Forum: Mechanik, Gehäuse, Werkzeug [3D Druck] Wer kann kleines Zahnrad (1x) drucken ?


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von Thomas W. (goaty)


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Wo oder wer kann mir ein kleines Zahnrad drucken,
so daß es möglichst im Getriebe eines alten Siemens Weckers MU 1600 
funktioniert.

Edit: untitled.stl ist falsch

Thomas

:
von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Wie groß ist das denn? Ich kann das probieren, aber bei "Wecker" vermute 
ich, dass die üblichen "Home"-3D-Drucker mit der gewünschten Auflösung 
überfordert sind.

Kannst du ein STL machen, das nur vielleicht 0,5 mm (Dicke) des 
Zahnrad-Parts enthält? Dann würde ich mal einen Versuchsballon starten.

(Untitled.stl habe ich gelöscht.)

: Bearbeitet durch Moderator
von Thomas W. (goaty)


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Mein RF100 schafft sowas natürlich nicht ansatzweise.
Durchmesser 17,5mm Höhe 8mm, Bohrung 2mm

von Michael H. (mha1)


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Mit einem FDM 3D-Drucker lassen sich so feine Auflösungen kaum sinnvoll 
drucken. Bei einer 0,4mm Nozzle sehen die Zähne im Slicer eher rund als 
Spitz aus. Mit 0,2mm Nozzle wird es etwas besser, aber vermutlich immer 
noch zu rund.

Es bleibt eigentlich nur einen hochauflösender SLA / Resin 3D-Drucker zu 
nutzen. Damit sieht es im Slicer OK aus. Mein Drucker steht seit Ostern 
noch unbenutzt in der Ecke und ich komme kurzfristig nicht dazu den in 
Betrieb zu nehmen. Sonst wäre es ein super Testobjekt gewesen.

von Thomas W. (goaty)


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Danke, hab ich mir gedacht, daß das mit 0,4mm Düse unmöglich geht.
Falls jemand andere Ideen hat, wie man den alten Siemens Wecker
wiederbeleben kann (gibt es Zahnrad-Konvlute in M0,3 die man 
aufeinanderkleben kann?), würde ich mich freuen.

Thomas

: Bearbeitet durch User
von michael_ (Gast)


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Sind die Zahnräder aus Polyethylen?
Dann schweiße mit Heißluft oder Lötkolben (150°) da Material auf und 
feile den Rest ab.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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michael_ schrieb:
> Sind die Zahnräder aus Polyethylen?

Der Verfärbung nach würde ich eher auf Polyamid tippen.

von Michael H. (mha1)


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Wie gesagt, mit einem SLA / Resin Drucker sollten die Details kein 
Problem darstellen.

Es gibt entsprechende Dienstleister, die so etwas als bezahlten Service 
anbieten. Eventuell ist auch ein Makerspace mit entsprechendem SLA 
Drucker in deiner Nähe zu finden.

Ich komme vermutlich erst zwischen dem 26.5. und 29.5.2022 dazu meinen 
Anycubic Photon Mono X 6k in Betrieb zu nehmen. Dann könnte ich es als 
Testdruck laufen lassen.

von michael_ (Gast)


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Jörg W. schrieb:
> Der Verfärbung nach würde ich eher auf Polyamid tippen.

Erster Treffer:

Andere Namen: Polyethen, Poly(methylen), PE, PM, POLYETHYLENE (INCI)

von Thomas W. (goaty)


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Das Material ist das einzige Zahnrad in dem Uhrengetriebe mit dieser 
Farbe, die anderen sind weiß. Entweder anderes Material oder das Fett/Öl 
was ich abgewischt habe in der Nähe des Motors hat den Kunststoff 
angegriffen.

Jedenfalls zerbröselt das Rad komplett. Es ist nicht zu retten.
Ist weich wie Käse.

Ich könnte noch versuchen ein M0,3 Messingzahnrad als Prägewerkzeug heiß 
zu machen und gegen das missglückte PETG Teil von mir laufen zu lassen, 
vielleicht formt das. Mal sehen.

: Bearbeitet durch User
von Patrick L. (Firma: S-C-I DATA GbR) (pali64)


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Thomas W. schrieb:
> Wo oder wer kann mir ein kleines Zahnrad drucken,
> so daß es möglichst im Getriebe eines alten Siemens Weckers MU 1600
> funktioniert.

Ich schau mir das mal an, sollte problemlos gehen.
Entweder ist das PTFE oder original ev Nylon gewesen.
Wenn du das Zahnrad Anfasst hast du das Gefühl wie wenn du den Belag 
einer Teflonpfanne anfast oder eher wie wenn du trochenes Plastik 
(Nylonartig) anfasst?

Hast du das Gefühl dass da Fett dran war?

Weiter wenn du mit einem Wattestäbchen Aceton dran gibst, wird es 
Klebrig?

(Das wäre dann ABS oder ASA)

73 55

von Hermann S. (diphtong)


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Schau mal z. B. hier, obs zumindest passende einzelne Messing-Zahnräder 
mit gleichem Modul, etc. gibt.
https://maedler.de/product/1643/1618/stirnzahnraeder-gerade-verzahnt

Dann würd ich einfach ein kleines Zahnrad auf das große auflöten

von Daniel (Gast)


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Hallo Thomas,

ich kanns heute Abend ausdrucken.
Wenns klappt sagst du mir deine Adresse, dann schick ichs dir zu

Gruß
Daniel

von Holger Z. (boomboommagic)


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Bei einem Resin Drucker ist das ein normales Druckbild.
Dauer ca. 1 h.

von Olaf (Gast)


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> Falls jemand andere Ideen hat, wie man den alten Siemens Wecker

Es gibt auch Dienstleister im Internet denen du deine Datei
schicken kannst und die drucken es dir dann aus dem Material
deiner Wahl. Und weil die dann krass teure Drucker rumstehen
haben sogar sehr viel besser als mit einer 500Euro Muehle
die man Zuhause so hat.

Olaf

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Thomas W. schrieb:
> Jedenfalls zerbröselt das Rad komplett.

Kenn ich, habe ich in einem alten Kassettenrecorder erlebt. War genau so 
ein Käse …

von Patrick L. (Firma: S-C-I DATA GbR) (pali64)


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Olaf schrieb:
> Und weil die dann krass teure Drucker rumstehen
> haben sogar sehr viel besser als mit einer 500Euro Muehle
> die man Zuhause so hat.

Jup, ist so Für 0.1 Düse CreatBot (So einer Kostet >10k€) Dafür könnte 
man damit, das Zahnrad auch aus PEEK oder ULTEM fertigen. (Dann ist der 
ganze Wecker zu staub zerfallen, bevor das Zahnrad wider seinen Geist 
aufgibt...

Allerdings sind die Materialpreise da im Faktor 100 Teurer als bei 
PET-G(was wahrscheinlich auch reichen würde) oder ASA (Was nur geht wen 
Ölfreies Fett verwendet wird)

Habe das STL File angeschaut, ist für die Meisten Drucker in meiner Farm 
kein Ding :-)... Aber ich glaube Daniel hat es dir ja auch schon 
angeboten :-)
Ich:
Beitrag "Re: [3D Druck] Wer kann kleines Zahnrad (1x) drucken ?"
Daniel:
Beitrag "Re: [3D Druck] Wer kann kleines Zahnrad (1x) drucken ?"

73 55

: Bearbeitet durch User
von Thomas W. (goaty)


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Leute ihr seid super !
Mein RF100 hat 50€ gekostet (defekt - repariert), aber ich liebe ihn. 
auch wenn er Feines nicht drucken kann.

Daniel, das wäre prima, aber ohne Anmeldung kann ich dir keine 
Privatnachricht schicken...

Das kaputte Rad fühlt sich wie Hartkäse an. Leicht zu kratzen, etwas 
schmierig.
Die Anderen Zahnräder sind hart, glatt, eher nicht wie Teflon in der 
Pfanne. Hab leider keine Ahnung von Chemie. Aceton ist grad nicht da.

Danke für die Hilfe !

: Bearbeitet durch User
von Patrick L. (Firma: S-C-I DATA GbR) (pali64)


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Thomas W. schrieb:
> Das kaputte Rad fühlt sich wie Hartkäse an. Leicht zu kratzen, etwas
> schmierig.

Möglicherweise ASA(oder Vorgänger davon) durch Schmierfett 
zersetzt(Deshalb ist es wohl auch gebrochen) ASA wird von den Meisten 
Fetten so in ca 10 Jahren zersetzt und kann dann mit dem Fingernagel 
gekratzt werden.)

Thomas W. schrieb:
> Aceton ist grad nicht da.

Nagellack Entferner geht auch um das zu testen ;-)

Oder etwas Benzin (Greift ebenfalls Kunststoffe wie ABS & ASA an)

Daniel Machst du es mit Resin oder Filament?

Bei Filament würde wahrscheinlich PET-G oder
PET-G-CF10 Etwas widerstandsfähiger gehen.
Bei Resindrucker möglichst Transparentes Resin verwenden, dass es 
vollständig Durchhärtet (Achte bei Resin auf Ölverträglichkeit, da ich 
annehme das der Wecker, bedingt durch sein Alter, noch nix von Ölfreien 
Fetten weis) ;-)

73 55

: Bearbeitet durch User
von Thomas W. (goaty)


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Nitro-Verdünner "Lösin 120" hat das Zahnrad nicht weiter merklich 
angegriffen.
Ist aber auch vermutlich egal was es war, ein neues Rad muß keine 
Kräfte aushalten, nur etwas Abriebsfest sein, der Motor hat irgendwas 
mit 350U/min.

von michael_ (Gast)


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Hier ist einer, der bietet welche an.
Macht auch Sonderfertigung.

https://www.ebay.de/itm/301658999852?var=600512118875

von Patrick L. (Firma: S-C-I DATA GbR) (pali64)


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Thomas W. schrieb:
> Nitro-Verdünner "Lösin 120" hat das Zahnrad nicht weiter merklich
> angegriffen.

Dann war es Nylon(PA) oder PTFE oder PC
fast alle anderen nicht Industrie-Kunststoffe, haben Probleme mit 
Nitro-Verdünner

von deppiminternet (Gast)


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Was sind denn "nicht Industrie-Kunststoffe"

von Operator S. (smkr)


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Kannst du das Originalzahnrad nicht in eine Masse stecken, rausziehen, 
leicht drehen und wieder reinstecken für die fehlenden Zähne und dann 
die so entstehende Form mit Epoxy füllen?

von deppiminternet (Gast)


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Also PC ist schon mal nicht beständig gegen Nitroverdünnung, PA auch 
nicht wirklich, PTFE jedoch schon:
https://www.buerkle.de/files_pdf/wissenswertes/liste_chemische_bestaendigkeiten_de.pdf
Seite 24

von Patrick L. (Firma: S-C-I DATA GbR) (pali64)


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deppiminternet schrieb:
> Was sind denn "nicht Industrie-Kunststoffe"

PLA oder ABS zum Beispiel. Beide Kunstoffe sind nicht Industrietauglich 
und Trotzdem findet ABS sehr häufig bei DSO's oder DMM's usw. als 
Gehäuse seine Anwendung. Aber ABS ist Nicht industrietauglich, weil 
Besch(i)...ähh (eidene) Beständigkeit.

Oder eben kurz gesagt, Kunststoffe die Nitroverdünner nicht vertragen 
:-)
Interessante Seite dazu:
https://prusament.com/de/chemische-bestaendigkeit-von-materialien-fuer-den-3d-druck/

: Bearbeitet durch User
von deppiminternet (Gast)


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Polyketon hätte eine vergleichbare Farbe, aus dem Material werden auch 
Zahnräder gefertigt.
Es ist auch sehr chemikalienbeständig.
Würde vll. passen...

von deppiminternet (Gast)


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Aha...so einfach verallgemeinerst Du das...Kunststoffe die nicht 
Beständig gegen Nitroverdünnung sind, sind keine Industrietauglichen 
Kunststoffe?
PC...jeder Autoscheinwerfer
Und aus PA sind seeehr viele Teile an Deinem Auto, meist mit Glasfaser 
gemischt (z. B. PA-66)
Ich würd mal eher behaupten, das kommt ganz auf den Anwendungsfall 
an...die Wortkombination "nicht-industrietaugliche Kunststoffe" hab ich 
noch nie gehört...

von Patrick L. (Firma: S-C-I DATA GbR) (pali64)


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deppiminternet schrieb:
> Polyketon hätte eine vergleichbare Farbe,

Ist Rictig, PEKK ist dem PEEK(Industriefilament) sehr ähnlich.
Aber auch sehr Teuer ;-)(500gr im schnitt 289,00€)

...Wobei dann das Zahnrad den Wecker, mit Sicherheit überlebt... :-D LOL

von Olaf (Gast)


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> Beständig gegen Nitroverdünnung sind, sind keine Industrietauglichen
> Kunststoffe?

Naja, ganz so einfach ist das nicht. Industrietauglich bedeutet das der 
Hersteller dir zu seinem Masterbatch ein Datenblatt liefern kann wo er 
seinen Kunststoff genau spezifiziert und dann kannst du schauen ob du 
den fuer deine Industrielle Anwendung nutzen kannst oder nicht.

Aber Leute hier geht es um einen dummen Wecker wo ein dummes Zahnrad 
sich noch dazu sehr langsam mal dreht. Da geht fast alles was nur rund 
mit Zacken ist. :-D

Olaf

von Thomas W. (goaty)


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Abdruck in Knetgummi. auch eine Idee, mal sehen, ob das geht.

.... Neee, das ist nix für das alte Rad. Siehe Foto.

von deppiminternet (Gast)


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Ja PEEK wirds nicht sein^^
Aber PK könnts schon sein, das ist wohl recht billig:
https://www.maedler.de/product/1643/1618/1034/2739/stirnzahnraeder-aus-polyketon-modul-07

von Thomas W. (goaty)


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Ja in Modul 0,5 täte das sogar mein RF100 schaffen.

von Patrick L. (Firma: S-C-I DATA GbR) (pali64)


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Thomas W. schrieb:
> Ja in Modul 0,5 täte das sogar mein RF100 schaffen.

Hast du eine 0.2(0.3 geht zu not auch noch etwas nachschleifen) Düse? 
dann kannst du dafür PET-G Nehmen dass sollte doch dein RF100 
schaffen(Schauen das die Zahnriemen gut gespannt sind dann druckt der 
RF100 eigentlich genau genug.

Druckgeschwindigkeit Max 30mm/s sonst ist die Zahnung verzogen ;-)

Einer meiner Drucker druckt fast Täglich Zahnräder und oft auch kleiner.
Habe hier ein Bild vom Cadett im Forum gepostet sogar der schaft so 
kleine Zahnräder ohne zu meckern ;-)

von Thomas W. (goaty)


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Nein, ich hab nur die Default-Düse. Sollte ich mal probieren, ob es 
soeine zu kaufen gibt.

M0,4 geht grad so nicht mehr.

@pali64: Falls sich Daniel nicht melden sollte, könnte ich gegen 
Kaffekassengebühr einen freien Slot bei dir bekommen ?

: Bearbeitet durch User
von Norbert T. (atos)


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SLA

von Operator S. (smkr)


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Thomas W. schrieb:
> Neee, das ist nix für das alte Rad. Siehe Foto.

Autsch, dachte nicht dass der schon so brüchig ist.

Kann man den nochmals zusammenkleben? Dann mit Silikon oder Wachs 
übergiessen, aushärten lassen und das dann als Form nehmen. Da müsstest 
du aber die fehlenden Zähne noch von Hand in die Form reinkorrigieren.

von Patrick L. (Firma: S-C-I DATA GbR) (pali64)


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Norbert T. schrieb:
> SLA

Jup, Wie erwartet schöne Zähne (Hast ne gute Zahnpasta verwendet GRINS)
aber du hast Dunklen Kunststoff genommen, meinst du es ist genug 
durchgehärtet?

Oder hast du ne Curing Station mit genug "Dampf" ?

Dan wäre ja TO  Problem schon Gelöst :-)

Ansonsten:
Thomas W. schrieb:
> @pali64: Falls sich Daniel nicht melden sollte, könnte ich gegen
> Kaffekassengebühr einen freien Slot bei dir bekommen ?

Ja sicher :-) Ev. dieses Wochenende habe ich 2 Drucker frei ;-) habe 
aber noch 2 offene Anfragen hier vom Forum, wenn die sich nicht 
melden(1x Gummiriemen aus TPU), kriegst du ein Kaffekassenslot (+1€ 
Briefversand) :-D

von Bertram M. (Gast)


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deppiminternet schrieb:
> Aha...so einfach verallgemeinerst Du das...Kunststoffe die nicht
> Beständig gegen Nitroverdünnung sind, sind keine Industrietauglichen
> Kunststoffe?

Industrietaugliche Kunststoffe werden in Produktionsanlagen verbaut. 
D.h. langlebig, unverwüstlich und beständig gegen alles. Denn wenn eine 
Produktionsanlage steht, kostet das schnell richtig Geld.

> PC...jeder Autoscheinwerfer

Gutes Beispiel für minderwertig am Auto. Wird irgendwann blind und 
verursacht dann hohe Kosten. Bei mein Oldtimer ist der Autoscheinwerfer 
noch aus Glas und wird mich überleben. Aber das ist heute bei Produkten 
für Endverbraucher nicht mehr gewollt.

> Ich würd mal eher behaupten, das kommt ganz auf den Anwendungsfall
> an...

In der Industrie gibt es keinen Anwendungsfall für minderwertige 
Kunststoffe. Minderwertige Kunststoffe werden nur in Produkten für 
Endverbraucher verbaut, um die Lebensdauer zu verkürzen.

von Thomas W. (goaty)


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Norbert: Das sieht gut aus, evtl. ein bischen Elefantenfuß oder sehe ich 
das nicht richtig ?
Würde ich dir natürlich gerne abnehmen, evtl. hab ich dann zwar mehr als 
eines, aber vielleicht passt eines besser als das andere oder ich 
ruiniere eines beim Einbau  Nachbearbeitung  Schleifen.

Danke für das tolle allgemeine Engagement.

von Norbert T. (atos)


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>Jup, Wie erwartet schöne Zähne (Hast ne gute Zahnpasta verwendet GRINS)
:P

>aber du hast Dunklen Kunststoff genommen, meinst du es ist genug
>durchgehärtet?

Ich glaube schon. Eine Curing Station habe ich zwar nicht, jedoch einen 
UV Belichter etc. Ich würde es aber eben nicht weiter belichten - aus 
meiner Erfahrung wird es dann halt zu spröde und bricht einfacher. Der 
TO müsste es halt ausprobieren...

von Norbert T. (atos)


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>Würde ich dir natürlich gerne abnehmen
PM mit Adresse an mich.

>evtl. ein bisschen Elefantenfuß oder sehe ich das nicht richtig ?
Doch, ich nehme an, das wird sich dann im Betrieb selbst mit der Zeit 
abschleifen. Würde ich einfach so wie es ist einbauen - ohne schleifen 
o. ä.

von deppiminternet (Gast)


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Bertram M. schrieb:
> deppiminternet schrieb:
>> Aha...so einfach verallgemeinerst Du das...Kunststoffe die nicht
>> Beständig gegen Nitroverdünnung sind, sind keine Industrietauglichen
>> Kunststoffe?
>
> Industrietaugliche Kunststoffe werden in Produktionsanlagen verbaut.
> D.h. langlebig, unverwüstlich und beständig gegen alles. Denn wenn eine
> Produktionsanlage steht, kostet das schnell richtig Geld.

Wieder ne schwammige Verallgemeinerung ohne jeglichen Hintergrund. 
Meinst Du wirklich, dass irgendeine Firma sauteuren Kunststoff 
verwendet, wenns auch ein günstigerer tut? Welche Einflüsse hast Du denn 
in den Anlagen? -Unterschiedlich! Von dem her muss der Einsatz der 
einzelnen Materialien immer geprüft werden.

>> PC...jeder Autoscheinwerfer
>
> Gutes Beispiel für minderwertig am Auto. Wird irgendwann blind und
> verursacht dann hohe Kosten. Bei mein Oldtimer ist der Autoscheinwerfer
> noch aus Glas und wird mich überleben. Aber das ist heute bei Produkten
> für Endverbraucher nicht mehr gewollt.

Gutes Beispiel für Stand der Technik. Meine A4 SW bj. 2004 sehen noch 
aus wie neu! Überhaupt: Thema Fussgängerschutz...

>> Ich würd mal eher behaupten, das kommt ganz auf den Anwendungsfall
>> an...
>
> In der Industrie gibt es keinen Anwendungsfall für minderwertige
> Kunststoffe. Minderwertige Kunststoffe werden nur in Produkten für
> Endverbraucher verbaut, um die Lebensdauer zu verkürzen.

Erläutere doch bitte mal "minderwertige Kunststoffe" Was sind denn 
minderwertige Kunststoffe? -und jetzt bitte nicht wieder das Argument 
"welche die Nitroverdünnung nicht vertragen"

von deppiminternet (Gast)


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Das gleiche schwammige Argument könnte man auch bringen:
"Industrietaugliche Stähle" -> die ganze Industrie baut jetzt Ihre 
Produktionsanlagen aus Edelstahl...haha^^ Alle anderen Stähle sind ja 
minderwertig...*ironie*

von Patrick L. (Firma: S-C-I DATA GbR) (pali64)


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Bertram M. schrieb:
> Minderwertige Kunststoffe werden nur in Produkten für
> Endverbraucher verbaut, um die Lebensdauer zu verkürzen

Jup, ABS als Beispiel genannt,
(Ich mag Geräte die daraus gefertigt sind überhaupt nicht :-@)
Und deshalb ein einfacher Grob Daumen x PI Test, überlebt der 
Kunststoff ohne zu Meckern Benzin und Nitroverdünner,
ist er meistens auch Industrietauglich.

Einzig noch UV Beständigkeit könnte ein Kriterium sein.

Das sehen übrigens auch 90% Meiner Kunden so. ABS verdrucke ich keine 
100gr im Monat! ApolloX als vergleich etwa 50kg~70kg im Monat. ULTEM 
etwa 3kg~10kg
Peek etwa 10kg~20kg usw...
Ach und mann wird es kaum glauben, PLA (Nicht industrietauglich) aber 
trotzdem bis zu 100kg im Monat.... PET in etwa gleicher Menge...

Norbert T. schrieb:
> aus
> meiner Erfahrung wird es dann halt zu spröde und bricht einfacher.

Ist für den Zweck wohl auch ausreichend (Wenn ich das Bruchdingsbums 
ansehe was da Original drin war ;.D)

von deppiminternet (Gast)


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Und Minderwertigkeit, bzw. Qualität hat nix damit zu tun, dass es immer 
das Beste oder Schlechteste sein muss...es muss den Anforderungen 
entsprechen, dann ist die Qualität i. O. Und die Anforderungen können 
bei jeder Anwendung anders aussehen.

von Patrick L. (Firma: S-C-I DATA GbR) (pali64)


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deppiminternet schrieb:
> Alle anderen Stähle sind ja
> minderwertig...

Na ja mann kann es auch Eng sehen PET ist nicht ganz so beständig, aber 
wird trotzdem in der Industrie oft verwendet! weil es grad so in der 
Kippe ist.
Sonnst würde ich das wohl kaum 5kg Rollenweise verdrucken ;-)

Es gibt aber tatsächlich auch Industrie die Schiffbruch erleidet weil 
sie Minderwertige Stähle verwendet.
Es gibt sogar Deutsche Autobahnbrücken die aus Minderwertigem Beton 
gefertigt wurden. Das Resultat sind halt Unzählige Baustellen... :-D

Deshalb emfehlen wir unseren Kunden kein ABS zu verwenden. die kann man 
nicht mal anständig reinigen, wenn sie mal Schmutzig sind!

Eigentlich darf man ABS nicht mal mit Wasser und Seife reinigen, 
Lösunsmittel schon garnicht und Och grad in der Jetzigen zeit praktisch 
kein Antiseptikum!

Siehe oben geposteter Link
 oder Bild hier nochmals ;-)

deppiminternet schrieb:
> dass es immer
> das Beste oder Schlechteste sein muss...es muss den Anforderungen
> entsprechen,

Das trifft es ganz genau ;-)

: Bearbeitet durch User
von Olaf (Gast)


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> Kunststoff ohne zu Meckern Benzin und Nitroverdünner,
> ist er meistens auch Industrietauglich.

Oh..Leute labert doch nicht so einen Quatsch wenn ihr keine Ahnung habt.
Industrie heisst nur das ihr ein Datenblatt zum Kunststoff habt und dann 
koennt ihr Projektbezogen entscheiden ob ihr den verwenden koennt. Aber 
je nach Anwendung koennen die Anforderungen EXTREM unterschiedlich sein. 
Der eine braucht unbedingt eine UL Zulassung, beim naechsten muss es 
fuer Lebensmittel zugelassen sein, der dritte moechte irgendwas mit Ex 
machen und darf keine Luftblasen nach dem Spitzgiessen haben.

Olaf

von deppiminternet (Gast)


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Patrick L. schrieb:

> Es gibt aber tatsächlich auch Industrie die Schiffbruch erleidet weil
> sie Minderwertige Stähle verwendet.
> Es gibt sogar Deutsche Autobahnbrücken die aus Minderwertigem Beton
> gefertigt wurden. Das Resultat sind halt Unzählige Baustellen... :-D

Naja...man kann auch mit einem hochwertigen Stahl Schiffbruch erleiden. 
Kommt auch wieder auf die Anforderungen/Gegebenheiten an.
Ein super geiler sauteurer Stahl mit wenig Bruchdehnung wird in 
Schwingbelastungen nicht viel taugen (Dauerbruchbeständigkeit) -> 
Anwendungsfall und Lasten müssen bekannt sein, dann kann man das 
richtige Material auswählen.
Beispiel: Messerstahl. Gibts hochlegiert mit Wolfram, etc. Gibts aber 
auch ohne Legierungselemente, also nur Eisen und Kohlenstoff. Schärfer 
wird ein reiner Kohlenstoffstahl...größere Schnitthaltigkeit hat der 
Wolframlegierte. Was willst du haben? Darf das Messer rosten oder nicht? 
Wenns nicht rosten darf, muss ein Edelstahl her...der wird aber auch 
nicht so scharf.
Am billigsten ist aber der Kohlenstoffstahl. Ist der dann minderwertig?

> deppiminternet schrieb:
>> dass es immer
>> das Beste oder Schlechteste sein muss...es muss den Anforderungen
>> entsprechen,
>
> Das trifft es ganz genau ;-)

Ja also dann sind wir doch beieinander. Die Anforderungen sind halt 
immer unterschiedlich. Beim einen muss ich vll. PEEK verwenden weil hohe 
Temperatur und extreme Medienbeständigkeit gefordert ist...das andere 
Teil muss nur gut aussehen, das geht dann mit SLA, auch wenns mechanisch 
nix taugt.

von deppiminternet (Gast)


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@Olaf: Danke

von Patrick L. (Firma: S-C-I DATA GbR) (pali64)


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deppiminternet schrieb:
> @Olaf: Danke

Me too :-D

: Bearbeitet durch User
von Kurt P. (oldboy)


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lemo-solar.de - die könnten Ersatz haben...

von Thomas W. (goaty)


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Kurt P. schrieb:
> lemo-solar.de - die könnten Ersatz haben...

Boah , tolle Seite, wenn aus Messing wäre das perfekt.
Ggf auf der emco noch etwas nachbearbeiten bzw dann zusammenlöten.

Danke !

von Patrick L. (Firma: S-C-I DATA GbR) (pali64)


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Kurt P. schrieb:
> lemo-solar.de - die könnten Ersatz haben...

Servus Kurt,
Obwohl ich denke dass das TO Problem Gelöst ist, ist der "Wink" von dir 
eigentlich recht gut, die haben einiges an Zahnräder das stimmt ;-)

Deshalb in Namen derer die in diesem Thread landen weil sie auch 
Zahnräder suchen,
DANKE

von Daniel M. (erfolgstyp)


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Ist ja ganz schön was los hier.
Ich hab das Zahnrad gedruckt, hat gut 20 Minuten gedauert.

Weil irgendwo die Frage war, ich habe mit Resin gedruckt, das 
Wasserwaschbare von Elegoo.

Gruß
Daniel

von Thomas W. (goaty)


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Daniel M. schrieb:
> Ich hab das Zahnrad gedruckt, hat gut 20 Minuten gedauert.

Super, vielen Dank, ich würde es dir natürlich (auch) gerne abnehmen, 
ich schicke eine PM.

Es hat jetzt auch Norbert schon gedruckt, aber zwei ist besser als 
eines! (Falls ich es mit meinen Elektronikerfingern beim einbauen 
zerbreche)

Gruß Thomas

von Thomas W. (goaty)


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Ist jetzt etwas peinlich, aber hat irgendjemand schon etwas geschickt ? 
Weil angekommen ist noch nix.
Mit 0,2mm Düse hat es nicht wirklich gebracht. Ist etwas feiner der 
Druck, aber noch nicht wirklich ein Zahnrad ;-)

von Norbert T. (atos)


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Hmmm... ist in der Tat etwas peinlich... ich habe nichts verschickt... 
weil ich weder eine Adresse noch sonst irgendeine PM erhalten habe...

Grüße
Norbert

von Norbert T. (atos)


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Gut, PM angekommen.

von Normalsterblicher (Gast)


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Dürfen Normalsterbliche die Kunstwerke dann auch mal sehen?

von Oliver S. (oliverso)


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Nur für den Fall der Fälle gäbs noch die hier:

https://www.igus.de/info/3d-druck-zahnrad

Oliver

von Paul (Gast)


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JLCPCB druckt auch zu gutem Kurs, auch in verschiedenen Materialien, 
evetuell ist das was für dein Problem

von Thomas W. (goaty)


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Oliver S. schrieb:
> https://www.igus.de/info/3d-druck-zahnrad
Das sieht auch sehr gut aus. Wenn alles scheitert probiere ich es 
hiermit.

Paul schrieb:
> JLCPCB druckt auch zu gutem Kurs, auch in verschiedenen
> Materialien,
> evetuell ist das was für dein Problem
Hatte ich auch schon angesehen, sowie PCBWAY, aber ich wollte erstmal 
nicht China bemühen.

Normalsterblicher schrieb:
> Dürfen Normalsterbliche die Kunstwerke dann auch mal sehen?
Ich stelle Foto(s) ein, sobald ich mit der Reparatur des Weckers 
weiterkomme (ein Zahnrad habe).

Danke an Alle !

von Normalsterblicher (Gast)


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Oliver S. schrieb:
> Nur für den Fall der Fälle gäbs noch die hier:
> https://www.igus.de/info/3d-druck-zahnrad

... dass die im 3D-Druck bzw. Lasersintern hergestellten iglidur 
Zahnräder in dem Test fünf mal so lange halten wie gefräste Zahnräder 
aus POM.

Hmmm, kaum zu glauben.

von Thomas H. (thomash2)


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Warum die Stellen nicht mit einem Kleber zukleben und dann mit einer 
Feile bzw. einem Messer ausschneiden?

von PC-Freak (Gast)


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Thomas H. schrieb:
> Warum die Stellen nicht mit einem Kleber zukleben und dann mit einer
> Feile bzw. einem Messer ausschneiden?

Weil dann der Rest zerbröselt. Kenne ich aus einem Grundig CN830 
Kassettendeck.

Könnte aber auch Macrolon sein.

von Patrick L. (Firma: S-C-I DATA GbR) (pali64)


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PC-Freak schrieb:
> Weil dann der Rest zerbröselt. Kenne ich aus einem Grundig CN830
> Kassettendeck.

Oder mitbekommen hat (wenn man den gesamten Thread list), das es bereits 
zerbröselt ist.
Siehe Post:
Beitrag "Re: [3D Druck] Wer kann kleines Zahnrad (1x) drucken ?"

74 55

von Crazy H. (crazy_h)


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Wenn du niemanden findest bzw. es nicht geklappt hat, meld dich. Ich hab 
Zugang zu einem Harzdrucker mit 5um Auflösung ..... für 200K€.

von Thomas W. (goaty)


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Check. Vielen dank. Ich denke ich sollte die Nutzer hier nicht über 
Gebühr strapazieren, wenn es nicht klappt, sollte ich mal ein paar Euro 
in die Hand nehmen und es z.B. bei Igus bestellen.
Danke !

von Normalsterblicher (Gast)


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Thomas W. schrieb:
> Ich stelle Foto(s) ein, sobald ich mit der Reparatur des Weckers
> weiterkomme (ein Zahnrad habe).

Gut. So sollte es aussehen.

von Thomas W. (goaty)


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Genau. Nur die orange Käsefarbe, die das Original Teil hatte bevor es 
zerbröselte, muss nicht unbedingt sein.

von Patrick L. (Firma: S-C-I DATA GbR) (pali64)



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Thomas W. schrieb:
> Nur die orange Käsefarbe, die das Original Teil hatte bevor es
> zerbröselte, muss nicht unbedingt sein.

Also wenn jemand das STL File hat, und mir Zusendet, kann ich es 
Problemlos Drucken.

Dazu würde ich ApolloX als Filament empfehlen,
Zahnräder die nicht gerade im Hochleistungsektor benötigt werden (Wie 
Kompressoren oder Motoren) drucke ich eigentlich meistens damit.
Bilder: (Kunndenzahnräder die wir aus ApolloX Drucken)

Gegen Porto und kleiner Kaffekassenbeitrag kannst du es haben
Müsstest mir dann halt per PN die Info zukommen lassen Wohin.

Habe es ja schon angeboten.

73 55

von Thomas W. (goaty)


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Danke Patrick, wenn es bei mir nicht weitergehen sollte oder irgendwie 
'hakt',
dann würde ich hier im Forum nochmal dich oder einen der hilfsbereiten 
Mitforisten anschreiben !

Vielen Dank an Alle.

P.S.: das STL File ist relativ weit oben angehängt, also ganz oben.

: Bearbeitet durch User
von Patrick L. (Firma: S-C-I DATA GbR) (pali64)


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Habe das

Thomas W. schrieb:
> P.S.: das STL File ist relativ weit oben angehängt, also ganz oben.
Geladen File Untitled2.stl

Mal schnell Simuliert,
Wäre problemlos machbar, aber stimmen die Maße (Aus dem STL File siehe 
Bild)

PS: die von dir geposteten Zahnräder Beitrag 
Beitrag "Re: [3D Druck] Wer kann kleines Zahnrad (1x) drucken ?"

Sind nicht optimal eingestellt, oder dein 3D Drucker hat spiel. Das 
müsste auch mir einer 0.4 Düse besser gehen. ;-)

: Bearbeitet durch User
von Thomas W. (goaty)


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Die unter 1mm Zahnabstand bekommt mein billiger RF100 nicht ansatzweise 
hin, das ist nur eine grobe Schlangenlinie, mehr nicht. Ab 0,5 oder 0,6 
wird es bei viel Glück brauchbar...

Ja, die Maße stimmen, hab ich abgemessen und mit OpenSCAD gemacht. 
Vielleicht nicht 1000%ig, wegen des - wie heißt das - Eingriffswinkels 
oder so bei Zahnrädern, aber das kann ich vom alten Rad nicht abmessen.

: Bearbeitet durch User
von Patrick L. (Firma: S-C-I DATA GbR) (pali64)


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Thomas W. schrieb:
> Die unter 1mm Zahnabstand bekommt mein billiger RF100 nicht ansatzweise
> hin, das ist nur eine grobe Schlangenlinie, mehr nicht. Ab 0,5 oder 0,6
> wird es bei viel Glück brauchbar...

OK ja der Conrad RF100 Drucker ist nicht gerade die Optimae Grundlage.
Aber mann kann auch aus dem einiges mehr raushohlen, wenn man:
Andere Düse, Riemen Spannen, Schrauben Nachziehen, Parameter vom Spilcer 
anpassen, Ein par Add Ons wie Airduct ausdruckt und montiert..... 
usw. macht.

Ich hatte auch 2 Wochen lang einer im Test hier, aber es war mir dann 
doch zu viel Mods nötig, um in Professionell zu Nutzen.
Aber mit ein Paar Mod's könntest du tatsächlich, noch einiges aus deinem 
RF100 raushohlen, den eines muss man dem Teil, für sein billigen Preis 
lassen.
Der Ramen ist recht Verwindungssteif , und deshalb für den 
Gelegentlichen Gebrauch nicht mal schlecht.

Thomas W. schrieb:
> aber das kann ich vom alten Rad nicht abmessen.

Absolut Verständlich wenn ich die Bilder der Kläglichen Überreste 
sehe...LOL

: Bearbeitet durch User
von Hugo H. (hugo_hu)


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Patrick L. schrieb:
> Sind nicht optimal eingestellt, oder dein 3D Drucker hat spiel. Das
> müsste auch mir einer 0.4 Düse besser gehen. ;-)

Ich bin zwar kein selbst-benannter Experte wie Du - aber selbst mir ist 
klar, dass man mit einer 0,4 mm dicken Kuststoff-Wurst keine solchen 
Zähnchen drucken kann (die Spitze ist dann - mindestens - 0,4 mm breit 
und abgerundet und keine Spitze). Die Spitzen der Zähnchen sollten ca. 1 
mm Abstand voneinander haben ... (grob gerechnet und nicht genau 
gezählt).

: Bearbeitet durch User
von Patrick L. (Firma: S-C-I DATA GbR) (pali64)


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Hugo H. schrieb:
> Ich bin zwar kein selbst-benannter Experte wie Du - aber selbst mir ist
> klar, dass man mit einer 0,4 mm dicken Kuststoff-Wurst......

Das wäre richtig, wenn man mit Konstanter Extrusion und 
geschwindigkeit fährt. Du vergisst aber das ein guter Slicer und guter 
3D-Drucker auch mit einer 0.4 Düse, durchaus auch Würste mit <0.1 
machen kann.
Dies machen diese durch, reduzierte Extrusion und höhere 
Fahrgeschwindigkeiten, so wie weniger Fahrt über die Stelle.
Um grad so ganz kleine Zähne zu Drucken die schönere Kanten haben, 
druckt man diese dann halt vertikal. Das sind Erfahrungswerte.
Auch kann man durch Verwendung, von wasserlöslichem PVA-Stützmaterial 
die Zähne in eine Bessere Form zwingen .
Oft muss man da halt selber Hand anlegen, wenn der Slicer dies nicht von 
Hause aus unterstützt.

Mit ein wenig viel Erfahrung, guter Firmware und *guter Mechanik`,
ist noch viel möglich.
Auch kann man sich hier die Nutzung des "shrink-Verhalten" von Fiamenten 
zu Nutze machen. Da eignet sich dann ein Mischextruder dazu.
Wenn man Grad Testberichte über gedruckte Test-Würfel liest, sind dort 
oft "runde Ecken" das Resultat schlechterer 3D Drucker und/oder Slicer. 
Oder Nahtstellen durch Überextrusion usw....

Das sind dann eben langjährige Erfahrung die ein Experte machen, auch 
wenn ich mich nicht, als solcher Ernannt oder Bezeichnet habe, aber ich 
darf doch sagen, dass ich wegen der langjähriger Erfahrung, oft Teile 
drucke die andere sagen: Geht nicht ......

Genau genommen gibt es zur Zeit noch keine 3D-Experten ,
es gibt weder:
-> ein Dr. Titel darin
-> noch ein Uni-Abschluss,
-> oder ein Eidg. Diplomierter,
3D-Drucker Experte .

73 55

: Bearbeitet durch User
von Hugo H. (hugo_hu)


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Patrick L. schrieb:
> Du vergisst aber das ein guter Slicer und guter
> 3D-Drucker auch mit einer 0.4 Düse, durchaus auch Würste mit <0.1
> machen kann.

Das - mit Verlaub - ist hanebüchener Unsinn. Machen kann man diese 
Würste vielleicht (mit entsprechender Temperatur, wenn man den 
Kunststoff mit entsprechendem Abstand zum Objekt mehr oder weniger 
unkontrolliert fließen lässt) aber niemals kontrolliert zu einem Objekt 
mit definierter Schichtstärke und Form zusammenfügen.

Falls Du auf die "Schichtstärke" anspielst - klar kann man auch auch 0,8 
mm-Schichtstärke drucken (wenn der Drucker das kann) aber ein Punkt mit 
0,4 mm Durchmesser bleibt ein Punkt mit 0,4 mm Durchmesser und die 
geruckte Wurst wird mindestens so breit und rund an den Enden.

Bohre mal mit einem 4 mm Bohrer ein 1 mm Loch :-).

: Bearbeitet durch User
von Patrick L. (Firma: S-C-I DATA GbR) (pali64)


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Hugo H. schrieb:
> Das - mit Verlaub - ist hanebüchener Unsinn.

Zum Glück können meine 3D-Drucker und Slicer, hier nicht Mitlesen und 
machen diesen,
> *ist hanebüchener Unsinn*
 einfach klaglos :-D

Ne ich denke du müsstest nur mal all die Teile ansehen die ich Drucke.
Auch das hier gepostete 3cm Zahnrad im Post: 
Beitrag "Re: [3D Druck] Wer kann kleines Zahnrad (1x) drucken ?"
wurde mit einem Adventure 3 und 0.4 265° Düse gedruckt und die Zähne 
haben
scharfe Kanten nix mit "0.4 mm Wurst".
Oder schau dir mal das 9mm lange Zahnrad an, und Nicht nachbearbeitet!

Weder das Große noch das Kleine. :-)

Aber Beide mit Adventure 3 und 0.4 265° Düse, da es keine kleinere 265° 
Düse standardmässig von FlashForge gibt.
ApolloX muss man aber mit 260° Drucken, um so kleine Details zu 
erhalten.

Weiter wen du das Bid mit dem Slice des Zahnrads in Post:
Beitrag "Re: [3D Druck] Wer kann kleines Zahnrad (1x) drucken ?"
ansiehst, wirst du bemerken, dass er die Zähne nicht als Durchgehende 
"Wurst" druckt, sondern jeden Zahn einzeln als "Schnelle Miniwurst" das 
heisst nur 0.2mm mit auslaufender Spitze druckt.

Das kann der Adventure 3/4, dank seinen sehr Kräftigen 
Steppermotoren,(Die eigentlich für Normalo total überdimensioniert 
sind und wie ich schon im Testbericht schon geschrieben habe, so kräftig 
sind dass sie den Extruder Zerlegen können wenn man nicht damit 
umzugehen weis).

Es gibt neben Billig 0815 3D-Drucker auch welche die etwas mehr als nur 
"Kackwürste" zu drucken (wie ein anderer User schon mal schrieb), 
vermögen.

Richtiges Werkzeug, & Gewusst wie, ergibt:
Eine Hummel die nicht lesen kann, dass sie eine Aerodynamische 
Katastrophe ist und deshalb nicht fliegen kann, aber es trotzdem tut.

Theorie und Praxis, ist grad im 3D-Drucker-Bereich, oft wie die besagte 
Hummel.

Deshalb bin ich Froh, das weder meine 3D-Drucker, noch meine Slicer, 
hier im Forum lesen können. ;-)

: Bearbeitet durch User
von Hugo H. (hugo_hu)


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Fällt Dir an dem Bild (Hinweis: "Spitze" des Zahnrads) etwas auf?

Patrick L. schrieb:
> Auch das hier gepostete 3cm Zahnrad im Post:
> Beitrag "Re: [3D Druck] Wer kann kleines Zahnrad (1x) drucken ?"
> wurde mit einem Adventure 3 und 0.4 265° Düse gedruckt und die Zähne
> haben
> scharfe Kanten nix mit "0.4 mm Wurst".

von Patrick L. (Firma: S-C-I DATA GbR) (pali64)


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Zu deinem Nachtrag:
Hugo H. schrieb:
> Bohre mal mit einem 4 mm Bohrer ein 1 mm Loch :-).

Das kan nman nicht Vergleiche, oder zumindest nicht direkt.
Würdest du zuerst in ein Loch bohren dar mit 1mm Durvchmesser und Korund 
versehen ist wäre dein 4mm Bohrer nacher nur noch 1mm und es würde 
trotzdem gehen.
Deshalb machst du dann zuerst ein PVA Kreis mit 0.4 Dicke das ein 0.1 mm 
Loch hat und drückst die Wurst dort rein. Schon hasst du ein 0.1 Punkt.

Hugo H. schrieb:
> Fällt Dir an dem Bild (Hinweis: "Spitze" des Zahnrads) etwas auf?

Ja dass die Kanten der Zähne Schärfer sind als eine 0.4 "Rundwurst" es 
als normale Durchdruckwurst schaffen würde ;-)

von Hugo H. (hugo_hu)


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Patrick L. schrieb:
> Ja dass die Kanten der Zähne Schärfer sind als eine 0.4 "Rundwurst" es
> als normale Durchdruckwurst schaffen würde ;-)

lol - geh mal wieder zu Rudi :-) - ihr passt zusammen ...

von Norbert T. (atos)


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Patrick, drucke doch bitte das Untitled2.stl und zeige ein Foto. Ich 
würde gerne sehen wie es im Vergleich zu SLA rauskommen wird.

Grüße
Norbert

von Patrick L. (Firma: S-C-I DATA GbR) (pali64)


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Norbert T. schrieb:
> Patrick, drucke doch bitte das Untitled2.stl und zeige ein Foto. Ich
> würde gerne sehen wie es im Vergleich zu SLA rauskommen wird.

Gute Idee. :-D

Auch wenn ich es nachher ins Altplastik werfe, weil der TO, ev. schon 
eins hat.

Aber es ist dann wenigstens, wieder Ontopic und nicht mehr Offtopic, wie 
die ganze Wurstlerei hier über :
"to bee or not to bee" von Leuten, die keine Ahnung von 3D-Druckern 
haben und pure Theoretiker sind.
Trotzdem aber alles mindestens 1000x besser wissen, wie Leute die im 
Tag,
.... kg-weise Filamente verarbeiten......
und least but not last grad im Moment auf 4 Druckern Zahnräder für ein 
Groß-Kunden Druckt die alle so kleine, sehr genaue Zähne haben müssen.

...Sonnst stürzen noch all die Armen Hummeln, wie Steine vom Himmel,
da sie ja theoretisch nicht fliegen können....
...GRINS....

von Hugo H. (hugo_hu)


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Patrick L. schrieb:
> ...Sonnst stürzen noch all die Armen Hummeln, wie Steine vom Himmel,
> da sie ja theoretisch nicht fliegen können....

Auch da hast Du wenig Ahnung:

Des Rätsels Lösung
Die Berechnung basierte auf der fälschlichen Annahme, dass Hummelflügel, 
ebenso wie Flugzeugflügel, steif sind. Tatsächlich gibt es also gar kein 
Hummelflug-Paradoxon. Denn die Aerodynamik eines Flugzeuges und die 
einer Hummel unterscheiden sich sowohl bei der Bewegung der Flügel, als 
auch durch die Größen- und Geschwindigkeitsverhältnisse. Dadurch ergeben 
sich ganz andere Berechnungsgrundlagen und Ergebnisse.

Als Charles Ellington von der Universität Cambridge 1996 Versuche zum 
Insektenflug machte, stellte er fest, dass durch den Flügelschlag Wirbel 
entstehen, die der Hummel den nötigen Auftrieb geben.

: Bearbeitet durch User
von Norbert T. (atos)


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Patrick L. schrieb:
> Auch wenn ich es nachher ins Altplastik werfe, weil der TO, ev. schon
> eins hat.

Die von mir hat der TO noch nicht. Ich habe eher wenig Erfahrung mit 
3d-Druck, habe keine Ahnung ob die SLA-Zahnräder nicht sofort kaputt 
gehen etc. Die paar cm Filament werden wohl verkraftbar sein wenn das 
Zahnrad im Müll landet. Ich würde wirklich sehen wollen wie es rauskommt 
weil ich gerade nicht über die Erfahrung verfüge. Das intere, große 
Zahnrad ist, glaube ich, bloß 1 mm stark.

von Patrick L. (Firma: S-C-I DATA GbR) (pali64)


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@[Hugo H.]Hast du sehr schön erklärt.
Ist mir aber bewusst, und trotzdem Kursiert das Gerücht das die Hummel 
nicht fliegen könne, genau so wie das Gerücht kursiert, das mit einer 
0.4 Düse keine 0.1 Zähne oder Linien gemacht werden können.
@ Rest
Aber um diesen Thread nicht noch mehr ins OT zu treiben,
Ich verfasse gerade ein neuer Tread, wo ich schritt für schritt erkläre 
(an Hand dieses Zahnrads aus dem Thread) wie man richtig ein Zahnrad mit 
dem 3D-Drucker konstruiert. so hat dann das Gepöbel hier wenigstens für 
andere Nutzer, auch was Gutes und ist nicht nur ein pures Mopping an 
User und Rechthaberei, wie es hier leider gang und gebe ist.

Den Link dazu poste ich dann hier, sobald ich den Tread erfasst habe.

Jetzt habe ich aber grad keine Zeit, weil ich das STL von hier noch 
anpassen muss, (und grad noch 4 Zahnradaufträge am Laufen habe), das 
auch wirklich ein Funktionierendes Zahnrad raus kommt.

Aber alles andere im neuen Thread.
DANKE!
die hilfesuchenden werden es danken, wenn der Tread nicht zu sehr OT 
wird.....

NACHTRAG !

Ich verfasse es nicht in einem Thread sondern als PDF, das macht das 
Bebildern um fieles Leichter und poste es dann hier!

@  Norbert T.

So kannst du dann das pdf runterladen und es in Zukunft, auch als 
Ratgeber für andere Knifflige Teile verwenden ;-)

PS Ja ich weis SLA ist etwas anderes aber auch da kannst du Tipps wie 
man ein gutes Modell erstellt raus ziehen...hoffe ich..
Auch ich habe SLA Drucker, brauche die aber eher selten!
Grund ist die Materialfestigkeit und Materialvielfalt bei den 
Filamenten!

Und für die Nörgelpeter hier

Bid Rechnung der Materialbestellung, welches dieses Wochenende 
Verarbeitet wird.

PS: das sind alles sehr empfehlenswerte Filamente, die ich immer wieder 
verarbeite ;-)

73 55

: Bearbeitet durch User
von Patrick L. (Firma: S-C-I DATA GbR) (pali64)


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Frage @ Thomas W:
Darf ich deine Bilder hier aus dem Thread für die Anleitung verwenden,
Speziell mal aus Post:
Beitrag "Re: [3D Druck] Wer kann kleines Zahnrad (1x) drucken ?"

Bitte um Antwort hier und per PN das nachher niemand meckert.
DANKE

von Thomas W. (goaty)


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Ja sicher, kein Problem.

Beitrag #7069880 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Patrick L. (Firma: S-C-I DATA GbR) (pali64)


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So der Erste teil Kapitel ist nun mal Fertig,
Frohes Lesen.

von Daniel (Gast)


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Hallo,

ich hatte zwei Zahnräder gedruckt und auch schon verschickt (vor über 
einer Woche).

Wenn nichts angekommen ist kann ichs ja nochmal versuchen.

Gruß
Daniel

von Thomas W. (goaty)


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Ja puh, hier funktioniert die Post eigentlich. Adresse hatte ich sicher 
richtig angegeben tzotz Corona. Hm. das tut mir leid, falls es 
verschwunden sein sollte. Eventuell BüWa ? Die dauert etwas. Ist nicht 
eilig. Hier ist noch eine schöne alte R&S Eichleitung die geputzt werden 
will.

von Hugo H. (hugo_hu)


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Patrick L. schrieb:
> Frohes Lesen.

Interessant - Du wirst mit 0,4 er Düse drucken? Nur zum Vergleich ...

Ich bin übrigens kein Theoretiker und drucke schon seit einigen Jahren 
(nicht viel, nur bei Bedarf). Anfangs mit einem Prusa-Clone mit 
Sperrholz-Rahmen den ich nach und nach wirklich druckfähig - nach meinen 
Vorstellungen - gemacht habe (versteift, Gewindestangen ersetzt, Lager 
ausgetauscht etc.).

Aktuell nutze ich einen Ender 3 Pro - für mich vollkommen ausreichend 
und mit "waf" :-).

Deine "Dünndruckmethode" habe ich mit div. Stärken (90 % - 60 % 
Extrusionsbreite) mit keinerlei Erfolg ausprobiert. Außer das weniger 
Material verbraucht wurde (minimal) gab es keine erkennbaren 
Verbesserungen bei den Zähnchen.

Den Senkrecht-Druck habe ich aus Spaß auch mal ausprobiert (Cura erzeugt 
Stützstrukturen ähnlich Deiner Beschreibung) - das Ergebnis (entspricht 
meinen Erwartungen) zeige ich, wenn ich Dein Druckergebnis gesehen habe 
:-).

Ich bin gespannt ...

: Bearbeitet durch User
von Patrick L. (Firma: S-C-I DATA GbR) (pali64)


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Hugo H. schrieb:
> Den Senkrecht-Druck habe ich aus Spaß auch mal ausprobiert (Cura erzeugt
> Stützstrukturen ähnlich Deiner Beschreibung) - das Ergebnis (entspricht
> meinen Erwartungen) zeige ich, wenn ich Dein Druckergebnis gesehen habe
> :-).

Hast du mit PVA Gearbeitet, und darauf geachtet dass das Stützmaterial 
zuerst gedruckt wurde?
Im FlashPrint kann man das spezifisch einstellen :-)

Das macht dann viel aus ;-)

Kann mann dann aber alles im 2. Kapitel Lesen, werde extra mehrere 
Ausdrucke machen um das zu Verdeutlichen.

Sonnst ist es ja nicht Lehrreich :-)

PS Danke dass du dir die Zeit genommen hast das pdf zu lesen;-) obwohl 
ich feststellen musste das ich die Unkorrigierte Version versehentlich 
gepostet habe...SORRY konnte es aber nicht mehr ändern...

: Bearbeitet durch User
von Hugo H. (hugo_hu)


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Patrick L. schrieb:
> Hast du mit PVA Gearbeitet, und darauf geachtet dass das Stützmaterial
> zuerst gedruckt wurde?

Nein - ich habe nur einen Extruder. Das PDF ist - egal ob korrigiert 
oder nicht - auf jeden Fall interessant zu Lesen.

Wenn ich viel Lust habe nehme ich mal eine 0,2 er Düse und spiele beide 
Varianten durch. Aber eigentlich scheue ich die Mühe, da ich immer mit 
0,4 zurecht komme, für das was ich so benötige.

Aus meiner Sicht ist eine 0,4 er Düse für solch ein zierliches 
Zahnrädchen einfach zu groß - bin aber, wie geschrieben, gespannt.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Patrick L. schrieb:
> das ich die Unkorrigierte Version versehentlich

Als interessierter Mitleser: Der Inhalt zählt und nicht die Dibvählär.

von It's Realtime Magic (Gast)


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Hugo H. schrieb:
> Deine "Dünndruckmethode" habe ich mit div. Stärken (90 % - 60 %
> Extrusionsbreite) mit keinerlei Erfolg ausprobiert.

Molten filament extrusion is an inexact science at best . While 3D 
printers can perform XYZ movements with incredible accuracy and 
repeatability, extrusion continues to be one of the most challenging 
aspects of 3D printing due to its inherent slop. Many factors do 
influence extrusion latency and ooze, including the volume of the melt 
chamber, the hotend temperature, the viscosity of the material, the 
diameter of the nozzle, ambient temperature, ..
and so on. As a result, tuning the extrusion can be

one of the most time-consuming aspects of printer calibration .

Proper length and speed of retraction can vary widely, so  it helps not
not to experiment any longer with it.

hehe ;-)

Beitrag #7070930 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Thomas W. (goaty)



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Hallo Leute,

heute ein 6-pack Zahnräder in der Post aus SLA, sehr schön,
natürlich gleich ausprobiert.

Das Material ist leicht weich und läßt sich dadurch gut nachbearbeiten,
ich hab mit dem 2,0mm Bohrer die Achsbohrung etwas erweitert und
mit einem Laubsägeblatt die Zähne (leichter Elefantenfuß) im großen 
Zahnrad nachbearbeitet (Unterm Mikroskop).

Läuft ziemlich gut. Natürlich bleibt die Frage wie lange es laufen kann, 
aber die Kräfte sind direkt am Motor ja sehr gering.

Ganz herzlichen Dank an Norbert und alle hilfreichen Mitforisten !

von Patrick L. (Firma: S-C-I DATA GbR) (pali64)


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Cool:-) Danke auch an [Norbert] hat er ja 2 x senden müssen da das 1. 
Paket wie ich gelesen habe wohl verloren ging :-D

Ich werde aber Trotzdem das Zahnrad noch Drucken und die Anleitung 
fertig machen.

Nur das Letzte Wochenende war ich voll ausgebucht und zu allem Übel 
hatten wir extremes Unwetter mit 3 Stromausfällen was dann keine Freie 
Zeit lies:
a) Den bericht fertig zu machen (Das sind mehrere Std Aufwand für die, 
die denken "ist ja in 5 Min. Gemacht" es ist ja nicht nur das Schreiben 
sondern auch das Drucken und Fotografieren und Screenschots usw..)
b) das Drucken von Falschen Varianten als Beispiel was mann falsch 
machen kann
c) Das drucken des Ultimativen Zahnrads und auch Fotografieren und den 
Text dazu schreiben.

d) Darf es ja nix kosten, ergo kommen zuerst die Kunden an die Reihe die 
Bezahlen, denn von Postings hier im Forum und den Berichten, kann ich 
keine Löhne bezahlen ;-)

Und am Ende hat dann [Thomas W.] so viele Zahnräder, dass diese 
garantiert sein Wecker überleben :-D

: Bearbeitet durch User
von Norbert T. (atos)


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Patrick L. schrieb:
> Cool:-) Danke auch an [Norbert] hat er ja 2 x senden müssen da das 1.
> Paket wie ich gelesen habe wohl verloren ging :-D

Nein, mein Paket habe ich nur ein Mal verschicken müssen.

> Ich werde aber Trotzdem das Zahnrad noch Drucken und die Anleitung
> fertig machen.

Finde ich sehr interessant, man lernt nie aus.

von Patrick L. (Firma: S-C-I DATA GbR) (pali64)


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Norbert T. schrieb:
> Nein, mein Paket habe ich nur ein Mal verschicken müssen.

Sorry ja das war ja [Daniel].
Seine Zahnräder sollten ja auch noch bei [Thomas W.] ankommen.

@Thomas W. du kannst die überzähligen ja nachher im Markt verhökern, 
vielleicht braucht ja noch wer Ersatz :-D

: Bearbeitet durch User
von Thomas W. (goaty)


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So oder ähnlich:
"Verkaufe Zahnrad für Siemens Wecker MU 1600.
Selten ! Rar ! Stück 45,90€."

Ich bin ja wirklich froh, daß mein OpenScad Modell gleich gepasst hat,
weil ich mich nicht wirklich mit Mechanik auskenne...

Jetzt fehlt noch eine 220V Mini-Glühlampe als Beleuchtung, und dann bau 
ich das Ganze mal zusammen für den Dauertest.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Thomas W. schrieb:
> 220V Mini-Glühlampe als Beleuchtung

Würde es denn auch 'ne Glimmlampe tun? Die lassen sich problemlos mit 
230 V (plus kleinem Widerstand) betreiben.

von Patrick L. (Firma: S-C-I DATA GbR) (pali64)


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Jörg W. schrieb:
> Würde es denn auch 'ne Glimmlampe tun? Die lassen sich problemlos mit
> 230 V (plus kleinem Widerstand) betreiben.

Ich schätze mal dass auch eine solche original verbaut war, mit so 
Orangem Licht, Stimmts?

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Davon könnte ich dir 'ne ganze Tüte schicken. ;-)

von Thomas W. (goaty)


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Die war komplett zerfetzt, daher konnte ich nicht sehen, ob es ein 
Glühdraht oder sowas mit den zwei kleinen Elektroden (Glimmlampe) war. 
Vermutlich keine grüne sondern eher irgendwas orange/rötliches.
Aber schon klein in dieser Tropfenform vermutlich, ohne Fassung, direkt 
mit den Drähten. (ca. 5-6mm Durchmesser)
Ich hab eine hier, aber die flackert recht. Mal sehen.
Oder ne LED direkt ohne Vorwiderstand ;-)

: Bearbeitet durch User
von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Thomas W. schrieb:
> Oder ne LED direkt ohne Vorwiderstand ;-)

Ich dachte, du suchst eine dauerhafte Beleuchtung und kein Blitzlicht. 
:-)

von Thomas S. (Firma: Chipwerkstatt) (tom_63)


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Jörg W. schrieb:
> Kenn ich, habe ich in einem alten Kassettenrecorder erlebt. War genau so
> ein Käse …

War das zufällig ein Grundig CN830?

von Thomas W. (goaty)


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Thomas S. schrieb:
> Jörg W. schrieb:
>> Kenn ich, habe ich in einem alten Kassettenrecorder erlebt. War genau so ein 
Käse …
> War das zufällig ein Grundig CN830?
Nein, ein Philips portabler Kasettenrecorder, Modell müsste nachsehen.

: Bearbeitet durch User
von Hugo H. (hugo_hu)


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Patrick L. schrieb:
> Das drucken des Ultimativen Zahnrads

Ich würde es gut finden, wenn Du das vorziehst und danach die möglichen 
Fehler beschreibst und dokumentierst :-). Damit würde sich vieles 
klären.

von Walter T. (nicolas)


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Patrick L. schrieb:
> Frohes Lesen.

Danke fürs zusammenschreiben, aber wer ist der "Zahnradkreator"?

von Patrick L. (Firma: S-C-I DATA GbR) (pali64)


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Walter T. schrieb:
> aber wer ist der "Zahnradkreator"?

z.B im "Autodesk Fusion 360" integriert, im TurboCad usw.
oder sogenannter Zahnrad-Konfigurator, da findet Tante Gurgel einige im 
Internet sogar kostenlose.

: Bearbeitet durch User
von Walter T. (nicolas)


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Danke. Ich hatte gehöfft, dass es mittlerweile das 
Rundum-Sorglos-Werkzeug gibt. Den in TurboCAD nutze ich selber, aber da 
die 3d-Konstruktion in TuboCAD 2016 die reinste Katastrophe ist, ist das 
immer ein lästiges Unterfangen auf Basis eines DXF-Ex-und-Imports.

von Patrick L. (Firma: S-C-I DATA GbR) (pali64)


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Walter T. schrieb:
> aber da
> die 3d-Konstruktion in TuboCAD 2016 die reinste Katastrophe ist, ist das
> immer ein lästiges Unterfangen auf Basis eines DXF-Ex-und-Imports.

Da hast du mein Beileid.
Ich habe die selbe Version und nutze sie eigentlich nur wenn mir ein 
Kunde Zeichnungen damit liefert.
Fusion ist da um klassen besser.
Aber DesignCAD kann es auch (Habe ich auch) aber nicht viel einfacher,
Dafür aber direkter STL Export.

Dann:
Zur zeit leider nicht Funktionsfähig:
https://www.pbu-cad.de/software/plm-loesung-ruledesigner/zahnradkonfigurator

Aber du kannst auch mit FreeCAD Zahnräder erzeugen:
https://www.youtube.com/watch?v=PFkQHMaX6XI

Die beiden Letzten,
habe ich aber selber noch nicht ausprobiert.

73

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Thomas S. schrieb:
> Jörg W. schrieb:
>> Kenn ich, habe ich in einem alten Kassettenrecorder erlebt. War genau so
>> ein Käse …
>
> War das zufällig ein Grundig CN830?

Nö, ein Geracord. Das Problem mit diesen zerbröselten Kunststoffen hatte 
man also ganz offensichtlich in Ost wie West. ;-)

von Hugo H. (hugo_hu)


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Patrick L. schrieb:
> Das drucken des Ultimativen Zahnrads

Gibt es eine aktuelle Hochrechnung, wann das sein wird? So groß ist das 
Zahnrad ja nun nicht gerade :-)

von Thomas W. (goaty)


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A propos Hochrechnung, ich hab das Foto mit Glimmlampe (Achtung: 
Glimmlampe ohne Vorwiderstand ist keine gute Idee) noch gar nicht 
geschickt:

von Patrick L. (Firma: S-C-I DATA GbR) (pali64)


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Hugo H. schrieb:
> Gibt es eine aktuelle Hochrechnung, wann das sein wird? So groß ist das
> Zahnrad ja nun nicht gerade :-)
Sicher nur haben zur Zeit andere Forenmitglider Priorität ;-)
Logisch da der TO (Danke für das Foto)
Thomas W. schrieb:
> ich hab das Foto mit Glimmlampe
Ja sein Problem Gelöst hat, und das Interesse an der Dokumentation,
eher Mau ist, Mache ich zur Zeit für Andere Bestückungen, 
Bauteilbeschaffung, Beratung, 3D-Teile usw.

Habe zwar auch letztes Wochenende mehrere Teile gedruckt (und ja auch 
Ultimative Zahnräder) aber das sind Kundenaufträge.

Deshalb:
1.) Ja ich mache das Zahnrad und den pdf Beschrieb, wie, wo, wann, und 
was,
2.) aber es ist verständlich das die ihre Teile noch brauchen Vorrang 
haben,
3.) Ein Zahnrad für (send to Trash), kann keine Hohe Priorität haben.
4.) Habe ich zur Zeit grad ein Creator 3 IDEX der Lagerschaden hat, und 
der muss wieder Einsatzfähig sein da der eigentlich immer 100% 
Ausgelastet ist.
5.) Habe ich mir gestern erlaubt 1/2 Tag Zeit zu nehmen und mit meinen 
Mädels Königstein zu besuchen :-)(sehr empfehlenswert)

Thomas W. schrieb:
> (Achtung:
> Glimmlampe ohne Vorwiderstand ist keine gute Idee)
Logisch :-) das mag sie nicht, wobei die Helligkeit auf deinem Photo 
sagt eine nicht all zu lange Lebenszeit voraus, ich habe die Befürchtung 
dass dein Widerstand etwas Knapp gewählt ist. ;-)

: Bearbeitet durch User
von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Thomas W. schrieb:
> Glimmlampe ohne Vorwiderstand ist keine gute Idee

Normalerweise explodiert sie dann sofort …

von Patrick L. (Firma: S-C-I DATA GbR) (pali64)


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Jörg W. schrieb:
> Normalerweise explodiert sie dann sofort …

ich behaupte mal in 98% der Fälle :-) da eine Glimmlampe je nach 
Befüllung zwischen 60V und 110V liegt, mag sie 230V so grad überhaupt 
nicht, da dann eine Blitzentladung stattfindet, welcher der Innendruck 
kurzzeitig auf das nahe 100-Fache erhöht :-)
Eine Glimmlampe ist keine Blitzlampe ;-)

von Hugo H. (hugo_hu)


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Patrick L. schrieb:
> 1.) Ja ich mache das Zahnrad und den pdf Beschrieb, wie, wo, wann, und
> was,

Vergiss es einfach - das wird ja doch St. Nimmerlein :-) - habe ich mir 
schon gedacht.

Ich werde auch nicht mehr nachfragen, da sinnfrei. Schöne Zeit noch.

: Bearbeitet durch User
von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Patrick L. schrieb:
> Eine Glimmlampe ist keine Blitzlampe ;-)

Einmalig schon :-)

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