induzierte ESD veranschaulichen

#6971104
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elektron schrieb:
> Am besten visuell wo wirklich etwas reproduzierbar kaputt geht.

Muss doch nicht sein, reproduzierbar ist es auch einfach geladenen 
Kunststoff mit einer Glimmlampe in einem abgedunkelten Raum 
"Abzutasten", die statische Ladung reicht bereits das diese zündet und 
das leuchten sichtbar wird.

Empfindliche Halbleiter zu demonstrationszwecken zu zerstören während 
andere Lieferschwierigkeiten wegen "Chipmangel" haben finde ich echt 
absolut scheiße.
#6971107
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Naja. Die meisten ESD-Probleme sind laten und/oder auf Chip-Ebene.

https://www.bunniestudios.com/blog/?p=212

Wenn man möchte, kann man sicher irgendwas zerschießen, aber obs das 
bringt?

Ansonsten sind Gates von MOSFETs recht empflindlich. Da könnte man 
vielleicht was aufbauen, das blinkt und es dann mit ESD quälen. Aber 
garantiert sofort kaputt muss nicht unbedingt sein
#6971400
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Kilo S. schrieb:
> Empfindliche Halbleiter zu demonstrationszwecken zu zerstören während
> andere Lieferschwierigkeiten wegen "Chipmangel" haben finde ich echt
> absolut scheiße.

Mit einer anschaulichen Demonstration dafür zu sorgen, dass das 
Bewusstsein für ESD geschärft wird und bei den aktuellen 
Lieferschwierigkeiten weniger Bauteile unnötig zerstört werden finde ich 
echt absolut super.

On Topic: LEDs eignen sich dafür eigentlich ganz. Die bekommt man 
ziemlich zuverlässig mit ESD kaputt. Und man sieht auch deutlich, dass 
sie nicht mehr funktionieren.
#6971811
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P. S. schrieb:
> Mit einer anschaulichen Demonstration dafür zu sorgen, dass das
> Bewusstsein für ESD geschärft wird und bei den aktuellen
> Lieferschwierigkeiten weniger Bauteile unnötig zerstört werden finde ich
> echt absolut super.

Ja, aber nicht so:

elektron schrieb:
> Am besten visuell wo wirklich etwas reproduzierbar kaputt geht.

Denn genau das ist ja das was verhindert werden soll.

Visuell sichtbar, einfach und zu demonstrationszwecken ausreichend ist 
es doch wenn bereits eine Glimmlampe durch die Ladung anfängt zu 
"Blinken", ein kontinuierliches glimmen wird es nicht werden, aber beim 
überstreichen mit einem Beinchen an jeder Stelle aufblitzen an der genug 
Ladung dafür vorhanden ist.

Wenn im Physikunterricht (ja wir haben das noch so veranschaulicht 
bekommen) ein Katzenfell, Plastikrohr und eine Leuchtstoffröhre reichte, 
wieso nicht bei hoffentlich geschulten Mitarbeitern   eine Glimmlampe?

Alternative: Das Problem umgehen in dem man jeden Mitarbeiter mit 
passenden ESD Kleidungsstücken (Schuhe, Hose, Kittel, Armband) 
Ausstattet und Kunststoff der nicht geeignet ist am Arbeitsplatz einfach 
verbieten!

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