Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Notstromaggregat -> Filter?


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von Waldkatzi (Gast)


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Ich habe ein hochgezüchtetes, superintelligentes, tragbares Ding, eine 
Batterie, die man mit Netzstrom, Solarstrom oder aus der Autobatterie 
laden kann und die mit einem elektronischen Umrichter (..."Inverter" 
nennt man das ja heute, warum auch immer...) 230 V Wechselspannung 
erzeugt. Powerbank könnte man auch sagen. Damit soll bei mir ca. 1/2 Tag 
die Ölheizung und die Tiefkühltruhe bei einem Stromausfall weiterlaufen 
- heute war es übrigens so weit: 4 Stunden Stromausfall. Das Ding ist 
leider overengineered und lädt nur nach bestimmten Kriterien - so habe 
ich es am Autobatterie & Solareingang (10 A, 100 V) mit einem 
Labornetzteil laden wollen (vor dem heutigen Stromausfall), da sieht 
man, wie es den Ladestrom über mehrere Sekunden langsam hochregelt, bis 
das Labornetzteil runterregelt, weil es nicht mehr Strom liefern kann, 
dann ist das Ding beleidigt und ladet nicht. Das gleiche bei einer 
Solarzelle, wenn die von einem Teilverschattung betroffen wird und auch 
wenn ein Baumarkt-Notstromaggregat laden soll. Leistung hat letzteres 
genug, aber wahrscheinlich Oberwellen, die das Gerät fälschlicher Weise 
als falsche Frequenz interpretiert und "overload" sagt und mit einer 
Anzeige "50 Hz" blinkt. Die Spannung ist indes überraschend genau und 
stabil bei 230 V. Ich hatte heute einen Stromausfall und wollte das Ding 
trotzdem unbedingt laden - eh schon verärgert, weil ein Entwickler 
wieder mal geglaubt hat, er ist intelligenter als die Anwender (ich 
hasse so etwas) - also was macht man? Man hängt eine Elektroheizung 
parallel zum Generator und siehe da, der wird die Spikes oder Oberwellen 
genug gedämpft haben und so konnte ich mit 800 W laden und dann langsam 
hochrampen (das läßt sich übers Handy einschalten, wenn man sich ein 
paar mal mit den Verbindungs-Einstellungen des instabilen WLAN 
herumärgert) und ab 1200 W hab ich dann die Heizung ausschalten können 
und auf 1900 W Ladeleistung hochregeln.

Man muß sich halt im Notfall zu helfen wissen. Aber vielleicht geht das 
ja auch besser?

Ich weiß leider nicht, wie die Spannung vom Generator aussieht, ich 
hätte da einen Spannungsteiler basteln müssen und im Freien bei viel 
Wind heute am Oszi herummessen, das nicht mit Batterien läuft... das ist 
also einfach zu mühsam. Daß man den Ladevorgang nur starten kann, wenn 
man eine ohmsche Last von 1 kW parallel schaltet, ist natürlich ziemlich 
bescheuert. Ein neues Aggregat mit elektronischem Umrichter ("Inverter") 
ist schon bestellt, kommt aber erst im März. Ich hatte jetzt aber die 
Idee, ob ich nicht mit einem Tiefpaß auf 50 Hz die Spannung "hübsch" 
genug machen könnte, ohne allzuviel Leistung liegen zu lassen? Weniger 
als 1 kW wäre ja schon besser - wobei das stimmt so ja nicht ganz, weil 
wenn die Batterie erst mal genug Strom zieht, glättet sie sich die 
Spannung offenbar selbst eh schon genug und man kann die Heizung 
ausschalten, bzw. man muß sie ausschalten, weil sonst die Leistung 
insgesamt zu viel für das Aggregat wird.

Hätte das irgendeine Aussicht auf Erfolg, so etwas wie eine Entstörung 
oder Drossel oder Netzfilter oder dergleichen? Also etwas so ganz 
Primitives?

von oszi40 (Gast)


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Ein Netzfilter ist zwar schön, wird aber kaum Regelspitzen verhindern. 
Deine 1kW-Last sorgt für eine gewisse Grundlast. Statt Deinen 1kW würde 
ich erst mal kleinere ohmsche Verbraucher als Grundlast testen und dabei 
unbedingt die Spannung gründlich überwachen. Halogen Baustrahler?

von _Gast (Gast)


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Ähm,


vielleicht doch nicht die Grünen wählen, dann klappt es auch mit der 
Stromversorgung und wir können uns mit wirklich wichtigen Dingen 
beschäfftigen!!!


Gruß

von Der Zahn der Zeit (🦷⏳) (Gast)


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Waldkatzi schrieb:
> Leistung hat letzteres
> genug, aber wahrscheinlich Oberwellen, die das Gerät fälschlicher Weise
> als falsche Frequenz interpretiert und "overload" sagt und mit einer
> Anzeige "50 Hz" blinkt. Die Spannung ist indes überraschend genau und
> stabil bei 230 V.
Das sagt doch eigentlich direkt aus, dass nicht primär die Frequenz auf 
Kosten der Spannung stabil gehalten wird, sondern umgekehrt. Nur eins 
von beidem geht bei einem einfachen Generator stabil zu halten. Und 
offensichtlich möchte der Wandler aus - zumindest von hier - nicht 
nachvollziehbarem Grund ziemlich genau 50 Hz. Nicht die Oberwellen sind 
Schuld, also kann auch kein Filter helfen.

_Gast schrieb:
> nicht die Grünen wählen, dann klappt es auch mit der Stromversorgung
> und wir können uns mit wirklich wichtigen Dingen beschäftigen!!!
Ja, genau... noch ein paar Jahre, und dann haben wir noch wichtigere 
Dinge, mit denen wir uns nicht befassen können, sondern müssen.

von Abdul K. (ehydra) Benutzerseite


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Eventuell zeigt das Ding auch 50Hz-Alarm bei unpassender Spannung. Das 
würde ich zuerst prüfen.

Bei den Billigmoppel aus dem Baumarkt sind die ohne Inverter deutlich 
robuster.

Oder Loch ins Gehäuse und den Akku direkt laden, ferrtisch.

von Rainer D. (rainer4x4)


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Waldkatzi schrieb:
> Ich habe ein hochgezüchtetes, superintelligentes, tragbares Ding,
> ...... Powerbank könnte man auch sagen.
Um welches geheimnisvolle Gerät handelt es sich denn?

Waldkatzi schrieb:
> Damit soll bei mir ca. 1/2 Tag
> die Ölheizung und die Tiefkühltruhe bei einem Stromausfall weiterlaufen
Die Truhe hält problemlos die Temperatur für 24 Stunden, wenn man die 
Tür zulässt.
Und das Haus hält sie auch ausreichend lang bevor es problematisch wird.

Probleme gibts erst wenn der Strom, wie zB 1978/1979 und 11/2005 in 
einigen Regionen, für mehrer Tage ausfällt.

von noreply@noreply.com (Gast)


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Waldkatzi schrieb:
> Hätte das irgendeine Aussicht auf Erfolg, so etwas wie eine Entstörung
> oder Drossel oder Netzfilter oder dergleichen? Also etwas so ganz
> Primitives?

Unwahrscheinlich. Hört sich danach an, daß die Elektroheizung erst mal 
das Notstromaggregat zum regeln bringt und das Ladegerät danach weniger 
verwirrt ist.

von noreply@noreply.com (Gast)


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_Gast schrieb:
> vielleicht doch nicht die Grünen wählen, dann klappt es auch mit der
> Stromversorgung und wir können uns mit wirklich wichtigen Dingen
> beschäfftigen!!!

Dazu ist es zu spät. Ich hatte auch schon Spaß mit Stromausfall und 
Holzheizung mit Ladepumpe.

von noreply@noreply.com (Gast)


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Waldkatzi schrieb:
> wobei das stimmt so ja nicht ganz, weil
> wenn die Batterie erst mal genug Strom zieht, glättet sie sich die
> Spannung offenbar selbst eh schon genug und man kann die Heizung
> ausschalten,

Ich habe mir nochmal ein Schaltnetzteil gegönnt, daß CC/CV Akkus laden 
kann. Vielleicht kann das den Notstromgenerator erstmal überlisten.

Ich hat ein Problem mit meinen 800 Watt Inverter. Der ging in Overload, 
weil ich noch irgendein Gerät im Stromkreis hatte.

von DANIEL D. (hiege) Benutzerseite


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Rainer D. schrieb:
> Probleme gibts erst wenn der Strom, wie zB 1978/1979 und 11/2005 in
> einigen Regionen, für mehrer Tage ausfällt.

Also ich finde es durchaus legitim wenn man mit Stromausfällen Probleme 
hat, auch wenn es nur ein paar Stunden sind Vorsorge zu treffen.

Weil irgendwie kaltes Wasser, kein Licht, und diese ganzen Sachen sind 
schon nervig.

von Kuno (Gast)


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Wurde schon mehrfach gefragt: Was für ein geheimnisvolles, tragbares, 
(bestimmt sauteures) Gerät versagt denn da den Dienst, wenn es mal 
gebraucht wird? - Eine Super-Duper-NEA, die mit den üblichen 
Gegebenheiten im Stromnetz nicht klar kommt, ist E-Schrott und keinen 
Cent wert. Deine Aussage könnte manchem Leser eine Fehlausgabe ersparen.

Sorry, alle nennenswerten Stromausfälle der letzten Jahrzehnte (z.B. die 
von 2005 im Münsterland) waren keine grüne Sabotage, sondern ließen sich 
auf Gewinnsucht (Geiz beim Material der Masten) und 
Innovationsfeindlichkeit (auch Geiz) der klassischen Energieversorger 
zurückführen.

Selbst Klimaleugner merken die willkürlich eingeschränkten 
Energielieferungen einiger Förderländer im Geldbeutel. Innovation mit 
eigener Wind- und Sonnenenergie entwickelt sich somit leider vom 
Hippie-Traum zur realen Notwendigkeit. Das zweifeln nicht mal mehr die 
klassischen Energieversorger an.

Also: _Gast, setzen sechs!

von Goldpore (Gast)


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Nun, das Problem ist, daß man weder aus schwankender Frequenz nun
plötzlich konstante machen kann (außer mit einem Frequenzumrichter,
sicher nicht nur mit LC- Filter), noch die Geräte-Spezifikationen
"einfach" überlisten könnte.

Dazu müßte wohl zumindest die Sensorik mit 230VAC/50Hz gefüttert
werden. Im Leistungsteil (nach der Gleichrichtung) wäre nämlich
kein wesentlicher Unterschied feststellbar, auch wenn z.B. 40-60Hz
vorkämen.

Möglichkeiten also: 1. Geld ausgeben; oder 2. im Gerät rumpfuschen.
(Bzw. 3. ein Gerät kaufen, das Generatorspeisung zuläßt, falls es
so etwas gibt, und das alte loswerden.)

Das Gerät war schlicht nie für Generatorspeisung gedacht, und das
steht offenbar auch nicht fälschlicherweise in den Datenblatt-
Spezifikationen (sonst hättest Du das ganz bestimmt erwähnt...).

Der Entwickler ist an alledem völlig unschuldig.

von Waldkatzi (Gast)


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Halloe Leute, ich hab gar nicht mit so vielen schnellen Antworten 
gerechnet, danke!

Wenn's draußen warm ist, werde ich mir die Spannung mit dem Oszi 
anschauen. Von der hörbaren Drehzahl her würde ich sagen, werden die 50 
Hz genau genug geregelt (wenn man keine Wecker betreiben will, die über 
die 50 Hz die Zeit messen wollen). Ich glaub(t)e also eher an eine 
falsche Frequenzmessung infolge Oberwellen und/oder eine zu enge 
Frequenztoleranz im Gerät, aber das Problem ist, wie ich fürchte, 
weniger eines einer konkreten Marke, sondern des Zeitgeistes. Aber ja, 
die Drehzahlregelung ist mechanisch und funktioniert erstaunlich gut, 
aber I-Anteil wird die Regelung keinen haben und somit bei größerer Last 
die Drehzahl eher sinken - wenn auch nur "unmerklich für menschliche 
Ohren". Die Frequenz konnte ich nur mit einem Multimeter messen 
versuchen, aber das hat 2,9 kHz angezeigt und am normalen Netz (als der 
Strom wieder da war) auch nur irgendeinen Blödsinn. Ich hab vermutet, 
daß die Geräte (sowohl das Multimeter als auch die Powerbank) die 
Frequenz über die Zeitintervalle der Nulldurchgänge messen und daß das 
schief geht, weil es wegen Oberwellen mehr als zwei Nulldurchgänge pro 
Periode gibt. Ihr könntet aber recht haben, daß es doch die Frequenz 
ist, denn ab ca. 2,3 kW (Heizung 1 kW plus Powerbank 1300 W) hat sich 
die Powerbank auch getrennt und das könnte eine zu stark gesunkene 
Drehzahl gewesen sein. Oder natürlich auch, daß die Spannung 
zurückgegangen ist. Die Leerlaufspannung konnte ich ja immerhin messen, 
die war OK. Komplett jenseitig war die Leerlaufdrehzahl aber definitiv 
nicht.

Ich darf aber daran erinnern, daß das Gerät auch am 
Gleichspannungseingang auffällig pingelig ist (obwohl der auch einen 
weiten Bereich von 10 bis 100 V hat) und sich nicht mit dem 
Labornetzteil mit 13 Volt und 5 Ampere laden lassen wollte, weil es 
offenbar dachte, "wenn da eine Autobatterie dranhängt, dann muß die ja 
doch wohl mehr als 10 A liefern und ich lade dann mit mindestens 100 
Watt, nicht nur mit 50 W".

Und solche unerwünschten Überlegungen empfinde ich eben als Frotzelei!

Damit wird auch ein leichtes "Sinselladen" durch schwache Solarzellen 
bzw. bei schwacher Lichteinstrahlung mutwillig verhindert.

Das Ding analysiert und belastet seine Spannungsquelle ganz 
offensichtlich computergesteuert und könnte von der Elektronik her so 
gut wie jede Spannung verdauen. Meinen Vorwurf an die Entwickler nehme 
ich zurück, so schwachsinnige und künstliche Funktionseinschränkungen 
werden ja meistens von "oben" angeordnet. Dabei ist es eh luxuriös, daß 
man die Ladeleistung überhaupt einstellen kann. Gewählt hab ich das 
Gerät, weil ich eben nicht noch herumbasteln und schnell mal was 
tragbares haben wollte und es mit 2 kW relativ schnell laden kann. 
Dadurch würde ich bei einem längeren Blackout den Generator jeden Tag 
nur 1 bis 2 mal für ca. eine Stunde laufen lassen müssen. Die Motivation 
ist der Gedanke, wie bescheuert es wäre, wenn mir die Wasserleitungen 
wegen eines Stromausfalls im Haus ein- und auffrieren, weil ich mangels 
Strom die durchschnittlich im Öltank herumliegenden ca. 100 GJ nicht 
einsetzen kann.

Über ein dünnes Kabel von einer Autobatterie ist es übrigens auch nicht 
gegangen: Womöglich versucht das Gerät wirklich, über den 
Spannungsabfall den Leiterquerschnitt zu berechnen? Würde auch erklären, 
warum es die Solarzelle nicht "mag", wenn die nicht voll in der Sonne 
steht. Wißt ihr, das ärgerliche ist, weil das SW ist, daß das ohne 
materiellen Mehraufwand vermeidbar wäre.

Eine Powerbank mit einem (einfachen) Nostromaggregat laden zu wollen ist 
ja wohl nicht gerade eine ausgefallene Anwendung. Der nächste Generator 
ist eh schon bestellt, der wird den (Gleich?-)Strom über Mosfets oder 
IGBTs und PWM brav in eine schöne Sinuskurve wandeln, die wird das Gerät 
dann hoffentlich akzeptieren und schön brav wieder in Gleichspannug für 
die Batterien umwandeln, in 50 V oder was das intern so hat.

Der Witz ist und bleibt: Man kann das Gerät mit der Elektroheizung 
"überlisten" und braucht die nur zum Anfahren. Da das Gerät aber selber 
seine Spannungsquellen - und das sogar über einen außergewöhnlich großen 
Bereich - gesteuert belasten kann, könnte es ja durchaus selbst 
herausfinden können, ob die Drehzahl und/oder die Sinusform besser wird, 
wenn es mehr Leistung abruft. Kurze Schwankungen hat das Gerät übrigens 
brav ignoriert, obwohl die deutlich akustisch am Motorgeräusch 
wahrnehmbar waren. Man wittert förmlich die Zählervariable, ein uint16 
wahrscheinlich, wie sie hochzählt, aber den Grenzwert nicht erreicht, 
den der mitdenkende Entwickler eingebaut und auf einen robusten Wert 
gesetzt hat, auch wenn ihn die Requirements- und Qualitätssicherungs- 
und Safety-Abteilung vielleicht gar nicht spezifiziert haben.

Also wenn ich nicht schon ein besseres Aggregat bestellt hätte (die 
Lieferung ist aber erst in ein paar Monaten zu erwarten), würde ich 
jetzt womöglich beginnen, mir eine µC-gesteuerte Schaltung zu überlegen, 
die einen ohmschen 1 kW-Verbraucher - vielleicht in Stufen - im Leerlauf 
automatisch dazuschaltet, bis sie merkt, daß die Powerbank den Ladestrom 
genug hinaufgeregelt hat. ;-)

von Rainer D. (rainer4x4)


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Kuno schrieb:
> Wurde schon mehrfach gefragt: Was für ein geheimnisvolles, tragbares,
> (bestimmt sauteures) Gerät versagt denn da den Dienst, wenn es mal
> gebraucht wird?
Offensichtlich ist das sooo geheim, das der TS das Gerät selbst nicht 
kennt.


Kuno schrieb:
> Sorry, alle nennenswerten Stromausfälle der letzten Jahrzehnte (z.B. die
> von 2005 im Münsterland) waren keine grüne Sabotage, sondern ließen sich
> auf Gewinnsucht (Geiz beim Material der Masten) und
> Innovationsfeindlichkeit (auch Geiz) der klassischen Energieversorger
> zurückführen.
Sorry, das ist kein Geiz, sondern das Material der Masten war einfach 
mal Stand der Technik. Kein Unternehmen wird einfach so vorhandenes 
Material oder Gerät austauschen, nur weil es etwas neueres gibt.

von noreply@noreply.com (Gast)


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Waldkatzi schrieb:
> Damit wird auch ein leichtes "Sinselladen" durch schwache Solarzellen
> bzw. bei schwacher Lichteinstrahlung mutwillig verhindert.

Solarzellen sind wieder ein anderes Thema. Da braucht man etwas, daß den 
MPP (maximal power point) ermittelt und eine Leistungsanpassung 
vornimmt.

von noreply@noreply.com (Gast)


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Was mich wirklich interessiere würde, wäre, ob das nachfolgende 
Schaltnetzteil mit den Generator zurechtkommen würde.

https://www.pollin.de/p/schaltnetzteil-meanwell-rsp-750-48-48-v-15-7-a-352526

Dann könnte man sich auch den recht teueren Inverter-Generator sparen. 
;-)

von Rudi Radlos (Gast)


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noreply@noreply.com schrieb:
> ob das nachfolgende Pollin
> Schaltnetzteil mit den Generator zurechtkommen würde.

Eingangsspannung: 90...264 V~
Ausgang: 48 V-/15,7 A
DAS reicht nicht. Ich habe schon über 300V~eff gemessen an einem 
Generator im Leerlauf.

von noreply@noreply.com (Gast)


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Rudi Radlos schrieb:
> DAS reicht nicht. Ich habe schon über 300V~eff gemessen an einem
> Generator im Leerlauf.

Das wird dann aber langsam ein Problem eines ungeeigneten Generators. 
Danke für den Hinweis. Oder eine "Crowbar", die eine Mindestlast 
erzeugt.

Muß mal bei meinen Nachbarn messen, wenn ich viel Zeit habe. ;-)

von Goldpore (Gast)


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Waldkatzi schrieb:
> Die Leerlaufspannung konnte ich ja immerhin messen,
> die war OK.

Ach so, Du hattest also einzig und allein die Leerlaufspannung
gemessen... wieso denn nur? Wenn die Leerlauf- und Lastspannung
(vielleicht sogar bei verschieden hoher Belastung) bis auf
geringe Abweichung übereinstimmten, wäre der Fall m.o.w. klar:

Es stünde nahezu fest, daß beim Generator die Frequenz variiert.


Weitere Option wäre natürlich eine Audio-Aufnahme gefolgt von
(nicht all zu komplexer) -Analyse, ebfs. mit variierender Last.

Dadurch wäre genannte Frequenzvariation direkt verifizierbar.


Daß dieses Gerät damit nicht zurechtkommt (daß also für dessen
Verwendung an einem AC-Generator einer mit sowohl konstanter
Frequenz als auch geregelter Spannung erforderlich wäre, der
bzgl. beidem (nahezu) das selbe ausspuckt wie eine Steckdose)
steht laut Datenblattspezifikationen ja so ziemlich fest.

Dahinter stecken weder böse Absichten noch "nicht mitdenken"
(und weder des Entwicklers NOCH von dessen Vorgesetzen).

Sondern (und das meine ich ebfs. weder "böse" noch als eine
Art Vorwurf, Du habest nicht mitgedacht) ganz einfach das,
daß "Generator zum Aufladen einer USV" eben_doch nicht ganz
so gewöhnlich ist.

(...mal abgesehen von etwas erhöhter notwendiger Komplexität
- ob nun der Hard- und/oder Software - damit Dein Gerät das
problemlos könnte... was man nicht (zu )brauch(en glaub)t,
das baut/programmiert man nicht... wozu auch? Kostet nur.)

# Das Teil ist zur Überbrückung von Stromausfällen gedacht.

# Genau wie auch Dein Generator.

Daß beides zusammen nicht unbedingt funktionieren MUSS ...
nur um Stromausfälle überbrücken zu können ... ist Dir sicher
klar.

Dein Vorhaben IST eine Art Sonderwunsch - ohne Mist. ;-)

von oszi40 (Gast)


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Waldkatzi schrieb:
> Aber ja,
> die Drehzahlregelung ist mechanisch und funktioniert erstaunlich

Naja bei Lastwechsel kommt das Erwachen. Wen die große Last plötzlich 
weg ist, kommt eine böse Spitze bis die mechanische Reglung es bemerkt.

von Hartmut  . (rio71)


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Rudi Radlos schrieb:
> DAS reicht nicht. Ich habe schon über 300V~eff gemessen an einem
> Generator im Leerlauf.

bei welcher last.. das sind sicher nur induktionsspitzen die schon bei 
kleiner last gekappt werden.
das schaltnetzteil sollte die gut schlucken und damit wegbügeln.
oder eben die drehzahlen des generators senken, nach unten hat man mit 
dem netzteil genug luft.. und dann reichlich hub nach oben und unten für 
die träge drehzahlregelung..
die frequenz spielt da eigentlich auch keine rolle, selbst mit 
gleichspannung funzen die netzteile immernoch..

: Bearbeitet durch User
von Udo S. (urschmitt)


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Über 3 Seiten geschwurbelte Schachtelsätze incl. Selbstmitleid, aber 
keine Angabe über Hersteller und Nummer des "Geräts" noch sonstiger 
harter technischer Fakten dazu.
Dafür Verschwörungstheorien über extra schechtes Produktdesign.

Der TO bettelt geradezu darum dass ihm niemend helfen soll.

Beitrag #6947448 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Waldkatzi (Gast)


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Udo S. schrieb:

> Dafür Verschwörungstheorien über extra schechtes Produktdesign.

Ja, als ob Glühlampenhersteller sich verschworen hätten, nur Glühlampen 
begrenzter Lebensdauer herzustellen. So eine schwachsinnige 
Verschwörungstheorie, gell? :-(

> Der TO bettelt geradezu darum dass ihm niemend helfen soll.

Ich wollte es eigentlich gut sein lassen, weil es eh klar ist 
(vermutlich die leistungsabhängige Drehzahl des Generators) aber bitte, 
ich kann auch anders:

Goldpore schrieb:

> Ach so, Du hattest also einzig und allein die Leerlaufspannung
> gemessen... wieso denn nur?

Es war kalt und windig und ich wollte nur irgendwie durch Verbrennung 
des Benzins die Powerbank aufladen und kein Forschungsprojekt starten.

> Es stünde nahezu fest, daß beim Generator die Frequenz variiert.

Ja, aber höchstens geringfügig, weniger als man befürchten müßte, 
dadurch interne Bauteile zu gefährden.

> Weitere Option wäre natürlich eine Audio-Aufnahme gefolgt von
> (nicht all zu komplexer) -Analyse, ebfs. mit variierender Last.

Nette Idee, aber heute ist es wieder kalt und noch windiger, so daß die 
Windgeräusche das erschweren würden. Feuerwehrsirene hab ich schon 
zweimal gehört.

> Dadurch wäre genannte Frequenzvariation direkt verifizierbar.

Ja, wie gesagt, wenn ich mal dazukomme, schau ich mir die Spannungen mit 
dem Oszi an. Ich hab schon auch noch den (zusätzlichen) Verdacht von 
nichtsinusoiden Spannungsverläufen, was ich vermute, weil das Multimeter 
mit der Frequenzmeß-Funktion nicht funktioniert hat. Am Netz auch nicht 
gut, aber nicht ganz so schlecht.

> Daß dieses Gerät damit nicht zurechtkommt (daß also für dessen
> Verwendung an einem AC-Generator einer mit sowohl konstanter
> Frequenz als auch geregelter Spannung erforderlich wäre, der
> bzgl. beidem (nahezu) das selbe ausspuckt wie eine Steckdose)
> steht laut Datenblattspezifikationen ja so ziemlich fest.

Von welchen Datenblattspezifikationen redest Du bitte?!? Außerdem kommt 
es mit dem Generator sehr wohl zurecht, wenn es denn mal nennenswert 
Strom zieht, nur macht es eine gemütlich Rampe von 0 weg, die ca. 10 
oder 20 Sekunden dauert und kommt über den Anfang der Rampe nicht drüber 
(mutmaßlich, weil entweder die Leerlaufdrehzahl im unbelasteten Zustand 
zu hoch ist, oder der Sinus zu schirch).

> Dahinter stecken weder böse Absichten noch "nicht mitdenken"
> (und weder des Entwicklers NOCH von dessen Vorgesetzen).

Doch, durchaus! Dir scheint es ein wenig an beruflicher Erfahrung auf 
technischem Gebiet zu mangeln, wenn Du meinst, daß 
"marktwirtschaftliche" Überlegungen (was mittlerweile nur noch ein 
anderes Wort ist für Betrug und Verarschung der Endkunden) die Richtung 
technischer Entwicklungen nicht dominierten oder man sich auf die 
Angaben in Datenblättern verlassen könnte.

> Sondern (und das meine ich ebfs. weder "böse" noch als eine
> Art Vorwurf, Du habest nicht mitgedacht) ganz einfach das,
> daß "Generator zum Aufladen einer USV" eben_doch nicht ganz
> so gewöhnlich ist.

Ich würde schon sagen, wenn Stufe 0 "wird schon nichts passieren" ist, 
und Stufe 1 "wäre gut, zumindest einen halben Tag lang die Heizung per 
Batterie betreiben zu können" ist Stufe 2 "wäre gut, die Batterie 
aufladen zu können" schon eine ziemlich naheliegende Überlegung. Und daß 
das Ding am Wechselspannungseingang von 40 bis 70 Hz funktioniert.

Sorry, aber wir drehen dort, wo ich arbeite, auch jeden Cent zehnmal um 
und trotzdem können die Geräte sozusagen von 80 V bis 400 V arbeiten. 
Bei 100 V schalten wir ab, aber nur, weil der Kunde das explizit 
unbedingt so haben will. Für die Endkunden wäre es besser, wenn wir erst 
bei 80 V abschalten würden, aber die haben eben nix zu melden, weil sie 
nicht organisiert sind. So läuft das leider und das überall. Nicht schon 
immer, aber seit einiger Zeit ist das weltweit genau so und nicht 
anders. Schlimm genug, daß wir von den Konzernen verscheißert werden, 
aber wenn nicht die Konzern-Eigentümer selbst, sondern ganz normale 
Hiasln sich überzeugt auf die Seite der Konzerne stellen, dann werde ich 
mittlerweile schon ziemlich grantig!

> (...mal abgesehen von etwas erhöhter notwendiger Komplexität
> - ob nun der Hard- und/oder Software - damit Dein Gerät das
> problemlos könnte... was man nicht (zu )brauch(en glaub)t,
> das baut/programmiert man nicht... wozu auch? Kostet nur.)

Verkehrte Argumentation, ich sage ja nicht, daß es zu wenig ausgefeilt, 
sondern zu kompiziert ist: Es muß ja erst mal jemand überhaupt die Idee 
gehabt haben, die Frequenz zu messen bzw. auszuwerten! Der 
wahrscheinlichste Grund dafür dürfte sein, den Betrieb des Geräts in 60 
Hz Netzen zu verhindern, quasi analog zu den DVD-Regionen. Daß das Gerät 
kaputt geht, wenn man mit 2 kW Hf hineingeht, kann ja sein. Aber wie 
viele Leute stecken ein Kaltgerätestromkabel an den Antennenausgang 
eines 2 kW Senders an?

> # Das Teil ist zur Überbrückung von Stromausfällen gedacht.

...glaube ich fast nicht, ich hab eher das Gefühl, aus einer 
Luxus-Camping-Powerbank für Reiche eine Hausnotfallstromversorgung für 
Arme gemacht zu haben. Aber dafür hat's ja dann am Ende eh ganz gut 
funktioniert.

> # Genau wie auch Dein Generator.

> Daß beides zusammen nicht unbedingt funktionieren MUSS ...

> nur um Stromausfälle überbrücken zu können ... ist Dir sicher
> klar.

Ist Dir klar, daß das Aggregat durchaus 14 Tage lang jeweils zweimal am 
Tag für eine Stunde laufen kann und daß das reicht, um die Ölheizung und 
die Tiefkühltruhe zu betreiben?

> Dein Vorhaben IST eine Art Sonderwunsch - ohne Mist. ;-)

Nein, finde ich überhaupt nicht! Selbst wenn man es als 
Outdoor-Spaßgerät einordnet, trifft man dort draußen durchaus auch auf 
Nicht-Inverter-Generatoren und nicht nur auf Steckdosen.

Und nochmal: Wenn das Gerät schon eine einstellbare Leistungsaufnahme 
hat und wenn es so weit durchcomputerisiert ist, daß es die 
Leistungsaufnahme zumindest am Anfang hochrampt und dabei diverse 
Messungen und "Überlegungen" anstellt, dann finde ich schon, daß es ein 
Designfehler ist, diese Fähigkeit nicht so zu nutzen, daß es mit 
konventionellen Generatoren zurechtkommt.

Oder anders gesagt: Daß die Fehlerreaktionszeit für geringfügige 
Frequenzabweichungen kürzer ist als die Zeit zum Hochrampen (was die 
Fehlerbedingung ja offenbar beseitigt), ist schlicht und ergreifend ein 
Designfehler und daß die Charakteristik normaler Notstromaggregate nicht 
berücksichtigt wurde, ist eine Frechheit.

oszi40 schrieb:

> Naja bei Lastwechsel kommt das Erwachen. Wen die große Last plötzlich
> weg ist, kommt eine böse Spitze bis die mechanische Reglung es bemerkt.

Natürlich – aber na und?

Das Gerät hat die Lastwechselreaktionen beim Zu- und Wegschalten des 1 
kW Heizkörpers wunderbar verkraftet und die "böse" Spitze war in 
Sekundenbruchteilen vom Fliehkraftregler ausgeregelt. Das Problem ist, 
daß die Powerbank 10 s zum Hochrampen braucht und die 
Fehler-Anfilterzeit für geringfügige Drehzahlabweichungen kürzer ist als 
die „ewig“ dauernden 10 s, so daß sich die Powerbank selbst durch ihren 
seltsamen Einschaltvorgang abwirft, obwohl sie - wenn man sie austrickst 
- nachher eh stabil und zufrieden im Bereich von 800 W bis 1,9 kW läuft.

Ob das nun beabsichtigt ist, weil man eine Verwendung in einem 60 Hz 
Netz verhindern will (ähnlich wie die Regional-Codes bei den DVDs), um 
damit Luxus-Weltreisende Camper mit zu viel Geld dazu zu bewegen, sich 
eine US-Version zusätzlich auch zu kaufen, oder ob man nicht bedacht 
hat, daß ein outdoor-Gerät mitunter in der Natur eher ein 
Notstromaggregat findet als eine Steckdose, ist egal, denn beides ist 
einfach nicht akzeptabel.

Das Argument, das wäre zu kompliziert, kann ich nicht gelten lassen, 
denn ich verlange nicht von dem Gerät, daß es durch die Steuerung seiner 
Leistungsaufnahme die Drehzahl des Generators regelt (obwohl es das per 
Softwareupdate durchaus könnte und sich so übrigens automatisch an die 
Leistung schwächerer als 2 kW-Geräte anpassen könnte), sondern im 
Gegenteil, daß die Frequenzüberprüfung einfach weggelassen oder der 
Toleranzbereich aufgeweitet oder die Fehleranfilterzeit an die Zeit zum 
Hochrampen angepaßt wird. Katastrophale Abweichungen, wie wenn man Hf 
aus einer KW-Endstufe hineinschickt, oder 300 V Gleichspannung, kann man 
ja immer noch mit einem sofortigen Fehlerauslösung auffangen. Sorry, 
aber bei einem hochpreisigen Gerät darf man sich zumindest bei diesen 
kleinen, haushaltsüblichen Leistungen erwarten, daß es 40 Hz bis 70 Hz 
sogar dauerhaft aushält, ohne daß interne Bauteile durch so eine 
geringfügige Frequenzabweichung zerstört werden - und kurzzeitig, 
während des Hochrampens natürlich erst recht nicht. Und daher auch eine 
entsprechende Toleranz gegenüber geringfügigen und unwesentlichen 
Abweichungen von 230 V / 50 Hz.

Also zusammengefaßt: Es wird eher die Abweichung der Drehzahl des 
Generators von 50 Hz sein und weniger Oberwellen, ist mir aber im 
Prinzip wurscht, weil es mit der Elektroheizung ja eh anläuft. Ich finde 
es bescheuert, daß das nur so geht und ich brauche mir nicht sagen zu 
lassen, daß ich das nicht bescheuert finden darf, denn es ist 
bescheuert, auch wenn das nicht in euer Trugbild einer heilen 
Ponyhofwelt paßt. In diesem Sinne: Sorry, danke und tschüß!

von Udo S. (urschmitt)


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Waldkatzi schrieb:
> Also zusammengefaßt:

Nochmal drei Bildschirmseiten voller Geschwurbel und wir wissen immer 
noch nicht Hersteller und Typ des:

Waldkatzi schrieb:
> Ich habe ein hochgezüchtetes, superintelligentes, tragbares Ding, eine
> Batterie, die man mit Netzstrom, Solarstrom oder aus der Autobatterie
> laden kann und die mit einem elektronischen Umrichter (..."Inverter"
> nennt man das ja heute, warum auch immer...) 230 V Wechselspannung
> erzeugt.

von H. H. (hhinz)


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Rudi Radlos schrieb:
> Ich habe schon über 300V~eff gemessen an einem
> Generator im Leerlauf.

Das Netzteil interessiert sich nur für den Spitzenwert. Und wer bei den 
Billigheimern an Sinus glaubt...

von Goldpore (Gast)


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Ähm...
Dieses Wort schreibt sich "schiach" (alternativ: "greislig").
Also nur, weil das grad so schön zu Deiner Gemütslage paßt.

Waldkatzi schrieb:
>> steht laut Datenblattspezifikationen ja so ziemlich fest.
>
> Von welchen Datenblattspezifikationen redest Du bitte?

Okay, nicht Datenblattspecs (dieses liefertest Du ja nicht...)
sondern "laut Deinen Aussagen" (die jetzt in dem verwirrenden
Durcheinander zwecks Zitat zu suchen erspare ich mir aber).

Du erwähntest oben "spezifizierte Netz- sowie Akku- Speisung"
- und ich schon zuvor, daß das nun mal bedeute, dieses Ding
wolle konstante 230VAC mit konstanten 50Hz... vergessen?

Daß Du meine Begründungen nicht verstehen willst, nur weil Du
so gern anderen unterstellst, sie seien blauäugig bis geistig
beh..., und nur Du habest "vollen Durchblick" (nichts davon
trifft zu), ist Dein Problem - da kann Dir niemand helfen.

Du kannst noch so viele Verschwörungstheorien aufstellen, das
hilft Dir nicht.

(Und nein, hier sind nicht lauter Blauaugen - es gibt genug
öffentlich breit "geglaubte" Dinge, die als falsch bekannt
sind... viele davon dürftest Du nicht mal wissen. Daß Du
meine Berufserfahrung kleinmachen willst, bringt mich auch
nur zum Lachen... eine Art ist das, zum Davonlaufen, echt.)

Mach' Dir mal ein paar Dinge bewußt:

Wir sind nicht Cliquenmitglieder, welche sich verpflichtet
fühlen könnten, aus Rücksicht auf Deine Gemütslage jedem Mist
zuzustimmen. (Wahre Freunde würden Dir zumindest am nächsten
Tag die Wahrheit beibringen, aber was wissen wir über Deine
Gemütslage? Das hier ist das (unpersönliche) Internet...)

Oder bist Du immer so? Auch das wissen wir nicht.


Aus "unserer Sicht" sieht alles anders aus, als aus Deiner:

Man fühlt sich wie im Wirtshaus, wenn ein Fremder über seine
Ansichten plaudert, und vom Saufen deprimiert wie ein Kind
auf den Boden stampft, wenn niemand Lust hat "mitzuschimpfen".


"Danke und tschüß" - na, von mir aus. Kannst ja wiederkommen
wenn Dein depressiver Schub oder was das war vorbei ist, oder
falls "wir" Dich gar so unglücklich machen (denkste!), dann
kannst Du es auch lassen.


HTH, gute Besserung.

von Waldkatzi (Gast)


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Udo S. schrieb:

> Nochmal drei Bildschirmseiten voller Geschwurbel und wir wissen immer
> noch nicht Hersteller und Typ des:

...Powerbankerls.

Willst Du mir eine automatische Drehzahlregelung über eine variable Last 
bauen und Dir das Gerät selber kaufen, damit Du das testen kannst?

Das Ding und sein größerer Bruder wird derzeit vehement über Influenzer 
in den deutschsprachigen Markt reingedrückt, da rechne ich durchaus 
damit, daß man hier mitliest, wenn dem Ruf der Marke so viel 
Aufmerksamkeit geschenkt wird. Abgesehen von der aus meiner Sicht 
sonderbaren Ladestrategie ist es eh nicht schlecht, es lädt ja auch 
wirklich schnell (...wenn man es davon zu überzeugen weiß, das überhaupt 
zu tun...) aber ich will es eben weder schlecht machen noch bewerben.

Die konkrete Powerbank wird nicht das einzige moderne Gerät sein, daß 
die Eingangsfrequenz mißt und kontrolliert und daher wird der Trick mit 
der Grundlast, mit der man die Drehzahl eines eher einfachen 
Notstromaggregats (das kann ich euch verraten: "KC30AE") näher auf 50 Hz 
bringen (und/oder vielleicht außerdem auch irgendwelche Spannungsspitzen 
abrunden) kann, allgemein nützlich sein, denk ich mir, nicht nur für 
dieses eine Gerät.

von Waldkatzi (Gast)


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Goldpore schrieb:

> Dieses Wort schreibt sich "schiach" (alternativ: "greislig").

"Schirch" ist die in Österreich präferierte Schreibweise. Nicht einmal 
so einen plumpen ad-personam-Angriff bringst du korrekt zusammen!

> Okay, nicht Datenblattspecs (dieses liefertest Du ja nicht...)

Woher, du Witzbold, soll ich die Spezifikation des Gerätes haben? Also 
die tatsächlichen Requirements, nach denen Elektronik und Firmware des 
Geräts gebaut wurden?

> (Und nein, hier sind nicht lauter Blauaugen - es gibt genug
> öffentlich breit "geglaubte" Dinge, die als falsch bekannt
> sind... viele davon dürftest Du nicht mal wissen.

Soso. Nun, daß ich als falsch bekannte Dinge nicht weiß, kann schon 
sein. Aber was willst du mir damit genau sagen?

> Daß Du
> meine Berufserfahrung kleinmachen willst, bringt mich auch
> nur zum Lachen... eine Art ist das, zum Davonlaufen, echt.)

Das man das von die annehmen muß, hast du dir schon selber 
zuzuschreiben.

> falls "wir" Dich gar so unglücklich machen (denkste!), dann
> kannst Du es auch lassen.

Das würde dir so passen, aber das wird, wie du siehst, nicht einmal 
ignoriert.

von Chris (Gast)


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Diese Dinger funktionieren nicht schlecht.
Mit einfachen Generatoren brauchen diese eine UPS, line interactive oder 
Online, natürlich ausschliesslich Sinus.
Alternativ benutz den Eingang für Solarpanels, zumindest bei denen ohne 
mppt. Wenn dein Generator keinen 12V Ausgang hat, dann funktioniert auch 
ein Steckernetzteil sehr gut.
Aus den 10-24V Solarpanel-Eingang wird ein Step-up Wandler gespeist. 
Ansonsten funktioniert ein Laptop Netzteil bestens.

von Goldpore (Gast)


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Waldkatzi schrieb:
> Goldpore schrieb:
>
>> Dieses Wort schreibt sich "schiach" (alternativ: "greislig").
>
> "Schirch" ist die in Österreich präferierte Schreibweise. Nicht einmal
> so einen plumpen ad-personam-Angriff bringst du korrekt zusammen!

Das war doch kein Angriff - war nur nicht besonders witzig.
(Du bist aber hypersensibel - naa, eher hübsch bös drauf...)

>> Okay, nicht Datenblattspecs (dieses liefertest Du ja nicht...)
>
> Woher, du Witzbold, soll ich die Spezifikation des Gerätes haben? Also
> die tatsächlichen Requirements, nach denen Elektronik und Firmware des
> Geräts gebaut wurden?

Herrschaftzeiten... wer redet denn von so etwas? Gemeint war
schlicht "das Datenblatt" ("die Beschreibung"). Alternativ
die Bezeichnung, um selbiges selbst finden zu können.

Wie auch schon mehrfach von anderen erfragt.

>> (Und nein, hier sind nicht lauter Blauaugen - es gibt genug
>> öffentlich breit "geglaubte" Dinge, die als falsch bekannt
>> sind... viele davon dürftest Du nicht mal wissen.
>
> Soso. Nun, daß ich als falsch bekannte Dinge nicht weiß, kann schon
> sein. Aber was willst du mir damit genau sagen?

War schon eine ausschweifende Begründung, jedoch schlüssig.

Allerdings nur, wenn man logisch denken kann und nicht
großteils oder alles falsch verstehen will (bzw. irgendwie
versucht, "alles denkbare gegen jemanden zu verwenden").

Wer extrem angestrengt sucht, findet auch irgendwas (oder
glaubt es zumindest). Hier oder im Datenblatt-Beispiel von
gerade, ganz egal.

>> Daß Du
>> meine Berufserfahrung kleinmachen willst, bringt mich auch
>> nur zum Lachen... eine Art ist das, zum Davonlaufen, echt.)
>
> Das man das von die annehmen muß, hast du dir schon selber
> zuzuschreiben.

Och, schreib mir doch zu, was Du willst. Genau wie Du allem
anderen alles andere nach belieben zu- oder wegschreibst.

Es tangiert mich nicht wirklich, ich hatte Dich nur auf Dein
Fehlverhalten aufmerksam machen wollen (bringt wohl nichts).

>> falls "wir" Dich gar so unglücklich machen (denkste!), dann
>> kannst Du es auch lassen.
>
> Das würde dir so passen, aber das wird, wie du siehst, nicht einmal
> ignoriert.

Ebfs. falsch verstanden: Mir würde gar nichts passen, sondern
das hatte meine ab dem Zeitpunkt angesetzte Gleichgültigkeit
Deinen Problemen gegenüber andeuten sowie begründen sollen.
Also wieso ich über Dein "und tschüß" nicht gerade traurig war.

Mehr bedeutete das nicht, genaugenommen.

Daß das Dich nur weiter provoziert, hätte ich nach jenem so
entschlossenen "und tschüß" nicht gedacht - aber jetzt ist
mir klar, daß ich da wohl tatsächlich etwas BLAUÄUGIG war.

Mea culpa.

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