Triggerung von ADC Messungen

Gast #6963053
Lesenswert?
• ▲
▼
Ich möchte getriggerte Messungen mit einem ADC ermöglichen und würde 
gerne eure Einschätzung zu meinem Lösungsansatz hören. Der ADC hat eine 
Abstastfrequenz von 50MHz und ich würde ihn im FPGA gerne konsequenz 
aufnehmen lassen die Daten nur dann weiterverarbeiten, sofern ein 
Trigger ankommt.

Das Triggersignal ist relativ langsam bei maximal 1MHz. Das führt 
natürlich zu einem Jitter zwischen Triggerung und start einer Messung, 
der sich stochastisch über eine Periode verteilen kann.

Nun ist die frage ob man das so handhaben kann. Im FPGA würde das vieles 
erleichtern. Ich dachte auch eine PLL mit dem Triggersignal zu 
betreiben, damit die immer in Phase sind aber das Signal kann auch mal 
ausfallen und muss nicht konsequent anliegen.
#6963054
Lesenswert?
• ▲
▼
Nils D. schrieb:
> Das Triggersignal ist relativ langsam bei maximal 1MHz. Das führt
> natürlich zu einem Jitter zwischen Triggerung und start einer Messung,
> der sich stochastisch über eine Periode verteilen kann.

> Der ADC hat eine
> Abstastfrequenz von 50MHz und ich würde ihn im FPGA gerne konsequenz
> aufnehmen lassen die Daten nur dann weiterverarbeiten, sofern ein
> Trigger ankommt.

Willst du nun erst Messen, wenn der Trigger kommt oder permanent Messen 
und nur Auswerten wenn der Trigger kommt? Du drückst dich sehr unpräzise 
aus.
Gast #6963112
Lesenswert?
• ▲
▼
Ich will erst messen, wenn der Trigger kommt. Nun ist aber die Idee, 
permanent abzutasten und aufgrund der deutlich kleineren Triggerfrequenz 
dann erst auszuwerten wenn der Trigger kommt. Was für Effekte hat das im 
Spektrum?
#6963136
Lesenswert?
• ▲
▼
Wenn du permanent misst, hast du auf jeden Fall ein Messergebnis wenn 
der Trigger kommt, welches maximal 1/50MHz "zu früh" ist. Wenn du deine 
Messung erst triggerst, wenn der Trigger kommt, hat der ADC ggf. noch 
Latenzen + 1/50MHz, die dein Ergebnis "zu spät" ist.

Ich würde permanet Samplen und beim Trigger auswerten, rein 
gefühlsmäßig.
#6964706
Lesenswert?
• ▲
▼
Du möchtest also das Spektrum zu einem Triggerzeitpunkt, der aber 
aufgrund des langsamen Triggers evtl zu spät ist, berechnen?

Ich würde es auf jeden Fall kontinuierlich sampeln.

Wäre es nicht eine Möglichkeit 100 Samples Pretrigger im Puffer zu 
lassen?
Dann hast du die im Worst Case noch mit drin. Da du sowieso noch 
Fenstern musst spielen sie nicht so stark mit in die FFT rein.
Gast #6994428
Lesenswert?
• ▲
▼
Ich denke, der TO will EINEN Messpunkt, genau zum Triggerzeitpunkt.

In diesem Fall würde ich eine präzise SHC vorschalten, den Messwert im 
Sample-Kondensator speichern und dann gemächlich per 1MHz ADC wandeln.

Damit entfällt der Sample-Jitter von bis zu 20ns (der sich auf einen 
Messfehler abbilden lässt). Dazu sind 1MHz-ADCs gegenüber solchen mit 
50MHz um Größenordnungen genauer - und das bei geringeren Kosten.

Überschlagener Systemgewinn: Ich würde mal um die 40 dB schätzen - und 
die nähme ich gerne mit...

Frage: Wie genau soll die Messung denn werden?

Antwort schreiben

Hinweis: der ursprüngliche Beitrag ist mehr als 6 Monate alt. Bitte hier nur auf die ursprüngliche Frage antworten, für neue Fragen einen neuen Beitrag erstellen.

Formatierung
  • [c]C-Code[/c]
  • [code]Code in anderen Sprachen, ASCII-Zeichnungen[/code]
  • [math]Formel in LaTeX-Syntax[/math]
  • [[Titel]] – Link zu einem Artikel
  • Verweis auf einen anderen Beitrag: Rechtsklick auf dessen Beitrags-ID (#8078628), „Adresse kopieren“, in den Text einfügen

Mehr zur Formatierung

Längeren Sourcecode als Anhang, nicht in den Text. JPG nur für Fotos und Scans; Zeichnungen und Screenshots als PNG oder GIF. Siehe Bildformate.

Schon registriert? Anmelden

Wird nicht angezeigt. Wir schicken dir einen Link; sobald du damit bestätigst, erscheint dein Beitrag.

Mit dem Abschicken legst du einen kostenlosen Account an und erkennst die Nutzungsbedingungen und die Datenschutzerklärung an.