Hallo zusammen,
ich habe eine Frage bezüglich der Bewerbung bei Cariad. Ich habe ein
Vorstellungsgepräch in März gehabt und danach mündlich Zusage bekommen.
Der Personal hat den Vertrag mir erklärt, aber seitdem drei Wochen ist
vorbei und bis jeztz bekomme ich den Vertrag immer noch nicht.Is es
normal??
Vielen Dank für eure Hilfe!
Luka
Serious schrieb:> Is es normal??
Ruf an und frag nach. Aber vermutlich ist der, der die Arbeit machen
sollte, grade im Homeoffice und kommt erst übermorgen an den
Frankierautomaten...
Serious schrieb:> Der Personal hat den Vertrag mir erklärt, aber seitdem drei Wochen ist> vorbei und bis jeztz bekomme ich den Vertrag immer noch nicht.Is es> normal??
Ja da bremst mglw. der Betriebsrat, der muß zustimmen trifft sich aber
eher selten zu konstruktiven Meetings. Aber vielleicht warten die noch
auf eine Zuarbeit von dir wie Vorlage der Arbeitsgenehmigung,
beglaqubigung HS-Abschluß etc. pp.
Serious schrieb:> Der Personal hat den Vertrag mir erklärt, aber seitdem drei Wochen ist> vorbei und bis jeztz bekomme ich den Vertrag immer noch nicht.Is es> normal??
CARIAD hat aktuell Einstellungsstop.
Anrufen, nachfragen und aussitzen - hast halt schlechtes Timing
erwischt, dass dein Vertrag nicht schnell genug abgesegnet wurde seitens
des Arbeitnehmers.
Insider schrieb:> hast halt schlechtes Timing> erwischt, dass dein Vertrag nicht schnell genug abgesegnet wurde seitens> des Arbeitnehmers.
Soso jetzt segnet sich das Proletariat schon selber ... na wenns nötig
ist.
> von Serious (Gast)> 12.04.2022 12:21> was komisch ist, der Personal nimmt den Anruf nicht, Email nicht> beantwortet... ich finde Niemand, der mir helfen kann...
Mensch Mayer vergiss die Bude.
Dir scheint es ja recht dreckig zu gehen das du auf so eine Zockerbude
fixiert bist.
Hi zusammen,
gibt es momentan noch einen Stopp bei den Einstellungen?
Falls ja, dann würde mich das wundern bei der Vielzahl der neu
ausgeschriebenen Stellen bei LinkedIn. Oder sind das nur „Dummies“?
Den Artikel kenne ich auch. Aber wirklich inhaltliche Kritik kann ich da
nicht erkennen.
Das liest sich leider mal wieder wie ein klassischer Artikel nach dem
Motto „zwei Interne haben dem Handelsblatt erzählt, wie es gerade
läuft“.
Dass es in einer Software Firma (ausgegründet von einem
Industriekonzern) nicht sofort nach Plan läuft, sollte nicht
überraschen. Bei Daimler läuft es übrigens ähnlich schlecht, aber da
hört man viel weniger.
Moritz R. schrieb:> Dass es in einer Software Firma (ausgegründet von einem> Industriekonzern) nicht sofort nach Plan läuft, sollte nicht> überraschen. Bei Daimler läuft es übrigens ähnlich schlecht, aber da> hört man viel weniger.
Jetzt rechtfertigt man sich bei VW für das eigene Versagen schon damit,
dass es bei Daimler noch schlechter läuft. Ich habe das von Anfang an
prophezeit, dass VW bei der Softwareentwicklung versagen wird und dass
man das lieber den professionellen Softwarekonzernen überlassen hätte,
statt die eigenen Bandarbeiter, die man wegen Jobgarantie nicht
entlassen konnte, zu Softwareentwicklern umzuschulen. Aber man wollte ja
unbedingt die Gewinnmarge mitnehmen. Wäre vielleicht doch besser
gewesen, sich damit abzufinden, nur noch Hardwarezulieferer für Google,
Apple und die Batteriehersteller zu sein.
> von F. B. (finanzberater)> 12.05.2022 14:54
Na, hast du die Kur erfolgreich abgeschlossen ?
Und gleich das Forum mit geistiger Dünnschiss zu müllen.
Erfolgreich war die Kur offensichtlich nicht. Du solltest noch einen
Nachschlag holen.
Schade dass du nicht richtig lesen kannst.
Daher antworte ich jetzt zu deinen kruden Aussagen auch am besten gar
nicht mehr
F. B. schrieb:> Moritz R. schrieb:>> Dass es in einer Software Firma (ausgegründet von einem>> Industriekonzern) nicht sofort nach Plan läuft, sollte nicht>> überraschen. Bei Daimler läuft es übrigens ähnlich schlecht, aber da>> hört man viel weniger.>> Jetzt rechtfertigt man sich bei VW für das eigene Versagen schon damit,> dass es bei Daimler noch schlechter läuft. Ich habe das von Anfang an> prophezeit, dass VW bei der Softwareentwicklung versagen wird und dass> man das lieber den professionellen Softwarekonzernen überlassen hätte,> statt die eigenen Bandarbeiter, die man wegen Jobgarantie nicht> entlassen konnte, zu Softwareentwicklern umzuschulen. Aber man wollte ja> unbedingt die Gewinnmarge mitnehmen. Wäre vielleicht doch besser> gewesen, sich damit abzufinden, nur noch Hardwarezulieferer für Google,> Apple und die Batteriehersteller zu sein.
Moritz R. schrieb:> Den Artikel kenne ich auch. Aber wirklich inhaltliche Kritik kann ich da> nicht erkennen.
Ist halt schwierig wenn dem Journalisten selbst der Einblick in
Automobilentwicklung fehlt.
> Dass es in einer Software Firma (ausgegründet von einem> Industriekonzern) nicht sofort nach Plan läuft, sollte nicht> überraschen.
Doch das überrascht, weil man ja mit der Prämisse angetreten ist, aus
Fehlern zu lernen. So ist das ein deutlicher Hinweis auf Konzeptfehler.
Es geht hier halt weniger um Software, die man nach belieben für einen
PC dazukauft, sondern um embedded Firmware bei der Hard- und Software
eine Einheit bilden. Ausgründung, getrennt entwickeln und dann per
Systemintegration zusammendengeln führt zwangsläufig zu suboptimalen
Ergebnissen wegen der Kommunikationsgrenzen. Das haben auch die grossen
elekrofirmen GE und siemens lernen müßen. GE wollte Softwarebude mit
angeschlossenen HW-Zulieferer werden, Siemens setzt auf Buinessunits mit
verzahnter Soft-/Hardwareentwicklung.
> Bei Daimler läuft es übrigens ähnlich schlecht, aber da> hört man viel weniger.
Na das grenzt schon an die Logik von Verschwörungsmystikern: "Auch wenn
da nix zu hören oder zu sehen ist, da muss was sein, weil ich es Euch
doch sage ..." ;-)
Das Problem bei beiden Unternehmen, sowohl bei Cariad und Daimler sind
bei einem Blogger bereits 2019 beschrieben worden.
Man hat Qualifizierungsprogramme zu Programmierer*innen mit der Dauer
von 6 Wochen bis 2 Jahre für Geisteswissenschaftler*innen und Neubürger
gegründet. Diese Leute sollten dann natürlich nicht nur SW für
Fahrzeuge, sondern auch für die Fahrzeugbaumaschinen (Robotik)
schreiben.
Ein paar dieser Schulen seien hier mal genannt:
- Berlin, Programmierschulen, Gründerin Anne Kjaer Riechert
- Wiener Programmierschule “New Austrian Coding School”, Gründer Stefan
Steinberger
Jedoch durch den Verkauf von Kuka hat sich dieses Anwendungsgebiet durch
Abschottung der Produkte gegen Programmierung durch den Kunden schon mal
zerschlagen. Entweder man bestellt jede Änderung teuer beim Hersteller
oder man setzt wieder mehr auf Arbeitskräfte. Beim Lesen folgenden
Artikels kann sich jeder selbst erschließen, welchen Ausweg aus dem
Dilemma manche Firmen beschreiten:
https://www.ingenieur.de/technik/fachbereiche/robotik/ueberraschung-mercedes-ersetzt-roboter-neue-arbeitskraefte/
Da ich nicht bei CARIAD arbeite, kann ich inhaltlich nicht diskutieren,
wo die Probleme bzw. Herausforderungen liegen. Aber wer dachte, dass man
mit der vorhandenen Mannschaft innerhalb weniger Jahre einen
Tech-Konzern schmiedet, der war sowieso in einer Traumwelt gefangen.
Allerdings empfinde ich es sehr befremdlich und eigentlich
Effekthascherei, dass es innerhalb von kürzester Zeit drei Artikel
(ManagerMag, Handelsblatt und Focus) gibt und keiner dieser Artikel
liefert echten Inhalt bzw. formuliert in Summe jeweils die gleichen
Argumente in anderen Worten.
Dass es bei Daimler nicht läuft, weiß ich relativ genau, da mein Vater
seit mehr als 20 Jahren dort in der Entwicklung bzw. Produktplanung
arbeitet. Es ist aber auch nicht verwunderlich, dass Volkswagen primär
in der Presse auftaucht. Das war in der Vergangenheit eigentlich immer
so, dass Probleme direkt in die Öffentlichkeit getragen werden.
Man muss sich nur mal den Shitstorm anschauen, als Herbert Diess intern
den Auftrag zur Prüfung zum Abbau von mehreren Tausenden Arbeitsplätzen
gegeben hat. Im Vergleich dazu, wurde nur sehr vereinzelt über den
tatsächlich stattgefundenen Stellenabbau bei Daimler berichtet. Und dort
hätte es schon auch einigen Anlasse für einen Shitstorm gegeben (z.B.
die vorformulierten Leitfäden, mit denen Manager ihre Mitarbeiter
kündigen sollten).
Aber so ist es nun mal, dass entweder verärgerte Mitarbeiter / Manager
oder der Betriebsrat bei VW alles an die Presse weiterspielt
Fpgakuechle K. schrieb:> Moritz R. schrieb:>> Den Artikel kenne ich auch. Aber wirklich inhaltliche Kritik kann ich da>> nicht erkennen.>> Ist halt schwierig wenn dem Journalisten selbst der Einblick in> Automobilentwicklung fehlt.>>> Dass es in einer Software Firma (ausgegründet von einem>> Industriekonzern) nicht sofort nach Plan läuft, sollte nicht>> überraschen.>> Doch das überrascht, weil man ja mit der Prämisse angetreten ist, aus> Fehlern zu lernen. So ist das ein deutlicher Hinweis auf Konzeptfehler.> Es geht hier halt weniger um Software, die man nach belieben für einen> PC dazukauft, sondern um embedded Firmware bei der Hard- und Software> eine Einheit bilden. Ausgründung, getrennt entwickeln und dann per> Systemintegration zusammendengeln führt zwangsläufig zu suboptimalen> Ergebnissen wegen der Kommunikationsgrenzen. Das haben auch die grossen> elekrofirmen GE und siemens lernen müßen. GE wollte Softwarebude mit> angeschlossenen HW-Zulieferer werden, Siemens setzt auf Buinessunits mit> verzahnter Soft-/Hardwareentwicklung.>>> Bei Daimler läuft es übrigens ähnlich schlecht, aber da>> hört man viel weniger.>> Na das grenzt schon an die Logik von Verschwörungsmystikern: "Auch wenn> da nix zu hören oder zu sehen ist, da muss was sein, weil ich es Euch> doch sage ..." ;-)
Dieter schrieb:> - Berlin, Programmierschulen, Gründerin Anne Kjaer Riechert
Ich kann die Achselhaare und den veganen Soja-Latte zwischen den Worten
riechen
Weich W. schrieb:> Ich kann die Achselhaare und den veganen Soja-Latte zwischen den Worten> riechen
Dann hast du bestimmt einen Opel, einen Schäferhund und einen
Kleingarten und wählst AfD.
> CARIAD hat aktuell Einstellungsstop.> Anrufen, nachfragen und aussitzen - hast halt schlechtes Timing> erwischt, dass dein Vertrag nicht schnell genug abgesegnet wurde seitens> des Arbeitnehmers.
Quelle, aus unserer Firma sind vor zwei Wochen zwei Kollegen
übergelaufen, zu Cariad.
> von Klaus W. (mfgkw)> 13.05.2022 10:32> Dann hast du bestimmt einen Opel, einen Schäferhund und einen> Kleingarten und wählst AfD.
Vielleicht fährt er aber auch Porsche, hat einen Dobermann und eine
Jagdpacht von 250 Hektar.
Die linken von der AfD wählt er auch nicht.
Sonst bist du ein großer Dummschwätzer !
Christian M. schrieb:> Quelle, aus unserer Firma sind vor zwei Wochen zwei Kollegen> übergelaufen, zu Cariad.
Einstellungsstop heißt nicht, dass bereits abgeschlossene Verträge
aufgelöst werden, bloß dass aktuell keine neuen Einstellprozesse mehr
angestoßen werden können.
Das macht aber wenig Sinn, wenn man die ganzen neuen Stellen jeden Tag
bei LinkedIn sieht?
Oder will man es sich absichtlich bei Bewerbern verscherzen, indem man
künstliche Anzeigen schaltet?
Findige Frida schrieb:> Christian M. schrieb:>> Quelle, aus unserer Firma sind vor zwei Wochen zwei Kollegen>> übergelaufen, zu Cariad.>> Einstellungsstop heißt nicht, dass bereits abgeschlossene Verträge> aufgelöst werden, bloß dass aktuell keine neuen Einstellprozesse mehr> angestoßen werden können.
Moritz R. schrieb:> Das macht aber wenig Sinn, wenn man die ganzen neuen Stellen jeden Tag> bei LinkedIn sieht?
Das ist schlicht Werbung. Nach dem Motto: Schaut her, wir sind
erfolgreich, wir wachsen und stellen ganz viele neue Leute ein.
Vollkommen egal, ob es stimmt oder nicht. Das handhaben viele
Unternehmen so.
Kann sein, aber wenn ich mich bewerben würde und würde so etwas
mitbekommen, dass man die Zeit und Mühen von Bewerbern ausnutzt, dann
würde eine solche Firma für mich nicht mehr in Frage kommen.
Das wäre auch ein ziemlich trauriger Ansatz und bei den 5 Arbeitgebern,
bei denen ich bisher angestellt war, habe ich nie etwas in diese
Richtung mitbekommen
Senf D. schrieb:> Moritz R. schrieb:>> Das macht aber wenig Sinn, wenn man die ganzen neuen Stellen jeden Tag>> bei LinkedIn sieht?>> Das ist schlicht Werbung. Nach dem Motto: Schaut her, wir sind> erfolgreich, wir wachsen und stellen ganz viele neue Leute ein.> Vollkommen egal, ob es stimmt oder nicht. Das handhaben viele> Unternehmen so.
Serious schrieb:> Hallo zusammen,> ich habe eine Frage bezüglich der Bewerbung bei Cariad. Ich habe ein> Vorstellungsgepräch in März gehabt und danach mündlich Zusage bekommen.> Der Personal hat den Vertrag mir erklärt, aber seitdem drei Wochen ist> vorbei und bis jeztz bekomme ich den Vertrag immer noch nicht.Is es> normal??> Vielen Dank für eure Hilfe!> Luka
Nein ist nicht normal.
Prüfe eine Schadensersatzklage nach Abwägung.
Viel Erfolg
Moritz R. schrieb:> Kann sein, aber wenn ich mich bewerben würde und würde so etwas> mitbekommen, dass man die Zeit und Mühen von Bewerbern ausnutzt, dann> würde eine solche Firma für mich nicht mehr in Frage kommen.>> Das wäre auch ein ziemlich trauriger Ansatz und bei den 5 Arbeitgebern,> bei denen ich bisher angestellt war, habe ich nie etwas in diese> Richtung mitbekommen>> Senf D. schrieb:>> Moritz R. schrieb:>>> Das macht aber wenig Sinn, wenn man die ganzen neuen Stellen jeden Tag>>> bei LinkedIn sieht?>>>> Das ist schlicht Werbung. Nach dem Motto: Schaut her, wir sind>> erfolgreich, wir wachsen und stellen ganz viele neue Leute ein.>> Vollkommen egal, ob es stimmt oder nicht. Das handhaben viele>> Unternehmen so.
Das ist momentan aber bei allen Firmen so. Wer sucht denn ernsthaft bei
einem befürchteten Gasstop nach neuen Mitarbeitern?
Ehrlicher wäre natürlich, wenn gar keine Stellen ausgeschrieben wären.
Machen auch einige Firmen so. Auch frustrierend.
Ich arbeite bei einer anderen großen IGM Bude. Wir sind händeringend auf
der Suche nach guten Leuten. Für die Stellen, die wir zuletzt
ausgeschrieben haben, suchen wir und stellen natürlich auch entsprechend
ein.
Wie gesagt, in meinen Augen zerstört man mit Fake Stellen den Ruf des
Unternehmens. Außerdem wird sich wohl niemand mehr bewerben, der sich
die Mühe gemacht hat, sich auf eigentlich nicht vorhandene Stellen zu
bewerben.
Wenn das wirklich der Cariad Ansatz sein sollte und nicht nur eine
Vermutung im Forum, dann wäre das in meinen Augen extrem schockierend.
>> Senf D. schrieb:>>> Moritz R. schrieb:>>>> Das macht aber wenig Sinn, wenn man die ganzen neuen Stellen jeden Tag>>>> bei LinkedIn sieht?>>>>>> Das ist schlicht Werbung. Nach dem Motto: Schaut her, wir sind>>> erfolgreich, wir wachsen und stellen ganz viele neue Leute ein.>>> Vollkommen egal, ob es stimmt oder nicht. Das handhaben viele>>> Unternehmen so.>> Das ist momentan aber bei allen Firmen so. Wer sucht denn ernsthaft bei> einem befürchteten Gasstop nach neuen Mitarbeitern?>> Ehrlicher wäre natürlich, wenn gar keine Stellen ausgeschrieben wären.> Machen auch einige Firmen so. Auch frustrierend.
LoL, warum willst du überhaupt dorthin? Das ist ein sinkendes Schiff.
Und Diess geht mit unter. Software ist in Deutschland eine Wüste.
Jahrelang nach Indien outgesourct und jetzt fehlen die Kompetenzen und
andere Länder haben einen riesigen Vorsprung.
Wie kommst du darauf, dass ich unbedingt dorthin wechseln will?
Dieter H. schrieb:> LoL, warum willst du überhaupt dorthin? Das ist ein sinkendes Schiff.> Und Diess geht mit unter. Software ist in Deutschland eine Wüste.> Jahrelang nach Indien outgesourct und jetzt fehlen die Kompetenzen und> andere Länder haben einen riesigen Vorsprung.
Moritz R. schrieb:> Wie gesagt, in meinen Augen zerstört man mit Fake Stellen den Ruf des> Unternehmens. Außerdem wird sich wohl niemand mehr bewerben, der sich> die Mühe gemacht hat, sich auf eigentlich nicht vorhandene Stellen zu> bewerben.
Das merken die Bewerber ja nicht. Es kommen einfach Absagen auf die
Bewerbungen mit einer unverbindlichen Standardfloskel. Den eigentlichen
Grund erfährt man bei einer Absage in der Regel sowie niemals.
Das würde ich so nicht sagen. Über Bekannte im Unternehmen / Konzern
oder mit etwas LinkedIn Recherche findet man relativ leicht heraus, ob
eine Stelle nun wirklich besetzt wurde oder eben nicht.
Unternehmen die glauben, dass Bewerber eine so eingeschränkte Sichtweise
haben, leben sowieso noch hinter dem Mond, wenn du mich fragst.
Senf D. schrieb:> Moritz R. schrieb:>> Wie gesagt, in meinen Augen zerstört man mit Fake Stellen den Ruf des>> Unternehmens. Außerdem wird sich wohl niemand mehr bewerben, der sich>> die Mühe gemacht hat, sich auf eigentlich nicht vorhandene Stellen zu>> bewerben.>> Das merken die Bewerber ja nicht. Es kommen einfach Absagen auf die> Bewerbungen mit einer unverbindlichen Standardfloskel. Den eigentlichen> Grund erfährt man bei einer Absage in der Regel sowie niemals.
Senf D. schrieb:> Moritz R. schrieb:>> Wie gesagt, in meinen Augen zerstört man mit Fake Stellen den Ruf des>> Unternehmens.> Das merken die Bewerber ja nicht.
Eben. Auf eine Fake-Ausschreibung reagiert man mit einer Fake-Bewerbung
(neudeutsch "Versuchsballon aufsteigen lassen" um seinen Marktwert zu
testen).
So eine Fake-Bewerbung hat man griffbereit 'in der Schublade' - das
macht Null Mühe.
Moritz R. schrieb:> Das würde ich so nicht sagen. Über Bekannte im Unternehmen / Konzern> oder mit etwas LinkedIn Recherche findet man relativ leicht heraus, ob> eine Stelle nun wirklich besetzt wurde oder eben nicht.
Nein, das ist nicht der Fall. Die wenigsten Bewerber haben Bekannte im
Unternehmen, die darüber qualifiziert Aussage treffen können, und über
LinkedIn findet man in dieser Hinsicht gar nichts heraus.
Es gibt doch nichts leichteres als über LinkedIn die Info zu finden.
Gib 1-3 Monate nach Absage regelmäßig den Titel der Stelle ein und schau
nach, ob jemand in der Rolle / Funktion innerhalb dieser Zeit gestartet
ist.
Bei meinen bisherigen nicht erfolgreichen Bewerbungen, hatte ich so eine
100% Trefferquote und konnte sehen, wer an meiner Stelle den Job
bekommen hat.
Senf D. schrieb:> Moritz R. schrieb:>> Das würde ich so nicht sagen. Über Bekannte im Unternehmen / Konzern>> oder mit etwas LinkedIn Recherche findet man relativ leicht heraus, ob>> eine Stelle nun wirklich besetzt wurde oder eben nicht.>> Nein, das ist nicht der Fall. Die wenigsten Bewerber haben Bekannte im> Unternehmen, die darüber qualifiziert Aussage treffen können, und über> LinkedIn findet man in dieser Hinsicht gar nichts heraus.
Klaus W. schrieb:> Weich W. schrieb:>> Ich kann die Achselhaare und den veganen Soja-Latte zwischen den Worten>> riechen>> Dann hast du bestimmt einen Opel, einen Schäferhund und einen> Kleingarten und wählst AfD.
Der Schäferhund wird und keinen Umständen so stinken wie... XD
Moritz R. schrieb:> Gib 1-3 Monate nach Absage regelmäßig den Titel der Stelle ein und schau> nach, ob jemand in der Rolle / Funktion innerhalb dieser Zeit gestartet> ist.
Wie naiv. Als wenn jeder sofort nach Antritt eines neuen Jobs bei
LinkedIn sein Profil aktualisieren würde. Das ist LinkedIn und nicht das
Einwohnermeldeamt. Ich bin da zum Beispiel nicht einmal offiziell
angemeldet.
Haha, danke! Jetzt musste ich echt schmunzeln. Das ist in den aktuellen
Zeiten mit krieg & Co. leider nicht so häufig der Fall.
Wenn du (als nicht LinkedIn Mitglied) mich als naiv bezeichnest, wenn
ich LinkedIn als Quelle nutze, dann ist wohl alles zum Thema gesagt.
Schönes Wochenende
Senf D. schrieb:> Moritz R. schrieb:>> Gib 1-3 Monate nach Absage regelmäßig den Titel der Stelle ein und schau>> nach, ob jemand in der Rolle / Funktion innerhalb dieser Zeit gestartet>> ist.>> Wie naiv. Als wenn jeder sofort nach Antritt eines neuen Jobs bei> LinkedIn sein Profil aktualisieren würde. Das ist LinkedIn und nicht das> Einwohnermeldeamt. Ich bin da zum Beispiel nicht einmal offiziell> angemeldet.
Man sieht aber, dass die Stellenangebote von der Cariad-Seite nicht
verschwinden, sondern online bleiben. Aktuell sind da noch Stellen vom
Sommer 2021 drin.
Moritz R. schrieb:> Wenn du (als nicht LinkedIn Mitglied) mich als naiv bezeichnest, wenn> ich LinkedIn als Quelle nutze, dann ist wohl alles zum Thema gesagt.
Ich schrieb "nicht offiziell angemeldet", wenn du genau gelesen hast.
Das heißt nicht, dass ich es nicht nutze. Aber ich habe kein
öffentliches Profil, ich würde demnach auch nicht meinen aktuellen
Arbeitgeber aktualisieren oder bekanntgeben.