Aufbau einer zeitverzögerten Schaltung für LEDS

OP #6897580
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Sehr geehrte Forenmitglieder,
aufgrund eines kleinen Bastelprojektes, welches meine laienhaften 
Kenntnisse über Elektronik leider übersteigt, möchte ich mir an dieser 
Stelle etwas Hilfe erbeten.
Worum geht es:
ich befasse mich gerade mit einem LED-Projekt.
Nun stehe ich vor folgender Schwierigkeit...

Ich möchte 9 LEDS (Flußspannung bei Imax 3,3 V    3W     max. Strom 
700 mA)
mit einem
Akku (Typ 18650, 3,6V, 9.36 Wh, 2600mAh)
betreiben.

Die LEDS sollen zeitverzögert einschalten.
Das heißt wenn ich den Schalter drücke sollen sie erst nach 3-5 Sekunden 
zu leuchten anfangen.
Welches (möglichst kompakte) Bauteil müsste ich dazwischen hängen, damit 
ich diesen Effekt erziele?
Werden die Verbraucher den Akku überlasten?

Beste Grüße,

Mitch
Gast #6897607
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Mitch S. schrieb:
> Werden die Verbraucher den Akku überlasten?

Es sollen wohl 6.3A werden. Die 2.5C können für einen LiIon viel sein, 
zumindest bricht die Spannung bei der Belastung ein.

Dein Problem ist also nicht die Zeitverzögerung, sondern wie man 
erreichen will, dass die 700mA pro LED auch bei von 4.2 auf 3V 
absinkender Alkuspannung gehalten werden können.

Wie man an 3V<3.3V sieht, nicht ohne step up Schaltregler. Zumal die 
3.3V wohl 'typisch' sind und nicht maximal.

Es könnte die Aufgabe deutlich erleichtern  erst mal eine andere LED zu 
finden  die dieselbe Lichtmenge bei geringerem Strom und niedrigerer 
Spannung liefert.

Dann tut es vielleicht ein Linearregler (im anderen thread habe ich 
LTC1541 und SiA436 vorgeschlagen) wobei der Komparator im LTC1541 auch 
gleich die Einschaltverzögerung realisieren kann, man braucht keim 
weiteres IC, nur einen Kondensator und einen Widerstand.

Beitrag "Re: Suche lineare Konstantstromquelle 2A für Betrieb an Lipo"
Gast #6897611
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Erstelle doch bitte selbst erst mal ein Schaltbild mit einem Schalter, 
der die LEDs sofort einschaltet.
Dann sehen wir, ob du "Minimum" Ahnung hast.
Dann baue diese Schaltung real auf.

Mit der Einschaltverzögerung schauen wir anschließend.

Gruss
OP #6897699
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Die Sache mit der LED ist wohl nicht ganz so einfach.
Das von mir gewählte Modell hat 180 Lumen.
Das Endprodukt sollte in der Lage sein einen Raum in der Größe eines 
kleineren Saals so auszuleuchten (wenn mittig positioniert), dass es 
möglichst keine dunkle Ecke mehr gibt.

Es gäbe da noch LEDS mit 3V, 1W und 350mAh die 120 bis 140 Lumen 
bringen.
OP #6897702
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Jörg R. schrieb:
> Mitch S. schrieb:
>> So sähe nach meinem Verständnis der Schaltplan ohne verzögerndes
>> Element
>> aus.
>
> Ohne jegliche Strombegrenzung für die LEDs?
>
> Du möchtest tatsächlich 9 Hochleistungs-LEDs an einem Akku betreiben?

Der Gedanke war tatsächlich die LEDS auf maximaler Leistung laufen zu 
lassen.
Es würden letztlich auch 10 Minuten Leuchtdauer ausreichen. Dann darf 
der Akku leer sein.
Gast #6897706
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Mitch S. schrieb:
> Das Endprodukt sollte in der Lage sein einen Raum in der Größe eines
> kleineren Saals so auszuleuchten (wenn mittig positioniert), dass es
> möglichst keine dunkle Ecke mehr gibt.

Katzen haben gute Augen. Da reicht ggf. schon eine einzelne LED.
Nachteil: schwarze Katzen werfen lange Schatten :-(

Daher besser etwas anderes einfallen lassen.
Gast #6897725
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Mitch S. schrieb:
> So sähe nach meinem Verständnis der Schaltplan ohne verzögerndes
> Element aus.

Tja, und Puff sind alle LED kaputt denn LEDs sind KEINE Glühlampen (dass 
man das im Jahre 50 nach der Erfindung der LED immer noch hervorheben 
muss...).

Mitch S. schrieb:
> Das von mir gewählte Modell hat 180 Lumen.

Bei 2W, also nicht so doll. Aber es kommt ggf. auch auf die 
Lichtqualität an. Wir werden dir jetzt aber nicht jede Salamischeibe 
einzeln aus den Rippen leiern.

Vielleicht NFEWH306B-V2-R70 oder viele LM301B.

Und dann, tja, wirst du Grundlagen über LEDs erlernen müssen, und über 
Akkus dazu.
OP #6897773
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MaWin schrieb:
> Mitch S. schrieb:
>> So sähe nach meinem Verständnis der Schaltplan ohne verzögerndes
>> Element aus.
>
> Tja, und Puff sind alle LED kaputt denn LEDs sind KEINE Glühlampen (dass
> man das im Jahre 50 nach der Erfindung der LED immer noch hervorheben
> muss...).
>
> Mitch S. schrieb:
>> Das von mir gewählte Modell hat 180 Lumen.
>
> Bei 2W, also nicht so doll. Aber es kommt ggf. auch auf die
> Lichtqualität an. Wir werden dir jetzt aber nicht jede Salamischeibe
> einzeln aus den Rippen leiern.
>
> Vielleicht NFEWH306B-V2-R70 oder viele LM301B.
>
> Und dann, tja, wirst du Grundlagen über LEDs erlernen müssen, und über
> Akkus dazu.

Nun ich bin Laie... Mein Wissen über Elektronik beschränkt sich auf das 
was ich in der Schule mal lernte minus die Dinge die der Altersdemenz 
zum Opfer fielen... :/

Entsprechend schwer fällt mir die Thematik, weshalb ich hoffe hier einen 
"Lehrer" zu finden der mich etwas an die Hand nimmt...
#6897802
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Wenn man bei ebay nach "3w led driver flashlight" sucht, bekommt man 
kleine runde Platinchen für wenige Euro aus Asien zugeschickt, die aus 
einer Li-Zelle eine weiße LED mit 3W anblasen können sollen.
Nur für die Zeitverzögerung muss man dann noch was basteln.

Aber da tut evtl. ein kleiner Komparator mit RC und dann evtl. ein FET 
der den LED-Treibern den Strom abstellt. Vielleicht haben die sogar 
einen nicht dokumentierten Steuereingang, dann geht's ohne FET-Verlust.

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