Trägersignal (2.4 GHz) gewinnen, geschicktester Weg

Gast #6915712
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Hallo,

ich benötige im Wlan-Band lediglich das Trägersignal von diversen 
Sendern, die modulierten Daten interessieren mich nicht. Das 
Trägersignal soll danach digitalisiert und dann per FPGA verarbeitet 
werden. Wlan arbeitet ja hauptsächlich mit frequenzspreizenden 
Modulationsverfahren. Meine Frage lautet, wie ich das Ganze am 
einfachsten und geschicktesten anstelle.

Ich dachte zuerst an diverse Transmitter-ICs, die das Signal 
runtermischen und dann ein IQ-Signal ausgeben, z.B. an

1) AD9363 (mit ADC)
https://www.analog.com/en/products/ad9363.html#product-overview

2) MAX2828 (ohne ADC)
https://datasheets.maximintegrated.com/en/ds/MAX2828-MAX2829.pdf

3) AT86RF215 (mit ADC) - Favorit aus Preisgründen
https://ww1.microchip.com/downloads/en/DeviceDoc/Atmel-42415-WIRELESS-AT86RF215_Datasheet.pdf

Wie gehe ich dann am besten vor, um an das Trägersignal zu gelangen, bin 
leider kein RF-Profi.

Oder gibt es hierfür geeignetere ICs, da die drei angegebenen dafür da 
sind, um hauptsächlich mit den modulierten Daten zu arbeiten, für SDRs 
etc.

Noch eine Frage: Ein zero-IF-Empfänger wäre völlig ungeeignet oder?

Besten Dank und lg
Gast #6916294
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>Ein reines Trägersignal enthält keine Information

Doch, z.b. eben die Tatsache, dass es einen Sender gibt und dieser in 
einem gewissen Frequenzband sendet. Was er mitteilen will ist mir egal.

Ich habe klar beschrieben was ich gewinnen möchte, wozu ich es brauche 
soll hier kein Thema sein.

@Purzel H:
Ich will das Trägersignal, was ist daran so unklar? Muss aber zugeben 
dass ich mich mit Entspreizsequenzen kaum auskenne.
Gast #6917976
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Genau!

Beim Frequenzhopping zum Beispiel ändert sich ja die
Trägerfrequenz des "Kanales" im Takte des Spreizcodes
dauernd, nur wenn du den Spreizcode und das Protokoll
kennst, kannst Du dich auf den gewünschten "Kanal"
syncronisieren, in dem Du im gleichen Takt mitspringst.

mfg
(Firma: Funkenflug Industries) #6917979
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Ich glaube was er will, ist nur sehen Sender da oder Sender nicht da, 
evtl. noch die Signalstärke.

Da bleibt wohl nichts übrig, außer über bestimmte Bereiche zu mitteln, 
bzw. die Minimal- und Maximalwerte zu bestimmen und als Trägerfrequenz 
die Mittenfrequenz anzunehmen, auch wenn die Station keinen echten 
Träger sendet.
#6918359
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>War das nicht eher die Zeilenfrequenz?
Es gab beides. DK2DB hat in Dorsten mal eine Schaltung vorgestellt, ein 
Quarzfilter und davor und dahinter zwei Mischer mit derselben 
LO-Frequenz. Damit konnte er den Bildträger vom ZDF sehr sauber 
ausfiltern. Er hat die Frequenzstabilität mehrerer Sender verglichen, 
bei einem Kommerzanbieter konnte er sogar die einzelnen Videoabspieler 
unterscheiden, nur das ZDF war sauber von einem Normal abgeleitet.
Später hat er dann eine Platine für die Zeilenfrequenz verkauft, das war 
doch etwas einfacher.
Gast #6918360
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Danke für die Tipps zum frequency-hopping, wusste nicht, dass die 
Frequenz herumspringt :-) muss mir das näher ansehen

@Ben:
ja, ist genau was ich haben will. Das ist eine gute Idee mit dem 
Mitteln, die Frage ist nur wegen der Umsetzung in Hardware und wie ich 
das mit dem IQ-Signal, das mir die oben genannten ICs liefern, am Besten 
anstellen muss

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