Gast
#6931574
Hallo, ich würde gerne eine simple Spannungsvorregelung (eigentlich eher Stellung, da es nicht geregelt wird) mit einem Arduino und Push/Pull Stufe aus zwei FETs mit entsprechendem Treiber (IR2184) realisieren. Der Arduino soll dabei die Spannung grob voreinstellen mit einer 8-bit PWM. Anschließend soll eine lineare Regelung folgen. Der Ausgangsstrom ist max. etwa 6A bei 12V. Da ich noch einige Industrienetzteile herumliegen habe und die lineare Endstufe ein wenig drop-out benötigt würde ich die Schaltung einfach mit 24V versorgen wollen. PWM also etwas über 50% und ca. 62,5kHz (16MHz/256). Ich habe mir in LTSpice mal angesehen wie es aussieht, wenn ich die erwartete 24V PWM an ein einfaches LC Filter lege. Ich habe in Reihe zur Spule noch 100mR in der Simulation für den FET, Leitungen usw. Induktivität wären 470µH (riesen Spule von Reichelt) und etwa 1000µF aus Folie und Elkos. Die genauen Werte sind hier auch noch nicht so relevant. Das Problem ist, dass die 100mR diesen Schwingkreis in der Simulation kaum bedämpfen und beim Einschalten sehr große Ströme pendeln. Speziell, wenn der Ausgang unbelastet ist. Da kommen dann Ströme an die 30A peak raus. Wie geht man normalerweise mit so etwas um? Wie sind Schaltnetzteile aufgebaut um diese Resonanzen zu verhindern? Ich möchte ja gerne sehr gut filtern und damit lande ich dann ja eigentlich zwangsläufig bei kleinen Resonanzfrequenzen :( Wie geht man hier vor? LG Maik
