Gast
#7038683
Hallo, mal in die Runde ... sucht jemand gerade nach einer Wohnung und findet keine? Hat derzeit noch jemand diesen Eindruck, dass sich der Wohnungsmarkt drastisch verschärft hat? Haben eure Arbeitgeber Verständnis für die Situation? Wie gehen eure Arbeitgeber mit der Situation um? Also als ich vor 3 Monaten mit der Suche begonnen habe, waren es gefühlt 2-3x mehr Wohnungen. Mittlerweile ist kaum noch möglich eine Wohnung in kleineren Ballungsgebieten zu bekommen, wenn man nicht mehr als 30% eines Jungingenieurgehalts ausgeben kann. Mittlerweile bin ich bereit 45% auszugeben, aber selbst dann finde ich keine Wohnung. Hin und wieder sehe ich eine günstige Wohnung für 700-900 Euro warm, aber bei 30 Bewerbern und mehr stehen die Chancen dann nicht so gut. Mit Airbnb ist nach 3 Monaten die Puste aus, die Preise steigen dort immer weiter. 30 Tage für 1200 Euro. Außer man möchte in einer Rumpelkammer schlafen. Letztlich muss man dann aber noch die Miete für die alte Wohnung zahlen und man ist schnell bei 70-80% des Gehalts angelangt. Vom Finanzamt gibt es die Rückerstattung auch erst im nächsten Jahr. Man schafft es als Ingenieur gerade mal seine Kosten zu decken. Wäre ich Vermieter ... ganz ehrlich? Ich würde lieber an eine Beamtin, Ärztin, oder älteres Pärchen vermieten. Da Ingenieure ohnehin sehr wechselwillig sind, sind die aus Makler/Vermieterperspektive für viele ein NoGo. Als junger Erwachsener hat man doch kaum eine Chance? Ich bin glücklich eine Wohnung an meinem alten Wohnort zu haben. Aber wer gerade sein Studium beendet, hat trotz Fachkräftemangel nun echt Probleme ab den nächsten Monaten. Also mein Tipp: Kündigt erst, wenn ihr etwas unterschieben habt!