Ethernet Layout wie legen

OP #7052288
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Meine Aufgabe ist es eine Ethernetanbindung (1Gbit/s) an einen 
Raspberry-PI CM4 zu realisieren. Hierzu habe ich mir einige Dokumente 
angeschaut und die Regeln dafür übernommen (Differential Pair, Abstände 
zu GND etc). Dort wird auch beschrieben das die Datenleitungen (TRD0..3 
+/-) nicht über Vias laufen sollten, aber auch nicht unter den 
Magnetics.

Ich setze einen Jack mit Magnetics ein.

Anbei ist das Layout. Im Oberen bereich habe ich den Fanout aus dem 
Sockel-Connector X3, zwischen den Bildern verlaufen die Leiterbahnen 
gerade herunter, und auf dem unteren Teil sieht man den Jack. U4 und U5 
sind ESD-Dioden.

Am Connector X3 gibt es eine Regelverletzung bezüglich der 30mil Abstand 
zu GND, das kann ich aber nicht ändern, da der Stecker ja so ist wie er 
ist...

Nun ist meine Frage, was im unteren Teil "verkraftbarer" wäre. Die 
Leitungen so zu verlegen wie Sie aktuell sind (unter den Magnetics) oder 
dann Vias zu setzen und auf eins der 3 anderen Layer zu wechseln. Auch 
könnte ich die Paare natürlich schon oben am X3 per Via untereinander 
legen, aber dann wären ja je zwei Vias pro Signal nötig (1 "runter" 1 
"hoch). Werden die Signale erst nach dem ESD-Schutz gedreht wäre es nur 
ein Via pro Signal

Wie würded ihr das Lösen?
Angehängte Dateien:
Gast #7052352
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Johnny S. schrieb:
> Wie würded ihr das Lösen?

Ich würde Leiterbahnbreite und -abstand so wählen daß ich mit der 
Wellenimpedanz vernünftig hinkomme.

Und auf den restlichen Quark würde ich pfeifen. Wenn ich untenrum besser 
langkomme, dann kommen da halt Vias rein. Und vor allem würde ich auf 
die geschwungenen Leiterzüge verzichten, ich route sowas tatsächlich 
rechtwinklig. Aber das ist Geschmackssache.
Gast #7052354
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PS: Ich weiß, das es andere anders machen würden.

Wenn du mal nicht immer darauf angewiesen sein willst wie andere das 
machen, sondern selber zu einem Urteil kommen willst, solltest du dich 
unbedingt mal mit den theoretischen Hintergründen beschäftigen.
Irgendwo geistert im Netz ein Buch von Lee Ritchey (Right the first 
time) herum, das kann ich dir sehr empfehlen.
Digital Signals - A Handbook of Black Magic von Howard Johnson soll auch 
sehr gut sein, aber das habe ich noch nicht gelesen.

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