Galvo Scanner ansteuerung über Arduino

Gast #6955585
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Hi, ich habe diesen Galvo Scanner (siehe Fotos) bei e-bay erworben und 
möchte ihn nun mit einem Arduino ansteuern. Leider finde ich kein 
Datenblatt dazu. Kann mir jemand sagen wie ich den Arduino und die 
Stromversorgung am Treiberbord anschließe?

Vielen Dank im voraus :)

Klaus
(Firma: www.wolfgangrobel.de) #6955601
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Diese Galvos haben schlicht eine Spannungsversorgung für die Motore und 
einen Analogeingang für die Stellung der Achse. Wenn ich mich recht 
entsinne, benötigt die Ansteuerplatine 24V und die Analogspannung liegt 
bei wenigen Volt... Eine Ansteuerung mir einem Arduino halte ich für 
ambitioniert, aber für langsame Versuche geht das schon... Arduino 
Analogausgang - ggf. mit Sannungsteiler.

Ups... +/-24V... Hier mal ein Beispielmanual: 
https://www.showlasershop.eu/images/PT-A40.pdf
#6955748
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Das dürfte die Platine sein:
https://beamqus.com/product/original-25kpps-laser-scanning-galvo-dc12v-7pin-galvanometer-based-optical-scanner-set-for-dj-laser-light-show-laser-projector/

High Speed ILDA Standard 25KGalvo Scanner 7Pin Laser Scanning Galvo With 
DC 12V Power Supply.
Demnach heisst die Platine DFH-25

aliexpress hat sie auch, freies Verschiffen - na solange sie einen nicht 
verschaukeln, aber derzeit nicht lieferbar
Gast #6955999
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Vielen dank schon mal für die Antworten. Nutzen möchte ich die Galvos 
für eine Spektralkammera als Scanner-einheit. Also müssen keine "hohen" 
Geschwindigkeiten erreicht werden. So wie ich das jetzt verstanden habe, 
gebe ich an den Pins in der Mitte (Xin Yin und GND) die Stromversorgung 
von 12 V. Aber über welche Pins kann ich den Arduino anschließen um die 
Galvos zu steuern. Dafür müssten die 5 Volt vom Arduino ja reichen? Wenn 
ich weitere fotos von den Anschlüssen hochladen soll, ist dies kein 
Problem.
#6956180
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Nur mal so aus Interesse: Die Spiegel können zufällig das gewünschte 
Spektrum reflektieren?

Auf der Treiberplatine erkennt man ja +12V und -12V, d.h. nur 1x 12V 
dürfte nicht reichen. Und nein, die kommt nicht an Xin und Yin, sondern 
an den Steckverbinder darüber. Xin und Yin ist der Steuereingang. Und 
was meinst Du mit 5V vom Arduino sollten reichen? Du musst die Baugruppe 
analog ansteuern.
Gast #6956196
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Ich sehe das so.
Auf der Platine von Bild 20220126_104554.jpg sieht man den Anschluss für 
die Spannugsversorgung von +/-12V in der Mitte unter den Kühlkörper.

Gerade darunter ist eine Bedruckung xin gnd yin. Damit lenkt man die 
Galvos aus. Da gehen normalerweise +5 dran. 0V dreht den Galvo an den 
einen Anschlag, 5V an den anderen. Alle Spannungen dazwischen bewegen 
den Galvo zwischen den beiden "Anschlägen".

Galvos haben eine Rückmeldung für die Reglung. Die besteht aus den 4 
OpAmps auf der Platine und wird über die Potis eingestellt. Im Zweifel 
Finger davon wech.

Bei dem Aufsteckboard würde ich auf eine Kombination aus Steuereinheit 
und Saftey tippen. Die soll bei einem stehenden Strahl den Laser 
abschalten. Das graue Flachbandkabel ist wahrscheinlich der Eingang für 
die ILDA Signale. Per Mikro kann der Laser von alleine zappeln. Poti zur 
Reglung der Empfindlichkeit. Die 3 Zweipoligen Buchsen sind 
wahrscheinlich für die Laser (Rot, Blau, Grün). Mit der zusätzlichen 3 
und 5 Poligen Buchse weiß ich gerade nichs anzufangen.

Ich würde einfach nur die Treiber Platine an die Bi-Polaren 12V 
anschließen und man schauen, was passiert, wenn ich ein Regelspannung 
auf die xin und yin Eingänge gebe.
Gast #6956214
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Mit den beiden Bilder hier wird es mir klarer. Hatte nicht gesehen, dass 
das Flachbandkabel von der Controller Platine an das Mäuseklavier geht.

Die Auslenkung der Galvos sollte demnach und aus passend zum ILDA 
Standard ebenfalls Bi-Polar erfolgen. +5V Anschlag in die eine Richtung, 
-5V Anschlag in die andere Richtung. 0V = Nullstellung.

Dann dürfte die schwarze 3 Poligen Buchse direkt unter dem jeweiligen 
Galvo Anschluss auf dem Bild 20220126_104554.jpg für die Auslenkung 
zuständig sein. Halt passend zum jeweils Links oder Rechts 
angeschlossenen Galvo.

Die zwei Poligen Buchsen versorgen die Controller Platine. Auf dem Bild 
20220126_104536.jpg sieht man, dass die rechte 2 Polige Verbindung auf 
einen 7805 LDO geht. Dann wird die auf der Linke Seite wahrscheinlich 
die -12V hochbringen, welche dann auf -5V für die Ansteuerung gewandelt 
werden.

Jetzt muss man eigentlich nur noch rausbekommen, wo auf der 
Treiberplatine die +5 und wo die -5V auf den Stecker müssen. Ground wird 
in der Mitte sein. Steht vielleicht auch auf der Unterseite der Platine 
was drauf. Ausgerechnet davon gibt es leider kein Bild.

Ansonsten nachmessen, ob in der Mitte der 3 Pin Stecker Masse ist oder 
auf einem der äußeren Pins. Dann die 12V Versorgung an den Treiber 
anschließen. Boards zusammen stecken ins Mikro Brüllen und Nachmessen, 
welcher der noch nicht bestimmten Pins gegen Plus arbeit und welcher 
gegen Minus 5V.
#6956412
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Eine Nipkow-Scheibe kann auch für Aufnahme und Wiedergabe benutzt 
werden.
https://de.wikipedia.org/wiki/Nipkow-Scheibe
https://de.wikipedia.org/wiki/Mechanisches_Fernsehen
https://de.wikipedia.org/wiki/Lichtpunktabtaster
Der Scanner ist für die Aufnahme eine Art Kamera. Die erste 
Fernsehsprecherin saß in einer dunklen Kammmera und wurde mit der 
Nipkowscheibe abgetastet.

Eine Spektralzerlegung könnte also mit Prisma/Gitter den Lichtstrahl 
auffächern und der Galvo die nebeneinanderliegenden Farben abtasten.
#6956639
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Wolfgang R. schrieb:
> Eine Ansteuerung mir einem Arduino halte ich für
> ambitioniert, aber für langsame Versuche geht das schon... Arduino
> Analogausgang - ggf. mit Sannungsteiler.

Wieso? Wir steuern einen Galvo mit einem Atmega165PV. Der kann den Galvo 
problemlos innerhalb von 100Hz an 4 Positionen ausrichten. Er braucht 
dabei ca. 4ms um die beiden am weitesten voneinander entfernten Punkte 
anzufahren.
Allerdings hat dieser Atmel keinen eingebauten DAC, weshalb ich einen 
AD5340 per Parallelbus angeschlossen habe. Also prinzipiell geht das 
schon.
Man muss natürlich etwas Hirnschmalz investieren und sich überlegen, wie 
man es umgehen kann, dass der Controller die sinusförmigen Rampen 
zwischen den einzelnen Plateaus komplett berechnen muss. Aber so rein 
Prinzipiell schafft der das. Achja, der Controller läuft mit der 
internen 8MHz Clock.
Gast #6956756
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Hugo H. schrieb:
> Frieder schrieb:
>> Gelle Higo, könnte ja sein, dass die Welt noch etwas weiter geht als bis
>> zum Tellerand.
>
> Ja - schön - und was kannst Du konkret dazu beitragen? Falls nicht -
> Dummschwätzer.

Ich würde es Dir ja gerne erklären, HiGo. Aber ganz so tief bücken, bis 
auf dein intellektuelles Niveau, mag ich mich dann doch nicht.
#6956801
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Frieder schrieb:
> Ich würde es Dir ja gerne erklären, HiGo. Aber ganz so tief bücken, bis
> auf dein intellektuelles Niveau, mag ich mich dann doch nicht.

Da Du nicht mal Hugo korrekt schreiben kannst ist Dein Intellekt wohl 
nicht besonders ausgeprägt. Mein Niveau erreichst Du mit Sicherheit 
nicht durch bücken - aber auch nicht durch andere Aktionen. Du bist 
schlicht Dumm :-)
#6956821
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Wolfgang R. schrieb:
> In diesem Galvo ist absolut keine Intelligenz. Nur Treiberhardware.

...und deshalb ist da ein Micro dran (abgesehen davon dass die Galvos an 
sich auch keinen integr. Treiber haben, denn dafür gibts ja die 
Treiber-HW)?
Das ist doch 1:1 ein HW set aus einem billig laser scanner. Die 
Ansteuerung ist Standard, sieht man so immer wieder...musste mal nach 
suchen in den Foren für sowas - laserfreaks? Dann den controller ab und 
den arduino dran.

Klaus.
Gast #6956919
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Hugo H. schrieb:
> Frieder schrieb:
>> Ich würde es Dir ja gerne erklären, HiGo. Aber ganz so tief bücken, bis
>> auf dein intellektuelles Niveau, mag ich mich dann doch nicht.
>
> Da Du nicht mal Hugo korrekt schreiben kannst ist Dein Intellekt wohl
> nicht besonders ausgeprägt. Mein Niveau erreichst Du mit Sicherheit
> nicht durch bücken - aber auch nicht durch andere Aktionen. Du bist
> schlicht Dumm :-)

Sorry Hugo, ich hatte Dich wohl überschätzt. Dich mit einer zumindest 
depperten Verballhornung deines Nicks zu konfrontieren war abgeschmackt. 
Mea culpa - hätte nicht davon ausgehen sollen, du seist auch nur 
rudimentär des Spanischen mächtig.

Lassens wir‘s dabei, sonst wird‘s am Ende noch blamabeler...

-Frieder
Gast #6956942
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Frieder schrieb:
> Lassens wir‘s dabei, sonst wird‘s am Ende noch blamabeler...

Für wen?
Ich denke eher für Dich, denn Dein Auftritt war völlig ohne Not arrogant 
und beleidigend und damit hast Du angefangen, niemand vor Dir.
Du kannst uns gerne erleuchten, denn niemand weiß alles.

Wenn das unter Deiner Würde ist, dann tu uns allen einen Gefallen uns 
sage einfach nichts. Überhaupt nichts!
#6957017
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Die einfachste spektrolkamera macht man, idem man anstelle des spiegels 
einen Sektor einer CD aufklebt und bewegt. Die CD macht dann das Gitter, 
welches die Spektralzerlegung macht. Dann nimmt man auf der einen Seite 
eine Kamera, ohne das Objektiv, und auf der anderen seite eine Linse als 
Objektiv. Ein Bild ist dann zwar nicht monochromatisch, aber per 
korrektur rausrechenbar.
Gast #6958869
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@ Max M.:
Zu Lasershow-Equipment will ich mich wirklich nicht äußern - ist nicht 
mein Metier. Dass sich ein Galvanometer auch für seriöse Zwecke, z.B. 
als Scanner, einsetzen lässt, ich denke, das braucht niemand in Frage zu 
stellen - schon gar nicht durch vulgäre Entgleisungen oder offen zur 
Schau gestellter Tumbheit.

@Klaus:
U.U. sind die verbauten Spiegel nicht sehr breitbandig - zumindest ist 
die Beschreibung (vgl. https://beamqus.com/) hier nicht eindeutig.

Wollte ich eine Spektralkamera bauen, ich hätte mir ein einzelnes 
Galvanometer (z.B. MFE, GSI et al.) besorgt, zumindest aber die (auf 
Speed getrimmte) ILDA-Elektronik links liegen gelassen und das 
Galvanometer an einem Leistungsverstärker, notfalls Brückenverstärker, 
betrieben. Mechanische Resonanzen tun Dir in deiner Anwendung nicht weh, 
viel mehr aber Reibung und/oder Nichtlinearitäten. Überlege Dir 
rechtzeitig, wie man das testen/kalibrieren könnte.

Zu überlegen wäre auch ein spannbandgelagertes Lichtzeiger-Instrument, 
aber k.A., woher sich so was bezahlbar beziehen lässt.

Zur mechanischen Problematik vgl. auch 
https://www.ieap.uni-kiel.de/surface/ag-berndt/lehre/aprakt/teil-2/galvano.pdf

Frieder
Gast #6961946
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Moin Chris,  vielen Dank für die Gute Beschreibung. An den Anschluss in 
der Mitte gebe ich dann über eine Bipolare Spannungsquelle die 12 Volt. 
Der Anschluss für die Ansteuerung der Galvos ist mir noch icht ganz 
klar. Auf welche Pins gehe ich mit den +-5v? Ich habe noch weitere Fotos 
von der Rückseite der Platinen angehängt.
Angehängte Dateien:

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