Forum: Offtopic Quo vadis, Deutschland?


Announcement: there is an English version of this forum on EmbDev.net. Posts you create there will be displayed on Mikrocontroller.net and EmbDev.net.
von Np R. (samweis)


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Im vergangenen Jahr war ich auf der Suche nach einem 
Batterie-zu-Batterie-Lader und habe bei zwei deutschen "Herstellern" 
zwei identische Geräte entdeckt. Sogar die Handbücher waren identisch - 
einschließlich der Druckfehler.
Da einer der Fehler ein Zahlendreher bei für mich wichtigen Parametern 
war, habe ich beide "Hersteller" kontaktiert um sicherzustellen, dass es 
wirklich ein Druckfehler war.
Einer der Hersteller bestätigte nach etwa zwei Wochen, dass es ein 
Druckfehler war.
Beim anderen, der sich sogar als "Entwickler und Hersteller" 
bezeichnete, bekam ich gleich Antwort vom Chef persönlich. 
Ein-Mann-Weltunternehmen halt.
Der Mann verteidigte den Fehler als "besonderes Feature". In der 
Diskussion ergab sich ein derart mangelhaftes Physik-Verständnis, dass 
er unmöglich "Entwickler" sein konnte.

Und siehe da... etwas später finde ich diese Geräte bei Aliexpress mit 
dem freundlichen Angebot, sie mit einem Firmen- und Typaufdruck nach 
meinen Wünschen zu versehen.
Na, merkwürdig. Nun entwickeln die Chinesen, und die Deutschen verkaufen 
nur noch China-Produkte als eigene Leistung? Ein Einzelfall?

Wohl nicht. Gerade schaue ich nach Solarreglern.
Da gibt es absolut baugleiche von Büttner-Elektronik (inzwischen zu 
Dometic gehörend) und Votronic. Auch die Handbücher sind 95% identisch 
(bis auf die Art.Nr. und das Copyright, das beide für sich in Anspruch 
nehmen).

Dann gibt es auf Aliexpress Geräte mit denselben Abmessungen, denselben 
technischen Daten und demselben Layout der Hauptplatine (Steckverbinder 
usw. alle am selben Platz). Das Gehäuse ist etwas einfacher, rechteckig, 
z.B. MPPT5025A-DUO. "Hersteller" Minerals, Olys, Y-Solar usw.
Minerals bietet an, das Gerät auf Wunsch zu customizen, das Gehäuse zu 
ändern, zu bedrucken usw.
Davon haben offenbar einige Gebrauch gemacht:
Bei Reimo/Carbest, Ective und Microcharge.de findet man die Dinger im 
bedruckten China-Gehäuse.

1 Produkt - 8 "Hersteller" - Preise zwischen 64€ und 350€?

Was muss ich jetzt daraus schließen?

1. Technik ist heute grundsätzlich OpenSource. Patente waren gestern.
2. Der deutsche Entwickler geht vor die Hunde, weil deutsche Kollegen 
den Markt mit China-Kopien fluten und Deutschland geltendes Recht noch 
nicht einmal im eigenen Land durchsetzen kann.
3. Es gibt keinen deutschen Entwickler. Entwickelt wird in China. 
Deutsche "Hersteller" verkaufen die China-Produkte unter eigenem Namen.

Was ist jetzt "Original" und was "Fälschung"?

von Michael B. (laberkopp)


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Np R. schrieb:
> 3. Es gibt keinen deutschen Entwickler. Entwickelt wird in China.
> Deutsche "Hersteller" verkaufen die China-Produkte unter eigenem Namen.

Das ist in vielen Fällen so.

Schon lange.

Denk an die HiFi-Industrie.

Das Zeug kam seit den 70gern eher aus Japan.

Das erschreckende ist aber:

Wir KÖNNEN es in vielen Fällen einfach nicht mehr.

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Also ich konstruiere Dir ohne Probleme einen DC/DC-Lader, der eine 
Batterie aus einer anderen laden kann. Du sagst mir was Du brauchst bzw. 
was das Ding können soll und ich bau Dir sowas. Wenn Du willst sogar 
komplett mit Entwicklung der Platine, galvanischer Trennung und daß das 
Ding alle Tests besteht, die man so braucht.

Einziger Haken: Ich wette mit Dir, Du willst das nicht bezahlen.

von Cyblord -. (cyblord)


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Ben B. schrieb:
> Einziger Haken: Ich wette mit Dir, Du willst das nicht bezahlen.

Letztlich spielt es aber keine Rolle, ob die Entwicklung nicht möglich, 
oder nicht wirtschaftlich ist.

von Np R. (samweis)


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Ben B. schrieb:
> Also ich konstruiere Dir ohne Probleme einen DC/DC-Lader, ...

> Einziger Haken: Ich wette mit Dir, Du willst das nicht bezahlen.

OK, wenn das nun andeuten sollte, wie hochtechnologisch wertvoll Deine 
Arbeit ist, dann bin ich natürlich vor Ehrfurcht erstarrt.

Aber vielleicht darf ich da mal etwas Luft ablassen:
Leistung ist Arbeit pro Zeit.
Wenn es in Deutschland nur noch Arbeiter und Minderleister gibt, dann 
sind wir am A... Ende.
Es ist ja egal, ob Du irgendeine Aufgabe überhaupt nicht hinbekommen 
hast, weil zu dämlich, oder ob es ewig gedauert und ein Vermögen 
gekostet hat, weil zu lahmarschig und zu teuer.

Oder mit anderen Worten:
Wenn "Wirtschaft" in Deutschland irgendwann so aussieht, dass ein Teil A 
der Bevölkerung dem Teil B China-Produkte als "deutsche Markenware" 
andreht und sich vom Gewinn bei Teil B Dienstleistungen kauft, also der 
Verkäufer (Teil A) sich vom Friseur (Teil B) die Haare schneiden lässt, 
der sich vom Erlös dann wieder China-Produkte kauft, dann....

... dann freut sich er Chinese über Deinen Haarschnitt, denn er ist der 
einzige, der dabei gewinnt, und er bestimmt wie viel Du und der Friseur 
verdienen.

... dann geht das zwar eine Weile gut und niemand merkt etwas - aber nur 
solange es der Chinese erlaubt.

von Hannes J. (Firma: _⌨_) (pnuebergang)


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Heul leise.

von Gerald K. (geku)


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Michael B. schrieb:
> Wir KÖNNEN es in vielen Fällen einfach nicht mehr.

Wir konzentieren uns um die "Neue Kultur" und die will sowieso niemand 
kopieren.

von Michael B. (laberkopp)


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Np R. schrieb:
> ... dann geht das zwar eine Weile gut und niemand merkt etwas - aber nur
> solange es der Chinese erlaubt.

Den Zustand haben wir schon lange,

ob Computer-Chips oder Covid-Masken oder Seltene Erden.

von Al. K. (alterknacker)


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Gerald K. schrieb:
> Wir konzentieren uns um die "Neue Kultur" und die will sowieso niemand
> kopieren.

..also Deutschland geht den Bach runter, und wir sitzen auch noch in der 
ersten Reihe.
Es ist schade das ich das wahrscheinlich nicht mehr erleben darf.

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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> OK, wenn das nun andeuten sollte, wie hochtechnologisch wertvoll
> Deine Arbeit ist, dann bin ich natürlich vor Ehrfurcht erstarrt.
Das hat damit nichts zu tun. Ich wollte nur sagen ich kann das ohne 
jedes Problem, aber wenn Du das möchtest, dann wirds eben deutsch teuer. 
Das ist noch nicht mal meine Entscheidung, sondern wenn Dir eine Firma 
meine Dienste anbietet, für die sie mir letztendlich vielleicht 20..25 
Euro pro Stunde bezahlt, wirst Du dafür 150..200 Euro pro Stunde 
abdrücken dürfen, damit die vielen kleinen Patschhändchen, die das Geld 
auf dem Weg in meine Tasche durchlaufen muß, auch alle wohl gefüllt 
sind.

Und dann gehts mit der Produktion weiter, die Teile- und 
Fertigungskosten machen den geringsten Wert des Endprodukts aus. Viel 
mehr bleibt bei irgendwelchen Dienstleistern (Stichwort bspw. WEEE/EAR), 
Firmengewinn, Steuern und letztlich den Zwischenhändlern hängen.

So, und nun kommst Du und sagst mir, was ich dagegen machen soll.

> Aber vielleicht darf ich da mal etwas Luft ablassen:
Gerne, wenn's Dir danach besser geht...
Um was anderes geht's Dir ja sowieso nicht.

von Robert K. (Firma: Zombieland) (rko)


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Np R. schrieb:
> Davon haben offenbar einige Gebrauch gemacht:
> Bei Reimo/Carbest, Ective und Microcharge.de findet man die Dinger im
> bedruckten China-Gehäuse.
wenn Du clever bist, läßt Du Dir das Zeug aus China schicken.
Du siehst am Gehäuse, daß die Produktion in China stattfindet ... und 
dann mußt Du eben sehen wie Du das mit dem Zoll, etc. hinbekommst.
Oder eben teurer beim deutschen Zwischenhandel kaufen - dann zahlst Du 
eben mehr und die machen die Dienstleistung für Dich.

Np R. schrieb:
> Oder mit anderen Worten:
> Wenn "Wirtschaft" in Deutschland irgendwann so aussieht, dass ein Teil A
> der Bevölkerung dem Teil B China-Produkte als "deutsche Markenware"
> andreht und sich vom Gewinn bei Teil B Dienstleistungen kauft, also der
> Verkäufer (Teil A) sich vom Friseur (Teil B) die Haare schneiden lässt,
> der sich vom Erlös dann wieder China-Produkte kauft, dann....
Haare Schneiden, usw. können sie nicht auslagern - das ist immer noch 
Dienstleistung.
Die Produktion (Scheren, Haarzubehör, usw.,usw.) aber ist keine 
Dienstleistung und das wird eben der neue Standard - die Produktion wird 
outgesourct.
Die Produktion findet in China statt und hier dann nur noch 
Dienstleistung + Beamte + Kontrolle + ein paar Firmensitze der 
Großkonzerne und die üblichen medialen Weichspüler.
So ist das eben mit "Quo vadis, Deutschland?"

: Bearbeitet durch User
von Np R. (samweis)


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Ben B. schrieb:
> Um was anderes geht's Dir ja sowieso nicht.

Doch, eigentlich schon.
Vielleicht hat ja jemand Erkenntnisse und kann mir sagen, was denn nun 
eigentlich das "Original" ist:

Büttner Elektronik MT-MPP250

Votronic MPP250 Duo Dig

MPPT5025A-DUO auf Ali, von Minerals, OLYS, usw...

Ective DSC25

Carbest Dual 851002

...

Hab' ich wen vergessen?

Büttner hat ja inzwischen auf MT-MPP260 aufgebohrt, d.h. 10W mehr. Heißt 
das, die sind der eigentliche Entwickler? Haben die weiterentwickelt?
Oder haben die einfach nur gemerkt, was sowieso schon jeder wusste, 
nämlich dass man da auch mehr dranhängen kann?

von Patrick L. (Firma: S-C-I DATA GbR) (pali64)


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Np R. schrieb:
> 3. Es gibt keinen deutschen Entwickler.

Nicht ganz richtig,
Aber sehr dünn gesät ;-)

Ich bin einer davon, wobei das ein echter Kampf ist...
In CN kriegst du Subventionen, in DE Kriegst du Zusatzsteuern wenn du es 
im eigenen Land entwickelst.

Und wirst vom Kunden noch angemacht:
Kunde: XY ist Billiger...
Wir: Ja billiger aber nicht günstiger...
Kunde: Hä?

Dennoch sind wir Stur und machen Alles in DE!

:-D

von Bernd G. (Firma: Bannerträger des Fortschritts) (berndg)


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Kaufe einfach bei mir!
Alles 100% deutsch.
Bis auf das Gehäuse (HU, RO).
Bis auf die Widerstände, CN.
Bis auf die Kondensatoren, CN.
Bis auf die Dioden, CN.
Bis auf die LED, CN.
Bis auf die Induktivitäten, CN.
Bis auf die Schaltkreise, CN, TW, US, MY.
Bis auf die Optoteile, PH.
Bis auf die Sicherung, CN.
Aber: die Leiterplatte ist echt doitsch. Und die Klemmenblöcke.
Gefertigt in Ostberlin.
In der Schweiz als "Swiss made" verkauft.

von Michael W. (michael_w385)


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Michael B. schrieb:
> Np R. schrieb:
>> ... dann geht das zwar eine Weile gut und niemand merkt etwas - aber nur
>> solange es der Chinese erlaubt.
>
> Den Zustand haben wir schon lange,
>
> ob Computer-Chips oder Covid-Masken oder Seltene Erden.

Das sind leider die Auswirkungen einer jahrzehntelang fehlgesteuerten 
Dieselauto-Nation-Förderpolitik, in der alles was nicht AUTO ist, nicht 
gefördert und teilweise sogar vom Management verammscht und nach China 
verkauft wird. Obama hat wenigstens noch versucht zu helfen:

https://www.scmp.com/news/china/economy/article/2051421/obama-blocks-chinese-takeover-german-semiconductor-company

: Bearbeitet durch User
von Patrick L. (Firma: S-C-I DATA GbR) (pali64)


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Bernd G. schrieb:
> Bis auf die/das ....
Gehäuse, Hessen Taunus (ab 2023 auch in NRW)
Widerstände, Hessen Frankfurt
Kondensatoren, Hessen Frankfurt
Dioden, Hessen Frankfurt
LED, Bayern Ansbach und CH, Aargau und Zürich (ab 2023 auch in NRW)
Induktivitäten, Bayern Ansbach und CH, Basel
Schaltkreise, Hessen Frankfurt und Taunus und CH, Zürich Aargau und 
Lausanne (ab 2023 auch in NRW)
Optoteile,  Hessen Taunus und CH, Zürich und Aargau (ab 2023 auch in 
NRW)
Sicherung, Hessen Taunus und CH, Aargau und Basel
Leiterplatte, Würth Elekttronik 74676 Niedernhall
Klemmenblöcke, Hessen Taunus und Bayern Ansbach (ab 2023 auch in NRW)

Bernd G. schrieb:
> Kaufe einfach bei mir!
Geht nicht, beliefern keine Privatkunden :-(

: Bearbeitet durch User
von DANIEL D. (hiege) Benutzerseite


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Also meine Prognose ist mal wieder wir wissen nicht wie schlimm es ist. 
Weil man ja im Endeffekt nicht weiß wie oft Müll gekauft wird, und wie 
oft gute hochwertige Produkte gekauft werden.

Ich glaube die Qualität lebt noch, welche Massen die Qualität suchen und 
kaufen ist halt unbekannt. Oder wie viel Prozent China billig Produkte 
kaufen

von Np R. (samweis)


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Ben B. schrieb:
>> Aber vielleicht darf ich da mal etwas Luft ablassen:
> Gerne, wenn's Dir danach besser geht...
Ach so, ich schrieb nicht "Dampf ablassen" sondern "Luft ablassen", 
nämlich Dir. Aber Du hast es gar nicht gemerkt. ;-)
Auch nicht schlimm.

Mich interessiert einfach: Was ist da eigentlich passiert? Wie kommen 8 
"Hersteller" zu demselben Produkt? Zu Preisen von 64 bis 350 Euro?

1. Einer hat's entwickelt, und die anderen bauen in Lizenz? Aber wieso 
lässt er dann zu, dass das Zeugs für 20% verscherbelt wird?
2. Der Chinese hat's geklaut und die anderen deutschen "Hersteller" 
verkaufen das Piraten-Produkt aus China frech vor der Nase des 
ursprünglichen Entwicklers? Und der wehrt sich nicht?
3. Der Chinese hat's entwickelt und die deutschen "Hersteller" verkaufen 
das Produkt, mit dem sie nicht mehr konkurrieren können, als eigene 
Marke? Und der letzte macht's Licht aus?

von Michael B. (laberkopp)


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Np R. schrieb:
> 3. Der Chinese hat's entwickelt und die deutschen "Hersteller" verkaufen
> das Produkt, mit dem sie nicht mehr konkurrieren können, als eigene
> Marke? Und der letzte macht's Licht aus?

Das ist schon aus.

Der normale faule Deutsche kann sich nicht mal mehr die Miete oder gar 
ein Haus leisten, geschweige denn den Strom oder das Gas dazu.

Dafür kauft der Chinese unsere Luxusautos und Gucci & Co.

von Fpgakuechle K. (fpgakuechle) Benutzerseite


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Np R. schrieb:

> 1. Technik ist heute grundsätzlich OpenSource. Patente waren gestern.
Kompletter Mumpitz. Schon weil man aus einem Patent heraus kein Produkt 
nachbauen kann, weil dazu braucht es auch qualifizierte und motivierte 
Produktionsmitarbeiter, Lernkurve etc.. Schau Dir Russland an, da hat es 
jede Menge genielae Köpfe aus der Sowjetzeit, aber weil die halbe 
Belegschaft nur am Wodka saufen ist, können die nur noch Murks zum Mond 
schiessen.

2018: 
https://www.watson.ch/international/russland/272128233-video-zeigt-explosion-der-sojus-rakete-roskosmos-chef-sieht-ursache-in-falschem-werkzeug

2013 
https://scilogs.spektrum.de/go-for-launch/proton-fehlstart-weitere-informationen/

> 2. Der deutsche Entwickler geht vor die Hunde, weil deutsche Kollegen
> den Markt mit China-Kopien fluten und Deutschland geltendes Recht noch
> nicht einmal im eigenen Land durchsetzen kann.

Das ist ganz klar von einem geschrieben der nicht die leiseste Ahnung 
hat. Mal eben nicht nur auf Consumerscheiß schauen sondern auch auf 
Technik die wirklich funktionoeiren muß wie bspw. Medizintechnik. Da hat 
es jede Menge Produkhaftungsregelungen und anderes (bspw EMV, EN 60601) 
und da drohen ernsthafte Konsequenzen bei Nichtbeachtung.

> 3. Es gibt keinen deutschen Entwickler. Entwickelt wird in China.
> Deutsche "Hersteller" verkaufen die China-Produkte unter eigenem Namen.
Nochmals, da schreibt einer ohne den geringsten Einblick in die hiesige 
"Entwicklerszene". Viel was in China produziert wird, geschieht nach 
ausländischen Konstruktionszeichnungen, bspw. PCB.. Vom deutschen Lümmel 
hingerotzt kann aber auch der Chinese nicht mehr die Qualität/Funktion 
"hineinzauber" die der Entwickler 'vergessen' hat.

von ●DesIntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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in der Zeit, als man in England ein
"Made in Germany"
auf die Kisten gepappt hat,
dürften die Diskussionen ziemlich ähnlich gewesen sein.

nur eben nicht Online ;-)

von Fpgakuechle K. (fpgakuechle) Benutzerseite


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●DesIntegrator ●. schrieb:
> in der Zeit, als man in England ein
> "Made in Germany"
> auf die Kisten gepappt hat,
> dürften die Diskussionen ziemlich ähnlich gewesen sein.

Immer wenn Idioten eine Diskussion führen wird die Diskussion idiotisch.

> nur eben nicht Online ;-)
Online finden besonders viele Idioten zusammen und verzapfen gemeinsam 
bullshit. Das ist der Preis der Medienfreiheit.

von Michael B. (laberkopp)


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Fpgakuechle K. schrieb:
> Schon weil man aus einem Patent heraus kein Produkt
> nachbauen kann, weil dazu braucht es auch qualifizierte und motivierte
> Produktionsmitarbeiter, Lernkurve etc.. Schau Dir Russland an, da hat es
> jede Menge genielae Köpfe aus der Sowjetzeit, aber weil die halbe
> Belegschaft nur am Wodka saufen ist, können die nur noch Murks zum Mond
> schiessen.

Wie üblich nur dummes Geschwätz

https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/schneller-schlau/so-viel-mehr-alkohol-trinken-die-deutschen-als-die-russen-16077041.html
https://www.kenn-dein-limit.info/news/artikel/umdenken-in-russland-weniger-alkohol-laengeres-leben.html

Hier sitzen die Säufer.

Fpgakuechle K. schrieb:
> Das ist ganz klar von einem geschrieben der nicht die leiseste Ahnung
> hat. Mal eben nicht nur auf Consumerscheiß schauen sondern auch auf
> Technik die wirklich funktionoeiren muß

Nochmal so ein Bullshit. Vergleiche Tesla gegen VW. Ein Model 3 fährt, 
ein Id.3 bleibt liegen.

Immerhin: Als man das 10 Millarden teure James Webb ins Weltall 
schiessen wollte, hat man die Ariane gewählt, weil die am 
zuverlässigsten fliegt.

von Robert K. (Firma: Zombieland) (rko)


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Fpgakuechle K. schrieb:
>> 1. Technik ist heute grundsätzlich OpenSource. Patente waren gestern.
> Kompletter Mumpitz. Schon weil man aus einem Patent heraus kein Produkt
> nachbauen kann, weil dazu braucht es auch qualifizierte und motivierte
> Produktionsmitarbeiter, Lernkurve etc.. Schau Dir Russland an, da hat es
> jede Menge genielae Köpfe aus der Sowjetzeit, aber weil die halbe
> Belegschaft nur am Wodka saufen ist, können die nur noch Murks zum Mond
> schiessen.
Das stimmt so nicht:
Ein Industrie-Patent hat nur eine minimale Schutzzeit (ich glaube 2 
Jahre?) und ab dann kann munter kopiert werden, weil sich eine 
erweiterte Laufzeit des Schutzes einfach nicht lohnt.
Bei TV/Musik bzw. generell Kunst sieht das komplett anders aus - da 
haben auch die Nachfahren was von ... die Gesangsfuzzies aka Künstler 
verdienen sich dumm und dämlich.
Was Rußland anbelangt: die sind schon fit, nur müssen die unendlich 
improvisieren wegen Resourcen- und vor allen Dingen Geldmangel - der 
Rubel ist nicht viel wert ... davon kann man nicht viel kaufen.
Außerdem steckt bei denen nach dem Ende der Sowjetunion immer die Mafia 
mit drin.


> 2018:
> 
https://www.watson.ch/international/russland/272128233-video-zeigt-explosion-der-sojus-rakete-roskosmos-chef-sieht-ursache-in-falschem-werkzeug
meine Worte - keine Resourcen (Werkzeug) vorhanden, also wird 
improvisiert ... und das geht auch manchmal schief.


>> 2. Der deutsche Entwickler geht vor die Hunde, weil deutsche Kollegen
>> den Markt mit China-Kopien fluten und Deutschland geltendes Recht noch
>> nicht einmal im eigenen Land durchsetzen kann.
das ist normal wegen auslaufenden Patentschutz!

> Das ist ganz klar von einem geschrieben der nicht die leiseste Ahnung
> hat. Mal eben nicht nur auf Consumerscheiß schauen sondern auch auf
> Technik die wirklich funktionoeiren muß wie bspw. Medizintechnik. Da hat
> es jede Menge Produkhaftungsregelungen und anderes (bspw EMV, EN 60601)
> und da drohen ernsthafte Konsequenzen bei Nichtbeachtung.
Medizintechnik allein wird hier nicht zum Überleben reichen - es sei 
denn wir machen den Alleingang und eröffnen die totale Corona-Republik 
:-)

>> 3. Es gibt keinen deutschen Entwickler. Entwickelt wird in China.
>> Deutsche "Hersteller" verkaufen die China-Produkte unter eigenem Namen.
na und? Das nennt man Standortvorteil!

> Nochmals, da schreibt einer ohne den geringsten Einblick in die hiesige
> "Entwicklerszene". Viel was in China produziert wird, geschieht nach
> ausländischen Konstruktionszeichnungen, bspw. PCB.. Vom deutschen Lümmel
> hingerotzt kann aber auch der Chinese nicht mehr die Qualität/Funktion
> "hineinzauber" die der Entwickler 'vergessen' hat.
Hier unterschätzt Du die Chinesen gewaltig - das vor 10 Jahr mal so, da 
war Ramsch angesagt, mittlerweile ist die Qualität sehr gut.
Mittlerweile werden auch aus China schon Produkte ausgelagt, weil die 
Herstellung in China zu teuer wäre.

von Kara B. (Firma: ...) (karabenemsi)


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Robert K. schrieb:
> Ein Industrie-Patent hat nur eine minimale Schutzzeit (ich glaube 2
> Jahre?) und ab dann kann munter kopiert werden, weil sich eine
> erweiterte Laufzeit des Schutzes einfach nicht lohnt.

Keine Ahnung aber trotzdem rumschwadronieren:

"Die Laufzeit eines Patentes beträgt 20 Jahre gerechnet ab dem Tag nach 
der Anmeldung"

aus https://de.wikipedia.org/wiki/Patentrecht_(Deutschland)

Kein Wunder, daß es mit DE bergabgeht, wenn man selbst nicht in der Lage 
ist, einfachste Infromationen zu beschaffen.

von Gustav K. (hauwech)


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Michael B. schrieb:
> Das erschreckende ist aber:

Dass der deutsche Rechtsstaat (oder was das sein soll) bei dem bunten 
Treiben zuschaut.

Selber erlebt mit einem Produkt im 4-stelligen Euro Bereich: Im 
Werbe-Flyer "Made in Germany" mit wehender Deutschlandflagge - und es 
kommt ein Produkt 100% Made in China. Die Nummer kann man heute 
ungestraft abziehen.

von Patrick L. (Firma: S-C-I DATA GbR) (pali64)


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Gustav K. schrieb:
> - und es
> kommt ein Produkt 100% Made in China. Die Nummer kann man heute
> ungestraft abziehen.

Na ja du kennst:
"Wo kein Kläger da kein Richter"

Aber rechtlich gesehen sehr, sagen wir mal Porös,
Denn es kann tatsächlich hier in DE Zusammengebaut werden das CN Teil 
und darf dann auch "Made in Germany" drauf stehen, Weil:
Das heißt ja nichts andere wie "Zusammengebaut/bzw Gemacht in 
Deutschland"

Ob jetzt das nur das Anschrauben der Frontplatte betrifft,
Oder nur das PCB eingesteckt wurde....

Das ist so schwammig, das "Made in Germany", dass das nicht wirklich was 
mehr bedeutet.

Anders sieht es aus wen steht:
"Designet/Development and Producted in Germany"
Dan muss doch wenigstens, das Engineerings hier in DE gemacht worden 
sein  und die Produktion hier in Deutschland sein.

Dennoch dürfen die Bauteile von, weis der Teufel von woher, kommen und 
die Print in CN oder so hergestellt werden.

Steht "German Quality ..pla bla bla" Drauf,
Dan kann ein findiger Anwalt, bei CN Produkten doch erfolgreich 
prozessieren und hat auch Chancen, zu gewinnen.
Steht sogar "in DE zertifiziert", kann bei un-zertifiziertem Gelumpe das 
den Betrieb mal richtig kosten und ins eingemachte gehen.

Das läuft dann schon in Richtung, Urkundenfälschung und 
Wirtschaftskriminalität.

: Bearbeitet durch User
von Michael B. (laberkopp)


Angehängte Dateien:

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Gustav K. schrieb:
> und es kommt ein Produkt 100% Made in China.

Sei froh, dann funktioniert es wenigstens.

Bei 100% Made in Germany kommt sonst so was...

Nein, die Kiste ist nicht billig.

: Bearbeitet durch User
von Thomas U. (charley10)


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Robert K. schrieb:
...
...
> Haare Schneiden, usw. können sie nicht auslagern - das ist immer noch
> Dienstleistung.
> Die Produktion (Scheren, Haarzubehör, usw.,usw.) aber ist keine
> Dienstleistung und das wird eben der neue Standard - die Produktion wird
> outgesourct.
> Die Produktion findet in China statt und hier dann nur noch
> Dienstleistung + Beamte + Kontrolle + ein paar Firmensitze der
> Großkonzerne und die üblichen medialen Weichspüler.
> So ist das eben mit "Quo vadis, Deutschland?"

Das Ziel wurde doch schon Ende der 70er groß angekündigt: 
"Dienstleistungsgesellschaft" - Jeder bescheißt Jeden, ohne etwas zu 
produzieren... Davon wird in Zukunft die Bude auch nicht warm!
Eine ähnlich Frage stellt sich mir regelmäßig, wenn das Thema 
Dekarbonisierung und Stahlerzeugung mit H2 groß angekündigt wird. Die 
Reduktion des Erzes mit H2 ist o.k. Aber woher kommen dann die unbedingt 
notwendigen, bis 2% C im Stahl?

Beitrag #6943382 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Thomas U. (charley10)


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Gustav K. schrieb:
> Michael B. schrieb:
>> Das erschreckende ist aber:
>
> Dass der deutsche Rechtsstaat (oder was das sein soll) bei dem bunten
> Treiben zuschaut.
>
> Selber erlebt mit einem Produkt im 4-stelligen Euro Bereich: Im
> Werbe-Flyer "Made in Germany" mit wehender Deutschlandflagge - und es
> kommt ein Produkt 100% Made in China. Die Nummer kann man heute
> ungestraft abziehen.

Wenn die Verpackung in D vollbiologisch-esoterisch hergestellt und das 
'Produkt' hier darin eingewickelt wurde, ist das doch o.k.?!
wer ironie findet...

Beitrag #6943386 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Np R. (samweis)


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Oh, wie schön!
Fpgakuechle K. schrieb:
> Kompletter Mumpitz.
Fpgakuechle K. schrieb:
> Das ist ganz klar von einem geschrieben der nicht die leiseste Ahnung
> hat.
Da hat also einer geantwortet, der so richtig Ahnung hat - und es hat 
gerade mal dazu gereicht, meine drei Antwortvorschläge unsachlich zu 
verreißen.

Nur auf die richtige Lösung von dem "Ahnungsvollen" wartet man 
vergeblich. Das wäre ja auch konstruktiv gewesen... und Konstrukteure 
gibt's wohl nur noch in China.

Na, Hauptsache, Du hast Dich ausgetobt.

Wie kommt es denn jetzt dazu, dass 1 Produkt in Deutschland von 8 
verschiedenen angeblichen "Herstellern" oder gar "Entwicklern" angeboten 
wird zu Preisen zwischen 64 und über 300 Euro?

Und wer ist der Urheber?

Wohin trage ich als Kunde denn mein Geld, wenn ich Produktpiraterie 
nicht fördern möchte?

: Bearbeitet durch User
von Wendels B. (wendelsberg)


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Np R. schrieb:
> Wohin trage ich als Kunde denn mein Geld, wenn ich Produktpiraterie
> nicht fördern möchte?

In die Kneipe. :-)

von Bernd G. (Firma: Bannerträger des Fortschritts) (berndg)


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> Und wer ist der Urheber?

Das ist genau wie bei meinen Erzeugnissen. Es gibt mindestens vier große 
Verkäufer, die diese Erzeugnisse für sich reklamieren und unter ihrem 
Namen verkaufen. Zu Preisen wie im Westen und weit darüber. Jeder 
kassiert selbstverständlich anders ab.
Genauso wie ich, ist auch der chinesische Urheber bzw. Hersteller dem 
Endkunden unbekannt.
Ich klebe jedem Kunden dessen gewünschtes Logo drauf.
Und nun?

von Thomas U. (charley10)


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Wendels B. schrieb:
> Np R. schrieb:
>> Wohin trage ich als Kunde denn mein Geld, wenn ich Produktpiraterie
>> nicht fördern möchte?
>
> In die Kneipe. :-)

Noch besteht die Chance, dass das Bier in D gebraut wurde. Noch...

von Robert K. (Firma: Zombieland) (rko)


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Kara B. schrieb:
> Keine Ahnung aber trotzdem rumschwadronieren:
selber auch keine Ahnung, aber Wikipedia-Jünger ... nach dem Motto:
da steht immer die Wahrheit

> "Die Laufzeit eines Patentes beträgt 20 Jahre gerechnet ab dem Tag nach
> der Anmeldung"
erstens beträgt die Schutzdauer BIS zu 20 Jahre und zweitens ist noch 
offen wie weit das weltweit gilt!
Ein Patent kostet und ein weltweites Patent geht richtig ins Geld.

> aus https://de.wikipedia.org/wiki/Patentrecht_(Deutschland)
richtig: Patentrecht_Deutschland!
und was meinst Du wohl was die Chinesen und andere in Ihren eigenen Land 
so machen - nennt sich reverse engineering ... so haben sie dann das 
Pilotprojekt von Siemens übernommen und Transrapid Shanghai selber 
NACHgebaut mit kleinen Modifikationen, so umgeht man Patentschutz locker 
... keine 20 Jahre!

> Kein Wunder, daß es mit DE bergabgeht, wenn man selbst nicht in der Lage
> ist, einfachste Infromationen zu beschaffen.
Ja, Du Wikipedia-Jünger, selber null Ahnung von der Praxis, aber 
Wikipedia als eigenen Lückenfüller für alles und nichts zitieren!
Mein Vater hat verschiedene Patente in der chemischen Industrie 
entwickelt - Deine 20 Jahre Schutz kannst Du knicken - das ist BIS ZU 
und das kostet dann auch satt jedes Jahr so daß es eben nicht lohnt! ... 
deswegen gibt's ja auch Gebrauchsmusterschutz, Patentanwälte, die nur 
davon leben, usw., usw. ...
Mr. Wikipedia-Schlaubert!

von Kara B. (Firma: ...) (karabenemsi)


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Robert K. schrieb:
> selber auch keine Ahnung, aber Wikipedia-Jünger ... nach dem Motto:
> da steht immer die Wahrheit

Für intellektuell Herausgeforderte gerne noch ein paar alternative 
Quellen ander Länder:

Artikel 63
Laufzeit des europäischen Patents
Art. 2, 167

(1) Die Laufzeit des europäischen Patents beträgt zwanzig Jahre, 
gerechnet vom Anmeldetag an.

https://www.epo.org/law-practice/legal-texts/html/epc/1973/d/ar63.html

"Laufzeit eines US-Patents 20 Jahre"

http://thot-patent.de/us-patente.html

Es kann ja vorkommen, daß man wie du keine Ahnung hat. Aber dann noch 
unfähig sein, sich zu informieren...

von (prx) A. K. (prx)


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Thomas U. schrieb:
>> In die Kneipe. :-)
>
> Noch besteht die Chance, dass das Bier in D gebraut wurde. Noch...

Der Versuch, mexikanisches Bier einzuführen, ist allerdings bereits 
gescheitert. Chinesische Hacker haben erreicht, dass es mittlerweile aus 
Belgien kommt.

von Robert K. (Firma: Zombieland) (rko)


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Kara B. schrieb:
> Es kann ja vorkommen, daß man wie du keine Ahnung hat. Aber dann noch
> unfähig sein, sich zu informieren...
Meister, mein Vater hat ein paar Patente in der chemischen Industrie 
gemacht ... die verfallen schneller als Du denkst!
Insbesondere wenn sie weltweit gelten sollen und Du nicht dafür massiv 
zahlst - da ist nichts mit 20 Jahren Schutz! BIS ZU und das "bis zu" 
kostet soviel, daß es gar nicht lohnt, schon gar nicht weltweit! Wenn Du 
5 Jahre Schutz (weltweit) hast, dann bist Du schon gut.
Du hast Null Ahnung von der realen Praxis, sondern bist reiner 
Wikipedia-Theoretiker und das merkt man!
Den Schutz mußt Du nämlich auch durchsetzen ... kleiner Weltverbesserer.

von Kara B. (Firma: ...) (karabenemsi)


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Robert K. schrieb:
> Meister, mein Vater hat ein paar Patente in der chemischen Industrie
> gemacht ... die verfallen schneller als Du denkst!

Ja, dein toller Papa. Demnächst kommt noch dein großer Burder zum 
Beschützen des kleinen Roberts.
Du hast behauptet, daß Industriepatente nur 2 Jahre gelten. Und das ist 
BULLSHIT.

Wenn man selbst die Patente z.B. durch Nichtbezahlung der Gebühren 
verfallen lässt, ist das die alleinige Entscheideung des Patentinhabers. 
COMPRENDE?

Robert K. schrieb:
> Du hast Null Ahnung von der realen Praxis, sondern bist reiner
> Wikipedia-Theoretiker und das merkt man!

Und du ein Schwadronierer ohne jegliche Ahnung. Du warst ja nicht mal in 
der Lage Wikipedia zur Bildungssteigerung deinerseits zu bedienen. Von 
den anderen Quellen ganz zu schweigen.

von Robert K. (Firma: Zombieland) (rko)


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Kara B. schrieb:
> Ja, dein toller Papa. Demnächst kommt noch dein großer Burder zum
> Beschützen des kleinen Roberts.
> Du hast behauptet, daß Industriepatente nur 2 Jahre gelten. Und das ist
> BULLSHIT.
ich habe gesagt: ich 'glaube' 2 Jahre - kann auch 4 oder 5 Jahre sein, 
aber keinesfalls viel länger, das weiß ich sehr sicher! ... dann lohnt 
es nämlich überhaupt nicht mehr !!!!!
Du kannst zwar theoretisch bis 20 Jahre ausdehnen, aber dann zahlst Du 
Dich dumm und dämlich - besonders wenn weltweit und nicht NUR 
Deutschland.
Dein bekna**ter Wikipedia Artikel bezieht sich auf Deutschland! - DU 
mußt aber weltweit für jedes Land löhnen und dann sieht das ganz anders 
aus Meister Wikipedia.

> Wenn man selbst die Patente z.B. durch Nichtbezahlung der Gebühren
> verfallen lässt, ist das die alleinige Entscheideung des Patentinhabers.
> COMPRENDE?
Witzbold und purer Theoretiker - darum geht es aber in der Praxis 
!!!!!!!
NUR DARUM!
Ein Künstler-Fuzzi ist da ganz klar im Vorteil, da gilt nämlich was 
anderes.

> Und du ein Schwadronierer ohne jegliche Ahnung.
Du hast Null Ahnung von der Praxis und plusterst mit 
Wikipedia-Kenntnissen rum, die schöne Theorien aufstellen.
Ein Industrie-Patent gilt nur in der Theorie lange, in der Praxis aber 
nicht.

>  Du warst ja nicht mal in
> der Lage Wikipedia zur Bildungssteigerung deinerseits zu bedienen. Von
> den anderen Quellen ganz zu schweigen.
Und DU hast den Wikipedia-Artikel auch nicht vollständig gelesen - BIS 
ZU kann sehr viel heißen, Mr. Theoretiker!
Weißt Du überhaupt was ein Patent-Anwalt ist ?
Der macht nichts anderes den ganzen Tag!
Und die Gegenseite hat auch welche !!!!
So kompliziert ist nämlich die Materie und das gibt Dein Pillepalle 
Artikel gar nicht wieder ... keine Ahnung in welcher Klitsche Du 
arbeitest, mach Dich mal richtig kundig und zwar in der Praxis!

Beitrag #6943756 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Mohandes H. (Firma: مهندس) (mohandes)


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> Wikipedia-Jünger

Weit verbreitetes Phänomen: von nix Ahnung aber immer mitreden. Immer 
das Handy in der Hand bevor selber nachgedacht wird.

Letztens habe ich im Freundskreis eine Knobelaufgabe gestellt. Wie hoch 
ist die (Erd-) Krümmung des Bodensees an der größten Ausdehnung (56 km)? 
Alle hatten, 'kluge' Vorschläge, keiner einen Schimmer.
Alle mit dem Handy in der Hand. Sind es eher mm oder km?

Gibt verschiedene Methoden das zu berechnen (es sind ca. 50 m - daß es 
keine mm sind, kann man schon grob schätzen, wenn man sich die 
Reichweite von Leuchttürmen vorstellt).

Robert K. schrieb:
> Herstellung in China zu teuer

Das ist die Frage: was soll kommen, wenn auch die Werkbank der Welt zu 
teuer wird. Indien strebt auch nach vorne. Afrika? Das wirft die Frage 
auf, ob der Luxus der reichen Welt nicht immer auf Kosten der Ärmsten 
geht.

Der größte Schrottplatz der Welt für Elektronik liegt in Ghana. Dort 
werden, meist von Kindern, Handys & Computer unter fürchterlichen 
Bedingungen recycelt. Oder die Schiffs-Abwrackplätze in Indien, Pakistan 
und Bangladesch, unter ähnlichen Bedingungen.

Also nicht 'quo vadis Deutschland' sondern 'quo vadis Welt'!? 
Globalisierung, ob man sie gut findet oder nicht, ist nicht die Frage, 
denn sie ist Realität. Wohin läuft sie? Damit eng verknüpft ist 
natürlich die Frage wohin es mit Deutschland geht.

von DANIEL D. (hiege) Benutzerseite


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Mohandes H. schrieb:
> Robert K. schrieb:
>
>> Herstellung in China zu teuer
>
> Das ist die Frage: was soll kommen, wenn auch die Werkbank der Welt zu
> teuer wird. Indien strebt auch nach vorne. Afrika? Das wirft die Frage
> auf, ob der Luxus der reichen Welt nicht immer auf Kosten der Ärmsten
> geht.

Polen ist jetzt gerade groß im kommen, Honeywell hat z.b. 
Elektronikproduktion dorthin verlagert. Also von China nach Polen.

: Bearbeitet durch User
von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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DANIEL D. schrieb:
> Also von China nach Polen.

Unter dem Kaczyński-Regime herrschen dort vergleichbare Verhältnisse.

von Percy N. (vox_bovi)


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Robert K. schrieb:
> ich habe gesagt: ich 'glaube' 2 Jahre - kann auch 4 oder 5 Jahre sein,
> aber keinesfalls viel länger, das weiß ich sehr sicher! ... dann lohnt
> es nämlich überhaupt nicht mehr !!!!!
> Du kannst zwar theoretisch bis 20 Jahre ausdehnen, aber dann zahlst Du
> Dich dumm und dämlich

Etwas weniger dämlich wäre es, Tatsachen zu wissen statt sie nur zu 
glauben.

Die ominösen zwei Jahre Shutz entstehen bereits mitxder erstmaligen 
Erteilung des Patentes; danach kann jährlich bis insgesamt 20 Jahre 
verlängert werden.
Wer es gern international mag, der kann sofort ein Europäisches Patent 
beantragen; das ist zunächst zwar teuer und kosten bereits ab dem 
dritten Jahr über 1.500 Euro ( oh weh, welch Aufwand für bis zu zehn 
Ansprüche!), bidtet aber europaweiten Schutz und ist zuletzt sogar 
billiger als das deutsche.

Ob sich dieser Wahnsinnsaufwand im Wert einer besseren Lötstation lohnt, 
muss jeder selbst einschätzen; ua für KMU sind satte Förderungen bis 
fast 18.000 Euro möglich.

Überblick:

https://www.advocado.de/ratgeber/patentrecht/patentanmeldung/patent-anmelden-kosten.html

Robert K. schrieb:
> Bei TV/Musik bzw. generell Kunst sieht das komplett anders aus - da
> haben auch die Nachfahren was von ... die Gesangsfuzzies aka Künstler
> verdienen sich dumm und dämlich.

Die Komponisten schon; da beträgt die Schutzfrist 70 Jahre nach dem 
Ableben des Urhebers.

Bei ausübenden Künstlern (zB Musikern) beträgt die Schutzfrist maximal 
50 bzw 70 Jahre nach dem Ende des Jahres der Aufzeichnung.

Wie wäre es, wenn Du Dich mal schlau machtest, bevor Du Dich hier 
einnässt bei dem Versuch, andere Leute anzupinkeln?

Beitrag #6944144 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Robert K. (Firma: Zombieland) (rko)


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Mohandes H. schrieb:
> Das ist die Frage: was soll kommen, wenn auch die Werkbank der Welt zu
> teuer wird. Indien strebt auch nach vorne. Afrika? Das wirft die Frage
> auf, ob der Luxus der reichen Welt nicht immer auf Kosten der Ärmsten
> geht.
dann geht die Produktion in noch ärmere Länder, aber mit Firmen aus 
China - denn die sind schon in Afrika, usw. vertreten - wir nicht in dem 
Ausmaß!

> Der größte Schrottplatz der Welt für Elektronik liegt in Ghana. Dort
> werden, meist von Kindern, Handys & Computer unter fürchterlichen
> Bedingungen recycelt. Oder die Schiffs-Abwrackplätze in Indien, Pakistan
> und Bangladesch, unter ähnlichen Bedingungen.
Das sieht China anders und irgendwie auch richtig - die mischen sich 
nicht in die politischen Verhältnisse anderer Länder ein, sondern 
betrachten nur den wirtschaftlichen Nutzen.

> Also nicht 'quo vadis Deutschland' sondern 'quo vadis Welt'!?
Du kannst die Welt nicht verbessern, das geht schlicht nicht.

> Globalisierung, ob man sie gut findet oder nicht, ist nicht die Frage,
> denn sie ist Realität. Wohin läuft sie?
Genau, Globalisierung konnte man auch nicht verhindern, obwohl sie 
falsch ist und vor allen sich klimatechnisch absolut zerstörerisch 
auswirkt - da wird einfach weggesehen und Globalisierung für gut 
befunden par or­d­re du muf­ti.

> Damit eng verknüpft ist
> natürlich die Frage wohin es mit Deutschland geht.
weiter bergab Richtung Schwellenland - wir haben ja jetzt schon laut 
Medien den Notstand (kritische Infrastruktur, Kliniken am bzw. über dem 
Limit, Mangel hier, Mangel da, usw.).
Typisch für ein Schwellenland, das auch nicht klarkommt!

von Kara B. (Firma: ...) (karabenemsi)


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Robert K. schrieb im Beitrag #6944144:
> mach doch nicht Dein Problem zu meinen.

Also noch Schüler.

Robert K. schrieb im Beitrag #6944144:
> Du kommst hier rein in die Diskussion sofort rotzfrech mit der
> Brechstange anstatt höflich auf einen möglichen Fehler hinzuweisen!

Ach, jetzt auf einmal doch ein Fehler deinerseits. Die Einsicht hat aber 
gedauert.

Robert K. schrieb im Beitrag #6944144:
> Mit linksideologischen Gutmenschen, die Ihr Sendungsbewußtsein penetrant
> vertreten diskutiere ich nicht.

Ja, die Einsicht argumentativer Unterlegenheit bwz. Unwissenheit ist 
bitter.

von Thorsten O. (Firma: mechapro GmbH) (ostermann) Benutzerseite


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Hallo Patrick,

Patrick L. schrieb:
> Aber rechtlich gesehen sehr, sagen wir mal Porös,
> Denn es kann tatsächlich hier in DE Zusammengebaut werden das CN Teil
> und darf dann auch "Made in Germany" drauf stehen, Weil:
> Das heißt ja nichts andere wie "Zusammengebaut/bzw Gemacht in
> Deutschland"
>
> Ob jetzt das nur das Anschrauben der Frontplatte betrifft,
> Oder nur das PCB eingesteckt wurde....
>
> Das ist so schwammig, das "Made in Germany", dass das nicht wirklich was
> mehr bedeutet.

Frei nach dem Motto: Besser eine starke Behauptung als ein schwaches 
Argument?!

Was als Herkunftsland eines Produktes gilt ist klar geregelt. Das hängt 
davon ab, wo die meiste Wertschöpfung stattfindet.

Die Schrittmotoren, die ich von LAM Technolgies vertreibe, sind z.B. 
Made in China, obwohl die Endproduktion und Qualitätsprüfung in Italien 
stattfindet. Der Wertschöpfungsanteil der Einzelteile ist aber höher. 
Bei Motoren mit IP54 und integriertem Encoder, aber gleichem Grundmotor 
ist es andersherum, die gelten als Made in Italy.

Mit freundlichen Grüßen
Thorsten Ostermann

von Robert K. (Firma: Zombieland) (rko)


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Percy N. schrieb:
> Etwas weniger dämlich wäre es, Tatsachen zu wissen statt sie nur zu
> glauben.
Das ist eigentlich auch schon ein Frechheit!
wie man in den wald hineinruft so schallt es heraus, merk Dir das 
gefälligst mal.
Ich habe erstens gesagt "ich glaube" (das impliziert schon Unsicherheit) 
... DANN kann man freundlich darauf hinweisen, daß das wohl eine 
Fehleinschätzung ist, anstatt wie ein Blockwart bzw. wie ein K*ckvogel 
hier loszulegen !!!

Und zweitens hat Dein Busenfreund Kara B. eben nicht erwähnt, daß es 
sich eben nur um Patentschutz "für Deutschland" (und nicht weltweit) und 
dann eben "bis zu 20 Jahre" handelt ... und dann sieht die Sachlage in 
der PRAXIS eben etwas anders aus.
Aber wahrscheinlich bist Du wie Kara B. auch zu dämlich das zu kapieren, 
weil Du Theorie mit Praxis 100% gleichsetzt.
Ihr habt beide keine Patente gemacht, führt Euch aber auf wie 
aufgeplusteste allwissende HB-Männchen!

> Die ominösen zwei Jahre Shutz entstehen bereits mitxder erstmaligen
> Erteilung des Patentes; danach kann jährlich bis insgesamt 20 Jahre
> verlängert werden.
> Wer es gern international mag, der kann sofort ein Europäisches Patent
> beantragen; das ist zunächst zwar teuer und kosten bereits ab dem
> dritten Jahr über 1.500 Euro ( oh weh, welch Aufwand für bis zu zehn
> Ansprüche!), bidtet aber europaweiten Schutz und ist zuletzt sogar
> billiger als das deutsche.
Hast Du schon Patente gemacht?
Ich nehme an NEIN - daher eine schöne Theorie und der Amtsschimmel 
wiehert.
Nur die Praxis ist eben etwas anders - Beispiel: Transrapid Shanghai - 
einfach copy&paste von den Chinesen ... die Technik kommt aber von 
Siemens!
Die müßte immer noch geschützt sein, ODER ???
Also vergiß den lächerlichen europäischen Markt.

> Ob sich dieser Wahnsinnsaufwand im Wert einer besseren Lötstation lohnt,
> muss jeder selbst einschätzen; ua für KMU sind satte Förderungen bis
> fast 18.000 Euro möglich.
Die "Anträge" dazu müssen aber geprüft und genehmigt werden ... das 
dauert und wer tritt dann in Vorkasse ?!


> Die Komponisten schon; da beträgt die Schutzfrist 70 Jahre nach dem
> Ableben des Urhebers.
und wie findest Du das?

> Bei ausübenden Künstlern (zB Musikern) beträgt die Schutzfrist maximal
> 50 bzw 70 Jahre nach dem Ende des Jahres der Aufzeichnung.
und "bis zu" 20 Jahre für ein Industriepatent - aber nur nach 
"deutscher" Gesetzgebung ... europaweit oder gar "weltweit" sieht das 
anders aus!

> Wie wäre es, wenn Du Dich mal schlau machtest, bevor Du Dich hier
> einnässt bei dem Versuch, andere Leute anzupinkeln?
Wie wäre es, wenn Du mit Deinem Busenfreund Kara B. einen 
Gutmenschenverein aufmachst - vielleicht habt Ihr ja beide die linke 
Ideologie tief verinnerlicht!
Im rotzigen Tonfall seid Ihr Euch ja beide einig, insofern paßt es.

: Bearbeitet durch User
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


Angehängte Dateien:

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Kara B. schrieb:
> (1) Die Laufzeit des europäischen Patents beträgt zwanzig Jahre,
> gerechnet vom Anmeldetag an.

Trotzdem ist das so nicht richtg, weil die Laufzeit kommt nur zustande, 
wenn Du das Patent immer wieder nach wenigen Jahren verlängerst und 
jeder Verlängerung ist wesentlich teurer als die Vorhergehende. Die 
Wahrheit liegt immer bei dem was weggelassen wurde.

Al. K. schrieb:
> Es ist schade das ich das wahrscheinlich nicht mehr erleben darf.

Das geht schneller als Du denkst. Als Bild habe ich etwas aus USA 
angehängt.

Es gibt hier vor allem das Problem, dass vieles derart reguliert ist, 
dass ein neues Produkt gar nicht mehr einführbar ist. Die Risikosumme 
der Produkthaftungsversicherung wäre häufig so hoch, weil es noch keine 
Erfahrungswerte gäbe, dass es sinnvoller wäre ein Produkt erst mal in 
China produzieren zu lassen und darauf hoffen, dass genügend in 
Deutschland über AliExpress das Produkt kaufen und nachweislich 
innerhalb von zwei bis vier Jahren keine größeren Schäden entstanden 
wären, sagte mir vor ungefähr zwei Jahren ein Innovationsexperte im 
Zugabteil auf einer Geschäftsreise.

von Cyblord -. (cyblord)


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Dieter D. schrieb:
> Das geht schneller als Du denkst. Als Bild habe ich etwas aus USA
> angehängt.

Das ist Kalifornien. Da ist man so woke dass man keinerlei 
Strafverfolgung mehr braucht. Dann passiert das.

: Bearbeitet durch User
von Kara B. (Firma: ...) (karabenemsi)


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Dieter D. schrieb:
> Trotzdem ist das so nicht richtg, weil die Laufzeit kommt nur zustande,
> wenn Du das Patent immer wieder nach wenigen Jahren verlängerst und
> jeder Verlängerung ist wesentlich teurer als die Vorhergehende. Die
> Wahrheit liegt immer bei dem was weggelassen wurde.

Du kannst noch viel mehr weglassen: Wenn du die Gebühren gar nicht 
bezahlst, bekommst du nicht mal ein Patent. Genausowenig, wenn du gar 
nicht erst einen Neuanmeldungsentwurf einreichst.

von Stefan M. (interrupt)


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Es wird uns überhaupt nichts nützen, gegen China zu hetzen.
Wir brauchen langfristige Pläne, wie wir unsere eigene Wirtschaft und 
Gesellschaft weiter entwickeln und dabei auf Augenhöhe mit anderen 
Mächten zum gegenseitigen Nutzen kooperieren.
Aber leider sind bei uns zunehmend ideologische und destruktive Kräfte 
aktiv.
In den letzten Jahren wurden von der Politik und Teilen der 
"Zivilgesellschaft" systematisch die Voraussetzungen geschaffen, 
Deutschland nachhaltig an die Wand zu fahren.
Gender- statt Maschinenbau-Lehrstühle, Sozialpädagogen statt Ingenieure, 
illegale unqualifizierte Masseneinwanderung in die Sozialsysteme, 
ideologisch motivierte Subventionierung nicht konkurrenzfähiger 
Technologien wie Elektroautos, Deformierung der deutschen Sprache statt 
dem Erlernen von Fremdsprachen und viele weitere links-grüne Verirrungen 
ruinieren unsere Gesellschaft.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Kara B. schrieb:
> Du kannst noch viel mehr weglassen: Wenn du die Gebühren gar nicht
> bezahlst, bekommst du nicht mal ein Patent.

Und hier noch mal etwas was weggelassen wurde: Bei Künstlerinnen und 
Künstlern ist das anders. Da kassiert die GEMA Gebühren und reicht nur 
einen Bruchteil weiter an die Künstlerinnen und Künstler. In dem Falle 
müssen diese so gut wie nichts in Vorkasse aufwenden für den Schutz von 
50...90 Jahren. Übrigens darunter kannst Du schon fallen, obwohl nie 
etwas an Gebühren gezahlt wurde. Das passierte schon freien Künstlern 
durch einen Report im Radioprogramm, die dadurch die GEMA-Freiheit 
einbüßten.

von Patrick L. (Firma: S-C-I DATA GbR) (pali64)


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Ein Patent ist sinnvoll wenn:
a) Du eine kräftige Kriegskasse hast.
b) Du verhindern willst, das jemand anders deine Idee als seine ausgibt.
c) Wen das Produkt eine so große Innovation ist das du Sponsoren findest 
die dir auf Grund des Patentes Geld geben.
d) Du einfach sagen kannst (ich habe ein Patent)
e) Du gute Chanchen hast das Patent zu verkaufen.

Da ich selber über 46 Patente (Teilweise PCT teilweise EU teilweise CH 
Teilweise DE usw. besitze, würde ich mir anmassen zu wissen von was ich 
rede.
Auch ein Gebrauchsmusterschutz kann in vielen Fällen ausreichen, koste 
aber nur ein Bruchteil eines Patentes.

Abgesehen davon, so etwas wie ein Weltpatent, gibt es nicht.
In der Regel macht man zuerst ein PCT danach die Länderbenennungen.
Da musst du aber je nach Anzahl Ländern, bereits mit 6 stelligen € 
rechnen...

von Klaus S. (kseege)


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Habe nicht alle Postings gelesen, aber viel dabei gelacht.

Ich frage mich nur, woher es kommt, daß wir bei diesen schlechten 
Zuständen jedes Jahr von Neuem mit China seit 20 Jahren um den Titel des 
Exportweltmeisters konkurrieren. Bei 80 Millionen gegen 1,3 Milliarden 
Einwohner erzielen wir ähnliche Exportwerte.

Nicht das ich Alles für gut hielte, es ist noch viel Luft nach oben.
Aber dafür braucht man schon ein bißchen Hirnschmalz, und das kann man 
weder im Aldi noch in China kaufen, sonder der Körper produziert es nur 
selber durch ständige Benutzung der grauen Zellen. Ähnlich wie mit den 
Muskeln in der Muckibude :-)))

Nix für ungut
Klaus

von Michael B. (laberkopp)


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Klaus S. schrieb:
> Ich frage mich nur, woher es kommt, daß wir bei diesen schlechten
> Zuständen jedes Jahr von Neuem mit China seit 20 Jahren um den Titel des
> Exportweltmeisters konkurrieren.

Weil bei uns die Arbeitskräfte im internationalen Vergleich so billig 
sind, dank Zeitarbeitssklaven und Dumpingtarifen, dank bulgarischer 
Wanderarbeiter und Geringverdienersubventionen.

In den USA, in Australien, in England, natürlich der Schweiz und 
Luxemburg verdient man leicht doppelt so viel.

Es kann sich kaum noch ein Arbeiter ein Haus oder seine Miete leisten. 
Und mit Strom und Gas sieht es auch mau aus, selbst die reichen Norweger 
subventonieren ihren Strom damit die Bevölkerung ihn sich noch leichten 
kann.

https://businessportal-norwegen.com/2021/12/13/norwegens-regierung-zahlt-haushalten-ausgleich-fuer-hohe-strompreise/

von (prx) A. K. (prx)


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Klaus S. schrieb:
> Ich frage mich nur, woher es kommt

Auf der anderen Seite des Zauns ist das Grass stets grüner. Nicht 
zuletzt, weil man die dortigen Zustände oft nur aus den eigenen Medien 
und allenfalls Urlaub kennt, nicht aber über langjährige Praxis realen 
Lebens verfügt.

Normalerweise wird diese Neigung von Patriotismus in Schach gehalten. 
Man hält zwar die eigenen Zustände für unerträglich, aber nur so lange, 
bis jemand aus Auswärts kommt, der sie kritisiert. Der bezieht dann 
Feuer.

Spezifisch Deutsch könnte sein, dass es diesen Abwehr-Reflex nicht gibt, 
dass auch auswärtige Kritik ausgerechnet von jenen gerne gesehen wird, 
die sich explizit als Patrioten betrachten.

: Bearbeitet durch User
von Robert K. (Firma: Zombieland) (rko)


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Klaus S. schrieb:
> Habe nicht alle Postings gelesen, aber viel dabei gelacht.
Galgenhumor?

> Ich frage mich nur, woher es kommt, daß wir bei diesen schlechten
> Zuständen jedes Jahr von Neuem mit China seit 20 Jahren um den Titel des
> Exportweltmeisters konkurrieren. Bei 80 Millionen gegen 1,3 Milliarden
> Einwohner erzielen wir ähnliche Exportwerte.
es geht nicht allein um Exporte und Unternehmen, die sich aufgrund der 
Exporte dumm verdienen, zumal nur einige wenige Mitarbeiter monetär 
davon profitieren - es gibt auch noch eine Binnenwirtschaft und die 
ächzt aufgrund der hohen Abgaben schon seit einigen Jahren.
Bemerkst Du offenbar nicht, weil Du in einer Blase lebst.

> Nicht das ich Alles für gut hielte, es ist noch viel Luft nach oben.
also noch mehr Steuern und "Abgaben" wegen irgendwelcher 
Gutmenschen-Parolen von oben?

> Aber dafür braucht man schon ein bißchen Hirnschmalz, und das kann man
> weder im Aldi noch in China kaufen, sonder der Körper produziert es nur
> selber durch ständige Benutzung der grauen Zellen.
sehr witzig, wenn Du in der Hierarchie nicht an der richtigen Stelle 
sitzt bzw. nicht im "Amt" bist, dann kannst Du Dir Deinen Hirnschmalz an 
die Backe schmieren - Dein Chefe wird Dir schon sagen wo es lang geht 
... Deine Idee wird niemals verwirklicht oder eine höhere 
Hierarchiestufe greift sie auf und Du gehst leer aus.
In Deutschland ist Microsoft, Apple, usw., usw. jedenfalls nicht 
entstanden - das hat wohl auch Gründe?
Beim Großkonzern an der richtigen Stelle, da kannst Du vielleicht noch 
mit Hirnschmalz bißchen was reißen, ansonsten gibt es hier Dienst nach 
Vorschrift und nicht den american dream - den gibt's (vielleicht noch) 
in USA ... und hier gibt's Hierarchie + Seilschaft-Wohlgefallen + 
Verwaltung.

> Ähnlich wie mit den Muskeln in der Muckibude :-)))
die machen Umsatz ... mit Dummheit und mit Sport verdient man am meisten 
(siehe auch Gehälter unserer Sporthelden) - das war schon immer so.

von Robert K. (Firma: Zombieland) (rko)


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Michael B. schrieb:
> Weil bei uns die Arbeitskräfte im internationalen Vergleich so billig
> sind, dank Zeitarbeitssklaven und Dumpingtarifen, dank bulgarischer
> Wanderarbeiter und Geringverdienersubventionen.
weil vor allen Dingen immer mehr outgesourct wird mit allen Konsequenzen 
+ andere Tricks wie Befristung, usw.,usw.

> In den USA, in Australien, in England, natürlich der Schweiz und
> Luxemburg verdient man leicht doppelt so viel.
das liegt u.a. daran, daß diese Staaten ein knallhartes 
Einwanderungsgesetz haben und Du dort gar nicht so ohne weiteres 
reinkommst.
Entsprechend ist dort auch der Arbeitsmarkt - Inländer hat dort immer 
Vorrang.

> Es kann sich kaum noch ein Arbeiter ein Haus oder seine Miete leisten.
Das ist nicht nur die Unterschicht, sondern mittlerweile auch die 
Mittelschicht.

> Und mit Strom und Gas sieht es auch mau aus, selbst die reichen Norweger
> subventonieren ihren Strom damit die Bevölkerung ihn sich noch leichten
> kann.
Strom + Gas verteuert sich wegen der Gutmenschen-Ziele und der FFF 
Sozialfuzzies.

von (prx) A. K. (prx)


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Robert K. schrieb:
> Entsprechend ist dort auch der Arbeitsmarkt - Inländer hat dort immer
> Vorrang.

Zumindest streitet man in der Schweiz gerne über diesen Punkt, stimmt 
auch mal solcherart ab. Besonders gerne streitet man sich aber mit der 
EU, in deren anderslautendes Regelwerk nicht nur Luxemburg, sondern auch 
die Schweiz eingebunden ist. Der Schweizer Regierung obliegt deshalb 
seit Jahren eine ehrenvolle aber etwas schwierige Quadratur des Kreises.

Die Briten sind mit dem Abschrecken und Rausekeln von Ausländern 
deutlich erfolgreicher, weil nicht mehr vom EU-Regelwerk begrenzt.

: Bearbeitet durch User
von (prx) A. K. (prx)


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Michael B. schrieb:
> Weil bei uns die Arbeitskräfte im internationalen Vergleich so billig
> sind, dank Zeitarbeitssklaven und Dumpingtarifen, dank bulgarischer
> Wanderarbeiter und Geringverdienersubventionen.
>
> In den USA, in Australien, in England, natürlich der Schweiz und
> Luxemburg verdient man leicht doppelt so viel.

Kriegen die Billiglöhner in den USA wirklich so mehr als hier, dass sie 
davon problemlos leben können?

von Klaus S. (kseege)


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Robert K. schrieb:
>Klaus S. schrieb:
>> Habe nicht alle Postings gelesen, aber viel dabei gelacht.
>Galgenhumor?

Vielleicht. Ich habe einige Jahre in Portugal gearbeitet. Wenn da eine 
Maschine den Geist aufgab, weil keiner an prophylaktische Wartung 
gedacht hatte (zu teuer!), standen 10 Ingenieure um die Maschine und 
stritten sich, wieso es soweit gekommen war.
Alle hatten recht, jeder mit einem anderen Grund, aber keiner hat was 
gemacht. Jeder wollte Boss sein und die Kommandos geben. Wussten die 
Jungs auch alle selber und haben passende Witze drüber gemacht.

Bei uns werden halt weniger Witze gemacht, dafür wird der Untergang des 
Abendlands beschworen. Ist anders, aber nur äußerlich. Innendrin ist es 
dasselbe, jeder will sich durchsetzen, keiner will eine gemeinsame 
Lösung finden.

Just my 2 cents
Klaus

von Percy N. (vox_bovi)


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Dieter D. schrieb:
> Trotzdem ist das so nicht richtg, weil die Laufzeit kommt nur zustande,
> wenn Du das Patent immer wieder nach wenigen Jahren verlängerst und
> jeder Verlängerung ist wesentlich teurer als die Vorhergehende

Unsinn,  ab dem 10. Jahr nicht mehr.

https://www.epo.org/law-practice/legal-texts/html/epc/1973/d/articl2.html

Robert K. schrieb:
>> Die Komponisten schon; da beträgt die Schutzfrist 70 Jahre nach dem
>> Ableben des Urhebers.
>
> und wie findest Du das?
Darum geht es hier nicht, sondern um
>> Bei ausübenden Künstlern (zB Musikern) beträgt die Schutzfrist maximal
>> 50 bzw 70 Jahre nach dem Ende des Jahres der Aufzeichnung.
Insoweit hattest Du völligen Blödsinn verzapft.
>
> und "bis zu" 20 Jahre für ein Industriepatent - aber nur nach
> "deutscher" Gesetzgebung ... europaweit oder gar "weltweit" sieht das
> anders aus!

Unwissenheit ist behebbar, also nicht weiter schlimm, aber 
Unbelehrbarkeit schädigt für's Leben. Irgend jemand sollte sich Sorgen 
um Dich machen.

Robert K. schrieb im Beitrag #6944144:
> Kara B. schrieb:
>
>> Hast Du denn shcon mal in  qualifizierter Position gearbeitet? Immerhin
>> mußt den Ruhm deines tollen Vaters bemühen...
>
> mach doch nicht Dein Problem zu meinen.
> Du kommst hier rein in die Diskussion sofort rotzfrech mit der
> Brechstange anstatt höflich auf einen möglichen Fehler hinzuweisen!
> Mit linksideologischen Gutmenschen, die Ihr Sendungsbewußtsein penetrant
> vertreten diskutiere ich nicht.

Oha, diesen genealogisch fundierten Geltungssnsoruch kennt man zur 
Genüge. "Ich gehöre zum auserwählten Volk", "Mein Vater kann irgend 
etwas,  also bin ich toll" oder "Ich bin stolz, Deeurscher zu sein" - 
das alles heißt dich genau betrachtet sters nur "Ich bin ein armer Tropf 
und habe noch nie etwas auf die Reihe bekommen, aber ich weiß,  wer 
wahrscheinlich mein Vater ist, und in neiner Familie ist das etwas 
Besonderes!"

Robert K. schrieb:
> Percy N. schrieb:
>
>> Etwas weniger dämlich wäre es, Tatsachen zu wissen statt sie nur zu
>> glauben.
>
> Das ist eigentlich auch schon ein Frechheit!
Schaun 'mer mal:
Robert K. schrieb:
> ich habe gesagt: ich 'glaube' 2 Jahre - kann auch 4 oder 5 Jahre sein,
Das klingt eindeutig nach gesicherter Erkenntnis?
> aber keinesfalls viel länger, das weiß ich sehr sicher!
Schön für Dich. Jetzt musst Du nur noch die Patentämter überzeugen.

von Percy N. (vox_bovi)


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(prx) A. K. schrieb:
> Zumindest streitet man in der Schweiz gerne über diesen Punkt, stimmt
> auch mal solcherart ab.

Ja, die Überfremdungsinitiativen haben lange Tradition. Noch älter 
scheint die Devise "Wir wollten Gekd, und jetzt kommen diese Leute!"

>  Besonders gerne streitet man sich aber mit der
> EU, in deren anderslautendes Regelwerk nicht nur Luxemburg, sondern auch
> die Schweiz eingebunden ist. Der Schweizer Regierung obliegt deshalb
> seit Jahren eine ehrenvolle aber etwas schwierige Quadratur des Kreises.

Schon 1937 galt "Der brave Schweizer kann den Jud nicht leiden, jedoch 
sein Gold verwahrt er gern". Pushback ist keine Erfindung der jüngsten 
Vergangenheit.

von Percy N. (vox_bovi)


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(prx) A. K. schrieb:
> Spezifisch Deutsch könnte sein, dass es diesen Abwehr-Reflex nicht gibt,
> dass auch auswärtige Kritik ausgerechnet von jenen gerne gesehen wird,
> die sich explizit als Patrioten betrachten.

Für manche Zeitgenossen scheint sich ein gefühlter Machtzuwachs daraus 
zu ergeben, sich selbst als Geißel des Universums aufzufassen.

von Percy N. (vox_bovi)


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Dieter D. schrieb:
> Und hier noch mal etwas was weggelassen wurde: Bei Künstlerinnen und
> Künstlern ist das anders. Da kassiert die GEMA Gebühren und reicht nur
> einen Bruchteil weiter an die Künstlerinnen und Künstler.

Das betrifft Komponisten und stimmt selbst für diese nur sehr 
eingeschränkt.

von Robert K. (Firma: Zombieland) (rko)


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Percy N. schrieb:
> Unsinn,  ab dem 10. Jahr nicht mehr.
wenn das Wörtchen "ab" nicht wäre :-)

> https://www.epo.org/law-practice/legal-texts/html/epc/1973/d/articl2.html
Dein Link gilt nur für die EU, was aber wenn der Zielmarkt ein ganz 
anderer ist?
Außerdem sieht man im Link, daß es  - für das 10. Jahr und jedes weitere 
Jahr
1065 Euro ... und damit sogar am teuersten ist!
Artikel 86 Absatz 1) Deines Links!
Du liest also noch nicht mal Deinen eigenen Links, denn:
> Unsinn,  ab dem 10. Jahr nicht mehr.
Wie dumm ist das denn dann bitte?

> Darum geht es hier nicht, sondern um
>>> Bei ausübenden Künstlern (zB Musikern) beträgt die Schutzfrist maximal
>>> 50 bzw 70 Jahre nach dem Ende des Jahres der Aufzeichnung.
auch hier schlägst Du Dich mit den eigenen Worten:
bis zu 20 Jahre (Industriepatent, Deutschland)
bis zu 50 Jahre bzw. bis zu 70 Jahre nach Aufzeichnung (Künstler).
Also 30 bzw. 50 Jahre Unterschied - entscheidend sind aber auch hier die 
Kosten, und die blendest Du einfach aus.

> Insoweit hattest Du völligen Blödsinn verzapft.
eher Du, der 30 bis 50 Jahre Unterschied einfach mal wegblendet und die 
Kosten sowieso.

>> und "bis zu" 20 Jahre für ein Industriepatent - aber nur nach
>> "deutscher" Gesetzgebung ... europaweit oder gar "weltweit" sieht das
>> anders aus!
>
> Unwissenheit ist behebbar, also nicht weiter schlimm, aber
> Unbelehrbarkeit schädigt für's Leben. Irgend jemand sollte sich Sorgen
> um Dich machen.
siehe oben, das trifft dann wohl auf Dich zu - selber Unsinn reden, weil 
eigenen Link nicht gelesen; Theoretiker und Praxis ausgeblendet.


> Oha, diesen genealogisch fundierten Geltungssnsoruch kennt man zur
> Genüge. "Ich gehöre zum auserwählten Volk", "Mein Vater kann irgend
> etwas,  also bin ich toll" oder "Ich bin stolz, Deeurscher zu sein" -
> das alles heißt dich genau betrachtet sters nur "Ich bin ein armer Tropf
> und habe noch nie etwas auf die Reihe bekommen, aber ich weiß,  wer
> wahrscheinlich mein Vater ist, und in neiner Familie ist das etwas
> Besonderes!"
soviel Stuß lese ich mir gar nicht durch, das ist einfach nur billig und 
Ausdruck Deines Hass mir gegenüber - wahrscheinlich wegen gekränkter 
Eitelkeit, weil Du mir aus irgendeiner Diskussion was übelgenommen hast 
... einfach nur traurig, wenn man wegen gekränkter Eitelkeit auf 
unverzeihlich abdriftet.

> Schaun 'mer mal:
> Robert K. schrieb:
>> ich habe gesagt: ich 'glaube' 2 Jahre - kann auch 4 oder 5 Jahre sein,
> Das klingt eindeutig nach gesicherter Erkenntnis?
ja und? Das ist die Praxis und nicht die Theorie - es wird kostenmäßig 
viel zu teuer das Patent auf "BIS ZU" 20 Jahre auszudehnen!
DAS geht in der Praxis so nicht und das kapierst Du offenbar nicht oder 
willst es nicht kapieren, weil gedrucktes Papier mit allgemeinen Infos 
ja mehr zählt.
Das ist alles aber nicht so einfach - deswegen heißt es Patentrecht.

>> aber keinesfalls viel länger, das weiß ich sehr sicher!
> Schön für Dich. Jetzt musst Du nur noch die Patentämter überzeugen.
dehnen ist das egal, weil die als Behörde das Geld vom Staat bezahlt 
bekommen, völlig egal was sie leisten.
Der Patentinhaber muß aber löhnen für jedes Jahr - nicht das Patentamt.
Dann muß der Patentinhaber auch klagen, wenn er sein Recht verletzt 
sieht - auch das geht zu Lasten des Patentinhabers je nach Rechtssystem.
Das ist wie Walter Ulbricht: Niemand hat die Absicht eine Mauer zu bauen 
... und damit hat er auch gar nichts falsches gesagt zum Zeitpunkt wo er 
es sagte war diese Aussage 100% korrekt ... genau wie Dein Link vom 
Europäisches Patentübereinkommen - klingt super toll und preiswert, nur 
wenn Du USA/Kanada/Australien mit dabei haben willst, dann wird es 
richtig teuer.
Und die sonstigen Rechtsfinessen kennt auch nur ein spezialisierter 
Anwalt, der hier nicht mitliest.
Auch diesen Sachverhalt blendest Du einfach aus.
Wenn es über ein Unternehmen als Inhaber läuft wird es sogar noch 
komplizierter!
Auch Dir ist offenbar nicht bewußt, daß es ein eigenes Rechtsgebiet - 
PATENTRECHT - gibt ... mit Anwälten, die nur das machen!
... mit ein paar Billig-Links hast Du eine schöne Theorie 
zusammengebastelt, aber mehr auch nicht!
Dein "Wissen" ist also bestenfalls naiv :-)

: Bearbeitet durch User
von Robert K. (Firma: Zombieland) (rko)


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Percy N. schrieb:
....
das Entscheidende ist nur ein Beispiel:
Shanghai Transrapid - das ist kopierte Technik von Siemens!
Die haben es erfunden und die haben die Patente!
Und jetzt fang bitte mal an mit Deinem Patentrecht ):

von Le X. (lex_91)


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(prx) A. K. schrieb:
> Kriegen die Billiglöhner in den USA wirklich so mehr als hier, dass sie
> davon problemlos leben können?

Wenn man ihre drei Jobs zusammenzählt, bestimmt ;-)

Ne im Ernst: mir ist nicht bekannt dass es der Unter- und Mittelschicht 
in Ländern angelsächsischer Prägung mit strengen Migrationsregeln 
irgendwie besser gehen würde als hierzulande.
Wer dazu Zahlen hat, bitte gerne her damit.
Die Probleme sind überall dieselben.

Aber drüben ist das Gras bekanntlich immer grüner und 
Wirtschaftsmigranten waren schon immer ein beliebter Sündenbock (klappt 
ja immernoch, wie man sieht).

: Bearbeitet durch User
von (prx) A. K. (prx)


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: Bearbeitet durch User
von Pandur S. (jetztnicht)


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Naja. Es gab schon Hochkulturen, da waren wir noch auf den Baeumen. Dort 
tragen sie heute Bastroecklein und tanzen fuer die Touristen...

Der Abstieg kann sich allerdings hinziehen. Das roemische Reich ist 
schon seit 2000 Jahren auf dem Abstieg. Zwischendurch durften sie noch 
Abessinien als Kolonie auspluendern. aber auch das ist schon eine Zeit 
her.

Andere haben immer noch eine Folklore wie das Commonwealth laufen um 
sich an die gloorreichen Zeiten der Flotten zu erinnern.

Andere Flotten wurden von obiger Flotte aufgerieben und glauben immer 
noch sie waeren fuer die Welt massgebend. Zumindest duerfen sie in den 
G9 oder so mithelfen Spesen zu verursachen.

Dann gibt es neuere Flotten, (Schreckens-) Flotten, die waren damals 
noch nicht dabei, die sind auch schon etwas grau geworden. Wenn sie sich 
nicht an Atomuboote erinnern wuerden, haetten sie schon lange 
realisiert, dass sie seither im freien Fall sind.

: Bearbeitet durch User
Beitrag #6944884 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Kara B. (Firma: ...) (karabenemsi)


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Robert K. schrieb:
> Und jetzt fang bitte mal an mit Deinem Patentrecht

Zeig doch deinem Papi, wenn er nach Hause kommt und du deine 
Hausaufgaben gemacht hast,  einfach mal deine Postings und lass dir von 
ihm mal alles ganz langsam erklären...

von Percy N. (vox_bovi)


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Robert K. schrieb:
> Dein Link gilt nur für die EU, was aber wenn der Zielmarkt ein ganz
> anderer ist?

Das ist in diesem Zusammenhang gleichgültig, weil Kara und Dieter über 
das Europäische Patent geschrieben hatten. Vernunftbegabte Leser dürften 
nicht nur diesen Umstand bemerkt haben, sondern  auch, dass ich genau 
darauf geantwortet hatte.

Robert K. schrieb:
> Außerdem sieht man im Link, daß es  - für das 10. Jahr und jedes weitere
> Jahr
> 1065 Euro ... und damit sogar am teuersten ist!

Mach Dich mal schlau, was allein das Deutsche Patent zB im 20. Jahr 
kostet.

Robert K. schrieb:
> Wie dumm ist das denn dann bitte?

Ja, das ist in der Tat die Frage, abef nicht allzu lange.

: Bearbeitet durch User
von Percy N. (vox_bovi)


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Robert K. schrieb:
> soviel Stuß lese ich mir gar nicht durch, das ist einfach nur billig und
> Ausdruck Deines Hass mir gegenüber -
Toll, was Du so alles herausfindest, ohne den Text auch nur zu kesen - 
das scheint ganz allgemein Deine präferierte Methode des 
Erkenntnisgewinns zu sein.
> wahrscheinlich wegen gekränkter
> Eitelkeit, weil Du mir aus irgendeiner Diskussion was übelgenommen hast
>
Och nö, Dir kann man doch überhaupt nichts übelnehmen!

von Percy N. (vox_bovi)


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Robert K. schrieb:
> genau wie Dein Link vom Europäisches Patentübereinkommen - klingt super
> toll und preiswert, nur wenn Du USA/Kanada/Australien mit dabei haben
> willst, dann wird es richtig teuer.
Wo hat das hier jemand in Abrede gestellt?
> Und die sonstigen Rechtsfinessen kennt auch nur ein spezialisierter
> Anwalt, der hier nicht mitliest.
Was Du wieder so alles weißt  ...
> Auch diesen Sachverhalt blendest Du einfach aus.
> Wenn es über ein Unternehmen als Inhaber läuft wird es sogar noch
> komplizierter!
> Auch Dir ist offenbar nicht bewußt, daß es ein eigenes Rechtsgebiet -
> PATENTRECHT - gibt ...
Doch, davon habe ich schon mal gehört  ...
> mit Anwälten, die nur das machen!
Das sind keine Rechtsanwälte, sondern Patentanwälte. Rechtsanwälte auf 
dem GRUR-Gebiet beackern ein deutlich weiteres Feld. Leider kann das 
sehr, sehr langweilig sein ...

 Es gibt sogar Leute, die das wissen.

> ... mit ein paar Billig-Links hast Du eine schöne Theorie
> zusammengebastelt, aber mehr auch nicht!
> Dein "Wissen" ist also bestenfalls naiv :-)
Du bist richtig niedlich, wenn Du Dich so aufbläst.

: Bearbeitet durch User
von Robert K. (Firma: Zombieland) (rko)


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Percy N. schrieb:
> Das ist in diesem Zusammenhang gleichgültig, weil Kara und Dieter über
> das Europäische Patent geschrieben hatten.
Irrtum, das war pauschaler Angriff gegen mich!
Und es ist eben auch der Tonfall, der eine Rolle spielt - von der Seite 
blöd kommen lasse ich mir jedenfalls nicht.

> Vernunftbegabte Leser dürften
> nicht nur diesen Umstand bemerkt haben, sondern  auch, dass ich genau
> darauf geantwortet hatte.
Ich habe genug Gegenargumente für die 20 Jahre aufgeführt bzw. BIS ZU 
... selbst das wird ja weggelassen - und zu Transrapid Shanghai wie 
üblich keine Antwort!


> Mach Dich mal schlau, was allein das Deutsche Patent zB im 20. Jahr
> kostet.
steht doch in Deinem Link! Ab dem 10 Jahr wird es teurer.
Du zahlst jedes Jahr und das gilt eben nur für Europa.

> Ja, das ist in der Tat die Frage, abef nicht allzu lange.
siehe Beispiel Transrapid Shanghai, von Siemens geklaut und Percy N. 
pocht auf sein Patentrecht, LOL.

von Robert K. (Firma: Zombieland) (rko)


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Kara B. schrieb:
> Zeig doch deinem Papi, wenn er nach Hause kommt und du deine
> Hausaufgaben gemacht hast,  einfach mal deine Postings und lass dir von
> ihm mal alles ganz langsam erklären...
das ist mir zuviel Kindergarten hier.
Auch für Dich gilt Beispiel Transrapid Shanghai: alles schön geklaut von 
Siemens und Dein Patentrecht ist im A., weil andere Länder, andere 
Regeln :-)

Beitrag #6945241 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Kara B. (Firma: ...) (karabenemsi)


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Robert K. schrieb:
> Auch für Dich gilt Beispiel Transrapid Shanghai: alles schön geklaut von
> Siemens und Dein Patentrecht ist im A., weil andere Länder, andere
> Regeln :-)

Da wurde gar nichts geklaut. Sogar Siemens war beteiligt:

"Die in deutsch-chinesischer Kooperation erstellte Machbarkeitsstudie 
des Maglev wurde veröffentlicht. Gleichzeitig begannen die Verhandlungen 
zwischen Deutschland und China über die Lieferungen der Bauteile und 
Service-Leistungen. Auf deutscher Seite waren die Firmen Max Bögl, 
Siemens AG, ThyssenKrupp Transrapid GmbH und Transrapid International 
GmbH & Co. KG beteiligt. Die Vertragssumme belief sich auf 1,293 
Milliarden DM."

aus https://de.wikipedia.org/wiki/Transrapid_Shanghai

Bitte, bitte frag doch deinen Papi, damit du dich nicht endgültig als 
unbelehrbarer Ignorant entlarfst.

von Robert K. (Firma: Zombieland) (rko)


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Le X. schrieb:
> Ne im Ernst: mir ist nicht bekannt dass es der Unter- und Mittelschicht
> in Ländern angelsächsischer Prägung mit strengen Migrationsregeln
> irgendwie besser gehen würde als hierzulande.
auch das ist ziemlich billig!
Hier in Deutschland gibt man sich damit zufrieden, daß es kein 
Einwanderungsgesetz gibt und das einzigartige Asylrecht ein 
Einwanderungsgesetz auch sinnlos macht und deshalb jeder machen kann wie 
er will (Spurwechsel, usw.,usw.).
Das ist ungefähr so wie wenn Du ins Geschäft gehst und statt zu bezahlen 
einfach mal mit der Ware so rausgehst und jeder findet es gut, weil der 
Schaden ja nicht weiter groß ist und es einen selbst ja auch nicht 
betrifft, LOL :-)

> Wer dazu Zahlen hat, bitte gerne her damit.
> Die Probleme sind überall dieselben.
Ja, ja, alles ist gleich, es lebe der Sozialismus.
Wozu Zahlen bringen, wenn Deine Meiung sowieso feststeht?!

> Aber drüben ist das Gras bekanntlich immer grüner und
> Wirtschaftsmigranten waren schon immer ein beliebter Sündenbock (klappt
> ja immernoch, wie man sieht).
Ja, ja, geh mal in ein anderes Land mit 0 Euro auf Tasche und selbst 
wenn Du mit Geld kommst, bekommst Du vielleicht gar kein Arbeitsvisum, 
usw., usw.
Du kommst eben nicht dauerhaft rein, sondern bestenfalls Urlaub mit Geld 
in der Tasche - nur im dummen Deutschland geht das alles ohne Probleme, 
Spaßvogel.

von (prx) A. K. (prx)


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Robert K. schrieb:
> Das ist ungefähr so wie wenn Du ins Geschäft gehst und statt zu bezahlen
> einfach mal mit der Ware so rausgehst und jeder findet es gut, weil der
> Schaden ja nicht weiter groß ist und es einen selbst ja auch nicht
> betrifft, LOL :-)

https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/rumaenen-und-bulgaren-oft-erfolgreich-am-deutschen-arbeitsmarkt-17709318.html

von Percy N. (vox_bovi)


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Na, so langsam wird es sonnenklar: Definition des Selbstwertes über 
vermeintlich verdienstvolle Abstammung, ausgeprägte Xenoohobie, 
Unbelehrbarkeit und Bildungsaversion, dazu nach Möglichkeit bei Bedarf 
eine Prise Chauvinismus - woher kennt man diese Zusammenstellung wohl?

von Michael B. (laberkopp)


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(prx) A. K. schrieb:
> Kriegen die Billiglöhner in den USA wirklich so mehr als hier, dass sie
> davon problemlos leben können?

McDonalds gilt auch in den USA als schlechte Bezahlung, NewYork als sehr 
teures Pflaster.

https://www.glassdoor.de/Salaries/new-york-city-mcdonalds-crew-member-salary-SRCH_IL.0,13_IM615_KO14,35.htm

Hier bekommt der McDonalds Mitarbeiter etwa die Hälfte, ca 10.23/Stunde 
und damit ebenso nur knapp über dem Mindestlohn.

Der Burger kostet natürlich kaum weniger als in den USA.

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/199335/umfrage/big-mac-index--weltweiter-preis-fuer-einen-big-mac/

Problemlos leben kann kein Mindestlöhner, im Prinzip zahlen die drauf 
für ihre Arbeit.

von Michael B. (laberkopp)


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Robert K. schrieb:
> Auch für Dich gilt Beispiel Transrapid Shanghai: alles schön geklaut von
> Siemens und Dein Patentrecht ist im A., weil andere Länder, andere
> Regeln :-)

Dümmer geht's nümmer.

Ist dir das nicht peinlich, hier deine eklatante Unwissenheit zur Schau 
zu stellen ?

Beitrag #6945283 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Das Beispiel vom Transrapid greift hier ausnahmsweise nicht ganz weder 
für die eine noch die andere Seite. Die Summe beinhaltet außer den 
verkauften Patenten und Lizenzen noch eine ganze Menge an 
Ingenieurdienstleistungen und Supportleistungen durch Thyssen, Henschel, 
Krupp und Siemens. Ohne diese anderen Leistungen hätte die Realisierung 
in China der chinesischen Regierung viel zu lange gedauert.

Die steigenden Patentkosten sind erst mal zu stemmen. Siehe aauch 
Wikipedia. Außerdem gibt es noch findige Kläger auf Seiten der 
Konkurrenz. Als erstes wird immer versucht die finanzielle Lage des 
Patenthalters herauszufinden, ob sich dabei schon eine Schwachstelle 
auftut. Da wird mit harten Bandagen um mögliche Vorteile gekämpft.

von Robert K. (Firma: Zombieland) (rko)


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Michael B. schrieb:
> Hier bekommt der McDonalds Mitarbeiter etwa die Hälfte, ca 10.23/Stunde
> und damit ebenso nur knapp über dem Mindestlohn.
>
> Der Burger kostet natürlich kaum weniger als in den USA.
Ja und?  Was leitest Du daraus ab ... kapier ich nicht.

Michael B. schrieb:
> Dümmer geht's nümmer.
>
> Ist dir das nicht peinlich, hier deine eklatante Unwissenheit zur Schau
> zu stellen ?
Wieso?
Wenn Du es besser weißt, dann bitte klär mal auf ?!
Das ist Siemens-Technik und die wurde etwas umgemodelt weiter nichts.

Beitrag #6945297 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6945304 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6945307 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6945314 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Patrick L. (Firma: S-C-I DATA GbR) (pali64)


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Robert K. schrieb:
> Wenn hier die Automobilindustrie wegbricht, dann wird es lustig in
> Deutschland.

Ich bin jetzt mal Zyniker...
Zuerst war es das 3. Reich und wenn's so weitergeht, geht's zu
 "3. Welt Länder" ....

Die 3. bleibt Stehen und wir haben eine "2" auf dem Rücken.

: Bearbeitet durch User
von Robert K. (Firma: Zombieland) (rko)


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Kara B. schrieb im Beitrag #6945307:
> Wie schon von anderen und jetzt auch von dir bestätigt, handelt es sich
> mit der angeblichen Patentklauerei um einen unsäglich dümmlichen
> Vorwurf.
Kennst Du den Kaufpreis?
Ich nicht, aber ich kenne einiges an dummen Verhalten - so wurden z.B. 
Stahlwerke nach China verschenkt bzw. für einen symbolischen Preis 
vertickt.
Soviel Dummheit wie es an der Spitze hier gibt, kannst Du Dir gar nicht 
ausdenken.

> Dieter D. schrieb:
>> Da wird mit harten Bandagen um mögliche Vorteile gekämpft.
>
> Nennt sich wirtschaftliches Handeln.
im Zweifel gibt's ja auch noch Subventionen vom BRD-Staat auf 
Steuerzahlers Kosten ... aber nur auf Antrag :-)

von Kara B. (Firma: ...) (karabenemsi)


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Robert K. schrieb:
> Kennst Du den Kaufpreis?

Kenne ich nicht, ist auch unerheblich. Selbst wenn die Patente 
rechtswirksam verschenkt worden wären handelt es sich nicht um 
Patentklau. Frag deinen Papi, der kennt sich evtl. damit aus.

Robert K. schrieb:
> Soviel Dummheit wie es an der Spitze hier gibt, kannst Du Dir gar nicht
> ausdenken.

Schon witzig, daß einer, der hauptsächlich durchnachweisliche 
Falschbehauptungen auffällt, sich über die Dummheit anderer lustig 
macht.

Beitrag #6945342 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6945350 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6945356 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Percy N. (vox_bovi)


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Stefan M. schrieb im Beitrag #6945356:
> Aber du hast noch eure
Ich habe keine Ahnung, wer "wir" sein sollen.
> Parole vergessen, dass Deutschland nicht von den
> Trümmerfrauen, sondern von Türken wieder aufgebaut wurde !

Eigentlich waren es Italiener, später Jugoslawen. Die seltsamen 
Leutchen, von denen Du sprachst, nahmen für sich in Anspruch, 
"Deutschland zu dem gemacht zu haben, was es heute ist" (also damals war 
...), und darauf waren die auch noch stolz ...

Es muss sich um Nachkommen der Kaiserdeputation gehandelt haben; das 
könnte eine Erklärung sein.

Stefan M. schrieb im Beitrag #6945356:
> Jeder normale Mensch sollte jedenfalls Mitgefühl für alle Opfer von
> illegal hier im Land befindlichen Straftätern und ein Bewusstsein für
> die dafür Verantwortlichen haben, auch um solche Missstände zu
> minimieren und die Belegung der überfüllten Frauenfluchteinrichtungen
> wieder zu reduzieren.

Habe ich das jetzt eichtig verstanden: die Frauenhäuser werden bevölkert 
von deutschen Frauen, die von illegal aufhältlichen Gewaltverbrechern 
gruppenvergewaltigt wurden? Meinst Du das ernst?

: Bearbeitet durch User
von Stefan M. (interrupt)


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Percy N. schrieb:
> Habe ich das jetzt eichtig verstanden: die Frauenhäuser werden bevölkert
> von deutschen Frauen, die von illegal aufhältlichen Gewaltverbrechern
> gruppenvergewaltigt wurden?

du bist scheinbar nicht in der Lage, das Thema in der ganzen Breite zu 
durchdringen.
Was machst du dann eigentlich in einem Forum mit einem gewissen 
intelektuellen Anspruch ?

: Bearbeitet durch User
von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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Tatsache ist, dass die linksgrün Versifften uns vor der viele Milliarden 
schweren Ruine Transrapid zwischen Hamburg und Berlin bewahrt haben. Ich 
kann mich noch gut an das Engagement der linksgrün Versifften hier im 
Lauenburgischen erinnern, wo dieses unausgereifte Technikgrab die 
Landschaft zerschneiden und mit Höllenlärm malträtieren sollte.

Später wollte ein stotternder Ministerpräsiden das Spielzeug in Bayern 
aufbauen. Aber auch die Bayern haben nochmal Glück gehabt.

Michael B. schrieb im Beitrag #6945342:
> Übelster Schrott, das Ding rattert beim Losfahren wie die erste
> Eisenbahn Nürnberg-Fürth.

Ja, hat mir mein Nachbar persönlich berichtet, welcher Geschäftsführer 
des größten lauenburgischen Unternehmens war und dieses Ding anlässlich 
einer Geschäftsreise in Shanghai einmal genutzt hat. Und danach nie 
wieder. Von der Geschwindigkeit war er gleichwohl beeindruckt.

von Gustav K. (hauwech)


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Patrick L. schrieb:
> Denn es kann tatsächlich hier in DE Zusammengebaut werden das CN Teil
> und darf dann auch "Made in Germany" drauf stehen, Weil:
> Das heißt ja nichts andere wie "Zusammengebaut/bzw Gemacht in
> Deutschland"

Gerade die Montage ist sehr arbeitsintensiv, deshalb wird das Teil NICHT 
in Deutschland montiert. Es ist wie geschrieben 100% Made in China und 
wird hier als "Made in Germany" mit wehender Deutschlandflagge vertickt. 
Und das nicht erst seit gestern, sondern schon seit Jahren.

Ebenso geht nicht, dass man auf Produkte von irgendwoher die 
altdeutschen Markennamen Grundig, Telefunken, Blaupunkt, Kreidler, 
Zündapp usw. aufpappt. Das ist 100% Betrug am Kunden. Interessiert aber 
in einem Rechtsstaat auch niemanden. Solange bei den Großen die Kasse 
klingelt, ist das voll in Ordnung. Den Verbraucher sieht man 
offensichtlich nur als Nutzvieh.

von Patrick L. (Firma: S-C-I DATA GbR) (pali64)


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Gustav K. schrieb:
> Den Verbraucher sieht man
> offensichtlich nur als Nutzvieh.

Oder doch eher als
"Eierlegendewollmilchsau".. den wen ich CH und DE vergleiche, werden wir 
hier in DE extrem gemolken....

von (prx) A. K. (prx)


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Gustav K. schrieb:
> Ebenso geht nicht, dass man auf Produkte von irgendwoher die
> altdeutschen Markennamen Grundig, Telefunken, Blaupunkt, Kreidler,
> Zündapp usw. aufpappt. Das ist 100% Betrug am Kunden.

Vorschlag, wie man das verhindern könnte? Zunächst gehören Markennamen 
Unternehmen und Unternehmen sowie Teile davon und deren Rechte werden 
international gehandelt.

: Bearbeitet durch User
Beitrag #6945559 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6945567 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Np R. (samweis)


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Ähem, darf ich mich als Urheber dieses Threads noch einmal vorsichtig zu 
Wort melden?

Eigentlich ging es mir ja um B2B- und Solar-Laderegler - und wie es sein 
kann, dass anscheinend ein und dasselbe Produkt von verschiedenen Firmen 
im In- und Ausland als eigene Entwicklung verkauft wird.
Und woher man nun weiß, wer der Urheber ist und ob man ein 
Piratenprodukt kauft.

Die Frage "Quo vadis, Deutschland?" hatte ich eigentlich in genau diesem 
Zusammenhang gestellt.

Pfiffig wie Ihr seid, habt Ihr mir diese Frage jetzt in einem ganz 
anderen Zusammenhang sehr anschaulich beantwortet:
In D ist es offenbar modern geworden keine Ahnung zu haben. Hauptsache, 
man vertritt sie mit aller Macht.
Wen interessiert da noch der Urheber eines technischen Produktes? Eher 
würde man sich für den Urheber der letzten Verschwörungstheorie 
interessieren, aber auch der ist wurscht, wenn man sie nur fest genug 
als "eigene Leistung" adoptiert und lieb gewonnen hat.

OK, ich hab's verstanden. Danke!
Es reicht jetzt. Ihr könnt wieder aufhören.

Beitrag #6945580 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6945581 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6945585 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6945601 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6945609 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6945615 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6945634 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6945636 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6945639 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Kaje F. (kaje97)


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Kara B. schrieb im Beitrag #6945615:
> Ist ein altes Rezept erwischter Dummschwätzer: Einfach das Thma
> umdefinieren.

Es reicht jetzt mal mit dem Affentheater. Robert schrieb ja selber oben 
noch, dass er nur "glaube" das es zwei Jahre Schutzzeit für 
Industriepatente sind. Ja, er hat sich geirrt, du hast ihn korrigiert 
und er hat seine eigene Erfahrung wiedergegeben, die sich unterscheiden 
kann. Aber deine Reaktion auf Roberts ursprüngliche Aussage war genauso 
unangemessen und frech, daher musst du dich nicht wundern, dass du 
selber dann angefahren wirst. Es wäre schön, wenn du und Robert jetzt 
mal mit dem Kasperletheater aufhören könntet. Über politische 
Diskussionen und wer hier "schwadroniert" oder nicht, könnt ihr in einem 
anderen Thema klären. Danke.

von Kara B. (Firma: ...) (karabenemsi)


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Kaje F. schrieb:
> und er hat seine eigene Erfahrung wiedergegeben, die sich unterscheiden
> kann.

Wie ich auf offensichtliche Falschbehauptungen reagiere, kannst du 
getrost mir überlassen.

Wenn es dich stört, kannst du mich gerne ausblenden.

von Percy N. (vox_bovi)


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Kaje F. schrieb:
> Es reicht jetzt mal mit dem Affentheater. Robert schrieb ja selber oben
> noch, dass er nur "glaube" das es zwei Jahre Schutzzeit für
> Industriepatente sind. Ja, er hat sich geirrt, du hast ihn korrigiert

,,, und dann hat er die Korrektur bestritten:

Robert K. schrieb:
> erstens beträgt die Schutzdauer BIS zu 20 Jahre

Ein einfacher Blick ins Gesetz zeigt hingegen

"§ 16
Das Patent dauert zwanzig Jahre, die mit dem Tag beginnen, der auf die 
Anmeldung der Erfindung folgt."

https://www.gesetze-im-internet.de/patg/BJNR201170936.html

Viel dümmlicher wird schwierig, aber selbst das hat der gute Robert mit 
Bravour gemeistert.

Beitrag #6945700 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Kaje F. (kaje97)


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Kara B. schrieb:
> Wie ich auf offensichtliche Falschbehauptungen reagiere, kannst du
> getrost mir überlassen.

In welcher Umgangsart du auf XY reagierst hast du hier 
selbstverständlich nicht zu entscheiden, sondern die Moderation und die 
Nutzungsbedingungen, die du unten finden kannst. Mir ging es auch 
ehrlich gesagt weniger um deine etwas unreife Reaktion, sondern vor 
allem, dass hier der Diskussionsverlauf massiv von euch beiden gestört 
wird und der Threadersteller selbst nochmal klargestellt hat worum es 
ihm hier eigentlich ging und es wäre schön, wenn man das jetzt 
respektieren würde. Wenn ihr zwei euch die Hörner abstoßen wollt, tut 
das bitte woanders.

Ich finde (mal so beiläufig angemerkt) generell (nicht nur im Internet, 
bei der man sich schön hinter seiner Anonymität verstecken kann), dass 
es zum guten Umgangston gehört sich mit dem notwendigen Respekt 
entgegenzutreten. Soll heißen, dass man den anderen auch korrigieren 
kann ohne gleich beleidigend oder herabwertend zu sein und der andere, 
der falsch lag, einfach mal seine Fehler eingestehen kann. Irren ist 
menschlich und es ist noch kein voll rationales Menschlein vom Himmel 
gefallen. Weder du noch ich noch sonst wer.

Kara B. schrieb:
> Wenn es dich stört, kannst du mich gerne ausblenden.
Das tue ich eigentlich ungern. Ich hoffe eher, dass du und Robert 
hieraus etwas lernen könnt und jetzt einmal on-topic seid.

Percy N. schrieb:
> Viel dümmlicher wird schwierig, aber selbst das hat der gute Robert mit
> Bravour gemeistert.
Ich habe nie bestritten, dass Roberts Aussagen falsch sind oder das 
seine Reaktionen unangemessen sind. Ich bezog mich lediglich auf seine 
ursprüngliche Aussage und darauf, dass der Diskussionsverlauf hier arg 
off-topic geht und es schön wäre den Wunsch des Threaderstellers zu 
respektieren.

von Robert K. (Firma: Zombieland) (rko)


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Kaje F. schrieb:
> Es wäre schön, wenn du und Robert jetzt
> mal mit dem Kasperletheater aufhören könntet. Über politische
> Diskussionen und wer hier "schwadroniert" oder nicht, könnt ihr in einem
> anderen Thema klären. Danke.
das stimmt leider und ich werde sowohl Kara B. als auch Percy nicht mehr 
antworten, weil sie hier andere Intentionen haben ... das ist mir zuviel 
an Kindergarten. Du hast recht, einfach nicht reagieren.

Np R. schrieb:
> Was muss ich jetzt daraus schließen?
andere Länder, andere gesetzliche Regeln

> 1. Technik ist heute grundsätzlich OpenSource. Patente waren gestern.
kommt darauf an, wie wertvoll das Patent ist und ob sich der §-Weg 
deshalb überhaupt lohnt.

> 2. Der deutsche Entwickler geht vor die Hunde, weil deutsche Kollegen
> den Markt mit China-Kopien fluten und Deutschland geltendes Recht noch
> nicht einmal im eigenen Land durchsetzen kann.
Wo kein Kläger, da kein Richter.

> 3. Es gibt keinen deutschen Entwickler. Entwickelt wird in China.
wegen besserer Standortbedingungen

> Deutsche "Hersteller" verkaufen die China-Produkte unter eigenem Namen.
> Was ist jetzt "Original" und was "Fälschung"?
Das ist noch was anderes, es muß nicht zwangsläufig eine Fälschung sein 
- wer ist Lizenznehmer von wem und was darf der Lizenznehmer alles ?!

von Le X. (lex_91)


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Robert K. schrieb:
> das stimmt leider und ich werde sowohl Kara B. als auch Percy nicht mehr
> antworten,

Jaja, wers glaubt

Allen anderen, die hier noch versuchen mit Robert zu diskutieren rate 
ich, sich den Sparer-Thread im A&B anzusehen.
Insbesondere eine Suche nach dem Wort "Roulette" sollte für Erheiterung 
sorgen.

von Percy N. (vox_bovi)


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Np R. schrieb:
> Was muss ich jetzt daraus schließen?
>
> Technik ist heute grundsätzlich OpenSource. Patente waren gestern.
Nope. Die Anmeldungen beim DPMA liegen einigermaßen stabil knapp über 
67.000 p.a., nur 2020 waren es etwa 5.000 weniger.
> Der deutsche Entwickler geht vor die Hunde, weil deutsche Kollegen den
> Markt mit China-Kopien fluten und Deutschland geltendes Recht noch nicht
> einmal im eigenen Land durchsetzen kann.
Welches Recht soll D in D durchsetzen? Soweit Rechte  von Herstellern 
oder Urhebern betroffen sind, obliegt es diesen, ihre Rechte 
durchzusetzen. Dem Staat ist es,schließlich auch ehal, ob Du Deine Miete 
zahlst (es sei denn, Du wörest Mieter des Staates).
Hilti hat in VRC das umgekehrte Problem; dort schlagen ständig 
"Garantiefälle" auf, die erstmalig in den Besitz von Hilti gelangen.
> Es gibt keinen deutschen Entwickler. Entwickelt wird in China. Deutsche
> "Hersteller" verkaufen die China-Produkte unter eigenem Namen.
Das kann in Einzelfällen so sein .
>
> Was ist jetzt "Original" und was "Fälschung"?
Das ist jeweils eine Frage des Einzelfalls.

von Np R. (samweis)


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Percy N. schrieb:
> Welches Recht soll D in D durchsetzen?
Deutsches vielleicht?

Percy N. schrieb:
> Soweit Rechte  von Herstellern
> oder Urhebern betroffen sind, obliegt es diesen, ihre Rechte
> durchzusetzen.
Weiß ich. Schrieb ich schon oben:
Np R. schrieb:
> 2. Der Chinese hat's geklaut und die anderen deutschen "Hersteller"
> verkaufen das Piraten-Produkt aus China frech vor der Nase des
> ursprünglichen Entwicklers? Und der wehrt sich nicht?

Percy N. schrieb:
> Das ist jeweils eine Frage des Einzelfalls.
Guckst Du hier:
Beitrag "Re: Quo vadis, Deutschland?"

Robert K. schrieb:
> Das ist noch was anderes, es muß nicht zwangsläufig eine Fälschung sein
> - wer ist Lizenznehmer von wem und was darf der Lizenznehmer alles ?!
Lizenzbau hatte ich oben auch schon als mögliche Erklärung offeriert. 
Aber auch das kneift irgendwie:
Np R. schrieb:
> 1. Einer hat's entwickelt, und die anderen bauen in Lizenz? Aber wieso
> lässt er dann zu, dass das Zeugs für 20% verscherbelt wird?

Ich finde es immer noch schräg, dass da 1 Produkt 8mal angeboten wird zu 
Preisen von 64 bis über 300 Euro. So schräg, dass mir eine wirklich 
plausible Erklärung schwer fällt.

von Robert K. (Firma: Zombieland) (rko)


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Np R. schrieb:
> Lizenzbau hatte ich oben auch schon als mögliche Erklärung offeriert.
> Aber auch das kneift irgendwie:
> Np R. schrieb:
>> 1. Einer hat's entwickelt, und die anderen bauen in Lizenz? Aber wieso
>> lässt er dann zu, dass das Zeugs für 20% verscherbelt wird?
>
> Ich finde es immer noch schräg, dass da 1 Produkt 8mal angeboten wird zu
> Preisen von 64 bis über 300 Euro. So schräg, dass mir eine wirklich
> plausible Erklärung schwer fällt.
na ja, es gibt bei Automobilien sogenannte Reimporte - da werden dann 2 
Birnen ausgetauscht + ...+ ... und die Kiste ist trotzdem noch billiger 
im VK als das einheimische Auto - ist Spekulation, da KEINE Ahnung.
Aber vielleicht wissen es ja die Superschlauen hier wie Percy, Kara B. 
und Le X., die "wie üblich" nichts beitragen zum Thread außer ihn zu 
zerstören.

von DANIEL D. (hiege) Benutzerseite


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Np R. schrieb:
> Ich finde es immer noch schräg, dass da 1 Produkt 8mal angeboten wird zu
> Preisen von 64 bis über 300 Euro. So schräg, dass mir eine wirklich
> plausible Erklärung schwer fällt.

Du darfst auf keinen Fall glauben nur weil das Produkt gleich aussieht, 
muss es vom gleichen Hersteller Kommen, oder gar gleich aufgebaut sein. 
Im Endeffekt ist es einfach wie Immer auf Qualität achten. Aber dazu hat 
eine Marke einen bekannten Name, alles andere Made in DE etc. hat doch 
wohl für niemanden wert. Lug und Trug von Händlern gab es schon seit dem 
Handel selbst.

Und ja das was teilweise hier im Thread steht ist zum Fremdenschämen 
kein wunder das schon andere sich einmischen, lol.

von (prx) A. K. (prx)


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Michael B. schrieb:
> Denk an die HiFi-Industrie.
> Das Zeug kam seit den 70gern eher aus Japan.

Welchen Sinn hat es, mit eigenen Produkten gegen Hersteller anzukämpfen, 
die aufgrund der dortigen Bedingungen billiger produzieren können? Was 
heute China ist war damals Japan, über'n Daumen gepeilt.

> Das erschreckende ist aber:
> Wir KÖNNEN es in vielen Fällen einfach nicht mehr.

Welchen Sinn hat es, in solchen Sparten dauerhaft spezifisches Knowhow 
und Erfahrung aufrecht zu erhalten, wenn sich das aus Kostengründen 
nicht in Produkten auszahlen kann? Es reicht ja nicht, die 
E-Technik-Theorie drauf zu haben. Man benötigt ebenso Erfahrung, und die 
gibt es nicht an Lehrstühlen, sondern kommt aus der Praxis mit konkreten 
Produkten.

Globalisierung und weltweite Konkurrenz lassen grüssen.

: Bearbeitet durch User
von Percy N. (vox_bovi)


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Np R. schrieb:
> Percy N. schrieb:
>
>> Welches Recht soll D in D durchsetzen?
>
> Deutsches vielleicht?

Schon klar, aber gewiss nicht "von Amts wegen". Dazu für ganz Dämliche 
auch die Erläuterung

Percy N. schrieb:
> Dem Staat ist es,schließlich auch ehal, ob Du Deine Miete zahlst (es sei
> denn, Du wörest Mieter des Staates).
> Percy N. schrieb:
>
>> Soweit Rechte  von Herstellern
>> oder Urhebern betroffen sind, obliegt es diesen, ihre Rechte
>> durchzusetzen.
>
> Weiß ich. Schrieb ich schon oben:

Was aoll dann die dusselige Nachfrage? Selbst Dir dollte klar geworden 
sein, dass es hier auch um Individualgüterrechte geht, gegen deren 
Verletzung der Staat Rechtsschutz auf Antrag gewährt, nicht ex officio.

von Np R. (samweis)


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Percy N. schrieb:
> Was aoll dann die dusselige Nachfrage? Selbst Dir dollte
Ich möchte Dich um etwas mehr Sorgfalt beim Tippen und auch um etwas 
mehr Sorgfalt beim Denken bitten.

Es geht hier nicht darum, ob Patentsrechtsverletzungen Antragsdelikte 
sind oder nicht. Es geht hier darum, wie es zustande kommt, dass ein und 
dasselbe Produkt 8mal als "eigenes Produkt" verkauft wird. Dafür habe 
ich ja selbst verschiedene Erklärungen vorgeschlagen, u.a. Lizenznahme 
oder dass es sich um ein in China entwickeltes und hergestelltes Produkt 
handeln kann, dass mit Zustimmung des Herstellers re-branded wird.
Alle diese Erklärungen finde ich aber unbefriedigend oder aber sie 
weisen auf ebenso unbefriedigende Missstände (z.B. Verlust an 
Wettbewerbsfähigkeit) hin.
Auf eine befriedigende Erklärung und einen Vorschlag, wie man erkennen 
kann, was hier los ist, warte ich noch immer.

Das war das Thema.

Antragsdelikte sind ein anderes Thema - und dort bist Du leider auf 
dem Holzweg:

Percy N. schrieb:
> Soweit Rechte  von Herstellern
> oder Urhebern betroffen sind, obliegt es diesen, ihre Rechte
> durchzusetzen.

Wir haben in Deutschland einen Rechtsstaat, keine Selbstjustiz. Der 
Urheber kann und darf seine Rechte nicht selbst durchsetzen. Er kann 
einen Antrag zu deren Durchsetzung stellen. Dann ist es Sache der 
staatlichen Organe, schnell Rechtssicherheit herzustellen und das Recht 
durchzusetzen. Dafür gibt es Gerichte, Polizei, Zoll. Wenn der Fall 
eintritt, dass Gerichte ewig für eine Entscheidung brauchen oder Polizei 
und Zoll ein ergangenes Urteil nicht durchsetzen (können), dann muss man 
sagen, dass:
Np R. schrieb:
> und Deutschland geltendes Recht noch
> nicht einmal im eigenen Land durchsetzen kann.
Da ist nix mit "der Urheber soll seine Rechte gefälligst selbst 
durchsetzen" - mit Igors und Boris' Schlägertrupp, oder wie?

Außerdem sind Verletzungen des Patentschutzes zwar Antragsdelikte aber 
genauso wie Gebrauchsmusterschutz, Halbleiterschutz, Markenschutz oder 
Designschutz nur relative Antragsdelikte, d.h. sie können und sollen 
auch ohne Antrag verfolgt werden, wenn ein besonderes öffentliches 
Interesse vorliegt. Und wann bitte soll das vorliegen, wenn nicht bei 
gewerbsmäßiger Produktpiraterie im großen Stile, die Arbeitsplätze und 
Investitionen im Inland gefährdet?

P.S.: Wenn Du Dich jetzt angepisst fühlst, dann finde ich, dass ich auf 
Dein "dusselig" in Verbindung mit Deinem doch recht unqualifizierten 
Vortrag noch sehr freundlich reagiert habe.

Beitrag #6946219 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Np R. (samweis)


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DANIEL D. schrieb:
> Du darfst auf keinen Fall glauben nur weil das Produkt gleich aussieht,
> muss es vom gleichen Hersteller Kommen, oder gar gleich aufgebaut sein.

Ja, natürlich. Es gibt viele Produkte, deren Variationsmöglichkeiten 
durch ihre Funktion enge Grenzen gesetzt sind. Form follows function.
Handys sehen alle mehr oder weniger gleich aus, ohne dass sie deshalb 
Piraten-Kopien sind. Bei Walkmans (kennt die noch jemand? ;-) ) gab es 
auch nicht so viele Form-Varianten.

Aber bei Ladereglern ist es schon auffällig, wenn es eine Gruppe von 
Geräten gibt, die sich zwar von allen anderen Geräten unterscheidet, 
aber untereinander identisch sind in Bezug auf:
- verwendete Klemmen
- Belegung der Klemmen
- Verwendung von DIP-Schaltern (bis hin zu ihrer Belegung/Kodierung!)
- Umrisse und Größe der Platine, des Gehäuses und exakte Position der 
Anschlüsse.

Die Handbücher sind entweder vollkommen textgleich oder enthalten so 
Merkwürdigkeiten wie:
1
Blei-Säure
2
AGM2
3
...
als einstellbare Batterietypen, ohne dass es eine AGM1 gäbe. Das erklärt 
sich dann beim Blick in die nächste Anleitung, denn dort steht:
1
Blei-Säure / AGM1
2
AGM2
3
...

von Klaus S. (kseege)


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Np R. schrieb:
> Auf eine befriedigende Erklärung und einen Vorschlag, wie man erkennen
> kann, was hier los ist, warte ich noch immer.

Deshalb hier noch ein Nachtrag, weil ich 2 Tage zu einer Reparatur 
unterwegs war:

Das hat m.E einfach damit zu tun, daß es sich um ein komplexes System 
handelt, für das mehrere Gründe ausschlaggebend sind.
1. die Gier (die meisten Menschen wollen möglichst viel verdienen)
2. die Faulheit (die meisten Menschen wollen möglichst wenig dafür tun)
3. die begrenzte menschliche Intelligenz

Ich würde ca. eine halbe Stunde oder 10 DIN-A4-Seiten brauchen, um diese 
Zusammenhänge zu erklären. Ob sie Dich dann zufriedenstellen, ist dann 
auch noch fragwürdig.

Daher nur ein Beispiel:
Ein ungenannter Forist möchte etwas etwas über Batterielader wissen und 
macht dann das, was jeder Werbefuzzi aus dem EffEff beherrscht: Er gibt 
dem ganzen einen reißerischen Namen und prompt gibts mehr als hundert 
Interessenten.

Genau das machen die vielen Batterieladeranbieter auch und hoffen, damit 
die Punkte 1 und 2 bei sich und Punkt 3 bei den potentiellen Käufern 
anzusprechen.
Das ist für mich die genaue Beschreibung der Wirklichkeit.
Ob das nun positiv oder negativ ist, bin ich nicht gezwungen, zu 
beurteilen, erstmal ist es für mich einfach so.

Keine Ahnung, ob es Dich zufriedenstellt.

Mit freundlichen Grüßen

Klaus

P.S. Autos werden heute hauptsächlich nach äußerer Schönheit und nach 
get(j)unten Prospektzahlen gekauft, warum sollte das bei Batterieladern 
anders sein?

von DANIEL D. (hiege) Benutzerseite


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Klaus S. schrieb:
> Das ist für mich die genaue Beschreibung der Wirklichkeit.
> Ob das nun positiv oder negativ ist, bin ich nicht gezwungen, zu
> beurteilen, erstmal ist es für mich einfach so.

Und da man mit einer Powerbank von Ebay kein Elektrofahrrad betreiben 
kann, auch wenn es einem die Werbetexte und elektrischen Angaben 
suggerieren, musst du wohl Recht haben.


Heute haben diese billig Fabriken oft ähnliche Gussformen, oder 
Platinenlayout etc. Ich glaube die machen sich teilweise gegenseitig 
nach. Das ist ein anderes Ökosystem.

Beitrag #6949371 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6949398 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6949403 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Jörg S. (joerg-s)


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Michael B. schrieb:
> Bei 100% Made in Germany kommt sonst so was...
> Nein, die Kiste ist nicht billig.
Da brauch ich doch gar nicht aufschrauben, da seh ich doch schon von der 
gebastelten Frontplatte was Sache ist.
Das Ding ist aber ja nun nicht mal ansatzweise repräsentativ. Meine Made 
in Germany Geräte sehen jedenfalls nicht so aus :)

von Percy N. (vox_bovi)


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Np R. schrieb:
> Wir haben in Deutschland einen Rechtsstaat, keine Selbstjustiz. Der
> Urheber kann und darf seine Rechte nicht selbst durchsetzen.

Np R. schrieb:
> Da ist nix mit "der Urheber soll seine Rechte gefälligst selbst
> durchsetzen" - mit Igors und Boris' Schlägertrupp, oder wie?

Ich sollte aufgören, mich darüber zu wundern, dass manchen Zeitgenossen 
beim Thema "Durchsetzung von Rechten" nichts anderes einfällt als ein 
Schlägertrupp, der noch dazu osteuropäische Namen trägt; es sind 
schließlich hinreichend Dosenbier-TV-Sender mit den entsprechebden 
Paria-Programmen verfügbar, die ein entsprechendes Weltbild vermitteln. 
Sie wefüllen eine wichtige soziale Funktion: Selbstxder letzte Lump kann 
sich noch virtuell moralisch erheben und auf andere herabschauen.

Problematisch wird es dann, wenn jemand dem Mimpitz ernst nimmt, was 
wohl hin und wieder vorzukommen scheint.

Np R. schrieb:
> Außerdem sind Verletzungen des Patentschutzes zwar Antragsdelikte aber
> genauso wie Gebrauchsmusterschutz, Halbleiterschutz, Markenschutz oder
> Designschutz nur relative Antragsdelikte, d.h. sie können und sollen
> auch ohne Antrag verfolgt werden, wenn ein besonderes öffentliches
> Interesse vorliegt.

Wenn Du schon tatsächlich zu vernünftiger Argumentation zu finden Dich 
bemühst, warum erzählst adu dann nichtc einfach einmal etwas, was noch 
nicht jeder weiß? In Frage käme in diesem Zusammenhang die Veranlassung 
der jeweiligen Behörden, überhaupt Ermittlungen aufzunehmen. so lange 
sie noch keine Kenntnis vom potentielken Rechtsverstoß, noch dazu einem 
hinreichend schweren, hat? Der verständige Leser könnte selbständig auf 
die Idee kommen, dass "Rechtsdurchsetzung" entsprechende Anzeigen 
und,Antragstellubgen umfasst.

Dazu gehören aber auch die zahlreichen zu Gebote stehenden 
zivilrechtlichen Möglichkeiten, die manchem Zeitgenossen möglicherweise 
schon deshalb nicht bekanntxsind, weil sie im Blaulicht-TV so delten 
(wenn überhaupt. ..) vorkommen.

Gleichwohl höttest Du sie finden können; sie stehen im PatG zB direkt 
vor der einzigen Strafnorm. Es hätte also helfen können, einen 
scheuklappenfteien Blick in das Gesetz zu werfen, statt hier einfach nur 
dir Dir nanentlich bekannten Gesetze aufzuzählen.

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