Forum: Platinen Altium Standlone Lizenz vs. On-Demand


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von adDesigner (Gast)


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Hallo AD User!

Ich wollte mal in die Runde fragen, welches Lizenzmodell von Altium ihr 
bevorzugt.

Standalone oder On-Demand?


Ich nutze in meinem kleinen Unternehmen (<5 MA) im Moment eine 
Standalone-Lizenz in der aktiven Subscription. Altium möchte nun sehr, 
sehr gerne meine Standlone Lizenz in eine On-Demand Lizenz umwandeln 
(irgendwie zu gerne ;)).

Ich sehe Vorteile, wenn ich mal einen zweiten Entwickler einstellen 
würde, dass ich ihm dann einfacher die Lizenz zur Verfügung stellen 
kann. (Jetzt müsste man manuell das File hin und herschieben, was mühsam 
sein kann..)...

Was haltet ihr davon?
Soll ich lieber auf der Standalone-Lizenz bleiben oder auf On-Demand 
wechseln? Ich steige dieses Jahr aus der Subscription aus, da diese mir 
keinen effektiven Mehrwert bietet..

Beste Grüsse

von Lasse F. (Gast)


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adDesigner schrieb:
> Was haltet ihr davon?
> Soll ich lieber auf der Standalone-Lizenz bleiben oder auf On-Demand
> wechseln? Ich steige dieses Jahr aus der Subscription aus, da diese mir
> keinen effektiven Mehrwert bietet..

Nimm Kicad

von Taz G. (taz1971)


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Ich habe mir gerade mal die Hilfe zu How to use On-Demand licence 
angeschaut und sehe keinen Nachteil. 
(https://www.altium.com/documentation/altium-designer/on-demand-licensing?version=22&help-data=Client.Dlg.MyAccountForm.sbMain.Panel_AvailableLicenses.Panel_LicensingControls.Button_WikiOnDemand)

Man kann sie benutzen, freigeben und ein Kollege kann sie weiter nutzen. 
Man kann sich die Lizenz auch für x Tage exclusiv nehmen, um z.B. 
Offline zu arbeiten. Der Administrator könnte sogar in der Zeit hingehen 
und die Lizenz wieder frei schalten (mit Bestätigung eines Ehrenkodexes, 
dass man die Lizenz nicht doppelt nutzt).

Den einzigen Nachteil sehe ich im Online sein. Hat man schlechte 
Verbindung oder Internetausfälle kann man nicht Offline arbeiten (es 
sein denn man hat nicht wie oben beschrieben sich die OnDemand Lizenz 
für xTage Offline gemacht)

(Aber Erfahrungswerte hab ich keine, wir nutzen Netzwerklizenzen)

: Bearbeitet durch User
Beitrag #7061407 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Max M. (prokrastinator)


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adDesigner schrieb:
> welches Lizenzmodell von Altium ihr
> bevorzugt.

Ich bevorzuge nichts mehr von Altium zu bevorzugen.
Wenn Du bisher ohne jeden Kontakt zum Altium Server arbeiten kannst, 
dann bleib dabei.
Alles was geeignet ist das Altium Dir etwas entziehen kann, Dich zu 
irgendetwas zwingen kann, ist tunlichst zu unterlassen.
Der Laden erinnert mich mitlerweile stark an eine Drückerkolonne bei der 
Abschlüsse über allem stehen.

Ansonsten hörst Du dann wahrscheinlich plötzlich das mit Deiner Lizenz 
etwas nicht stimmt und da könne man auch nichts machen solange Du nicht 
zum vollen Preis auf die aktuelle Version wechselst, denn schliesslich 
bist Du aus der Wartung raus und leider, leider ist in anbetracht Deines 
erheblichen Leidensdruckes auch nicht über Nachlässe zu verhandeln.

Der Vertrieb macht seine Hauptgelder mit Abschlüssen und wenn die SW 
alles tut was Du willst, Du keine Wartung mehr bezahlst dann bist Du 
totes Kapital.
Und da man jemanden der kein Altium benutzt eben auch nicht dazu zwingen 
kann, die mit Wartungsvertrag ja bereits gemolken werden, dann 
'motiviert' man eben die ohne Wartungsvertrag sich das doch noch mal zu 
überlegen.
Denn DU hast keine Wahl, wenn von jetzt auf gleich Funktionen gestrichen 
werden mit Hinweis auf ominöse technische Probleme, die ja bei der 
aktuellen Version nicht auftreten würden.

Ich bin von Altium weg zu Kicad.
Ja, Protel / Altium war ganz geil, aber Protel kann vieles noch nicht 
und für AD muss ich mich mit dieser unsäglichen Fa ins Bett legen, die 
nur aufgrund dieser extrem agressiven Strategie überhaupt noch Gewinne 
im Midclass CAD erwirtschaftet.
Denn entweder findet man einen Weg seine Kundschaft permanent zu 
schröpfen oder man geht daran pleite das die SW bereits ausgereift ist.

von Taz G. (taz1971)


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Hi Max M.
Du scheinst die Firma Altium irgendwie so überhaupt nicht zu mögen, 
obwohl Du die Software "ganz geil" fandest.
Hast Du schlechte Erfahrungen mit der Firma gemacht ?
Das die Kunden gewinnen und an sich binden wollen ist doch normal.

von ... (Gast)


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Max M. schrieb:
> adDesigner schrieb:
> ...oder man geht daran pleite das die SW bereits ausgereift ist.

Altium und ausgereift? Der war gut. Altium passt doch schon immer darauf 
auf, dass sie jedes Jahr mehrere Versionen auf den Markt schmeißen, die 
was ver(schlimm)bessern und daran wird sich lange nichts ändern.

von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Hallo Taz G.

Taz G. schrieb:

> Das die Kunden gewinnen und an sich binden wollen ist doch normal.

Normal schon, aber das muss nicht heissen, das man das gut finden muss. 
;O)
Vor allem nicht als Kunde.

Trau keinem, der an Dir Geld verdienen will. Trau keinem, an dem Du Geld 
verdienen willst.

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de

: Bearbeitet durch User
von udok (Gast)


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Bernd W. schrieb:
> Trau keinem, der an Dir Geld verdienen will. Trau keinem, an dem Du Geld
> verdienen willst.

Manche hier sind schon sehr schräg drauf...
Zu was solche Ideologie führt sehen wir ja gerade in Russland.

Unsere Wirtschaft basiert auf Vertrauen schaffen, Arbeit teilen,
und Geld als Anerkennung bekommen.

Du kannst und willst eben nicht alles alleine machen.
Und du kannst nicht alles und jeden überwachen.
Das ist das Erfolgsmodel unserer westlichen Gesellschaft.

Der Gedanke von Open Source kommt aus dem tief roten kommunistischen 
Lager,
und untergräbt dieses Erfolgsmodel auf sehr hinterhältige Art und Weise,
indem es den Schaffensdrang und die Naivität junger Leute ausnützt.

Aber unser System ist sehr tolerant, und hält auch einiges aus.
Wenn aber der entlassene SW-Entwickler Grüsse aus Moskau ins KiCad Büro
schmeisst kann es auch hier schnell ungemütlich werden...

Zu der Frage des TE:  Nimm doch ein Excelsheet und rechne es dir aus!
Wer bitte schön soll sowas beantworten - wenn es du nicht kannst???

von Wühlhase (Gast)


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udok schrieb:
> Der Gedanke von Open Source kommt aus dem tief roten kommunistischen
> Lager,
> und untergräbt dieses Erfolgsmodel auf sehr hinterhältige Art und Weise,
> indem es den Schaffensdrang und die Naivität junger Leute ausnützt.

Was für einen Blödsinn man hier morgens schon wieder ertragen 
muß...unglaublich.

Ich will gar nicht wissen, wieviele Produkte, Standards und Verfahren 
sich niemals durchgesetzt hätten, wenn es OS nicht geben würde. Oder 
wieviele schwerwiegenden Fehler niemals repariert worden wären, wenn 
z.B. Bibliotheken nicht quelloffen wären.

Einerseits heißt OS ja nicht automatisch kostenlos, aber auch kostenlose 
OS-Softare betrachte ich einfach als Marktteilnehmer...und kommerzielle 
Produkte, die sich gegen sowas nicht durchsetzen können, haben schlicht 
ihre Daseinsberechtigung verloren. Und dann auch zu recht.

Wieviele Produkte wären nie entwickelt worden, wenn jeder z.B. KEIL 
teuer bezahlen müßte anstatt den GCC zu benutzen. Und sowas wie Java 
dürfte es, wenn es nach dir ginge, niemals gegeben haben...da bin ich 
ganz froh, daß es nicht nach dir geht. Sonst würden wir wahrscheinlich 
immer noch mit dem IE hier rumdaddeln, der für jeden geöffneten Link 
einen neuen Prozess startet und ein neues Fenster öffnet.

von udok (Gast)


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Wühlhase schrieb:
> Einerseits heißt OS ja nicht automatisch kostenlos, aber auch kostenlose
> OS-Softare betrachte ich einfach als Marktteilnehmer...und kommerzielle
> Produkte, die sich gegen sowas nicht durchsetzen können, haben schlicht
> ihre Daseinsberechtigung verloren. Und dann auch zu recht.

Unsere findigen Firmen haben das auch erkannt, sie können sich nicht
gegen Gratissoftware behaupten.
Daher gibt es jetzt 2 Trends:

- Schlechte Software, die sich durch Werbung finanziert.  SW ist nur 
mehr Träger des Produkts Werbung.

- Innovativere Firmen sozialisieren die Entwicklungskosten, und 
privatisieren die Gewinne. "Lass die Deppen doch gratis programmieren, 
die besten 5% stellen wir ein"

Sowas geht nur gut, solange die SW Branche richtig boomt.  Wenn hier mal 
Katerstimmung aufkommt kracht das Model.

von udok (Gast)


Angehängte Dateien:

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Und um wieder zum TE zurückzukommen:

Der dritte Trend sind die SW Firmen, die ihre SW als Abo verkaufen.
Manche wie Autodesk machen das für meinen Geschmack im PCB Markt zu 
aggressiv.
Altium hat da mehr Erfahrung, und bietet daher noch eine Standalone
Version an.  Aber auch Altium forciert die "Subscriptions", da es
damit ein fixes kalkulierbares Einkommen gibt.
Und auch der TE hat damit fix kalkulierbare und steuerlich absetzbare 
Kosten.

Im Anhang noch die Altium Zahlen aus dem aus dem Jahr 2014.  Knapp 50% 
der Einnahmen kommen aus Subscriptions.  Heute sind es wahrscheinlich 
noch mehr.

von adDesigner (Gast)


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Schonmal danke für die Beteiligung.

Danke für den Hinweis von KiCad.

Also seht ihr das ebenfalls so, dass der einzige (wenn auch sehr 
gewichtige) Nachteil der On-Demand wäre, dass man sich durch die 
On-Demand Lizenz halt auf eewig von Altium abhängig macht und dann im 
Prinzip ausgeliefert ist.

Ich denke da bleibe ich wohl lieber noch bei der Standalone-Lizenz und 
schiebe dann ggf. das Licensefile hin und her :)

von Wühlhase (Gast)


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udok schrieb:
> Altium hat da mehr Erfahrung, und bietet daher noch eine Standalone
> Version an.  Aber auch Altium forciert die "Subscriptions", da es
> damit ein fixes kalkulierbares Einkommen gibt.

Was ja auch völlig ok ist. Von irgendwas muß ja die Weiterentwicklung 
und Wartung (die ich bei Altium auch sehe) ja auch bezahlt werden.

von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Hallo udok.

udok schrieb:
> Bernd W. schrieb:
>> Trau keinem, der an Dir Geld verdienen will. Trau keinem, an dem Du Geld
>> verdienen willst.
>
> Manche hier sind schon sehr schräg drauf...
> Zu was solche Ideologie führt sehen wir ja gerade in Russland.
>
> Unsere Wirtschaft basiert auf Vertrauen schaffen, Arbeit teilen,
> und Geld als Anerkennung bekommen.

Du verwechselst Russland mit der Sowjetunion. Putin ist nicht Breschnew.
Russland ist kein sozialistisches Land mehr, auch wenn Putin manchmal 
damit Spielt, um seine soziale Aktzeptanz bei den vornehmlich älteren 
Leuten zu verbessern und sich auf eine "glorreiche" Vergangenheit 
bezieht. Machen die Parteien am extrem rechten Rand hierzulande ja auch 
gerne.

Putins Führer- und Großmachtideen sind übrigens auch älter als die 
Sowjetunion, sie kommen aus dem 19. Jhd. und dem Zarenreich.

Russland und die Ukraine haben übrigens eine lange gemeinsame 
Vergangenheit im Zarenreich und der Sowjetunion. Die Ukraine hat mit dem 
Euromaidan den Sprung in die Freiheit vorläufig geschafft.
Russland ist im "Fürherprinzip" stecken geblieben.
>
> Du kannst und willst eben nicht alles alleine machen.
> Und du kannst nicht alles und jeden überwachen.
> Das ist das Erfolgsmodel unserer westlichen Gesellschaft.

Richtig. Demokratie bedeutet praktisch, das ich eine Chance habe, wenn 
ich die vielen verschiedenen mir überlegenen Kräfte gegeneinander 
ausspielen kann. Dafür muss mir eine demokratische Verfassung die 
Werkzeuge liefern.


>
> Der Gedanke von Open Source kommt aus dem tief roten kommunistischen
> Lager,
> und untergräbt dieses Erfolgsmodel auf sehr hinterhältige Art und Weise,
> indem es den Schaffensdrang und die Naivität junger Leute ausnützt.

Das ist Quatsch. Es mag welche geben, die Open Source Projekte 
erfolgreich
als Arbeitsproben bei einer Bewerbung vorzeigen können, aber üblich ist 
das nicht.

Naiv sind die, die zu lange an die Vorstellung glauben, in einer 
Leistungsgesellschaft alles erreichen zu können, wenn sie sich nur Mühe 
geben. Das mag zwar bis zu einem gewissen Gerade auch so sein, aber in 
erster Linie auch nur, wenn man "Erfolg" zum Selbstzweck betreibt.
Global wird 90% der Leistung von Leuten erbracht, die weniger als 10% 
des Gewinns bekommen. Hier in Deutschland ist das aber auch nicht so 
viel anders.

> Aber unser System ist sehr tolerant, und hält auch einiges aus.
> Wenn aber der entlassene SW-Entwickler Grüsse aus Moskau ins KiCad Büro
> schmeisst kann es auch hier schnell ungemütlich werden...

Auch hier hat das eine mit dem anderen nur sehr mittelbar miteinander zu 
tun. Eine Leistungsgesellschaft ist eben auch immer eine 
Verlierergesellschaft, weil eben nur die besten eine Chance haben.

udok schrieb:

> - Schlechte Software, die sich durch Werbung finanziert.  SW ist nur
> mehr Träger des Produkts Werbung.

Und die verhungert auch, weil schlechte Software will keiner benutzen, 
und darum sieht auch keiner die Werbung oder Schlimmer, bringt sie mit 
dem beworbenen Produkt in Verbindung, und darum will keiner für die 
Plazierung seiner Werbung dort bezahlen. ;O)


> - Innovativere Firmen sozialisieren die Entwicklungskosten, und
> privatisieren die Gewinne. "Lass die Deppen doch gratis programmieren,
> die besten 5% stellen wir ein"

Im Hardwarebereich ist "open Hardware" zwar als Begriff bekannt aber 
kaum verbreitet. Trozdem werden nur die besten eingestellt. Und ein paar 
von der zweiten Garnitur, die allen gut genug vormachen können, sie 
gehörten eigentlich zur ersten Garnitur.
D. h. Deine Behauptung stimmt sooo einfach auch nicht.

Das Problem ist eher, das sich eine Leistungsgesellschaft auf Dauer 
automatisch so zuspitzt, dass sowieso nur für die allerbesten Verwendung 
da ist.


> Sowas geht nur gut, solange die SW Branche richtig boomt.  Wenn hier mal
> Katerstimmung aufkommt kracht das Model.

Um das als Idee etwas geradezurücken als Lesetipp für Dich zwei 
Wikipedia Artikel über die "Tragik der Allmende" und die "Tragik der 
Antiallmende":
https://de.wikipedia.org/wiki/Tragik_der_Allmende
https://de.wikipedia.org/wiki/Tragik_der_Anti-Allmende

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de

: Bearbeitet durch User
von Taz G. (taz1971)



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udok schrieb:
> Im Anhang noch die Altium Zahlen aus dem aus dem Jahr 2014.  Knapp 50%
> der Einnahmen kommen aus Subscriptions.  Heute sind es wahrscheinlich
> noch mehr.

Zuletzt waren es 38% aus AD Subs. Die Zahlen sind aber nicht wirklich 
vergleichbar.
(Die Markt Dominanz, die Altium so wichtig ist hänge ich auch mal dran)

: Bearbeitet durch User
von Gerhard H. (ghf)


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Ich habe seit ewigen Zeiten eine Lizenz, die ich mit dem
lokalen Lizenzfile betreibe. Sie ist bei mir auf einer
virtuellen Win10-Maschine installiert, die auf VMware
unter Linux Mint Cinnamon läuft.

Ich hatte 2016 das Problem, dass der AD direkt nach dem
Starten völlig gecrasht ist. Spektakulär! Aus Karlsruhe
habe ich absolut keine Hilfe bekommen. Die Begründung war,
daß VMware nicht unterstützt würde, weil VMware nicht mit
Netzwerken umgehen könnte. Da fragt man sich doch, womit
VMware sein Geld verdient.

Das war die Begündung. Der Grund war, dass ich beim Aufräumen
eine alte Protel-style library von .lib nach .schlib umbenannt
hatte. Beim Einlesen der Bibliotheken werden offensichtlich
nicht eimal rudimentäre Plausibilitätsprüfungen gemacht.
Z.B. dass am Anfang der Datei steht, was das eigentlich für ein
Ding ist. Ich habe das dann selber rausgefunden, das hat
einige Zeit gekostet. Übrigens sorgt das Gedrückt-Halten von
CTL beim Starten dafür, dass keine Dateien eingelesen werden.

Ich habe dann selbstredend den Support gekündigt und als alles
wieder leidlich lief, die virtuelle Maschine auf 2 externe
Festplatten kopiert. Das ist ja nur ein Folder mit 100 oder 200 GB,
was man eben seiner virtuellen Maschine als c: zubilligt. Auf eine
externe 5 TB-Platte passen viele Versionen.

Alle User-Daten liegen auf D:, was eine Netzwerk-Platte ist
und von VMware typischerweise von Linux-/d auf DOS-d: gemappt wird.
Das erleichtert es ungemein, im Falle von Problemen die virtuelle
Maschine einfach wegzuwerfen und durch eine saubere vom Backup
zu ersetzen.

Ach ja, wenn VMware auffällt, dass die Umgebung jetzt anders
ist und es fragt: moved or copied? , dann muss man natürlich
"moved" sagen, sonst bekommt man neue MAC-Adressen, was einiger
Software nicht gefällt. Ist ja auch korrekt.

2020 habe ich nochmal die Subscription gekauft, für mich war
nichts besseres dabei, nur alles anders. Ich habe das im letzten
Sommer dann wieder abbestellt.

Upgrades muss man übrinx immer kurz vor dem Quartals- oder besser
noch dem Jahresende machen. Wenn die Salesdroids in Panik kommen,
dann werden die Preise flexibel.

Und NEIN, auf eine cloud werde ich mich NIE einlassen.

Gerhard

Wie macht man eigentlich aus einem DIN-A4 einen A3-Schaltplan?
Früher war das ganz einfach. Wie importiert man Gerber aus
Keysight ADS, so daß das halbwegs richtig aussieht?

: Bearbeitet durch User
von Christian B. (luckyfu)


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Gerhard H. schrieb:
> Wie macht man eigentlich aus einem DIN-A4 einen A3-Schaltplan?
> Früher war das ganz einfach.

Du brauchst dafür nur ein Template erstellen. Das kann dann auch A0 
sein. Dieses lädst du dann in deine Schaltplanseite und schwupps, ist 
das Format geändert

von Wühlhase (Gast)


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Gerhard H. schrieb:
> Wie macht man eigentlich aus einem DIN-A4 einen A3-Schaltplan?
> Früher war das ganz einfach.

Das ist heute immer noch ganz einfach (das von Christian erwähnte 
Template kannst du gleich über alle Schaltplandateien drüberbügeln). 
Aber sowas weiß man doch eigentlich, wenn man schon so lange mit Altium 
arbeitet...? Oder man sollte wenigstens wissen, wo man die Info schnell 
herbekommt.

Aber ich vermeide A3-Schaltpläne wenn etwas nicht auf A4 passt ist der 
Schaltplan meistens zu groß und sollte besser aufgeteilt werden.

von Gerhard H. (ghf)


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Früher hat man auf eine leere Stelle rechtsgeclickt, dann
kam ein PopUp mit der Zeile "set worksheet size" und man
konnte sich was aussuchen.

Mit DIN-A4 hat man aber zu tun, bis man ein zeitgenössisches
FPGA unterbekommen hat!

von Simulant (Gast)


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Bernd W. schrieb:
> Putins Führer- und Großmachtideen sind übrigens auch älter als die
> Sowjetunion, sie kommen aus dem 19. Jhd. und dem Zarenreich.

Hat genau was mit dem Thema zu tun? Kommt geht doch nach drüben.

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