

> Das ist aber nicht das Problem des TO.
> Er hat ne Schaltung, die von Haus aus evtl. zu knapp ausgelegt ist.
Ach sag bloß. Schönen guten Morgen!
Angehängte Dateien:
(Firma: Funkenflug Industries) #6881381
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Eigentlich wollte ich nicht so sehr vom Thema abweichen, aber beim 
PC-Netzteil bzw. geregelten Gegentaktwandler muß man sich die 
Siebdrossel wie einen Step-Down-Wandler vorstellen, der vom Haupttrafo 
gespeist wird. Deswegen ist's an der Stelle auch egal ob man das mit 
einem Eintakt- oder Gegentaktwandler macht. Der Gegentaktwandler hat nur 
den Vorteil, daß die Drossel mit doppelter Frequenz arbeitet und 
entsprechend kleiner ausgelegt werden kann.
Gast #6881464
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Hallo
der Trafo schaut nicht an der Platine vorbei das irritiert nur weil ich 
das Foto schräg gemacht habe.
Und nochmal ich habe den identischen Trafo verbaut und auch das Relais 
ist das gleiche, Messen konnte ich gestern nicht weil ich unterwegs war.
Also: am IC habe ich 11,98V in ruhe beim Schaltvorgang nur mehr 11,7V
der ELKO am Signal 5-6 lädt sich langsam auf.
werde abwarten bis die Kondensatoren kommen und die dann verbauen.
Melde mich dann.
Gast #6881539
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Geo schrieb:
>  am IC habe ich 11,98V in ruhe beim Schaltvorgang nur mehr 11,7V

Das ist ein deutlich Zeichen dafür, dass der Spannungsregler nicht genug 
Eingangsspannung bekommt. Normalerweise ist seine Ausgangsspannung sehr 
konstant. Er braucht mindestens 14 Volt während das Relais eingeschaltet 
ist. Ich würde 15 Volt anstreben, damit das Ding dieses mal langfristig 
repariert ist.

Bringe das zuerst in Ordnung, dann sehen wir weiter.

Vergrößere den Elko auf 220 µF / 35 V. Wenn das nicht reicht (davon gehe 
ich aus) tausche den Trafo durch ein Modell mit 15 Volt aus.
Gast #6881558
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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Das ist ein deutlich Zeichen dafür, dass der Spannungsregler nicht genug
> Eingangsspannung bekommt.

Ach geh ...... wirklich?
Was hab ich geschrieben?!

mom...

PC-Freak schrieb:
> Na etz mal ehrlich .... was hindert den TO daran, hier nen z.B. 400 mA
> Trafo zu nehmen?
> Vieleicht passt der dann auch besser auf die Lötaugen. Dann wäre
> vieleicht auch das Zusammenbrechen der Sek-Spg. weg.

michael_ schrieb:
> PC-Freak schrieb:
>> Und dass es bei 8V
>> 'betriebssicher' anzieht, bezweifle ich.
>
> Dir fehlt die Praxis.

Bestimmt nicht. - Bin schon länger aus den Windeln wie Du.
#6881593
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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Vergrößere den Elko auf 220 µF / 35 V. Wenn das nicht reicht (davon gehe
> ich aus) tausche den Trafo durch ein Modell mit 15 Volt aus.

Klingt vernünftig. Was ist mit dem 78L12? Der müsste dann mehr Leistung 
verbraten. Sollte der bei dieser Gelegenheit auch getauscht werden z.B. 
mit einem solchen mit TO220-Gehäuse?
Gast #6881601
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Rainer Z. schrieb:
> Was ist mit dem 78L12? Der müsste dann mehr Leistung verbraten.

Ich weiß nicht wie viel Strom die Schaltung aufnimmt. Wenn er zu heiß 
wird wirst du es riechen oder fühlen.

Ich würde ihn nicht ohne Notwendigkeit tauschen, denn der 7812 lässt 
nicht nur mehr Strom fließen. Er hat noch mehr andere Eigenschaften, 
deswegen müsste man mit einem Oszilloskop überprüfen, ob er in der 
Schaltung überhaupt sauber arbeitet.
Gast #6881605
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Stefan ⛄ F. schrieb:
> tausche den Trafo durch ein Modell mit 15 Volt aus.

Du schreibst Stuss. 12 Jahre mit dem Trafo mit 12V und nun solls nicht 
reichen?
Willst Du seine Schaltung ins Nirwanna schicken?
12V sek. geglättet ergibt ca. 14V. Und er hat ja 11,98V!
Das sind 12V am IC. Oder willst Du sagen, das wegen den fehlenden 0,02 V 
das Ganze spinnt? - Nicht wirklich.
Was aber die Frage trotzdem ist, welchen Wechselspannunganteil auf den 
12V liegen.
Also Messgerät auf Wechselspannung. 200mV Messbereich, und schauen, was 
am IC da so anliegt.
Gast #6881617
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PC-Freak schrieb:
> Oder willst Du sagen, das wegen den fehlenden 0,02 V
> das Ganze spinnt? - Nicht wirklich.

Die Spannung am Ausgang des Spannungsregler sackt beim Einschalten des 
Relais von 11,98 auf 11,7 Volt ab, obwohl das Relais diesen nicht einmal 
belastet.

Dies ist ein deutliches Zeichen, dass die Eingangsspannung des Reglers 
zu gering ist. Die Ausgangsspannung des Reglers müsste im guten Fall 
jedoch sehr konstant sein. Mit einem Oszilloskop würde man da 
wahrscheinlich noch mehr schlechtes sehen.

Die vom TO genannten Fehlfunktionen könnten das Resultat der instabilen 
Spannungsversorgung sein.
Gast #6881628
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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Die vom TO genannten Fehlfunktionen könnten das Resultat der instabilen
> Spannungsversorgung sein.

Das kann schon sein. Liegt dann aber nicht am Trafo. Und 15V Trafo-Spg 
wären tödlich für die Schaltung und auch fürs Relais, wenn dieses 100%ED 
macht.

Eher die Elkos, die 'müde' sind. oder einen etwas größeren Trafo mit 
300mA, oder so. Hatte ich aber schon hier eingebracht.
#6881653
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Vielleicht kann er sich von der Tochter der Nachbarin mal ihr Smartphone 
leihen und die Platine von beiden Seiten halbwegs deckungsgleich im 
Gegenlicht fotografieren oder sie das machen lassen, dass mal jemand die 
Schaltung abmalt. So erkenn' ich nix richtig. Das Relais wird übern 
Transistor angesteuert, dieser über 10K vom Ausgang des 358er, 4M7 gehen 
vom Ausgang auf den NV Eingang und machen etwas Hysterese. Das kann man 
schonmal aufmalen..
kann ja nun nicht soo schwer sein, das Teil wieder zugange zu bringen.
Gast #6881668
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Gugscht schrieb:
> Datenblatt von diesem Schrack garantiert, dass es ab 8,3V anzieht.
> So weit war Michael also gar nicht weg.

Die 8v waren ein Daumenwert.
Und wenn die 8,3V garantieren, wird es evtl. auch bei 7 oder 6V 
anziehen.
Der Kontaktdruck ist dann eine andere Sache.

Erst mal einen Schaltungsauszug der Stromversorgung und des Relais 
machen.
Dann die Meßwerte mit und ohne Relais hier reinstellen.

Dabei das Relais über den Transistor schalten.

Sonst kommt man hier nicht weiter.
Gast #6881677
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Was haben wir hier denn vorliegen:
Ein irgendwie realisiertes Zeitglied, das getriggert wird, wenn ein 
Sensor niederohmig (???) wird.
Eine Schaltstufe mit einem Relais
Eine einfache Spannungsversorgung (mit Trafo und Einweggleichrichtung) 
und eine Spannungsstabilisierung auf 12V.

Letzteres scheint zu funktionieren.
Dann gehen wir einmal etwas systematisch(er) vor:
Basisvorwiderstand des Relaistransistor wie im Bild beschrieben aus der 
Platine auslöten und an das freie Widerstandsende ein Stück Draht löten.
Wenn man diesen Draht nun an Punkt A legt, muss das Relais problemlos 
einschalten und der Motor (Pumpe) anlaufen.
Wenn das funktioniert, kann man den Draht auch an Punkt A anlöten und 
kann jetzt, da man die Hände frei hat, die Spannung zwischen Punkt A und 
Pin 4 des IC messen.
Wenn wir da 12V messen, ist die Stromversorgung o.k., die Schaltstufe 
des Relais und das Relais o.k. und vor allem die Pumpe selbst o.k.
Wenn das alles funktioniert, dürfte der Fehler im Zeitglied oder im 
Sensor liegen.
Wie sieht denn der Sensor aus? Denke das sind nur zwei Metallstifte. 
Wenn dem so ist. Drahtbrücke wieder entfernen und Widerstand wieder 
einlöten.
Wenn man zwischen den Klemmen 5 und 6 anstelle des Sensors eine 
Verbindung herstellt, muss die Pumpe anspringen. Tut sie das, ist der 
Fehler beim Sensor zu suchen.
Tut sie es nicht, liegt der Fehler im Zeitglied.

Gehe hier unbedingt noch folgende Hinweis: Fehlersuche nur durchführen, 
wenn man mit den einschlägigen Sicherheitsvorkehrungen vertraut ist und 
man die entsprechende Ausbildung hat. Die genannte Fehlersuche passiert 
zwar im Niederspannungskreis (Sekundärkreis), aber auf der Platine sind 
auch 230V Netzspannung

Viel Erfolg
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Gast #6881687
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Michael schrieb:
> und eine Spannungsstabilisierung auf 12V.
> Letzteres scheint zu funktionieren.

Nein

Geo schrieb:
> am IC habe ich 11,98V in ruhe beim Schaltvorgang nur mehr 11,7V

Nun lasst ihn doch erstmal den Kondensator tauschen.

Es macht doch keinen Sinn, die Platine noch weiter auseinander zu 
nehmen, wenn sie womöglich (abgesehen von dem Kondensator) völlig in 
Ordnung ist.
#6881696
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@ Geo (Gast)

Schoen das du die Spannung am IC gemessen hast. Ob da jetzt 11.98 oder 
11.7V anliegen am MC1458  ist dem ziemlich egal. Was du jetzt messen 
kannst ist die Spannung am Pin 1 gegen Pin4.  Das ist der Ausgang von 
dem OP und der steuert ueber den 10K Widerstand den Transistor an der 
das Relais steuert. Wenn da was um die 0V ist kann das Relais nicht 
angesteuert sein. Sollte da jetzt eine positive Spannung von einigen 
Volt sein und das Relais nicht anziehen koennte man als weiteren Schritt 
mal Kollektor und Emitter von dem Transistor bruecken. Dann sollte das 
Relais anziehen. Alles weitere ist nur rum raten und nicht zielfuehrend.
Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #6881791
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Was mir bei dieser ausdauernd kaputten Bastelplatine so in den Sinn 
kommt: vielleicht wäre es hier echt insgesamt einfacher und 
nachhaltiger, ein vernünftiges Zeitrelais aus der Schaltschrank-Ecke 
einzubauen.
Allein schon durch den reduzierten Standby-Strom würden sich evtl. 
Mehrkosten schnell amortisieren... ;-)
Gast #6881803
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Lothar M. schrieb:
> Was mir bei dieser ausdauernd kaputten Bastelplatine so in den
> Sinn
> kommt: vielleicht wäre es hier echt insgesamt einfacher und
> nachhaltiger, ein vernünftiges Zeitrelais aus der Schaltschrank-Ecke
> einzubauen.
> Allein schon durch den reduzierten Standby-Strom würden sich evtl.
> Mehrkosten schnell amortisieren... ;-)

Kommt eben ganz auf den Sensor an.
Gast #6881898
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Helmut L. schrieb:
> Mal hier die Schaltung zum diskutieren

Oh Mann, ein Eingang des LM1458 kann dieselbe Spannung wie der 
Masseanschluss haben, da darf der LM1458 völlig beliebiges Verhalten 
zeigen weil das ausserhalb des Input voltage range liegt (3V mehr als 
der negative Versorgungsspannungsanschluss des OpAmps).


https://www.ti.com/lit/gpn/lm1458

Besser den LM1458 gegen einen LM358 ersetzen.
#6881909
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MaWin schrieb:
> Oh Mann, ein Eingang des LM1458 kann dieselbe Spannung wie der
> Masseanschluss haben, da darf der LM1458 völlig beliebiges Verhalten
> zeigen weil das ausserhalb des Input voltage range liegt (3V mehr als
> der negative Versorgungsspannungsanschluss des OpAmps).

Das der da drin ist konnte ich nur aus der Beschreibung der anderen 
ersehen, ablesen aus den Fotos konnte ich es nicht.
Also ich habe das Teil jetzt nicht designt.
Gast #6881919
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Geo schrieb:
> beim Schaltvorgang nur mehr 11,7V

Das ist ein Hinweis, daß die Schaltung im Prinzip funktioniert. Als 
nächstes die Spannung über der Diode messen. Aus 0V, Ein 10-15V ist zu 
erwarten.

Wenn das paßt: Das Relais selber könnte auch defekt sein. Manchmal gehen 
bei den Pumpen die eingebauten Kondensatoren kaputt, das macht die 
Relaiskontakte hin.
Gast #6892324
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Hallo ins Forum, habe gestern die Elkos alle getauscht wie sie original 
waren funktioniert soweit aber ich kann die Nachlauf Zeit nicht mehr 
einstellen bzw es ändert sich nichts ob der einstellbare wiederstand am 
Anschlag oder in der Mitte steht früher war es zwischen ca 5 und 100 
Sekunden verstellbar. Das Relais bleibt ca 3 Sekunden angezogen wenn das 
sensorsignal weg ist. Wie kann das jetzt sein?
Gast #6900154
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Hallo ins Forum
also jetzt hats mit der Antwort etwas gedauert aber ich habe gute 
Nachrichten ich habe die Platine repariert sie funktioniert seit Mitte 
der Woche wieder.
Habe die Elkos alle getauscht, nur hatte ich dann noch das Problem das 
eine Leiterplan nicht mehr ganz heil war (weis nicht ob ich diese beim 
tauschen der Elkos beschädigt habe oder ob sie schon länger grenzwertig 
war) jedenfalls funktionierts jetzt alles. Danke Danke ins Forum für die 
Hilfe.

Habe jetzt noch eine frage, weil ich die letzten Wochen bezüglich der 
Platine "rumgefragt"  habe, habe ich bei einem anderen Landwirt der die 
neuere Melkanlage hat gesehen bzw. die Möglichkeit bekommen die neue 
Platine anzuschauen, dann habe ich etwas interessantes gesehen :
dort ist ein Trafo mit 9v sec. verbaut und das Relais ist das identische 
wie bei meiner ein 12V wie soll das gehen??
Er hat gesagt dass er das Problem hat das die Nachlauf zeit nicht unter 
5minuten einzustellen ist dass ist ein Problem, dann Läuft die Pumpe 
viel trocken...
besteht die Möglichkeit hier was zu ändern die Nachlauf zeit zu 
reduzieren?
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Gast #6900326
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H. H. schrieb:
> Geo schrieb:
>
>> dort ist ein Trafo mit 9v sec. verbaut und das Relais ist das identische
>> wie bei meiner ein 12V wie soll das gehen??
>
> Murks kennt keine Grenzen.

?!?

Ein 12Vdc Relais an den Siebelko nach gleichgerichteten 9V~ Trafo 
anzuschliessen ist vollkommen in Ordnung, es bilden sich durch 
Spitzengleichrichtung ca. 12V aus den 9V, dafür geht die Belastbarkeit 
von 222mA auf 130mA zurück.
#6900404
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Ihr habt die Leerlaufspannung vergessen, also wird da noch mehr als die 
12V draus. Die bricht natürlich mit Relais ein, aber wen störts. Die 
Schaltung sollte das auch nicht stören, denn die einbrechende 
Betriebsspannung sorgt eher für eine stärkere Hysterese, denn der 
Spannungseinbruch läuft mit der "normalen" Hysterese in dieselbe 
Richtung. Der Spannungsregler muß also die 12V nicht unter allen 
Umständen stabil halten, sondern muß eher nur wie eine 
Spannungsbegrenzung nach oben hin wirken.
Gast #6900410
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Jens G. schrieb:
> Ihr habt die Leerlaufspannung vergessen, also wird da noch mehr als die
> 12V draus.

Das hatten wir alles schon durchgekaut.

Appell an dich und die andere die sich hier heute eingeklinkt haben: 
Lest doch erst mal die vorherigen Beiträge, bevor ihr antwortet.

> Die bricht natürlich mit Relais ein, aber wen störts.

Das war ja der Knackpunkt, genau daran scheiterte die Platine.
#6900429
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Geo schrieb:
> Er hat gesagt dass er das Problem hat das die Nachlauf zeit nicht unter
> 5minuten einzustellen ist dass ist ein Problem, dann Läuft die Pumpe
> viel trocken...

Also für die "nicht unter 5 Minuten" habe ich zwar noch keine Erklärung, 
aber das die Zeit generell nicht so kurz eingestellt werden kann wie bei 
Deiner ersten Platine, liegt wohl am R9 (entsprechend dem weiter oben 
nachgezeichneten Plan), der wohl nun 47kOhm statt 10kOhm hat, und damit 
die minimale Zeit verfünffacht. Sollte aber trotzdem nur paar Sekunden 
sein.
Ich denke auch, daß das Poti keinen Kontakt mehr hat. Also dieses mal 
auslöten, und mit dem Ohmmeter vermessen ....
#6900457
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Helmut L. schrieb:
> H. H. schrieb:
>> Bis auf die fehlende Masse an R9 ist er plausibel.
>
> Ist mir erst danach aufgefallen als Lothar mir das gesagt hatte.

Da scheint nicht nur die Masse zu fehlen, sondern gleich das ganze Poti 
in Serie zum R9.

Stefan ⛄ F. schrieb:
> Jens G. schrieb:
>> Ihr habt die Leerlaufspannung vergessen, also wird da noch mehr als die
>> 12V draus.
>
> Das hatten wir alles schon durchgekaut.

Das haben wir noch gar nicht durch, denn wir haben eine neue Platine mit 
einem Trafo, der bei 9V Nennspannung im Leerlauf rund 14V, und damit 
rund 20V am Elko. Und da der Trafo selbst mit Relay gerade mal mit einem 
Viertel ausgelastet wird (der ist ja stromstärker), kommen wir am Ende 
auf ähnliche Spannungsverhältnisse auf der 12V-Leitung wie bei der 
Variante mit dem 12V-Trafo.

> Appell an dich und die andere die sich hier heute eingeklinkt haben:
> Lest doch erst mal die vorherigen Beiträge, bevor ihr antwortet.

Habe ich ...

>> Die bricht natürlich mit Relais ein, aber wen störts.
>
> Das war ja der Knackpunkt, genau daran scheiterte die Platine.

Les' Du Dir erstmal die Beiträge durch, vor allem die Erfolgsmeldung des 
TO heut' früh. Denn von Scheitern des Designs kann ja nun wirklich nicht 
die Rede sein.
#6900462
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H. H. schrieb:
> Jens G. schrieb:
>> liegt wohl am R9 (entsprechend dem weiter oben
>> nachgezeichneten Plan), der wohl nun 47kOhm statt 10kOhm hat,
>
> Die meisten Widerstände wurden geändert.

Ja, wobei die anderen ich nicht weiter geprüft habe, inwiefern die 
darauf Einfluß haben (der 2,7M in der Mitkopplung scheint gleich 
geblieben zu sein, und was anderes dürfte jetzt eher keinen Einfluß auf 
die neuen Symptome haben).
#6900472
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H. H. schrieb:
> Jens G. schrieb:
>> Denn von Scheitern des Designs kann ja nun wirklich nicht
>> die Rede sein.
>
> Es funktioniert doch, zufällig....

Kannst Du die Zufälligkeit begründen?  Bis auf die Feststellung von 
MaWin damals, daß der OPV tw. auserhalb seines spezifizierten 
Eingangsspannungsbereichs (Richtung Masse) betrieben wird, sehe ich hier 
keine weiteren mögliche Ursachen für Zufall. Und selbst das Klemmen 
eines Eingangs auf Massepotential, während der andere auf 6V liegt, 
produziert eher nie ein Problem.
Gast #6901648
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Geo schrieb:
> der größere am Trafo ist ebenfalls ein 63V 100uf.
> von der Speicherkapazität sind diese gleich wie bei meiner Platine,
> (100uf)
> nur sind bei meiner 35V 100uf verbaut.
> bringt das dann etwas wenn ich hier den kleineren einsetzte?

Ob 35 oder 63V Spannungsfestigkeit spielt hier keine Rolle. Man darf 
auch an einen Käfer Hochgeschwindigkeitsreifen montieren.

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