Forum: Offtopic Mondfinsternis in Edmonton


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von Gerhard O. (gerhard_)


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Moin,

Falls es Euch interessiert:

Im Anhang ein Fernseher Snapshot Bild der angekündigten 600 Jahre 
Mondfinsternis. Es wurde in der Nähe von Edmonton geknipst.

Wie gut war sie bei Euch zu sehen? Ich hab's leider verschlafen:-(((

Gruß,
Gerhard

https://imgur.com/a/K9muXhC

https://www.timeanddate.com/eclipse/in/canada/edmonton

: Bearbeitet durch User
von Xeraniad X. (xeraniad)


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Danke @Gerhard O. {in Edmonton}; vielen Dank für Dein Bild {& links}!

Ja, hier wollte ich {z. B. bei diesem Längengrad @ ~Zürich} 2021-11-19 
06:02 den Beginn der Eklipse mit ansehen. Daher guckte ich dem (fast 
Voll-) Mond bis ca. 06:35 zu, wie er sich im Westen allmählich dem 
Horizont zuneigte. Mit viel Phantasie liess sich ein etwas leicht 
rötlicher Teint einbilden; sogar eine kleine Delle rechts. Jedoch wurde 
es auf meiner Balkon -"Sternwarte" etwas frostig, obschon die 
Bedingungen ansonsten ausser einiger Wolken ganz gewogen gewesen wären.

mit freundlichen Grüssen
xeraniad

: Bearbeitet durch User
von Harald W. (wilhelms)


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Gerhard O. schrieb:

> Im Anhang ein Fernseher Snapshot Bild der angekündigten 600 Jahre
> Mondfinsternis. Es wurde in der Nähe von Edmonton geknipst.

OT: Wie siehts in Edmonton denn sonst aus? In den Nachrichten wurde
von Überschwemmunge und Spritmangel in Westkanada berichtet.

von Gerhard O. (gerhard_)


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Harald W. schrieb:
> Gerhard O. schrieb:
>
>> Im Anhang ein Fernseher Snapshot Bild der angekündigten 600 Jahre
>> Mondfinsternis. Es wurde in der Nähe von Edmonton geknipst.
>
> OT: Wie siehts in Edmonton denn sonst aus? In den Nachrichten wurde
> von Überschwemmunge und Spritmangel in Westkanada berichtet.

Moin,

Danke der Nachfrage. In den betroffenen Gebieten ist es eine echte 
Katastrophe. Vancouver war bis vor kurzen vollkommen von uns 
abgeschnitten. Einige 1000 Kühe und Geflügel sind ertrunken. Nur wenige 
konnten ins Trockene gebracht werden. Das ganze Tal ist >1.5m unter 
Wasser. Strassen und Brücken müssen repariert werden. Auch die Haupt 
Glasfaserkabel wurden zerrissen. Eisenbahngeleise sind beschädigt. Die 
Elevationen dort sind ähnlich wie in Holland. Ohne technischen Eingriff 
kann das Tal nicht trocken gehalten werden. Das betroffene Gebiet war 
früher ein Wetland. Dann brach ein Damm und verschärfte das Unglück.

Frachtverkehr mittels Lastwägen ist fast unmöglich oder muß durch die 
USA geleitet werden. Die Containerschiffe müssen untätig vor Vancouver 
warten weil nichts versendet werden kann. Der Rest von Kanada wird auch 
maßgeblich davon betroffen werden. B.C. Liefert ja auch viele 
Nahrungsmittel nach Alberta.

Als "Geschenk" der Westküste brachte uns das Wetter hier einen 
gesalzenen Blizzard der es in sich hatte und uns am Dienstag mit viel 
schweren Schnee bescherte. Teilweise waren die Schneewehen >1m.

Ja. Wir werden daran auch zu kauen haben auch wenn man hier im 
Augenblick nicht viel davon bemerkt. Lebensmittel scheinen noch nicht 
maßgeblich betroffen sein. Das kann sich schnell ändern. Hamsterkäufe 
verschärfen die Lage oft. Spritmangel gibt es hier (noch?) nicht weil 
wir ja eigene Erzeugung in Alberta haben und exportieren.

Naja, man wird halt in den nächsten Monaten viel Arbeit haben alles 
wieder in Ordnung zu bringen. Die wichtige Frage ist, was kann man 
daraus lernen und welche Infrastrukturen müssen neu konzipiert werden um 
zukünftige ähnliche Katastrophen abzuschwächen. Stupider, blinder 
Wiederaufbau würde sich unvermeidlich rächen. Wenn das Tal dort nicht 
sicherer gemacht werden kann, dann müssen eben höherliegende 
Sicherheitsinseln geschaffen werden wo sich die Tiere alleine hin retten 
können. Geflügelgebäude müssen höher angelegt werden.

Man muß sich vom "Haben wir immer so gemacht Denken" frei machen und wie 
ein Ingenieur denken. Man kann Häuser auf Stelzen bauen und den unteren 
Teil nur temporär nutzen (Fahrzeuge...) man kann vieles verhüten wenn 
man solche mögliche und wiederkehrende Probleme beim Design 
miteinbezieht. Die ständigen Wetterkatastrophen zeigen immer wieder auf, 
daß man nur reaktionär handelt anstatt vorsorglich zu planen und bauen.

Ich bin auch der Meinung, daß man wichtige Brücken unzerstörbar 
konstruieren und entwickeln könnte die die enormen Flut und Debriskräfte 
aushalten. Man muß eben beim Design so denken. Leider ist oft 
kurzsichtiges Gelddenken hinderlich weil man nicht wahrhaben will, daß 
Geld jetzt gespart dann in der Zukunft mit Zinsen wieder bezahlt werden 
muß.

Wir alle leiden auch darunter weil die Versicherungsprämien diesen 
Sachverhalt bestätigen und wir alle durch höhere Prämien die Kosten 
tragen. Vernünftig eingesetzte Technik wird viele Probleme abschwächen 
können. Man muß eben mit möglichen Katastrophen planen. Die Welt hat 
sich unwiederbringlich verändert.

Hier sind ein paar Eindrücke:
https://www.bbc.com/news/world-us-canada-59352803
https://www.theguardian.com/us-news/2021/oct/23/california-storm-atmospheric-river-flooding
https://bc.ctvnews.ca/b-c-flood-american-waterway-at-the-root-of-sumas-prairie-disaster-1.5674326
https://vancouversun.com/news/local-news/breaking-news-catastrophic-flood-warning-issued-as-pump-failure-leads-to-fraser-river-flooding
https://globalnews.ca/news/8385471/repairs-coquihalla-highway-reopening-timeline/

Gerhard

von Matthias S. (da_user)


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Gerhard O. schrieb:
> Hier sind ein paar Eindrücke:
> https://www.bbc.com/news/world-us-canada-59352803

Wenn man sich div. örtliche Besonderheiten wegdenkt, könnte das auch 
Ahrweiler sein.

von Michael B. (laberkopp)


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Gerhard O. schrieb:
> Wie gut war sie bei Euch zu sehen?

Nie, egal was, ob Mondfinsternis, Sonnenfinsternis, Polarlicht, Kometen, 
immer wenn etwas interessantes am Himmel zu sehen wäre, ist es hier 
bedeckt und wolkenverhangen. Gemässigtes Klima ist halt mässiges Klima, 
a pain in the ass.

: Bearbeitet durch User
von Harald W. (wilhelms)


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Gerhard O. schrieb:

>> OT: Wie siehts in Edmonton denn sonst aus? In den Nachrichten wurde
>> von Überschwemmunge und Spritmangel in Westkanada berichtet.

> Danke der Nachfrage. In den betroffenen Gebieten ist es eine echte
> Katastrophe.

> ...langer Text...

Leider werden in unseren Medien solche Ereignisse in grösserer
Entfernung immer nur recht kurz beschrieben. Aber vielleicht
wurde bei Euch genauso wenig über die kürzliche Katastrophe im
Ahrtal und anderen Gebieten in D berichtet. Ich finde, solange
keine Menschenleben zu beklagen sind, ist vieles erträglich.
Hier in D wurde neulich eine Leiche aus dem Ahrtal hunderte
von km entfernt in den Niederlanden gefunden.

von Al. K. (alterknacker)


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Gerhard O. schrieb:
> Wir alle leiden auch darunter weil die Versicherungsprämien diesen
> Sachverhalt bestätigen und wir alle durch höhere Prämien die Kosten
> tragen. Vernünftig eingesetzte Technik wird viele Probleme abschwächen
> können. Man muß eben mit möglichen Katastrophen planen. Die Welt hat
> sich unwiederbringlich verändert.

Ich glaube das ist auf Europa und Deutschland 1:1 übertragbar.

MfG
alterknacker

von Gerhard O. (gerhard_)


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Hier ein paar interessante Sachen vom Unwetter:

https://weather.gc.ca/data/satellite/goes_gwdisk11_vvi_100.jpg

Sumas Lake (11/17/2021) - https://www.youtube.com/watch?v=9t6CtR1dUGM
Nooksack River (11/18/2021) - 
https://www.youtube.com/watch?v=8e1J3gocNU8
State of Emergency (11/19/2021) - 
https://www.youtube.com/watch?v=L9zKELpBA2w
Helo fly over Hwy 1 to Hope - 
https://www.youtube.com/watch?v=lE9lsThbaQk

von Gerhard O. (gerhard_)


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von Dieter P. (low_pow)


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Diese Dimensionen kann man sich hier in Bayern kaum vorstellen.
Mit einer Karte im Internet läßt sich von hier aus ein Blick
nach Kanada werfen, bis hin auf einzelne Häuser...Wenn ich das
richtig sehe, sind am Sumas Lake in dieser Gegend auch mehrere
Indianerreservate betroffen.Zur Infrastruktur, die Bahnlinien
dort scheinen nicht elektrifiziert zu sein, was in dem Fall
zumindest schneller und günstiger reparierbar sein dürfte.
In den Quellen die ich hier so lese, gab es keinen Bericht
dazu.
Es gab dieses Jahr hier in mehreren Gegenden auch Hochwasser,
das völlig überraschenderweise aber nicht von einem Fluss,
sondern sehr schnell von den Berghängen kam.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)



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Gerhard O. schrieb:
> Langsam fängt man an zu denken, daß man mit wiederkehrenden
> Flutkatastrophen leben muß.

Die meisten haben das nicht im Fokus, dass es verschiedene Zyklen gibt, 
die der Mensch nicht ändern kann. Als Screenshot habe ich ein Bild 
angehängt, das einen solchen Verlauf enthält. Weitere Untersuchungen in 
dieser Richtung sind auf Grund des politischen Einflusses leider 
blockiert. Die einzigen, die so etwas ausgraben sind (leider nur) 
Antiklimaaktivisten um die Gruppierung ohne diskreditierenden Unterton 
zu nennen. Die Meisten darunter sperren sich natürlich gegen das 
Weiterdenken, wie im folgenden Absatz:

Für neutral und nüchtern denkende Personen leitet sich daraus ab, dass 
unabhängig, sogar von traumhaften, Erfolgen im Hinblick auf die 
CO2-Emissionen mit den wiederkehrenden Flutkatastrophen bis nach 2060 
gelebt werden muss.

von Gerhard O. (gerhard_)


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Die Unwetter gehen leider  weiter. Drei mehr solche "Atmosphärische 
Flüsse" heimsuchen das betroffene Gebiet. Zum Glück sollen die 
Regenmengen diesmal etwas geringer sein. Aber es stört natürlich bei den 
Räumungs- und Sanierungsarbeiten.

Die Coquahalla Highway hat zahlreiche Einbrüche die erst im Januar 
wieder notdürftig hergestellt werden soll. Bei uns zeigen sich im 
Agrarsektor schon die ersten Mangelzeichen.

Eisenbahnen sind nur in Ostkanada und USA für Intercityverkehr 
elektrifiziert. Alles andere ist böser Diesel:-)

In Neufundland geht es ähnlich zu.

Wir leben tatsächlich in einer interessanten Zeit...

von Matthias S. (matthias_s)


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> Dieter D. schrieb: [...]


Sehr vertrauenswürdig, so ein Diagramm ohne jedwede Angabe zur Herkunft 
der Daten. Nicht der AfD und ihrem komischen EIKE-"Institut" auf den 
Leim gehen.

: Bearbeitet durch User
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Von diese Zyklen hörte ich bereits vor über zwanzig Jahren, bzw. sah die 
Diagramme an einem Tag der offenen Tür, wobei bei einem der Besuche dort 
das Highlight die Bilder vom Haleyschen Kometen waren. Damals ESA heute 
ESO.

Das Diagramm enthält im Prinzip auch das was hier im Text beschrieben 
ist.
https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/temperatur-daten-klima-der-vergangenen-2000-jahre-fuer-alle-kontinente-a-895356.html

Interessant ist auch der Einfluss des Mondes auf das Erdklima. Zur Zeit 
der Dinos hatte ein Erdenjahr rund 400 Tage, heute sind es nur noch rund 
365 Tage. Das veränderte das Klima natürlich auch beträchtlich, weil zum 
Beispiel zwei Grad durchschnittlich weniger Tiefsttemperaturen im Winter 
nachts und Höchsttemperaturen im Sommer mittags sind keine 
leichtgewichtigen Klimaeinflüsse.

Es gibt dann noch Magmazyklen, die ähnlich wie die Luftzirkel vom 
Äquator wegströmen. Diese beeinflussen mit kleinen großflächigen 
Hebungen und Senkungen hauptsächlich die trägen Meeresströmungen. Die 
großen unterschiedlichen Zeitkonstanten sind übrigens die Ursache, dass 
die Hoch- und Tiefphasen zeitlich versetzt die Kontinente, sowie Süd- 
und Nordhalbkugel auftraten.

von ●DesIntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Matthias S. schrieb:
>> Dieter D. schrieb: [...]
>
>
> Sehr vertrauenswürdig, so ein Diagramm ohne jedwede Angabe zur Herkunft
> der Daten. Nicht der AfD und ihrem komischen EIKE-"Institut" auf den
> Leim gehen.

die Sonne hat diverse Zyklen, nicht nur den bekannteren
"11-Jahres-Sonnenfleckenzyklus".

https://de.wikipedia.org/wiki/Sonnenaktivit%C3%A4t#Weitere_Vermutungen

so kommt das Diagramm durchaus hin

von Falk B. (falk)


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Gerhard O. schrieb:
> Langsam fängt man an zu denken, daß man mit wiederkehrenden
> Flutkatastrophen leben muß.

Na immerhin. Die bisherige Einstellung war schlicht und ergreifend DUMM 
und NAIV! Selbst bei uns hier in Sachsen, das 2002 und 2013 ordentlich 
durchgespült wurde.

Wer nah am Wasser oder gar in Flutgebieten baut, MUSS an den Flutfall 
denken! Nicht jammern, wenn der eintritt! Ganz egal ob in Sachen, 
Kanada, Bangladesh oder sonswo!! Die Natur gewinnt immer, und riesige 
Wassermassen hält KEINER auf, wenn man denen keinen Respekt entgegen 
bringt und AUSREICHEND Raum läßt. Frag mal die Japaner in Fukushima . . 
.

von Falk B. (falk)


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Matthias S. schrieb:
> Sehr vertrauenswürdig, so ein Diagramm ohne jedwede Angabe zur Herkunft
> der Daten. Nicht der AfD und ihrem komischen EIKE-"Institut" auf den
> Leim gehen.

Und du meinst, wenn's vom ZDF, mailab und Konsorten kommt, sollte man 
dem blind vertrauen?

von Josef L. (Firma: Volkssternwarte Würzburg e.V.) (joe88349)


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Hallo Gerhard,
habe erst jetzt mal wieder bei OT reingeschaut und gesehen, dass ihr 
Pech hattet mit der Mondfinsternis. Bei uns war sie genauso groß 
angekündigt, aber was es bei uns zu sehen gab, eiunfach mal auf unsere 
Vereinshomepage schauen:
http://sternwarte-wuerzburg.de/
Den Link ganz oben - ich lass ihn noch einige Tage. Ach ja, und zudem 
war der Himmel auch bedeckt. Aber das war ja nicht das Wesentliche.

Naja, warten wir auf die nächste Mondfinsternis kommendes Jahr am 16. 
Mai! Da lösen sich unsere Standorte exakt ab: Bei uns geht der Mond in 
dem Moment unter, wo der Mond gerade ganz im Schatten ist - und in 
Edmonton geht er im gleichen Moment auf - ihr könnt die Finsternis ab da 
bis zum Ende verfolgen. Im Mai sollte es weniger Wolken geben.

: Bearbeitet durch User
von Harald W. (wilhelms)


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Gerhard O. schrieb:

> Eisenbahnen sind nur in Ostkanada und USA für Intercityverkehr
> elektrifiziert. Alles andere ist böser Diesel:-)

Aber immerhin Dieselelektrisch, oder?

von Gerhard O. (gerhard_)


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Harald W. schrieb:
> Gerhard O. schrieb:
>
>> Eisenbahnen sind nur in Ostkanada und USA für Intercityverkehr
>> elektrifiziert. Alles andere ist böser Diesel:-)
>
> Aber immerhin Dieselelektrisch, oder?

Ja. Sind sie alle. Ich hatte mal Gelegenheit in einer Rangierlokomotive 
mitzufahren. Da war ein Strommesser eingebaut. Beim Anfahren mit einigen 
Waggons zog das Ding 400A, danach beim gleichmässigfahren nur noch 20A.

von Gerhard O. (gerhard_)


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Josef L. schrieb:
> Hallo Gerhard,
> habe erst jetzt mal wieder bei OT reingeschaut und gesehen, dass ihr
> Pech hattet mit der Mondfinsternis. Bei uns war sie genauso groß
> angekündigt, aber was es bei uns zu sehen gab, eiunfach mal auf unsere
> Vereinshomepage schauen:
> http://sternwarte-wuerzburg.de/
> Den Link ganz oben - ich lass ihn noch einige Tage. Ach ja, und zudem
> war der Himmel auch bedeckt. Aber das war ja nicht das Wesentliche.
>
> Naja, warten wir auf die nächste Mondfinsternis kommendes Jahr am 16.
> Mai! Da lösen sich unsere Standorte exakt ab: Bei uns geht der Mond in
> dem Moment unter, wo der Mond gerade ganz im Schatten ist - und in
> Edmonton geht er im gleichen Moment auf - ihr könnt die Finsternis ab da
> bis zum Ende verfolgen. Im Mai sollte es weniger Wolken geben.

Hallo Josef,

Danke für die Hinweise. Die Informationen fand ich sehr nützlich.

Gruß,
Gerhard

von Falk B. (falk)


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Gerhard O. schrieb:
> Ja. Sind sie alle. Ich hatte mal Gelegenheit in einer Rangierlokomotive
> mitzufahren. Da war ein Strommesser eingebaut. Beim Anfahren mit einigen
> Waggons zog das Ding 400A, danach beim gleichmässigfahren nur noch 20A.

Das war wohl kaum der Fahrmotor, bestenfalls ein Nebenaggregat. Denn 
diese Motoren laufen bei ca. 1500-3000V. 20A * 3kV= 60kW sind bissel 
wenig für ne Dieselelektrische LOK. Das sind eher Leerlaufleistungen ;-)

von Richard H. (richard_h27)


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Falk B. schrieb:
> Das sind eher Leerlaufleistungen

Kann ja leicht abwärts gegangen sein. Eigentlich geht es mit allen 
Bahnen abwärts.

von Gerhard O. (gerhard_)


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Falk B. schrieb:
> Gerhard O. schrieb:
>> Ja. Sind sie alle. Ich hatte mal Gelegenheit in einer Rangierlokomotive
>> mitzufahren. Da war ein Strommesser eingebaut. Beim Anfahren mit einigen
>> Waggons zog das Ding 400A, danach beim gleichmässigfahren nur noch 20A.
>
> Das war wohl kaum der Fahrmotor, bestenfalls ein Nebenaggregat. Denn
> diese Motoren laufen bei ca. 1500-3000V. 20A * 3kV= 60kW sind bissel
> wenig für ne Dieselelektrische LOK. Das sind eher Leerlaufleistungen ;-)

Das Instrument hatte 1kA Meßbereich. War allerdings ein relativ kleine 
Lokomotive. When da 3kV vorkommen, waren das bei 400A Anfahrstrom 
immerhin 1.2MW. 60kW für gleichmäßiges Ziehen auf horizontalem Geleise 
ist eigentlich schon plausibel. Mein Wagen braucht bei horizontaler 
Strasse auch viel weniger Sprit als beim Anfahren.

von Josef L. (Firma: Volkssternwarte Würzburg e.V.) (joe88349)


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Da spielt natürlich auch der niedrigere Rollwiderstand eine Rolle, siehe 
https://www.cosmos-indirekt.de/Physik-Schule/Rollwiderstand
Daher kann eine Lok im Verhältnis 5-20x mehr ziehen als ein Auto.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Josef L. schrieb:
> Daher kann eine Lok im Verhältnis 5-20x mehr ziehen als ein Auto.

Auf Ebener Strecke bei einer IC-Lockmitfahrt mit 13 Waggons (Nachtzug 
mit Schlaf und Liegewagen) lag der Durchschnitt bei 200kW bei ungefähr 
120km/h.

von (prx) A. K. (prx)


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Richard H. schrieb:
> Eigentlich geht es mit allen Bahnen abwärts.

Das hängt vom Land, der Fahrtrichtung und vom Jahr ab. Das Corona-Jahr 
2020 einzubeziehen wäre allerdings etwas unfair:
https://reporting.sbb.ch/verkehr   (Jahre einblenden)

: Bearbeitet durch User
von Gerhard O. (gerhard_)


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Hier ist ein Video wie es uns dieses Jahr ergangen ist:

https://www.youtube.com/watch?v=XpR--yEVtQM

von ●DesIntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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normalerweise müsste man, wenn schon nicht auf Stelzen,
ein Haus doch mindestens auf einer Warft bauen,
genau wie auf den Nordseehalligen.
Das würde man auch noch
mit einer gewissen Barrierefreiheit in Einklang bringen können,
um das Haus und den Zugang auch behindertengerecht zu gestalten.

: Bearbeitet durch User
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