Drehknopf auf Kunststoffachse des Mikrowellentimer / Drehgeber nach Jahrzehnten betonfest - Lösung?

Gast #6892115
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Frage an die Kunststoffspezialisten - zu einer Drehachse schwarz vmtl. 
PVC

Vorgestern die µWelle einer betagten Dame gesichtet - Timer ohne 
Funktion - und hatte sogleich den anschlagsfreien Drehgeber=Encoder im 
Visier.

Das Problem war, die Frontplatine nach dem Lösen aller Schrauben von der 
Blende abzubekommen, schien am teilversenkten Drehknopf fest. Ich 
vermutete darunter eine Mutter, wie bei einem Poti.

Da mir schon einmal die Achse eines Jalousienschalters beim Ausbau riß, 
hebelte ich gerade vor dem gefühlten Abriß von mehreren Seiten 
abwechselnd mit einer schmalen Phasenprüferklinge in den winzigen 1/3 mm 
Spalt und er gab nach gefühlten fünf Minuten endlich nach.

Der Drehknopf hat eine Drucktasterfunktion = Reset und wurde seit einem 
Jahrzehnt buchstäblich ins Gerät gedrückt bis sich auch noch die kleinen 
Gehäuseklammern lösten und es intern keinen Kontakt mehr gab, dann 
wieder zusammengebaut - hält nun hoffentlich bis ans Lebensende ;)

Nu meine Frage an die Montagespezis - gäbs einen einfacheren Weg z.B. 
Vorwärmen oder war gerade die Kälte um die 8° C auf der Terasse, wo ich 
das Teil zerlegte, fördernd oder eher das Gegenteil - versprödend?
#6892138
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so richtig werde ich aus deinem Schreibstil bzw. deiner 
Verfahrensbeschreibung nicht schlau. Ein Foto könnte meine Fantasie 
etwas anregen, aber das gibts ja leider nicht.

Bleibt schlussendlich die Frage, ob man irgendwelche ineinander sitzende 
Kunststoffteile irgendwelcher Form irgendwelchen Grundmaterials (ein 
Teil vermutlich PVC) irgendwie mit Wärme oder mit Kälte auseinander 
bekommt.

Da behaupte ich mal: "es kommt drauf an".
Gast #6892145
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Drehknopflöser schrieb:
> Nu meine Frage an die Montagespezis - gäbs einen einfacheren Weg z.B.
> Vorwärmen oder war gerade die Kälte um die 8° C auf der Terasse, wo ich
> das Teil zerlegte, fördernd oder eher das Gegenteil - versprödend?

Warum tut man sich das an? Jetzt weniger wegen dem Kunststoff, aber da 
macht das feinfühlige Arbeiten doch keinen Spaß mehr.
Gast #6892186
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Ich schrieb:
> Warum tut man sich das an? Jetzt weniger wegen dem Kunststoff, aber da
> macht das feinfühlige Arbeiten doch keinen Spaß mehr.

OK, da gabs zwei Gründe

1). Das Kombigerät mit Grill wiegt soviel drei Eimer Wasser um die 30 kg 
und befand sich auf halbem Weg zur Tonne - daher der letzte Versuch - 
hat nur leider geklappt und ich durfte das Ding wieder zusammenbauen.

2). jeder Jeck ist anders - die 8° C waren mir eher angenehm, kann Kälte 
gut ab, bewege mich gern beim Werkeln - aktiviert Durchblutung und 
Grundumsatz ;)
Gast #6892190
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Wegstaben V. schrieb:
> Bleibt schlussendlich die Frage, ob man irgendwelche ineinander sitzende
> Kunststoffteile irgendwelcher Form irgendwelchen Grundmaterials (ein
> Teil vermutlich PVC) irgendwie mit Wärme oder mit Kälte auseinander
> bekommt.

Genau das war die Frage - gut übersetzt -  ich war wohl zu umständlich 
:(

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