Tablet mit Linux - preiswert möglich? Alternativen?

#6882424
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Hallo,

ich suche für unser Haus eine geeignete "Hardware" für selbst 
programmierte Steuerungszwecke und flexibles Anzeigen von diversen 
Informationen.
Am ehesten denkt man bei so etwas ja an ein Tablet mit Touch-Bedienung, 
aber eine Wanze wie z.B. von Google kommt mir nicht ins Haus und einfach 
Linux aufspielen ist ja anscheinend auch nicht möglich.
Beim Suchen findet man Projekte wie z.B. GrapheneOS, aber die offiziell 
unterstützten Tablets kosten scheinbar knapp 400 Euro und vermutlich 
verliere ich dann auch die Garantie.
Dann gibt es noch kleine Laptops, MiniPCs, Intel NUCs und natürlich 
Geräte wie Raspberry Pi. Für letzteren habe ich ein "RasPad" gefunden, 
aber da bin ich mit Raspberry und Stromversorgung eventuell auch bei ca. 
400 Euro.
Ein klassisches Linux wäre schön, weil ich dafür Software schreiben kann 
und es dafür zeitnahe Sicherheitspatches gibt. Aber vielleicht ginge 
auch eine Lösung mit zentralem HTTP-Server und einfacheren Clients mit 
Web-Oberfläche. Wobei ich mir da z.B. nicht sicher bin, ob man 
problemlos ONVIF-Streams von FullHD-IP-Cams anzeigen kann und wie das 
dann mit Sicherheits-Patches aussieht.

Hat hier jemand so etwas mit aktuell verfügbarer Hardware umgesetzt oder 
hat eine Idee, welche Kombinationen sinnvoll sind?

Vielen Dank für eure Hilfe!

Armin
Gast #6882436
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Armin A. schrieb:
> Hat hier jemand so etwas mit aktuell verfügbarer Hardware umgesetzt oder
> hat eine Idee, welche Kombinationen sinnvoll sind?

Ein zentraler Webserver und als Clientgeräte normale Tablets von der 
Stange.

Etwaige Wanzen können nicht viel ausrichten, wenn du den Webserver 
entsprechend absicherst.


Wenn es etwas stationäres in Wänden und Möbeln eingebautes sein soll, 
dann würde ich so etwas wie einen bspw. Raspi mit Touchscreen verwenden.
Du musst dich dann halt darum kümmern, dass auch die Softwareoberfläche 
gut per Touchscreen bedienbar ist.
Gast #6882451
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Es gibt diverse x86_64 windows tablet computer, auf denen man Linux 
aufspielen kann, auch teils recht billige. Ist etwas Glückssache, wie 
gut das läuft, und die Dinger sind oft etwas schwach.

ARM Seitig kommt mir gerade nur das 
[PineTab](https://www.pine64.org/pinetab/) in den sinn. Ich hatte noch 
nie eins. Wenn man aber nicht eines von den fertigen Images dafür drauf 
machen will, dürfte das (bei ARM Allgemein) vorerst noch etwas 
schwieriger sein, als bei IBM PC Systemen. Vermutlich ist das tablet 
auch eher langsam, die sind glaube ich wie die Pine Phones. Und ich habe 
keine Ahnung, wie es mit der Verfügbarkeit aussieht.
#6882465
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Armin A. schrieb:
> Ein klassisches Linux wäre schön, weil ich dafür Software schreiben kann
> und es dafür zeitnahe Sicherheitspatches gibt. Aber vielleicht ginge
> auch eine Lösung mit zentralem HTTP-Server und einfacheren Clients mit
> Web-Oberfläche.

Beides, weil der zentrale HTTP-Server nahezu alle Arten von Clients 
versorgen kann. Und nahezu beliebig viele gleichzeitig. Und du bekommst 
Redundanz an der Stelle, wo zuerst etwas kaputt geht. Und vor allem 
funktioniert es auch im Garten.

Fast so flach wie ein Tablett, aber mit Linux:
https://www.ixsoft.de/cgi-bin/web_store.cgi?ref=Catalogs/de/hardware-allinone-catalog.html
Gast #6882515
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Fuer die aktuellen Andriuden gibt es mittlerweile auch brauchbare
(Non-Root)-Firewalls, die die Geschwaetzigkeit deutlichst reduzieren.
Z.B. NetGuard Pro.

Oder eben erst gar nicht ins Internet lassen.
DHCP aus und kein Default Gateway eintragen sollte da reichen.
Aber Vorsicht, Android speichert erfolgreiche DHCP-Anfragen
und benutzt sie auch ungefragt spaeter.

Ein Windows waere mir da zu anfaellig.
Gast #6883069
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Was spricht gegen ein Android-System mit Fritzbox und Kindersicherung. 
???

Ich habe mein Drucker auch im Netz hängen. Aber in der Fritzbox den mit 
Hilfe der Kindersicherung den Internet-Zugang rund um die Uhr gesperrt.

Ich will keine bösen Überraschungen wegen Manipulation der Firmware 
erleben.
Und ich kann von JEDEN Gerät aus drucken. Egal ob Linux,Windows o. 
Android OS. Allerdings nur innerhalb des Netzes der Fritzbox. Nix von 
Draußen aus.
Gast #6884422
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Hmmm schrieb:
> ... schrieb:
>> Aber Vorsicht, Android speichert erfolgreiche DHCP-Anfragen
>> und benutzt sie auch ungefragt spaeter.
>
> Im Rahmen der Lease Time ist das auch völlig legitim.
>
> Nur bei Huawei-Geräten habe ich schon häufig gesehen, dass sie
> abgelaufene Leases einfach weiterhin benutzen.

Es ist ja viel schlimmer. Da werden Eintraege die sowohl
statisch als auch per DHCP dem Androiden zur Kenntnis gebracht
wurden, wieder hervorgeholt. Auch nach Wochen!

Eigentlich sollten durch andere Werte ueberschriebene Eintraege
sofort und vollstaendig geloescht werden.
Werden sie nicht!
Die Daten aus DHCP-Leases nach Ablauf der 3 fachen Leasetime.
Werden sie auch nicht!

Bei Guggel arbeiten scheinbar nur Monkeys*.

Die Qualitaet hat das Niveau vom M$ erreicht, wo die Diagnose
befragt wird, wie und in welchem Modus der WLAN-Adapter laeuft.
Und nicht etwa die gespeicherten Werte der Einstellungen...

*) Eigentlich koennte da ein fuempfffbuchstabiges deutesches
Schimpfwort stehen. Es faengt mit I an.

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