MOC3041 230V mit µC

Gast #6983911
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Hi zusammen,

ich beschäftige mich das erste mal damit 230V mit einem µC zu Schalten ( 
Ohne mechansiche Relais ).

Ich habe den NOC3041 gefunden un im Datenball die passende Schaltung 
gefunden. Aber meine Frage ist evtl. dumm aber ich bin mir unsicher :S

Kann man das so "einfach" machen ? Ich möchte einen kleinen 230V Motor 
steuern. Links Rechts drehen lassen, 2 3 N Ansteuerung. Als ansterung 
nehme ich einen PIC. Aber wie ich in Datenblatt lesen und somit auch den 
Vorwiderstand bestimmt habe, möchte der MOC 30mA haben, deswegen würde 
ich noch einen Transitor oder FET dazwischen hängen auf der 
Anstuerungsseite.
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(Firma: matzetronics) #6983938
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Kuba schrieb:
> Aber wie ich in Datenblatt lesen und somit auch den
> Vorwiderstand bestimmt habe, möchte der MOC 30mA haben,

Nö. MOC3041 möchte 15mA, MOC3042 10mA und MOC3043 begnügt sich mit 5mA. 
Das kann jeder PIC. Es gibt aber ein paar andere Problemchen:
1. Der Kondensator ist sicher ungepolt und nicht wie bei dir gepolt.
2. 400V pk des MOC304x sind eigentlich zu wenig für unser Netz. Nimm 
lieber MOC306x, der ist für 600V.
3. R24 und R23 sollten vermutlich eher 39 Ohm sein, wie im DB 
vorgeschlagen.
Gast #6983984
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Matthias S. schrieb:
> Bitte achte auf ausreichende Isolation unter den
> MOCs.

Sprich alles von bspw. GND etc befreien ? Die 230V werden bei mir auch 
weit sperat von den DC verlaufen.

Aber, ich frage mich..ich bneötige ja den Triac zum Schalten der 230V, 
aber sind die Isolierungsabstände nicht viel zu gering ? Auch auf der 
Platine ist es mir nicht möglich aufgrund der Bauform mehr als 0.5mm 
abstand zu generieren ?
Gast #6984009
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Matthias S. schrieb:
> Wichtig ist es nicht zwischen den Pins einer Seite, sondern die Reihe
> von Pin 1-3 von der Reihe Pin 4-6 zu trennen. Also unter dem MOC
> grosszügig Kupfer wegzunehmen.

JA, das habe ich sowie so. bei 230V gibt es bei mir nie Kupferflächen 
etc.

Ich meine wie im Bild dargestellt. Hab es schnell aufgebaut, deswegen 
sieht das sehr nach chaos aus.
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(Firma: matzetronics) #6984032
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Kuba schrieb:
> Ich meine wie im Bild dargestellt. Hab es schnell aufgebaut, deswegen
> sieht das sehr nach chaos aus.

Das unter dem BT136 geht ja nicht anders, es sei denn man biegt das 
mittlere Beinchen etwas weg, so das die Pins ein Dreieck bilden. So wie 
hier:
https://www.mikrocontroller.net/attachment/547840/IMG_20220221_195245.jpg

Ich meine aber die Kriechstrecken unter dem MOC, die man auf deinem Bild 
nicht sieht.
Gast #6984044
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Matthias S. schrieb:
> Ich meine aber die Kriechstrecken unter dem MOC, die man auf deinem Bild
> nicht sieht.

SO sieht das bei mir aus :)

Matthias S. schrieb:
> Das unter dem BT136 geht ja nicht anders, es sei denn man biegt das
> mittlere Beinchen etwas weg, so das die Pins ein Dreieck bilden. So wie
> hier:
> https://www.mikrocontroller.net/attachment/547840/IMG_20220221_195245.jpg

mmmh bleibt einen ja nichts anderes über :S Ne andere Lösung außer 
Relais gibt es ja nicht oder ? Zumindest für auf einer kleinen PCB
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Gast #6984091
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Kuba schrieb:
> Kann man das so "einfach" machen

Im Prinzip ja, Snubber ist ja dran.

https://dse-faq.elektronik-kompendium.de/dse-faq.htm#F.25

Aber für 230V~ nimmt man besser einen MOC3082 (10mA vom AVR) und einen 
800V MOSFET denn dann kann man die Bauteile mit einem 300V~ VDR gegen 
Überspannung schützen, und den VDR sollte man mit einer 98 GradC 
Thermosicherung gegen Überhitzung schützen und den TRIAC mit einer 
Feinsicherung mit 1000A Trennvermögen und einem A2s Schmelzintegral 
kleiner als das Schmelzintegral des TRIACs vor Kurzschluss, denn bis die 
Haussicherung auslöst überlebt er nicht. Achso, und der Kühlkörper suf 
dem TRIAC sollte zur Sicherung passen.
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Gast #6984104
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Kuba schrieb:
> Ich meine wie im Bild dargestellt.

Zu eng.

Zwar müssen die Isolationsabstände nicht bis 2.5kV reichen wie es die 
Überspannungen bei 230V~ Steckergeräten sein können (fest eingebaut 
4500V~) weil der TRIAC sowieso bei 800V zerplatzt und gegen mehr 
Spannung per VDR geschützt werden muss, aber deine Abstände reichen 
nicht mal bis 800V. Auch wenn die Pins aus dem TRIAC Plastikgehäuse 
näher aneinander rauskommen, die Oberflächenisolation des Epoxygehäuses 
ist mit einem CTI von 400 auch besser als die der Platine mit 175

https://dse-faq.elektronik-kompendium.de/dse-faq.htm#F.6.3
Gast #7000701
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Guten Tag zusammen,

ich habe die Schaltung heute geschafft zusammen zu bauen und zu testen. 
Allerdings schalten beide Triacs bei mir immer durch, egal ob ich den 
MOC ansteuere oder nicht :( Woran kann es liegen. Hab mir heirfür ne 
einfache Platine zum testen angefertig, sieht zwar wild aus, aber 
eigentlich sollte es klappen..:(
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(Firma: matzetronics) #7000743
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Kuba schrieb:
> Allerdings schalten beide Triacs bei mir immer durch, egal ob ich den
> MOC ansteuere oder nicht :(

Das kann bedeuten, das der nicht angesteuerte Triac über die Induktion 
des Motors 'Überkopf' gezündet wird, was auch z.B. bei Rolladenmotoren 
ein Problem darstellt. Die Herren Rolladensteuerungs-Konstrukteure 
drücken sich da mit Relaissteuerung drum herum.
Der Motor stellt ja mit seinen beiden Wicklungen auch einen Trafo dar, 
der rückwärts in den anderen Triac wirkt. Eine mögliche Lösung wären 
robuste 'Snubberless' Triacs, also Triacs, die im 4.Quadranten nicht 
zünden. Aber ich persönlich habe keine Ahnung, ob das funktioniert.
Wenn es tatsächlich Rolladenmotoren sind, die du steuern möchtest, 
hättest du das evtl. erwähnen sollen, das hatten wir hier schon öfter.
Gast #7000762
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Hi, bevor ich einen Motor anschließe, wollte ich mitn Multimeter einfach 
messen was anliegt. Weil meines erachtens soll, wenn nichts 
angeschlossen ist, auch keine Spannung anliegen. Ich möchte am ende eine 
Antriebsmotor schalten. Aber die sollten sichtlich kleiner als Rollanden 
Motoren sein.
Gast #7000783
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Kuba schrieb:
> Hi, bevor ich einen Motor anschließe, wollte ich mitn Multimeter
> einfach
> messen was anliegt. Weil meines erachtens soll, wenn nichts
> angeschlossen ist, auch keine Spannung anliegen. Ich möchte am ende eine
> Antriebsmotor schalten. Aber die sollten sichtlich kleiner als Rollanden
> Motoren sein.

Typischer Fall von Mist gemessen. Durch die Snubber liegt da natürlich 
Spannung an, aber eben mit hoher Impedanz.
Gast #7000816
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H. H. schrieb:
> Typischer Fall von Mist gemessen. Durch die Snubber liegt da natürlich
> Spannung an, aber eben mit hoher Impedanz.

Wirklich Spannungsfrei bekommt man Halbleiter-Schalter nie richtig ? 
Jetzt klappt alles, aber ein leichtes brummen bleibt am Motor ~30VAC 
messe ich.
Gast #7000842
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H. H. schrieb:
> Dann verkleinere den Kondensator in den Snubbern.

Werde ich die Tage machen. Weil laufen tut der Motor aber im Stand 
brummt er wie ein genervter Grizzly..mal mehr mal weniger. wobei da ja 
"nur" 100nF drann hänegn. Am Motor hängen abermals parallel 100nF 
wahrscheinlich sollte ich einen von beiden weglassen. Aber der am Motor 
dient zum Anfahren :S

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