Fomel Selbstinduktionsspannung Spule

Gast #7035676
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Hallo,

eine Frage zur Formel für die Berechung der Selbstinduktionsspannung bei 
einer Spule.

(Formel siehe Bild.)

Mit dieser Formel kann ich ja die Selbstinduktionsspannung beim 
Einschaltvorgang und beim Ausschaltvorgang berechnen.

Die Selbstinduktionsspannung beim Einschaltvorgang ist ja fast gleich 
groß wie die angelegte Spannung, das ist bekannt.
Aber man könnte Sie auch mit dieser Formel berechnen.

Das heißt die Formel gilt für beide Fälle, Selbstinduktionsspannung beim 
Einschalten und Selbstinduktionsspannung beim Ausschalten.

Ist das so Richtig?

SG
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Gast #7035795
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Mit dieser Formel berechnet man die Selbstinduktionsspannung.
Die gibt es beim Einschaltvorgang und beim Ausschaltvorgang der Spule.

Meine Frage war, ob man mit dieser Formel die Selbstinduktionsspannung 
in beiden Fällen berechnen kann, oder nicht.
#7035840
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helpme91 schrieb:
> Mit dieser Formel berechnet man die Selbstinduktionsspannung.
> Die gibt es beim Einschaltvorgang und beim Ausschaltvorgang der Spule.
>
> Meine Frage war, ob man mit dieser Formel die Selbstinduktionsspannung
> in beiden Fällen berechnen kann, oder nicht.

Die Formel folgt aus dem Faradayschen Induktionsgesetz 
(Maxwell-Gleichung!). Sie gilt für alle zeitlichen Verläufe des Stromes. 
Ob du das Einschalten, Ausschalten nennst ist erstmal egal... Sobald der 
Strom sich ändert wird eine Spannung induziert.
Wenn du mit Ausschalten meinst der Strom geht sprunghaft auf 0 zurück, 
dann ist die Induktionsspannung ein Impuls (unendlich hohe 
Spannungsspitze).

In der Praxis passiert das natürlich nicht, denn der Spulendraht stellt 
einen ohmschen Widerstand R dar. Darüber hinaus bilden die einzelnen 
Wicklungen untereinander kleine Kondensatoren. So kommt man dann zu 
einem Modell für eine reale Spule bestehend aus R, L und C.
Gast #7036006
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helpme91 schrieb:
> ob man mit dieser Formel die Selbstinduktionsspannung in beiden Fällen
> berechnen kann

Nein.

Die Spannung, die an den Spulenanschlüssen entsteht wenn man sie 
abklemmt, entsteht durch die Umladung der gespeicherten magnetischen 
Energie von 1/2 x L x I x I in die Wicklungskapazität als 
Kondensatorenergie 1/2 x C x U x U, ist also

U = sqrt ( L x I x I / C ) abzüglich einiger Verluste durch Strom durch 
Drahtwiderstand.

Blöderweise kennt man die Wicklungskapazität nicht.
#7036070
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MaWin schrieb:
> helpme91 schrieb:
>> ob man mit dieser Formel die Selbstinduktionsspannung in beiden Fällen
>> berechnen kann
>
> Nein.
>
> Die Spannung, die an den Spulenanschlüssen entsteht wenn man sie
> abklemmt, entsteht durch die Umladung der gespeicherten magnetischen
> Energie von 1/2 x L x I x I in die Wicklungskapazität als
> Kondensatorenergie 1/2 x C x U x U, ist also
>
> U = sqrt ( L x I x I / C ) abzüglich einiger Verluste durch Strom durch
> Drahtwiderstand.
>
> Blöderweise kennt man die Wicklungskapazität nicht.

Das ist wenn man von einer realen Spule ausgeht. Und dabei entsteht dann 
ein Schwingkreis

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