Projekt 3 Kanal Lichtorgel reparieren

OP #6908309
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Hi Leute,

Ich hoffe, das ich hier richtig bin.
Ich wollte meine alte Lichtorgel mal wieder benutzen und musste leider 
feststellen, daß sie nicht mehr funktioniert.
Ich habe schon alles durch gemessen und den Übeltäter gefunden.
Ich kann leider nichts mit der Bezeichnung anfangen und bitte euch 
diesbezüglich um Rat.

(Das Bauteil habe ich als Bild im Anhang hochgeladen.)

Ich bedanke mich bei allen die mir antworten.

LG LCPRipper
Angehängte Dateien:
OP #6908389
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Danke für die schnelle Antwort.

Der Schaltplan könnte hin kommen, außer das dort ein Mikrofon aufgelötet 
wurde und bei mir direkt am Audio Ausgang am Verstärker angeschlossen 
wird.

Macht das einen Unterschied?

Ich füge noch zwei Bilder hinzu. Vielleicht helfen die noch ein bisschen 
mehr.
Gast #6908788
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Ein Bild für des Prüfers Geisterbahn - "wenn's mir nur gruselte!" 
(Grimms Märchen)
Der Hersteller wird schon gewusst haben, warum nur Mikrofonbetrieb 
vorgesehen - da hat man die Akustikstrecke als Berührungsschutz. 
Schukosteckdosen auf Leiterplatte - Märchen von einem, der auszog, das 
Fürchten zu lernen (1837)
Intensivstationen sind gerade alle belegt, herich.
OP #6908888
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Götz schrieb:
> Ein Bild für des Prüfers Geisterbahn - "wenn's mir nur gruselte!"
> (Grimms Märchen)
> Der Hersteller wird schon gewusst haben, warum nur Mikrofonbetrieb
> vorgesehen - da hat man die Akustikstrecke als Berührungsschutz.
> Schukosteckdosen auf Leiterplatte - Märchen von einem, der auszog, das
> Fürchten zu lernen (1837)
> Intensivstationen sind gerade alle belegt, herich.

Diese Lichtorgel ist vom Hersteller in dieser Ausführung gebaut worden. 
Ich habe nichts daran geändert.
(Firma: matzetronics) #6908927
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Götz schrieb:
> Der Hersteller wird schon gewusst haben, warum nur Mikrofonbetrieb
> vorgesehen - da hat man die Akustikstrecke als Berührungsschutz.

Da ist doch ein Audioübertrager drauf. So sahen die Lichtorgelplatinen 
immer aus.
Tobias S. schrieb:
> Diese Lichtorgel ist vom Hersteller in dieser Ausführung gebaut worden.
> Ich habe nichts daran geändert.

Keine Sorge, alles bestens. Die Kanaltrimmpotis aber bitte mit 
isoliertem Dreher bedienen.

Allerdings wird man mit Thyristoren und heutigen LED Lampen nicht ganz 
so viel Spass haben.
OP #6908977
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Matthias S. schrieb:
> Keine Sorge, alles bestens. Die Kanaltrimmpotis aber bitte mit
> isoliertem Dreher bedienen.
> Allerdings wird man mit Thyristoren und heutigen LED Lampen nicht ganz
> so viel Spass haben.

Ja die muss ich auch neu ein löten, da die Kohlestifte nicht mehr so 
lang sind, das durchgängiger Kontakt gegeben ist.

Led's hatte ich nicht vor da dran zu hängen. Aber was würde denn 
passieren wenn ich das machen würde?
(Firma: matzetronics) #6908990
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Tobias S. schrieb:
> Aber was würde denn
> passieren wenn ich das machen würde?

Schwer zu sagen. Aus so einem Thyristor kommt pulsierende 
Gleichspannung, da er in die eine Richtung immer sperrt und in die 
andere Richtung durchsteuert, wenn er zündet.

Es gibt es LED Lampen, die sind 'dimmable', aber eher für den Betrieb an 
Triacs gedacht, die ja beide Halbwellen liefern. Dann gibt es welche mit 
Kondensatornetzteil, da wird vermutlich nix leuchten. Was aus denen mit 
CurrentMode Controllern rauskommt, kann ich nicht abschätzen, viele von 
denen drehen aber durch, wenn sie zu wenig Spannung bekommen und dann 
den Strom aufreissen.

H. H. schrieb:
> Muss man eben selbst lackieren.
>
> Ebay-Artikel Nr. 264291670873

Gut, den Lack hätten wir jetzt. Aber wie siehts aus mit Reflektorlampen 
o.ä.? Da wird die Luft schon ganz schön dünn (und teuer).
#6908994
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Tobias S. schrieb:
> Ich habe schon alles durch gemessen und den Übeltäter gefunden.
> Ich kann leider nichts mit der Bezeichnung anfangen und bitte euch
> diesbezüglich um Rat.

Wenn nichts tut, liegts wahrscheinlich nicht am Thyristor. Wenn die 
kaputt gegen, haben die eher Durchgang, deine Lichtorgel eher 
Dauerleuchten.

Und so wie du schreibst, klingt es so, als wäre dir nicht klar gewesen, 
dass das ein Thyristor ist. Wie aber kannst du dann messen, dass er 
defekt ist?

Außerdem müssten alle drei Thyristoren durch sein, was auch sehr 
unwahrscheinlich ist.

Ich würde den Fehler woanders suchen. Z. B. bei den Elkos. Oder: Die 
Lötstellen des Trimmers für die Gesamtreglung prüfen. Die Trimmer 
dürften durch Achsen bedient werden. Duichs Jahrzehntelange herumfliegen 
der Lichtorgel, könnte Kraft (Druck) auf die Trimmerachsen ausgeübt 
worden sein, die sich auf die Trimmer übertrug.

Da gibts noch mehr zu prüfen. Auch zB die Kohlemassewiderstände.
Gast #6908995
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Matthias S. schrieb:
> Gut, den Lack hätten wir jetzt. Aber wie siehts aus mit Reflektorlampen
> o.ä.? Da wird die Luft schon ganz schön dünn (und teuer).

R80 gibt es via Ebay noch problemlos. Übrigens auch fertig lackierte. 
PAR38 bekommt man auch noch, sind aber ziemlich teuer, wie früher schon.
#6909075
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Hallo Tobias,

mit welchem Pegel gehst du denn in den Audio-Eingang?
Diese klassischen Lichtorgeln erwarten ein Lautsprechersignal, und das 
nicht zu knapp. Einige Watt Sollten es schon sein (z.B. 4W an 4 Ohm = 4V 
eff.)

Mit einem Line-Signal (Cinch) oder Kopfhörer-Ausgang vom Smartphone wird 
das nix.

Viel Erfolg!
Gast #6909095
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Götz schrieb:
> Ein Bild für des Prüfers Geisterbahn - "wenn's mir nur gruselte!"
> Intensivstationen sind gerade alle belegt, herich.

Warum geht den Kindern heute eigentlich ständig der Arsch auf Grundeis, 
bei Dingen die ihre Eltern oder Opas wie selbstverständlich so gemacht 
und so benutzt haben ?

Mangelnde Lebenserfahrung dank Helikoptereltern, Realitätsferne weil sie 
die Welt nur noch über YouTube
[Disclaimer: only for educational purposes, do not attempt to try at 
home] kennen ?

Muss erst wieder ein Krieg kommen, um die Bewertung von Angst und 
Schrecken neu einzunorden, oder reicht schon eine 
Bundeswehrgrundausbildung um die ständige Angst vorm Leben zu verlieren.
OP #6909328
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Lothar K. schrieb:
> Hallo Tobias,
>
> mit welchem Pegel gehst du denn in den Audio-Eingang?
> Diese klassischen Lichtorgeln erwarten ein Lautsprechersignal, und das
> nicht zu knapp. Einige Watt Sollten es schon sein (z.B. 4W an 4 Ohm = 4V
> eff.)
>
> Mit einem Line-Signal (Cinch) oder Kopfhörer-Ausgang vom Smartphone wird
> das nix.
>
> Viel Erfolg!

Hallo Lothar,
Ich habe diese Lichtorgel direkt am Lautsprecher Ausgang meines 
Verstärkers angeschlossen. Laut meinem Messgerät kommen dort zwischen 0 
und 8V raus. Musste ja eigentlich reichen, oder liege ich da falsch?
OP #6909330
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Martin L. schrieb:
> Wenn nichts tut, liegts wahrscheinlich nicht am Thyristor. Wenn die
> kaputt gegen, haben die eher Durchgang, deine Lichtorgel eher
> Dauerleuchten.
>
> Und so wie du schreibst, klingt es so, als wäre dir nicht klar gewesen,
> dass das ein Thyristor ist. Wie aber kannst du dann messen, dass er
> defekt ist?
>
> Außerdem müssten alle drei Thyristoren durch sein, was auch sehr
> unwahrscheinlich ist.
>...

Ich kam auf die Idee, da ich bis zu den thyristoren Spannung messen 
kann. Ab dann kommt nichts mehr
(Firma: matzetronics) #6909344
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Tobias S. schrieb:
> Laut meinem Messgerät kommen dort zwischen 0
> und 8V raus. Musste ja eigentlich reichen, oder liege ich da falsch?

Nö, alles gut. Das ist genau der Betrieb, für den das Dingen gedacht 
ist.

Tobias S. schrieb:
> da ich bis zu den thyristoren Spannung messen
> kann.

Ja, nee, das klappt nicht so einfach. Mach lieber den realen Test mit 
Glühlampe und Musike am Eingang. Wenn ein Kanal anders ist, als die 
anderen, wirds der Thyristor sein. Wenn alle nicht spielen, eher sowas 
wie die Sicherung.
Gast #6909345
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Tobias S. schrieb:
> Ich kam auf die Idee, da ich bis zu den thyristoren Spannung messen
> kann. Ab dann kommt nichts mehr

Ein Thyristor, der durch Überspannung, Überhitzung, Überstrom kaputt 
ist, so lange hinter ihm eine Glühlampe angeschlossen war und er nicht 
direkt zwischen N und L des Stromnetzes hing, ist dauernd eingeschaltet, 
alle 3 Lampen müssten also leuchten, wenn es Glühlampen sind und keine 
3W LEDs.

Es ist anzunehmen, dass er nicht kaputt ist.
Gast #6909356
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MaWin schrieb:
> Tobias S. schrieb:
>> Ich kam auf die Idee, da ich bis zu den thyristoren Spannung messen
>> kann. Ab dann kommt nichts mehr
>
> Ein Thyristor, der durch Überspannung, Überhitzung, Überstrom kaputt
> ist, so lange hinter ihm eine Glühlampe angeschlossen war und er nicht
> direkt zwischen N und L des Stromnetzes hing, ist dauernd eingeschaltet,
> alle 3 Lampen müssten also leuchten, wenn es Glühlampen sind und keine
> 3W LEDs.
>
> Es ist anzunehmen, dass er nicht kaputt ist.

Von diesen Lampertheimern hatte ich schon einige mit unterbrochenem 
Gate.
Gast #6909389
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Tobias S. schrieb:
> Led's hatte ich nicht vor da dran zu hängen. Aber was würde denn
> passieren wenn ich das machen würde?

H. H. schrieb:
> Die haben ein Netzteil drin, das wird mit dem Geflacker nicht zurecht
> kommen.

So sieht das Innenleben aus:
https://www.elektronik-labor.de/Notizen/LED10W.html

Nicht jeder Thyristor verträgt die 16A Stöße beim Laden der Elkos auf 
der Platine. Die Elkos gehen so auch schnell kaputt auf der Platine der 
LED-Lampen.
Eine LED mit Kondensatornetzteil funktioniert leider auch nicht an 
Thyristoren (würden nur mit Triacs funktionieren). Parallel zu einer 
Glühbirne flackern diese aber mit.
OP #6909442
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Matthias S. schrieb:
> Ja, nee, das klappt nicht so einfach. Mach lieber den realen Test mit
> Glühlampe und Musike am Eingang. Wenn ein Kanal anders ist, als die
> anderen, wirds der Thyristor sein. Wenn alle nicht spielen, eher sowas
> wie die Sicherung.

Ich habe gerade mal den realen test gemacht. Wenn ich einfach Musik 
laufen lasse, dann passiert nichts. Wenn ich aber auf die 10K Potis 
druck drauf gebe, dann blinkt die Glühbirne einmal auf und dann nicht 
mehr.
Angehängte Dateien:
(Firma: matzetronics) #6909461
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Tobias S. schrieb:
> Der Schaltplan könnte hin kommen

Übrigens nicht ganz. Deine L-Orgel hat pro Thyristor eine 
Verstärkerstufe und Filterchen für den Frequenzbereich. Zusätzlich ist 
nahe des Eingangs noch eine Stufe zum allgemeinen Anheben des Signals.
Diese Stufen werden über den gelben Kondensator am Netzeingang gespeist, 
ein Kondensatornetzteil. Bei der übersichtlichen Schaltung wird es 
vermutlich nicht schaden, diesen Kondensator und auch mal die drei Elkos 
zu prüfen - oder gleich auszutauschen.
Das Poti nahe des Eingangs stellt den Summenpegel ein, da mal ruhig ein 
wenig hochdrehen. Wenn du sicher bist, das die Kohlestifte alle keinen 
Kontakt mehr haben, solltest du die Dinger nachbiegen oder austauschen.

Tobias S. schrieb:
> dann blinkt die Glühbirne einmal auf

Das heisst, das der Thy in Ordnung ist, aber kein Audiosignal bekommt.
Gast #6909471
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H. H. schrieb:
>> Irgendwas, z.B. TIC106
> Zu empfindlich! Besser wäre hier TIC116M oder N.

Empfindlich war mein Ziel, da diese Bastellichtorgeln typisch keinen 
ordentliche Gatestrom liefern. Aber gut, der TIC116 ist noch immer 
empfindlicher als Standardtypen.

Zum BBC CS-2,5 habe ich keine Daten gefunden, aber einen Händler, der 
diese Dinger für bescheidene 2,15 Euro noch anbietet.

Matthias S. schrieb:
> Da ist doch ein Audioübertrager drauf. So sahen die Lichtorgelplatinen
> immer aus.

Ich habe vor vielen Jahren mal Lichtorgeln gemacht, die ein hiesiger 
Händler dann gebaut und unter Eigenmarke vertrieben hat. Was sichere 
Netztrennung angeht, na ja, das würde man sich heutzutage nicht mehr 
trauen, zu verkaufen.
Gast #6909507
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Ich würde da mal auf die Leiterbahn-Seite schauen, und die mit Lupe 
durchgehen, ob da nicht eine Leiterbahn /Lötstelle gerissen ist.

Oder Du machst von der unteren Seite der Platine eine Super-Bild. und 
stellst es hier rein.
(Firma: matzetronics) #6909598
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Ahja, nee, da habe ich dir was falsches erzählt. Der Kondensator fürs 
Netzteil ist nicht der gelbe, sondern der grosse runde graue Bursche auf 
der anderen Seite. Am grösseren Elko daneben liegt dann die 
Betriebsspannung für die Verstärkerstufen.
Löte mal die Kontakte der mittleren Schukodose nach. Der eine Pin hat da 
nicht richtig Zinn angenommen.
Ansonsten sieht das alles recht robust aus.
#6910245
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Michael B. schrieb:
> Bis auf die fehlenden Funkentstördrosseln, die heute so eine Kiste durch
> die EMV Prüfung fallen lassen würden.

Wenn das Teil nicht zu reparieren wäre, bei einem Neubau würde ich ganz 
anderes vorgehen:
- versorgung mit einer vernünftigen Schutzkleinspannung (Wandwarze, 
Trafonetzteil...)
- Optokoppler, oder gleich SSR's. Dann kann man nach Herzenslust bei der 
Fehlersuche im Betrieb dran rumfummeln, könnte auf einen Chinchstecker 
als Eingang gehen usw.
So schmerzbefreit, sowas zu konstruieren war selbst ich Mitte der 80'er 
nicht ;-)
(Firma: matzetronics) #6910304
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Michael B. schrieb:
> Bis auf die fehlenden Funkentstördrosseln, die heute so eine Kiste durch
> die EMV Prüfung fallen lassen würden.

Diese ehrenvolle Aufgabe soll ja der gelbe X2 am Netzeingang übernehmen. 
Viele Störungen sind aber nicht zu erwarten. Das Dings triggert 
Thyristoren oder eben nicht. Natürlich darf man da nichts Induktives 
anschliessen.

Gerald B. schrieb:
> So schmerzbefreit, sowas zu konstruieren war selbst ich Mitte der 80'er
> nicht ;-)

Sicher nicht, dafür waren die fertigen Kisten einfach zu billig :-P
Gast #6910448
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Gerald B. schrieb:
> Deshab schrieb ich: Optokoppler oder SSR, wo meist ein Optotriac am
> Eingang drinsteckt. Ist also durch eine Lichtschranke isoliert ;-)

Aber in dieser oder baugleichen LIO ist eine Trennung nicht nötig, da 
das Gehäuse der Schutzfaktor ist. Und zur Musikquelle ist dies durch den 
Übertrager sichergestellt.

Läuft die LIO nun? - Wenn nicht, Sicherung, Leiterbahnen überprüfen.
Gast #6910454
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Gerald B. schrieb:
> So schmerzbefreit, sowas zu konstruieren war selbst ich Mitte der 80'er
> nicht ;-)

Wir waren früher Helden, die konnten mit so was umgehen.
https://wolfganggehrer.de/wir-waren-helden/

Bei uns gab es damals welche auf die Finger, wenn es uns eine wischte 
und erwischt wurden. Heute hätten die helicoptierten Kiddies ein Trauma 
über das sie nie mehr hinwegkämen und die Eltern gleich mit.
OP #6910456
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PC-Freak schrieb:
> Gerald B. schrieb:
>> Deshab schrieb ich: Optokoppler oder SSR, wo meist ein Optotriac am
>> Eingang drinsteckt. Ist also durch eine Lichtschranke isoliert ;-)
>
> Aber in dieser oder baugleichen LIO ist eine Trennung nicht nötig, da
> das Gehäuse der Schutzfaktor ist. Und zur Musikquelle ist dies durch den
> Übertrager sichergestellt.
>
> Läuft die LIO nun? - Wenn nicht, Sicherung, Leiterbahnen überprüfen.

Nein sie läuft leider noch nicht.
Leiterbahnen habe ich auf Durchgang geprüft. Ebenso die Sicherung. 
Außerdem habe ich die lötstellen an der mittleren Schuko Steckdose 
nachgelötet.
(Firma: matzetronics) #6911367
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Tobias S. schrieb:
> Außerdem habe ich die lötstellen an der mittleren Schuko Steckdose
> nachgelötet.

Gut. Nun messe doch mal vorsichtig die Spannung am Elko neben dem 
grossen grauen Kondensator. Die versorgt die Vorstufen. Das ist nicht 
netzgetrennt, also nur mit den Messpitzen an die Platine.
Angehängte Dateien:
Gast #6911475
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Als Last gute, alte, echte Glühlampen anschliessen.

LED-Lampen mit kapazitivem Vorwiderstand leuchten bestenfalls einmal 
auf, wie geschildert, da der jeweilige Thyristor pro Lichtorgelkanal 
eine steuerbare Diode ist. Es kommen also nur Gleichspannungsstösse bei 
der Lampe an, deren Vorschaltkondensator lädt sich auf, es fliesst kein 
weiterer Strom mehr. Desweiteren brauchen die kurz gezündeten 
Thyristoren genügend Haltestrom lastseitig, um wenigstens eine Halbwelle 
oder weniger lang leitend zu bleiben. So schnell kommen aber die 
wenigsten elektronischen LED-Lampen "hoch".

Daher: Ohne echtes Glühobst sinnlos.

Den Audioeingang kannst Du mit dem Ohmbereich eines Multimeters prüfen, 
ohne Netzspannung an die Platine zu legen. Dort einfach mal die 
Primärseite des kleinen Übertragers messen und dann noch den 
"Lautsprechereingang" samt Poti.
Beitrag #6911727 wurde von einem Moderator gelöscht.
Gast #6912063
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Numba schrieb im Beitrag #6911727:
> So ein Blödsinn!! Klar geht das auch mit Aux Line In-Level!! Einfach
> einen OPV [LM358 o.ä.] als Vorverstärker /Pegelgleichrichterschaltung
> benutzen

Oh Mann, Anwärter auf den blödesten Kommentar des Tages.

Nochmal für Dich in Einfacher Sprache:

Unmodifiziert wird das mit dem iPhone-Ausgang nichts.

Mit Ergänzungen geht es natürlich, kann man ja gleich eine 
Lautsprecherendstufe nehmen.

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