Liebe Mikrocontroller Gemeinde, ich habe ein Problem mit einer DC-Motor Regeleinheit welche eine kleine Winde steuert. Die Einheit bietet eine Windenpositionsanzeige über einen Poti der sich mit der Windenachse dreht und eine DC-Motor Versorgung zum Antrieb. Der DC Motor funktioniert wenn ich ihn extern Versorge und die Positionsanzeige funktioniert auch, nur die Versorgung mit der Einheit nicht. Die Verbindung von der Versorgung zum Motor passt auch. Die Spannnungsversorgung zur Einheit is in Ordnung. Es ist ein LM317T verbaut. könnt ihr mit bitte bei der Fehlersuche helfen. liebe Grüße
Gast
#6924757
Eine Bohrloch-Geschichte?
Gast
#6924834
Prüfe doch mal GL1 und 2. Am Besten mit Oszi, oder auslöten. Ich habe eine Tüte mit 10 alten, aber unbenutzten davon gefunden. 3 davon waren unterschiedlich defekt. Mein Vertrauen in diese Teile ist sehr begrenzt.
Danke pegel für die rasche Antwort. Ich habe die Pins von GL1 und GL2 gegen das Gehäuse vermessen. Anbei sind Bilder davon. Beim Eingang hätte ich einen sinus erwartet, es hat sich nur eine verunstaltete Version davon gezeigt. Bei den Ausgängen vermutete ich jeweils die Halbwellen zu messen, auch hier gab es nur eine symmetrische sinusartige schwingung.
Gast
#6926202
Otto O. schrieb: > Beim Eingang hätte ich einen sinus erwartet, es hat sich nur eine > verunstaltete Version davon gezeigt. Bei den Ausgängen vermutete ich > jeweils die Halbwellen zu messen, auch hier gab es nur eine symmetrische > sinusartige schwingung. Ich tu mich etwas schwer mit der Darstellung. Kannst mal bitte Spannung (pp) und Frequenz ablesen?
Gast
#6926271
Probier doch mal an + und - bzw. an den Elkos zu messen. Da sollte eine recht saubere Gleichspannung ca. 9V anliegen. Aber Vorsicht! Potential beachten. Nichts weiter anschließen bzw. Trenntrafo benutzen. Auch die Elkos können das Problem sein. Nach defekten GL sind sie es auf jeden Fall. Wenn Du z.B. 1N4001 Dioden und passende Elkos da hast, würde ich alles ersetzen. Erst mal in Luftverdrahtung.
Die Spannungen hab ich in die beigefügte Tabelle eingetragen. Die Frequenz war immer 50 Hz. Gemessen hab ich mit Tastkopfmassenanschluss an Gehäuse. Dann hab ich den Tastkopf an + und Masse an - des 2200µF Elko angeschlossen und da gab's die im Anhang gezeigte 100Hz Schwingung um 10,8V Gleichspannung.
Kann ich davon ausgehen das die Gleichrichter und der Elko in Ordnung sind? Ist die Restwelligkeit ok für den Lastfreien Zustand?
Ja als Antwort auf beide Deiner Fragen oben.
Dann würde ich davon aus gehen dass der LM317 defekt ist. Ist das wahrscheinlich?
Gast
#6937118
Otto O. schrieb: > könnt ihr mit bitte bei der Fehlersuche helfen. Die Kiste liegt bei DIR. Nur du kannst an ihr schrauben, sie umdrehen, messen und löten. Es sind offenbar simple bedrahtete Bauteile. Der Trafo ist sehr klein, versorgt der auch den Motor oder nur die Steuerung ? Ich wurde empfehlen, erst mal die Leitungen zu verfolgen und einen Schaltplan abzuzeichnen. Offenbar 2x6V Trafo, 2 Brückengleichrichter, 2 Siebelkos, 1 BD135 Leistungstransistor (Motor ?) und 1 IC, das durfte ein OpAmp wie uA741 sein. Ein paar Schalter (Drehrichtung, Strom) und ein paar Potis (PID Regelparameter ?). Den LM317 sehe ich nicht, wird sich verstecken. Wenn man dan am OpAmp misst, sollte auffallen, warum es nicht geht.
Ja, der Trafo versorgt auch den Motor. Genau, der LM317 versteckt sich hinter der Analoganzeige mittig links. Ich werde dann mal einen Schaltplan zeichnen und den OpAmp bei unterschiedlich eingestellten Drehzahlen vermessen.
Da ist ein Negative Regulator LM304 verbaut. Ich habe den bei unterschiedlichen Einstellungen vermessen. Der LM317 gibt immer seine 2V, das soll er auch nehme ich an. Zum PH22 hab ich leide kein Datenblatt gefunden. Ich nehme an der mittlere Pin ist der Output und da sollte eine Spannung im Volt- bis Zehntelvoltbereich sein.
Gast
#6939341
Otto O. schrieb: > Zum PH22 hab ich leide kein > Datenblatt gefunden. Der heißt ja auch BD438! PH steht für Philips, und 22 ist die Chargennummer.
Gast
#6939386
Otto O. schrieb: > Ich nehme an der mittlere Pin ist der Output und da sollte eine Spannung > im Volt- bis Zehntelvoltbereich sein Ja, der BD438 ist kaputt.
Danke für die schnelle Antwort MaWin. Wie bist du darauf gekommen?
Gast
#6940066
Otto O. schrieb: > Wie bist du darauf gekommen? Deine Messwerte sagen das aus, der Collector kann nicht knapp 0V haben, wenn Basis 0.7V unter Emitter liegt.
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