Hallo, wir haben aktuell in einer kleinen Ausstellung mehrere Holzsäulen mit Knöpfen und eingebautem Lautsprecher. Dort kann man Interviews abspielen. Rein Audio. Nun ist das schwer verständlich aufgrund von Hall und Umgebungslärm. Kopfhörer fallen leider weg, weil sie an die Besucher verteilt werden müssten was organisatorisch nicht geht. Welche Möglichkeiten gibt es da preisgünstig Audio aufs Handy zu streamen, um das quasi als Kopfhörer zu nutzen. Ein Bluetooth doongle wäre wohl am einfachsten, muss aber jedes mal gepaart werden und kann nur einen Teilnehmer. Wenn dann ein zweiter Besucher sich mit verbindet fliegt der erste raus. Welche Ideen gäbe es da?
WLAN, Webseite, Stand auswählen, Audio abspielen.
Lade die Audiodateien als mp4 oder webm oder so irgendwo hoch, konvertiere den Link dahin, oder auf eine Seite die sie einbindet, in einen QR Code. Klebe den QR Code dort irgendwo beim Knopf hin.
QR-Code auf dem Exponat mit Link zum Audiofile?
QR Code mit Link auf eine Webseite oder Youtube? Eventuell könnten dann auch die anderen Sounddateien mit einer kleinen Website gleich mit angezeigt werden....
Entweder den erwähnten QR-Code verwenden und darüber einen Link auf die Audiodatei ausliefern oder gleich eine eigene App entwickeln die natürlich auch nichts anderes macht als die Audiodateien herunterzuladen. Freundlicherweise sollte man den Besuchern dann auch kostenloses WLAN bereitstellen.
Hallo, kostenfreier WLAN gäbe es dort schon. Daran hatte ich auch schon gedacht, aber man macht die Idee der Interaktion mit den Audiosäulen dann zu nichte. Schön wäre es, wenn man die Files üer Hand dort auswählen könnte. Die Tondateien sind teilweise auch recht kurz. Eleganter wäre es man könnte das Handy am Ohr lassen und mit der anderen Hand an der Säule auswählen. Aber ja, wenn es sonst keine Möglichkeit gibt, ein Weg
Es gibt firmen, die machen sowas. Ist halt nicht gerade günstig ;) https://www.informationsgesellschaft.com/ die da z.B. sogar in Verbindung mit Indoor Lokalisierungen...
guider schrieb: > Es gibt firmen, die machen sowas. Ist halt nicht gerade günstig ;) Ja und es entspricht ja nicht dem Konzept. Da läuft ja alles über das Gerät. Mir geht es ja darum die Auswahl an einem realen Gegenstand vornehmen zu können. Und selbst wenn wäre das für den Fall hier nicht leistbar. Die Austellung läuft bereits und das ist alles mehr und weniger im Ehrenamt entstandem
Schaue dir mal das Snapcast system an. Das ist ein open-source multiroom system. Da kann man z.B. einen Raspi nehmen der über eine Alsa-Soundkarte Audio streamt. Client apps gibt es z.B. für Android oder iOS die den Ton synchron abspielen können. Vielleicht ist das etwas.
Es gibt also an jeder Säule mehrere Tondateien und entsprechend viele Knöpfe? Weil der Ton aus dem Telefon verzögert ankommt, sollte man irgendwie zwischen Lautsprecher und Telefon wählen können?
Hallo danke, schau ich mir an. Ja genau jede Säule hat 3 Knöpfe. Verzögerung wäre kein Problem, wenn es sich im Bereich 1,2 Sekunden bewegt, da es kein Videobild dazu gibt worauf man achten müsste.
Setze einen Webserver auf, der mittels QR Code Link erreichbare Web basierten Player für Icecast, mit vorgegebenem (zum Exponat gehörigen) Streamingserver ausliefert. Die einzelnen Exponate erzeugen dann jeweils einen mittels Icecast gestreamten dauernden Audiostrom (Stille, falls niemand einen Knopf drückt). Dann muß auch niemand irgendwelche Apps installieren, sondern es reicht der vorhandene Browser.
Das klingt gut. Der Webserver wäre dann nur lokal oder wäre das aus dem Internet abrufbar? Ginge sowas mit 3 Raspberries eventuell? Die Audiosäulen stehen immer ein paar Meter voneinander entfernt
Vernissageconnoisseur schrieb: > Setze einen Webserver auf, ... Genau das wollte ich auch gerade schreiben. Wenn der Server im lokalen Netz steht hast du natürlich die beste Verbindung. Falls aber ein Gast nicht im WLAN ist, sollte der Server wohl besser auch von außen erreichbar sein. Um Bandbreite zu sparen, könnte das Exponat einen Audioplayer auf dem Server triggern. Man müsste noch klären, wie man Teilnehmer einem Exponat zuordnet. Kleine Buttons auf der Seite, "ich stehe gerade an Säule 7"?
Andre schrieb: > Man müsste noch klären, wie man Teilnehmer einem Exponat zuordnet. Das ginge ja schon über QR Codes zu einer Website. Darauf müsste dann sofort der Audiostream beginnen. Denke das wäre für den Zweck ausreichend. Ich denke mal, dass da höchstens 3 Handys gleichzeitig auf einen Stream einer Säule zugreifen. Lassen wir es 10 sein, wenn sie den Browser nicht gleich zu machen. Nur wie kann ich mit einem Raspberry ins Netz streamen, wenn man nicht lokal ein Netz aufspannt? Vorhanden ist ein öffentliches(städtisches) WLAN im Raum
Tom schrieb: > Vorhanden ist ein öffentliches(städtisches) WLAN im Raum Kein eigenes Netz? Da fällt mir nur spontan ein, einen VPN Tunnel zu nem externen Server aufmachen und darüber das Audio an den Streaming Dienst leiten. Geht sicherlich, aber dafür musst du dich definitiv in Netzwerke einarbeiten. Evtl. läuft sowas auf einem uberspace, aber es könnte auch ein vServer nötig sein.
Die Verwaltung hat doch schon ein Netz, aber das ist alles so reguliert, ich denke nicht, dass ich da einen Raspberry einhängen könnte. Es wäre vermutlich auch zu viel Aufwand für die und für mich. Von Netzwerken habe ich jetzt auch nicht wirklich Ahnung.
Ein externer Webserver ist sicher vorteilhaft. Kann der nicht komplett alles ausliefern was man braucht? Der ist über das vorhandene WLAN ohne Tricks erreichbar, also auch für 1 bis 3 RPis. Diese könnten dem externen Server sagen, welcher Knopf gedrückt wurde. Mal sehen, ob das klappt, jeder hat 3 Versuche? Idealerweise liest man diesen Beitrag mit einem Browser auf dem PC und gleichzeitig mit einem Handy. Von Audio hab' ich garkeinen Plan, stattdessen liefert der Server Bilder. Aber das Prinzip... Oben sehen Sie 2 QR-Codes für 2 Säulen. Hier unten im Text gibt es je 3 Knöpfe. Ob jetzt ein Browser auf einem PC einen virtuellen Knopfdruck erzeugt oder ein RPi einen echten, sollte kein Unterschied sein. Säule 1 Knopf 1: https://clock.uber.space/s1k1.php Säule 1 Knopf 2: https://clock.uber.space/s1k2.php Säule 1 Knopf 3: https://clock.uber.space/s1k3.php Säule 2 Knopf 1: https://clock.uber.space/s2k1.php Säule 2 Knopf 2: https://clock.uber.space/s2k2.php Säule 2 Knopf 3: https://clock.uber.space/s2k3.php
Tom schrieb: > Ja und es entspricht ja nicht dem Konzept. Da läuft ja alles über das > Gerät. Mir geht es ja darum die Auswahl an einem realen Gegenstand > vornehmen zu können. Das ist genau das was bei solchen Ausstellungen nervt. Man drückt einen Knopf und hört zu, dann kommt irgendein anderer und drückt rücksichtslos ein anderen Knopf und man wird unterbrochen. Oder man muss warten bis das unbeaufsichtigte hyperintelligente Kleinkind der Helikoptereltern endlich aufhört wild alle möglichen Knöpfe zu drücken bis man selbst sich das anhören kann was einen interessiert. Wenn es für die 3 Audiodateien drei QR codes gibt dann kann jeder sich das auch zeitversetzt anhören ohne jemand anderen zu stören.
Ok, überarbeiteter Plan: Pro Säule installierst Du einen Raspberry Pi, der sich mit fixer IP als Client im WLAN anmeldet. Auf jedem Raspberry Pi läuft ein Webserver, der durch den QR Code der Säule im WLAN lokal erreichbar ist. Der Webserver liefert eine einfache Webseite aus, auf der sich ein Webclient für Icecast befindet. Weiterhin befinden sich auf der Webseite auch Buttons, die man drücken kann, um sich die einzelnen Beiträge der Säule ohne Interaktion mit dieser anhören zu können (Buttondruck setzt eine neue URL für den Webclienten, welche auf den einzelnen Beitrag zeigt), falls die Säule gerade anderweitig heimgesucht wird. Schön wäre vielleicht auch eine Möglichkeit, um direkt zu anderen Säulen (= anderer lokaler Webserver) zu wechseln, ohne erneut einen QR Code scannen zu müssen. Außerdem befindet sich auf jedem Raspberry Pi auch ein Icecast Server, der die Säulenknöpfe auswertet und dauerhaft den kontinuierlichen Audiostream der zugehörigen Säule ausliefert (idealerweise als Multicast), falls man mit den physischen Knöpfen der Säule interagieren kann/möchte.
Udo S. schrieb: > Wenn es für die 3 Audiodateien drei QR codes gibt dann kann jeder sich > das auch zeitversetzt anhören ohne jemand anderen zu stören. Das ist sicherlich auch besser für die Gesundheit. Man geht zunächst nah an das Exponat heran, scannt den Code und kann dann problemlos einige Schritte zurück gehen und anderen den Zugang zum Code erlauben.
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