Ich verwende einen 430mhz ganzwellendipol. Zwei mal lambda halbe mit paralleler lambda-viertel anpassung und 50-ohm einspeisung dazwischen. Jezt möchte ich ein parasitäres element dazubauen, einen direktor. Aehnlich wie das halbwellendipole haben, Yagi antenne genannt. Wie lange muss dieser direktor sein? Genügt in der mitte ein "air gap" oder muss da eine verzögerungsleitung wie beim strahlenden element rein? Wie berechnet man sowas?
Warum vollwellendipol? Dashalb !
Gast
#7051820
2x lambda halbe Dipol ist etwas ganz anderes als ein Ganzwellendipol.
Gast
#7051869
Mit einem überlangen ganzwelligen Reflektor kommt bei mir nichts gescheites raus. Ein "normaler" lambda/2 Reflektor erhöht aber den Gewinn von 4.0 dBi auf 7.2 dBi. Am besten bildest du deine Antenne mit den tatsächlichen Abmessungen in einer Simulationssoftware nach und experimentierst mit Längen und Abständen.
Timo schrieb: > Ein "normaler" lambda/2 Reflektor erhöht aber den > Gewinn von 4.0 dBi auf 7.2 dBi. TY. Wie sieht bild oben aus? > Am besten bildest du deine Antenne mit den tatsächlichen Abmessungen in > einer Simulationssoftware nach und experimentierst mit Längen und > Abständen. Da bin ich zu blöd für, da fehlt mir der wille zur einarbeitung.
Sebastion B. schrieb: > da fehlt mir der wille zur einarbeitung Schlechte Voraussetzung zum Experimentieren mit neuen Antennen, würde ich da sagen. Wenn die Herren Yagi und Uda das vor hundert Jahren noch nicht besser konnten, ist das verständlich, aber heutzutage mit irgendwelchen "Materialschlachten" anzufangen, bevor man das zumindest mal ein bisschen simuliert hat, lohnt eigentlich gar nicht.
Gast
#7051887
7.9 dBi, habe aber nicht mehr weiter Optimiert.
Timo schrieb: > 7.9 dBi TY. Mache einfachreflektor zentral.
Ist das so in etwa richtig? Zweitbild ist der real existierende vollwellendipol auf einem servo. Schweissdraht und kupferdraht. Bambus als träger.
Was hast du damit vor? Ich frage, weil 70cm meist vertikal polarisiert übertragen werden, du aber horizontal polarisierst. Für UHF bietet sich als Richtantenne die Moxon-Antenne an. Sie ist kleiner und eher besser. Dafür gibt es gute und einfach zu bedienende Online-Rechentools.
Martin L. schrieb: > weil 70cm meist vertikal polarisiert übertragen werden FM ist vertikal, SSB oder CW ist horizontal (üblicherweise). Keine Ahnung, wie viel Aktivität da bei Contesten etc. so ist, habe ich bislang nur mit VHF gelegentlich mal jemandem einen Punkt gegeben.
Gast
#7052192
Sebastion B. schrieb: > Ist das so in etwa richtig? Ja. Eventuell musst du die Impedanz vom Dipol im Auge behalten weil die verändert sich durch den Reflektor.
Gast
#7052239
Sebastion B. schrieb: > Warum vollwellendipol? Dashalb ! Also nur wegen des Antennengewinns? Die Frage ist, ob das zusätzliche Material (doppelte Strahlerlänge) nicht besser als separates Element eingesetzt wäre. Hier eine kompakte "normale" Yagi mit 3 Elementen, die mit 7.5 dBi vergleichbaren Gewinn hat wie deine Spezialkonstruktion und von der Einspeisung problemloser ist. Materialeinsatz ist vergleichbar. http://dg7ybn.de/432MHz/GTV70_3w.htm Jörg W. schrieb: > FM ist vertikal, SSB oder CW ist horizontal (üblicherweise). Keine > Ahnung, wie viel Aktivität da bei Contesten etc. so ist Richtig, DX auf 70cm wird mir horiontaler Polarisation gemacht. In den Contesten ist gute Aktivität, von einem guten Standort erreicht man 100-200 QSO in 24h.
Simulant schrieb: > kompakte "normale" Yagi mit 3 Elementen Das dings ist für micro SAT empfang. Die polarität dreht konstant, sowohl V wie auch H sind kompromiss. Maximaldistanz ohne reflektor bisher 2400km bei 2W Norbi, 1400km beim 150mw Fossa. Yagi 3ele hab ich probiert. Taugt nix. Muss das nochmal probieren. Und, mein modellbauservo rotator kann nur 180 grad. deshalb ein dipol der von beiden seiten empfangen kann.
Sieht dann so aus. az = azimuth, dist = entfernung.
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Gast
#7052367
Sebastion B. schrieb: > deshalb ein dipol der von > beiden seiten empfangen kann. Ok, aber hattest du nicht nach einem Direktor gefragt? Willst du gleich ZWEI Direktoren verbauen für eine zweiseitige Richtwirkung? Ich hatte vor einiger Zeit mal so eine bidirektionale 2m Yagi mit 2 Direktoren nachgerechnet, die ein befreundeter OM erfolgreich im Contest eingesetzt hatte (mehrere davon übereinander). Möglich ist sowas, aber sehr kritisch von der Dimensionierung.
Simulant schrieb: > Yagi mit 2 > Direktoren nachgerechnet Interessant. Ich dachte an einen direktor der mit hilfe eines mikroservos um den strahler gedreht wird. Mechanik noch nicht realisiert, am überlegen wie sich das servo zwischen die 2 strahlerelemente klemmen lässt. Ob ein 360grad schrittmotor und endanschlag nicht einfacher wird?
Timo schrieb: > Mit einem überlangen ganzwelligen Reflektor kommt bei mir nichts > gescheites raus. Ein "normaler" lambda/2 Reflektor erhöht aber den > Gewinn von 4.0 dBi auf 7.2 dBi. Ich hab das nachgebaut und das SWR und resonsnzfrequenz sind gut. Dann hab ich einen direktor drangemacht. SWR 4, resonant ober und unter der designfreqenz, da stimmt gar nichts mehr. Auf der position des direktors no. 2 geht es wider, gutes SWR, gute freq. Aber der nahe direktor geht nicht. Warum? Kann ich direktor eins einfach weglassen und direktoren 2 und 3 dranamachen oder stimmt das richtdiagramm dann nicht mehr? Als boom hab ich einen 3x3cm streifen XPS schaum. Leicht und leicht zu bearbeiten. Stabil genug.
Gast
#7061375
Wie gesagt, die Impedanz des Strahlers verändert sich durch die Gegenwart von parasitären Elementen, das lässt sich auch in der Simulation nachvollziehen. Die (schmalbandige) Transformationsleitung ist dabei nicht gerade hilfreich. Für Selbstbau mit weniger "Trial&Error" sind die Yagis von DK7ZB zu empfehlen: https://www.qsl.net/dk7zb/70cm/70cm-kurz.htm
Hat sich herausgestellt die verwendete online - berechnung taugt nix. Selbst beim normalen strahler ist das SWR ohne aufwendige anpassung nicht in den griff zu bekommen. Das hier: https://www.changpuak.ch/electronics/yagi_uda_antenna_DL6WU.php
Es wird wohl eher so sein, dass deine Umsetzung nix taugt.
Beitrag #7065854 wurde von einem Moderator gelöscht.
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