Hallo zusammen,
bei meinem Stereo-Receiver ist ein Kanal defekt, ein Transistor ist
durchlegiert, warum auch immer. Habe keinen Kurzschluss gebaut.
Problem ist, dass die Germanium-Transistoren (laut Schaltbild AD167, in
Wirklichkeit sind AD149 verbaut) nicht mehr zu beschaffen sind.
Also kam mir die naive Idee, alle vier Transistoren (Stereo, 2 Stück pro
Kanal) durch moderne Silizium Varianten zu ersetzen. MJ2955 wäre ein
Kandidat, der ist zumindest bei Reichelt lieferbar. ISC als Hersteller
kenne ich nicht, die originalen sind von S&H.
Ich glaube halt nicht, dass ich so damit durchkomme. Irgendwas werde ich
an der Schaltung ändern müssen. Oder mache ich mir nur unnötig Sorgen
und kann bedenkenlos tauschen?
Sorry, meine Kenntnisse erlauben keine Simulation der Schaltung. Löten
kann ich und habe ein Multimeter. Wäre toll, dem alten Receiver neues
Leben zu verpassen, immerhin lief er ja 50 Jahre täglich auf
Zimmerlautstärke ohne Probleme. UNd das Empfangsteil für UKW ist mit
heutigen Anlagen nicht zu vergleichen.
Guten Rutsch und Danke für die Hilfe!
Cartman schrieb:> Empfehlenswert ist, vorher(!) die Reststroeme der Transistoren> zu messen. Sind die zu hoch, kann die ganze Endstufe "durchgehen".
Es müssen auf alle Fälle die Treiber Transistoren geprüft werden.
Wenn schon ein End Transistor über den Jordan gegangen ist, können die
Treiber auch betroffen sein.
Bei der Gelegenheit auch die Elkos prüfen.
Am besten das Teil General Überholen.
Dazu muss auch kein General mit dem Auto dran vorbeifahren!
Dr. Ecksack schrieb:> Also kam mir die naive Idee,
Vergiss es, Germaniumtransistoren lassen sich in dieser Schaltung nur
sinnvoll durch Germaniumtransistoren ersetzen.
Da es die nicht mehr neu gibt und NOS durch rumliegen auch unbrauchbar
sein können, so dass du eventuell mehrere kaufen musst bis es repariert
ist, kauf dir lieber einen neuen Stereoverstärker, z.B. günstig über
eBay.
Wenn nicht der Haussegen an einer originalgetreuen Reparatur dieses
Museumsstücks von deinem Uropa hängt, kannst du auch statt der Endstufe
einen modernen IC einbauen. Für 30V unipolar an 4 Ohm über Ausgangselko
täte es der TDA2030, es gibt auch Fertigplatinen über eBay.
Dr. Ecksack schrieb:> Ich glaube halt nicht, dass ich so damit durchkomme. Irgendwas werde ich> an der Schaltung ändern müssen.
Ja natürlich. Nimm dir eine entsprechende Schaltung mit Silizium
als Vorlage, wenn du das nicht aus dem Ärmel schütteln kannst.
Ich mache das beruflich. (Radio- und Fernsehtechniker)
>Oder mache ich mir nur unnötig Sorgen> und kann bedenkenlos tauschen?
Es gibt Leute, die machen das. Dafür gibt es dann AD149 gestempelte
Siliziumtypen. :( Kann sein, dass es durch Gegenkopplung und justieren
an den Potis ohne Übernahmeverzerrung geht.
> Sorry, meine Kenntnisse erlauben keine Simulation der Schaltung. Löten> kann ich und habe ein Multimeter.
Dann geh an den Verstärker ran, wenn du mehr Ahnung davon hast.
Ein Oszilloskop brauche ICH für sowas auf jeden Fall.
Wenn du die Endstufen verhinzt, ärgerst du dich oder jemand anders
in der fernen Zukunft darüber.
Dr. Ecksack schrieb:> Ich glaube halt nicht, dass ich so damit durchkomme. Irgendwas werde ich> an der Schaltung ändern müssen. Oder mache ich mir nur unnötig Sorgen> und kann bedenkenlos tauschen?
Entweder du reparierst die Verstärkerstufe oder kaufst was anderes.
Warum hier etwas auf SI Transistoren umbauen?
Entweder im Originalzustand weiter verwenden oder entsorgen.
Ich bin mir sicher die Endstufe ist nicht die einzige Baustelle in dem
Gerät.
Was ist das eigentlich für ein Gerät Marke, Type?
Auch ein Umbau auf TDA2030 oder besser TDA2050 wäre ein Lösung.
Aber so was macht man doch nicht.
Du machst dir unnötige Sorgen, mit einer Fachgerechten Reparatur läuft
das Teil wieder. Und wie hier schon geschrieben wurde,
Treibertransistoren, Elkos, die auch prüfen und am besten auch erneuern.
Wäre doch schade wenn die neuen Endtransistoren gleich wieder hinüber
sind.
Hallo,
genau diese seit jahrzehnten altbekannte Schaltung habe ich früher in
einem Buch etwa 1980 bewundert, ich glaube es waren die Philips
Lehrbriefe. Diese könnte man insgeamt mit Siliziumtransistoren
prinzipiell nachbauen, nur müßte man die Widerstände anpassen, damit die
Arbeitspunkte wieder stimmen. Das bedeutet also:
Aufbau einer Versuchsschaltung, vorheriges Besorgung der nötigen
Bauteile in mehrfacher Ausführung, falls Defekte auftreten, Kühlkörper,
Widerstände mit allen erdenklichen Werten und ohne Oszilloskop schauen,
daß es gut klingt und nirgends zu warm wird. Dann auf der historischen
Platine umbauen...
Und ich würde im oberen Zweig keinen PNP-Typen verwenden, das war damals
nur, weil diese Typen "die besseren" waren, also eine Notlösung.
mFG
Du kannst die Germanium Transistoren problemlos durch passende Silizium
Typen ersetzen.
Beim Ersatzteil auf Gehäuse, Stromverstärkung, Betriebsspannung achten.
Ich würde auf jeden Fall die Elkos prüfen bzw. ersetzen, die Potis
ersetzen und den Treibertransistor austauschen.
Den Ruhestrom aus dem Servicemanual einstellen.
Germanium gegen Silizium Tausch habe ich bei diversen Receivern gemacht,
das ging immer ohne Schaltungsänderung und Explosion 💥
PiliPale schrieb:> Was ist das eigentlich für ein Gerät Marke, Type?
Ok vielen Dank schonmal. Ich werde schauen, dass ich die Transistoren
als NOS bekomme. Ob AD149/166/167 ist zweitrangig wie es scheint.
Die TDA2030-Lösung klingt auch interessant, wenn mal wieder welche
lieferbar sind. Also aus Deutschland. LM3886 wäre der ideale Kandidat,
aber bis Juli 2023 ausverkauft, überall "out of stock" :/
Weil jemand gefragt hatte:
https://www.hifi-wiki.de/index.php/SABA_HiFi_Studio_Freiburg_Stereo
Surfplanet schrieb:> Den Ruhestrom aus dem Servicemanual einstellen.> Germanium gegen Silizium Tausch habe ich bei diversen Receivern gemacht,> das ging immer ohne Schaltungsänderung und Explosion
Auch wenn das die Lösung wäre, die ich bevorzugen würde, ist doch
Einiges zu beachten. Der Spannungsteiler für die Ruhestromeinstellung
muss mindestens angepasst werden (Widerstand zwischen den Basen
erhöhen).
Ich würde die Treiber/Endtransistoren durch BDW93/94 (Darlington)
ersetzen, die sind noch bei Reichelt erhältlich und haben für diesen
Anwendungszweck ausreichend Leistungsreserven. Die Kühlkörper dürften
für die Germaniumtransistoren ohnehin etwas großzügiger dimensioniert
worden sein, wegen der geringeren Temperaturfestigkeit.
Dr. Ecksack schrieb:> Also kam mir die naive Idee, alle vier Transistoren (Stereo, 2 Stück pro> Kanal) durch moderne Silizium Varianten zu ersetzen. MJ2955 wäre ein> Kandidat, der ist zumindest bei Reichelt lieferbar. ISC als Hersteller> kenne ich nicht, die originalen sind von S&H.
Geht grundsätzlich. Da Si-Transistoren aber eine höhere Ube haben,
müsste man auch noch deren Basiswiderstände erhöhen, damit man wieder in
den richtigen Ruhestrombereich kommt. Also die beiden 40Ohmer auf 82Ohm
oder so erhöhen. Den genauen Ruhestrom dann mit dem Trimmpoti vor den
Treibern einstellen.
Für mich sieht das auch so aus, dass es geht. Bauteilwerte müssen
natürlich angepasst werden, das sollte klar sein. Eine Simulation würde
die Prozedur schon vereinfachen. Sollte es nicht so einfach sein,
vielleicht kann hier jemand genauer sagen, wo das Problem liegt.
Auf jeden Fall würde ich für den ersten Test die Vorsorgungsspannung
abklemmen und durch ein Labornetzteil mit Strombegrenzung ersetzen.
Falls du sowas nicht hast, ggfs. ausleihen. Mit 100mA Stromlimit sollte
nicht alles gleich in Rauch aufgehen.
Dr. Ecksack schrieb:> Wäre toll, dem alten Receiver neues Leben zu verpassen
Man könnte die alte Germaniumendstufe durch eine standesgemäße Endstufe,
auch aus den 70ern, aber auf Siliziumbasis ersetzen.
Umbau auf 2955 solte problemlos möglich sein. Die 40 Ohm Widerstände
haben mit dem Ruhestrom nichts zu tun und können bleiben wie sie sind.
Ruhestrom wird durch den 1k Thermistor und den parallel liegenden 300
Ohm Widerstand bestimmt. Aber auch hier scheint ein Austausch nicht
erforderlich, es sollte möglich sein mit dem 3k R1 auf ca. 50mA
abzugleichen.
Vor Einbau der neuen Leistungstransistoren, unbedingt überprüfen ob der
Rest noch funktioniert.
Wenn bei entfernten Endtransistoren an + des Ausgangselkos, 2500µ, die
halbe Betriebsspannung anliegt ist das ein gutes Zeichen. Falls nicht,
wurden wahrscheinlich die Treiber AC127, 152 mit in den Abgrund gerissen
und müssen ebenfalls ersetzt werden.
Viel Erfolg.
Thomas B. schrieb:> Bei Reichelt bekommt man die 2030 nachgeworfen.> Sind recht vielseitig zu gebrauchen, und billig.
Frohes Neues Jahr allerseits,
ja ich hab mich bei der Suche vertippt. Danke für die Hinweise und
Links!
Thomas B. schrieb:> Bei Reichelt bekommt man die 2030 nachgeworfen.> Sind recht vielseitig zu gebrauchen, und billig.
Wenn das aber ein halbwegs vernünftiger Grundig ist, dann ist das mit
dem TDA2030 eine Kastration des Verstärkers.
Michael M. schrieb:> Man könnte die alte Germaniumendstufe durch eine standesgemäße Endstufe,> auch aus den 70ern, aber auf Siliziumbasis ersetzen.
Die Valvo-Endstufe OHNE Werte sieht der Black-Devil-Endstufe doch sehr
ähnlich. Ob das Absicht ist?
>eine Kastration des Verstärkers.
Um Kastratenchöre anzuhören, wird es noch reichen.
mfG
BP schrieb:> Ein Saba HiFi Studio Freiburg Stereo hat eine ganz andere Endstufe als> die oben verlinkte. Die hat ein Übertrager von den Endtransistoren.PC-Freak schrieb:> @ Dr Ecksack>> Nachdem Screenshoot vom Eingangspost zu urteilen, ist das eine Endustufe> aus einem Grundig Radio. evtl. RTV900 oder so?
Die Schaltung im Eingangspost stammt nicht aus einem Geräteschaltplan.
Es handelt sich vielmehr um eine Veröffentlichung von Siemens,
Halbleiterschaltungen Beispiele von 1967.
PC-Freak schrieb:> Wenn das aber ein halbwegs vernünftiger Grundig ist, dann ist das mit> dem TDA2030 eine Kastration des Verstärkers.
Aussen Grundig, innen schundig ?
Max Grundig hat doch immer nur Restposten verbaut die er irgendwo billig
aufkaufen konnte, da gab es nie Qualität. Es hatte seinen Grund, warum
die Leute damals, nach einigen Schnupperrunden bei teuren amerikanischen
Geräten, scharenweise zu Japanern überliefen.
Und heute ist Grundig eh bloss ein Name den ein Türke auf seinen
Elektroschrott stempelt um ihn in Deutschland besser verkaufen zu
können.
Dr. Ecksack schrieb:> Die TDA2030-Lösung klingt auch interessant, wenn mal wieder welche> lieferbar sind.
Vorsicht mit dem TDA2030, der kann max. eine Versorgungsspannung von 36
Volt.
Auf alle Fälle vorher mal messen, wie hoch die Spannung zur Versorgung
der Endstufen ist.
Ansonsten den TDA2050 verwenden.
Außer Du möchtest das Gerät völlig entweihen, dann kannst auch
so ein Class-D Modul aus China einbauen.
Altes Gerät war noch für 220 Volt, wenn möglich auf 240 Volt umstellen
wenn die Spannung für die Endstufen zu hoch ist.
MaWin schrieb:> Max Grundig hat doch immer nur Restposten verbaut die er irgendwo billig> aufkaufen konnte, da gab es nie Qualität.
Das ist so nicht ganz Richtig.
Es gab bei Grundig die Massenwahre, das war dann das was Du hier
beschreibst.
Aber Grundig hatte auch Geräteserien mit angehobener Qualität.
Der Preis war dann auch deutlich angehoben.
MaWin schrieb:> Und heute ist Grundig eh bloss ein Name den ein Türke auf seinen> Elektroschrott stempelt um ihn in Deutschland besser verkaufen zu> können.
Das ist doch schon seit 20 Jahren so.
Trifft aber auf die damaligen Mitbewerber wie Dual, SABA, Telefunken,
Nordmende, Blaupunkt usw. genau so zu.
Da gibt es dann plötzlich ein E-Bike von Telefunken!
Christian S. schrieb:> Hersteller: SABA> Modell: HiFi Studio Freiburg Stereo> Baujahre: 1967 - 1970> Neupreis ca.: 1'998 DM
Damals schon ein sehr kurzer Product Life Cycle von gerade mal 3 Jahren.
Soviel zum Thema die gute alte Zeit.
Die ist nämlich heute.
Kaufe einen Class D Verstärker und freue dich daran wie cool das Gerät
bleibt. So können dich auch weiter stark steigende Strompreise völlig
kalt lassen.
MaWin schrieb:> Max Grundig hat doch immer nur Restposten verbaut die er irgendwo billig> aufkaufen konnte, da gab es nie Qualität.
Es fehlt dir in erschreckendem Ausmaß die Kenntnis, wie Serien- bzw.
Massenfertigung läuft und was da erforderlich ist. Ich muss es dir
erklären: Mit Restposten - insbesondere "immer nur Restposten" - kann
man keine Massenfertigung aufziehen! Das endet nicht im Chaos, das kann
gar nicht erst anfangen. Das geht bestenfalls in Kleinserien. Und warum
Restposten = schlecht sein soll, erschließt sich mir auch nicht.
Ausschuss nennt man das, was nicht die volle Qualität einhält.
Auch wenn du diese Erfahrung nicht hast, solltest du dir das an fünf
Fingern abzählen können. Fehlen bei dir welche?
Hi,
war das nicht ein GE-Transistor mit TO-66 Gehäuse?
Da habe ich mich oft genug mit herumgeärgert.
In den TKs von Grundig fand man die oft. Bei einer Party mal etwas
lauter
am anderen Morgen komisches Gekrache und Geknurre im Lautsprecher.
Am nächsten Morgen wieder alles völlig normal.
Irgendwas mit "statistischem" Rauschen und den weglaufenden
Arbeitspunkten.
Aber heißt nicht, dass die Germaniumtransistorendstufen nicht einen
gewissen Reiz ausüben.
Um die Batterien möglichst effektiv ausnutzen zu können.
Dann um die Übernahmeverzerrungen gering zu halten, findet man die oft
in Kofferadios.
Habe mir sowas nachgebaut und bin echt überrascht, wie viel man da bei
7,5 Volt rausholen kann. Zauberwort: Komplementärpärchen.
Und, ja, es werden Germnanium- und Siliziumtransistoren miteinander
gemischt.
Für den oberen NPN-AC187 und den "unteren" PNP-AC188.
Die Thermokompensation ist wichtig. Dafür den AC121 direkt auf den
Kühlkörper kleben.
Der Witz noch mit der Bootstrapschaltung.
BC337-40 und noch ganz "vorne" BC308B.
Fertig ist die Laube.
Was ganz wichtig ist: Ruhestromeinstellung.
Wenn Du die Versorgungsspannung reduzierst und nicht so viel Leistung
brauchst, reicht das völlig.
Die "Nachbrenner"-Transistoren kannst Du dann weglassen.
Die AC127 / AC152 sind ja Komplementärpärchen. Steht nur nicht so
deutlich in der Doku.
Viel Spaß beim Nachbau.
Copyright Grundig.
ciao
gustav
Der Zahn der Zeit (🦷⏳) schrieb:> MaWin schrieb:>> Max Grundig hat doch immer nur Restposten verbaut die er irgendwo billig>> aufkaufen konnte, da gab es nie Qualität.
Zufällig wohne ich bei Nürnberg. Meine Lebensgefährtin hatte jahrelang
bei Grundig im TV-Werk gearbeitet.
Grundig stellte sehrwohl hochwertige, und durchdachte Geräte her. Im
Gegensatz zu damalig Pioneer, ect. Vor allem langlebig.
Sicher, er hatte auch Probleme mit Lötstellen, bei TV's. Aber trotzdem
war Grundig die damalige Technik schlechthin.
Grundig hatte es nur damals verpasst im CD-Markt, sowie LCD-TV den
Anschluss zu halten. Schuld daran war aber Philips, die sich hier
eingeschlichen haben. Philips hat Grundig regelrecht 'kaputt optimiert'.
Dies war Absicht, um Grundig aus dem Markt zu 'kicken' Ich kannte sehr
viele Techniker von Grundig. Hatte hier immer Kontakt, wenn ich mal
Probleme bei Reparaturen hatte.
Grundig war einst das Prestige-Unternehmen.
Am Ende hatte Grundig für Thomson, JVC, ect. LCD's gefertigt. Meist für
den Export, damit es hier nicht auffällt. Ich war damals bei der
'Räumung' dabei. Da sah man erst, wer alles von Grundig bauen ließ.
PC-Freak schrieb:> Grundig stellte sehrwohl hochwertige, und durchdachte Geräte her.
Ja das sehe ich auch so.
Aber Grundig war auch immer eine Stufe unter Loewe und Metz.
Nur Loewe hatte damals schon Preise die jenseits von Gut und Böse waren.
Hi,
hier liegen noch etliche TDA Endstufen-ICs rum.
Nur etwas unbeliebt wegen kritischerer Leitungsführung.
Darauf sollte man extremes Augenmerk beim Nachbau legen.
Sonst böse Überraschung vorprogrammiert. Sieht alles schön sauber aus,
aber rauscht, pfeift und macht keineswegs das, was es soll.
Mit den GE-Dingern klappte es auf Anhieb ohne extrem sternförmige
Masseleitungen.
ciao
gustav
Karl B. schrieb:> Nur etwas unbeliebt wegen kritischerer Leitungsführung.> Darauf sollte man extremes Augenmerk beim Nachbau legen.
Ja darauf muss man schon achten.
Am besten das vorgeschlagene Layout aus dem Datenblatt verwenden.
Zumindest den Grundsätzlichen Aufbau nach dem Datenblatt machen.
Dann klappt es auch.
Ich habe mal einen Blick in meine Kramkiste geworfen und bin fündig
geworden.
Keine Ahnung wo die mal drin waren, ist jedenfalls sehr lange her.
Falls Interesse besteht, bitte melden.
Rainer Z. schrieb:> Studio Freiburg Stereo.>> Ja. Link zum Service-Manual:> https://www.audioservicemanuals.com/s/saba/saba-hifi/5743098-saba-hifi-studio-freiburg-stereo-service
Da hat aber der Hilfesuchende hier schon einen ziemlichen Unsinn
losgelassen.
Der erste Eintrag, das was der TO gesucht hat, hat doch gar nichts mit
dem Gerät zu tun wofür er Hilfe haben wollte.
Ich habe mir das Service Manual angeschaut, der erste Post hier hat gar
nichts mit dem SABA Gerät zu tun.
So was ist einfach nur Mist.
Da kann nicht geholfen werden.
So kann man das Thema hier schließen.
Goldrausch in Alaska schrieb:> Da hat aber der Hilfesuchende hier schon einen ziemlichen Unsinn> losgelassen.
Das kann man wohl deutlich sagen. Ich gebe aber zu, dass ich eher
misstrauisch hätte werden müssen, als der TO endlich Ross und Reiter
nannte, nämlich das Gerät Saba HiFi Studio Freiburg Stereo. Dazu passt
die vom TO genannte primitive Schaltung nicht. Die Saba Freiburg Serie
ist seit den 50er Jahren die Spitzenserie und schon die Röhrengeräte
waren sehr aufwendig gebaut.
Ich habe einen Saba Freiburg 15 von 1964, also noch mit Röhren, und
kenne die Transistorgeräte nicht, die etwa drei Jahre später gebaut
wurden. Deshalb bin ich zunächst nicht interessiert gewesen. Erst nach
dem Beitrag von BP habe ich nachgesehen.
Goldrausch in Alaska schrieb:> Ich habe mir das Service Manual angeschaut, der erste Post hier hat gar> nichts mit dem SABA Gerät zu tun.
Das musste ich dann auch feststellen. Ich gehe nun von einem
Trollbeitrag aus, wenn auch von einem recht geschickt gemachten.