Hallo Audio Experten,
ich habe hier schon viel gelesen und wollte nun mein Projekt mal in die
Tat umsetzen.
Vor mir stehen ein Marantz CD Player und ein Marantz Tuner. Beide
relativ neu und deswegen sind sie leider mit China-Einfluss.
Obwohl das eigentlich High-End Geräte sind finden sich viele
Kondensatoren darin, die meine Ansprüche nicht erfüllen. Zum Beispiel
auch welche aus Keramik und aus Tantal.
Nun würde ich gerne eine Runderneuerung vornehmen und auf Folien- bzw.
Nichicon Elkos aufrüsten.
Mein Problem ist aber, dass ich bei den eingebauten Kondensatoren zwar
die Farat messen kann, aber nicht die Volt. Das hängt ja auch immer von
der Frequenz ab, die die Musik jeweils hat.
Würdet ihr sagen, dass ich einfach 50V pauschal annehmen kann? Es ist ja
keine Endstufe - nur CD und Tuner. Da dürfte ja eigentlich niergends so
eine hohe Voltzahl gebraucht werden.
Und noch eine Frage:
Bei den keramischen Kondensatoren ist ja keine Polung angegeben. Aber
wenn ich die gegen einen Elko tausche, dann finde ich nur welche mit
Polung.
Wie findet man den raus, wierum die dann reinmüssen?
Danke im Voraus,
Joe
Marantz schrieb:> Würdet ihr sagen, dass ich einfach 50V pauschal annehmen kann?NEIN
Kondensatoren haben einen Spannungsabhänigen Kapazitätsdrift!
ein 50V 1µF ist bei 5V kein 1µF Kondensator. usw.
Guten Tag an den absoluten Klangfreak.
Also erstmal müßtest du alle Steckdosen gegen vergoldete mit mindestens
24 Karat auswechseln. Sonst bringt jede Änderung in den Geräten nichts.
Wenn die Spannung zu den Geräten schon schlecht ist, dann kann das
nichts werden. Dafür könnte ich dir ein Sonderangebot bei
Mindestabnahmemenge machen.
Wenn du danach noch mehr Klang rausholen möchtest darfste dir auf keinen
Fall die billigen Nichicon Elkos kaufen. Ich wickel dir
Spezialkondensatoren mit 24 Karat Goldfolie drin mit eigener
Polymerbeschichtung mit edlen Karbonfaseranteil. Die erzeugen ein
mörderisches Klangerlebnis von 0 bis 200kHz das selbst die Hufeisennase
in Nachbars Schuppen im Takt mitrockt. Auch hierfür mach ich dir eine
Sonderpreis.
Danach wären noch die verbauten Spulen in den Geräten dran. Da geht
nichts über Handgewickelte mit 99,9999% Sauerstoff freien Kupferdrähten
die Handgezogen sind. Filtert alles raus was in den Klang nicht
reingehört. Sonderpreis in Coronazeiten ist selbstredend.
Tja und wenn du danach noch den letzten Kick brauchst, Tapete runter,
Kupferfolie drauf und ordentlich mit dem Fundament erden. Mehr geht
nicht. Auch hierfür habe ich spezialisierte und zertifizierte Handwerker
an der Hand. Sonderpreis ist selbstverständlich.
Komplettpreis bei Barzahlung bei Lieferung sind noch 2% Skonto extra
drin.
Der HiFi Fachmann. schrieb:> Tja und wenn du danach noch den letzten Kick brauchst,
Du hast noch vergessen ihm zu verkaufen:
Netzfilter symmetrisch.
Trenntrafo, je einer vor jedes Gerät.
und sog. "Netzreiniger".
Ebenfalls nötig: Geschirmte Netzkabel.
> Wenn die Spannung zu den Geräten schon schlecht ist, dann kann das> nichts werden.
So ist es wohl :-)
Jetzt mal im Ernst,
Wenn Du Marantz tunen willst, kein Problem.
Ohne genaue Meßmöglichkeiten ist es wirklicn nur sinnvoll, die
Kondenstoren im DIREKTEN Audio-Kreis zu prüfen, und gegebenenfalls zu
ersetzen.
Ohne einen Schaltplan ist das nicht sinnvoll möglich, es sei denn, Du
bist bereits ein erfahrener Experte auf dem Audio-Tuning Gebiet.
Also besorg Dir bitte einen Schaltplan, identifiziere die Kondensatoren,
die im Signalpfad liegen, und sag uns was das für Dinger sind. Da steht
normalerweise Firma/Typenbezeichnung/Spannungsfestigkeit/Kapazität mit
Toleranzen drauf.
Dann haben wir eine Basis zum weiterdiskutieren.
ok?
Erst mal an der Steckdose riechen. Wenn da schlechte Spannung drinn ist
wird das eh nichts. Schechte Spannung stinkt modrig.
Dann die Steckdose enthocken, resp einlaufen lassen... dazu gaeb's ein
Sondergeraet. Aber dann wird's wirklich teuer.
Oder umziehen, oder das klangerlebnis auf spaeter im Leben verschieben.
Für die Skeptiker
Zitat :
HIFI-TUNING SUPREME 3 KUPFER FEINSICHERUNG / 5 X 20 MM (250V)
Handmade in Germany! Die Kupfer-Version der Supreme 3 Feinsicherung von
HiFi-Tuning aus Berlin empfiehlt sich für Anlagen, die von Haus aus
breits sehr prägnant und hochauflösend spielen. Mit der Kupferversion
bringt man so mehr Ruhe und Struktur ins Klangbild ohne an Details und
Auflösung zu verlieren.
Die Kupferversion der audiophilen Feinsicherung Supreme 3 von
HiFi-Tuning Berlin verwendet für Kappen + Schmelzleiter eine spezielle
und extrem hochwertige Kupferlegierung. Die Kappen sind 24kt. vergoldet,
um die Oxidation des hochreinen Kupfers zu verhindern.
Die Sicherung mit Schwarzem Keramik-Körper wird von HiFi-Tuning
Kryogenisiert und einer Quanten-Behandlung unterzogen. Die HiFi-Tuning
Supreme 3 Kupfer Feinsicherung gibt es nur in 5 x 20 mm, 250V und dem
Ansprechverhalten träge.
Wichtiger Hinweis des Herstellers HiFi-Tuning Berlin:
Feinsicherungen dürfen nie mit einem normalen Multimeter durchgemessen
werden, da Zerstörungsgefahr durch erhöhtem Messstrom besteht!!!
(Beisp. Eine 250 mA. Sicherung darf nicht mehr als 25 mA Messstrom
bekommen, wir Messen mit ca. 10 mA.!)
Ein entsprechendes Präzisionsmessgerät kostet mehrere Tausend Euro!
Wichtiger Hinweis zu audiophilen Feinsicherungen:
Es kann bei audiophilen Feinsicherungen in seltenen Fällen, insbesondere
beim Einsatz in Geräten (z.B. Verstärkern) mit hohen Einschaltströmen
(Naim, Accuphase) vorkommen, dass die Sicherung bereits bei Ihrem ersten
Einsatz anspricht und durchbrennt.
Warum?
Audiophile Feinsicherungen (egal von welchem Hersteller) haben eine sehr
geringe Toleranz bis zu ihrem Ansprechen (durchbrennen). Der Hersteller
Padis hat diesbezüglich in Versuchen nachgewiesen, dass original
eingebaute Standard-Gerätesicherungen eine Toleranz von bis zu 100%
gegenüber dem auf der Sicherung angegebenen Ampere-Wert haben können.
Sprechen Sie daher vor dem Austausch von Gerätesicherungen mit dem
Hersteller oder Vertrieb Ihres Gerätes und erfragen Sie die empfohlenen
Sicherungswerte!
Alle HIFi-Tuning Feinsicherungen sind zu 100% getestet und
funktionstüchtig. Der Sicherungsaustausch wird vom Kunden auf eigene
Gefahr und Risiko vorgenommen. Reklamationen sind ausgeschlossen.
Thomas K. schrieb:> Die Kupferversion der audiophilen Feinsicherung Supreme 3 von> HiFi-Tuning Berlin verwendet für Kappen + Schmelzleiter eine spezielle> und extrem hochwertige Kupferlegierung. ....,> um die Oxidation des hochreinen Kupfers zu verhindern.
Jegliche Kupferlegierung hat eine schlechtere Leitfähigkeit als reines
Kupfer. Diesr Sicherungwiderstand erhöht den Innenwiderstand der
Stromversorgung,
so das nie das beste Klangbild erreicht werden kann.
> Die Sicherung mit Schwarzem Keramik-Körper wird von HiFi-Tuning> Kryogenisiert und einer Quanten-Behandlung unterzogen.
Ja, Quanten und Nano kommt immer gut.
> Die HiFi-Tuning> Supreme 3 Kupfer Feinsicherung gibt es nur in 5 x 20 mm, 250V und dem> Ansprechverhalten träge.
Blöd nur wenn man 230V an der Steckdose hat :-)
>> Wichtiger Hinweis des Herstellers HiFi-Tuning Berlin:> Feinsicherungen dürfen nie mit einem normalen Multimeter durchgemessen> werden, da Zerstörungsgefahr durch erhöhtem Messstrom besteht!!!> (Beisp. Eine 250 mA. Sicherung darf nicht mehr als 25 mA Messstrom> bekommen, wir Messen mit ca. 10 mA.!)> Ein entsprechendes Präzisionsmessgerät kostet mehrere Tausend Euro!
Das präzise Lidl Parkside Digitalmultimeter hat weniger als 15 mA
Meßstrom und kostet 12,99€....
>> Der Hersteller> Padis hat diesbezüglich in Versuchen nachgewiesen, dass original> eingebaute Standard-Gerätesicherungen eine Toleranz von bis zu 100%> gegenüber dem auf der Sicherung angegebenen Ampere-Wert haben können.
Dabei hätte schon ein einfacher Blick in das Datenblatt/blätter der
Hersteller genügt um dies zu erkennen.
Aber nein, die Boys mußten reihenweise Sicherungen durchschmelzen...
Marantz schrieb:> Beide relativ neu> Nun würde ich gerne eine Runderneuerung vornehmen
Merkst du, was daran unlogisch ist?
> aber nicht die Volt. Das hängt ja auch immer von> der Frequenz ab, die die Musik jeweils hat.
Die Spannung hängt nicht von der Frequenz ab. Wie kommst du darauf?
> Bei den keramischen Kondensatoren ist ja keine Polung angegeben.> Aber wenn ich die gegen einen Elko tausche ...
Das ist in etwa so schlau wie Goldschmuck durch Modeschmuck aus Plastik
zu ersetzen.
Thomas K. schrieb:> Alle HIFi-Tuning Feinsicherungen sind zu 100% getestet und> funktionstüchtig.
Wenn die wirklich 100% getestet wären, dann wären sie genau deswegen
nicht mehr funktionstüchtig. Ist logisch, oder?
BlaBla schrieb:> Die audiophile Mehrfachsteckdose für mehr als viel Geld hast Du noch> vergessen.
Power Conditioning ist bei dem heutigen Dreck, der aus dem Netz kommt,
leider Pflicht und das nicht nur, um Einflüsse im Audiobereich zu
filtern, sondern auch, um generelle Spannungsspitzen zu vermeiden,
welche durch die hochfrequent laufenden SNTs durchlaufen, aus denen die
meisten digitalen Verstärker gespeist werden, die immer häufiger
eingesetzt werden.
Das ist ein echtes Problem!
Der Durchgriff der Störungen liegt trotz Filterung und Regelung im
Bereich von bis zu -40dB und darüber. Will heißen: Ein Signal, das einen
Störpegel von -30dB hat, würde sich mit -70dBfs abbilden und wäre damit
sogar mit 16 Bit Audio gut hörbar. Wenn an so einer Powerleiste also
nicht nur ein Endverstärker ohne Vorverstärker hängt, der keine
Kleinsignaleingänge hat, dann tut man gut daran, Störungen nochmal um
2-3 Zehnerpotenzen zu senken.
Allerdings muss man nicht die o.g. 600,- Euro ausgeben. Eine einphasige
230V-Leiste, wie wir sie in den Studioracks haben, geht Richtung 150,-
... 250,- je nach Leistung. Die sind nur optisch nicht so
wohnzimmertauglich. Es gibt einkanalige und mehrkanalige Systeme. Die
gut ausgestatteten Geräte grenzen die Stromkreise gegeneinander ab und
filtern dabei auch die eventuellen Rückwirkung eines angeschlossenen
Geräts auf die Dose weg und entlasten damit die Nachbarverbraucher. Das
ist insbesondere zu empfehlen, wenn ein Power-AMP mit einem SNT auf
derselben Dose arbeitet, wie ein Analogpult. Die einfachen Mischpule der
Klasse unter 1000,- haben da meistens nicht viel Entstörung drin. Das
dürfte auch für viele HIFI-Geräte gelten.
Wenn man also statt der 200,- Euro AMPs den 600,- Euro Amp benutzt, dann
darf man nur dann mehr Musikqualität erwarten, wenn auch die Zuspielwege
passen und alle Geräte eine halbwegs saubere Stromversorgung bekommen.
Oder man kauft den 1200,- Euro Amp, der einen dicken fetten Trafo drin
hat, eine zweifache HF-Entkoppungsstufe mit fetten Drosseln mitbringt
mit einer Batterie an Filterkondensatoren dahinter und seinen Strom erst
ab da in konventioneller Reglertechnik zurechtzaubert - freilich mit
Energieeffizienzklasse H(IFI) :-)
Andrew T. schrieb:> Thomas K. schrieb:>> Die HiFi-Tuning>> Supreme 3 Kupfer Feinsicherung gibt es nur in 5 x 20 mm, 250V und dem>> Ansprechverhalten träge.>> Blöd nur wenn man 230V an der Steckdose hat :-)
noch blöder wenn die +10% Toleranz ausgenutzt wird, dann reicht 250V
nicht mehr.
Ausserdem:
Thomas K. schrieb:> Alle HIFi-Tuning Feinsicherungen sind zu 100% getestet
also durchgebrannt? ("sie lösten aus")
Marantz schrieb:> Bei den keramischen Kondensatoren ist ja keine Polung angegeben. Aber> wenn ich die gegen einen Elko tausche, dann finde ich nur welche mit> Polung.> Wie findet man den raus, wierum die dann reinmüssen?
Schlimmer gehts wohl nimmer?
Oder doch:
Jede Steckdose ist unabhängig voneinander in einer eigenen isolierten
Kammer untergebracht, um gegenseitige Beeinflussung auszuschließen.
Wegen seiner hervorragenden Leitfähigkeit wird hochreines,
sauerstofffreies OFHC Kupfer für die Innenverkabelung, die Stromschienen
und die verwendeten Steckdosen verwendet