Zeitsteuerung Atmega8

#6907510
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Hallo,
Ich würde gerne eine LED in Zeitberreichen wie z.B ein oder 5 Stunden 
steuern. Während dieser Zeit z.B in zwei Stunden soll die LED 
eingeschaltet werden, sollte der µC möglichst Energiesparend unterwegs 
sein. Also praktisch wie eine Zeitschaltuhr. Ist dafür ein Uhrenquarz 
erforderlich?? Externer Quarz ist vorhanden..
vG
Gast #6907527
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Tim S. schrieb:
> Ist dafür ein Uhrenquarz erforderlich?

Das kommt drauf an, wie genau die Zeiten eingehalten werden sollen, 
insbesondere kommt es bei der erforderlichen Taktgenauigkeit drauf an, 
ob es stört, wenn sich die Fehler des Einschaltpunktes bei längerer 
Laufzeit immer weiter gegen die Uhrzeit verschiebt.
Wie genau sollen die Ein- und Ausschaltpunkte eingehalten werden?

> Während dieser Zeit z.B in zwei Stunden soll die LED eingeschaltet werden,
> sollte der µC möglichst Energiesparend unterwegs sein.

Wäre es ganz schlimm, wenn der µC ab und zu aufwacht, um die Uhr einen 
Tick weiter zu stellen, zu gucken ob er irgendetwas am Schaltzustand der 
LED ändern muss und sich dann wieder schlafen legt? Alternative wäre 
eine RTC mit Alarmausgang, die vom µC immer auf eine passend Alarmzeit 
gesetzt wird.
Gast #6907564
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Tim S. schrieb:
> Also es sollte schon recht genau sein !

Gibt ne Alternative Lösung.

Häng ein DCF-77-Modul dran. Dann lass das Teil via Watchdog 110 Min.(2 
Std. - Sicherheitszeit von 10 min) schlafen. Dann wacht es auf, fragt 
die Uhrzeit ab und wenn die sagt es ist soweit, macht die LED 
blinki-blinki.

Dann speichere die Uhrzeit und lasse ihn wieder 110 Min  pennen. Danach 
das Spiel von vorne.

Dürfte so ziemlich die sicherste Lösung sein, falls der DCF-Empfang 
brauchbar ist.
Gast #6907574
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Tim S. schrieb:
> Zeitspanne z.B eine Stunte => Toleranz +/- 5 sec.
> Zeitspanne z.B fünf Stunden ebenfalls eine Toleranz von 5 sec.

Drücke dich doch bitte klar aus! Sind alle Zeitspannen oberhalb von 5 
Stunden irrelevant?

Zum Vergleich: Bei einer Zeitschaltuhr mit Tagesprogramm wiederholt sich 
das Programm samt Fehler jeden Tag. Wenn so eine Uhr 5 Sekunden pro 
Stunde abweicht, dann kommt man innerhalb eines Jahres auf mehr als 700 
Stunden Abweichung!
Gast #6907578
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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Tim S. schrieb:
>
>> also eine Toleranz von 5 sekunden wären noch akzeptabel.
>
> 5 Sekunden in welcher Zeitspanne

Na offenkundig

Tim S. schrieb:
> Zeitberreichen wie z.B ein oder 5 Stunden

Lies doch einfach mal seine Anfrage statt rumzublöken.

Jedenfalls sind 5s von 18000s deutlich weniger als 3-10%, ein 
Uhrenquartz muss sein, reicht aber auch.
#6907584
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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Tim S. schrieb:
>> Zeitspanne z.B eine Stunte => Toleranz +/- 5 sec.
>> Zeitspanne z.B fünf Stunden ebenfalls eine Toleranz von 5 sec.
>
> Drücke dich doch bitte klar aus! Sind alle Zeitspannen oberhalb von 5
> Stunden irrelevant?
Mehr als 5 Stunden sind nicht nötig. Jedoch wäre es natürlich schön wenn 
24 Std. abgedeckt sind.
Vorstellungsweise wie eine manuelle Zeitschaltuhr, wo die Uhrzeit keine 
Rolle spielt. Soll also nur da schalten wo die kleine"Hebel" 
rausgedrückt sind.
Sprich eingestellt auf zwei Stunden, soll 24 Stunden lang alle zwei 
Stunden +/- 5 sec ein Ereignis ausgeführt werden.
Gast #6907593
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Also geht es doch um eine Zeitschaltuhr, die das ganze Jahr lang durch 
laufen soll. Wie viel Abweichung sind für dich pro Jahr tolerierbar?

Ich frage weil man da mit normalen Quarzen ohne Kalibrierung schnell 
enttäuscht wird. Ich habe so dass Gefühl, dass du eher etwas mit 
externer Synchronisation (wie z.B. DCF-77) brauchst, um zufrieden zu 
sein.

Beschriebe doch mal deinen konkreten Anwendungsfall, damit wir dich 
besser verstehen. Und erkläre, warum du nicht handelsübliche 
Zeitschaltuhren verwenden kannst/willst.

Du hast "möglichst energiesparend" erwähnt, also geht es vermutlich um 
Batteriebetrieb. Halten die Batterien überhaupt so lange?
Gast #6907633
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Tim S. schrieb:
> Sprich eingestellt auf zwei Stunden, soll 24 Stunden lang alle zwei
> Stunden +/- 5 sec ein Ereignis ausgeführt werden.

Das ist ja schon wieder was anderes als in deiner ursprünglichen 
Anfrage.

Kannst du dir bitte VORHER Gedanken machen, was du willst ?

Oder Bist du so ein dämlicher Informatiker der im Scrum jeden Tag sein 
planloses Ziel verändert, damit er ewig zu tun hat und nix bei rauskommt 
?
Persönliche Seite #6907650
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Ein normales Uhrenquarz - bei reichelt ab 0,20€ - hat eine Abweichung 
von +-20 ppm. Das sind pro Tag ca. 1.7 Sekunden, sollte also reichen. 
Das sind trotzdem 10 Minuten pro Jahr.
"Normale" Quarze haben oft 30ppm.

Es ist vermutlich für die Genauigkeit praktisch egal, ob du die 
Standardschaltung mit einem Feld-Wald-und-Wiesen-Quarz machst oder ein 
Uhrenquarz nimmst. Ein Uhrenquarz (mit 32,768kHz) braucht i.d. Regel 
weniger Strom als ein schnelleres Quarz (mit etlichen MHz).

Schau dir die Sleepmodes an, die der ATmega8 hat. Nimm den tiefsten, bei 
dem der Quarz-Oszillator und ein Timer, der den als Takt nimmt, noch 
durchläuft.

Ob du den Quarz oder den internen RC-Oszillator als CPU-Takt nimmst ist 
Geschmacksache, da die Zeitmessung nur vom Quarz und dem Timer abhängt. 
Auch für den Stromverbrauch spielt die CPU-Geschwindikeit kaum eine 
Rolle, weil der Chip fast immer schläft.

Vorsicht mit den Fuses, wenn du den CPU-Takt niedrig machst. U.U. ist 
das dann zu langsam für dein Programmiergerät.
Gast #6907670
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Tim S. schrieb:
> Ist dafür ein Uhrenquarz
> erforderlich?? Externer Quarz ist vorhanden..

Ein Uhrenquarz ist notwendig, wenn die Ruhestromaufnahme im einstelligen 
µA Bereich liegen muss. Wenn der vorhandene Quarz verwendet wird, liegt 
die Stromaufnahme im einstelligen mA Bereich. Richtwerte findet man im 
Datenblatt unter "Idle Supply Current". Niedrige Versorgungsspannung und 
niedrige Taktfrequenz reduzieren die Stromaufnahme.
Wenn das Deine Ansprüche erfüllt, kannst Du die Schaltung mit externem 
Quarz so belassen.
Beitrag #6907673 wurde von einem Moderator gelöscht.
#6908142
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Peter D. schrieb:
> Tim S. schrieb:
>> Müsste schon beim atmega8 bleiben..
>
> Nimm den Nachfolger ATmega88A oder ATmega88P, die brauchen >1µA mit
> Uhrenquarz.
>
> Die ATtiny25..85 kommen nicht unter 10..20µA am Uhrenzquarz.

Naja. Wenn er zur gleichen Zeit eine LED eingeschaltet hat:

Tim S. schrieb:
> Ich würde gerne eine LED in Zeitberreichen wie z.B ein oder 5 Stunden
> steuern. Während dieser Zeit z.B in zwei Stunden soll die LED
> eingeschaltet werden

und die mutmaßlich die selbe Energiequelle benutzt wie der µC, dann 
kommt es auf 10µA auch nicht an. Wenn er sagen wir mal 10mA durch die 
LED jagt, dann sind 10.001mA und 10.010mA praktisch das selbe. Aber er 
sagt nix über die LED. Wahrscheinlich saugt sie eher 700mA und dann käme 
es auch auf 1mA nicht mehr an.

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