Forum: Digitale Signalverarbeitung / DSP / Machine Learning Empfehlung für einen Anfänger mit C6000 TI DSPs


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von Inkwel J. (joelfl)


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Hallo leute,

Bisher hab ich nur mit STM32 Mikrocontrollern gearbeitet. Aber jetzt 
möchte ich das, ein C6000 DSP von Texas Instruments programmieren.

Können sie mir ein Buch oder einen Kurs empfehlen, in denen C6000 
Programmiertechnik unterrichtet wird?

Vielen dank.

von Dergute W. (derguteweka)


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Moin,

Duerfte derweilen fast so ca. 25 Jahre her sein; da war ich mal auf 
einem 3 taegigen DSP-Seminar von TI in Freising - da ist bis heute bei 
mir haengengeblieben:
* Das Nachspeisenangebot in der Kantine war sehr umfangreich und lecker.
* Das ausrollen von Loops lieber dem Compiler ueberlassen, das zu Fuss 
in Assembler selbst machen war kein Spass.
Aber ob das heute noch gilt?

Gruss
WK

von Gerald M. (gerald_m17)


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TI ist meilenweit hinter dem Support von ST. Als wir den neuen 
Triple-Core mit FreeRTOS nutzen wollte, wurde uns ein Port zugesendet, 
welche von einem Russen privat geschrieben wurde und er im Internet 
veröffentlich hat.
Wenn man den von TI nicht nehmen muss, nimmt man ihn auch nicht. Sobald 
ST einen Chip hat, der den TI in unseren Anforderungen ansatzweise 
ebenbürtig ist, sind wir (mehrere 10000 ICs / Jahr) weg.

von Günter W. (gw6719)


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Hallo,

hatte früher mit diversen C6000ern zu tun.
Für den Einstieg könnte es reichen, die Entwicklungsumgebung (ist das 
noch CodeComposer Studio?) zu installieren und sich durch die TI Doku 
durchzuwühlen. Die Schnittstellen des Bausteins lassen sich damit 
halbwegs bedienen. Wenn es in Richtung Protokollstacks oder 
Betriebssysteme geht war ich damals nicht sonderlich begeistert.
Welchen DSP willst genau verwenden und was hast du damit vor?
Meiner Meinung nach gibt es kaum Anwendungen wo heutzutage ein DSP noch 
nötig ist.

von Jürgen S. (engineer) Benutzerseite


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Dergute W. schrieb:
> * Das ausrollen von Loops lieber dem Compiler ueberlassen, das zu Fuss
> in Assembler selbst machen war kein Spass.
> Aber ob das heute noch gilt?
Ja, umso mehr. Die meisten Compiler haben vorgefertige Routinen, die 
schon auf die Prozessoren angepasst sind. Wenn man einen nicht zu 
aktuellen Prozessor hat oder irgendetwas auf low level Ebene tricksen 
muss, um das letzte Quäntchen rauszuquetschen, macht das keinen Sinn 
mehr.

Günter W. schrieb:
> Meiner Meinung nach gibt es kaum Anwendungen wo heutzutage ein DSP noch
> nötig ist.
In den DaVinci-DSPs sind die doch mitverbaut, wie ich meine und die sind 
im Video-Bereich recht verbreitet.

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