88MHz Störsignal aus UKW?

OP #6895801
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Ich bastelte bisher auf meinem Analog-Oszilloskop (120MHz) und dachte, 
dass die unscharfen Linien dem Alter geschuldet seien.

Aber als ich mir die Spannung bei offenem Eingang ohne und mit 20cm 
Draht als Antenne anguckte, war jeweils eine scharfe Linie bei 0V und 
ein verwaschener Sinus von 200mV (Sp-Sp) bei ca 88MHz zu erkennen.

Es steht in 3km Entfernung auf direkter Luftlinie eine recht große 
Sendeanlage, die u.A. SWR2 auf 88,8MHz ausstrahlt. Könnte das die Quelle 
sein?

Analogfernseher gibt es nicht im Haus, andere Geräte habe ich auch schon 
ausgeschaltet, aber ohne Erfolg.
#6895855
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Ob man das so einfach in Feldstärke umrechnen kann, weiß ich jetzt 
nicht. Aber bedenke, dass Dein Oszi bestimmt ein paar Megaohm 
Eingangsimpedanz hat, wärend man in der Funktechnik eher im Ohmbereich 
unterwegs ist.
Dadurch können die Pegel etwas "größer" aussehen...
(Firma: Autotronic) #6896237
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Andreas M. schrieb:
> Wie kommst du auf 1,36m?
> Selbst mit Berücksichtigung von Verkürzungsfaktoren 0.66 und 0,88
> komme ich nicht auf 1,36m.

Er hat gerechnet:

((300 / 88) / 2 ) * 0,8 = 1,36m

Er hätte aber rechnen müssen:

((300 / 88,8) / 2 ) * 0,88 = 1,48m

Der Verkürzungsfaktor von 0,88 kann sich je nach Antennenbauart auch bis 
auf 0,95 erhöhen. Für eine einfache Groundplane-Antenne könnte man einen 
75cm langen Draht an den Innenleiter des 50 Ohm Koaxkabels löten und an 
das Geflecht nochmal 3 Radials von je 75cm Länge.

Die Radials können ruhig schlapp runterhängen. Es ist ja nur ein Test.
Gast #6901076
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Maschendrahtzaun? Knallerbsenstrauch :-)) ??
Wir hatten 16 km zu einem Mast mit mehreren 500kW Sendern, kann mich 
nicht erinnern dass es da Elmsfeuer an den Antennen gegeben hätte. Auch 
nicht bei Verwandten, die nur in 4.5 km Entfernung wohnten.
#6901083
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Kamal A. schrieb:
> und
> ein verwaschener Sinus von 200mV (Sp-Sp) bei ca 88MHz zu erkennen.

Wenn du die Zeitablenkung langsamer stellst, so dass der Sinus nicht 
mehr aufgelöst wird, kannst du wahrscheinlich sogar die Schwebung von 
einigen MHz sehen, die durch die Überlagerung der verschiedenen 
UKW-Frequenzen entsteht.

Mit etwas Fummelei an Ablenkfrequenz und Triggerung kann man auch die 
Zappelei des Leuchtbandes durch die Modulation sehen.
Das sieht fast aus wie AM, entsteht aber dadurch, dass sich durch die FM 
die Lage der Maxima und Minima der Schwebung ständig verändert.
Das gleichzeitige Abhören mit einem Radio erleichtert das Erkennen 
dieses Zusammenhangs.

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