Hallo zusammen, Ich habe mich hier angemeldet da ich mit den Infos aus dem Netz nicht weiterkomme. Ich mache eine Ausbildung als Mechatroniker bei einem Heizgerätebauer. Es geht darum eine von meinem Entwicklungsleiter gestellte Aufgabe zu lösen. Die Aufgabenstellung lautet eine einfache Elektrische "Low Cost" (Budget 100,-€) Schaltung aufzubauen mit der eine PWM gesteuerte Kraftstoffdosierpumpe zum laufen gebracht werden soll. Nach der Frage von meinem Entwicklungsleiter in die Runde der Anwesenden wer sich das zutrauen würde,(So schwer kann's nicht sein dachte ich!) hab nur ich mich gemeldet 😔 Ich habe dazu eine 24 Volt DC Dosierpumpe baugleich Webasto V54, Stromaufnahme ca.1A und ein Netzteil bekommen. Ich habe aber schnell gemerkt dass das überhaupt nicht so einfach ist wie mir das gedacht habe. Wenn ich die Pumpe mit 24V DC versorge dann macht die Pumpe nur klack. OK, ich weiß nun das diese Pumpe per PWM gesteuert wird mit einer Frequenz von 0,5-5Hz. Mit diesem Wissen hab ich mich nach PWM Signalgebern umgeschaut, finde aber nur Signalgeber die zwar die benötigte einstellbare Frequenz können, aber nur 30ma bringen. Das wird nicht funktionieren dachte ich und hab mir in meiner Not (wissentlich das die Frequenz zu hoch ist, aber halt in Not) den Kemo M171 (5A max10A) besorgt. An diesem PWM-geber ist die Frequenz jedoch nur von 10-20kHz per Poti einstellbar. Es kam wie es kommen musste, es funktioniert nicht. Ich denke die Frequenz ist viel zu hoch das die Pumpe gar nicht die Gelegenheit hat zu Takten. Ich will nun nicht das gesamte Budget sinnlos verbraten und mich durch probieren. Meine weiteren Überlegungen gehen in Richtung Einstellbarer PWM Signalgeber der die erforderliche Frequenz kann und eine nachgeschaltete Endstufe die die erforderliche Leistung bringt. Was meint ihr dazu, könnte das Funktionieren? Würde dann das erzeugte PWM Signal nach der Endstufe noch ein PWM Signal sein? Vielleicht hat ja jemand eine Idee wie so eine einfache Schaltung aussehen könnte und was dazu benötigt wird. Ich wäre wirklich sehr dankbar für eure Ratschläge. Gruß Hans
Hans M. schrieb: > OK, ich weiß nun das diese Pumpe per PWM gesteuert wird mit einer > Frequenz von 0,5-5Hz. Woher weißt du das? 0,5-5Hz sind eine arg unüblich niedrige Frequenz für irgendeine PWM. Was soll denn diese PWM oder mit an der Pumpe machen? > Wenn ich die Pumpe mit 24V DC versorge dann macht die Pumpe nur klack. Warum? Was ist das für eine Punpe? Hast du Informationen dazu? Ist das eine (Membran)Pumpe mit Schwinganker? https://de.wikipedia.org/wiki/Schwingankerpumpe Ohne Witz: Du musst immer im Auge behalten, dass du keine Ahnung von der Technik hast. Dehslab wäre es sinnvoll, nicht deine selbstgeknobelten "Erkenntnisse" mitzuteilen, sondern die Quellen aufgrund derer du zu diesen Erkenntnissen gelangt bist. BTW: ich vermute, dass du einfach nur eine H-Brücke brauchst und die mit einem stinknormalen 50:50 Signal ansteuern musst. Evtl. reicht aber auch ein simpler NE555 mit N-Kanal Mosfet...
Lothar M. schrieb: > 0,5-5Hz sind eine arg unüblich niedrige Frequenz für irgendeine PWM. Was > soll denn diese PWM oder mit an der Pumpe machen? Diese kleinen Schwingkolbenpumpen transportieren pro 'Klack' eine kleine konstante Dosis. Die üblichen Chinaheizungspumpen sind auf 0,02 ml pro Takt konstruiert (und sind 100%ige Kopien von Eberspaecher :-P). Man kann dann ausrechnen, wie hoch die Heizleistung wird. Bei 1 Takt/s werden in der Stunde rund 72ml in die Heizung geschickt, das sind so etwa 700 Watt Heizleistung. Die Ansteuerung ist wie bei jedem starken Elektromagneten am besten durch MOSFet und Freilaufdiode realisiert. Eine H-Brücke ist nicht nötig. https://www.mikrocontroller.net/articles/Relais_mit_Logik_ansteuern Man kann den Takt beliebig erzeugen, braucht aber in jedem Fall eine starke Endstufe. Spule nicht braten lassen, sondern die Impulse auf <150ms begrenzen.
Ja genau diese Pumpe ist das https://www.t4-wiki.de/wiki/Pumpe_V54_(Dosierpumpe) hier hab auch die Info über die Pumpe. Ansonsten ist darüber nicht so viel zu finden. Die Aufgabenstellung soll zunächst in einfachster weiße gelöst werden. Ich denke mit diesem Projekt geht's einfach darum herauszufinden wer diejenigen unter uns Auszubildenden sind die Herausforderungen annehmen und um Lösungen bemüht sind. Wie gesagt ich mache eine Ausbildung zum Mechatroniker und kein Studium zum Elektronik Steuerungsingenieur mit 25 Jahren Berufserfahrung. Nach dem was ich hier von Lothar und Matthias so gelesen hab verstehe ich nur Bahnhof. Ist für mich ohne große Elektronikkenntnisse nicht zu deuten. Ich kenne die Grundlagen der Elektrotechnik oder glaube zumindest diese zu kennen. Daher habe ich die Herausforderung angenommen. Das es offensichtlich eines Hochschulstudiums bedarf hätte ich nicht gedacht. Vielleicht hat ja jemand eine Idee mit welchen vorgefertigten Komponenten ich das realisieren könnte. Wenn ich das nun erst Studieren und dann die einzelnen Widerstände, Kondensatoren und Transistoren berechnen und anschließend auf eine Platine löten muss,dann steht das nicht im Verhältnis zur Aufgabe. Vielen Dank für eure Unterstützung
Sowas vielleicht... https://www.roboter-bausatz.de/p/1hz-150-khz-signal-generator-pwm-board?number=RBS12450 Oder das hier... https://www.amazon.de/DollaTek-PWM-Signalgenerator-Dual-Mode-Generator-Impulsfrequenz-Rechteckwellenmodul/dp/B08P36752V/ref=asc_df_B08P36752V/?tag=googshopde-21&linkCode=df0&hvadid=526635903251&hvpos=&hvnetw=g&hvrand=6537646600826404837&hvpone=&hvptwo=&hvqmt=&hvdev=m&hvdvcmdl=&hvlocint=&hvlocphy=20229&hvtargid=pla-1219131577635&psc=1&th=1&psc=1
Hans M. schrieb: > Wie gesagt ich mache eine Ausbildung zum Mechatroniker Dann müsstest du aber wissen, wie z.B. Injektoren in Kfz angesteuert werden. Das ist genau die gleiche Problemstellung wie bei der Dosierpumpe in Bezug auf die ansteuernde Endstufe.
In allen meinen Stanheizungen klackert die Punkte zwischen alle paar Sekunden und max 10 Tackte pro Sekunde. Als Regelinfo gibt es Motordrehzahl vom Verbrennungsluftgebläse und Soll/Isttemperatur. Einfach Aufgabe da das Tacktverhältnis kaum variieren muß. Die Impulslänge ist durch die Massenträgheit des Pumpenkolben bestimmt. Aus den 3,3V oder 5V eines einfachen Mikrocontrollers läßt sich mit jedem Automotiv logic Level Fet der Minuspol der Pumpe nach Masse (oder Minus) schalten mehr braucht es nicht. Für Tests oder als Demo ein Poti an den ADC Eingang und die Frequenz der Impulse steuern. 25Zeilen Assembler oder 15 Zeilen in C. MfG Michael
Michael O. schrieb: > Die Impulslänge ist durch die Massenträgheit des Pumpenkolben bestimmt. > Aus den 3,3V oder 5V eines einfachen Mikrocontrollers läßt sich mit > jedem Automotiv logic Level Fet der Minuspol der Pumpe nach Masse (oder > Minus) schalten mehr braucht es nicht. Dafür muss man sich nicht extra noch einen µC antun, es reicht auch ein 555er Timer (mit vorgeschalteter 15V-Z-Diode) und ein Mosfet dahinter.
Hans M. schrieb: > Die Aufgabenstellung soll zunächst in einfachster weiße gelöst werden. > > Ich denke mit diesem Projekt geht's einfach darum herauszufinden wer > diejenigen unter uns Auszubildenden sind die Herausforderungen annehmen > und um Lösungen bemüht sind. > > Wie gesagt ich mache eine Ausbildung zum Mechatroniker und kein Studium > zum Elektronik Steuerungsingenieur mit 25 Jahren Berufserfahrung. > > Nach dem was ich hier von Lothar und Matthias so gelesen hab verstehe > ich nur Bahnhof. Wenn das Ernsthaft die Aufgabenstellung Deines Ausbilders war - sag ihm einen schönen Gruss - er hat was an der Waffel... Ja, man kann wegen mir auch 1-5 Takte pro Sekunde als PWM bezeichnen Aber hier kommt es doch ganz entscheidend darauf an was die Heizung benötigt? Sollst jetzt hier eine Platine bauen mit der man die Pumpe steuert? Das gibt entweder eine Riesen-Öl-Sauerei oder es fackelt richtig..... Was macht Ihr sonst so in der Ausbildung? Heizungen mit so was betreiben? https://www.decathlon.de/p/pumpe-doppelhub-kajak-2-%C3%97-2-6-liter-orange/_/R-p-172713?mc=8387583&utm_term=123&gclid=CjwKCAiAlfqOBhAeEiwAYi43F2GlzN-up8vst-NwISX0Wja5U8kYwwrB2HMVZ7Xq9O3sPrsW7IWUJxoCKwUQAvD_BwE
Es ist keine PWM, es ist eine Frequenzregelung mit konstanter Pulsbreite. </Klugscheiß mode>
@heinz Du bist wohl derjenige hier im Forum den es in allen Foren gibt. Der der ohne selbst Produktiv zu einem Thema was beitragen kann und nur rumrotzen will. Entschuldigung an alle anderen für den Ton. Heinz ist schuld
Wenn Grundkenntisse zum Löten und Schaltungsbau vorhanden sind ist wahrscheinlich ein Timer-IC (NE555) als astabiler Multivibrator eine simple Lösung. Als Endstufe ein Leistungstransistor / Mosfet u. eine Freilaufdiode. Wenn die Pumpe nicht auf 12V läuft sondern auf 24V dann auch ein Spannungsregler für den NE555 (ca.12V) Schaltungen für "astabiler Multivibrator mit NE555" wird man tausende im Netz finden. (Potentiometer zur Frequenzeinstellung verwenden) https://www.electronics-tutorials.ws/waveforms/555-circuits-part-1.html
Hans M. schrieb: > @heinz > Du bist wohl derjenige hier im Forum den es in allen Foren gibt. > > Der der ohne selbst Produktiv zu einem Thema was beitragen kann und nur > rumrotzen will. > > Entschuldigung an alle anderen für den Ton. > > Heinz ist schuld Hallo Hans, was bist Du denn für ein Quatschkopf? Ja, man kann den Schülern zeigen wie man eine LED z.B. alle 2 Sekunden blinken lässt, man kann dann auch z.B. ein Relais, Mosfet ansteuern - sofern sie denn eine Ausbildung machen die mit dem Thema was zu tun hat - hier habe ich beim Mechatroniker zugegeben schon Zweifel Die Ölmenge einer Heizung steuert man nicht per Poti, sondern bedarfsgerecht Steuern bei MTU die Azubis neuerdings auch Turbinen mit Poti und Arduino... Ja Hans ich hatte so Pumpen schon in der Hand, sogar Standheizungen eingebaut - Du vermutlich nicht Dir mag das was ich hier schreibe lächerlich vorkommen - aber ich habe genug mit Azubis zu tun Wenn man Ihnen solchen Unsinn zeigt - das sind dann genau die die sagen "wieso soll ich mir wenn ich eine STandheizung einbaue die Mühe machen das Kabel von der Heizung zur Pumpe zu ziehen - geht doch viel einfacher mit einem Arduino" Entschuldigung an alle anderen für den Ton
Heinz R. schrieb: > Die Ölmenge einer Heizung steuert man nicht per Poti, sondern > bedarfsgerecht Das ist keineswegs allgemeingültig. Man kann genausogut die Ölmenge vorgeben und die Heizung regelt dann die Luftleistung oder die Wassermenge. Einer der Modi, die man bei den chinesischen Heizungen wählen kann. Siehe meine Rechnung oben. Du gibst Pulse/sec vor und die Heizung regelt dann den Rest.
Matthias S. schrieb: > Das ist keineswegs allgemeingültig. Man kann genausogut die Ölmenge > vorgeben und die Heizung regelt dann die Luftleistung oder die > Wassermenge. Du hast vollkommen Recht Aber ist das bei einer Lehrlingsaufgabe mit einer Standheizungspumpe der Fall?
Heinz R. schrieb: > Aber ist das bei einer Lehrlingsaufgabe mit einer Standheizungspumpe der > Fall? Ja sicher, der TE hat doch schon am Anfang von einem Pulsgeber erzählt, der bloss zu schwach war, um die Pumpe direkt anzutreiben. Er muss also nur eine Endstufe da ran machen und mit dieser Anordnung die Pumpe steuern. Das Kemo Ding kann er zwar unter Ulk verbuchen, aber der andere sollte klappen.
Matthias S. schrieb: > Ja sicher, der TE hat doch schon am Anfang von einem Pulsgeber erzählt, > der bloss zu schwach war, um die Pumpe direkt anzutreiben. naja, er redet von PWM ja, im eigentlichen Sinne ist es auch PWWM was er braucht - aber eigentlich doch auch auch nicht, er braucht ein ganz langsames PWM Wenn ich jetzt nach PWN schaue kommen da Dinge mit 1000Hz Frequenz, 40% Duty Cycle usw ja, damit kann man sogar eine Glühbirne, Elektromotor usw evtl ansteuern Aber so eine Pumpe sicher nicht, das hat nicht wirklich was mit PWM zu tun Es braucht da eher einen Taktgeber
@heinz Ich bin mir sicher das du schon so einiges mehr gesehen und gemacht hast...ich denke das dürfte dem Wahrscheinlich vorhandenem Altersunterschied geschuldet sein...nicht meiner Dummheit oder mangelndem Interesse an Technik. Vor ein paar Jahren noch war meine Berufsbezeichnung noch Industrie MECHANIKER.Du bist ein netter Kerl wenn man erst Mal mit dir warm geworden ist. Aber bei dir hört es sich so von ober herab ab an, das geh auch freundlicher und sachlicher. Die Aufgabe klingt für dich vielleicht schwachsinnig, wird aber schon seine Gründe haben. Sieh es Mal so, hinterher ist man klüger ob durch Erfolg oder Misserfolg. Jetzt ist schon gut... So hab ich mir das jetzt so ausgedacht.https://www.amazon.de/PEMENOL-Signalgenerator-Drehzahlregler-Lichtsteuerung-Tastverh%C3%A4ltnis/dp/B07XG9JR55/ref=mp_s_a_1_5?crid=3SYMHU5676B3I&keywords=pwm+controller&qid=1642052579&sprefix=pwm+c%2Caps%2C104&sr=8-5 https://www.amazon.de/gp/aw/d/B01EFNUR0A?ref=ppx_pt2_mob_b_prod_image Sollte so eine Freilaufdiode wie Hans.B sie beschreibt Parallel zur Spule/Motor geschalten sein? Nach welchen Kriterien ist diese wählen. Bei einer simplen Schaltung mit Mosfet wäre dann Gate gleich Spannungsversorgung(PWM schwach)der Spule, und Drain dann das Leistungsgesteigerte PWM. Tut mir leid daß ich nicht so mit Fachbegriffen um mich werfen kann...hoffe ihr versteht es trotzdem Vielen Dank für die rege Beteiligung an meinem Thread
Hans M. schrieb: > So hab ich mir das jetzt so > ausgedacht.https://www.amazon.de/PEMENOL-Signalgenerator-Drehzahlregler-Lichtsteuerung-Tastverh%C3%A4ltnis/dp/B07XG9JR55/ Ausgedacht ist gut. Das Ding wird klappen, du musst aber nach wie vor über die Pumpe eine Freilaufdiode setzen - nicht vergessen. Nimm da eine Diode, die mindestens den gleichen Strom verträgt, wie die Pumpe benötigt, also etwa 1A. Es schadet hier nicht, auch eine stärkere zu verbauen. Verschaltet wird sie wie im Artikel 'Relais mit Logik ansteuern', in Sperrichtung über die Pumpe. Der kreative Aufwand ist zwar etwa null, aber was solls. Das Dings stellst du auf PULSE, mit einer aktiven Zeit von etwa 100ms und einer Pausenzeit, die du abhängig von der gewünschten Fördermenge einstellst. Je häufiger 'Klack', desto mehr Diesel. Allerdings musst du auch als Mechatroniker dich mehr mit Elektronik beschäftigen. Du siehst z.B. an den Autodoktoren auf Youtube, das es ohne Kenntnisse darin nicht dauerhaft geht. Übrignes dürfen diese Pumpe nicht ohne Diesel betrieben werden, da es den Kolben schmiert. Pumpe möglichst fast senkrecht verbauen, das es sonst Luftblasen in der Pumpe gibt.
Servus Hans M. ich verwende solche Pumpen für Motorrad Kettenöler. Gesteuert wird über einen µC Ausgang und einen Mos-FET. Die Frequenz lässt sich so auch ganz ohne PWM Aufwand bis an die Grenzen der mechanischen Leistung der Pumpe regeln und ist abhängig von der Fördermenge pro Hub gegen die Zeit. Wir sprechen hier je nach Pumpe von milliLiter pro mehreren Pumphüben, ausmessen ist angesagt. Technisch eigentlich relativ einfach zu lösen und wirklich nur ein paar Zeilen Code auf einem ATtiny oder ähnlich - alternativ ein NE555 mit entsprechender Beschaltung. Die ATtiniy's bieten natürlich auch PWM so benötigt. Wenn die Aufgabe tatsächlich der Einsatz von PWM ist, geht es hier denke ich mehr um die Auseinandersetzung mit PWM und weniger um den Betrieb der Pumpe. Und dann bist Du m. E. eher in der Welt der µC und solltest verstehen wie PWM umzusetzen ist. Eine Erfahrung möchte ich noch teilen; die Pumpen werden richtig warm wenn sie nicht mit Nennspannung angesteuert werden. Viel Spaß bei Deinem Projekt Gruß
so eine Pumpe braucht und kann kein PWM - zumindest nicht im Bereich über ca. 3-5 Hz
Heinz R. schrieb: > so eine Pumpe braucht und kann kein PWM - zumindest nicht im Bereich > über ca. 3-5 Hz Nun hängt euch doch nicht so an 'PWM' auf - der TE meint Puls-Pause-Modulation mit einstellbarer Pausenlänge und konstanter Pulslänge.
Matthias S. schrieb: > Nun hängt euch doch nicht so an 'PWM' auf - der TE meint > Puls-Pause-Modulation mit einstellbarer Pausenlänge und konstanter > Pulslänge Doch , gerade auch weil es hier um Ausbildung geht Ich habe hier z.B. eine Umwälzpumpe die per PWM gesteuert wird Die hängt aber dauerhaft an 230V - hat einen zusätzlichen PWM-Eingang Hier ein Beispiel für einen Ventilator der per PWM gesteuert wird: Ein per PWM gesteuertes Gerät hat mindestens 3 Anschlüsse, was die Pumpe nicht hat https://de.aliexpress.com/item/32798614089.html?gatewayAdapt=glo2deu&_randl_currency=EUR&_randl_shipto=DE&src=google&aff_fcid=6c9acef5470e47d5a97d95fc2a7e7fd4-1642271509995-02943-UneMJZVf&aff_fsk=UneMJZVf&aff_platform=aaf&sk=UneMJZVf&aff_trace_key=6c9acef5470e47d5a97d95fc2a7e7fd4-1642271509995-02943-UneMJZVf&terminal_id=076259acad6c46938888831127039adf
Heinz R. schrieb: > Ein per PWM gesteuertes Gerät hat mindestens 3 Anschlüsse, was die Pumpe > nicht hat Das ist natürlich nicht richtig. Mit einer Endstufe und PWM kann ich auch Glühkerzen, DC-Motore und Lampen steuern, alles Bauteile mit 2 Anschlüssen. Tatsächlich wurde in der alten Wallas Dieselheizung die Glühkerze mit PWM gestartet.
Der Unterschied ist ob durch PWM gesteuert oder mit einer Spannung versorgt die per PWM erzeugt wird Beides funktioniert aber bei der o.g. DIeselpumpe nicht
Ein "Hallo" in die Runde :-) Ich stand vor einem ähnlichen Problem: Ich wollte (will) Die Pumpe einer 5KW China-Diesel-Heizung ausmessen. Zu diesem Zweck habe ich mir schon mal einen Impulsgeber ausgesucht. Fündig wurde ich bei Ali, ein PWM und Pulsgenerator. Der Hintergrund ist: Ich betreibe eine solche Heizung mit einer modifizierten Steuerung (Afterburner von Ray Jones) und würde gerne die Verbrauchsmenge präzisieren. Eine Pumpe zum ausmessen sollte diese Tage kommen... Wie ich allerdings hier herauslese geht meine Idee gar nicht...(?) ...Oder habe ich da was missverstanden??? Gruß, Olli P.S. Der PWM/Impulsgenerator ist ein XK-PP2K - Wenn erwünscht/erlaubt, kann ich auch einen Link zu Ali einsetzen.
Olli schrieb: > und würde gerne die Verbrauchsmenge > präzisieren Dazu musst du nur ein wenig rechnen. Die übliche Pumpe der chin. Dieselheizung fördert pro Puls 0,022 ml. Würdest du also mit 1 Puls/s ansteuern, liegt der Verbrauch pro Stunde bei 0,022 x 3600 = 79,2ml. Das musst du nur noch multiplizieren mit der tatsächlich eingestellten Pulszahl. Meine Heizung lässt als Maximum 5,5 Pulse/s zu, das wären dann (79,2 * 5,5) 435,6 ml/h. John hat eine Serie von Videos zu den Standheizungen gemacht, die praktisch alles erschlägt, was du jemals wissen wolltest: https://www.youtube.com/watch?v=tvwmU_CcmGI Angesteuert werden solche Pumpen mit einem 12V Puls mit etwa 75ms bis 100ms Länge. Das kannste schon selber bauen, aber nötig ist es eigentlich nicht.
Matthias S. schrieb: > Dazu musst du nur ein wenig rechnen. Die übliche Pumpe der chin. > Dieselheizung fördert pro Puls 0,022 ml. Genau das will ich ja Kontrollieren :-) Ich kann ja auch mal 10'000 Pulse "Durchjagen" und dann runterrechnen... Nimmt mich wunder wie genau diese 22ML/1000 Pulse sind...
Olli schrieb: > Ich kann ja auch mal 10'000 Pulse "Durchjagen" und dann > runterrechnen... Macht bei5 Pulsen/s eine gute halbe Stunde und Du mußt natürlich genau mitzählen. Olli schrieb: > Nimmt mich wunder wie genau diese 22ML/1000 Pulse sind Oder halt wie genau und konzentriert Du zählen kannst. ;)
Olli schrieb: > Genau das will ich ja Kontrollieren :-) Warum? Obs nun 22µl oder 22,05µl sind, spielt doch keine Rolle - ändern kannst du es sowieso nicht. Olli schrieb: > Afterburner von Ray Jones Der hat nichts anderes gemacht, als die Kommunikation zwischen Heizung und Bedienfeld zu dekodieren. Die Menge, die die Pumpe fördert, ist dadurch nicht beeinflussbar.
Olli, wenn Du eine Pulsquelle hast und die Pulserate und die Zeit oder eben die Anzahl der Pulse kennst, brauchst Du nur noch eine Waage und die Dichte des Diesels ... oder einen Messbecher .. Moment.. die Dichte bzw das Volumen des Diesels ist ja temperaturabhängig ... Die Pumpe wird je nach Betrieb auch noch warm .... Nach etwas Anpumpen den Versorgungsbehälter wiegen, pumpen, wiegen? Schöne Sekundenpulse liefert ein GPS (ublog) Modul...und die Zeit auch noch, der Rest kann dann nur noch ungenauer werden :> ;)
Hat bisher überhaupt Jemand meinen Eingangspost richtig gelesen (und verstanden)? - Vielleicht war die Fragestellung unklar (?) Meine Frage war, ob das ansteuern der Pumpe mit einem solchen Gerät (PWM/Impulsgenerator ist ein XK-PP2K) möglich ist oder nicht...
Henrik V. schrieb: > Olli, wenn Du eine Pulsquelle hast und die Pulserate und die Zeit oder > eben die Anzahl der Pulse kennst, brauchst Du nur noch eine Waage und > die Dichte des Diesels ... oder einen Messbecher .. > > Moment.. die Dichte bzw das Volumen des Diesels ist ja > temperaturabhängig ... > Die Pumpe wird je nach Betrieb auch noch warm .... > > > Nach etwas Anpumpen den Versorgungsbehälter wiegen, pumpen, wiegen? > > > Schöne Sekundenpulse liefert ein GPS (ublog) Modul...und die Zeit auch > noch, der Rest kann dann nur noch ungenauer werden :> ;) Danke! Gute Antwort, über Dinge die ich bisher nicht bedacht habe!
kann man hier nicht einfach einen Taster nehmen und z.B. 10 x drücken? Die alten Webasto-Teile die ich kenne - das waren einfach nur Elektromagnete?
Olli schrieb: > Meine Frage war, ob das ansteuern der Pumpe mit einem solchen Gerät > (PWM/Impulsgenerator ist ein XK-PP2K) möglich ist oder nicht... PWM ist nicht geeignet, wenn du sie nicht auf Puls-Pause Modulation umstellen kannst. Denn die Länge des Pulses bleibt immer gleich, nur die Pausenzeit ist variabel. Den entsprechenden Schaltungsteil der Originalansteuerung kennst du ja sicher, ansonsten poste ich gerne mal einen Schaltplan. Heinz R. schrieb: > kann man hier nicht einfach einen Taster nehmen und z.B. 10 x drücken? Durch die Gegen-EMK der Spule ist das nicht ganz trivial, denn der Taster prellt zum einen und zum anderen leidet er heftig unter den Abreissfunken. Und bei 10x drücken sinds erst 0,22ml. Die musste genau ausmessen können.
Matthias S. schrieb: > PWM ist nicht geeignet, wenn du sie nicht auf Puls-Pause Modulation > umstellen kannst. Danke für die sachliche Antwort. Der XK-PP2K kann beides und das (angeblich) bis zu 8A (?) Der kann auch eine vorgegebene Anzahl Pulse abarbeiten, so, dass Mitzählen nicht nötig ist! Wie Henrik V. schrieb wäre da auch noch die Temperatur zu beachten, das lasse ich allerdings erst mal außen vor.. Der Hintergrund des Versuches ist, dass man bei Ray's Steuerung die Pumpmenge eingeben kann und daraus die (bisher) verbrauchte Menge errechnet wird. Da meine Heizung "ab Fass" läuft ist es vielleicht gut diese Werte mal anzuschauen, damit ich bei Abwesenheit weis wie viel Diesel noch im Tank ist und entsprechend Maßnahmen ergreifen kann, falls der Tank leer geht...
Olli, wenn Dein Pulsegenerator diesem https://gotronik.pl/images/zk-pp2k-sterownik-pwm.pdf entspricht, dann sollte das klappen. bei 9999 Pulsen max (im Zählmodus) empfehle ich eine genaue Waage, ein Thermometer und einen Messbecher. Mit Meßbecher, Thermometer und Waage die Dichte bestimmen. Dann n mal 9999 Pulse pumpen und dann mit der Waage die gepumpte Masse bestimmen. Über die Dichte in Volumen umrechnen.... Viel Spaß Wieviel du Pumpen musst, hängt von der Genauigkeit der Waage ab (oder wie genau Du das Volumen bestimmen willst), und schau in Materialtabellen nach, wie groß die Volumenänderung Deines Pumpmediums im Temperaturbereich der praktischer Anwendung ist. alles nach der zweiten Stelle wird sehr Aufwendig ;)
Olli schrieb: > damit ich bei Abwesenheit weis wie viel Diesel noch im Tank > ist und entsprechend Maßnahmen ergreifen kann, falls der Tank leer > geht. Je nachdem, wieviel du von Afterburner implementiert hast, bietet die Software auch eine 'Leer' Warnung. So wie ich die Software verstanden habe, geht das zumindest mit einem Schwimmerschalter.
Henrik V. schrieb: > Olli, wenn Dein Pulsegenerator diesem > https://gotronik.pl/images/zk-pp2k-sterownik-pwm.pdf > entspricht, dann sollte das klappen. Ist genau DAS Teil :-) Was Waagen angeht, bin ich gut ausgestattet... Allerdings denke ich, dass die Temperatur da am Ende nicht mehr große Unterschiede macht (Zumindest bei Diesel/Heizöl) - bei Benzin wohl anders... Mir geht es mehr darum herauszufinden wie präzise diese Pumpen sind: angegeben sind 22 ML aber was ist die tatsächliche Förderung? - 20ML, 22 ML, oder eher 25 ML ? Matthias S. schrieb: > Je nachdem, wieviel du von Afterburner implementiert hast, bietet die > Software auch eine 'Leer' Warnung. So wie ich die Software verstanden > habe, geht das zumindest mit einem Schwimmerschalter. Ich habe mir erlaubt eine komplette Steuerung von Ray zu kaufen (Hatte passende ECU). - Diese "Errechnet" den Verbrauch anhand des vorgegebenen Wertes (22ML default) Vermutlich könnte man auch einen Schwimmerschalter anschließen, ich habe mich damit jedoch noch nicht wirklich beschäftigt... Die Steuerung soll mir eigentlich nur eine in meiner Abwesenheit zuverlässige Frostschutzlösung sein!
Matthias S. schrieb: > Durch die Gegen-EMK der Spule ist das nicht ganz trivial, denn der > Taster prellt zum einen und zum anderen leidet er heftig unter den > Abreissfunken. Und bei 10x drücken sinds erst 0,22ml. Die musste genau > ausmessen können. naja, es gibt für alle möglichen ströme Taster Bevor ich hier mit Funktionsgenerator usw anfange würde ich halt 100 x drücken Olli schrieb: > Mir geht es mehr darum herauszufinden wie präzise diese Pumpen sind: > angegeben sind 22 ML aber was ist die tatsächliche Förderung? - 20ML, 22 > ML, oder eher 25 ML ? ohne das Teil zu besitzen - die sind sehr genau Ich vermute Du bist etwas verwirrt durch das ganze Zeug mit PWM; Funktionsgenerator, .... So eine Pumpe pumpt einfach bei jedem Schließen des Tasters / anlegen von Strom Ihren Inhalt in den Schlauch, füllt sich dann von neuem Das ist keine Raketenwissenschaft Wenn da 22mL steht, du 10 x drückst hast 220ml 220ml sollte man mit einem Messbecher genau genug nachmessen können, ansonsten drück halt 100 Mal, dann sind es 2,2l
Heinz R. schrieb: > Das ist keine Raketenwissenschaft > Wenn da 22mL steht, du 10 x drückst hast 220ml Da steht zwar oft 22ml drauf, in Wirklichkeit sind es aber 22µl, also 0,022ml pro Puls - wie jetzt schon oft geschrieben hier. Das entspricht auch meinen eigenen Messungen. Aber dabei war es mir auch egal, obs nun genau 22µl oder 22,05µl sind. Errechneter Verbrauch stimmt jedenfalls recht gut mit den Markierungen auf meinem Tank überein.
Matthias S. schrieb: > Eine H-Brücke ist nicht nötig. > https://www.mikrocontroller.net/articles/Relais_mit_Logik_ansteuern > Man kann den Takt beliebig erzeugen, braucht aber in jedem Fall eine > starke Endstufe. Spule nicht braten lassen, sondern die Impulse auf > <150ms begrenzen. Und mit nem Arduino (Programm gibt es fertig in den Beispielen), plus Poti, ist das sogar einstellbar. Ansonsten das einfache "Blink-Program" und du bist fertig. Mit dem Ne555 beeindruckt du vielleicht ein bisschen mehr. Bei unseren Abgasreinigern sind die auch drin und machen tatsächlich ca. 2hz.
Matthias S. schrieb: > Errechneter Verbrauch stimmt jedenfalls > recht gut mit den Markierungen auf meinem Tank überein. Danke für diese Info. - Werde trotzdem mal testen, will ja auch etwas spielen :-) Die Anschaffung der "Afterburner" Steuerung ist eigentlich nicht nötig, spart aber einiges an Heizöl bei Abwesenheit und schont somit die Umwelt! (Was eigentlich alleine schon die Heizung tut, im Vergleich zu einem Einzelölofen den ich in den 90-ern in einer Wohnung hatte: 7KW und 10 - 20 Liter AM TAG!!! (20 Liter bei Aussentemperaturen von -15 bis -20 °C) Die Dieselheizung läuft in einem Wohnwagen, welchen ich bei -24°C (2011) mit einer 2,5KW Gasheizung noch angenehm warm bekommen habe und verbraucht bei -10 ca. 3-4 Liter am Tag... Klar ist der Wohnwagen deutlich kleiner als eine Wohnung, aber entsprechend sehr schlecht gedämmt!
Olli schrieb: > Die Dieselheizung läuft in einem Wohnwagen, welchen ich bei -24°C (2011) > mit einer 2,5KW Gasheizung noch angenehm warm bekommen habe und > verbraucht bei -10 ca. 3-4 Liter am Tag... Du kannst den Diesel auch einfach in einer Schale verbrennen - was mt den Abgasen passiert sei dahin gestellt Aber jeglicher Kamin oder sonst was macht es nur Schlechter was die Effizienz betrifft
Diese Chinadinger haben einen "Auspuff" welcher die Abgase aus dem Wohnwagen leitet. Werde diese Tage mal die Abgastemperatur messen, mal schauen was da verloren geht... Auf Youtube gibt es etliche Videos wo die Leute versuchen mit wärmetauschern am Auspuff noch das letzte rauszuholen, das sieht jedoch zum Teil doch eher abenteuerlich aus! Bevor ich jetzt diesen Thread allzuweit abzudriften lasse, sage ich erst mal Danke für die Info, dass ich meine Pumpe (sobald sie denn da ist) mit dem Pulsgenerator testen kann.
Von der Effizienz sehen die Dieselheizungen nicht so schlecht aus. In jedem Liter Diesel stecken etwa 9,8kWh und meinen Messungen zufolge kommen davon etwa 80-85% als Heissluft raus. Die restlichen Prozente gehen als Abgashitze verloren. Das mit dem Wärmetauscher habe ich auch schon angedacht, ist aber eine Gratwanderung, weil zuviel darf man da auch nicht abzapfen, sonst versottet der Auspuff. Alles in allem bei den derzeitigen Brikettpreisen eine echte Alternative, um die Bude zu heizen. Kostet zwar immer noch etwa das doppelte, macht aber viel weniger Dreck und Schlepperei. Nur das CO² ist halt das Problem, aber das ist bei den Briketts nicht besser. Und Diesel ist immer verfügbar, während es z.B. letzten Winter überhaupt keine Briketts gab.
Hallo zusammen ich habe hier so eine 12V Dosierpumpe liegen und einen XK-PP2K Controller. Ich bekomme zwar damit die Pumpe sowohl mit PWM und auch mit Pulse die Pumpe notdürftig ans laufen. Kann mir vielleicht einer konkret helfen wie man das Teil richtig einstellt?
Marc schrieb: > Kann mir vielleicht > einer konkret helfen wie man das Teil richtig einstellt? Fast der ganze Thread hier behandelt diese Frage. Endstufe, Freilaufdiode, Pulse mit 75-120ms und einstellbarer Pausenzeit. Nicht PWM verwenden, sondern Pulse, also PPM.
Matthias S. schrieb: > Marc schrieb: >> Kann mir vielleicht >> einer konkret helfen wie man das Teil richtig einstellt? > > Fast der ganze Thread hier behandelt diese Frage. Endstufe, > Freilaufdiode, Pulse mit 75-120ms und einstellbarer Pausenzeit. Nicht > PWM verwenden, sondern Pulse, also PPM. So wie in dem Anhang?
Heinz R. schrieb: > Marc schrieb: >> So wie in dem Anhang? > > nein, einfach einen Taster dran, 1 x drücken sind x ml SPrit Die soll kontinuierlich fördern….
Dann muß sie halt kontinuierlich takten. Die geförderte Menge eines einzelnen Taktes ist durch die Baugröße der Pumpe vorgegeben und läßt sich nicht ändern. Nur die Frequenz ändert dann die Menge.
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Thomas R. schrieb: > Dann muß sie halt kontinuierlich takten. Die geförderte Menge eines > einzelnen Taktes ist durch die Baugröße der Pumpe vorgegeben und läßt > sich nicht ändern. Nur die Frequenz ändert dann die Menge. Das ist mir klar deswegen benötige Hilfe den Controller (XK-PP2K) richtig zu konfigurieren.
das ist ein PWM-Controller Der arbeitet z.B. mit 1000Hz - vermutlich viel mehr - viel zu schnell für Deine Anwendung Du brauchst was das im Bereich von ca. 0,2 bis 2 Hz arbeitet Impulsgeber ist das Stichwort...
Marc schrieb: > So wie in dem Anhang? Lies die Schei$$ Anleitung. Mit den Bildchen kommen wir nicht weiter. Du musst den Modus Pulse wählen und eine Pulslänge von etwa 100ms einstellen. Die Zeit zwischen den Pulsen ist die Fördermenge. Je öfter die Pulse kommen, desto mehr wird gefördert. Prinzipbedingt fördern diese Pumpen immer Häppchen und sind nicht kontinuierlich. Die Heizungen z.B. würden auch mit kontinuierlicher Förderung gar nicht funktionieren. Heinz R. schrieb: > Du brauchst was das im Bereich von ca. 0,2 bis 2 Hz arbeitet Die chin. Dosierpumpen sind bis zu 5 Hz tauglich. Nach unten gibt es keine Grenze.
Das steht doch alles in der Anleitung vom ZK-PP2K drin? Über ein Forum kann man schlecht den Finger auf den Tasten führen....
Thomas R. schrieb: > Das steht doch alles in der Anleitung vom ZK-PP2K drin? Aber es gibt kein Video auf Tiktok...
H. H. schrieb: > Thomas R. schrieb: >> Das steht doch alles in der Anleitung vom ZK-PP2K drin? > > Aber es gibt kein Video auf Tiktok... Ich hab keine richtige Anleitung. Spst
Marc schrieb: > Ich hab keine richtige Anleitung Und offensichtlich auch nicht danach gegoogelt, das sollen wohl die Foristen für dich übernehmen.
Marc schrieb: > XK-PP2K Controller Laut Bild https://www.mikrocontroller.net/attachment/687191/IMG_3851.jpeg ZK-PP2K Z!=X https://www.ledsales.com.au/pdf/ZK-PP2K.pdf Lies die Schei$$ Anleitung.
Chris K. schrieb: > Lies die Schei$$ Anleitung. nein, lies sie nicht lass generell die Finger von solchen Sachen Entweder hast ne riesen Diesel-Sauerei in der Bude - oder überall Benzin und es fackelt alles ab Mit so Zeug spielt man nicht wenn man keine Ahnung hat
> Spst
Ach doch, ich find schon, daß er das gründlich ausprobieren sollte, ich
sponsor ihm auch 5 Liter Benzin ...
Hier sieht man mal wieder schön, dass der Threadersteller keinerlei Eigeninitiative an den Tag legt, um sein Wissen zu erweitern. Wie wäre es denn mal sich mit den Datenblättern der Pumpe und des Impulsgenerators zu befassen? Im Datenblatt der Pumpe steht mit Sicherheit einiges drinnen: - Versorgungsspannung - Stromaufnahme - Windungswiderstand - Fördermenge pro Pumpenhub - minimale Impulslänge ggf. abhängig von Viskosität - etc. Diese Anforderungen definieren die Ansteuerung und danach sucht man sich die ein passende Impulsformerstufe aus, welche die Impulse erzeugen kann und eine passende Endstufe/Schaltelement, was mit induktiven Lasten klarkommt und möglichst verschleißfrei arbeitet. Ich habe eine Steuerung umgesetzt, die mittels solcher Membranpumpen Druckgefäße mit Über- bzw. Unterdruck beaufschlagt hat, um durch den Differenzdruck eine Tinte zum Drucken durch einen Druckkopf zu bewegen. Das ist Industrieelektronik, die 24/7 sehr zuverlässig läuft. Ich erinnere mich, dass die Pumpen von KNF waren und in dieser Ausführung ein minimale Taktzeit von 100 ms hatten. Das ist die Zeit, welche die Membran benötigt das Medium zu fördern, nachdem sich der Stößel in der Pumpe bewegt hat. Damit waren bis zu 5 Hübe/s möglich, was auch den Anforderungen des TE entspricht. In dieser Steuerung wurde jedoch nur Luft als Medium gefördert, die einen sehr geringen Widerstand für die Membran bietet, solange die Pumpe nicht an ihrer Druckgrenze betrieben wird, denn dann nähert sich die Fördermenge gegen Null. Die minimale Einschaltzeit ist gleichzeitig auch die minimale Ausschaltzeit (50 % Duty Cycle), denn die Membran muss sich ja auch zurück bewegen und auch die Ventile innerhalb des Pumpenkopfes bewegen sich und müssen vor dem nächsten Pumpenhub in Ruhelage sein. Es kann (wird) also sein, dass die minimale Impulslänge sich mit steigender Viskosität des Fördermediums ebenfalls erhöht. Ansteuerung war High-Side bei 24 VDC über einen Infineon ProFET (ITS711L1). Diese bieten Anstiegszeitbegrenzung (EMV-Veträglichkeit) sowie Diagnose wie Kurzschluss gegen GND/V+. Das wäre aber Overkill in dieser Anwendung. Ein N-Kanal-FET, der die Low-Side schaltet inkl. Freilaufdiode reicht hier vollkommen aus! Ob da nun ein Arduino zur Ansteuerung dran hängt oder ein NE555, ist da erstmal egal, viele Wege führen nach Rom! Der Begriff PWM ist hier falsch gewählt, wenn es eine Stößelpumpe ist. Eine Pumpe ,die über einen DC-Elektromotor eine Nockenstößelpumpe antreibt, kann man mit PWM in der Drehzahl und damit in der Fördermenge regeln. Es ist im Fall der einfachen Stößelpumpe Puls-Pausen-Modulation mit fester oder eng variabler Impulsbreite. Hausaufgaben: - Verstehen, wie die Pumpe arbeitet (Datenblatt) und welches Timing man einhalten muss - Verstehen, wie man mit einem elektronischen Schalter genau diese Wellenform erzeugt - Herausfinden, wie man die Impulse synthetisieren kann (NE555 oder Arduino/Mikrocontroller/Gatter etc) inkl. Varianz der Pausenlänge und hoffentlich mit einer Begrenzung in der Frequenz, sodass die Minimalzeiten nicht unterschritten werden und die Pumpe nicht außerhalb ihrer Specs betrieben wird Wenn mir ein Azubi auf diese Aufgabe, die zugegebenermaßen innerhalb einer Ausbildung nicht ganz einfach, aber dennoch lösbar ist, mir nur eine fertige Baugruppe von AliExpress vorlegen würde, dann wäre er durchgefallen! - Es geht nicht darum die Pumpe irgendwie an's Laufen zu bringen, sondern zu verstehen, was dort passiert, das Problem analysiert und in kleinere Probleme zerlegt wird und für jedes Problem eine Lösung erarbeitet wird. Das heißt notfalls sich mit Dingen zu beschäftigen, von denen man noch gar keine Ahnung hat. Das Gebaren des TE hier alles vorgekaut haben zu wollen und dann noch beleidigend zu werden, ist hier völlig deplatziert! - Er sollte seine grauen Zellen etwas anstrengen und die Lösung versuchen zu erarbeiten, anstatt irgendwelche Videos anzuschauen und versuchen etwas nachzubauen, was andere erarbeitet haben. Das ist die Denkweise, die ich von einem angehenden Mechatroniker erwarte, zumindest in Ansätzen. Er sollte Ahnung von Mechanik und Elektrotechnik ggf. Elektronik haben und wissen wie ein BJT oder MOSFET funktioniert. Ahnung, die ihm fehlt, erarbeitet er sich. Sven Edit: Ich sehe gerade, dass hier irgendwer einen alten Thread wiederbelebt hat... Meine Meinung gilt im übrigen auch für den Leichenschänder. ;)
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Heinz R. schrieb: > oder überall Benzin > und es fackelt alles ab Die chin. Doserpumpen bitte nicht für Benzin/Super verwenden. Das schmiert die Pumpe nämlich nicht und davon hängt die Lebensdauer der Pumpe ab.
Egal, solange bis die Bude in Vollbrand steht wirds schon halten.
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