Gast
#6887807
Aus dem Buch "Analogtechnik in Theorie und Praxis" hat die angehängte Schaltung mir am Wochenene etwas Kopfzerbrechen bereitet. Daher möchte ich hier um Hilfe fragen: (das Buch wellt sich leider etwas. Man kann den Fließtext zumindest erahnen. Bin mir aber recht sicher, dass ihr den auch nicht benötigt) IC2 arbeitet als Integrator. Das steht auch deutlich in der Beschreibung. Jetzt ist das aber doch so, dass sich C1 durch den Strom durch R1 auflädt. Der Strom ist auch konstant, weil an '-' von IC2 ja die virtuelle Masse liegt und damit ein fester Spannungsabfall über R1 herrscht. Wenn sich C1 jetzt auflädt, kann sich die linke Seite von C1 nicht wegbewegen und darum fährt der IC2 seinen Ausgang runter. Dadurch erhöht sich die Spannung über dem Kondensator entsprechend der Ladung die rein geflossen ist. Also Ausgangsspannung fällt. Rechts unten steigt der Sägezahl aber symbolisch an - müsste das nicht eigentlich andersherum sein? Damit sich C1 aufladen kann muss die Diode D1 erst mal aus dem Spiel sein, also muss die Kathode rechts eine höhere Spanung haben als die Anode. Dann sperrt die Diode ja. IC3 müsste dafür den Ausgang in positiver Sättigung haben. Das decht sich ja auch mit der Annahme dass Ausgang von IC1 fällt beim aufladen. Bei der gezeichneten Signalform ist aber ein positiver Puls und kein negativer Puls am Ausgang von IC3. Das vesrtehe ich einfach nicht. Könnt ihr mir das erklären? Oder einfach ein Druckfehler? Eine weitere Frage zu der Schaltung (bzw. eigentlich zu Schaltungen in der Art). Ist es an sich egal was für einen OPV ich benutze? Teilweise können diese ja ihre Ausgänge gar nicht so weit hoch und runter fahren und das würde doch evtl. das Umladeverhalten betreffen? Für die Diode D1 sollte es nur eine sein, die schnell sperren kann, damit nicht Strom 'rückwärts' durch die mit in C1 fließen kann wenn der ganze Zyklus nach dem Entladen startet? Vielen Dank!
