Hallo,
ein unausgebautes Dachgeschoss soll nun zwei Schlafzimmer bekommen. Das
darunterliegende mittlere Geschoss besteht aus einem B16-Kreis. Es liegt
auch schon ein NYM 3x1,5 ins Dachgeschoss. Dies hat man wahrscheinlich
damals mal für den Fall eines nachträgliche Ausbaues gelegt.
Wenn ich einen eigenen Kreis (bzw. je einen für Steckdosen und Licht)
haben möchte muss ich Leitungen vom Keller hochlegen. Einzige in Frage
kommende Möglichkeit ist ein unbenutzter Zug des Schornsteins. Die freie
Strecke im Schornstein sind ca. 6,50m. Befestigen ist nicht möglich.
Normales NYM geht nicht, da die frei hängende Strecke zu groß ist.
Außerdem sollte es in ein Leerrohr, damit es nicht beschädigt wird.
*Wie kann man nun Vorgehen?*
1. Dickes Leerrohr, NYM mit Kabelbindern an Stahlseil.
2. NYM mit Tragseil
3. Stahlgewebe über die Leitung.
4. statt NYM Ölfelx Craine verwenden (sehr teuer)
5. Oder einfach die vorhandenen NYM 3x1,5 verwenden.
Wie würdet ihr vorgehen? Was ist da "gängige" Praxis?
Und noch eine Frage
Wie sieht es für Cat7 Kabel aus? Besteht das gleiche Problem oder dürfen
die auch auf dieser Strecke frei hängend im Leerrohr verlegt werden?
Vielen Dank
Martin schrieb:> Einzige in Frage> kommende Möglichkeit ist ein unbenutzter Zug des Schornsteins.
Ist i.d.R. grundsätzlich verboten, kann aber mit schriftlicher
Genehmigung des Schronsteinfegermeister erlaubt werden.
Also frag ihn bevor du auch nur weitere Gedanken verschwendest. Er ist
der große Meister.
Ich gehe aber bei meiner Aussage davon aus, das der/die restlichen Züge
mit Abgasen belegt sind, hin+wieder. !!
Schlaumaier schrieb:> Ist i.d.R. grundsätzlich verboten, kann aber mit schriftlicher> Genehmigung des Schronsteinfegermeister erlaubt werden.
Bei einem Bekannten war es kein Problem, einen offiziell stillgelegten
Schornstein als Versorgungsschacht für den DG-Ausbau zu verwenden.
Der Heizungsbauer hat dort spezielle, flexible Rohre eingezogen und der
Elektriker seine Leitungen. Als Zugentlastung dient wohl ein Stahlseil.
Udo S. schrieb:> Martin schrieb:>> Das>> darunterliegende mittlere Geschoss besteht aus einem B16-Kreis.>> Das ganze Geschoß hängt an einer B16 Sicherung?
Das ist bei einem Haus Baujahr 1982 nicht ganz unüblich.
Schlaumaier schrieb:> Ich gehe aber bei meiner Aussage davon aus, das der/die restlichen Züge> mit Abgasen belegt sind, hin+wieder. !!
Am zweiten Zug hängt eine Gastherme, die aber im Zuge des Umbaus gegen
eine Wärmepumpe umgetauscht wird.
Der Schornstein wird voraussichtlich auch zurück gebaut.
Gehe wir davon aus, dass der Schornsteinfeger es genehmigt, wie wäre das
richtige Vorgehen
Ich schrieb:> Bei einem Bekannten war es kein Problem, einen offiziell stillgelegten> Schornstein als Versorgungsschacht für den DG-Ausbau zu verwenden.> Der Heizungsbauer hat dort spezielle, flexible Rohre eingezogen und der> Elektriker seine Leitungen. Als Zugentlastung dient wohl ein Stahlseil.
Klor, das war ja auch ein "leere Loch".
Wie geschrieben gehe ich davon aus, das die anderen Züge belegt sind.
Und DAS muss der Schornsteinfeger genehmigen. Wenn die sauber getrennt
sind, sehe ich da auch kein Problem. Aber was ist bei einen
Schornsteinbrand. Ist die Trennung so gut, das die Hitze keine
Auswirkungen hat.
Wie gesagt, fragen, bevor es böse wird.
Hallo,
den Schornsteinfeger werde ich anschreiben. Da, wie oben geschrieben,
der zweite Zug außer Betrieb gesetzt wird, nehme ich mal an, dass es
genehmigt wird.
Gerade habe ich mal rumtelefoniert und im Netz geschaut, NYM mit
Tragseil ist wohl NYMZ. GIbt es aber nicht in kleinen Mengen, der
Großhändler hier vor Ort wußte noch nichtmal, dass es soetwas gibt.
Eine freihängede Leitung gilt bestimmt nicht als fest verbaut, ist NYM
hier eigentlich zulässig? Wären Gummileitungen, Ölflex 3x2.5 hier
besser geeignet.
Edelstahlseil mit Kabelbindern? Hat bestimmt keine Zulassung?
Vielen Dank
Hallo, vielleicht ist es möglich, ein Polyrohr in den Schornsteinzug zu
bekommen. Der würde sich selbst mit dem Kabel tragen und Dein Nym müsste
nicht hängen. Ich würde trotzdem erst mal das vorhandene Kabel nehmen.
Gruß Carsten
Ratgeber schrieb:> Oder ein paar Solarzellen als "Balkonkraftwerk" mit Akku als Zusatz? Für> zB. Licht reicht Heutzutage oft 12v.
Selten so einen praxisfremden Vorschlag gelesen. Wirtschaftlich und
fachlicher Unfug.
Leitungen im Stillgelegten Kaminzug verlegen ist nicht unüblich und auch
kein Problem.Habe ich auch gemacht. Ich hab dafür allerdings die
Kaminwand im Keller und im DG so weit geöffnet dass ich problemfrei
Lehrrore verlegen konnte.
Martin schrieb:> Es liegt> auch schon ein NYM 3x1,5 ins Dachgeschoss. Dies hat man wahrscheinlich> damals mal für den Fall eines nachträgliche Ausbaues gelegt.
Wahrscheinlich eher für eine Satellitenanlage oder Fernsehverstärker.
B16 ist nicht viel, wenn das untere Geschoss da auch noch dranhängt.
Ich würde 5) wählen, es handelt sich ja nur um 2 Schlafzimmer. Und
Staubsauger habe ja heute auch nur noch ca. 600-800 Watt.
Wenn Du die Leitung absichern willst, kannst Du ja oben noch eine B10
setzen, dann hast Du bei 2200W ca. 0,9% Spannungsabfall bei 19W Verlust
(auf 10m Länge gerechnet)
https://www.zaehlerschrank24.de/berechnungen/
cab schrieb:> Ratgeber schrieb:>> Oder ein paar Solarzellen als "Balkonkraftwerk" mit Akku als Zusatz? Für>> zB. Licht reicht Heutzutage oft 12v.>> Selten so einen praxisfremden Vorschlag gelesen. Wirtschaftlich und> fachlicher Unfug.>> ...
Quark.
Martin schrieb:> Wie sieht es für Cat7 Kabel aus? Besteht das gleiche Problem oder dürfen> die auch auf dieser Strecke frei hängend im Leerrohr verlegt werden?
Würde ich mir keine Gedanken machen drum machen. Spannenderweise hab ich
grad im erstbesten Datenblatt keine Angabe zur möglichen Zugbelastung
gefunden.
Wenn der Schornstein zurückgebaut wird wäre es dann nicht denkbar, im
mittleren Geschoss den Schornstein aufzuhacken und dort die Kabel zu
befestigen?
Reinhard S. schrieb:> Wenn der Schornstein zurückgebaut wird wäre es dann nicht denkbar, im> mittleren Geschoss den Schornstein aufzuhacken und dort die Kabel zu> befestigen?
Das wird in der Abgastechnik-Branche sehr oft gemacht.
Man macht ein Loch in die Mauer. Dann bohrt man an der
gegenüberliegenden Seite 2 Löcher. Da steckt man 2 Stangen rein die auf
deiner Seite dann auf den Steinen liegen. Darauf kommt eine sogenannte
"Zwischenhalterung" für das Rohr. Oben und unten rein gesteckt fertig.
Bei dir sollte eine ähnliche Technik auch funktionieren. Loch machen,
Stange rein, Daran irgendwie eine Befestigung machen. Zumauern, Fertig.
Martin schrieb:> Udo S. schrieb:>> Martin schrieb:>>> Das>>> darunterliegende mittlere Geschoss besteht aus einem B16-Kreis.>>>> Das ganze Geschoß hängt an einer B16 Sicherung?>> Das ist bei einem Haus Baujahr 1982 nicht ganz unüblich.
Ich hätte gesagt mindestens frühe 70ger oder älter.
Dann wäre zu überlegen ob man im Rahmen des Ausbaus das nicht gleich
richtig macht.
Ich habe gerade mal geschaut und nirgends wirklich belastbare Angaben zu
der max. Länge eines hängenden NYM gefunden.
Hat da mal jemand eine Quelle?
Was geht sind NYMT und NYMZ.
Den Hinweis mit dem Schornsteinfeger sollte man durchaus ernst nehmen
solange der komplette Schornstein nicht stillgelegt ist.
Martin schrieb:> Da, wie oben geschrieben,> der zweite Zug außer Betrieb gesetzt wird, nehme ich mal an, dass es> genehmigt wird.
Den Schornsteinfeger interessiert es wenig, was wird. Der kann nur
bewerten, was ist.
Ein freier Kamin ist kein Problem, mein Kaminkehrer hat keine Sekunde
überlegt, als ich ihn fragte, ob die Kabel für die PV-Anlage in den
Kamin dürfen. Den Kamin darf ich natürlich nicht mehr als solchen
nutzen, der Zug daneben ist mit der Heizung belegt.Die Kabel wurden 2
oder 3mal an einer Kette befestigt (als Zugentlastung) die Kette ist
oben am Kamin befestigt, war alles easy.
Hallo,
danke für die Antworten
H. L. schrieb:> Die Kabel wurden 2> oder 3mal an einer Kette befestigt (als Zugentlastung) die Kette ist> oben am Kamin befestigt, war alles easy.
Kabel ist ein NYM oder eine Schlauchleitung?
Martin schrieb:> Hallo,>> danke für die Antworten>> H. L. schrieb:>> Die Kabel wurden 2>> oder 3mal an einer Kette befestigt (als Zugentlastung) die Kette ist>> oben am Kamin befestigt, war alles easy.>> Kabel ist ein NYM oder eine Schlauchleitung?
NYM ist eine Schlauchleitung, und man kann sie so einsetzen.
Schlaumaier schrieb:> Martin schrieb:>> Einzige in Frage>> kommende Möglichkeit ist ein unbenutzter Zug des Schornsteins.>> Ist i.d.R. grundsätzlich verboten, kann aber mit schriftlicher> Genehmigung des Schronsteinfegermeister erlaubt werden.
Eh kloar!
Der Schlaumi sprach wieder mal weise Worte...
Martin schrieb:> Die freie> Strecke im Schornstein sind ca. 6,50m. Befestigen ist nicht möglich.
Wozu auch?
Hängt ja nur ganz ruhig herum...
> Normales NYM geht nicht, da die frei hängende Strecke zu groß ist.
Soso!
Woher hast Du diese Weisheit?
> Außerdem sollte es in ein Leerrohr, damit es nicht beschädigt wird.
Dann steck das Kabel in einen Panzerschlauch, den Schlauch befestigst
Du oben und lässt das Kabel (Strom, Internet, Sat, etc...) einfach
runter hängen...
Oder denkst Du, dass das reißt?
Mit einem 5x2,5 Kabel haben wir schon Autos abgeschleppt, ohne Witz!
Mani W. schrieb:> Eh kloar!>> Der Schlaumi sprach wieder mal weise Worte...
Der Schlaumaier hat über 20 Jahre regelmäßig mit den Herren der
schwarzen Zunft zu tun gehabt. Und bei Schulungen für diese Herren (die
ein anderer machten) war er für die Technik zuständig. Durfte mit am
kalten Buffet futtern, und hat sich 1000er Geschichten der Herren
anhören dürfen.
Ich weiß wovon ich rede. Wenn ich für jedes mal wo ich die
Abgaswerte-Tripple für eine Wärmeerzeuger heraussuchen durfte, 1 Euro
bekommen hätte, wäre ich vermutlich ein deutscher Mini-Oligarch ;)
Martin schrieb:> Wie würdet ihr vorgehen? Was ist da "gängige" Praxis?
Ein mindestens 5x4 mm2 durch den Kamin dort hochlegen vom Keller aus und
eine kleine UV dort installieren, kommt bestimmt noch mehr dazu als nur
Licht?
Denn wenn die Si im Keller wären darf man bei jedem Schei_ dort runter
wackleln ....
Nimm 3x2,5 NYY für jeden Stromkreis an 16A "B" LS und gut ist.
NYY wird auch in Beton eingegossen, hält sehr viel aus und gibt es in
jedem Baumarkt.
Auch CAT gibt es als "Erdkabel" und wäre mE auch bei 6m frei hängend
dauerhaft.
Wenn ich eine 50m Rolle Nym 5x2.5 an einem Ende aufhebe, merke ich dort
eigentlich nichts von einer uebermaessigen Dehnung
Das heisst die 8 fache Belastung wird toleriert...
Mani W. schrieb:> Wozu auch?> Hängt ja nur ganz ruhig herum...>>> Normales NYM geht nicht, da die frei hängende Strecke zu groß ist.>> Soso!> Woher hast Du diese Weisheit?
NYM darf nicht hängend installiert werden!
Dafür gibt es NYMT und/oder NYMZ.
Das T steht für Tragseil und das Z steht für Traggeflecht.
Dafür gibt es einen ganz einfachen Grund: Durch das Eigengewicht können
sich Stellen ausbilden wo das Kupfer seinen Querschnitt verringert und
in Folge dessen die elektrischen Eigenschaften verschlechtert,
Brandgefahr u.s.w.
VDE 0250-206
Phasenschieber S. schrieb:> NYM darf nicht hängend installiert werden!
Die Frage ist aber auch wo die Grenze verläuft zwischen vertikaler
Verlegung z.B. im Kabelkanal oder Leerrohr und hägend. 2,5m "hängend"
sind sicher oft zu finden. In Ständerwänden oder sonst wo.
Phasenschieber S. schrieb:> Hättest du Ahnung, wüsstest du das.
Hab ich in dem Fall auch nicht behauptet.
Allerdings scheint es mir auch kaum jemanden zu geben der Ahnung hat
oder sich daran hält. Anderenfalls sollte man nirgends senkrechte Kabel
in Rohren/Kanälen sehen können die länger als 1,5m sind (ohne
zusätzliche Kabelbefestigug). Es ist wieder wie mit allem, die Realität
ist immer anders.
Wenn man die VDE wörtlich nimmt, macht es überhaupt keinen Sinn
Leerrohre irgendwo senkrecht zu verbauen die übliche Etagenhöhen haben.
Ausser kaum erhältliches Spezialkabel dürfte man da ja nichst einfädeln.
Nicht mal eine Klingelleitung. Oder man definiert Leerrohr nur als
solches mit >100mm Durchmesser damit man Ketten oder Stahlseile mit
einziehen kann.
temp schrieb:> Allerdings scheint es mir auch kaum jemanden zu geben der Ahnung hat> oder sich daran hält.
Das stimmt so nicht. Ein zertifiziertes Elektrounternehmen weiß das und
verlegt die Leitungen entsprechend. Das bekommst du als Laie nurnicht
mit.
Das Problem ist halt, wenn dir die Bude abbrennt und der Brandermittler
stellt fest, daß elektrische Leitungen nicht nach VDE DIN verlegt
wurden, die brauchen nochnichteinmal etwas mit der Brandursache zu tun
haben, dann wird die Gebäudeversicherung nicht lange fackeln und den
Versicherungsschutz verweigern.
Dann hast du nichtnur die Versicherungsbeiträge in den Sand gesetzt,
sondern
kannst in die Röhre gucken.
Phasenschieber S. schrieb:> Das Problem ist halt, wenn dir die Bude abbrennt und der Brandermittler> stellt fest, daß elektrische Leitungen nicht nach VDE DIN verlegt> wurden, die brauchen nochnichteinmal etwas mit der Brandursache zu tun> haben, dann wird die Gebäudeversicherung nicht lange fackeln und den> Versicherungsschutz verweigern.> Dann hast du nichtnur die Versicherungsbeiträge in den Sand gesetzt,> sondern> kannst in die Röhre gucken.
Ja, ja, das sind die üblichen Märchen die hier schon häufiger diskutiert
wurden. Nur Beweise für diese steile These gibt es nicht. Entweder es
ist etwas brandursächlich oder nicht und nur dann kann eine Versicherung
die Leistung verweigern.
temp schrieb:> Ja, ja, das sind die üblichen Märchen
Du musst das ja nicht glauben.
Hier im Thread geht es um die Bestimmungen und selbige habe ich
gepostet.
Phasenschieber S. schrieb:> Du musst das ja nicht glauben.>> Hier im Thread geht es um die Bestimmungen und selbige habe ich> gepostet.
Und warum postest du dann die anderen Märchen? Wenn es keine sein
sollten, nenne nachvollziehbare Beispiele oder halt den Mund.
temp schrieb:> Und warum postest du dann die anderen Märchen? Wenn es keine sein> sollten, nenne nachvollziehbare Beispiele oder halt den Mund.
Du hast nichtnur von Elektrik keine Ahnung!
..und dann war da noch der zum Magazin geschickte Azubi: Er solle die
Kamininnenbeleuchtung und die Siemens-Lufthaken zur installation der
Schacht-Regen- Hagel- und Schneesicherung abholen um das Wlan-Kabel
ordnungsgemäss zu verlegen. Das müsse natürlich auch vierteljährlich
vom autorisierten Fachmann kontrolliert werden, kostet im Abo aber
weniger.
Phasenschieber S. schrieb:> Dann hast du nicht nur die Versicherungsbeiträge in den Sand gesetzt,> sondern kannst in die Röhre gucken.
Weshalb der Schornsteinfeger dir das schriftlich geben soll. Die haben
schon mal ein schlechtes Gedächtnis. Besonders wenn es Ärger gibt, oder
die eine Leiche sind. ;-(
Wenn das ganze ein Elektriker abnimmt, und das auch schriftlich gibt,
hast du wenigstens ein an den du dich schadlos halten kannst. Die
meisten haben eine Berufshaftpflicht und dann muss die halt ran.
temp schrieb:> Entweder es> ist etwas brandursächlich oder nicht und nur dann kann eine Versicherung> die Leistung verweigern.
In der Theorie schon. Aber schon mal ein Gutachterkrieg erlebt. Das wird
stressig und sehr teuer. Da ist sogar manchmal kein Prozess billiger.
Ratgeber schrieb:> Schacht-Regen- Hagel- und Schneesicherung abholen u
Du weißt aber schon das eine Schachtabdeckung und ein Regenkragen an
einen Edelstahl-Abgasanlage Pflicht sind.
Und das bei einen Einzugsrohr sogar eine Halterung für das Rohr kurz vor
den Austritt ebenfalls Pflicht sind.
Diese Halterungen sind i.d.R. ein Ring um das Rohr an der federnde
Metallstreifen angebracht sind die gegen den Schacht drücken.
Also wenn du schon lästerst dann bitte Fachlich korrekt.
Genauso wie damals bei Abteilungsleiter mich in den Versand geschickt
hat, ich sollte das schwere Wasser mal holen. Ich habe ihn nur
angegrinst und gesagt, "dazu habe ich keine Fachliche Ausbildung".
Was meinst du was der dumm geguckt hat.
Schlaumaier schrieb:> Du weißt aber schon das eine Schachtabdeckung und ein Regenkragen an> einen Edelstahl-Abgasanlage Pflicht sind.
Wo ist das nachzulesen?
On-Topic: sofern der betreffende Zug nicht genutzt wird und es keine
Durchbrüche zu einem benutzten Zug gibt, ist dem Schornsteinfeger recht
egal, was da drin liegt.
Jack V. schrieb:> On-Topic: sofern der betreffende Zug nicht genutzt wird und es keine> Druchbrüche zu einem benutzten Zug gibt, ist dem Schornsteinfeger recht> egal, was da drin liegt.
Ist ein ihm NICHT. Es hat auch was mit der Wärmeübertragung zu tun.
Was die Frage angeht.
Die einschlägigen baulichen Vorschriften und Regelwerke des Bundeslandes
und des Bundes, insbesondere die Landesbauordnung, die
Feuerungsverordnung zur Landesbauordnung, die DIN 18160, die EN 1443,
und die Anforderungen der Zulassung bzw. CE-Zertifizierung sind in jedem
Fall einzuhalten.
Irgendwo darin. Weil wir mal extra ein Monteur raus schicken sollten,
weil der Trottel den Regenkragen vergessen hat. Und der Schornsteinfeger
die Abnahme deshalb verweigert hat.
Und ich habe vergessen wo das steht. Ich war EDV-Chef kein Techniker.
Aber ich war dabei als mein Kollege das Teil montiert hat (naja ich hab
von außen ihn zugeschaut wie der da herum geklettert ist mit den Teil).
Danach sind wir weiter gefahren zu einer Schulung wo ich 40% von halten
musste. (Umgang mit der neuen Software).
Schlaumaier schrieb:> Weshalb der Schornsteinfeger dir das schriftlich geben soll
Der Schornsteinfeger und die Erlaubnis im Kamin....ist die eine Seite
der Medaille; die andere Seite der Medaille ist die bestimmungsgemäße
Verlegung des Kabels.
Schlaumaier schrieb:> Ist ein ihm NICHT. Es hat auch was mit der Wärmeübertragung zu tun.
Meinst du wirklich, da würde ein Kabel in einem ungenutzten Schacht
wärmetechnisch irgendeine Auswirkung auf irgendwas haben?
Schlaumaier schrieb:> Irgendwo darin.
Ja, nein – „irgendwo“ steht auch, dass Leute ohne großen Plan sich hier
nicht aufspielen sollen. Genaue Stelle kann ich dir leider nich nennen –
aber das ist einzuhalten!
Entweder, du zeigst jetzt auf die konkrete Stelle, oder es kann sich
halt jeder seinen Teil zu deinen Texten denken (wobei dich mittlerweile
eh fast jeder hier einordnen können sollte).
Schlaumaier schrieb:> Ich war EDV-Chef kein Techniker.
Und ich bin Schornsteinfeger (gewesen). Und nun?
Schlaumaier schrieb:> Ratgeber schrieb:>> Schacht-Regen- Hagel- und Schneesicherung abholen u>> Du weißt aber schon das eine Schachtabdeckung und ein Regenkragen an> einen Edelstahl-Abgasanlage Pflicht sind.>> Und das bei einen Einzugsrohr sogar eine Halterung für das Rohr kurz vor> den Austritt ebenfalls Pflicht sind.>> Diese Halterungen sind i.d.R. ein Ring um das Rohr an der federnde> Metallstreifen angebracht sind die gegen den Schacht drücken.>> Also wenn du schon lästerst dann bitte Fachlich korrekt.
Die Präposition ist doch die Installation im_ Kamin - nicht _auf!!
Man, man, man..
>> Genauso wie damals bei Abteilungsleiter mich in den Versand geschickt> hat, ich sollte das schwere Wasser mal holen. Ich habe ihn nur> angegrinst und gesagt, "dazu habe ich keine Fachliche Ausbildung".>> Was meinst du was der dumm geguckt hat.
Hehe.. ;)
Zurück zum Fachlichen: Wenn der Schornsteinfeger sein OK. zum Kabel im
Kamin gibt, so sollte dieser doch vorher gereinigt werden, da sich
Rußrückstände ja bei einem Kabelbrand entzünden könnten!
Jack V. schrieb:> Meinst du wirklich, da würde ein Kabel in einem ungenutzten Schacht> wärmetechnisch irgendeine Auswirkung auf irgendwas haben?
Andersherum.
Die Frage ist wie hoch die Temperatur der Abgase sind. Es gibt ja auch
Kamine an den eine "Offenen Feuerstelle" bzw. eine "Teil offene
Feuerstätte = Ofen mit Tür für die Bestückung mit Feuergut" .
Und wenn der Schacht wo diese Abgase abziehen mit locker 200 °C und
teilweise wesentlich mehr beglückt wird, und der Ofen nur für die
Gemütlichkeit angemacht wird, kann es den Kabel im Winter gewaltig
schaden.
Die haben Abgastemperaturen die damals üblich waren (wie z.b. der
Kohleofen meiner Mama) Und wenn der Kamin nicht zog,hat Mama bisschen
Holzwolle rein, ein Schluck Benzin drauf, Streichholz ran und schnell
die Tür zu. ;) Der Schornsteinfeger war schon damals davon nicht
begeistert. Und ich wette wenn da irgendwo in der Nähe Kabel gewesen
wären hätte es irgendwann gekallt. ;)
Kunststoff mag nun mal keine gravierenden und besonders keinen schnellen
Temperaturunterschiede.
Wenn aus den Kamin aber nur die heute üblichen 30° max. 50°C raus
gepufft werden, dürfte das den Kabel nicht wirklich interessieren.
Davon abgesehen muss der verwendete Schacht absolut dicht sein,
gegenüber des anderen Schacht. Damit die Abgase keinen Chance haben in
den "Kabelschacht" zu kommen. Ansonsten kann es durchaus passieren das
jemand ein schnellen Tod hat. Besonders bei modernen Anlagen wo die
Abgase via Ventilator überredet werden durch den Schornstein abzuhauen.
)
Erste Regel die ich damals gelernt habe, als ich in der Firma angefangen
habe, und mir die Kollegen Grundwissen mitgeteilt haben: Der
Wärmeerzeuger bestimmt den Schornstein/Kamin und ALLES drumherum.
Schlaumaier schrieb:> In der Theorie schon. Aber schon mal ein Gutachterkrieg erlebt. Das wird> stressig und sehr teuer. Da ist sogar manchmal kein Prozess billiger.
Bitte auch dafür mal ein Beispiel. Gutachterkriege kann es nur dann
geben wenn es strittig ist ob das falsch verlegte Kabel brandursächlich
war oder nicht. Wenn dein Haus brennt weil dein Wäschtrockner ne Macke
hat möchte ich mal sehen wie die Versicherung eine Schadensregulierung
vermeiden will weil am anderen Ende vom Haus ein Stück Kabel senkrecht
in einem 2m langem Rohr verlegt wurde. Wenn das so wäre brauchte es
keine Brandermittler geben sondern nur Leute die für die Versicherungen
nach DIN und VDE Verletzungen suchen. Also wie gesagt, Beispiele nennen
und ich lasse mich gern belehren. Alles andere ist gezielte
Schwarzmalerei.
Jack V. schrieb:> Und ich bin Schornsteinfeger (gewesen). Und nun?
Da wollte uns der Schornsteinfeger ärgern oder die haben die Regeln
geändert. Keine Ahnung.
Fakt ist, wir haben das Teil mal eben dran gemacht und alle waren
glücklich.
Schornsteinfeger sind seltsame Leute, das habe ich in den >20 Jahren
festgestellt. Was die einen durchgewunken haben, hat der Nachfolger
moniert.
Egal wir haben daran verdient.
Schlaumaier schrieb:> Und wenn der Schacht wo diese Abgase abziehen mit locker 200 °C und> teilweise wesentlich mehr beglückt wird, und der Ofen nur für die> Gemütlichkeit angemacht wird, kann es den Kabel im Winter gewaltig> schaden.
Das interessiert den Schornsteinfeger halt nicht. Dafür, dass die
Spezifikationen der Leitungen eingehalten werden, ist der Elektriker
zuständig.
Was Kunststoffe angeht: es ist beispielsweise kein Problem, eine
Kunststoff-Abgasleitung (zugelassen bis 120°C) neben einen Zug für einen
Holzofen (zugelassen bis 400°C Abgastemperatur) zu legen. Aber wie
gesagt: es ist Sache des Elektrikers, wie er das mit seinen Kabeln
handhabt. Den Schornsteinfeger interessiert im Normalfall nicht, was in
ungenutzten Zügen verlegt wird.
Phasenschieber S. schrieb:> Das stimmt so nicht. Ein zertifiziertes Elektrounternehmen weiß das und> verlegt die Leitungen entsprechend. Das bekommst du als Laie nurnicht> mit.
Das möchte ich sehen, wie ein zertifiziertes Elektrounternehmen in einem
bereits verlegten Leerrohr alle 300mm (waagerecht) und alle 1500mm
(senkrecht) das Kabel befestigt.
Die werden es wohl so machen wie alle nicht zertifizierten Unternehmen
und die Kabel einfach durchziehen.
Wenn die Vorschrift wirklich so ist, dann ist die von Bürokraten und
völlig an der Realität vorbei. Dennoch würde mich interessieren wie die
Kabel in Leerrohren befestigen - ein Video wo man das sieht wäre ganz
nett.
Zeno schrieb:> Das möchte ich sehen, wie ein zertifiziertes Elektrounternehmen in einem> bereits verlegten Leerrohr alle 300mm (waagerecht) und alle 1500mm> (senkrecht) das Kabel befestigt.
In einem waagerechten Rohr brauchst du das Kabel nicht zu befestigen,
das Kabel liegt im Rohr und somit ist das Rohr die Befestigung.
In einem vertikalen Schacht muß es entweder alle 1500mm mit einer
Schelle befestigt werden, oder, wenn nicht möglich, NYMT bezw. NYMZ
benutzt werden.
Ob dir das jetzt in deinen Kram passt oder nicht, juckt niemanden, so
sind eben die Bestimmungen.
Ich merke, hier wird mehr emotional und weniger mit Sachverstand
diskutiert, deshalb bin ich hier raus.
Ich schrieb:> Der Heizungsbauer hat dort spezielle, flexible Rohre eingezogen
Speziell? Der hat stink normale Mapress / Mepla Rohre benutzt. Das ist
aktuell der shit für GWSler. Schnell, faul, teuer für den Kunden. Es
macht sich keiner mehr die Arbeit, 3/4" zu verlegen, gewinde zu
schneiden und mit Hanf+Fett abzudichten. Viel zu viel Arbeit. Schlauch
abschneiden, schelle aufpressen und dem Kunden eine saftige Rechnung
schicken.
Phasenschieber S. schrieb:> temp schrieb:>> Allerdings scheint es mir auch kaum jemanden zu geben der Ahnung hat>> oder sich daran hält.>> Das stimmt so nicht. Ein zertifiziertes Elektrounternehmen weiß das und> verlegt die Leitungen entsprechend. Das bekommst du als Laie nurnicht> mit.
Vertikaler Kabelkanal in Etagenlänge ist jetzt aber auch in Gewerbe &
Co. wahrlich nichts ungewöhnliches.
Na ja, in Lichtmasten ist SYM oder H07BQ-F auch im freien Fall verlegt,
stört da niemanden..(und da sind 6,5 eher kurz...), und wie gut ist
bitte eine Leitung im senkrechten Kabelkanal gegen Zugkräfte geschützt?
Aber wenn Du der vorsichtigere Typ bist hört sich eine Kette an der die
Leitung alle 40 cm mit Kabelbindern befestigt doch schon sehr gut an...
Weil danach gefragt wurde:
es sind 6 Stck
Solar Energy R 60152569 H1Z2Z2-K Eca 1x6mm"
und Abdeckung ist keine auf dem offenen Kamin, war auch noch nie eine
drauf, wurde nie als Kamin genutzt, ist also auch sauber.
Micha schrieb:> Na ja, in Lichtmasten
Eine Lampe ist auch etwas anderes als eine ganze Etage.
Micha schrieb:> und wie gut ist> bitte eine Leitung im senkrechten Kabelkanal gegen Zugkräfte geschützt?
Der Grund ist wie Phasenschieber schon ganz richtig schrieb:
Phasenschieber S. schrieb:> Dafür gibt es einen ganz einfachen Grund: Durch das Eigengewicht können> sich Stellen ausbilden wo das Kupfer seinen Querschnitt verringert und> in Folge dessen die elektrischen Eigenschaften verschlechtert,> Brandgefahr u.s.w.Micha schrieb:> Aber wenn Du der vorsichtigere Typ bist hört sich eine Kette an der die> Leitung alle 40 cm mit Kabelbindern befestigt doch schon sehr gut an...
Du verstehst den ganzen Thread nicht, es geht nicht darum was jemand
persönlich von den VDE DIN-Normen hält, Phasenschieber hat nur
geschrieben wie die rechtliche Lage aussieht.
Was Du daraus machst, ist deine Sache.
Feinrippträger schrieb:> Der Grund ist wie Phasenschieber schon ganz richtig schrieb:
Eben nicht.
> Phasenschieber S. schrieb:>> Dafür gibt es einen ganz einfachen Grund: Durch das Eigengewicht können>> sich Stellen ausbilden wo das Kupfer seinen Querschnitt verringert und>> in Folge dessen die elektrischen Eigenschaften verschlechtert,>> Brandgefahr u.s.w.
Danach kann man über 100m NYM hängen lassen!
H. H. schrieb:> Eben nicht.
Ein Zitat aus Elektrofachkraft.de
NYM-Leitungen für freihängende Verlegung (z.B. NYMT)
In der Praxis kommt es vor, dass Mantelleitungen durch senkrechte
Schächte, stillgelegte Kamine oder waagerecht zwischen Gebäuden gespannt
verlegt werden. Je nach freihängender Länge, Aderzahl und
Leitungsquerschnitt der Mantelleitung können die dabei auftretenden
Kräfte die Leitung schädigen (z.B. durch das Eigengewicht). Die Folgen
sind z.B. die Längung der Kupferadern und damit eine erhöhte
Strombelastung an den verringerten Querschnittflächen. Für diesen
Anwendungsfall gibt es jedoch eine Lösung. Die Industrie bietet
NYM-Leitungen mit Tragseil (sog. NYMT) bzw. Traggepflecht (sog. NYMZ)
an.
Danke für die zahlreichen und kontroversen Rückmeldungen.
NYMT bekomme ich noch nicht mal bei unseren zwei Großhändler hier im
Einzugsbereich. Bei den einschlägigen Onlinehändlern finde ich es auch
nicht.
Scheint wohl nicht so häufig verwendet zu werden ...
Ich werde dann die Variante mit der Kette verwenden oder die mit der
vorhanden 3x1,5 Leitung.
Vielen Dank
Martin schrieb:> NYMT bekomme ich noch nicht mal bei unseren zwei Großhändler hier im> Einzugsbereich. Bei den einschlägigen Onlinehändlern finde ich es auch> nicht.>> Scheint wohl nicht so häufig verwendet zu werden ...
Woran das wohl liegt....
Martin schrieb:> Ich werde dann die Variante mit der Kette verwenden
Gute Idee. Bei Verwendung einer Kette kannst du die Befestigungsdistanz
frei wählen und das Kabel jeweils mit Kabelbinder an den Gliedern fest
machen.
Einfacher und billiger geht nicht.
H. H. schrieb:> Müllblatt!H. H. schrieb:> Woran das wohl liegt....
Mensch Hinz, räum´ den Verein doch endlich mal auf. VDE-DIN ist doch
auch alles Müll. Warum haben die nicht auf dich gehört?
Jetzt müssen die ihren Müll ausbaden und du triumphierst.
Welche Schmach.
H. H. schrieb:> Feinrippträger schrieb:>> VDE-DIN ist doch>> auch alles Müll.>> Nein.
Aber Phasenschieber hat doch genau das schon geschrieben:
Phasenschieber S. schrieb:> VDE 0250-206
Hast du denn die DIN 57250-206 VDE 0250-206:1983-10
gelesen?
Da steht doch genau das drin!
Im Hinblick auf den
https://www.timeanddate.de/countdown/weihnachten
von weniger als 280 Tagen wird bei allem der Weihnachtsmann wieder
vergessen und ihm seine Arbeit wieder unnötig erschwert. Wie soll er
durch den Kamin kommen, wenn da Kabel herumhängen? Da kann er sich
lebensbedrohlich verfangen. Hängen vielleicht deshalb nun immer mehr
beleuchtete Weihnachtsmänner am Balkon, damit er besser diesen Weg
anstelle des Kamins nutzt? ;o)
Welch eine Aufregung, Kabel in einem Schornstein zu verlegen.
Genannt wurde schon, die bestehende Leitung zu benutzen.
Reicht völlig.
Und warum die Angst, die Leitung normal unter Putz zu verlegen?
Zumal man die entlang der bestehenden verlegen kann.
Mit einem Schraubenzieher kann man den bestehenden Deckendurchbruch
erweitern.
Den Schornstein an zwei Stellen mit größeren Löchern aufzuhacken ist
auch nicht ohne.
Zumal man sich bei der heutigen Lage nicht die Möglichkeit verbauen
darf, den Schornstein wieder in Betrieb zu nehmen.
Warten wir ab. Vielleicht holen bald die Leute mit dem Handwagen
Braunkohle aus den Gruben ab.
Phasenschieber S. schrieb:> Du hast nicht nur von Elektrik keine Ahnung!
Der ganze Thread ist für die Katz, gesteuert von Bedenkenträgern,
Vorschriftenvermittlern und Leuten, die sicher noch nie über einen
freien Kamin Kabel "hängen" haben lassen, statt dessen wird hier
wieder mal alles zerredet bis ins Uferlose...
michael_ schrieb:> Den Schornstein an zwei Stellen mit größeren Löchern aufzuhacken ist> auch nicht ohne.>> Zumal man sich bei der heutigen Lage nicht die Möglichkeit verbauen> darf, den Schornstein wieder in Betrieb zu nehmen.
Dazu gibt es eine Bohrmaschine mit entsprechenden Bohrdurchmessern...
von Phasenschieber S. (phasenschieber) 19.03.2022 08:41
Das Bild mit der Tabelle passt hier zum Thema natürlich voll rein, aber
sowas von!
Das zeigt nur dass Derjenige noch nie auf ner Baustelle was handwerklich
gemacht hat.
Dünner Kabelkanal 15x15 mm senkrecht an der Wand über mehr als nur 1
Etage komplett von oben Decke bis runter zum Fußboden, wie will man da
drin was fest machen, und dann noch alle 40 cm?
Einen Papperdeckel zusammengeknüllt kannst da reinstopfen, nur welchen
Sinn soll das bitte machen? In Insta-Rohr das gleiche Thema, sinnfrei da
was zu befestigen mitten im Rohr.
An einer senkrechten Kabeltrasse mit Metallquerstegen geht das vllt. u.
macht auch Sinn, nicht nur optisch. Nur in einem Kamin macht das nicht
mal ein Mstr.Betrieb, da wird einfach ein stabileres Kabel mit höherem
Querschnitt genommen u. gut ist.
Das Einzige wo man dabei aufpassen muß ist der Kantenschutz oben bei der
Einführung aus der Senkrechten in die Waagerechte dass der Mantel nicht
beschädigt wird u. sich auch nichts bewegt, das war es dann schon.
Für ne ganze Etage nur ein 3x1,5 mm2, für Licht u. Steckdosen? Viel Spaß
dann mal dem Sparfuchs wenn das 1. Mal die Sicherung im Keller auslöst,
beim 3. Mal wir er sichs dann vllt. überlegen es noch mal zu ändern!
Mindestens ein 5x2,5 mm2 u. dann die Strom-Kreise auf die Phasen
aufgeteilt, ne UV aber trotzdem oben hin, macht etwas mehr Arbeit ist
dann aber sicher, u.v.a. bequemer.
Vorschriften sind was für Laien und Projektanten / Planer, damit die was
zum Lesen und Zitieren haben.
michael_ schrieb:> Gut, wenn es einer aus Beton-Fertigteilen ist.> Bei alten muß man Ziegel herausnehmen.> Da ist nichts mit bohren.
Schön, dass Du den Kasperl wieder raushängen lässt...
Mann, Du hast überhaupt keine Ahnung und auch kein Wissen, machst
aber immer wieder auf WICHTIG!
Solche Leute wie Du sind stark daran beteiligt, die Qualität dieses
guten Forums zu untergraben, mit schwachsinnigen Tipps, die mit der
Realität überhaupt nichts zu tun haben!
Da kann Einem schon mal das Geimpfte aufgehen...
michael_ schrieb:> Bei alten muß man Ziegel herausnehmen.> Da ist nichts mit bohren.
Wenn dann bohrt man da in der Fuge, aber nen ganzen Ziegel rausnehmen?
Hattet ihr wohl dort bei euch keinen vernünftigen Mörtel beim
Schornsteinbau?
Oder gibts bei euch vllt. nur keine Hartmetall-Bohrer?
Schornsteine wurden früher ja mit Klinker gemauert, da tut man sich
schon etwas schwerer mit dem Bohren, aber mit ner ordentlichen Maschine
u. Bohrer alles kein Problem. Das Loch muß nur groß genug werden damit
das Kabel von selber runterfällt.
Und unten?
Einen Ziegel rausnehmen ist einfacher als bohren.
Wie willst du dein Kabel von innen nach außen rausfädeln?
Mani W. schrieb:> michael_ schrieb:>> Gut, wenn es einer aus Beton-Fertigteilen ist.>> Bei alten muß man Ziegel herausnehmen.>> Da ist nichts mit bohren.>> Schön, dass Du den Kasperl wieder raushängen lässt...
Klar doch.
Was hast du für einen Schornstein in deiner Kneipe, wo du als
Untermieter wohnst?
K.K Kunz schrieb:> Ein Zitat aus Elektrofachkraft.de>> Je nach freihängender Länge, Aderzahl und> Leitungsquerschnitt der Mantelleitung können die dabei auftretenden> Kräfte die Leitung schädigen (z.B. durch das Eigengewicht).
Eigengewicht bei 2-3 m, meinetwegen auch 5 m, Kabel? Bis sich das in
kritische Regionen gedehnt hat, vergehen wahrscheinlich 2-3 Jahrzehnte,
wenn überhaupt.
> Für diesen> Anwendungsfall gibt es jedoch eine Lösung. Die Industrie bietet> NYM-Leitungen mit Tragseil (sog. NYMT) bzw. Traggepflecht (sog. NYMZ) an.
Schonmal danach gegoogelt? Vor zwei Jahren habe ich nix dazu gefunden,
der Elektriker hat die Kabel einfach so den stillgelegten Kamin
hochgezogen.
(der erste Elektriker war genauso pingelig wie das Forum hier, wollte
sogar wie oben geschildert eine Bestätigung des Schornsteinfegers haben.
Den habe ich gleich wieder nach Hause geschickt und den nächsten
Elektriker antanzen lassen....)
Feinrippträger schrieb:> Jetzt müssen die ihren Müll ausbaden und du triumphierst.
Dann zitiere doch mal die Stellen. Und nein, keine DIN, die man kaufen
muss, sondern öffentlich zugängige. z.B. die max. Zugbelastung von NYM
Leitungen.
Ich habe bei kurzer Suche nichts gefunden.
Und gib ne Quelle an wo man NYMZ und NYMT in Kleinmengen kaufen kann.
Ich bin kein Elektriker, habe aber schon einiges an Installationen von
Elektrikern gesehen, da hat sich keiner bei einem Einfamilenhaus drum
geschert NYM-xxyy Leitungen vom Keller zum Dachgeschoß in die normalen
rechteckigen Kabelkanäle zu legen.
Jemand schrieb:> Ein mindestens 5x4 mm2 durch den Kamin dort hochlegen vom Keller aus und> eine kleine UV dort installieren, kommt bestimmt noch mehr dazu als nur> Licht?
Dein 5x4mm² kannste knicken!
MfG
Eppelein
PS: Habe jetzt nicht alles gelesen
Udo S. schrieb:> z.B. die max. Zugbelastung von NYM> Leitungen.
Manche Hersteller geben sehr vorsichtige 15N pro mm^2 Kupfer an. Das
Kupferinstitut gibt 40N pro mm^2 Kupfer an.
Udo S. schrieb:> Ich bin kein Elektriker, habe aber schon einiges an Installationen von> Elektrikern gesehen,
und du meinst, das berechtigt/befähigt dich, hier deinen
unqualifizierten Senf dazu abzugeben?
Nein, ich werde dir auch keine Quellen nennen, die musst du dir schon
selbst suchen.
Die einschlägigen Vorschriften hat ja Phasenschieber schon gepostet. Das
müsste eigentlich reichen.
Schmitt-Schnauze schrieb im Beitrag #7010051:
> 1. Das muß nicht öffentlich zugänglich sein, weil Du überhaupt keine> Berechtigung hast, etwas zu installieren.
Du hast keine Berechtigung hier zu posten weil du gesperrt bist.
Also versuch mal Vorbild zu sein und schreibe denen Dreck in den Schlamm
von Pfützen. Da passts :-P
Feinrippträger schrieb:> hier deinen unqualifizierten Senf dazu abzugeben?
Wer keine Argumente mehr hat nimmt Beleidigungen.
Nur mal zur Info. Ich hatte lange vor dir und Konsorten eine gangbare
Lösung für Paranoide (Kette) und auch den Hinweis auf NYMZ und NYMT
gegeben.
Von dir kommt nur grober Unfug und "das darfst du nicht".
Feinrippträger schrieb:> Nein, ich werde dir auch keine Quellen nennen
Weil du sie nicht finden kannst.
H. H. schrieb im Beitrag D
..
> Das Kupferinstitut gibt 40N pro mm^2 Kupfer an.
Bei einer Dichte von ~9g/cm³ könnte so ein (nackter) Draht also etwa 44
Meter lang sein, ohne oben zu reissen?
Ratgeber schrieb:> H. H. schrieb im Beitrag D> ..>> Das Kupferinstitut gibt 40N pro mm^2 Kupfer an.>> Bei einer Dichte von ~9g/cm³ könnte so ein (nackter) Draht also etwa 44> Meter lang sein, ohne oben zu reissen?
Du hast dich grob verrechnet!
Phasenschieber S. schrieb:> Dann hast du nichtnur die Versicherungsbeiträge in den Sand gesetzt,> sondern> kannst in die Röhre gucken.
von diesem "Vorgang" liest man häufiger, allerdings habe ich dazu bis
dato noch keine einzige belastbare Quelle gesehen. Bei der DIN hast du
doch auch vorzüglich zitiert. Aber dieses Stammtischmärchen hält sich
wacker. Sowas gibt es überall. Beim Poolbau z.B. wird steif und fest
behauptet, dass die Pools im Privatgrundstück nicht über 1,5m tief sein
dürfen, da man sonst einen Bademeister bräuchte. Das wird auch dann noch
weiter behauptet, wenn gegenteilige Gesetzestexte gepostet werden.
Ähnlich ist es hier. Brandermittler suchen den Entstehungsort eines
Brandes. Wie Stromleitungen verlegt wurden, die mit dem Brand nichts zu
tun haben, interessiert die überhaupt nicht. Und selbst wenn die
Stromleitung Ursächlich ist, muss man immer noch den Errichter finden
und dann ggf. Haftbar machen. Die Versicherung wird aber, ausser bei
Vorsatz, immer zahlen. Die Frage ist nur, holt sie sich das Geld dann wo
anders wieder...