Dynamiker schrieb:
> Also es sollen schon bald mehr als 30 Raspberry Pis sein. Deswegen
> sollen die IPs skalierbar sein.
Wtf? Wenn ich jetzt mal sehr günstig mit 30€ pro Pi und nochmal 100€ pro
PiKVM rechne, dann sind das bei 30 Pis allein 3900€ für die KVM
Konsolen. Dann braucht man für 30 Pis noch einen 48 Port Switch. Dann
hat man aber noch keinen Computer, mit dem man die PiKVM nutzen könnte.
Also nochmal 30 Stück. Selbst, wenn die vom Schrott kommen und nichts
kosten, geht nochmal ein 48 Port Switch dafür drauf. Gebraucht macht das
nochmal 2x50€=100€
Jetzt sagen wir mal jeder Pi hat einen Stromverbrauch von 1,5 Watt.
Macht also 45 Watt nur für die PiKVMs. Nehmen wir für jeden Rechner noch
sparsame 15 Watt an, dann sind das in Summe 450 Watt. Die 505 Watt
kosten bei einem Strompreis von günstigen 0,27€/kWh im Jahr 1195,22€.
Das ist jetzt schon sehr optimistisch gerechnet, denn sowohl der
tatsächliche Stromverbrauch, als auch die Stromkosten dürften deutlich
höher liegen. Ebenfalls dazu kommt der Stromverbrauch der beiden
Switches.
Das alles am heimischen DSL Anschluss mit dynamischer IP und einer
FritzBox? Da skaliert irgendwann der DHCP Bereich der FritzBox nicht
mehr mit.
Dynamiker schrieb:
> Sowas macht man normalerweise über DynDNS und geht es nur damit? Ich
> sehe dass viele Anbieter nicht kostenlos sind. Heisst das, dass die
> derzeit kostenlosen irgendwann auch kostenpflichtig sein werden? Wieso
> ist es so schwierig, einfach kostenlos bleiben zu lassen? Es ist ja nur
> eine Adresszuweisung mit IP? Hallo??
Jemand, der also bereit ist 1200€ im Jahr für Strom auszugeben, der die
paar Euro für einen DynDNS Service nicht übrig und wird da sogar geizig?
Ganz ehrlich? Für den Preis kannst du dir auch 2 bis 3 potente Maschinen
mit ordentlich CPU, Storage, RAM und IPMI hinstellen. Darauf dann
Virtualisierung. Spart die ganzen PiKVMs komplett ein. Ich betreibe hier
ein AMD System mit 22 Linux VMs und 70 Watt Leistungsaufnahme. Selbst
mit drei dieser Systeme wärst du im Betrieb günstiger als deine
Bastellösung. Im Aufbau hat das System ca. 1000€ gekostet. Das mal drei
ist immer noch billiger als deine PiKVMs und hat massig Platz für VMs.
Selbst wenn du die richtig auslasten willst und das ist @Home ohne
vernünftige Internetanbindung ohnehin eher unwahrscheinlich.
Entweder versuchst du hier gerade (in Deutschland unwirtschaftliches)
Kryptomining, oder aber du hast überhaupt keinen Plan, von dem, was du
da tust. Allein für die Stromkosten kannst du schon potente Hardware in
einem günstigen Rechenzentrum mieten. Oder aber du gehst in die Cloud.
Auch die ist nicht teurer, das IP Problem ist da aber schon gelöst.