Alter Schweißtrafo schmeißt FI-Schalter, Beschaltung?

Gast #6919615
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Hallo Zusammen,

ich habe hier ein altes Profi-Schutzgasschweißgerät. Nach heftigem 
Einsatz scheint eine Wicklung durchgeschmort zu sein, es fliegt jetzt 
auf jeden Fall der FI, wenn man es auf einer hohen Stufe einschaltet. 
Bei niedriger Stufe ist noch alles gut. Am Wählschalter für die Stufen 
gibt es die Zuleitungen U V W, dann gibt es noch die drei Leitungen X Y 
Z, die an der Eingangs-Klemmleiste zum Dreieck geschaltet sind, hier 
kann durch entsprechende Brücken zwischen 220V und 360V umklemmen. Vom 
Wählsschalter zum Trafo gehen eine Menge Kabel, ich denke mal daß hier 
durch den Wahlschalter verschiedene Wicklungen mal parallel, mal in 
Reihe geschaltet werden. Da ich denke, daß nur eine Wicklung defekt ist, 
würde ich diese einfach stilllegen. Das Gerät ist ein Cloos GLC 309. Hat 
jemand eine Idee, wie der Trafo gewickelt ist und wie der Drehschalter 
ihn beschaltet? Ich habe im Internet leider keinen Schaltplan gefunden 
:-(

Gruß
hochsitzcola
Angehängte Dateien:
(Firma: Funkenflug Industries) #6919871
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Echt jetzt? Ich soll Dir anhand von Fotos eines x-poligen 
Stufenschalters und einer xxx-poligen Klemmleiste mit je 50 Kabeln 
sagen, wie der Mülleimer verschaltet ist? Das ist in etwa die gleiche 
Aufgabe wie Schabefleisch wieder in ein funktionsfähiges Rind zu 
verwandeln, das machste mal schön alleine.

Frohe Weihnacht!
Gast #6919959
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Erst mal Danke für eure Tipps!

A-Freak schrieb:
> Iso-Messung machen!

Wie mache ich die denn, ich habe nur ein einfaches Multimeter. z.B. 36V 
mit einem 5 Ohm Widerstand nehmen und den Strom zwischen einer 
Trafoklemme und dem Maschinengehäuse messen? Der Strom sollte Null sein, 
da wo was zu größer Null ist, ist was faul?

Gruß
hochsitzcola
(Firma: Funkenflug Industries) #6919987
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Hm, ich weiß nicht wie das bei alten Schweißtrafos ist, aber bei 
Elektromotoren möchte ich mindestens 500V (in der Industrie 1000V) 
zwischen Wicklung und Erdung stehenbleiben sehen, ohne daß dabei ein 
nennenswerter Strom fließt. Ich vermute daher, daß man 36V nicht weit 
kommt. Außer wenn dabei bereits ein Strom fließt, dann kann man sich 
Messung mit höherer Spannung gleich sparen.

Hat der Eimer denn vielleicht noch eine klassische Nullung, sprich 
Erdung des Gehäuses ist mit dem Nullleiter verbunden? Wenn ja brauchst 
Dich nicht wundern wenn der FI fliegt.
#6920016
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Isolationsmessung durchführen. Grenzwerte: 
https://de.wikipedia.org/wiki/Isolationsmessung


Ben B. schrieb:
> Hat der Eimer denn vielleicht noch eine klassische Nullung, sprich
> Erdung des Gehäuses ist mit dem Nullleiter verbunden? Wenn ja brauchst
> Dich nicht wundern wenn der FI fliegt.
Dann dürfte der FI imho garnicht fliegen, da keine Verbindung zum 
Schutzleiter. Allenfalls wenn er Konstruktionsteile schweisst die auf 
Edrpotential liegen.
Gast #6920043
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Isolationsmessung war erfolgreich, auffällige Wicklung abgeklemmt, jetzt 
läuft der Hobel wieder, wenn auch wahrscheinlich mit einem Drittel 
weniger Maximalleistung.

Danke und Gruß
hochsitzcola

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