Decoder 4 in 10 out

Gast #7089120
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Rudi W. schrieb:
> Nach dem Motto:
> 1
> 1+2
> 1+3
> 1+4
> 1+2+3
> 1+2+3+4
>
> 2
> 2+3
> 2+4
> 2+3+4
>
> 3
> 3+4
>
> 4

Irgendwas unheimlich magisches muss es mit dieser Tabelle auf sich haben 
-- ich verstehe nur nicht so richtig was...

1,2,3 und 4 sind vermutlich die 4 Eingänge? Aber was sind die 4 Gruppen? 
Und wieso ausgerechnet 13 Relais?
Gast #7089142
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#7089143
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Rudi W. schrieb:
> Ich habe hier noch z.B. eine 8fach Relaiskarte von meinen PIC-Versuchen.
> Hat eine 10polige Stiftleiste als Eingang.

Wenn das die übliche China-Platine mit Optokoppler-Ansteuerung ist, dann 
will die für ein eingeschaltetes Relais low-Pegel haben, und zwar mit 
genug Strom für den Koppler. Das kann der '145.

Der CD4028 schaltet den aktiven Ausgang auf high-Pegel und liefert 
obendrein kaum Strom. Da wäre dank dieser dusseligen Relaisplatinen noch 
eine invertierende Treiberstufe vnötig
Gast #7089147
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Rudi W. schrieb:
> Es war nur so eine Idee, da ich diese hier habe und das für meine
> Versuche erst mal reichen würde.
> Eine Erweiterung wäre dann immer noch möglich.

Nicht mit einem 4028. Der hat nunmal genau nur 10 Ausgänge und keinen 
mehr.

Ach so, falls du das nicht richtig begriffen haben solltest: mit einem 
Decoder kann (und muss!) man tatsächlich immer genau einen Ausgang 
ansteuern. Das impliziert, dass es in der Situation mit allen benutzten 
Ausgängen keine Möglichkeit mehr für ein "alles aus" gibt.

Ist das wirklich, was du willst und brauchst?
Gast #7089159
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(prx) A. K. schrieb:

> Mit 8 Relais bei 10 Ausgängen ist das erst einmal kein Problem.

Natürlich nicht.

> Und auch
> im Doppelausbau mit 13 Relais gibt es Codes, die keinen genutzten
> Ausgang aktivieren.

Das bedarf allerdings einer Erklärung. Das ist meiner Meinung nach mit 
einem 4028 allein nicht zu lösen. Da muss weitere Logik ran. Schon 
dafür, überhaupt 13 Relais ansteuern zu können, von dem "alles aus" ganz 
zu schweigen...
#7089175
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Rudi W. schrieb:
> Eine PLC hat nur 4 digitale Ausgänge.
> Daraus möchte ich mit einer kleinen Platine 13 Relais-Ausgänge machen.

Mit dem von Dir beschriebenen Prinzip ist dann aber immer nur 1 (in 
Worten:ein) Relais zur Zeit eingeschaltet. Reicht das aus? Ein 
Schieberegister kann auch Zustände speichern und damit mehrere Ausgänge 
eingeschaltet halten.

Gruß Klaus (der soundsovielte)
Gast #7089177
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(prx) A. K. schrieb:
> Rudi R. schrieb:
>> Ich kenn mich ja sowas von überhaupt nicht aus, aber wieso kein
>> Schieberegister mit nachgeschaltetem Treiber ranhäkeln?
>
> Mit Lampen dran gibt das eine hübsche Laufleiste, wenn es das ist, was
> du haben willst.

Sei mal nicht so geistig windstill. Ich habe hier eine Tüte 74HC594 und 
74HC595 gemischt abzugeben.
Ich finde die nicht ganz uninteressant, kann man sie doch sogar 
kaskadieren...
Gast #7089178
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(prx) A. K. schrieb:

> Mit insgesamt einem '145, sowie ein paar Transistoren und Widerständen.
>
> Dass es mit dem CD4028 und der verlinkten Relaisplatine ohne
> Zusatzaufwand überhaupt nicht geht, egal wieviele Relais, das schrieb
> ich bereits.

Ja schön. Und mit dem von mir vorgeschlagenen CD4067 könnte man halt 
zwei dieser Platinen ansteuern, bräuchte keinerlei weiteren Bauelemente 
und hätte trotzdem noch die "alles aus"-Option. Und es kostet nur einen 
einzigen zusätzlichen Centroller-Pin (eben für das "alles aus" auch bei 
voller Benutzung aller 16 möglichen Kanäle).
Beitrag #7089179 wurde von einem Moderator gelöscht.
#7089195
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Zwei SN74x138 können mit vier Bits 16 invertierte Ausgangszustände 
decodieren.

1+2+4 gehen auf ABC
8 geht auf einen "G-" für Werte von 0-7 und auf "G" für Werte 8-15
Das Bit 8 bewirkt also, dass nur jeweils einer der beiden 74HC138s aktiv 
sein kann.

Ausgang 0 ist allerdings nicht sinnvoll wenn bei 0 nicht eingeschaltet 
werden soll.

0= AUS, 1-15 ist jeweils einem Relais zugeordnet.

Mit manchen opto-gekoppelten China Relaisbords könnte man solche Bords 
bei geeigneter Eingangsbeschaltung mit Aktiv-LOW betreiben. Sonst sind 
Inverter vonnöten.
#7089209
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Rudi W. schrieb:
> Danke !! Das ist es. Der DC4028 ist praktisch das was ich suche.

Upps, hatte ich übersehen.
Aber wenn es um eine Siemens Logo geht, könnte es auch an anderer Stelle 
eng werden. Die Ausgänge sind Relais, prellen wie die Sau, brauchen Zeit 
und die ganze Datenschieberei ins Register braucht auch noch knappen 
Programmspeicherplatz. Bin sehr gespannt auf die Realisierung.

Gruß Klaus (der soundsovielte)
Gast #7089213
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Klaus S. schrieb:
> Rudi W. schrieb:
>> Danke !! Das ist es. Der DC4028 ist praktisch das was ich suche.
>
> Upps, hatte ich übersehen.
> Aber wenn es um eine Siemens Logo geht, könnte es auch an anderer Stelle
> eng werden. Die Ausgänge sind Relais, prellen wie die Sau, brauchen Zeit
> und die ganze Datenschieberei ins Register braucht auch noch knappen
> Programmspeicherplatz. Bin sehr gespannt auf die Realisierung.
>
> Gruß Klaus (der soundsovielte)

Dann wäre eine Logo mit Transistorausgängen damit sinnvoller.
Gast #7089217
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Gast #7089218
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Klaus S. schrieb:
> Rudi W. schrieb:
>> Hab gefunden was ich suche.
>
> Lustig. Das Ding hat 6 Eingänge. Werden 2 von Hand betrieben?

Solange man nicht alle 16 Kanäle nutzt und kein "alles aus" braucht, 
kann man diese zwei zusätzlichen "Eingänge" (nur einer davon ist in 
Wirklichkeit ein Eingang) schlicht auf eine festes Potential legen.

Nur dann, wenn man wirklich alle 16 Kanäle nutzen will und trotzdem noch 
ein "alles aus" braucht, dann muß man dem einen verbleibenden echten 
Eingang tatsächlich einen Pin des Controllers zuweisen, der dann halt 
das "alles aus" macht.
Gast #7089234
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Klaus S. schrieb:

> Kann meine Frage selber beantworten: Eine Ampel! Falls man mehr Zustände
> braucht als die 3-flammige Verkehrsampel.

Genau das ist es: Ein 4Bit zu n Decoder. Genau das war allerdings auch 
von Anfang an (und völlig unmißverständlich) gefragt, zumindest soweit 
es die 4Bit-Quelle betrifft...
Gast #7089241
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Klaus S. schrieb:
> c-hater schrieb:
>> Du verstehst ganz offensichtlich den 4067 nicht wirklich...
>
> Das ist möglich, ich bin schon etwas begriffsstutzig. Wie muß man denn
> die Eingänge des 4067 einstellen, damit er mehr als ein Beinchen hebt?
> Ich würde gerne dazulernen.
>
> Gruß Klaus (der soundsovielte)

Kann er nicht, ist halt ein Decoder. Aber eben genau das war auch 
gefragt. Capisce?
#7089248
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c-hater schrieb:
> Genau das ist es: Ein 4Bit zu n Decoder. Genau das war allerdings auch
> von Anfang an (und völlig unmißverständlich) gefragt

Unsere Texte scheinen sich zu überschneiden.

Nein, das war nicht gefragt. Der TO wollte aus 4 Ausgängen 13 machen. 
Zur Persistenz hat er kein Wort verloren. Nur alle Antwortenden haben 
für sich entschieden, daß der TO damit einen (De)Multiplexer gemeint 
hat.

Und ich habe die Frage aufgeworfen, ob das wohl wirklich das ist, was 
der TO braucht. Nur weil er nach sowas fragt, heißt es noch lange nicht, 
daß es auch das ist, was er braucht. Daß man nur einen aktiven Ausgang 
einer SPS zur Zeit braucht, ist relativ ungewöhnlich, daher meine Frage, 
was um Himmels willen er damit steuern möchte. Ich hab aber für mich die 
Antwort gefunden. Weil ich etwas begriffsstutzig bin, hat es eben ein 
wenig zu lange gedauert. Eine Fortschrittsanzeige kriegt man mit sowas 
hin. Da ist immer nur eine Leuchte aktiv. Gibts noch was Anderes, was 
man damit machen kann?

Gruß Klaus (der soundsovielte)
Beitrag #7089294 wurde von einem Moderator gelöscht.
Gast #7089299
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Gast #7089318
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Ich bin gerade dabei, mit meiner Logo! eine Steuerung für meine 
LW-Wärmepumpe aufzubauen und zu programmieren. Dabei bin ich schon an 
die Grenze der 4 Ausgänge gestoßen.
Ich verwende die etwas ältere Version der Logo! ohne LAN und habe ein 
zusätzliches EA-Modul mit 4 Ein- und Ausgängen, diese sind gebraucht 
recht preiswert zu bekommen.
Da ich keine Prozess-Steuerung überwachen muß, reicht mir eine Logo! 
ohne Lan.
Gast #7089332
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Rudi, geht es nicht konkreter?

Verstehe ich dich richtig, dass du 16 Relais mit den 4 Relais-Ausgängen 
der Logo ansteuern willst? Dann wird aber immer nur eins der 16 Relais 
anziehen. Ich bezweifle, dass dir das reicht.

Für 230V Installationen sind sie eh nicht geeignet, weil sie nur auf 
1000V isolieren. Der VDE verlangt aber 4000V. Selbst wenn das nicht 
wäre, würden die Relais an induktiven Lasten (Motoren, Ventile) ohne 
weitere Maßnahmen ratzfatz kaputt gehen.

Du brauchst ausreichend EA Module für die SPS. Lass das Gefrickel mit 
billigem China-Zeug besser bleiben.
Gast #7089510
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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Rudi, geht es nicht konkreter?
>
> Verstehe ich dich richtig, dass du 16 Relais mit den 4 Relais-Ausgängen
> der Logo ansteuern willst? Dann wird aber immer nur eins der 16 Relais
> anziehen. Ich bezweifle, dass dir das reicht.
>
> Für 230V Installationen sind sie eh nicht geeignet, weil sie nur auf
> 1000V isolieren. Der VDE verlangt aber 4000V. Selbst wenn das nicht
> wäre, würden die Relais an induktiven Lasten (Motoren, Ventile) ohne
> weitere Maßnahmen ratzfatz kaputt gehen.
>
> Du brauchst ausreichend EA Module für die SPS. Lass das Gefrickel mit
> billigem China-Zeug besser bleiben.

Hallo Stefan,

danke für die Kopfwäsche. Diese hat gewirkt. Das Ganze war von mir nicht 
ganz durchgedacht. So wie das mir in den Kopf gekommen ist, ist es 
tatsächlich nicht möglich.

Wie wäre es jedoch mit dem Einsatz eines Arduino oder PIC.
#7089517
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>Wie wäre es jedoch mit dem Einsatz eines Arduino oder PIC
Die können noch nebenbei das Baby in den Schlaf schaukeln und Dein 
Postfach organisieren.
...aber
Arduino und Co sind Hochleistungsspielzeuge, d. h. sie haben - passend 
zu Deinem Sandkasten - völlig ungeschützte Ein- und Ausgänge. Im 
Gegensatz zu einer SPS ist es somit Dein Job, die Sicherheit zu 
gewährleisten. Das kann sehr schnell zu einem Full-Time-Job ausarten. 
Wenn Du in diesem Bereich wenig Ahnung hast, kann das auch leicht in 
einer Katastrophe enden.
Gast #7089832
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Rudi W. schrieb:
> danke für die Kopfwäsche. Diese hat gewirkt. Das Ganze war von mir nicht
> ganz durchgedacht. So wie das mir in den Kopf gekommen ist, ist es
> tatsächlich nicht möglich.
>
> Wie wäre es jedoch mit dem Einsatz eines Arduino oder PIC.

Und schon bist wieder bei 
Beitrag "Re: Decoder 4 in 10 out"

Dann könnte man auch auf I2C umdirigieren, wie z.B. PCF8574/A.
Aber mach mal wie Du denkst ...
Gast #7090093
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Rudi W. schrieb:
> Wie wäre es jedoch mit dem Einsatz eines Arduino oder PIC.

Ändert nichts an den Relais. Es gibt inzwischen SSR mit einer LED im 
Eingang (also wie Optokoppler). Die eignen sich nicht immer, aber bieten 
eine gute Isolation ohne extra Treiber (Transistoren) zu benötigen.

Arduino würde ich auch nur ungerne als Ersatz für eine SPS nennen 
wollen, weil diese ja ganz anders programmiert werden. Wenn dir das egal 
ist, versuche es. Schau dir auch mal https://www.controllino.shop/ an, 
deren Produkte gehen in diese Richtung.
Gast #7090121
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Hans M. schrieb:
> kauf dir doch eine billige China-SPS.
> das mach ich auch immer so. Ist noch deutlich günstiger als EIN (1) Logo
> und hat viele EAs und ist erweiterbar.
>
> zb dort:
> https://www.spstiger.de/Produkte/Kompakt-SPS/mittel-24-bis-32-E-A/

Die sehen meiner Meinung nach sehr stark nach Mitsubishi Melsec aus.
Eine 24er habe ich hier.
Leider habe ich dafür nur eine sehr alte Progrmmiersoftware dafür.
Nur als Kontaktplan.
Was mir an der Logo! gefällt ist das Display.
#7090148
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Moin,

wenn es nicht schnell gehen muss, konsultiere Deine LOGO Dokumentation 
ob es MODBUS kann oder ob die vier vorgesehenen Kanäle sozusagen in 
"Bit-bang" Manier gesteuert werden können. Dann wäre es möglich zwei 
Schiebe Register in Serie a la "TPIC6A595NE" anzusteuern. Der Baustein 
hat je Baustein acht Open-Drain Ausgänge die bis 50V und 350mA belastet 
werden können und sich direkt zur Ansteuerung weiterer Schütze oder 
Relais mit geeigneten elektrischen Eigenschaften eignen (Schutzdioden 
nicht vergessen).

Diese Schiebe Register sind ja leicht anzusteuern und das geht auch in 
"Bit-Bang" Manier bei jeder Geschwindigkeit gut. (TAKT, DATEN, 
ÜBERNAHME, AUSGANGS-ENABLE und optional RESET). Übernahme und 
Ausgangs-Enable lassen sich übrigens leicht kombinieren. RESET ist so 
nicht notwendig, weil die Ausgänge erst mit dem "AUSGANGS-ENABLE" Pin 
aktiviert werden.

Falls Dein SPS Modbus kann, dann könnte man auch auf diese Weise 
erweitern. Auch Arduino eignet sich, insofern die externe Beschaltung 
industriellen Praktiken gerecht kommt. Nackte uC sind, ganz gleich 
welcher Herkunft, immer empfindlich gegen externe Störungen und da muss 
halt entsprechender Aufwand getrieben werden so wie es bei industriellen 
Produkten wie SPSen allgemein gemacht wird. Da kann auch ein Arduino 
benutzt werden wenn Du ihn entsprechend schützt.

Gerhard
#7090179
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Moin,

ich sah mir das erste mal das LOGO Manual der kleinen LCD DIN-RAIL SPS 
an (Hatte damit noch nie zu tun) und sieht ja ganz niedlich aus. Das es 
die Dinger in der Bucht für vernünftige Preise gibt, könnte man sich 
damit zum Lernen damit befassen. Wie steht es mit der Software. Welche 
SW ist hier empfehlenswert und ist sie auch für ein Hobbybudget 
erschwinglich? Für mich wäre es nur ein Lernobjekt/Spielzeug da ich 
eigentlich momentan keine Anwendung dafür habe.

Irgendwelchen guten Rat?

Gruß,
Gerhard
Gast #7090186
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Gerhard O. schrieb:
> Moin,
>
> ich sah mir das erste mal das LOGO Manual der kleinen LCD DIN-RAIL SPS
> an (Hatte damit noch nie zu tun) und sieht ja ganz niedlich aus. Das es
> die Dinger in der Bucht für vernünftige Preise gibt, könnte man sich
> damit zum Lernen damit befassen. Wie steht es mit der Software. Welche
> SW ist hier empfehlenswert und ist sie auch für ein Hobbybudget
> erschwinglich? Für mich wäre es nur ein Lernobjekt/Spielzeug da ich
> eigentlich momentan keine Anwendung dafür habe.
>
> Irgendwelchen guten Rat?
>
> Gruß,
> Gerhard

Die Software für die Logo! gibt es für wenig Geld, habe in der Bucht 20€ 
dafür bezahlt, und als Demo-Software, mit Einschränkungen, bei Siemens.
Leider wurde die Software noch nicht richtig an Ubuntu oder Linux 
angepasst.
#7090208
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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Rudi W. schrieb:
>> Die Software für die Logo! gibt es für wenig Geld,
>> habe in der Bucht 20€ dafür bezahlt,
>
> Ich hätte erwartet, dass sie im Lieferumfang einer Logo enthalten ist.
> Bin ich zu naiv?

Irgendwo sah ich sie zum Verkauf für 69 Euronen. Aber da müsste ich erst 
mal recherchieren. Vielleicht hat man so wie Rudi Glück sie billig 
bekommen zu können.
Gast #7090218
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Gerhard O. schrieb:
> Rudi W. schrieb:
>> Die Software für die Logo! gibt es für wenig Geld, habe in der Bucht 20€
>> dafür bezahlt, und als Demo-Software, mit Einschränkungen, bei Siemens.
>> Leider wurde die Software noch nicht richtig an Ubuntu oder Linux
>> angepasst.
>
> Hallo Rudi,
>
> danke. Dann ist die Logo SPS also zum "Spielen und Lernen" geeignet;-)
>
> Gruß,
> Gerhard

Es kommt darauf an, was man machen möchte.
Die Logo!6 und die Zusatzmodule bekommt man für wenig Geld.
Ich habe für Netzteil, Logo!6, Zusatzmodul und Software keine 100€ 
bezahlt.
Für die neuere Logo!8, mit Netzwerk-Anschluß, muß man schon tiefer in 
die Tasche greifen. Die Logo!8 alleine kostet ab ca. 150€.
Natürlich!!!!! sind die Zusatzmodule der Logo!6 nicht zur Logo!8 
kompatibel.
Gast #7090225
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Gerhard O. schrieb:
> Stefan ⛄ F. schrieb:
>> Rudi W. schrieb:
>>> Die Software für die Logo! gibt es für wenig Geld,
>>> habe in der Bucht 20€ dafür bezahlt,
>>
>> Ich hätte erwartet, dass sie im Lieferumfang einer Logo enthalten ist.
>> Bin ich zu naiv?
>
> Irgendwo sah ich sie zum Verkauf für 69 Euronen. Aber da müsste ich erst
> mal recherchieren. Vielleicht hat man so wie Rudi Glück sie billig
> bekommen zu können.

Es kommt darauf an, welche Version man bekommt.
Die aktuelle Version ist die 8.1.3
Ich habe die 8.1.1 gekauft und dann kostenlos auf die 8.1.3 upgedatet.
#7090236
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Rudi W. schrieb:
> Es kommt darauf an, was man machen möchte.

Gut zu wissen. Da ich in Kanada wohne, habe ich auch keinen Bezug wie 
populär solche SPSen hier sind. Die üblichen Verdächtigen wie z.B. 
Eaton, ABB und wer sie sonst noch sind, mischen hier kräftig mit.

Es ist gut zu wissen, dass man die Sachen mit etwas Gluck noch für einen 
vernünftigen Preis finden kann.

Ich habe mich noch nie mit einer SPS befassen müssen; aber es 
interessiert mich halt. Dein Problem war wieder mal ein "Anstoß" dazu.

Nach schnellem Durchgehen des Manuals, bin ich jetzt der Ansicht, dass 
mein TPIC6A595NE Shift-Register Vorschlag programmiertechnisch nicht 
sehr praktisch ist und wahrscheinlich auch kaum vernünftig durchführbar 
ist. Ich denke Zusatzmodule sind da eine bessere Lösung.

Gerhard
Gast #7090266
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Meine frühere LW-Wärmepumpe. In dieser war eine Mitsubishi/Melsec 
verbaut.
Nach kurzer Zeit hat sich ein Software-Problem herausgestellt.
Ich habe mir eine so eine PLC gekauft auch eine einfache Software dafür 
gefunden, und mit dem Software-Entwickler der Herstellerfirma zusammen 
den Fehler gesucht und auch gefunden. Ich habe dann selber die 
Änderungen vorgenommen und die neue Software eingespielt.
Das war mein Einstieg in die SPS-Technik. Habe auch mal bei der IHK 
einen S7 Lehrgang mitgemacht, aber das ist schon ca. 20 Jahre her,da war 
ich ca. 50.
#7090281
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Rudi W. schrieb:
> Meine frühere LW-Wärmepumpe. In dieser war eine Mitsubishi/Melsec
> verbaut.

Na. Da sieht man wieder was passiert, wenn man ins Wasser geworfen 
wird;-)

Was ist übrigens so eine sogenannte "LW-Wärmepumpe"? Gibt es da 
weiterführende Internet Infos?

Ja. Eine gute Anwendung verhilft seinen Horizont zu erweitern.

Ein Bekannter von mir kaufte sich irgendein relativ billiges SPS und 
ließ mich mal damit spielen. Die Programmierung bezog sich auf 
sogenannte "Ladder-Logic" und man machte das auf dem Laptop mit 
irgendeiner SW. Das Konzept ist recht intuitiv. Aber das ist auch schon 
ein paar Jahre her und ich dachte nicht mehr weiter daran. Aber es war 
ein nettes "Spielzeug". In gewisser Hinsicht tut man sich schwer wenn 
man nur prozedurales Programmieren wie in C gewöhnt ist. Ist eine ganz 
andere Welt.

Ist das Deine Logo?
https://www.ebay.com/itm/185375133163?epid=16021082812&hash=item2b29380deb:g:WTIAAOSwfbFiOh4Q
Gast #7090294
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Gerhard O. schrieb:
> Rudi W. schrieb:
>> Meine frühere LW-Wärmepumpe. In dieser war eine Mitsubishi/Melsec
>> verbaut.
>
> Na. Da sieht man wieder was passiert, wenn man ins Wasser geworfen
> wird;-)
>
> Was ist übrigens so eine sogenannte "LW-Wärmepumpe"? Gibt es da
> weiterführende Internet Infos?
>
> Ja. Eine gute Anwendung verhilft seinen Horizont zu erweitern.
>
> Ein Bekannter von mir kaufte sich irgendein relativ billiges SPS und
> ließ mich mal damit spielen. Die Programmierung bezog sich auf
> sogenannte "Ladder-Logic" und man machte das auf dem Laptop mit
> irgendeiner SW. Das Konzept ist recht intuitiv. Aber das ist auch schon
> ein paar Jahre her und ich dachte nicht mehr weiter daran. Aber es war
> ein nettes "Spielzeug". In gewisser Hinsicht tut man sich schwer wenn
> man nur prozedurales Programmieren wie in C gewöhnt ist. Ist eine ganz
> andere Welt.
>
> Ist das Deine Logo?
> 
https://www.ebay.com/itm/185375133163?epid=16021082812&hash=item2b29380deb:g:WTIAAOSwfbFiOh4Q

Das ist die neuere Logo!8
Man kann diese leicht unterscheiden:
Die Logo!8 hat den grünen OK Knopf.
Die Logo!6 hat zwei nebeneinader liegende, blaue Tasten für OK und ESC.
#7090301
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Rudi W. schrieb:
> Eine LW ist eine Luft-Wasser Wärmepumpe.

Danke, obwohl mir das im Augenblick wenig sagt - Ich vermute es hat mit 
Gebäude Heizung und Kühlung zu tun. Das ist ja bei uns auch im Kommen 
hier und "Groß" geschrieben;-) Allerdings habe ich absolut nichts in 
dieser Richtung zu tun und ist eben ein anderes Thema.

Was das Modell auf eBAy betrifft, war da nirgendwo ein Hinweis darauf. 
Auch das Typenbildphoto ist da schwer zu entziffern. Schockiert, dass 
Siemens die Dinger in China herstellen lässt. Ist nicht wirklich sehr 
negativ gemeint, nur etwas "enttäuschend". Naja, auch das Logo 8 ist da 
nicht zu teuer.
Gast #7090302
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Man unterscheidet noch die 230V- und 12/24V-Versionen.
Die 230V Version hat nur 8 Digitaleingänge.
Bei der 12/24V Version können 4 der 8 Eingänge auch als Analog-Eingänge 
(0-10V)(4-20mA) verwendet weden. Keine Analog-Ausgänge.
Diese können z.B. für Temperaturmessung verwendet werden.
Gast #7090344
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Noch was zur Unterscheidung:
Die 24V Version hat nur zwei mögliche Analogeingänge, auch digital 
verwendbar..
Die 12/24 Version hat 4 mögliche Analogeingänge die auch digital 
verwendet werden können.
#7090346
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Rudi W. schrieb:
> Die Software ist für 6 und 8 geeignet. Auch für die Versionen ohne
> Display.

Danke Rudi! Bin froh, dass Du mir so viel "Starthilfe" gegeben hast. Die 
Preisunterschiede sind nicht überwältigend in der Bucht. Da ist es 
vermutlich nützlicher gleich eine Logo!8 anzuvisieren, obwohl es zum 
Spielen und Lernen wenig ausmachen wird, es sei denn man braucht eine 
Funktion, die dann bei der 6er nicht vorhanden ist.

Naja, das ist schon mal ein guter Anfang. Deine Hinwesie haben mir sehr 
geholfen.

Mal was anderes: Wie gut funktioniert ein Wärmepumpensystem aus der 
Sicht eines Anwenders? Irgendwie bin ich da immer misstrauisch, weil die 
finanzielle Investition nicht unbeträchtlich ist. Bei uns wird diese Sau 
auch durchs Dorf getrieben und in Anbetracht der epischen "Energiesaga" 
vielleicht auch zielweisend. Andrerseits gibt es klare Grenzen der 
Anwendbarkeit so weit mir das bekannt ist. Bei uns sind im Winter 
Temperaturen bis unter 40 Grad Minus nicht ungewöhnlich. Da nehme ich 
an, dass eine Alternativheizung doch vorhanden sein muss. Natürlich, 
wenn es die meiste Zeit im Jahr funktioniert, wird viel fossile Energie 
gespart. Andrerseits kosten solche Anlagen für Heimgebrauch bei uns 
zwischen 25-75k$. Das ist natürlich nicht unbeträchtlich. Ich bin im 
ähnlichen Alter wie Du und der einzige Grund es zu mache, wäre aus 
umwelttechnischen Gründen. Finanziell würde ich lange nicht den "Break 
Even" Punkt erreichen.
Gast #7090365
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Ich habe meine alte (kleingeschrieben) Wärmepumpe jetzt nach ca. 20 
Jahren durch eine Neue ausgetauscht. Preis ca. 3.500,00€
Dazu kommt noch der Speicher, den ich jedoch noch von der alten WP 
hatte.
Die Wasserinstallation hat ein Freund von mir gemacht.
Für die alte Wärmepumpe hatte ich damals ca. 25.000,0DM bezahlt.
Preis=(Firmenname+Material)

Wichtig sind genaue Berechnungen. Das hat mich damals rund ein halbes 
Jahr gekostet.

Ich schwankte zwischen einer Tiefenbohrung und der Luft-Wasser Version.
Die Tiefenbohrung hätte mich zusätzlich rund 25.000,0DM gekostet.
Nach einer Amortisationsrechnung entschied ich mich für die LW-WP da die 
Mehrkosten durch die Tiefbohrung erst jetzt, nach 20 Jahren Betriebszeit 
hereingekommen wären.

Genau erkundigen, bei mehreren Firmen, ist das A und O.
#7090409
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Rudi W. schrieb:
> Ich habe meine alte (kleingeschrieben) Wärmepumpe jetzt nach ca. 20
> Jahren durch eine Neue ausgetauscht...

Das deckt sich mit Kommentaren die ich auch schon hier gehört habe. Da 
muss man also sehr fachbezogen recherchieren. Ist natürlich auch ein 
dankbares Feld für "Heim-Data Akquisition"

Mal eine ganz plumpe Frage dann: "Bist Du damit zufrieden und kann man 
damit gut leben"? Ist die Zuverlässigkeit im vernünftigen Rahmen? Gibt 
es irgendwelche chronische Steuerprobleme und periodische mysteriöse 
Fehlermeldungen? Ist das bewährte Technik oder etwas das nur gerade so 
funktioniert? Ist die "Up-Time" vergleichbar mit herkömmlichen 
Klimaanlagen?

Der Grund warum ich das aufbringe ist, dass bei uns schon längere Zeit 
nur noch hocheffiziente Heizungsanlagen eingebaut werden im hohen 95+% 
Bereich. Ein Freund von mir hat auch so eine wo regelmäßig Probleme mit 
(Trivial) Störmeldungen vorkommen. Im Winter friert auch der 
Abgasschacht wegen der hohen Feuchtigkeit ein und man muss die Vereisung 
beseitigen. Sind andauernd Kleinigkeiten die nerven. Ernstliches ist 
allerdings noch nicht vorgekommen. Aber die Sensor Messwerte scheinen zu 
knapp an der typischen Arbeitsgrenze zu liegen. Wie ist die 
Totalsituation bei solchen Anlagen wie LW/WW Pumpentechnik?
Gast #7090420
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Ich hatte in den 20 Jahren nur einen ernsthaften Defekt. Nach ca. 10 
Jahren ist der Kompressor hops gegangen. Kosten über 1000€.

Meine neue Anlage arbeitet bis -30°C.
Bei uns auf der schwäbischen Alb gibt es im Januar oft auch Temperaturen 
bis minus 20°C. Wir mußten noch nie gezwungenermaßen zuheizen.

Hier mal der Link zu meiner Jetzigen Anlage:

https://www.ebay.com/itm/371980494552?hash=item569bc3e6d8:g:6lwAAOSwo5Zh5~qo&amdata=enc%3AAQAHAAAA4Eh3kWUryOgds3jhmM%2FkmWno9G9PqpKleJDKz%2BstZLh0wRBaV7wNro%2B2gFf%2BdX4Z5dXRRjA8bFB6jHwcIbtY9BegAurCxw8DLkmHoe06OqAwpk9RmABxIIrLqrp6MdYEPbrfN6uwiko9En%2FOXhJs6OaXwlMGNVAzBC1aF5QMil1BnJbdZ3%2BVOULnlhCfk6suq5HZrlw4zReRxe%2BuPQ5aknkkihd5aJxT8qe1IZHtuYrZLfIuTMulh3BHZS2h7T2qVJGeybuyLcFHC4zg6SUBbwWug6je5i7dJLHtr02VNt7C%7Ctkp%3ABFBM-If_-Kdg
Gast #7090426
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Ob sich so eine Anlage lohnt, hängt natürlich auch von den Stom-Kosten 
ab.
Für mich rentiert sich die Anlage nicht mehr, da die Stromkosten extrem 
gestiegen sind.
Anfangs hatte ich jährliche Stromkosten von 1000€ Haushalt und 1200€ für 
die Heizung.
In der Zwischenzeit zahle ich im Monat 400€ im vorraus für die 
Stromkosten.
Das sind im Jahr nun fast 5000€ gegenüber 2200€ im Jahr 2002-2005.
#7090442
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Rudi W. schrieb:
> Ich hatte in den 20 Jahren nur einen ernsthaften Defekt. Nach ca. 10
> Jahren ist der Kompressor hops gegangen. Kosten über 1000€.

Vielen Dank. Das finde ich recht nützlich zu wissen, weil das bei uns 
möglicherweise eine Standardmethode werden wird. In der Stadt (Edmonton) 
wird eine neue Siedlung gebaut wo das Standard sein soll und die 
Grundstücke "Net-Zero" können sollen. Ist vielleicht doch etwas 
sportlich, aber immerhin. -30°C finde ich echt gut. Wenn es kälter wird, 
könnte man elektrisch nachhelfen. Bei uns kostet der Strom, wenn man 
sich auf 5 Jahre festlegt, 6.97c/kWh. Erdgas ist allerdings ziemlich 
teuer geworden. Seit letztes Jahr stiegen die Kosten um mindestens 35%. 
Als Konterinitiative habe ich die Haustemperatur etwas runter-gestellt 
und heize elektrisch nur im Raum wo ich mich aufhalte. Ich kann zum 
Beispiel den ganzen Tag daheim arbeiten (Home-Office) und verbrauche nur 
2-3kWh am Tag. Das ist nicht zu schlimm und man verschwendet viel 
weniger Energie, als wenn man das ganze Haus angenehm halten will. Das 
geht natürlich nur wenn man alleine ist;-) Aber man sollte eigentlich 
auch mit 18 Grad auskommen und Jacke anziehen. Geht schon.
Ich fürchte, mit der Energiewende wird man sich an viel umgewöhnen 
müssen.

In meinem Alter lohnt sich Wärmepumpe für mich alleine leider nicht 
mehr. Unter 50 wurde ich es aber schon noch in Betracht ziehen.
#7090450
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Rudi W. schrieb:
> Ob sich so eine Anlage lohnt, hängt natürlich auch von den
> Stom-Kosten
> ab.
> Für mich rentiert sich die Anlage nicht mehr, da die Stromkosten extrem
> gestiegen sind.
> Anfangs hatte ich jährliche Stromkosten von 1000€ Haushalt und 1200€ für
> die Heizung.
> In der Zwischenzeit zahle ich im Monat 400€ im vorraus für die
> Stromkosten.
> Das sind im Jahr nun fast 5000€ gegenüber 2200€ im Jahr 2002-2005.

Das ist wirklich teuer geworden. Wenn es Dich interessieren sollte, ich 
brauche im Monat ca. 370kWh und das kostet rund $35 an Verbrauchskosten. 
Fixe Liefer- und Verwaltungskosten belaufen sich auf $45, also rund $85 
zusammen. Im Jahr zahle ich also mit Steuer im Mittel rund $1200. Wenn 
es so weiter geht in der Welt wird sich das hier auch ändern, fürchte 
ich.
Gast #7090485
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Warte mal ab! Wir werden abhängig vom Strom gemacht!! Danach können die 
Energieunternehmen machen was sie wollen.
Um die Jahre 2000 hat man die Wärmepumpen stark beworben. Es gab bei 
Umrüstungen auch staatliche Zuschüsse.
Ein paar Jahre später wurden die Stromkosten immer wieder erhöht.
Heute sind wir bei ca. 30Cent pro kwh.
Das gleiche war bei Dieselfahrzeuge. Zuerst wurde die KFZ-Steuer für 
Dieselfahrzeuge ausgesetz, dann ging der Absatz hoch, dann wurde die 
KFZ-Steuer für Dieselfahrzeuge wieder eingesetzt und zwar doppelt so 
hoch wie bei Benzinfahrzeugen.
Das selbe mit Müllgebühren. Nach der ganzen Müllvermeidungs-Kampangne 
wurde wegen weniger Müll die Gebühren erhöht. Das galt auch für die 
Fernwärme. Die Müllverbrennungsanlagen haben Fernwärme produziert. Durch 
weniger Müll mußten Die Öl oder Gas zukaufen, um die erforderliche 
Fernwärme zu produzieren.
Unser Landkreis ist vermutlich der mit den höchsten Müllgebühren, 
24Cent/kg.
Wer hat hier die A..-Karte? Junge Familien mit Kleinkindern und Alte die 
Windeln und Windelhöschen benötigen.
Denke auch an die Benzinpreise. Je weniger die Fahrzeuge Sprit 
verbrauchten, desto höher wurden die Spritpreise.
Als Beispiel: In den 70er habe ich ca. 0,50DM (25Cent) für einen Liter 
bezahlt. Ein guter Mittelklassewagen verbrauchte ohne mit der Wimper zu 
zucken 15 Liter Benzin pro 100km. Selbst der alte Käfer kam nicht 
drunter.
Das waren früher 15 Liter/100km X 0,50DM = 7,5DM/100km.
Heute: 7 Liter/100km X 2€ = 14€/100km.(28,0DM)

Der "Staat" schenkt uns nichts.

Es wird uns immer gesagt wir sollen nicht umrechnen € nach DM
Das ist aber bei uns in der BRiD Pflicht!!!
Gast #7090522
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Rudi W. schrieb:
> Warte mal ab! Wir werden abhängig vom Strom gemacht!! Danach können die
> Energieunternehmen machen was sie wollen.

Rudi W. schrieb:
> Eure 6,97 C/kwh entsprächen bei uns momentan 5,2 C/kwh.

Glückwunsch, Rudi: Du schaffst es nicht, zu beschreiben, wieviele Relais 
in welchen Kombinationen Du betreiben willst.

Aber immerhin ist es Dir nun gelungen, auf die ganzen 
OffTopic-Kommentare einzusteigen, womit sich das wohl erledigt hat.
Gast #7090531
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Manfred schrieb:
> Rudi W. schrieb:
>> Warte mal ab! Wir werden abhängig vom Strom gemacht!! Danach können die
>> Energieunternehmen machen was sie wollen.
>
> Rudi W. schrieb:
>> Eure 6,97 C/kwh entsprächen bei uns momentan 5,2 C/kwh.
>
> Glückwunsch, Rudi: Du schaffst es nicht, zu beschreiben, wieviele Relais
> in welchen Kombinationen Du betreiben willst.
>
> Aber immerhin ist es Dir nun gelungen, auf die ganzen
> OffTopic-Kommentare einzusteigen, womit sich das wohl erledigt hat.

Es ging mir nur darum ob es geht, wie oben beschrieben, mehr als nur die 
4 Ausgänge zu bekommen. Egal ob es 8 oder 10 oder 13 sind.
Es ging ums Prinzip.
Ich habe auch schon geschrieben, daß ich es eingesehen habe, daß es so 
wie ich das gedacht habe, nicht geht und ich die Angelegenheit als 
erledigt betrachte.

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