Schaltnetzteil

OP #6939883
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Hallo Forum ! Alter Rentner der sich Winterzeit mit Basteleien verkürzt 
brauch Euren Rat.
In altes Netzteil will ich wieder Leben einhauchen. 2NPN Transistoren
MJE13007 waren defekt. Beim auslöten hat eine Diode im  Bild mit I< und 
>I
gekennzeichnet Schaden genommen. Diode ist mit R 4,7Ohm parallel an der 
Basis
des MJE13007. Hab nun aber 0 Ahnung wo Kathode + Anode und was das für 
ne Diode sein könnte. Hat jemand da Ahnung oder Idee.
Danke Euch   Gruß und ein Gesundes Neues Jahr für ALLE
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OP #6940536
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Mit meinem Geschriebsel ....."hab 0 Ahnung wo Anode + Kathode bezog sich 
das auf die Einbaumodaltäten also ob Kathode oder Anode an die Basis des 
Transistors.
Auch wenn es auf dem Foto so anders aussieht die Diode ist nicht mehr da 
und auf dem vorhandenen ursprünglichen Rest war nichts erkennbar was 
verwertbar
wäre.
Die Diode mit paralellgeschalteten R von 4,7Ohm muss ja eine Funktion 
haben.
Konnte leider auch keine Schaltnetzteile Schaltungen mit MJE13007 finden 
wo diese evtl. etwas veraten können.
OP #7092243
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Entschuldigung wenn ich hier  zum PWM UC3843 schreibe.
Die vorhandenen zum UC waren uralt so das ich da nicht weitermachen 
konnte.
Außerdem kam da immer was von auf englisch schreiben??
Hab ein Schaltnetzteil wo der darin verbaute UC3843 der Fet und ein R 
von 0,3Ohm abgeraucht ist was ja öfters passiert.
Fet und R hab ich schon gewechselt.  In der Bastelkiste befand sich noch 
ein
TL3842P.
Könnte ich den verwenden ? Hab keine Ahnungen welche Optionen ich beim 
Ersatz des IC beachten müsste.
DANKE für Eure Antworten mit denen ihr einen alten Zausel der wieder 
bastelt glücklich machen würdet.
Gast #7092323
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"The UCX842A has UVLO thresholds of 16 V (on) and 10 V (off),
ideally suited for off−line converters. The UCX843A is tailored for
lower voltage applications having UVLO thresholds of 8.5 V (on) and
7.6 V (off)."

UVLO = undervoltage lockout
Gast #7092333
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Wolfgang H. schrieb:
> und das bedeutet?

Die Spannung, die das Schaltnetzteil intern auf Primarspannungsseite 
produziert und die durch den Trafo mit den Ausgangsspannungen gekoppelt 
ist, passt nicht zu der Spannung die das IC erwartet.

Das Schaltnetzteil glaubt also, der Ausgang wäre überlastet (so wie bei 
Kurzschluss oder zu grossem Elko) und schaltet ab, HiCup.
Gast #7092455
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Wolfgang H. schrieb:
> Die 3Windungen mehr auf dem Trafo und damit etwas höhere Spannung
> (VCC)
> für den IC machens??Im übrigen ist das keine Schaltung zu meinem
> Netzteil.

Ich hab das auch nur beispielhaft gezeigt.


> Na ja wie auch immer auf jeden Fall habe ich 2 UC 3843 bestellt und dan
> gehts weiter.

Besser so.
OP #7092465
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Sagst Du so ! Aber der Alte ist Neugierig und würde wissen wollen was 
passiert,wenn was passiert ??
Das mit den 16V (ON) und 10V (OFF) beim 3842 sowie 8,5V (ON) und 7,6V 
(OFF)
beim 3843 hab ich aber trtzdem nicht verstanden. Was wird mit ON und OFF 
geschaltet ? Der Mosfet und der den Trafo ?
OP #7093498
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Es macht son Spaß mit Euch wie Ihr dem Alten Zausel das gut 
erklärt.DANKE!
Können wir weiter spielen ?
Anbei mal ein Foto wie es aussah und was alles kaputt war. Alle BT am 
FET im Gate und  Source Bereich  einschließlich des FET und IC waren zu 
Rauch.....
Widerstände,Dioden und Fet wurden gewechselt. Fehlt also nur noch der 
UC3843.
Schönes WE Euch und nochmals Danke
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(Firma: matzetronics) #7093530
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Wolfgang H. schrieb:
> DANKE ! Runaway?

Der UC dreht die Spannung hoch, wenn der OK zu dunkel ist. TL431 dient 
dabei als  Regelung. Liegt dort ein Kurzschluss o.ä. vor, wird der UC 
immer weiter aufdrehen, weil ja kein Feedback kommt. Normalerweise soll 
dann die AUX Spannung zusammenbrechen, weil der Trafo zu hoch belastet 
wird und den UC abschalten, aber das klappt nicht immer.

Wolfgang H. schrieb:
> ist nur ein TL431+ R´s und 4 Elkos 1000µ

Nicht zu vergessen die Diode.
OP #7093540
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Danke !
Das könnt ich aber mit der Ausgangsspannung auch kontrollieren ,oder ?
Wenn da was faul wäre würde die ja mit "Hoch" gehen.
Ich gehe aber davon aus wie ich vom Elektriker heute erfahren habe dass 
das Problem auf der Netzseite gelegen hat weil dort eine lose Verbindung 
war und Netzspannung aus und ein geschaltet wurde was letztlich der FET 
wohl nicht mochte.
Gast #7093544
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Wolfgang H. schrieb:
> Ich gehe aber davon aus wie ich vom Elektriker heute erfahren habe dass
> das Problem auf der Netzseite gelegen hat weil dort eine lose Verbindung
> war und Netzspannung aus und ein geschaltet wurde was letztlich der FET
> wohl nicht mochte.

Überspannung durch Sternpunktverschiebung.

Die Netzsicherung des NT hast du schon ersetzt?
(Firma: Funkenflug Industries) #7093700
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Manchmal bauen die Entwickler eine fette Angstdiode an dieser Stelle 
ein. Also eine dicke Gleichrichterdiode in Flussrichtung parallel zum 
Stromshunt. Wenn dem Shunt der Arsch platzt, steigt die Spannung über 
die Durchlassspannung der Diode und die übernimmt den Strom. Dann noch 
ein Überspannungsschutz am Treiberausgang für den Schalttransistor und 
man hat eine recht hohe Wahrscheinlichkeit, daß der Regler-IC eine 
Explosion des Schalttransistors unbeschadet übersteht.
Gast #7093746
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Wolfgang H. schrieb:
> Runaway?

G*-Translator sagt Dir "weglaufen", ich persönlich würde eher 
"durchgehen" verwenden.

Das meint, dass die Schaltung in einen unzulässigen Betriebszustand 
läuft, der zur Zerstörung führt. In Deinem Fall halt, dass die 
Rückmeldung vom Ausgang fehlt und die Eingangsstufe soweit 
durchschaltet, dass sie an Überlast stirbt.

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