Motorsteuerung

OP #6989512
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Ich habe folgende Problemstellung:
Ein Motor 230 Volt einer Spiegelkugel soll sich statt mit ca. 1 
Umdrehung pro Minute, mit einer ca. 1/2 Umdrehung pro Minute drehen.
Dazu habe ich einen NE555, Optokoppler, Triac Schaltung (astabiler MV) 
verwendet und wollte damit dem Motor "rasch" Ein- und Ausschalten damit 
sich der Motor dadurch langsamer dreht (er sollte in zyklischen 
Abständen Stoppen und Anlaufen).
Im Prinzip war ich damit erfolgreich, mit dem dadurch entstandenen 
Problem, dass sich der Motor immer wieder in die andere Richtung zu 
drehen beginnt, während er "läuft".
Weiß jemand Rat ?
Gast #6989724
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J. V. schrieb:
> Schätze mal daß dies ein Spaltpolmotor ist. Probiers mal mit
> Kondensator
> (aus Leuchtstofflampe) oder Induktivitäten in Reihe geschaltet.

Was sollte das bewirken, wenn ich den Kondensator parallel oder die 
Induktivität in Serie schalte ? Meinst du mit oder ohne meiner 
derzeitigen Zusatzschaltung ?
Gast #6990050
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Also ich würde gerne mit der NE555-Steuerung weitermachen.
Der NE555 hat ja auch einen Trigger und einen Reset Eingang.
Wenn der EIN-Schaltimpuls für den Triac nur dann kommt, wenn sich die 
230 Volt Phase gerade im positiven Teil befindet, dann wäre auch die 
Drehrichtung immer die gleiche, wenn dieser Impuls nach einer 1/4 
Sekunde auf AUS geht und der nächste EIN-Impuls eine 1/4 Sekunde später 
wieder auf diese positive Phase event. "wartet", dann wäre mir geholfen.
Vielleicht mit 2 monostabilen MV ?
(Firma: matzetronics) #6990056
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wolga schrieb:
> dann wäre auch die
> Drehrichtung immer die gleiche

Das klappt bei dem kleinen Synchronmotor, der typischerweise da verbaut 
ist, nur, wenn er eine Rücklaufsperre hat. Die Phasenlage der 
Wechselspannung ist dabei nicht entscheidend. Es hängt eher davon ab, 
wie der Motor gerade steht, wenn man ihn bestromt. Das ist so gut wie 
nicht vorherzusagen.
Extra Zahnrad im Getriebe wäre optimal, ist aber vermutlich nicht zu 
machen für dich. Aber evtl. einen extra Untersetzungsriemen?
(Firma: Autotronic) #6990366
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wolga schrieb:
> Also das würde ich gerne probieren, aber wie schaffe ich das, dass ich nur
> jede 3.Welle durchschalte ?

Mit einem Nullspannungsschalter, Zählbaustein und einem Triactreiber.

Einfacher ist es, mit dem NE555 einen 25Hz Rechteckgenerator aufzubauen 
und über eine Gegentaktendstufe einen 10W Trafo mit zwei 
Sekundärwicklungen rückwärts zu speisen. Das Tastverhältnis sollte dann 
aber genau 1 zu 1 sein (geringste Erwärmung).
Angehängte Dateien:
(Firma: Autotronic) #6990380
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H. H. schrieb:
> Schlechte Idee, wegen der Oberwellen.

Aber er könnte doch am Ausgang einen 220R Widerstand und einen 0,47uF 
Kondensator in Serie schalten, quasi als Snubber. Natürlich 
verschlechtert das wiederum den Wirkungsgrad. Dann ist die 
Ausgansspannung zumindest etwas trapezförmiger.

Bei der Triacschaltung müsste der TE auch zur Entstörung eine Drossel 
einsetzen!
Angehängte Dateien:
Gast #6990387
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Michael M. schrieb:
> H. H. schrieb:
>> Schlechte Idee, wegen der Oberwellen.
>
> Aber er könnte doch am Ausgang einen 220R Widerstand und einen 0,47uF
> Kondensator in Serie schalten, quasi als Snubber. Natürlich
> verschlechtert das wiederum den Wirkungsgrad. Dann ist die
> Ausgansspannung zumindest etwas trapezförmiger.

Bringt nichts.



> Bei der Triacschaltung müsste der TE auch zur Entstörung eine Drossel
> einsetzen!

Die Streuinduktivität des Motors reicht völlig, aber Triac ist hier eh 
nicht angesagt.
Beitrag #6990435 wurde von einem Moderator gelöscht.
Gast #6990632
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Mein Wunsch ist es mit wenigen Bauteilen auszukommen, daher hatte ich 
mit NE555 begonnen. Die Empfehlung eines Helfenden mit Sinusgenarator, 
Verstärker und Trafo plus Netzteil für Alles war mir dann doch zu 
aufwendig, da ich ja "nur" den Wunsch habe die Geschwindigkeit zu 
halbieren. Also ändere natürlich meine Entscheidung wenn ich zu einem 
Ziel komme.
Nicht möglich ist es den Motor zu tauschen bzw. die Anlage zu 
demontieren.
Gast #6990668
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Michael M. schrieb:
> Einerseits:
>
> H. H. schrieb:
>> Die Streuinduktivität des Motors reicht völlig
>
> Andererseits:
>
> H. H. schrieb:
>> Nur in deinen Träumen.
>
> Ich denke auch, dass das sowohl dem Motor, als auch der Discokugel
> völlig egal ist.

Funkentstörung und mechanisch relevante Oberwellen sind zwei Paar 
Stiefel!
Gast #6990950
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Max M. schrieb:
> Wolga schrieb:
>
>> Nicht möglich ist es den Motor zu tauschen bzw. die Anlage zu
>> demontieren.
>
> Oh, dann soltest Du nur die allerfeinste HW verwenden, um den Motor zu
> regeln.
> Denn wennd er je kaputt geht muss man die Hütte abreissen und neu bauen.

Oh a ganz Lustiger, die Anlage gehört nicht mir.
Gast #6991090
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Wolga schrieb:
> Oh a ganz Lustiger, die Anlage gehört nicht mir.

Ja, ich habe meine Momente.
Du bist aber auch nicht schlecht.
Die Kombination aus ' gehört nicht mir, kann nicht (einfach) demontiert 
werden' und dem ahnungslosen Rumgebastel das Du auch dann beibehalten 
willst als man Dir sagt das das der völlig falsche Weg ist, das ist 
schon ganz groß.
Gast #6991206
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Max M. schrieb:
> Wolga schrieb:
>
>> Oh a ganz Lustiger, die Anlage gehört nicht mir.
>
> Ja, ich habe meine Momente.
> Du bist aber auch nicht schlecht.
> Die Kombination aus ' gehört nicht mir, kann nicht (einfach) demontiert
> werden' und dem ahnungslosen Rumgebastel das Du auch dann beibehalten
> willst als man Dir sagt das das der völlig falsche Weg ist, das ist
> schon ganz groß.

Wie kommst darauf, du solltest vlt versuchen weniger psychologische 
Unterstützung ;-) zu geben, denn wenn du meine Antwort lesen würdest: 
baue ich alles um egal wie die Lösung aussieht nur halt nicht um jeden 
Preis, denn ich will auch nur helfen mit meiner Lösung (gehört eben 
nicht mir).
Denn egal welche Lösung mit empfohlen wird, es kann auch sein, dass die 
nicht funktioniert.
Gast #6991376
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Wolga schrieb:
> baue ich alles um egal wie die Lösung aussieht nur halt nicht um jeden
> Preis

Dann sag mir doch mal wie Deine NE555 Lösung aussehen soll.
Stumpf an aus geht ja nicht.
Du könntest nur jede zweite halbwelle durchlassen, aber immer pos und 
neg abwechselnd und netzsynchonisiert und robust gegen Netzstörungen.
Viel Spaß das diskret zu machen.

Oder Du baust eine H-Brücke mit MCU fürs Timing, die 25Hz Rechteck macht 
und über die Pulslängen den eff Strom einstellt.
So habe ich das gemacht als ich einen MW Drehtellermotor auf ein 400Hz 
Netz anpassen musste.

Ich habe Dich nur durch den Kakao gezogen weil Du beim NE555 bleiben 
willst, ohne eine Vorstellung zu haben wie das gehen soll.
Gast #6995576
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H. H. schrieb:
> Der Motor wird ja nicht viel Leistung haben, da kann man sich
> einen FU
> aus Sinusoszillator, NF-Verstärker und umgekehrtem Netztrafo bauen.

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plus Trafo 18/230 Volt

Meintest du das so  ?
Gast #6995973
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H. H. schrieb:

> Miss doch mal die Stromaufnahme des Motors bei 230V/50Hz.

Kann ich leider nicht, habe keinen Zugang aktuell dazu,  vergleichbarer 
Motor:
Spannungsversorgung: 230 V AC, 50 Hz | Gesamtanschlusswert: 3,5 W
(ich glaube sogar, dass ist der gleiche

somit hat der sicher nicht mehr als 5 W

Somit würde der auch reichen
DollaTek Mini-HiFi-Stereo-Audio-Audio-Verstärker Verstärker Portable AMP 
10W + 10W 2 Kanal Class-D DC 12V Digital Booster Verstärker Board Module

wenn ich ihn mit einem Kanal verwende.

Habe ja keine Ahnung welche Impedanz ich dann erreiche mit einen Trafo 
12 Volt auf 230 Volt, sollte er überhaupt 12 Volt haben ?
Gast #6995983
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H. H. schrieb:

> Miss doch mal die Stromaufnahme des Motors bei 230V/50Hz.

Der Trafo sollte ja dann auch die 5 Watt übertragen, d.h ich kauf so ein 
Billignetzteil 230 V auf 9 Volt = was ja dann wenn ich die 
Brückengleichrichtung und den Kondensator entferne 230v auf 12 Volt 
Wechselstrom bedeutet.
Gast #6995992
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H. H. schrieb:
> Wolga schrieb:
>> Meintest du das so  ?
>
> Ja, wobei der Verstärker sicher deutlich überdimensioniert ist.
>
> Miss doch mal die Stromaufnahme des Motors bei 230V/50Hz.

oder so was


Printtrafo GT ELEKTRONIK N06-039
Typ: EI 30/18 / Eingang 230 V~ / Ausgang 12 V~  290 mA  3,5 VA - Maße 
(LxBxH): 32,2x27,3x29,4 mm / 230V~ Pin 1-5 mit Thermosicherung / 12 V~ 
Pin 9-10
Gast #6996017
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wolga schrieb:
> H. H. schrieb:
>
>> Miss doch mal die Stromaufnahme des Motors bei 230V/50Hz.
>
> Kann ich leider nicht, habe keinen Zugang aktuell dazu,  vergleichbarer
> Motor:
> Spannungsversorgung: 230 V AC, 50 Hz | Gesamtanschlusswert: 3,5 W
> (ich glaube sogar, dass ist der gleiche
>
> somit hat der sicher nicht mehr als 5 W

5W sind kein Strom!

So ein Motor hat einen ungünstigen cos(phi)!
Gast #6997347
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H. H. schrieb:
> wolga schrieb:
>
>> H. H. schrieb:
>>> Miss doch mal die Stromaufnahme des Motors bei 230V/50Hz.
>>
>> Kann ich leider nicht, habe keinen Zugang aktuell dazu,  vergleichbarer
>> Motor:
>> Spannungsversorgung: 230 V AC, 50 Hz | Gesamtanschlusswert: 3,5 W
>> (ich glaube sogar, dass ist der gleiche
>> somit hat der sicher nicht mehr als 5 W
>
> 5W sind kein Strom!
> So ein Motor hat einen ungünstigen cos(phi)!

Nein Watt ist die Einheit für Wirkleistung, oder hast du damit gemeint 
ich soll aufgrund des Verhältnis zur Blindleistung lieber eine 10 Watt 
Endstufe nehmen ?
(Firma: matzetronics) #6997676
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In so kleine Printtrafos musst du auf der Sekundärseite viel höhere 
Spannung als die aufgedruckte anlegen, um primär auf 230V~ zu kommen.
Also z.B. in einen 9V/3W Trafo etwa 14-15V~, sonst klappts nicht. Das 
wird immer weniger, je mehr Leistung der Trafo hat. Bei einem 6W Trafos 
nur noch etwa 11-12V und bei einem 10W Trafo reichen dann 10V.

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