Hi, wie ist es möglich, an Projekten wie Quantencomputer mitzuarbeiten
und zu forschen?
Was ist dafür nötig, welche Voraussetzungen sind sinnvoll?
Welches Wissen sollte man besitzen?
Im Studium haben wir Grundlagen der Informatik, des Programmierens, der
Digital- und Mikroprozessortechnik sowie allerhand Elektrotechnik. Dazu
etwas Physik und Grundlagen der Quantenmechanik.
Doch das reicht sicher nicht aus. Da ich keinen Master Studiengang
gefunden habe, der sich darauf spezialisiert, muss man sich wohl abseits
davon dieses Wissen aneignen.
Meine Ideen dazu sind bisher:
- Lernen der Programmiersprache Q#
- Vertiefung in die Quantenphysik (welche Bücher könnt ihr empfehlen?)
- Kenntnisse über Netzwerktechnik und Datenbanken (wir haben dazu
Wahlmodule)
- Machine Learning Grundlagen erlernen
LG Christian
Der häufigste Weg wäre:
- Master Physik (ggf. Abschlussarbeit auf dem Gebiet)
- Promoviere darüber bei dem richtigen Prof
Es ist eigentlich nicht relevant, was du im Studium für Fächer belegt
hast (solange Physik mit Grundlagen der Quantenmechanik). Nach dem Dr.
wirst du mit hoher Wahrscheinlichkeit nichts mehr mit dem Gebiet zu tun
haben. (Es sei denn, du wirst Postdoc oder gehst zu Google.)
Das Thema wird zur Zeit ziemlich gehyped und ist in der
Grundlagenforschung anzusiedeln. Ich persönlich kann mir den Durchbruch
in den nächsten 10 Jahren nicht vorstellen. Für Quanten Computer
benötigt man Supraleitung, d. h. man muss ziemlich tiefe Temperaturen
erreichen. Das sollte vllt schon ein Hinweise darauf sein, dass wir in
(naher) Zukunft nicht alle mit einem Quantenchip in unseren Handy
rumlaufen werden.
Mitleser schrieb:> Für Quanten Computer benötigt man Supraleitung, d. h. man muss ziemlich> tiefe Temperaturen erreichen
Die nötige Kohärenz könnte durchaus auf unterschiedlichen,
überraschenden Wegen zu erzielen sein.
Christian schrieb:> Im Studium haben wir Grundlagen der Informatik, des Programmierens, der> Digital- und Mikroprozessortechnik sowie allerhand Elektrotechnik. Dazu> etwas Physik und Grundlagen der Quantenmechanik.>> Doch das reicht sicher nicht aus.
Damit bist du schon mal auf dem falschen Dampfer. QuantComp heisst
Physik, Physik und nochmals Physik. Das ist Grundlagenforschung. Es wird
nur gerne anders dargestellt, um das öffentliche Interesse und
Geldmittel an zu locken.
Interessantes Thema. Nach Studienabschluss und heute Jahren im Beruf
interessiere ich mich öfters gerne für solche Themen, die mich
eigentlich nicht oder nur indirekt tangieren und die ausserhalb meines
Tellerrandes liegen.
Mitleser schrieb:> Nach dem Dr. wirst du mit hoher Wahrscheinlichkeit nichts mehr mit dem> Gebiet zu tun haben. (Es sei denn, du wirst Postdoc oder gehst zu> Google.)
Könnte Quantencomputing in naher Zukunft ein Standardberufsfeld werden
oder zumindest mehr Optionen
bieten als Postdoc, oder bei Google?
Quantifizierer schrieb:> QuantComp heisst Physik, Physik und nochmals Physik. Das ist> Grundlagenforschung.
Sehe ich auch so. Aber dann als Physiker unbedingt sich mit dem Gebiet
der theoretischen als auch praktischen Informatik beschäftigen, um
später mehr Optionen in Jobauswahl zu haben.
Obwohl, ein Jobangebot bei Google als Quantenphysiker wäre nicht
verkehrt ;-)
Nun die ursprüngliche Frage ist noch nicht beantwortet, gibt es
Möglichkeiten um als Informatiker in das Gebiet einzusteigen? Evtl.
indirekt, aber ein ehem. Kollege auch Informatiker arbeitet an Software
für Messungen bezgl. dem Gebiet der Quantenmechanik. Das benötigt
Kenntnisse über Quantenmechanik, aber vor allem Informatik, ev. Kannst
du über die Schiene einsteigen.
z.B. Raum Zürich Quanten Computing gibts da ein paar Jobs (just google
it, einige PhD, Postdoc und Startups), kam auf 23 Stellen, z.B. Hier
eine, kannst du mal bezgl. Anforderungen erkundigen:
Senior Scientist Quantum Computing Control Software
https://g.co/kgs/VhDZKe
Informatik und Informatiker gibt es in jeder Branche und überall auf der
Welt. Die Frage ist nur gehört dies zum Kerngeschäft des Unternehmens.
Wie wir mal auf der Uni gelernt haben bzw. ein Prof. sagte: Informatik
ist eine Hilfswissenschaft, die größte Stärke ist auch zugleich die
größte Schwäche: sie wird überall gebraucht und jeder kann es machen.
Da muss ich ihm / der Uni recht geben: extrem breit und nach Jahren im
Beruf ist schon wieder einiges vergessen. Dann erneuert sich das Wissen
in einem Affenzahntempo, was es spannend macht, aber angelerntes Wissen
umso schneller verhalten lässt.
Problem ist, du konkurrierst halt später als Erfahrener auch mit
Quereinsteigern oder auch Absolventen die ganz neue Kenntnisse
mitbringen. Das ist die Gefahr dieses Berufs, wie ich oft erfahren habe,
besser nach einigen als Entwickler den nächsten Schritt in eine
Führungsposition oder Architekten, PL Rolle machen.
Deshalb macht es auch schon Sinn, sich auf etwas zu spezialisieren..
was zu tun, was nicht jeder macht oder machen kann.
Von dem her Quantencomputing + aktuelle Informatikkenntnisse +
Programmiersprachen + PhD + etwas Auslands/Berufserfahrung damit
solltest du nicht arbeitslos werden.
Good luck
klausi
(1) Als Anhangs-Grafik mal ein Bild simulierter Elementarteilchen. Alles
Hobby. Siehe Wellenmaschine von Prof. Patt, früher Universität
Saarbrücken. Dazu kam ich auf einen Datentyp, bei dem ein Bit ein Winkel
ist, eine komplexe Zahl mit dem Radius 1.0. Somit verstehe ich unter dem
Q-Bit etwas ähnliches: Dieser Datentyp ist (für mich) eine Winkelangabe.
Eine Variable mit endlicher Genauigkeit, endlichem Speichervermögen, die
aber nicht überlaufen kann. Dann kann ein Rechenwerk zwei dieser Winkel
addieren:
0° + 0° => 0° // imaginärer Teil ist NULL
0° + 90° => 90° // imaginärer Teil ist EINS
90° + 0° => 90° // imaginärer Teil ist EINS
90° + 90° => 180° // imaginärer Teil ist NULL
Addition der Winkel heißt, ich addiere die Winkel der vorbereiteten
Operanden, indem ich sie als komplexe Zahlen multipliziere. Bei
verschiedenen Operanden ist der imaginäre Teil des Ergebnisses EINS
womit ich ein XOR gebaut habe. Gefangene Elementarteilchen kann man auf
diese Art als Winkel-Speicher benutzen. Lichtwellen haben ebenfalls eine
Orientierung als Winkel. Ob es Quanten sind war unklar, angeblich ist es
jetzt klar, aber gegenüber den 60gern hat wohl das Training der Physiker
nachgelassen.
(2) Das Foto des Quantencomputers erweckt den Eindruck eine goldenen
Kronleuchters. In der Physik oder bei Radiologie-Facharzt besteht ein
Teil des Einkommens dieser Promovierten darin, eine teure Maschine zu
bewachen. Ich sehe für mich darin keinen hohen Gewinn. Sozial gesehen
müsste ich dafür einen hohen Preis zahlen. Vielleicht geht es mit
einfacherer Technik, aber dann gibt es kein hohes Einkommen. Dafür mehr
Gesprächspartner.
- Rechnen mit eingeschwungenen Wechselströmen verschiedener Phasenlage
- Winkel in einem Räderwerk speichern
Weil ein Quantencomputer nur sehr wenige Quanten hat. Weil am Ende der
geheimen Datenübertragung wieder ein Mensch steht, der bestechlich ist.
(3) Karriere beim Staat ist der häufigste Weg. Anders ist es sehr
schwer, etwas zu erreichen. Der Staat bietet Wärme und Nahrung. Nach
längerer Zeit jedoch widerspricht in diesem Betrieb keiner mehr und alle
kopieren den gleichen Karriereweg. Die technische Karriere ist eine
Tätigkeit des Nachmachens geworden, bei der es immer noch genauer sein
muss. Habe z.B. versucht, mit obiger Idee des finite Elemente Simulators
zusammen mit anderen weiter zu kommen, aber niemand sagt so richtig was
dazu. Das Interesse geht schon seit langer Zeit in die Richtung: 3D
Drucker zu Hause nachbauen, Bullaugen Waschmaschine sieht immer gleich
aus bei allen Herstellern, alle haben ähnliche Smartphones und fast nie
was anderes.
(4) Kenne Q# nicht, aber vielleicht wird sich herausstellen, ob es mit
Winkeln rechnen kann.
Für Quantencomputer müsstest du Physik studieren. Die Informatiker
befassen sich damit auch, aber die nehmen das Modell "Quantencomputer"
als gegeben an und machen dann ihre Berechenbarkeits- und
Komplexitätstheorie. Wie das technisch umsetzbar wird, das lernst du im
Physikstudium. Deutschland will ja wohl was QM angeht ganz vorne
mitspielen. Ob das am Ende so wird, mal schauen. Die Politik ändert sich
alle paar Jahre. Siehe Erneuerbare Energien.
Michael M. schrieb:> Der verbraucht doch bestimmt viel Platz im Arbeitszimmer.
Ess grad nen Döner, aber ich z.B. hab noch keinen Desktop Quant-PC
daheim.
Vielleicht miete ich mal einen aus der Quantum Cloud.
Aber denken wir mal nach: wie schon jemand sagte: PCs werden sich nie
und nimmer durchsetzen.
Analog:
"Es gibt absolut keine Notwendigkeit warum bei jedem Mensch Zuhause
ein Quanten PC stehen soll" (/ironie off)
IBM forscht intensiv daran und die machen ganz ansehnliche Fortschritte.
Claus W. schrieb:> Eine Variable mit endlicher Genauigkeit, endlichem Speichervermögen, die> aber nicht überlaufen kann. Dann kann ein Rechenwerk zwei dieser Winkel> addieren
guter Einwand!
Dieter H. schrieb:> Für Quantencomputer müsstest du Physik studieren. Die Informatiker> befassen sich damit auch, aber die nehmen das Modell "Quantencomputer"> als gegeben an und machen dann ihre Berechenbarkeits- und> Komplexitätstheorie. Wie das technisch umsetzbar wird, das lernst du im> Physikstudium.
Jep, ich glaube Quantenphysik + Informatik oder Informatik +
Quantenphysik ist eine gute Mischung.
Bimbo. schrieb:> Ich habe einen Quantencomputer daheim. Außer für kryptografiche> Dinge> kann ich den nirgendwo für nutzen.
Doch da gibt es einige andere interessante Anwendungsgebiete.
z.B. ML/AI mit multidimensionalen Support Vector Machines.
Wettersimulationen, Materialsimulationen, Astronomie etc.
Mal schauen, was daraus wird. Eventuell ergeben sich in der Zukunft
Anwendungen, die für den Desktopberich interessant werden. Wenn es da
einen Markt gibt wird auc der QM für den Desktop Bereich kommen. Alles
eine Frage des Investments imo. Denn ohne Geld geht keine gute
Forschung.
Ein paar Literaturempfehlungen (es reicht die Quantenmechanik und
Quanten-Elektrodynamik) zum Einstieg:
1. Feynman: QED: die seltsame Theorie des Lichts und der Materie
2. The Feynman Lectures on Physics
3. https://de.wikipedia.org/wiki/Quantenelektrodynamik
QCD (also Elementarteilchenphysik) braucht es kaum.
Dominik schrieb:> Analog:> "Es gibt absolut keine Notwendigkeit warum bei jedem Mensch Zuhause> ein Quanten PC stehen soll" (/ironie off)
Falsche Analogie.
Eher analog zu: Es werden fast alle mit dem eigenen Helikopter zur Arbei
pendeln.
Oder: Wir werden mit Lichtgeschwindigkeit reisen.
Oder die nicht endende Reihe von Ankündigungen, dass das Perpetuum
Mobile aka over Unity Device doch realisierbar ist.
Auch wenn die Grundlagenforschung sinnvoll ist, müssen die Zielsetzungen
fur die technische Anwendung noch lange nicht realistisch sein. Nicht
mal die Frage einer grundsätzlichen Anwendbarkeit der Konzepte ist
geklärt.
An der ETH Zuerich gibt es einen Master "Quanten Engineering". Die
meisten Studenten dort haben davor einen E-Technik oder einen Physik
Bachelor gemacht. Es braucht immer mehr Ingenieure in dem Gebiet, da die
Physik in gewissen Teilbereichen bereits etabliert ist. Trotzdem sind
die Anforderungen an das physikalische Verstaendnis momentan noch sehr
hoch. Ich persoenlich wuerde definitiv Physik im Bachelor studieren,
falls du bereits weisst, dass du dich in diese Richtung spezialisieren
willst. Es gibt allerdings auch einige E-Techniker die den genannten
Studiengang besuchen.
Christian schrieb:> Meine Ideen dazu sind bisher:>> - Lernen der Programmiersprache Q#> - Vertiefung in die Quantenphysik (welche Bücher könnt ihr empfehlen?)> - Kenntnisse über Netzwerktechnik und Datenbanken (wir haben dazu> Wahlmodule)> - Machine Learning Grundlagen erlernen
Ausser Quantenphysik ist das alles relativ unwichtig.
Auch Physiker mit anderen Fachgebieten wie theoretische
Festkörperphysik, die eigentlich an neuen, intelligenten Werkstoffen
forschen und Materialwissenschaften betreiben für die Industrie, tragen
ihren Teil dazu bei, dass die Halbleitertechnik immer leistungsfähiger
wird.
Aber das sind eben Spezialisten mit zum Teil jahrzehntelanger Erfahrung
in der Wissenschaft und Forschung, die ein Absolvent gar nicht
aufbringen kann.
Meines Erachtens gibt es keine Möglichkeit einen gezielten Studiengang
zu konzipieren um spezialisierte Ingenieure auszubilden für die
Entwicklung von Quantencomputer.
Dazu muss interdisziplinär von sehr vielen etablierten Instituten und
Unternehmen jeweils an kleinen Teilaspekten des Quantencomputers
geforscht und dann das Wissen zusammegetragen werden.
Das ist wie damals das NASA-Projekt zur Mondlandung, wo gleichzeitig bis
zu 400.000 Menschen verschiedenster Fachgebiete für das Projekt
gearbeitet haben.
Erst später gabs den Studiengang "Raketenwissenschaft", aber das sind
mehr Generalisten für Design und Konzept, die nicht direkt an den
kleinen Details forschen.
Mombert H. schrieb:> Ich hoffe, dass die mehr als 100 technischen Abhandlungen, die er zu dem> Thema geschrieben hat, besser sind als dieser Artikel.
Es gibt auch Leute, die mehr als 1000 technische Abhandlungen zum Thema
Kabelklang geschrieben haben, da nützt es auch nichts, wenn der
Schwerpunkt die laufrichtungsgebundenen monokristallinen und
kryogenisierten Kabel sind. XD
Ich wuerde eher folgendes vorschlagen:
Qiskit lernen, ist eine Python Bibliothek von IBM, mitdem auch der ibm
qc programmiert und simuliert werdeb kann. Bei ibm anmelden, 5 qubit
system koennen von der Allgemeinheit verwendet werden. Ibm hat toll
tutorials auf youtube und auch die doku auf qiskit ist gut.
Literatur: das Werk zu qc ist von Nielsen und Chuang. Als Vorwissen
reicht eine 2 semestrige lineare Algebra Vorlesung und eine halbe QM
Vorlesung (so im Sinne von Sakurai). Da die qubits alle endlich
dimensional sind faellt viel von den unendlich dimensionalen
Schwierigkeiten von QM heraus.
Also, heute einsteigen, am Wochenende den ersten Quantenalgo laufen
lassen und dann rechnen rechnen rechnen.
Aktuell ist die Fehlerrate noch hoch, muss man sehen ob man auf das
Pferd setzen moechte.
Nanana schrieb:> Aktuell ist die Fehlerrate noch hoch, muss man sehen ob man auf das> Pferd setzen moechte.
Eben, nach derzeitigen Stand der kommerziellen Nutzung ist das
Zeitverschwendung, besser FPGA lernen. Oder KI.
"Die Luftfahrtindustrie hat mehr als 60 Jahre gebraucht, um von den
Gebrüdern Wright zu Jumbo-Jets zu gelangen, die Hunderte von Passagieren
über Tausende von Kilometern befördern.
Die unmittelbare Frage ist, wo die Entwicklung der Quanteninformatik in
ihrer heutigen Form auf dieser Zeitachse einzuordnen ist. .. sind wir
vielleicht noch weit zurück im frühen 16. Jahrhundert, bei Leonardo da
Vincis Flugmaschine? Ich weiß es nicht. Und sonst tut das auch niemand."
Hype Grableger schrieb:> Nanana schrieb:>> Aktuell ist die Fehlerrate noch hoch, muss man sehen ob man auf das>> Pferd setzen moechte.>> Eben, nach derzeitigen Stand der kommerziellen Nutzung ist das> Zeitverschwendung, besser FPGA lernen. Oder KI.>> "Die Luftfahrtindustrie hat mehr als 60 Jahre gebraucht, um von den> Gebrüdern Wright zu Jumbo-Jets zu gelangen, die Hunderte von Passagieren> über Tausende von Kilometern befördern.>> Die unmittelbare Frage ist, wo die Entwicklung der Quanteninformatik in> ihrer heutigen Form auf dieser Zeitachse einzuordnen ist. .. sind wir> vielleicht noch weit zurück im frühen 16. Jahrhundert, bei Leonardo da> Vincis Flugmaschine? Ich weiß es nicht. Und sonst tut das auch niemand."
oder einfach gar nichts lernen und das nächste bier aufmachen ;)
Hype Grableger schrieb:> "Die Luftfahrtindustrie hat mehr als 60 Jahre gebraucht, um von den> Gebrüdern Wright zu Jumbo-Jets zu gelangen, die Hunderte von Passagieren> über Tausende von Kilometern befördern.
Und wie lange hat es gedauert, bis die erste Bombe aus einem Flugzeug
geworfen wurde?
Hype Grableger schrieb:> Nanana schrieb:>>> Aktuell ist die Fehlerrate noch hoch, muss man sehen ob man auf das>> Pferd setzen moechte.>> Eben, nach derzeitigen Stand der kommerziellen Nutzung ist das> Zeitverschwendung, besser FPGA lernen. Oder KI.
Naja, 2 Jahre kann man sich schon mal damit beschaeftigen, ohne dass das
rausgeschmissene Zeit ist. Am Ende kann man lineare Algebra und hat ein
Verstaendnis fuer QI. Danach kann man sich ja immer noch
Festkoerperphysik oder FPGAs lernen.
> von Christian (Gast)> 29.12.2021 08:28> Hi, wie ist es möglich, an Projekten wie Quantencomputer mitzuarbeiten> und zu forschen?
Du lehnst dich ganz schön weit aus dem Fenster. Scheinst ein Traumtänzer
zu sein.
Willst du es nicht mal mit was wahrscheinlicherem versuchen, Anstellung
bei der Zockerbude, ist wahrscheinlicher.
Der Thread ist zwar schon ein bisschen älter, aber gut, so ganz
allgemein:
Man kann ja immer auch direkt bei der Stelle, wo man hin möchte, fragen
(oder recherchieren), welche Voraussetzungen gewünscht werden, oder was
zur Not reichen könnten.
Und wenn man schon nicht mitarbeiten kann, geht nicht wenigstens ein
Praktikum? usw.
Für Informatiker, meine ich, ist Quantenkrythographie ein guter
Einstieg.
Jetzt könnte man sich noch an verschiedenen Unis umsehen, ob es nicht
doch noch sinnvoll ist, ein (Theoretische) Physik-Studium dranzuhängen.
Aber da würde ich dann strengstens die Verbindung in die Realworld
(viele Praktika, Nebenjobs im Fachgebiet z.B.) aktiv halten.
Beispielsweise finde ich das Programm bei der TU Braunschweig gar nicht
so schlecht:
https://www.tu-braunschweig.de/theophyshttps://www.tu-braunschweig.de/theophys/numerische-plasmasimulationen/entwicklung-numerischer-simulationsmethoden
Quantifizierer schrieb:> Christian schrieb:>> Im Studium haben wir Grundlagen der Informatik, des Programmierens, der>> Digital- und Mikroprozessortechnik sowie allerhand Elektrotechnik. Dazu>> etwas Physik und Grundlagen der Quantenmechanik.>>>> Doch das reicht sicher nicht aus.>> Damit bist du schon mal auf dem falschen Dampfer. QuantComp heisst> Physik, Physik und nochmals Physik. Das ist Grundlagenforschung.
Vielleicht als Hardwareentwickler und Experimentalphysiker. Als
Softwareentwickler und Theoretiker bedeutet Quantum Computing Mathe,
Mathe und nochmals Mathe.
F. B. schrieb:> QuantComp heisst>> Physik, Physik und nochmals Physik. Das ist Grundlagenforschung.>> Vielleicht als Hardwareentwickler und Experimentalphysiker. Als> Softwareentwickler und Theoretiker bedeutet Quantum Computing Mathe,> Mathe und nochmals Mathe.
Wieso wirfst du Hardwareentwickler und Experimentalphysiker bzw
Softwareentwickler und Theoretiker jeweils in einen Topf? Und warum hat
der eine Topf etwas mit Mathe und der andere mit Physik zu tun? Hat
Physik nichts mehr mit Mathe zu tun?
Und wie kommst du auf die Idee, dass es einen Unterschied zwischen
Experimentalphysiker und Theoretiker gibt? Und wie genau würdest du den
definieren?
Mitleser schrieb:> Für Quanten Computer> benötigt man Supraleitung, d. h. man muss ziemlich tiefe Temperaturen> erreichen. Das sollte vllt schon ein Hinweise darauf sein, dass wir in> (naher) Zukunft nicht alle mit einem Quantenchip in unseren Handy> rumlaufen werden.
Aber über die Cloud kann jeder Quantum Computing nutzen. Der
Quantencomputer steht dann im Rechenzentrum von Microsoft oder IBM.
Mombert H. schrieb:> Und wie kommst du auf die Idee, dass es einen Unterschied zwischen> Experimentalphysiker und Theoretiker gibt? Und wie genau würdest du den> definieren?
Experimentalphysiker sind mathematische Leichtgewichte. Wer Theoretische
Physik nicht packt, der wird Experimentalphysiker. Ist genau wie bei den
Informatikern: Wer das Programmieren nicht packt, der wird Admin oder
Consultant.
F. B. schrieb:> Mombert H. schrieb:>> Und wie kommst du auf die Idee, dass es einen Unterschied zwischen>> Experimentalphysiker und Theoretiker gibt? Und wie genau würdest du den>> definieren?> Experimentalphysiker sind mathematische Leichtgewichte. Wer Theoretische> Physik nicht packt, der wird Experimentalphysiker. Ist genau wie bei den> Informatikern: Wer das Programmieren nicht packt, der wird Admin oder> Consultant.
Ich muss dir leider mitteilen, dass deine Vorstellung von Physikern
nichts mit der Realität zu tun hat. Und ich bin mir relativ sicher, dass
das gleiche auf Informatiker zutrifft.
Mombert H. schrieb:> Ich muss dir leider mitteilen, dass deine Vorstellung von Physikern> nichts mit der Realität zu tun hat. Und ich bin mir relativ sicher, dass> das gleiche auf Informatiker zutrifft.
Du musst mir nicht mitteilen, ob meine Vorstellungen der Realität
entsprechen. Ich kenne vielleicht mehr Physiker, als du denkst.
Vereinzelt mag es Ausnahmen von dieser Regel geben, aber Ausnahmen
bestätigen nur die Regel. Bist du selbst Experimentalphysiker?
Nikolaus S. schrieb:> 1. Feynman: QED: die seltsame Theorie des Lichts und der Materie> 2. The Feynman Lectures on PhysicsF. B. schrieb:> Christian schrieb:>> - Vertiefung in die Quantenphysik (welche Bücher könnt ihr empfehlen?)>> Quantum Mechanics von Cohen-Tanoudji
Cohen-Tanoudji ist etwas für Hardcore-Theoretiker. So richtig schön mit
mathematischen Beweisen und vielen Formeln. Feynman eher im Plauderstil
für Experimentalphysiker.
F. B. schrieb:> Feynman eher im Plauderstil für Experimentalphysiker.
Die Feynman Lectures on Physics gibt es auch online. Man muss sich nur
anschauen, wie viel Text und wie wenige Formeln es enthält, um zu
erkennen, dass es sich um ein Buch handelt, das sich an
Experimentalphysiker oder Physikanfänger richtet, die mit Mathe auf
Kriegsfuß stehen.
https://www.feynmanlectures.caltech.edu/
F. B. schrieb:> Mombert H. schrieb:>> Ich muss dir leider mitteilen, dass deine Vorstellung von Physikern>> nichts mit der Realität zu tun hat. Und ich bin mir relativ sicher, dass>> das gleiche auf Informatiker zutrifft.> Du musst mir nicht mitteilen, ob meine Vorstellungen der Realität> entsprechen. Ich kenne vielleicht mehr Physiker, als du denkst.> Vereinzelt mag es Ausnahmen von dieser Regel geben, aber Ausnahmen> bestätigen nur die Regel. Bist du selbst Experimentalphysiker?
Ich vermute, dass ich nach deinen Kriterien ein "Hardcore-Theoretiker"
bin. ;-)