Moin moin,
konnte heute Mittag auf einem Modellflugplatz die Fachsimpelei von zwei
Modellfliegern mithören, die jeweils zwei potente elektrische
Modellflugzeuge dabei hatten. Beide fuhren ein E-Auto der Oberklasse der
Marken Porsche und Daimler.
Beide berichteten übereinstimmend, dass man die ebenfalls potenten
LiPo-Akkus nicht aus dem Zigarettenanzünder laden solle/dürfe, denn wenn
der 12V Akku auch nur kurz Unterspannung sehe, ist das E-Auto tot und
kann vom Abschleppdienst abgeholt werden.
Und beide waren etwas angesäuert. Da hat man jeweils mehr als eine halbe
Tonne Akku an Bord und kann nicht mal den Akku seines Flugmodells
nachladen.
Kaum zu glauben. Weiß jemand mehr?
Heiner
Heiner W. schrieb:> denn wenn der 12V Akku auch nur kurz Unterspannung sehe, ist das E-Auto> tot
Welcher Akku? Der vom Flugzeug oder der vom Auto? Der Fahrakku vom Auto
hat deutlich mehr als 12V!
Das muss frei erfunden oder ein defektes fahrzeug sein. Der 12V
Anschluss ist nur bei eingeschaltetem Fahrzeug aktiv und der 12V Akku
wird dann aktiv mit einen wandler aus der Traktionsbatterie geladen.
Neuere Teslas haben nur noch 6Ah Lithiumakku zum versorgen des 12V
systems. dieser kleine akku wird dann bei bedarf immer aus dem
Traktionsakku nachgeladen, auch bei ausgeschaltetem Fahrzeug.
Im gegensatz dazu ist bei einem Verbrenner sense, wenn man den Bleiakku
entladen hat und nicht mehr starten kann, es sei denn man lässt ihn
laufen...
Ist das ein Troll-Thread? 😅
Ich könnte mir vorstellen, dass die da kultige Touchscreens Meldungen
raushauen wie "Warnung! Akkukapazität geht zur Neige".
An der eigenen Ladestation zuhause parkend, Auto noch nicht angesteckt,
könnten die Herren ja mal ein Experiment wagen:
Zigarettenanzünder-Buchse belasten und im Falle einer Störung halt das
Ladekabel anstecken.
Ich glaube aber doch eher an... 😱
Pepe T. schrieb im Beitrag #7002505:
> Warum e-autos einen 12V bleiakku rumschleppen müssen ist bürokratischer> natur. Macht zwar null sinn aber bis die bürokraten das umschreiben> dauert es 50 jahre.
Es gibt noch zahlreiche 12V Geräte fürs Auto:
Handylader, Kaffeetassenwärmer, Tom Tom, Handstaubsauger...
Mmmmmmmh.... mmmmmhhh.... 😱
Die Herren könnten also ihren Benziner laufen lassen und ihre
Modellbau-Akkus schnell nachladen, so mit 12 Volt/10Amp.
Jetzt haben die aber "E-Autos"...
mmmmmhhh...
Nichtverzweifelter schrieb:> .... da hilft nur eins: Die Fliegerchen auf Benzin umrüsten, wie früher> eben 😂
Bei den Spritpreisen wird das dann aber ein teures Hobby.
hihi
Heiner W. schrieb:> Kaum zu glauben. Weiß jemand mehr?
Ich
Michael M. schrieb:> Welcher Akku? Der vom Flugzeug oder der vom Auto? Der Fahrakku vom Auto> hat deutlich mehr als 12V!
Du hast keine AHnung musst dich aber melden...
Flip B. schrieb:> Das muss frei erfunden oder ein defektes fahrzeug sein.
Du musst es ja wissen!
Pepe T. schrieb im Beitrag #7002505:
> Warum e-autos einen 12V bleiakku rumschleppen müssen ist bürokratischer> natur. Macht zwar null sinn aber bis die bürokraten das umschreiben> dauert es 50 jahre.
Leider falsch!
Darf ich die Herren Besserwisser aufklären?
Nein? Egal, ich mach es einfach:
Der 12V-Akku ist in der Tat ein Starterakku. Der wird benötigt um die
Steuergeräte zu versorgen. Das Motorsteuergerät teilt dann dem BMS über
CAN mit, dass es den Fahrakku ferischalten soll. Dann klappern, je nach
Fahrzeug, ein paar dicke Relais. Z.b: ID.3 oder ID.4! Auch Mercedes im
EQ oder dem B Electric Drive wird das so gemacht.
Ist der Starterakku leer, bekommst das Elektroauto nicht an!
Anita H. schrieb:> Ist der Starterakku leer, bekommst das Elektroauto nicht an!
Und den Starterakku kann der ADAC ganz normal laden von außen. Und der
ist deshalb ein altmodischer Bleiakku weil man da nur "strom rein machen
muss" oder lange über Zellen, Ladestrom etc. nachzudenken.
Anita H. schrieb:> bekommst das Elektroauto nicht an!
Und angesichts heutiger Türen und Hauben auch nicht auf.
Schlaumaier schrieb:> Und den Starterakku kann der ADAC ganz normal laden von außen.
Vorausgesetzt man kommt ran und weiss wie. Die verschärfte Fassung wäre
ein Betriebshandbuch, das im Falle eines Falles diesen Notzugang
dokumentiert, aber im verschlossenen Auto liegt, oder nur auf dem
Fahrzeugdisplay erscheint. ;-)
Pepe T. schrieb im Beitrag #7002515:
> Das mitführen einer 25kg> bleibatterie macht null sinn.
Sowas können nur Leute behaupten, die auf der Autobahn Nachts einen
nicht beleuchteten defekten Auto, das auf der linken Fahrspur stand
ausweichen mussten.
Das Tesla sich nicht an die Gesetze halten muss, die für alle anderen
gelten kann man in Brandenburg gut studieren.
Pepe T. schrieb im Beitrag #7002641:
> Die bleibatterie macht null sinn.
Was ist wohl der Unterschied zwischen
macht null sinn
und
ich sehe darin keinen Sinn?
Denn wenn jene vom Fach eine einbauen, dann ergibt es wahrscheinlich
schon einen Sinn, man kennt ihn aber nicht. Als Fachfremder daraus zu
schliessen, dass die Fachleute doof sind, sagt wenig über die Fachleute
aus.
Nautilus schrieb:> Das Tesla sich nicht an die Gesetze halten muss, die für alle anderen> gelten kann man in Brandenburg gut studieren.
Stimmt nicht. Mein Freund hat ein Modell-S und daher weiß ich das mit
den Zugang.
Und wenn man den ADAC ruft, sollte man auch wissen wie sein Auto
funktioniert.
Nichtverzweifelter schrieb im Beitrag #7002638:
> So ein Blödsinn, da fahr ich weiter Diesel.
Bei 4-5 Euro pro Liter, während der Nachtbar sein Auto für Lau "tankt"
via Solaranlage und Batterie-Zwischenspeicher. Find ich cool von dir
;))
Pepe T. schrieb im Beitrag #7002641:
> Anita H. schrieb:>> Der wird benötigt um die Steuergeräte zu versorgen.>> Für das brauchts eine akku-technologie von 1851?
Nochmal. Bei modernen Akkus macht jeder Hersteller das wie er Bock hat.
Die Bleiakkus sind der "kleinste gemeinsame Nenner".
Es geht nicht darum mit so einen Batterie'chen ein 2 Tonnen Auto zu
bewegen.
Es geht darum, die Tür zu öffnen, den Hund zu retten, oder einfach
gewisse Sperren zu deaktivieren damit die Karre einfach auf ein
Abschlepper gezogen werden kann. Und vielleicht irgendwelche Zugänge zu
Öffnen.
NICHT MEHR und NICHT WENIGER.
Was mir an dieser Geschichte seltsam vorkommt: die brauchbaren
Modellbauladegeräte haben eine Unterspannungsabschaltung, welche in der
Regel auch konfigurierbar ist. Wenn die Quelle dann einbricht, wird der
Ladevorgang entsprechend unterbrochen.
Elektrofahrzeuge gehören doch zu den PKWs? Da sollte doch bekannt sein
das die "Strom" nicht können. Und selbstverständlich ist das auch kein
Mangel den die Mobilitätsgarantie abdeckt. Ganz im Sinne des Threats
"Kann man nichts mehr kaufen das nicht erst mal aufgeschraubt werden muß
..."
(prx) A. K. schrieb:> Was ist wohl der Unterschied zwischen> macht null sinn> und> ich sehe darin keinen Sinn?
Das liegt daran dass er keine Ahnung hat. Was e nicht kennt und
versteht, braucht er nicht. Wie diese alten Amateurfunker die der
Meinung sind man sollte wieder Morseprüfung einführen. Rückständig, alt,
nutzlos...
Schlaumaier schrieb:> Anita H. schrieb:>> Ist der Starterakku leer, bekommst das Elektroauto nicht an!>> Und den Starterakku kann der ADAC ganz normal laden von außen.
So habe ich das nicht verstanden. Sondern eher so, dass eine Art
Wegfahrsperre aktiviert wird und das E-Auto per Abschleppwagen in die
Werkstatt muss. Zum Batterie neu anlernen, oder was weiß ich.
Es war von beiden zu hören, dass man diesen Fall unbedingt vermeiden
sollte. Weil Theater ohne Ende. Deshalb Finger weg vom
Zigarettenanzünder als Stromquelle für den LiPo-Lader. Zum Fahrakku hat
man bei den E-Autos offensichtlich keinen Zugriff.
Ein Troll, der meinen nickname benutzt schrieb im Beitrag #7002638:
> Haha, diese E-Autos sind schon ein dummer Scheiß.> Da lädt man einmal einen Akku auf, schon sind sie kaputt.> So ein Blödsinn, da fahr ich weiter Diesel.
Stammt nicht von mir, Diesel hab ich auch keinen. Die Ölheizung übrigens
auch nicht, die mir und Daniel (hiege) nachgesagt wird.
Der 12v-Akku ist deshalb vorhanden da die ganzen Verbraucher wie
Steuergeräte, Scheinwerfer in der 12V-Version geprüft und zugelassen
wurden - man so viele teileidentisch zum Verbrenner nutzen kann, nicht
alles neu prüfen lassen muss
Nwin Hybrid hat statt einer Lichtmaschine einen 3000W DC-DC-Wandler -
mit diesem wird das 12V-System versorgt und der 12V-AKku geladen
Funktioniert aber leider nur wenn "Zündung" an
Hätte schon was, tags in der Firma den großen Akku voll machen - dann
abends daheim den Fernseher damit betreiben....
Heinz R. schrieb:> Der 12v-Akku ist deshalb vorhanden da die ganzen Verbraucher wie> Steuergeräte, Scheinwerfer in der 12V-Version geprüft und zugelassen> wurden - man so viele teileidentisch zum Verbrenner nutzen kann, nicht> alles neu prüfen lassen muss
Das könnte man ja noch über einen DC/DC-Wandler erledigen, aber man will
ja den Fahrakku im Unfall-Fall sicher trennen können (so wie man
beispielsweise auch die Benzinzufuhr abstellen kann - in der BDA von
irgendeinem Auto, das ich mal hatte, stand das sogar noch drin, dass das
schon bei hartem Bordsteinkontakt auslösen kann und wie man das wieder
aktiviert).
Braucht dazu aber (vermutlich) Strom. Und will vielleicht auch nach der
Trennung noch Warnblinker u.ä. betreiben können.
Letztlich ist die Frage aber: Wieviel Entwicklungsleistung haben die
Hersteller in ihre E-Autos gesteckt und welche Teile/Subsysteme
übernehmen sie 1:1 und inklusive aller "Fehlerfolgenabschätzungen" von
ihren Verbrenner-Modellen?
MfG, Arno
Heinz R. schrieb:> Nwin Hybrid hat statt einer Lichtmaschine einen 3000W DC-DC-Wandler -> mit diesem wird das 12V-System versorgt und der 12V-AKku geladen>> Funktioniert aber leider nur wenn "Zündung" an
Das wird der springende Punkt sein.
Was spräche gegen "Zündung ein" beim Laden von Modellbau-Lipos?
3000W (=250A) bei 12V sind ja mal eine Ansage. Hängt beim E-Auto etwa
die Fahrzeugheizung an der 12V Batterie, oder wer saugt da so kräftig?
Nichtverzweifelter schrieb im Beitrag #7002638:
> Haha, diese E-Autos sind schon ein dummer Scheiß.> Da lädt man einmal einen Akku auf, schon sind sie kaputt.>> So ein Blödsinn, da fahr ich weiter Diesel.
Wenn deine Diesel Starterbatterie unter 12V (Ruhestrom) kommt fährst du
auch damit nirgendwo mehr hin, weil der Anlasser nicht mal mehr den
Magnetschalter bewegt bekommt. Übrigens auch mit dem Benziner nicht, hab
ich erst letzte Woche testen dürfen. Da bedarf es dann schon 15Minuten
nachladen bevor da was passiert. (ich hab nur recht dünne
Starthilfekabel in der Garage, deshalb geht direkt starten darüber
nicht)
Deine ablehnende Haltung gegenüber E-Autos wird dir langfristig nichts
nützen, da du nicht drum herum kommen wirst, esseidenn, du verzichtest
komplett aufs Auto. Die aktuellen Spritpreise zeigen dir schonmal, wo
die Reise in wenigen Jahren sowieso hingegangen währe. Jetzt geht's halt
etwas schneller und der Schockmoment ist größer, da es nicht jedes Jahr
20cent sind sondern eben 80cent gebündelt in einer Woche. Möglicherweise
gibt es noch eine kurze entspannung, aber wie gesagt, 2028 sind diese
Preise ziemlich sicher schon Normalität.
Walta S. schrieb:> Bei E-Auto kann man kein Modellflugzeug aufladen.
Nicht wirklich, einfach die Zündung einschalten. Mit 3kW sollte man
seine LiPos laden können. Bisher kam noch nichts, was dagegen spräche.
Bei meiner Karre brennt eh vorher die Zigarrenanzünder Buchse ab, die
kann hier max. 5A.
Christian B. schrieb:> Wenn deine Diesel Starterbatterie unter 12V (Ruhestrom) kommt fährst du> auch damit nirgendwo mehr hin, weil der Anlasser nicht mal mehr den> Magnetschalter bewegt bekommt.
Zu was jetzt diese eine Nebelkerze? Wenn sich nicht mal der
Magnetschalter bewegt, ist die Batterie absolut tief entladen. Das wirst
du mit dem Modellbaulader nicht hinbekommen.
Und selbst wenn es einer auf dem Modellflugplatz total übertreibt,
bekommt man ein konventionelles Auto wieder flott. Da muss kein ADAC mit
dem Laster kommen und das Auto per Kran aufladen, um es in die
Vertragswerkstatt zu bringen.
Vielleicht könnte man ja einen Seilzugstarter in die E-Karren
integrieren. Damit induziert man dann eine Spannung, die ein Relais zum
Fahrakku freischällt und die Wandlerversorgung kurz bereitstellt. Ab da
läufts dann alles über den Fahrakku :)
Christian B. schrieb:> Deine ablehnende Haltung gegenüber E-Autos wird dir langfristig nichts> nützen, da du nicht drum herum kommen wirst, esseidenn, du verzichtest> komplett aufs Auto
Übertragen auf die Gasheizung hieße das: Du wirst nicht umhin kommen,
dein Haus oder deine Wohnung auf Elektroheizung umzustellen, es sei
denn, du verzichtest komplett auf die Wohnungsheizung. Das wird dann
natürlich sehr teuer, da wir weltweit die höchsten Strompreise haben.
Welt schau her, wir Deutschen wissen, wie es geht.
Der Umstieg aufs E-Auto wird so laufen wie die Corona-Impfung. Nur
werden die Verhältnisse umgekehrt sein. Ein kleiner Teil wird umsteigen,
der große Teil nicht. Denn die Welt wird weiterhin mit dem Verbrenner
unterwegs sein. Viele Staaten leben vom Öl und werden weiterhin Öl
fördern und auf dem Weltmarkt verkaufen. Wenn die Deutschen das Öl
verschmähen, wird es nur für die anderen billiger. Die deutsche
Selbstkasteiung bringt genau nullkommanix.
Witzig auch, dass sich die Weltretter nicht daran stören, dass die
fetten Touri-Flieger weiterhin mit unversteuertem Kerosin unterwegs
sind. Hier kann selbst der deutsche Michel die 5 gerade sein lassen.
> Die aktuellen Spritpreise zeigen dir schonmal, wo> die Reise in wenigen Jahren sowieso hingegangen währe.
In den USA geht die Reise offensichtlich wo anders hin, denn da kostet
der Liter Sprit (Benzin oder Diesel) aktuell um 1 Euro.
Sebastian U. schrieb:> In den USA geht die Reise offensichtlich wo anders hin, denn da kostet> der Liter Sprit (Benzin oder Diesel) aktuell um 1 Euro.
Die geht da genauso nach oben wie im Rest der Welt. Nur ist er deutlich
billiger weil weniger versteuert.
Übrigens wächst Rohöl nicht auf Bäumen, irgendwann wird es also knapper
und teuerer werden.
Und deine Beamtendenke (wer sich zuerst bewegt, verliert) hilft auch
nicht dem drohenden Klimakollaps zu entgehen.
Oder existiert der in deiner Parallelwelt nicht?
Nichtverzweifelter schrieb im Beitrag #7003301:
> Und die E-Autos produzieren soviel Feinstaub, dass die ganzen Gletscher> schwarz werden und schmelzen.
Nichtverzweifelter schrieb im Beitrag #7003301:
> Es hat eben schon eine Auswirkung, wenn man überall die dunklen> PV-Module aufstellt, und mit Windrädern den Luftaustausch blockiert.
Die meisten Dächer haben auch ohne PV-Module schwarze Dachpfannen.
Nichtverzweifelter schrieb im Beitrag #7003301:
> Udo S. schrieb:>> Du hast schon wieder deine Pillen vergessen.>> Ihr linksgrünen Vaganer wollt doch blos nicht zugeben, dass der> Klimawandel von den Windrädern und PV-Anlagen verursacht wird. Es hat> eben schon eine Auswirkung, wenn man überall die dunklen PV-Module> aufstellt, und mit Windrädern den Luftaustausch blockiert.>> Und die E-Autos produzieren soviel Feinstaub, dass die ganzen Gletscher> schwarz werden und schmelzen.
Genau, und ich könnte die ganze Erderwärmung aufhalten, wenn ich nur
endlich mal die Klimaanlage reparieren würde.
Heinz R. schrieb:> Der 12v-Akku ist deshalb vorhanden da die ganzen Verbraucher wie> Steuergeräte, Scheinwerfer in der 12V-Version geprüft und zugelassen> wurden - man so viele teileidentisch zum Verbrenner nutzen kann, nicht> alles neu prüfen lassen mussAnita H. schrieb:> Der 12V-Akku ist in der Tat ein Starterakku. Der wird benötigt um die> Steuergeräte zu versorgen. Das Motorsteuergerät teilt dann dem BMS über> CAN mit, dass es den Fahrakku ferischalten soll. Dann klappern, je nach> Fahrzeug, ein paar dicke Relais. Z.b: ID.3 oder ID.4! Auch Mercedes im> EQ oder dem B Electric Drive wird das so gemacht.>> Ist der Starterakku leer, bekommst das Elektroauto nicht an!
So viele Beiträge und nur zwei Vernüftige dabei, dass ist schon traurig.
Aber ja, genau so ist es. Wenn deine Traktionsbatterie einen ISO-Fehler
hat, Temperatursensoren ausfallen etc. dann willst du ja nicht komplett
ohne Strom dastehen. Der Bleiakku ist dann die Notstomversorgung für die
Karre für Warnblinker, SOS Modul usw. Wenn der mal leer ist: Haube auf,
Starthilfekabel dran und ab dafür.
Es gibt Fahrzeuge, bei denen wurde dummerweise die Entriegelung der
Motorhaube auch elekrifiziert und wenn dann dein Blei Akku leer ist,
dann hast du das besagte Problem aus dem Eingangspost.
Aber auch dafür gibt es eine Lösung: Da wo der Strom rausgesaut wurde,
da kann er ja auch wieder rein:
Du lädst dann den 12V Akku einfach über den Zigarettenanzünder. Und
sollte der Akku mal sooo platt sein das die Türen nicht mal mehr
entriegeln, dann hast du halt ein Problem :). Aber auch dafür gibt es ja
bei fast allen Karren mechanische Notschlüssel, versteckt im Handsender.
Mechanisch öffnen, 12V Ladegerät mit Stecker für Zigarettenanzünder
einstecken, 10 min warten, Haube entriegelt und Starthilfe geben oder
die Batterie einfach weiter laden. Letzter Schritt: Glücklich losfahren,
egal ob mit Verbrenner oder E-Kutsche.
VG Paul
Udo S. schrieb:> Übrigens wächst Rohöl nicht auf Bäumen, irgendwann wird es also knapper> und teuerer werden.
Es gibt mittlerweile geologische Indizien dafür dass Rohöl entsteht wenn
Druck, Hitze, Feuchtigkeit und Biomasse aufeinandertreffen. So wie im
Reaktor aus dem man Kunststoff zu Rohöl macht. Die Wahrscheinlichkeit
dass Rohöl durch Plattentektonik (Eine Platte mit Biomasse schiebt sich
unter die andere Platte und wir im Mantel aufgeschmolzen) entsteht ist
sehr hoch. Das würde übrigens auch erklären weshalb erschöpfte
Bohrlöcher plötzlich wieder Öl fördern lassen. Da dies ein
kontinuierlicher Prozess ist, müssen wir nur lange genug warten oder den
Verbrauch soweit reduzieren das Nachschub und Ernte sich auf ein Level
halten...
Pepe T. schrieb im Beitrag #7003336:
> Arno schrieb:>> ipcc> IPPC. Der verein zur förderung der klimapanik.> Lies mal die statuten. Das ist ein propagandainstitut.
Unter IPPC finde ich das internationale Pflanzenschutzabkommen und die
sogenannte IVU-Richtlinie der EG. Was übersehe ich?
Was die Erwähnung von Strom nicht alles auslöst... Da fängt das als
harmloser Modellbauthread an und schwupps schon giften sich die
Forenpolitiker in gewohnter Weise an.
Sebastian U. schrieb:> Der Umstieg aufs E-Auto wird so laufen wie die Corona-Impfung. Nur> werden die Verhältnisse umgekehrt sein. Ein kleiner Teil wird umsteigen,> der große Teil nicht. Denn die Welt wird weiterhin mit dem Verbrenner> unterwegs sein. Viele Staaten leben vom Öl und werden weiterhin Öl> fördern und auf dem Weltmarkt verkaufen. Wenn die Deutschen das Öl> verschmähen, wird es nur für die anderen billiger. Die deutsche> Selbstkasteiung bringt genau nullkommanix.
Da In Europa einige Länder Neuzulassungen von Verbrennern ab 2025
(Norwegen) oder 2030 (viele weitere) untersagen, wird das auch viele
mehr betreffen. Da kannst du dann zwar immer noch mit gebraucht
gekauften herumrumpeln aber in maximal 10 Jahren (also ab 2040) hat sich
das, bis auf wenige Fahrzeuge, erledigt. Die, die dann noch fahren
werden sicher an die 4Euro pro Liter zahlen dürfen. Das muss dir nicht
gefallen.
Nichtverzweifelter schrieb im Beitrag #7003301:
> Ihr linksgrünen Vaganer wollt doch blos nicht zugeben, dass der> Klimawandel von den Windrädern und
Der Troll benutz schon wiedet meinen nick!
E-Auto
NEIN DANKE !
Hast du noch einen SW-Röhrenfernseher?
Siehst du Filme weiterhin mit VHS?
Haben deine Telefone eine Drehwählscheibe
und stammt dein Computer von Zuse?
Querdenken gibt einem Schwerdenker die wunderbare Möglichkeit,
sich den 'dummen' Mitmenschen öberlegen zu fühlen
und die eigenen Minderwertigkeitsgefühle zu kompensieren.
Aber die technische Entwicklung geht grundsätzlich
von der Mechanik zur Elektronik.
Auch wenn ein E-Auto heute noch teuer ist,
wird es in einigen Jahren nur noch einen Bruchteil
eines Verbrenners kosten
- und dann wirst auch DU eines kaufen.
Trotzdem, auch hier etwas für die E-Auto-Propheten, denen niemand folgt:
- Polen hat kurz vor Weihnachten die Besteuerung von Sprit drastisch
reduziert.
- Ungarn hat den Literpreis auf 1,30 gedeckelt.
- Lindner (Finanzminister) fordert "Tankrabatte", Söder die Abschaffung
der Sprit-Besteuerung.
- Von der Zwangsanschaffung von E-Autos redet kein einziger Politiker,
zur Zeit auch nicht von Feinstaub.
Alles nur Beobachtungen, keine "Meinung". Bitte selbst verifizieren.
In Österreich kostet der Liter ...............unter 2 Euro.
eric schrieb:> Auch wenn ein E-Auto heute noch teuer ist,> wird es in einigen Jahren nur noch einen Bruchteil> eines Verbrenners kosten>> und dann wirst auch DU eines kaufen.
Das bezweifle ich auch gar nicht. Im Gegenteil, die Entscheidung würde
mir sogar, zu Gunsten des E-Autos, leicht fallen.
Nichtverzweifelter schrieb:> In Österreich kostet der Liter ...............unter 2 Euro.
Aber auch nur knapp - Super ~1,93, Diesel ~2,01:
https://www.vol.at/spritpreise
Und dass die Besteuerung dort rund 25Ct/l niedriger ist als hier ist ja
nix neues - dafür Vignette und eine KFZ-Steuer, die schnell 500€/Jahr
ausmacht.
MfG, Arno
Die neue Mode unter Ministern und Regierungen lautet, wer hätte das
jemals gedacht:
- Spritpreisrabatte, statt "Klima-Öko"-Straf-Verteuerung
- verflüssigtes Gas über den Ozean schippern
- Spritbesteuerung, auch mehrfache, abschaffen.
- Atomkraft ausbauen, Laufzeiten verlängern, gar Wiedereinstieg.
Ja, nur beobachtet. Stammt also nicht von mir.
"Ihr" E-Auto-Zwangsbeglücker müsst also Herrn Christian Lindner,
Finanzminister der Bundesregierung, foltern, kidnappen oder betrollen,
hehehe.
Oder vielleicht den Herrn Victor Orban. Bei dem kostet Sprit nur 1,30,
landesweit.
Udo S. schrieb im Beitrag #7003344:
> Du verwechselst da was. Die "Vaganer" sind die, die die> Verschwörungstheorien verbreiten. Siehe dein Idol Attila.
Neun, Herr Urschmitt. Es ist leider ein Troll unterwegs, der meinen nick
benutzt.
Allerdings fällst Du hier gern durch Deine Unterstellungen auf.
Hier:"Attila", angeblich dann "mein" Idol.
Zu den "nordischen" Sonderwegen kann man sagen:
Ja klar, das Königreich Dänemark mit seinen popeligen 5 Mio Einwohnern
ohne jede Autoindustrie, die können sich Sonderwege erlauben. 6 Monate
plus einen Tag alte Teslas gegen da als "Gebrauchtwagen" hin, vom
deutschen Steuerzahler mitfinanziert. Zum Vorteil einzelner, deutscher
Steuerzahler, in dem Fall, "Steuergeldempfänger".
So absurd kann "Bürger steuern über Steuern" dann laufen.
Das zahlt auch der deutsche E-Auto-Prophet mit. Zum eigenen Nachteil,
zum Vorteil der Dänen. So geht deutsche Klimarettungspolitik.
Flip B. schrieb:> Das muss frei erfunden oder ein defektes fahrzeug sein.
Nö. Die 12V-Batterie, die alle E-Autos haben, braucht es, um die
HV-Batterie freizuschalten. Und weil das keine Starterbatterie ist, ist
die halt ziemlich klein. 12V-Batterie leer, nix geht mehr. So ziemlich
alle E-Autos kranken an dem Problem. Die Nachladestrategie ist da
überall noch verbesserungswürdig. Immerhin kennen die Pannendienste das
Problem.
Oliver
Oliver S. schrieb:> Nö. Die 12V-Batterie, die alle E-Autos haben, braucht es, um die> HV-Batterie freizuschalten.
Haha, ist da wirklich noch eine Bleibatterie drin?
Ihr E-Auto-Propheten seid wirklich lächerlich: Von wegen moderne
Technologie. Jeder weiß, dass Blei von Kindern in Peru gefördert wird!
Oliver S. schrieb:> Immerhin kennen die Pannendienste das> Problem.
Die dürfen dann gar nichts machen, weil sie keine E-Auto-Schulung haben.
Ohne die darf man nicht mal Reifen wechseln.
Da lob ich mir meinen Verbrenner, der Treibet Baerbock zum Weinen.
PS: Was macht ihr E-Auto-Propheten ohne euer Nickel, hmm? Das kostet
jetzt nämlich 100000€/Tonne.
Sowieso kommt bald unser Freund Putin, und der macht euch
E-Auto-Propheten dann Beine ;-)
Nichtverzweifelter schrieb:> Allerdings fällst Du hier gern durch Deine Unterstellungen auf.
Unterstellungen? Nein Tatsachen!
Putin Bewunderer bist du auch noch:
Nichtverzweifelter schrieb:> Sowieso kommt bald unser Freund Putin, und der macht euch> E-Auto-Propheten dann Beine ;-)
Oder soll das jetzt Ironie sein, du findest den Krieg also lustig?
Nichtverzweifelter schrieb:> Sowieso kommt bald unser Freund Putin, und der macht euch> E-Auto-Propheten dann Beine ;-)
Wieso eigentlich Put-in? Ich dachte, das wär Gendergaga.
Wird halt schon etwas schwieriger sich bei 2,40€ / Liter den Diesel noch
schön zu reden gelle...
Da müssen dann die dümmsten Argumente gegen die E-Autos her die noch
irgend wie zu finden sind. Vor einigen Jahren habe ich mal im Winter den
ADAC gerufen, da meine 4 Jahre alte Bleibatterie im Terrano II bei Minus
15 Grad keine Lust mehr hatte die 2,7 Liter Maschine zu drehen. Antwort
war wir kommen morgen. Da lobe ich mir meine E-Autos, bei den ersten
beiden sind die Bleianker gerade 10 Jahre alt geworden und schaffen es
noch immer das Schütz zur Lithium Batterie zu schalten. Der Sparwahn
einiger Hersteller den DC/DC zu klein auszulegen oder eine 6Ah
Spielzeugbatterie zu verbauen hat Renault zum Glück bei meinen Kangoo ZE
gelassen und 75Ah unter die Haube gebaut. Die 14,40€ / 100km für meine
C180TD schaffe ich mit den E-Autos nicht, habe gerade 50kWh im
Supermarkt kostenlos zum Einkauf dazu bekommen und kann damit 250km weit
fahren. Sonst habe ich kosten von 4€ für meine E-Up über 6€ für meine
Kangoo ZE bis zu 7,5€ für meinen E-Expert auf 100km. Und sollte der
Strompreis weiter steigen wird die Solaranlage erweitert.
mfG
Michael
Der Troll schrieb:> Haha, ist da wirklich noch eine Bleibatterie drin?> Ihr E-Auto-Prop bla bla bla bla
Stammt nicht von mir. Der Troll ist zu blöd, sich einen eigenen nick
auszudenken.
Udo S. schrieb:> Unterstellungen? Nein Tatsachen!> Putin Bewunderer bist du auch noch:
Kapierst Du es nicht? Ich hatte Dich weiter oben schon namentlich
angesprochen!
Der Troll "nutzt" meinen nick. Er ist zu blöd, sich einen eigenen nick
auszudenken.
Nichtverzweifelter schrieb:> Der Troll "nutzt" meinen nick. Er ist zu blöd, sich einen eigenen nick> auszudenken.
Kapierst du es nicht?
Die Lösung ist einfach.
Oder hältst du dich für einen 2. MaWin?
Im Übrigen: Deutsche Stromprepise sind die höchsten in der EU
("eurostat"). Damit hat der E-Auto-Schwachsinn dann keine Zukunft. Allen
E-Auto-Klerikern zum Trotz bemühen sich mittlerweile alle
westeuropäischen Regierungen darum, die Spritpreise zu SENKEN!
Schon Scheisse, gell?
Weil die Realität eben so aussieht, dass E-Autos derzeit nur von einer
keinen, unbedeutenden Minderheit gefahren werden. Die satte Mehrheit
fährt klassische Verbrenner. Bei derzeit schönem Wetter könnte das
Beobachten der Fahrzeuge im rollenden Strassenverkehr dem ein oder
anderen Träumer aus der Trollredaktion metzer/urschmitt/ohl vielleicht
die Augen öffnen: Potzblitz, lauter Verbrenner!
Dazu müssten diese Gretajünger aber mal rausgehen...
Gähn schrieb:> Kapierst du es nicht?> Die Lösung ist einfach.> Oder hältst du dich für einen 2. MaWin?
Gähn! Lass Dich weiter vom Troll veralbern. Gähn...
Nichtverzweifelter schrieb:> Die satte Mehrheit fährt klassische Verbrenner.
Tja, warum ist das wohl so? Du kannst dazu beitragen diesen Missstand zu
ändern!
Michael M. schrieb:> Tja, warum ist das wohl so? Du kannst dazu beitragen diesen Missstand zu> ändern!
Sehe ich nicht als Missstand und verspüre deshalb nicht die geringste
Veranlassung an den Zuständen etwas zu ändern. Du darfst für Dich gerne
genauso Deine eigenen Entscheidungen treffen.
Hui! Heutige Nachrichten...
"Beim Aufbau der nationalen Gasreserve will Habeck Tempo machen. Das
Gesetz dafür soll schnell beschlossen und zum 1.Mai in Kraft treten,
damit ...das komplette Sommerhalbjahr zur Befüllung zur Verfügung
steht".
Ein grüner Wirschaftsminister macht in fossile Energieträger!
"Die erste Beratung zum Gesetz zur Einführung von Füllstandsvorgaben..
bereits am Donnerstag"
Hauuu-rrruck!
E-Autos, pffffft!
Gerüchten zufolge wird das Gas eher zum Heizen gebraucht – was mit
E-Autos nicht ganz so gut geht (wenn man gelegentlich flammenspuckende
Akkus mal nicht als Heizen wertet). Auch hat das Gas zum Heizen wenig
mit dem Laden von RC-Akkus an Zigarettenanzündern von E-Autos zu tun.
Glaube ich.
Nichtverzweifelter schrieb:> Ein grüner Wirschaftsminister macht in fossile Energieträger!Nichtverzweifelter schrieb:> Hauuu-rrruck!
Wart's ab. Diese Hauruckaktion ist nur mittelfristig von Bedeutung.
Langfristig geht die Reise weg von den fossilen Energieträgern.
Nichtverzweifelter schrieb:> E-Autos, pffffft!
Pustekuchen! Die E-Autos werden sich dagegen zwangsläufig langfristig
durchsetzen müssen! Egal wie die Akkutechnologie am Ende ausschaut.
Sinnvoll 70 Millionen 500kg schwere Akkupacks in ganz Deutschland zu
verteilen. Egal ob der Wagen nur 100km im Monat genutzt wird oder auch
gar nicht.
S. auch Tesla-Akkus die nicht repariert werden können. Geht ein 2€ Teil
defekt, nur Kompletttausch möglich - wo ist den jenes Nachhaltig?
Weils grad so schön dazu passt: Wieso braucht ein 8086 zigtausend
Transistoren (von heutigen x86 ganz zu schweigen), wenn man auch mit dem
Abakus 2+2 rechnen kann?
Abend!
Wird eh schon genug off-topic.
Arno schrieb:> dafür Vignette und eine KFZ-Steuer
Es wurde die bei der (Erst)Anmeldung zu entrichtende NoVA
(Normverbrauchsabgabe) vergessen.
Diese beträgt 1% vom Kaufpreis je angefangener 5 Gramm CO2 über 107g
(also überhaupt nicht unverständlich zu berechen :)) ).
Arno schrieb:> die schnell 500€/Jahr
Mit 500€/Jahr machst du keine grossen Sprünge.
Meine 160PS (Diesel/Benzin macht keinen Unterschied) kosten mich
720€/Jahr - aber nur weil ich ihn schon länger habe.
Bei einer jetzigen Erstanmeldung müsste ich schon um die 870€/Jahr
blechen.
Ein Spass-Auto wie ein etwas älterer BMW M5 E39S (BJ 2003, 400PS)
schlägt mit 2305€ zu Buche, der aktuelle F90 (600PS) mit schlappen
4441€.
mfG Thomas
Es ist zum kotzen, daß unsere OEM‘s sich sklavisch den EVU‘s unterwerfen
und eine Rückspeisung aus dem Auto nicht zulassen.
Der neue Hyundai IONIQ 5 kann das mit bis zu 3,5 kW im Stillstand. Denen
ist das Gemecker der EVU‘s ziemlich egal und so werden mehr und mehr
Kunden zu diesen Reisschüsseln greifen. Vermutlich nun auch die
E-Modellflieger 😀
Udo S. schrieb:> Übrigens wächst Rohöl nicht auf Bäumen, irgendwann wird es also knapper> und teuerer werden.
Das wirst du und deine Kinder aber nicht mehr erleben. Denn auch bei den
Technologien zur Erschließung von neuen Ölvorkommen macht der allseits
bejubelte technische Fortschritt keinen Halt. Zudem ermöglicht es der
Klimawandel, nun auch dort zu bohren, wo es bisher zu kalt ist.
Arno schrieb:> ...und aktuell sind es auch eher 1,40€/l
Wer sich extra einen hohen Preis aussucht, will manipulieren.
Sehr schlecht gemacht, 6 - setzen!
Oben die aktuellen Durchschnittspreise für Benzin und Diesel in den USA.
Zusätzlich noch die aktuellen weltweiten Preise für Benzin und Diesel.
Interessant die Zusatzbemerkung:
"Alle Länder haben auf den internationalen Märkten Zugang zu den
gleichen Ölpreisen, sie haben jedoch unterschiedliche Steuern. Daher
sind die Preise für Benzin/Diesel verschieden."
https://www.globalpetrolprices.com/
Michael_O schrieb:> Sonst habe ich kosten von 4€ für meine E-Up über 6€ für meine> Kangoo ZE bis zu 7,5€ für meinen E-Expert auf 100km.
Du vergisst die Fahrstromsteuer, die irgendwann als Ersatz für die
wegbrechende Mineralölsteuer kommen wird (MUSS). Denn das ist ein
gewaltiger Batzen, der da weg bricht. Erst werden die Leute mit
Zuschüssen angefüttert, dann wird richtig abkassiert.
> Und sollte der> Strompreis weiter steigen wird die Solaranlage erweitert.
Habe nichts dagegen, wenn künftig jede Familie in Deutschland ein
Eigenheim + Windrad + Solaranlage + Pufferbatterie + Wärmepumpe + E-Auto
+ Carport + Wallbox + Blockheizkraftwerk für die Dunkelflaute gesponsert
bekommt. Dann wäre wenigstens das frisch gedruckte Geld aus der
Notenpresse der EZB sinnvoll angelegt.
Sebastian U. schrieb:> Arno schrieb:>> ...und aktuell sind es auch eher 1,40€/l>> Wer sich extra einen hohen Preis aussucht, will manipulieren.
War der erstbeste. Such einen anderen aktuellen Preis, bitte.
Wenn ich manipulieren wollte, würde ich den Preis mit meinem letzten
Tankbeleg vergleichen - ich glaub, da stand ca. 1,65€/l E10 drauf.
Sebastian U. schrieb:> Oben die aktuellen Durchschnittspreise für Benzin und Diesel in den USA.> Zusätzlich noch die aktuellen weltweiten Preise für Benzin und Diesel.
7.3. ist in der derzeitigen Situation nicht aktuell. Am 7.3. war der
Benzinpreis (E10) in Deutschland bei 1,95€/l und Diesel bei 1,99€/l laut
MTS-K: https://mehr-tanken.de/mts und bei 2,01€/2,03€ (E5/Diesel) laut
deiner "globalpetrolprices.com"-Quelle.
Wer US-Preise vom 7.3. mit deutschen Preisen vom 14.3. vergleicht,
vergleicht Äpfel mit Birnen. Da ich im Zweifelsfall keine Bosheit
unterstelle, wenn Unfähigkeit zur Erklärung ausreicht, schreibe ich das
keiner Manipulationsabsicht zu.
Sebastian U. schrieb:> Interessant die Zusatzbemerkung:>> "Alle Länder haben auf den internationalen Märkten Zugang zu den> gleichen Ölpreisen, sie haben jedoch unterschiedliche Steuern. Daher> sind die Preise für Benzin/Diesel verschieden."
Wer das noch interessant findet, für den ist auch neu, dass die Erde
keine Scheibe ist.
MfG, Arno
Nichtverzweifelter schrieb:> 6 Monate plus einen Tag alte Teslas gegen da als "Gebrauchtwagen" hin,> vom deutschen Steuerzahler mitfinanziert.> So absurd kann "Bürger steuern über Steuern" dann laufen.
Den Bericht habe ich auch gesehen. Da hat sich bereits eine richtige
Branche etabliert, die tagtäglich nichts anderes machen, als 6 Monate
plus einen Tag alte E-Autos in andere Länder zu verschieben. Dorthin, wo
die Regierungen nicht den Besserverdienenden auch noch den Dritt- oder
Viertwagen sponsern. So dass man mit dem Durchreichen nach 6 Monaten
auch noch ordentlich Kohle machen kann. Nach dem Motto: Geld dorthin, wo
schon viel ist. Da klingeln die Kassen und knallen die Sektkorken.
Welt, schau her, wir Deutschen wissen wie's geht.
Klingt irgend wie nach Neid. Aber die Haltedauer soll ja nun auch
verlängert werden. Aber das laden von Modellbauakkus ist sicher kaum
kritischer als bei einem Auto mit Verbrennungsmotor, wenn man es richtig
macht und aufhört bevor die Bleibatterie platt ist. Starthilfe
funktioniert beim E-Auto auch mit einem kleinen Startbooster aus 3 *
18650 wenn man die Batterie nicht über Nacht Tiefentladen stehen läßt.
Defekte Startbatterien stehen laut ADAC aber im Winter schon immer auf
Platz eins der Pannenstatistik. Das Auto Stundenlang mit Eingeschalteter
HV Batterie stehen zu lassen könnte i Winter aber trozdem eine schlechte
Idee sein, da die Batterieheizung dann schon mal einige kWh verbrauchen
könnte und man dafür dann auch dem Rückweg laden darf.
mfG
Michael
eric schrieb:> wird es in einigen Jahren nur noch einen Bruchteil> eines Verbrenners kosten> - und dann wirst auch DU eines kaufen.
Jo, genau. Aber keinen Tag früher. Wenns gut und billig ist, wirds
gekauft. Wie alles andere auch. Warum soll das beim E-Auto anders sein?
Michael_O schrieb:> Wird halt schon etwas schwieriger sich bei 2,40€ / Liter den Diesel noch> schön zu reden gelle...
Naja, "schön" - mal kurz gerechnet: Ein E-Auto braucht um die 20kWh für
100km (die einen mehr, die anderen weniger), ich sehe da Strompreise für
Autocharge von 0,69€/kWh (geht vielleicht auch billiger, aber unter
0,55€/kWh wirds schwierig), macht also für 100km ca. 13,80€, dafür
bekomme ich im Moment 5,7l Diesel. Damit komme ich auch 100km weit...
Jaja, es gibt auch E-Autos, die angeblich unter 15kWh/100km brauchen.
Gibt genauso Diesel unter 4l. Mir geht es bei meiner Betrachtung da eher
ums Fahren nicht ums irgendwie-Fortbewegen.
Das ist also gar nicht sooo weit von einander weg.
Die Häme ob der Spritpreise sei den E-Autofahrern gegönnt, die können
sich ja gern darüber austauschen, wenn sie sich mal wieder an der
Ladesäule treffen, genug Zeit haben sie ja dort meistens.
Michael_O schrieb:> Klingt irgend wie nach Neid. Aber die Haltedauer soll ja nun auch> verlängert werden.
Nee, klingt irgendwie nach einem - wie es mittlerweile in Deutschland
üblich ist - schlecht gemachten Gesetz mit handgeklöppelten
Schlupflöchern.
Wie kommt man denn auf die Idee einer Haltedauer von nur sechs Monaten?
Für einen Pkw? Unter dem Siegel von Ökologie und Nachhaltigkeit? Klingt
nicht nach einem intelligenten Ansatz.
Michael_O schrieb:> Klingt irgend wie nach Neid.
Nach Fördermittelmissbrauch. Deutsche Steuerzahler, der "Staat", sollten
nicht gezwungen sein, den Dänen E-Autos zu sponsern.
Das hat auch die Politik erkannt. Es ist ja bereits eine missbräuchliche
Exportbranche entstanden.
Michael_O schrieb:> Aber die Haltedauer soll ja nun auch verlängert werden.
Nicht vor 2023.
MeierKurt schrieb:> sei den E-Autofahrern gegönnt, die können sich ja gern darüber> austauschen, wenn sie sich mal wieder an der Ladesäule treffen, genug> Zeit haben sie ja dort meistens.
Naja, da die ja aufgrund des mangelhaft ausgebauten, viel zu geringen
"Tankstellennetzes" nacheinander laden, eher nicht. Der gequälte Blick
des noch-ladenden gegenüber dem wutschnaubenden
bist-jetzt-bald-fertig-Blick des Schlangestehenden... da ergibt sich
keine entspannte, gemütliche Gesprächsatmosphäre.
Nichtverzweifelter schrieb:> Der gequälte Blick des noch-ladenden gegenüber dem wutschnaubenden> bist-jetzt-bald-fertig-Blick des Schlangestehenden... da ergibt sich> keine entspannte, gemütliche Gesprächsatmosphäre.
MeierKurt schrieb:> Wie kommt man denn auf die Idee einer Haltedauer von nur sechs Monaten?> Für einen Pkw? Unter dem Siegel von Ökologie und Nachhaltigkeit? Klingt> nicht nach einem intelligenten Ansatz.
Das ist noch von der Merkel-Reagierung. Was habt ihr erwartet?
Die wollten sich mit dem Thema nie beschäftigen, und um das Gewissen zu
beruhigen bewirft man die Leute blind mit Geld.
Schlauer wäre es gewesen, den Ausbau der öffentlichen Infrastruktur
(jeglicher Art) zu fördern, statt Privatvergnügen wie Autos und
Wallboxen.
Aber nochmal:
Das Gesetz stammt von CDU und SPD, nicht den Grünen. Auch wenn das
immer behauptet wird.
Wobei ich persönlich allerdings nicht glaube, dass die es besser gemacht
hätten, aber das ist ein anderes Thema.
Ein E-Auto tankt man aber nicht wenn es notwendig ist sondern immer wenn
es möglich ist.
Warum vergleichen die Leute ein E-Auto immer wieder mit einem
Verbrenner? Warum wollen die Leute ein E-Auto wie einen Verbrenner
fahren? Ich genieße die Vorteile des E-Autos. Wer die nicht haben will,
soll doch Verbrenner fahren.
walta
Walta S. schrieb:> Warum vergleichen die Leute ein E-Auto immer wieder mit einem> Verbrenner? Warum wollen die Leute ein E-Auto wie einen Verbrenner> fahren? Ich genieße die Vorteile des E-Autos. Wer die nicht haben will,> soll doch Verbrenner fahren.
Das Laden ist für mich fast der beste Teil am E-Auto:
Weil es kein Aufwand mehr ist. Es passiert, wenn die Kiste sowieso
steht, man fährt nirgends extra hin und wartet auch nicht bis der Akku
geladen wird. Hier mal 30% SOC, dort 20%. Wann es halt grad kein Aufwand
ist. In Summe muss ich mich weniger kümmern als beim Benziner.
Der deutsche Autofahrer hat das Bild aus den Medien im Kopf, bei dem man
neben dem Auto steht, den Typ2-Stecker in der Hand hält und wartet bis
das Auto voll ist.
Und dann liest man, dass das Laden mit AC Stunden dauert.
Mich wundern die dummen Diskussionen daher nicht.
Heiner W. schrieb:> Beide berichteten übereinstimmend, dass man die ebenfalls potenten> LiPo-Akkus nicht aus dem Zigarettenanzünder laden solle/dürfe,
Der Win XP Heiner?
Potente Modelbau Akkus lassen sich gar nicht am Zig Anzünder laden.
Pepe T. schrieb im Beitrag #7002641:
> Ist anita nicht ein mädchenname?
Als ich heute nachgesehen habe (und gestern nachsehen lies) war da noch
alles weiblich an mir...
eric schrieb:> Aber die technische Entwicklung geht grundsätzlich> von der Mechanik zur Elektronik.
Das Argument ist jetzt aber denkbar dünn. Nicht alles, was elektronisch
wird wird dadurch besser, was man ja nun gerade am Auto (auch an den
Verbrennern) am besten sieht.
MeierKurt schrieb:> Naja, "schön" - mal kurz gerechnet: Ein E-Auto braucht um die 20kWh für> 100km (die einen mehr, die anderen weniger), ich sehe da Strompreise für> Autocharge von 0,69€/kWh (geht vielleicht auch billiger, aber unter> 0,55€/kWh wirds schwierig)
Man lädt auch nicht bei Autocharge und Co - sondern daheim und in der
Firma für ca. 31 Cent
Dann sieht Diene Rechnung schon wieder ganz anders aus...
Wobei ich die 70 Cent von Autocharge und Co gerechtfertigt finde - mann
mus denen einen ROI und Gewinn zustehen - aus Nächstenliebe machen die
das auch nicht)
Heinz R. schrieb:> unter 0,55€/kWh wirds schwierig)
Wer wenig fährt, für den ist nicht der Strompreis dominant. Und wer ab
70 kWh pro Monat fährt, zahlt bei EnBW erheblich weniger. Wer dann noch
kapiert, dass AC Ladung oft ausreicht, der ist noch weit günstiger dran.
Achja, das agora Institut verkehrt auch mit Politikern in hohen
Regierungskreisen, nur so als Vorbereitung für die nächste Wahl. Soll ja
dann keiner sagen er hat es nicht gewusst.
VG Paul
Pepe T. schrieb im Beitrag #7004853:
> Ecall trackt alle fahrten und kann türen verriegeln und auto> lahmlegen.
Blödsinn.
Das genormte EU-eCall-System macht nichts weiter, als bei einem Unfall
oder durch manuelle Auslösung einen Notruf über die 112 abzusetzen und
zu Beginn der Verbindung ein Datenpaket (MSD) mit relevanten Daten wie
Auslösegrund, Position, Fahrtrichtung, Antriebsart und VIN abzusetzen.
Grosse Datenmengen wären da ohnehin kontraproduktiv, weil das in-band
mit einem für GSM-Sprachcodecs ausgelegten Modem passiert und erst nach
der Übertragung eine Sprachverbindung besteht.
Pepe T. schrieb im Beitrag #7004853:
> Die politik wird davon gebrauch machen um lästige demonstrationen zu> verhindern.
Typisches Schwurbler-Geschwätz.
Paul schrieb:> Sebastian U. schrieb:>> Du vergisst die Fahrstromsteuer, die irgendwann als Ersatz für die>> wegbrechende Mineralölsteuer kommen wird (MUSS).>> Es wird noch besser....dann ist es egal was du fährst, die PKW Maut ab> 2025 wird kommen, getrackt und übermittelt von deinem Fahrzeug oder> deinem Smartphone....die StaSi wäre stolz auf solch ein Volk, welches> die eigene Totalüberwachung sogar selbst gewählt hat.>> https://www.agora-verkehrswende.de/presse/pressemitteilungen/pkw-maut-als-baustein-fuer-klimaneutrale-mobilitaet/
Ich mag die Agora-Leute nicht.
Aber die Grundidee ist doch völlig ok, von mir schon 2014/15 propagiert,
als der Scheuer mit seiner bestussten Idee kam, eine
"Infrastrukturabgabe" für PKW einzuführen, die sich Null an an der
Fahrleistung, Gewichten, etc. orientiert.
Alte Oma, die mit dem alten Diesel keine 1000km/a verfährt, sollte mit
dem absoluten Höchstsatz dabei sein, der Vertretet mit Neuwagen bei
500.000km/a mit 22,-€, falls Hybrid mit O,-€..
Viele europäische Länder hatten schon vor 10 Jahren ihre OBU-Systeme
auch für PKW verpflichtend zumindest für Kraftfahrstrassen eingerichtet.
Alle "Vignettenstaaten" nur nicht, weil die Vignette mehr Ausländermaut
im PKW-Bereich einbringt.
Pepe T. schrieb im Beitrag #7004909:
> Ecall kann sehr wohl die türen entriegeln, die GPS position durchgeben> und den motor abstellen.
Mit eCall geht genau das, was ich oben beschrieben habe. Lies es nach,
und zwar nicht in einer Deiner Telegram-Schwurbler-Gruppen.
Pepe T. schrieb im Beitrag #7004909:
>> für GSM-Sprachcodecs ausgelegten Modem>> Du hast ja keine ahnung wie das funktioniert.https://www.etsi.org/deliver/etsi_ts/126200_126299/126267/08.00.00_60/ts_126267v080000p.pdf
Pepe T. schrieb im Beitrag #7004909:
> Wie kann jemand so blödsinnig naiv sein?
Klar, es sind alle naiv, die der technischen Dokumentation glauben und
nicht einem rechtsextremen Schwätzer-Frosch.
Pepe T. schrieb im Beitrag #7004915:
> https://www.etsi.org/tl-dr-schwurbel
Dass ETSI-Dokumente für Dich unter "Geschwurbel" fallen, untermauert
Deine Inkompetenz.
Pepe T. schrieb im Beitrag #7004915:
> Du meinst echt die digitalen gps daten werden audio-moduliert und dann> vom gsmcodec digitalisiert umd dann wieder moduliert um dann übermittelt> zu werden?
Vielleicht solltest Du das verlinkte Dokument einfach mal lesen.
Pepe T. schrieb im Beitrag #7004915:
> Unnötig und blöd.
Das magst Du als offensichtlicher Laie so sehen.
Aber wenn Du Dich mal über die von Anfang an im GSM-Standard befindliche
Notruf-Funktionalität und ihre Besonderheiten informierst, geht Dir
vielleicht ein Licht auf, warum man diesen Weg gewählt hat.
Pepe T. schrieb im Beitrag #7004915:
> Geht garantiert nicht so.
Am besten wirfst Du Dich jetzt auf den Boden und schreist "Nein! Nein!
Nein!", dann wird die Realität sich bestimmt an Deine Phantasie
anpassen.
MeierKurt schrieb:> Michael_O schrieb:>> Klingt irgend wie nach Neid. Aber die Haltedauer soll ja nun auch>> verlängert werden.>> Nee, klingt irgendwie nach einem - wie es mittlerweile in Deutschland> üblich ist - schlecht gemachten Gesetz mit handgeklöppelten> Schlupflöchern.> Wie kommt man denn auf die Idee einer Haltedauer von nur sechs Monaten?> Für einen Pkw? Unter dem Siegel von Ökologie und Nachhaltigkeit? Klingt> nicht nach einem intelligenten Ansatz.
Wenn man die kurze Haltezeit etwas genauer analysiert, ist das gar nicht
so handgeklöppelt. Denn man will das E-Auto auf Teufel komm raus auf die
Straße bringen. Wenn also jemand (mit Kohle im Überfluss) alle 6 Monate
sein neues E-Auto verkauft (und dabei noch ordentlich Kohle macht), ist
wieder ein E-Auto mehr auf der Straße.
MeierKurt schrieb:> Michael_O schrieb:>> Wird halt schon etwas schwieriger sich bei 2,40€ / Liter den Diesel noch>> schön zu reden gelle...>> Naja, "schön" - mal kurz gerechnet: Ein E-Auto braucht um die 20kWh für> 100km (die einen mehr, die anderen weniger), ich sehe da Strompreise für> Autocharge von 0,69€/kWh (geht vielleicht auch billiger, aber unter> 0,55€/kWh wirds schwierig), macht also für 100km ca. 13,80€, dafür> bekomme ich im Moment 5,7l Diesel.
Der Vergleich ist interessant, wobei man einen wesentlichen Punkt
unterschlagen hat. Diesel (und auch Benzin) enthält die gewaltige
Mineralölsteuer (oder wie sie heute heißt), beim E-Auto entfällt diese
Besteuerung. Der Gleichheitsgrundsatz spielt hier offensichtlich mal
wieder keine Rolle. Wenn mal die Fahrstromsteuer in der gleichen
Größenordnung oben drauf kommt, ist der Strom fürs E-Auto teurer als
Benzin oder Diesel. Dann wird mancher merken, dass er sich wie ein
dummer Schulbub hat einseifen lassen.
> Die Häme ob der Spritpreise sei den E-Autofahrern gegönnt, die können> sich ja gern darüber austauschen, wenn sie sich mal wieder an der> Ladesäule treffen, genug Zeit haben sie ja dort meistens.
Bei uns fährt einer Taxi mit einem E-Auto. Der steht sich an der
Ladesäule immer die Beine in den Bauch. Muss man mögen, mir wäre das zu
blöd. Da lasse ich es lieber 1-2 Minuten gluckern und das Leben geht
weiter.
Aber nicht wenige E-Auto Fanatiker verdrehen für sich die Realitäten:
Zwei Minuten Tanken ist plötzlich eine Herausforderung und lästig ohne
Ende, während es eine gewaltige Freude bereitet, ständig das dreckige
Ladekabel rauszukramen, um hier mal 10kW und dort mal 15kW zu laden. So
ein E-Auto hat offensichtlich eine ähnliche Wirkung wie eine stark
bewustseinsverändernde Droge.
Und erst die Häufigkeit des Tankens mit dem alten, ach so unpraktischen
Verbrenner: Da fährt man mal in der Kälte mit dem 10 Jahre alten
Benziner 60km, schon muss man wieder tanken. Und das dauert! Schon
wieder 3 Minuten Lebenszeit verballert. Fährt man dann die 60km wieder
nach Hause, muss man schon wieder tanken. Und suchen! Suchen muss man
diese Scheiss Tankstellen. Die könnten doch echt mal Tankstellen bauen.
Nee, nee, Du, Benziner fahren ist echt schlimm...soooo unpraktisch. Wenn
man dann noch Pech hat, passt der Zapfhahn gar nicht in den Tankstutzen!
Nee, neee...
Heinz R. schrieb:> MeierKurt schrieb:>> Naja, "schön" - mal kurz gerechnet: Ein E-Auto braucht um die 20kWh für>> 100km (die einen mehr, die anderen weniger), ich sehe da Strompreise für>> Autocharge von 0,69€/kWh (geht vielleicht auch billiger, aber unter>> 0,55€/kWh wirds schwierig)>> Man lädt auch nicht bei Autocharge und Co - sondern daheim und in der> Firma für ca. 31 Cent
Oha, hoffentlich liest das nicht unsere GF! Wir haben immer noch
20ct/kWh für die E-Autos der Mitarbeiter weil die Firma für ca. 7ct
einkauft und die paar Dutzend Fahrzeuge im Gesamtverbrauch nicht weiter
auffallen.
Thomas R. schrieb:> Oha, hoffentlich liest das nicht unsere GF! Wir haben immer noch> 20ct/kWh für die E-Autos der Mitarbeiter weil die Firma für ca. 7ct> einkauft
Ich hoffe doch, ihr versteuert die Differenz zum Marktpreis als
geldwerten Vorteil!
(prx) A. K. schrieb:> Thomas R. schrieb:>> Oha, hoffentlich liest das nicht unsere GF! Wir haben immer noch>> 20ct/kWh für die E-Autos der Mitarbeiter weil die Firma für ca. 7ct>> einkauft>> Ich hoffe doch, ihr versteuert die Differenz zum Marktpreis als> geldwerten Vorteil!
e-Tanken ist davon ausgenommen :-)
(prx) A. K. schrieb:> Hansi T. schrieb:>> beim E-Auto entfällt diese Besteuerung>> Strom ist mitnichten arm an Steuern und Abgaben.
Eigenen PV-Strom schon! Und der bei Lidl und Aldi auch. da kostenlos...
Moin,
Ich fürchte, mit der Zeit kann man den Obulus an das "System" nicht
wirklich umgehen. Ganz gleich ob Benzin oder Strom. Wenige werden in der
Lage sein, photoelektrisch unabhängig laden zu können um die
systematisch besteuerte Infrastruktur zu umgehen.
Auch ist es absehbar wann Firmen Zugang zu (noch) freien Ladestrom nicht
mehr gestatten, es sei denn es ist ein von der Firma bezahlter "Perk";
und Perks sind zumindest bei uns in Kanada ab einer bestimmten Größe
steuerpflichtig. Eine (maßgeschneiderte) Steuer läßt sich seiten des
Staats jederzeit einführen.
Was zur Zeit vielleicht günstig und als Vorteil aussieht, kann sich
jederzeit ändern sobald ein gewisses Momentum erreicht wird.
So wie ich es persönlich sehe, gibt es keinen garantierten "Free Lunch".
Um eine "echte" Bezahlung werden die meisten von uns nicht herumkommen.
In der Einführungsphase neuer Technik bzw. Infrastruktur wird meisten
mit der Einführung von Abgaben gezögert um eine allgemeine Akzeptanz und
Momentum nicht zu stören.
Langfristig wird fossile Energie natürlich (viel) teurer wie Strom
werden. Nicht zuletzt hängt es auch von der Art der Energieversorgung
ab. Und dort wird viel investiert werden müssen. Ohne Atomstrom wird es
langfristig nichts daraus werden. Auch ist das existierende
Stromverteilungsnetz für Vieles Laden noch viel zu unterdimensioniert.
Auf Fusion lohnt es sich nicht zu warten, weil die Kommerzialisierung
noch viele Jahrzehnte verschlingen wird. Dann bleiben halt am Ende für
den Grundbedarf doch nur die neuesten Generationen von
Kernspaltungstechnik (mit allen ihren Eigenarten) und der Rest von
erneuerbaren Quellen (Wasser, Wind, Solar). Solange Energiespeicherung
im wirklich großen Rahmen noch nicht existiert, werden jene auch wenig
interessant sein. Ob man mit Geo spielen sollte, ist auch unklar, weil
es für die Erde und seiner Bewohner im großen Maßstab langfristig sehr
negative Auswirkungen haben könnte.
Ich würde langfristig eher auf H2 Technik setzen weil es speicherbar ist
und mit erneuerbaren Quellen umgewandelt/erzeugt werden kann. Fahrzeuge
mit Brennstoffzellen und Batterien sind dann technisch möglich. Auch H2
Verbrenner.
Nur meine Meinung...
Gerhard
Gerhard O. schrieb:> Eine (maßgeschneiderte) Steuer läßt sich seiten des> Staats jederzeit einführen.
Das ist natürlich Unsinn, weil mehrere Steuern auf Strom bereits
existieren. Aber das wird natürlich gerne ignoriert. Damit man das
Strohmannargument bringen kann, die E-Auto-Fahrer immer bahaupten
würden, es gäbe keine Steuer. Was sie nicht tun, wir alle zahlen Steuer
wie die Weltmeister.
Ich lade in der Arbeit, tada: Das kostet Geld. Aus Steuerlichen Gründen.
In meinem Fall rund 20 Cent, aber das ist in Österreich, und daher etwa
gleich teuer wir Haushaltsstrom dort.
Tatsache ist Autofahren teuer, und bleibt auch mit dem E-Auto teuer.
Die entfallene KFZ-Steuer ist ebenfalls kein Argument:
Mein letzter Verbrenner hat stolze 35€/Jahr gekostet. Ein Benziner.
Wer will, zahlt also auch beim Verbrenner so gut wie keine Steuer,
jedenfalls kommts beim KFZ nicht auf 35€/Jahr an ;-)
Die unbequeme Wahrheit ist:
Eure fetten Saufkisten sind teuer, nicht die KFZ-Steuer. Aber jaja, mit
dem 1,2l Benziner kann man ja nicht überholen, und man muss ja dauernd
überholen, und Anhängeer, Und 200km/h, und zu kleiner Kofferraum und
überhaupt und sowieso.
E-Autos gehört die Zukunft, Strom müssen wir nicht importieren, Öl
schon. So einfach ist das. Ob der Strom aus Kohle kommt oder aus dem
Arsch von Greta Thunberg ist dabei uninteressant. Importabhängigkeit vom
Öl ist ein Sicherheitsrisiko, das ist der springnde Punkt.
Damals haben wir das Ladegerät mit Krokoklemmen direkt an die Batterie
angeschlossen, bei geöffneter Motorhaube. Und wenn wir viel Laden
wollten, hatten wir eine zweite Batterie im Kofferraum, die wir dann
zuhause in der Garage ans Ladegerät gehängt haben.
Ich weiß, dass kann man sich heute nicht mehr vorstellen...
(prx) A. K. schrieb:> Ich hoffe doch, ihr versteuert die Differenz zum Marktpreis als> geldwerten Vorteil!
Da muss die Firma sogar als Energieversorger registriert sein....
Ich seh schon - hier gibt es jede Menge Leute die noch nie ein E-Auto
getankt haben.
Selbst wenn Strom so teuer wird wie Benzin - ich bleib bei meinem
Elektroauto. Für mich überwiegen die Vorteile.
walta
Ich fahre einfach beides. Da kann ich mir dann aussuchen was gerade
praktischer ist eines meiner 4 E-Autos oder der letzte verbliebene
Diesel. Den habe ich jetzt wieder mal 2 Woche nicht benutzt und der hat
i seinen 3 Jahren auch nur 33.000km geschafft.
mfG
Michael
Moschus schrieb:> Und der bei Lidl und Aldi auch. da kostenlos...
Ja, die Vögel kenne ich. Fahren mit ihrem Protz-SUV beim Lidl an die
E-Tanke, um paar kW Strom zu schnorren. Dann dreht man im Laden einige
Runden, um die Zeit tot zu schlagen. Am Ende kauft man eine Tafel
Schokolade für 49 Cent und freut sich. Wie peinlich ist das denn?
Beim örtlichen Baumarkt hat man das schon umgestellt. Da muss man am
Empfang darum bitten, dass sie die Ladestation einschalten. Bei selbiger
tröpfeln dann die Wh und nach 30min. schaltet sich die Ladestation
automatisch ab. Mussten die so machen, weil immer die gleichen Vögel zum
Strom schnorren kamen.
Hansi T. schrieb:> Beim örtlichen Baumarkt hat man das schon umgestellt. Da muss man am> Empfang darum bitten, dass sie die Ladestation einschalten. Bei selbiger> tröpfeln dann die Wh und nach 30min. schaltet sich die Ladestation> automatisch ab. Mussten die so machen, weil immer die gleichen Vögel zum> Strom schnorren kamen.
Ich fahre kostenlose Ladesäulen gar nicht an. Kostenlos zieht Schnorrer
an, Schnorrer blockieren die Infrastruktur. Da zahl ich lieber ein
bischen was.
Aldi sollte einfach bei seinen Kunden einen fairen kWh-Preis verlangen
(z.B. 30 Cent). Kann man mit Kundenkarte, prepaid oder sonstwie lösen.
Ich kann mir das auch in der Form von kWh Gutscheinen für den Einkauf
vorstellen. z.B. pro 100€ 10kWh gratis oder so.
Für viele ohne eigene Wallbox wäre das eine nette Option, vorausgesetzt
es sind Schnellader, was bei Aldi ja gegeben ist.
> Selbst wenn Strom so teuer wird wie Benzin - ich bleib bei meinem> Elektroauto. Für mich überwiegen die Vorteile.
Voll-coole Zustimmung:
Besonders im Winter können die Insassen auch noch überflüssige
Körpermasse entsorgen (E= mc²):
Wenn sie nämlich statt der eingebauten
Stand-Heizung (man will ja fahren und nicht stehen)
durch forciertes Heulen und Zähneklappern die Innentemperatur
CO2-neutral (?) auf 15°C erhöhen ...
Elektrofan schrieb:> Wenn sie nämlich statt der eingebauten> Stand-Heizung (man will ja fahren und nicht stehen)
Die Statistik sagt, dass es ausgerechnet die Insassen von Verbrennern
sind, die lieber mit den Zähnen klappern. Während E-Autos meist mit
Standheizung ausgestattet sind, sind das bei Verbrennern nur eine
Minderheit.
Walta S. schrieb:> Selbst wenn Strom so teuer wird wie Benzin - ich bleib bei meinem> Elektroauto. Für mich überwiegen die Vorteile.
Da hat einer das Endstadium der Verblendung erreicht.
Ein absolut hoffnungsloser Fall.
(prx) A. K. schrieb:> Während E-Autos meist mit Standheizung ausgestattet sind, sind das> bei Verbrennern nur eine Minderheit.
Was wird denn in solch einer E-Auto Standheizung verbrannt? Benzin oder
Diesel kann es ja wegen der Umweltbelastung nicht sein.
Hansi T. schrieb:> Was wird denn in solch einer E-Auto Standheizung verbrannt? Benzin oder> Diesel kann es ja wegen der Umweltbelastung nicht sein.
Natürlich nicht! Das wäre ein Schritt zurück ins fossile Zeitalter, da
will niemand mehr hin! Die Heizung läuft auch ganz normal mit Strom. Für
einen besseren Wirkungsgrad inzwischen sogar mit Wärmepumpe.
Einer der ersten Peugeot ION (Bj. 2011) war immer ein wenig Fußkalt. Da
wurde zum Heizen einfach nur eine primitive Heizwendel verbaut.
Hansi T. schrieb:> Bei uns fährt einer Taxi mit einem E-Auto. Der steht sich an der> Ladesäule immer die Beine in den Bauch.
Zum Einen ist bei Taxifahrern 50% der Zeit eh warten für den Fahrer
angesagt.
Zum anderen solltest du mal kapieren, dass man nach dem Stecker ins Auto
stecken NICHT daneben stehen bleiben muss.
Aber jeder nach seiner Intelligenz ROFL
Und zum Thema Wartezeiten an Ladesäulen.
ich sehe hier im Umkreis meist unbenutzte Ladesäulen.
Während an der Tanke wenn der Sprit mal wieder 5ct billiger wird die
Schlange schnell so lang wird, dass bis man drankommt der Preis schon
wieder gestiegen ist.
Ich fahre übrigens (noch) Verbrenner
Hansi T. schrieb:> Was wird denn in solch einer E-Auto Standheizung verbrannt?
Da wird elektrisch geheizt und praktischerweise auch gekühlt.
Im reinen Verbrenner hat meine Standheizung im Sommer nur auf Lüftung
umgeschaltet, beim PHEV steige ich in ein angenehm kühles Auto.
Verbraucht natürlich Energie, aber wenn das Auto an Ladung hängt, stört
das nicht. Und im Winter hat man den Vorteil, die Standheizung auch in
der Garage nutzen zu können.
M. P. schrieb:> Witzig das hier wieder die Diskussion Verbrenner und E-Auto aufkommt.
Ist hier leider normal. Sobald E-Autos erwähnt werden, tauchen die
Trolle auf, die noch nie in einem gesessen haben.
Also wenn kein akustisch wahrnehmbarer Verbrennungsmotor mehr läuft
(also man unbemerkt, statt vernehmbar Energie verbraucht), ist das
energieverbrauchende Standklimatisieren plötzlich ok?
Hahaha - die größten Heuchler sind doch immer die gleichen. Siehst einen
EV Fahrer, kennst mittlerweile zu 90% seinen Charakter. Wirklich schlimm
ist das geworden.
Robocar schrieb:> ist das energieverbrauchende Standklimatisieren plötzlich ok?
Immerhin ist der Wirkungsgrad von Verbrennung zu Heizzwecken sehr viel
höher als zum Antrieb. Aber ich vermute, dass das mit den
Anwendungsprofil dieses Kangoo Z.E. zusammenhängt. Der wird oft als
Handwerkerfahrzeug eingesetzt, mit wenig Akku (22-33 kWh) für kurze
Strecken.
Michael M. schrieb:> Einer der ersten Peugeot ION (Bj. 2011) war immer ein wenig Fußkalt. Da> wurde zum Heizen einfach nur eine primitive Heizwendel verbaut.
Ich bitte um Beweise.
In der Werkstattanleitung ist auch beim 2010er schon eine Wasserheizung
drin.
ACDC schrieb:> Ich bitte um Beweise.
Wie soll ich das jetzt auf die Schnelle beweisen? Der Vorfall ist schon
10 Jahre her. Das 2009er Model kann es wohl nicht gewesen sein, da gab
es noch keine IONs.
Es gab aber auch noch den Mitsubishi i miev und den Citroën C Zero. Die
sahen exakt genau so aus wie der Peugeot ION. Die Karosserie war bei
allen dreien dieselbe, nur das Logo war eben entsprechend anders. Es
kann also sein, dass ich die verwechselt habe.
Robocar schrieb:> Hahaha - die größten Heuchler sind doch immer die gleichen. Siehst einen> EV Fahrer, kennst mittlerweile zu 90% seinen Charakter. Wirklich schlimm> ist das geworden.
Was für ein BS...
Die Charaktäre der Elektrofahrer sind genauso different, wie andere
auch.
Dass aus dem Zigrettenanzünder, um den es im OP ging, generell nur 15A
ziehen darf wird hier gekonnt verdrängt. Egal ob Knallverpuffungsmotor
oder Stromer.
Warum sollen die EAutos dann also mehr als die 15A bereitstellen?
Von Veranstaltungen kenne ich es, dass die Ladegeräte direkt an die
Batterie geklemmt werden. Das ist für moderne PKW mit Ladeüberwachung
generell ne doofe Idee.
Ralf X. schrieb:> Die Charaktäre der Elektrofahrer sind genauso different, wie andere> auch.
Ja, klar :-). Das war vielleicht mal etwas ausgeglichener und
technik-lastiger, aber mittlerweile sind nur noch Dienstwagenfahrer
(finanzielle Gründe, selten EV, meist PHEV also häufig gar nicht laden),
Firmengratislader (da wird schon um Vor-Ort-Säulen gestritten) und
nahezu völlig verblendete Ideologen unterwegs. Und da geht es nicht um
den besseren Elektroantrieb an sich, da geht es um das Ideologische
drumherum.
Ich fahre auch ein NEV, aber puh, tiefste charakterliche Abgründe
versammeln sich mittlerweile an der Ladesäule. Tendenz abwärts. Geht
sehr, sehr stark Richtung Tuningszene (auch leistungs-/felgenmäßig) und
deren Über/Ersatz-Liebe zum Auto.
ACDC schrieb:> Alle, i-miev, c-cero und iOn habe schon immer Wasserheizung gehabt.
Meine Güte, ob jetzt Mitsubishi oder ohne Subishi. Ich weiß nur, dass
ich kalte Füße hatte! Ich werde das aber in meinen Fotoalben nochmal
recherchieren, was da damals genau passiert ist und wie ich überhaupt
darauf gekommen bin. Im Zweifel habe ich einfach nur was verwechselt.
So, und jetzt gehe ich runter ins Fernsehzimmer und werde meinen
Fernsehsessel schon mal ordentlich vorwärmen.
Hansi T. schrieb:> Ja, die Vögel kenne ich. Fahren mit ihrem Protz-SUV beim Lidl an die> E-Tanke, um paar kW Strom zu schnorren. Dann dreht man im Laden einige> Runden, um die Zeit tot zu schlagen. Am Ende kauft man eine Tafel> Schokolade für 49 Cent und freut sich. Wie peinlich ist das denn?
was ein Unsinn...
Mein Protz- SUV kann gerade mal mit 3700W laden
wären in einer halben Stunde dann knapp 2 kWh - ca. 60 Cent
Dafür kram ich nicht das Ladekabel raus
Das Ladekabel habe ich eh längst im Keller entsorgt - geladen wird
daheim oder in der Firma an der Wallbox
Heinz R. schrieb:> Das Ladekabel habe ich eh längst im Keller entsorgt - geladen wird> daheim oder in der Firma an der Wallbox
Ich würds ja verkaufen. Bekommst du locker 50€ dafür oder mehr.
Michael M. schrieb:> ACDC schrieb:>> Alle, i-miev, c-cero und iOn habe schon immer Wasserheizung gehabt.>> Meine Güte, ob jetzt Mitsubishi oder ohne Subishi.
Meine Güte.
Deine Aussage mit der einfachen Heizwendel ist einfach falsch.
Meine Güte.
ACDC schrieb:> Deine Aussage mit der einfachen Heizwendel ist einfach falsch.
Na gut. Du hast Recht und ich habe meine Aussage definitiv falsch
formuliert. Dafür habe ich heute frei und dreh mich nochmal gemütlich
auf die andere Seite. 🛏💤
Ihr habt beide Recht!
In der Anfangszeit der elektrischen Zuheizer gab es beides: Heizwendel
im Luftstrom und im Kühlwasserkreislauf.
Die Heizwendeln wurden sehr schnell aufgegeben, denn ohne guten
Vorfilter hatte man da ratzfatz genug Dreck für einen hübschen
Schmorbrand angesammelt. Daher wurde bei Lösungen OHNE Wasserkreislauf
(erste Generation THINQ) dann auf PTC gewechselt. Der erwärmt auch die
Luft direkt, kann aber keinen Brand verursachen. Allerdings sind dabei
recht heftige Leitungen in den Innenraum erforderlich, die bei
Kontaktschwierigkeiten selbst den Brand herbeiführen können.
Bei Fahrzeugen MIT Kühlwasserkreislauf wurde von Anfang an das Wasser
selbst geheizt. Entweder mit Heizwendeln wie im Tauchsieder oder
Glühstiften. Und dabei blieben die Zuleitungen außerhalb des
Fahrgastraumes.
Allerdings war der Wirkungsgrad damit natürlich immer kleiner 1, also
P_el ~ P_th
Daher der Wechsel zur Wärmepumpe, die einen COP (thermischen
Wirkungsgrad) von >>1 erreicht (üblicherweise ~3). Nur waren die dafür
notwendigen elektrisch betriebenen und Kfz. tauglichen Kompressoren
lange nicht verfügbar.
Pepe T. schrieb im Beitrag #7002505:
> Wenn die das aus dem 12V bleiakku laden ist das so.>> Wenn sie den fahrakku anzapfen kann problemlos geladen werden. Das sind> dann aber 200V oder 400V DC, je nach e-karre. Und eine stecker mit> fahrakku DC müsste die karre haben.>> Warum e-autos einen 12V bleiakku rumschleppen müssen ist bürokratischer> natur. Macht zwar null sinn aber bis die bürokraten das umschreiben> dauert es 50 jahre.
Klein- und Großschreibung:
BeidirklemmtdieShifttasteundbeimirdieLeertaste.
Oh weh schrieb:> Klein- und Großschreibung
Er macht das absolut richtig: Nach dem Punkt groß und sonst klein.
Klein- und Großschreibung ist überflüssig wie ein Kropf am Hals.
Gehört längst abgeschafft.
Rudi P. schrieb:> Klein- und Großschreibung ist überflüssig wie ein Kropf am Hals.> Gehört längst abgeschafft.
Wenn man schon gerade dabei ist, sämtliche Lexika, Duden und Formulare
gendergerecht umzugestalten, dann sollte man im gleichen Atemzug auch
die Groß- und Kleinschreibung abschaffen. Das spart Geld und Rohstoffe!
Oder man lässt einfach alles so wie es ist. Der Genderwahn ist sowieso
nur eine kurze rudimentäre Epoche in der Menschheitsgeschichte.
Michael M. schrieb:> Wenn man schon gerade dabei ist, sämtliche Lexika, Duden und Formulare> gendergerecht umzugestalten...
Für die neue Regel, "Nur nach dem Punkt groß" (=5 Worte), brauchst du
einen neuen Duden und willst die ganze Welt auf den Kopf stellen?
Typisch deutsch!
Das lässt man raus wachsen und fertig!
D.h. man kann es eine Generation lang so oder so schreiben. Jeder, der
nicht völlig daneben ist, wird die unnötige Klein- und Großschreibung
auf den Müll der Geschichte werfen. Man schaue in die USA, die Amis
können sich auch ohne den Kram verständigen.
Nichtverzweifelter schrieb:> .... da hilft nur eins: Die Fliegerchen auf Benzin umrüsten, wie früher> eben
Der ganze Verein hat wegen Lärmproblemen auf Elektro umgerüstet.
Thomas R. schrieb:> Ihr habt beide Recht!>> In der Anfangszeit der elektrischen Zuheizer gab es beides: Heizwendel> im Luftstrom und im Kühlwasserkreislauf.
Nein.
im iOn i-Miev c-zero gab es noch nie eine Heizwendel.
Paul schrieb:> Es gibt Fahrzeuge, bei denen wurde dummerweise die Entriegelung der> Motorhaube auch elekrifiziert und wenn dann dein Blei Akku leer ist,> dann hast du das besagte Problem aus dem Eingangspost.
Nennst du mir bitte die Fahrzeuge? Ich hab bei vielen e-Autos nicht nur
die Rücksitze ausgiebig getestet, sondern die Kisten auch ordentlich
quer gefahren. So mit Fliegen an der Seitenscheibe... und keines der
Autos war mit rein elektrisch zu öffnender Motorhaube. Die hatten alle
noch eine Notentriegelung bzw Bowdenzug.
Anita H. schrieb:> Nennst du mir bitte die Fahrzeuge? Ich hab bei vielen e-Autos nicht nur> die Rücksitze ausgiebig getestet, sondern die Kisten auch ordentlich> quer gefahren. So mit Fliegen an der Seitenscheibe... und keines der> Autos war mit rein elektrisch zu öffnender Motorhaube. Die hatten alle> noch eine Notentriegelung bzw Bowdenzug.
Irgendwo verstehe ich die ganzen Petrolheads nicht.
Glauben die im Ernst, die Hersteller würden alles neu erfinden? Die
kaufen die ganzen Komponenten (außer dem Antriebssystem) bei den
gleichen Lieferanten. Mit den gleichen Macken. So haben die E-Autos den
infamösen Bleianker von den Verbrennern geerbt.
Somit muss man ein E-Auto wie Verbrenner fremdstarten, wenn die 12V leer
sind. Warum sind die 12V leer? Na, weil der ganze Mist gleich ist wie
beim Verbrenner, also bleibt man liegen, wenn man das Standlicht laufen
lässt. Konsequenterweise funktioniert sogar die Starthilfe gleich...
Ich kenne kein E-Auto mit elektrischer Motorhaubenöffnung. Meines hat
einen Hebel im Fußraum mit Bowdenzug, wie alle meine Autos zuvor.
Butterbrot schrieb:> Ich kenne kein E-Auto mit elektrischer Motorhaubenöffnung. Meines hat> einen Hebel im Fußraum mit Bowdenzug, wie alle meine Autos zuvor.
Das will keiner lesen, da sonst der Baumann nicht recht hat:
Paul schrieb:> Es gibt Fahrzeuge, bei denen wurde dummerweise die Entriegelung der> Motorhaube auch elekrifiziert und wenn dann dein Blei Akku leer ist,> dann hast du das besagte Problem aus dem Eingangspost.Michael M. schrieb:> Wirkungsgrad
Interessiert niemand
ACDC schrieb:> Thomas R. schrieb:>> Ihr habt beide Recht!>>>> In der Anfangszeit der elektrischen Zuheizer gab es beides: Heizwendel>> im Luftstrom und im Kühlwasserkreislauf.>> Nein.>> im iOn i-Miev c-zero gab es noch nie eine Heizwendel.
Oh, dann habe ich wohl als zuständiger Entwickler beim OEM und
Zulieferer die letzten 30 Jahre nur Brötchen gebacken und Kaffee
getrunken. Wenn ihr das alles besser wisst :-(
Thomas R. schrieb:> Oh, dann habe ich wohl als zuständiger Entwickler beim OEM und> Zulieferer die letzten 30 Jahre nur Brötchen gebacken und Kaffee> getrunken.
Wenn's schmeckt. ☕🍰 Warum auch nicht :)
Stimmt den Kangoo ZE gab es mal mit Diesel Standheizung die bis zu 65%
Bio abkann. Der gesamte Innenraum wird so beheizt sonst bekommt man den
kaum warm. Mein zweiter hat eine feste Trennwand und braucht viel
weniger Heizleistung.
Der Maxi hat einen 12 Liter Tank für die Standheizung und braucht bei
täglicher Nutzung und Minustemperaturen alle 10-14 Tage eine Füllung so
nach 500- 1000km. Mein E-UP nutzt eine Wärmepumpe der E-Expert auch.
Mein Verbrenner hat natürlich auch eine Standheizung aus dem Dieseltank.
mfG
Michael
Off-Topic:
Wir haben bei **** schon in den frühen 90er Jahren eine E-Fahrzeugflotte
aufgebaut und betrieben. Damals wurden alle möglichen Heizungen und
Zuheizer untersucht und getestet. Die Flotte fuhr dann aber mit
zusätzlichen Webastos wegen der sonst extrem verringerten
Reichweite.....
Noch als Student habe ich bei demselben Hersteller in den 80er Jahren
diverse elektrische Zuheizungen entwickelt und getestet. Allerdings für
die aufkommenden effizienten Dieselmotoren, bei denen im Teillastbetrieb
kaum Wärme ins Kühl/Heizungswasser geht.
Im Ergebnis wurden die Dieselversionen mit PTC Zuheizern ausgestattet.
Anfangs hat man diese Heizungen auch in den E-Fahrzeugen verbaut, nur
ohne den Wasserwärmetauscher.
Erst mit der Verfügbarkeit von elektrisch betriebenen Kompressoren kamen
die Wärmepumpen hinzu.
Butterbrot schrieb:> Somit muss man ein E-Auto wie Verbrenner fremdstarten, wenn die 12V leer> sind. Warum sind die 12V leer? Na, weil der ganze Mist gleich ist wie> beim Verbrenner, also bleibt man liegen, wenn man das Standlicht laufen> lässt.
Mein koreanischer Hybrid hat serienmäßig eine praktische 12V Reset
Taste, mit der man den Hochvoltakku manuell anzapfen kann, sollte mal
der 12V Akku leer sein. Nie wieder externe Starthilfe. Könnte man so in
jedes Hochvolt Fahrzeug einbauen.
Wundert mich übrigens sehr, dass das nicht überall so gemacht wird. Das
ist bequem, funktioniert einwandfrei und diese Redundanz erhöht extrem
die generelle Fahrzeugzuverlässigkeit, die somit über der eines reinen
Verbrenners liegt (häufigster Defekt ist das Bordnetz).
Oder man macht es einfach richtig, so wie Renault es beim Kangoo ZE
zufällig hin bekommen hat. 70Ah Bleianker vom Verbrenner einfach drin
gelassen, keine unnötigen Standby Verbraucher, ein ordentlich
dimensionierte DC/DC Wandler mit brauchbarer Ladekennlinie und im
Ergebnis seit 10 Jahre fährt das Ding einfach, kann Wochenlang rumstehen
und hat noch den ersten Bleianker drin.
MfG
Michael