Forum: PC Hard- und Software Schwaches NetBook welche Linux Version ist geeignet?


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von M. Huber (Gast)


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Hallo,
ich habe von einem Kollegen ein Netbook geschenkt bekommen.
Der Akku ist völlig am Ende, aber mit dem Netzteil läuft es.
Eigentlich zu schade für den Wertstoffhof.
Es ist ein ASUS X206 mit einer Intel Atom CPU x5-z8300 1,44GHz.
Das Netbook hat nur 2GB. RAM und auch nur 32 GB. SSD.
Was ich nicht verstehe, wie kann ASUS so ein Netbook mit Windows 10 
ausliefern. Gerade diese Atom CPUs sind dafür bekannt für ihre 
Leistungsschwäche, dann auch nur 2GB. RAM, wie kann man nur so was 
machen?
Ist eigentlich so unbrauchbar.

Deshalb will ich es mal mit Linux versuchen um das Netbook für Internet, 
E-Mail und PDF Reader zu verwenden.

Nur welches Linux kommt mit so schwacher Hardware zu recht?
Wie ist es mit den Treibern die so ein Netbook braucht.

Wäre ein Linux Mint dafür geeignet? Das kommt auch vom Desktop her 
Windows 10 nahe.

von c-hater (Gast)


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M. Huber schrieb:

> ich habe von einem Kollegen ein Netbook geschenkt bekommen.
> Der Akku ist völlig am Ende, aber mit dem Netzteil läuft es.
> Eigentlich zu schade für den Wertstoffhof.

Eigentlich: Nein, da ist es ziemlich gut aufgehoben.

> Was ich nicht verstehe, wie kann ASUS so ein Netbook mit Windows 10
> ausliefern.

Tun sie das wirklich? Falls ja, wäre das wohl arglistige Täuschung. Denn 
das NB würde schon das nächste Win10-Upgrade mangels Platz auf dem 
Massenspeicher nicht überstehen können.

> Deshalb will ich es mal mit Linux versuchen um das Netbook für Internet,
> E-Mail und PDF Reader zu verwenden.

Da hast du im Prinzip dasselbe Problem. Du kannst eine aktuelle 
Linux-Distri installieren. Und du kannst (mit etwas Glück und 
Systempflege) auch alle Updates dafür einspielen. Aber für ein Upgrade 
sind schlicht nicht genug Resourcen vorhanden.

von Jack V. (jackv)


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M. Huber schrieb:
> Nur welches Linux kommt mit so schwacher Hardware zu recht?

Eigentlich jedes. Man muss halt die entsprechende Software installieren: 
als Desktop-Environment böte sich was Leichtgewichtiges wie Xfce4 an. 
Man muss sich allerdings der Tatsache bewusst sein, dass heutzutage 
viele Webseiten durch die Überfrachtung mit JS erheblich mehr Leistung 
benötigen, um angenehm genutzt zu werden, so dass das Erlebnis auf 
vielen Seiten eher hakelig sein wird.

M. Huber schrieb:
> Das kommt auch vom Desktop her
> Windows 10 nahe.

Der Punkt, der hier möglicherweise übersehen wird: Linux ist nicht 
Windows, es ist kein Ersatz dafür und will auch keiner sein. Daraus 
folgt, dass es eine gewisse Lernkurve gibt – wenn du darauf nicht 
einlassen kannst, wäre meine Empfehlung: lass es bleiben, gibt nur Frust 
– gerade auch in Verbindung mit so einer schwächlichen Maschine, wo man 
dann doch an einigen Stellen schrauben müsste, um damit halbwegs 
angenehm im Netz unterwegs zu sein.

von Waldmeister (Gast)


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M. Huber schrieb:
> Eigentlich zu schade für den Wertstoffhof.

Jedes Notebook, Laptop oder PC mit Intel Atom ist ein Fall für den 
Container.
Intel und AMD haben es nie geschafft in dem Segment was brauchbares auf 
den Markt zu bringen.

c-hater schrieb:
> Tun sie das wirklich? Falls ja, wäre das wohl arglistige Täuschung.

Ja das ist so.
Arglistige Täuschung? Ich sag mal selber Schuld wer so was kauft.

von Mark S. (voltwide)


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Dasselbe Spiel habe ich vor ein paar Jahren mit dem EEE-PC (erste 
version) gespielt. Standard Linux Distros kann man da vergessen, die 
sind einfach viel zu zäh auf diesem lahmen Teil. Für erträglichen 
Betrieb blieb Puppy-Linux übrig.

von Reinhard S. (rezz)


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M. Huber schrieb:
> Wäre ein Linux Mint dafür geeignet?

Probiers aus, gibt ja ein Live-System. Das größte Problem dürften mMn 
die 32 GB Speicherplatz werden.

Ich hab hier ein Mint 19.2 auf einem i5 6300U laufen, allerdings mit 8 
GB RAM. Deutlich flotter als Windows 7.

von Noch ein Kommentar (Gast)


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Dann ist die Frage, welchen Browser willst du darauf laufen lassen.

Schon alleine der Firefox braucht mehr als 2 GB. Und wir haben uns dran 
gewöhnt, mal nebenbei ein paar andere Programme zu starten.

Der abgespeckte Browser auf dem Raspi hat nicht funktioniert. 
Mikrocontroller.net ist so ziemlich die einzige Seite, die ohne 
vollständigen Browser auskommt.

von (prx) A. K. (prx)


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Waldmeister schrieb:
> Jedes Notebook, Laptop oder PC mit Intel Atom ist ein Fall für den
> Container.

Kommt drauf an wofür. Um sich auf µc.net rumzutreiben, reicht diese 
Rechnerklasse völlig aus. Bei komplexen Webseiten mit Werbung und allem 
Schnickschnack macht es weniger Spass.

Gerade bei dieser Rechnerklasse ist man mit Linux weit besser dran. 
Falls alle Komponenten unterstützt werden, was bei Notebooks aller Art 
nicht selbstverständlich ist.

: Bearbeitet durch User
von Manfred (Gast)


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Jack V. schrieb:
> Linux ist nicht
> Windows, es ist kein Ersatz dafür und will auch keiner sein. Daraus
> folgt, dass es eine gewisse Lernkurve gibt – wenn du darauf nicht
> einlassen kannst, wäre meine Empfehlung: lass es bleiben, gibt nur Frust.

Viel Zeitaufwand und Frust kann ich bestätigen, hat wohl einen Grund, 
weshalb Linux auf dem Desktop keinen Fuß auf den Boden bekommt.

Was ich aber mit Win10 erlebe, na ja, das ist eher für Wut als Frust 
zuständig und obendrein langsam.

Waldmeister schrieb:
>> Eigentlich zu schade für den Wertstoffhof.
> Jedes Notebook, Laptop oder PC mit Intel Atom ist ein Fall für den
> Container.

Blödsinn . Ich habe ein älteres Asus-Netbook von 2012 (Atom N450 Win7) 
und habe es lieb. Filme angucken oder im Internet surfen ist kaum 
zumutbar, aber dafür habe ich es auch nicht gekauft.

Ein paar Daten in die Tabelle oder Datenbank eintragen, mal gucken, ob 
eine Netzwerkdose funktioniert, im Akkubetrieb eine Arduino-Anwendung 
debuggen, mit V.24 (Adapter) per Terminal eine Anlage befingern ... die 
Dinger haben ihre Daseinsberechtigung.

Reinhard S. schrieb:
> Probiers aus, gibt ja ein Live-System.

Kali vom Stick, obwohl das ja eine speziell andere Zielgruppe hat. Da 
lernt man, auf der Kommandozeile zu klempnern und sich am abstürzenden 
Frickelfox_ESR zu erfreuen.

> Ich hab hier ein Mint 19.2 auf einem i5 6300U laufen,

Auch nicht gerade ein aktueller Renner, aber etwas mehr Rechenleistung 
als sein Atom wird der i5 sicherlich haben.

Noch ein Kommentar schrieb:
> Dann ist die Frage, welchen Browser willst du darauf laufen lassen.
> Schon alleine der Firefox braucht mehr als 2 GB.

"mehr als 2 GB" halte ich für übertrieben. Das Problem scheint mir, dass 
der FF Speicher nicht korrekt freigibt und so lange frisst, bis er 
abfliegt. Schade, dass die Frickelfoxler ständig an der Oberfläche 
basteln, anstatt sich um die Effizienz des Kernes zu kümmern.

von michael_ (Gast)


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Dein Intel Atom ist doch ein Quad-Core.
Ich plage mich im anderen Thread vom Eee mit single Core rum.
Geht auch.
Kannst du den RAM erweitern?
Und die SSD vergrößern?

Mach auf alle Fälle ein Image der HD.
Damit du zurück kannst.

von (prx) A. K. (prx)


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M. Huber schrieb:
> ASUS X206

Das ASUS X205TA galt damals als zickig bei Linux. Hatte mit 32-Bit statt 
64-Bit UEFI-Boot einen exotischen Modus.

Als ich vor 2 Jahren Linux auf dem ASUS E203NA installierte, 
funktionierte WLAN bei MINT 19 Mate einwandfrei, bei MINT 20 aber nur 
mit miserablem Durchsatz. Entsprechende Ubuntu Basis natürlich analog. 
Bei anderen Distros wie Debian, Suse und Fedora sah es entweder wie bei 
MINT 20 aus, oder der Treiber fehlte ganz.

: Bearbeitet durch User
von Nano (Gast)


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c-hater schrieb:
> Da hast du im Prinzip dasselbe Problem. Du kannst eine aktuelle
> Linux-Distri installieren. Und du kannst (mit etwas Glück und
> Systempflege) auch alle Updates dafür einspielen. Aber für ein Upgrade
> sind schlicht nicht genug Resourcen vorhanden.

Rede doch nicht so einen Stuss.

32 GiB reichen für eine Linux Installation üppig. Beim Eigenbedarf muss 
er sich halt einschränken oder mit einem USB Stick aushelfen.

von (prx) A. K. (prx)


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Nano schrieb:
> 32 GiB reichen für eine Linux Installation üppig.

Ja, das reicht völlig aus. Der erwähnte E203NA hat auch nicht mehr. Da 
bleibt die Hälfte frei und Upgrades sind zumindest beim Platz kein 
Problem. Bei Win10 kriegte ich keinen vollen Versionsupgrade mehr hin.

: Bearbeitet durch User
von Nano (Gast)


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M. Huber schrieb:
> Was ich nicht verstehe, wie kann ASUS so ein Netbook mit Windows 10
> ausliefern. Gerade diese Atom CPUs sind dafür bekannt für ihre
> Leistungsschwäche, dann auch nur 2GB. RAM, wie kann man nur so was
> machen?

Diese Kombination ist überhaupt kein Problem.
Du vergisst, dass Windows 10 ein Betriebssystem mit Windows NT Kernel 
ist, das kommt aus einer Zeit, als der 386er noch Standard war und der 
hat viel weniger Leistung als eine Atom CPU.
Unter Windows 10 muss man halt lediglich so klug sein, die dazu 
gekommenen teilweise unnötigen Dienste, wie bspw. die Desktop Suche 
abzuschalten. Dann flutscht das für den offline Betrieb.


> Deshalb will ich es mal mit Linux versuchen um das Netbook für Internet,
> E-Mail und PDF Reader zu verwenden.

E-Mail und PDF Reader wird gehen, wenn auch bei letzterem kein schneller 
Seitenwechsel drin sein wird.

Zum Surfen ist es dann doch zu lahm, weil es heute Webseiten mit 
Javascript gibt, die so miserabel programmiert sind, dass sie selbst den 
neusten Rechner in die Knie zwingen.


> Nur welches Linux kommt mit so schwacher Hardware zu recht?
> Wie ist es mit den Treibern die so ein Netbook braucht.

Die wichtigste Frage wäre erst einmal, welche GPU läuft auf dem Netbook?

Als Desktop Environment kommen XFCE und Mate in Frage. Mate ist zu 
bevorzugen, da es doch in vielerlei Hinsicht deutlich besser ist als 
XFCE.


> Wäre ein Linux Mint dafür geeignet?

Probiere einfach mal ein Live Image mit einem der oben zwei genannten 
Desktopenvironments und guck wie es läuft.

Poste dann hier noch die Ausgabe von folgenden Befehlen:

dmesg
lspci -v
lsusb -v
cat /proc/cpuinfo

von (prx) A. K. (prx)


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Nano schrieb:
> Die wichtigste Frage wäre erst einmal, welche GPU läuft auf dem Netbook?

Intels interne GPUs werden von Linux gut unterstützt.

Distros mit Ubuntus Snap sollte man allerdings grossräumig umfahren. Das 
ist bei dieser Klasse eine fürchterliche Rechnerbremse, besonders beim 
ersten Start der Anwendung.

: Bearbeitet durch User
von Jack V. (jackv)


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Noch ein Kommentar schrieb:
> Schon alleine der Firefox braucht mehr als 2 GB.

Hängt ein wenig davon ab, was man damit macht. Die Instanz, mit der ich 
hier gerade schreibe, belegt im Moment insgesamt 264MB.

Manfred schrieb:
> Viel Zeitaufwand und Frust kann ich bestätigen, hat wohl einen Grund,
> weshalb Linux auf dem Desktop keinen Fuß auf den Boden bekommt.

Du kannst nix bestätigen, das nicht geschrieben wurde. Der zitierte 
Punkt betraf nicht den Zeitaufwand, und auch nicht Frust per se, sondern 
dass es eben nicht Windows ist, und daher auch anders bedient wird – was 
voraussetzt, dass man sich zunächst ein wenig damit befasst. Hohen 
Zeitaufwand und Frust hat man nunmal, wenn man das nicht tut.

Ich hab letzte Woche einen neuen Rechner aufgesetzt, und das hat mich 
einen Abend gekostet – wovon die Installation eines Systems, das vom 
Funktionsumfang her mit einem frisch installierten Windows vergleichbar 
wäre, in etwa 20 Minuten in Anspruch genommen hat, und völlig ohne Frust 
abgelaufen ist. Ich nutze Arch, btw.

Manfred schrieb:
> Reinhard S. schrieb:
>> Probiers aus, gibt ja ein Live-System.
>
> Kali vom Stick, obwohl das ja eine speziell andere Zielgruppe hat.

Kali wäre nun wirklich eines der Livesysteme, die man hier am wenigsten 
empfehlen würde. Es ist ein hochspezialisiertes Nischensystem, und der 
Geier weiß, wie jemand bei „Livesystem für einen möglichen Einsteiger“ 
überhaupt auch nur an dieses System denken könnte …

von ach egal (Gast)


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(prx) A. K. schrieb:
> Waldmeister schrieb:
>> Jedes Notebook, Laptop oder PC mit Intel Atom ist ein Fall für den
>> Container.
>
> Kommt drauf an wofür. Um sich auf µc.net rumzutreiben, reicht diese
> Rechnerklasse völlig aus. Bei komplexen Webseiten mit Werbung und allem
> Schnickschnack macht es weniger Spass.

Nicht nur dort macht es kaum Spass. Ich denke mal mein altes Lenovo T520 
ist um ein vielfaches leistungsfähiger. Nach dem Neukauf eines NB hatte 
ich versucht dem ollen Lenovo eine ehrenhafte Aufgabe zuzuteilen, 
nämlich die Ansteuerung meines 3D-Druckers. Natürlich geht das, nur ist 
es damit ja nicht getan. Es sollte auch die 3D Preview Ansicht in Cura 
zur Beurteilung der Einstellungen übernehmen. Aber genau da liegt der 
Haken. Die Qualität und Auflösung des Bildschirms ist einfach zu 
überholt, als dass dabei Freude aufkommen will. Also bleibt es beim 
Desktop oder beim neuen NB.

> Gerade bei dieser Rechnerklasse ist man mit Linux weit besser dran.
> Falls alle Komponenten unterstützt werden, was bei Notebooks aller Art
> nicht selbstverständlich ist.

Nützt nur nix wenn man Windows gewohnt ist. Immer in zwei Welten denken 
ist auf die Dauer zu unbequem. Alles bereits probiert. Mit der Zeit 
lässt mans dann und bleibt bei dem was man kennt.

;)

von (prx) A. K. (prx)


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ach egal schrieb:
> Nützt nur nix wenn man Windows gewohnt ist.

Das war seine eigene Idee, es geht also nicht darum, irgendwen von Linux 
zu überzeugen. Bei MINT Mate fällt der Unterschied zu Win7 auch nicht 
wirklich gross auf.

von (prx) A. K. (prx)


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ach egal schrieb:
> Nicht nur dort macht es kaum Spass.

Als einzigem Rechner kann ich das Teil auch nicht empfehlen. Aber ich 
gehe stark davon aus, dass schon einen hat.

von ach egal (Gast)


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Nano (Gast) schrieb:

>> Deshalb will ich es mal mit Linux versuchen um das Netbook für Internet,
>> E-Mail und PDF Reader zu verwenden.

> E-Mail und PDF Reader wird gehen, wenn auch bei letzterem kein schneller
> Seitenwechsel drin sein wird.

E-Mail klar, nur beim PDF fängt es schon wieder an. Öffne mal deine 700 
Seiten E-Books damit oder (als Beispiel) den Reichelt Katalog. Schnell 
mal bestimmte Seiten anspringen wird dann zur Qual. Nö Danke.

von (prx) A. K. (prx)


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ach egal schrieb:
> Mit der Zeit lässt mans dann und bleibt bei dem was man kennt.

Ich verwende beide Systeme, oft gleichzeitig.

von Nano (Gast)


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(prx) A. K. schrieb:
> Nano schrieb:
>> Die wichtigste Frage wäre erst einmal, welche GPU läuft auf dem Netbook?
>
> Intels interne GPUs werden von Linux gut unterstützt.
>
> Distros mit Ubuntus Snap sollte man allerdings grossräumig umfahren. Das
> ist bei dieser Klasse eine fürchterliche Rechnerbremse, besonders beim
> ersten Start der Anwendung.

Okay, dann würde ich dem Threadstarter ein Debian 11 stable in der 
non-free Ausführung empfehlen.

https://cdimage.debian.org/cdimage/unofficial/non-free/cd-including-firmware/

Das gibt es auch als Live-Version, dann kann er das auch erstmal auf dem 
Ding testen ohne es gleich installieren zu müssen.

von Nano (Gast)


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Wichtig ist im Prinzip nur, dass er bei der Installation als Desktop 
Environment Mate oder XFCE auswählt.

von ach egal (Gast)


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(prx) A. K. schrieb:
> ach egal schrieb:
>> Nicht nur dort macht es kaum Spass.
>
> Als einzigem Rechner kann ich das Teil auch nicht empfehlen. Aber ich
> gehe stark davon aus, dass schon einen hat.

Im Grunde ist es bequemer einzusehen, dass jede Hardware seine Zeit 
hatte und dann eben überholt ist anstatt sich selbst zu Kasteien, nur 
damit das alte Schätzchen noch Aufmerksamkeit bekommt. Der 
Wegwerfgesellschaft entgegentreten kann man an anderer Stelle 
sinnvoller.

von (prx) A. K. (prx)


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Ich neige zu Mate, weil m.E. vollständigere Konfiguration via GUI, was 
aus Sicht eines Windows-Migranten nützlich sein kann.

von (prx) A. K. (prx)


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ach egal schrieb:
> Im Grunde ist es bequemer einzusehen, dass jede Hardware seine Zeit
> hatte und dann eben überholt ist anstatt sich selbst zu Kasteien

Sicher. Aber das müssen weder du noch ich für ihn entscheiden. Soll er 
es ausprobieren, was damit noch anzufangen ist. Wenns nix wird, kann er 
es immer noch wegwerfen.

Schade ist, dass der Akku im Eimer ist. Diese federleichten Rechner sind 
unterwegs ganz praktisch.

von Nano (Gast)


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ach egal schrieb:
> Nano (Gast) schrieb:
>
>>> Deshalb will ich es mal mit Linux versuchen um das Netbook für Internet,
>>> E-Mail und PDF Reader zu verwenden.
>
>> E-Mail und PDF Reader wird gehen, wenn auch bei letzterem kein schneller
>> Seitenwechsel drin sein wird.
>
> E-Mail klar, nur beim PDF fängt es schon wieder an. Öffne mal deine 700
> Seiten E-Books damit oder (als Beispiel) den Reichelt Katalog. Schnell
> mal bestimmte Seiten anspringen wird dann zur Qual. Nö Danke.

Das sagt ich bereits.
Und dann kommt es ja noch auf den Inhalt an. Bei einem bebilderten 
Katalog mit vielen kleinen Elementen braucht man auch keine Wunder 
erwarten.

Das 2000 Seiten Skript sollte aber problemlos gehen.

von Wendels B. (wendelsberg)


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c-hater schrieb:
> Aber für ein Upgrade sind schlicht nicht genug Resourcen vorhanden.
Das ist falsch. Ich betreibe und update ein Debian mit LXDE regelmaessig 
- auf einer 8 GB SSD in einem MSI Wind U115.

Jack V. schrieb:
> viele Webseiten durch die Überfrachtung mit JS erheblich mehr Leistung
> benötigen, um angenehm genutzt zu werden, so dass das Erlebnis auf
> vielen Seiten eher hakelig sein wird.

Leider ist das wahr.

von (prx) A. K. (prx)


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Wendels B. schrieb:
>> viele Webseiten durch die Überfrachtung mit JS erheblich mehr Leistung
>> benötigen, um angenehm genutzt zu werden, so dass das Erlebnis auf
>> vielen Seiten eher hakelig sein wird.
>
> Leider ist das wahr.

Scriptblocker, die sich URL-weise einstellen lassen, können wahre Wunder 
bewirken.

von ach egal (Gast)


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(prx) A. K. schrieb:
> .. Soll er
> es ausprobieren, was damit noch anzufangen ist. Wenns nix wird, kann er
> es immer noch wegwerfen.

Natürlich kann er es ausprobieren. Das war bei mir auch nicht anders. 
Nur mit der Zeit wird es dann halt doch zäh.

> Schade ist, dass der Akku im Eimer ist. Diese federleichten Rechner sind
> unterwegs ganz praktisch.

Das war der Vorteil bei meinem Lenovo. Ich hatte ihm sogar noch einen 
neuen Akku spendiert. Nun steht er halt rum. OK, von "federleicht" ist 
der aber meilenweit entfernt.

;)

von Linux@Atom (Gast)


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ach egal schrieb:
> Immer in zwei Welten denken
> ist auf die Dauer zu unbequem.

Ich hab da wenig Probleme mit.

Auch von mir die Empfehlung für ein Mint in der XFCE Edition.
Der Live-Stick gibt ein gutes Gefühl, ob die nötigen Treiber 
funktionieren.
Ggf. sollte eine kleine SSD mit 120GB billigst erwerbbar und ausreichend 
sein, ansonsten sind die 2GB Speicher doch luxuriös, wenn ich das mit 
meinem Toshiba NB510 vergleiche: 1GB und ein noch viel schwächerer Atom. 
Das letzte 32bit Mint läuft darauf problemlos, natürlich etwas zäh. Für 
textlastige Foren wie MC.net perfekt.

von Thomas (kosmos)


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https://www.raspberrypi.com/software/raspberry-pi-desktop/

aber wenn du das Ding eh am Netz laufen lassen musst weil der Akku 
hinüber ist kann man sich auch gleich einen Raspberry holen.

von Noch ein Kommentar (Gast)


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> kann man sich auch gleich einen Raspberry holen

Hmmm... entweder alles ausverkauft, oder nur Kits mit Lehrbuch für 200€.

Wenn das so weiter geht, müssen wir uns von den Kubanern erklären 
lassen, wie man ein altes Netbook zum Raspi-Ersatz umbaut.

von michael_ (Gast)


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Wenn W10 darauf schon läuft, warum zum Teufel sollte man da wechseln?

Irgend ein abgetakeltes uraltes gefrickeltes 32Bit Linux ist da wohl 
auch keine Lösung.

Frage:
Woran machen hier manche etwas fest, dass ein Betriebssystem "Lahm" ist?

Ich kenne da Prozessoren mit 1GHz und WIN-XP.
An der Geschwindigkeit für den Normal-User hat sich seit 20 Jahren 
nichts geändert.

von Nano (Gast)


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michael_ schrieb:
> Irgend ein abgetakeltes uraltes gefrickeltes 32Bit Linux ist da wohl
> auch keine Lösung.

Woran machst du fest, dass hier ein uraltes Linux empfohlen worden sein 
soll?

Das von mir empfohlene Debian 11 ist die aktuelle Version und ist auch 
für 32 Bit Prozessoren verfügbar.

von Noch ein Kommentar (Gast)


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> Woran machen hier manche etwas fest, dass ein Betriebssystem "Lahm" ist?

Die ganzen Oberflächen- und Hintergrund-Prozesse, die bei der 
Installation des BS mit installiert werden, bezeichnen wir auch als 
Betriebssystem.

Ob ein BS lahm ist? Ganz einfach - wenn das BS auf eine Diskette passt, 
ist es auch auf einem schwachen Rechner schnell. Wenn es auf eine CD 
passt, wird es mit 2GB so halbwegs laufen. Wenn man zur Installation 
eine DVD braucht, ist es lahm.

Aber das wirkliche Problem - die heutigen Internetseiten brauchen immer 
mehr Resourcen. Mit einem 1GHz WIN-XP können wir nichts mehr anfangen, 
weil die alten Browser die heutigen Seiten nicht mehr anzeigen können.

Wir müssen einen aktuellen Browser, PDF-Reader und E-Mail Programm 
installieren. Und dann das Gerümpel, was beim BS mitgeliefert wurde, 
wieder raus werfen. Bis genug Resourcen für den Browser übrig bleiben.

Das geht halt unter Linux einfacher, als bei den MS Betriebssystemen.

von Quarks (Gast)


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Was bin ich froh, dass mein 10 Jahre alter 1 Kern Atom von mir
gegangen ist. So erspare ich mir jede Überlegung was man dem
Teil und sich selbst noch zumuten will.

Schon neu war es eine lahme Gurke. Als die Ersteinrichtung
des Win7 nach 10 Minuten immer noch nicht fertig war, ein
beherzter Griff zum Ausschalter und ein Windows XP drauf
installiert. Und wirklich schneller wurde er mit 2 GB ja
auch nicht.

Immerhin hat er "nur" 199 Euro gekostet. Für seine noch lahmeren
Vorgänger wie den NC10, wollte man regelmässig mehr als 300
Euro sehen!
Aber irgendwann war der Markt mit diesen Dünnbrettteilen
wohl übersättigt, dass selbst der Blödchenmarkt die Teile
zum Ausverkaufspreis ausverkauft hat.

Ruhe er in Frieden.

Seinen Platz hat jetzt ein Centrino 2 Kerner (1,6 GHz) mit
SSD und ordentlicher Graka eingenommen. Für all die eigentlich
anspruchslosen Dinge, die sonst der einsame Atomkern stemmen
musste und die jetzt richtig flüssig von der Hand gehen.

Gut das er weg ist.

von Nano (Gast)


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Quarks schrieb:
> Was bin ich froh, dass mein 10 Jahre alter 1 Kern Atom von mir
> gegangen ist. So erspare ich mir jede Überlegung was man dem
> Teil und sich selbst noch zumuten will.
> ...
> Seinen Platz hat jetzt ein Centrino 2 Kerner (1,6 GHz) mit
> SSD und ordentlicher Graka eingenommen. Für all die eigentlich
> anspruchslosen Dinge, die sonst der einsame Atomkern stemmen
> musste und die jetzt richtig flüssig von der Hand gehen.

Warum kaufst du dir überhaupt bereits im Vorfeld solche schwachbrüstigen 
Rechner? Schon ein gebrauchter Gaming PC dürfte da schneller sein.

von (prx) A. K. (prx)


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Nano schrieb:
> Schon ein gebrauchter Gaming PC dürfte da schneller sein.

Ein gebrauchter Gaming PC ist fürs Sofasurfen deutlich unpraktischer als 
ein 1,0 kg leichtes und lüfterloses Netbook. Eine separate GPU bringt da 
auch nichts, zumal die in Notebooks heute gerne automatisch zugunsten 
der internen abgeschaltet wird, um Strom zu sparen, wenn nicht wirklich 
benötigt (NVidia Optimus).

Das jedenfalls war die Motivation, die mir die Netbooks nahebrachte, 
angefangen mit dem ersten Atom eeePC. Für andere Anwendungsszenarien war 
stets ein konventioneller Desktop PC zuständig.

Ich hatte auch Tablets ausprobiert, fand dafür aber solche 
Mickrig-Notebooks stets praktischer.

: Bearbeitet durch User
von EcmSpy (Gast)


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> Nur welches Linux kommt mit so schwacher Hardware

Bunsenlabs. Läuft bei mir seit langem als Octoprint Server und als 
Logger für die ECU im Tankrucksack auf einem eeePC.

von DPA (Gast)


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Ich würde debian oder devuan und xfce als DE nehmen. Alternativ zu xfce 
gehen auch lxde oder lxqt.

von ●DesIntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Waldmeister schrieb:
> Jedes Notebook, Laptop oder PC mit Intel Atom ist ein Fall für den
> Container.

mein Samsung von 2009, auch mit Atom-CPU
kann mit Avidemux noch ganz gut Videos schneiden.
zumindest wenn es nicht neu gerendert werden muss
und z.B. nur ein Werbeblock raus muss, geht das noch ganz gut.
Oder einzelne Clips aus 7GB Dashcam-Material herausschnippeln.

SDR:
Mit gqrx läuft der Wasserfall auch noch akzeptabel,
aber dann geht der Lüfter auf voll-HiFi :-]

Da ist noch eine "rotier-Festplatte" drin
und solange der Akku noch tut bleibt de Gerädd auch hier.

von wegen Container!

BTW früher war da win7 drauf, jetzt Ubuntu.

: Bearbeitet durch User
von Netbook Besitzer (Gast)


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Auf einem Samsung NC10 (Atom N270 1.6 GHz Single Core, 2 GB Ram, 64GB 
SSD) läuft bei mir Lubuntu. Also Ubuntu mit LXQt Desktop.

Das ist für einfache aufgaben so noch einsetzbar. Youtube geht nicht 
mehr. Zumindest ohne Tricks. Wobei das ganze System eher als 
"Bastelrechner" da ist und nicht als Produktiovsystem im täglichen 
Einsatz. Ist irgendwie zu schade zum wegwerfen.

von (prx) A. K. (prx)


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Netbook Besitzer schrieb:
> Auf einem Samsung NC10 (Atom N270 1.6 GHz Single Core, 2 GB Ram, 64GB
> SSD) läuft bei mir Lubuntu.

In der Firma wird dieses Urviech von 2008 immer noch eingesetzt, mit 
Win7 und SSD als serielles Terminal. Und das war schon damals 
Unterkante. Sogar der Akku ist noch leidlich nutzbar. Bei leidlich 
komplexen Web-Oberflächen von Geräten streikt es allerdings völlig.

: Bearbeitet durch User
von ●DesIntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Netbook Besitzer schrieb:
> Youtube geht nicht mehr. Zumindest ohne Tricks

auf diesen Klein-Bildschirmchen
muss man eh keine "Super-duper-HD" Auflösungen fahren.

bei 640p gehts. Und für das WAS man da schaut, reicht das auch dicke.

von Anti Glasses Gang (Gast)


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c-hater schrieb:
> Da hast du im Prinzip dasselbe Problem. Du kannst eine aktuelle
> Linux-Distri installieren. Und du kannst (mit etwas Glück und
> Systempflege) auch alle Updates dafür einspielen. Aber für ein Upgrade
> sind schlicht nicht genug Resourcen vorhanden.

Jetzt hör aber Mal auf.

32GB sind mehr als ausreichend für ein aktuelles Ubuntu.

Einen Film vom NAS usw. abspielen bekommt die Kiste sicherlich hin, 
Webseiten sind heutzutage aber selbst für einen i5 schon eine 
ordentliche Anforderung, daher würde ich das nicht als 
Ausschlusskriterium sehen.

von rbx (Gast)


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M. Huber schrieb:
> Nur welches Linux kommt mit so schwacher Hardware zu recht?

Ubuntu besser nicht.

Aber grml small würde ich mal ausprobieren!

https://grml.org/faq/#grmlsmall

von Praktiker (Gast)


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Hallo

Noch ein Kommentar schrieb:
> Aber das wirkliche Problem - die heutigen Internetseiten brauchen immer
> mehr Resourcen. Mit einem 1GHz WIN-XP können wir nichts mehr anfangen,
> weil die alten Browser die heutigen Seiten nicht mehr anzeigen können

Und bei weiten nicht nur das.
Nicht nur die Technik  für den Endnutzer hat sich fortentwickelt sondern 
auch wie all das wofür diese Technik letztendlich genutzt wird.
Und da kann man wenn man nicht nur in seiner "Höhle" stand 2003 ohne 
Verbindung nach außen bleiben will halt mit zu schwacher Hardware und 
oder herunter kastrierten Betriebssystemen (egal ob Windows oder 
irgendeine Linux Distribution) nicht mehr anfangen.
Klar kann man z.B. (mit Aufwand) z.B. Win10 so einstellen das es mit 
Rechnern wie den des TO läuft - aber all die schönen und angenehmen 
Dinge die eben ein Betriebssystem bietet was nicht von Grund auf schon 
15 Jahre und älter ist sind dann nicht mehr vorhanden - entweder kann 
man sich im heutigen WWW dann überhaupt nicht bewegen oder es stockt bis 
zum erbrechen - und nein die diversen AddOns die es so gibt biegen das 
auch nicht gerade - es ist eben nicht nur Werbung und "Klicke Bunti" was 
ausbremst, so manches ist für die eigentliche Funktion einer modernen 
Website notwendig - bzw. deren eigentlicher Sinn.
Wenn man z.B. bei Youtube nicht mal 720p Videos Ruckelfrei schauen kann 
und jedes surfen auf so einer Seite Reaktionszeiten von 10 Sekunden und 
deutlich mehr benötigt macht es keinen Spaß mehr - und das ist selbst 
bei mit Add Ons sauber gefilterten Browsern bei derart 
Leistungsschwacher Hardware schnell der Fall.

Und selbst ohne Onlineverbindung und WWW:

Das Beispiel des Schreibers der seinen alten leistungsschwachen Laptop 
als 3D-Drucker Server und Steuerung einsetzten wollte hat gezeigt:
Kaum will man das nutzen was heute Normal ist (z.B. 3D Ansicht die frei 
und in Echtzeit "bewegbar" ist) wird es letztendlich unbrauchbar.

Ob man die ganze Entwicklung und das immer wieder neuen künstlichen (?) 
Bedarf schaffen (durch neue von außen kommende Anforderungen) gut findet 
muss jeder selbst entscheiden - mir gefällt es nicht...
Aber man muss halt irgendwie mitmachen wenn man "mitspielen" will und 
die Möglichkeiten der Anwendungen auch wirklich sinnvoll nutzen will - 
sinnvoll nutzen ist halt:
Alles was das Betriebssystem oder die Anwendung bereitstellt 
funktioniert einwandfrei - wenn ich Funktionen abschalte geschieht das 
aus allen möglichen (durchaus guten) Gründen aber nie weil die 
Hardwareleitung nicht ausreicht.
Beim Browser z.b:
uBlockOrigin -> für mich ein muss - aber nicht weil die Hardware es 
verlangt sondern um so manche Seite überhaupt erträglich werden zu 
lassen.
Oder yt-dlp (kein AddOn aber eine für mich sehr wichtige Software):
Nicht weil meine Hardware und oder Downloadrate (meine "Internetleitung" 
;-)  ) zu lahm ist, sondern um nicht von irgendwelchen Vorstellungen und 
Launen Fremder abhängig zu sein (und noch einiges mehr).

Ich denke das meine Erwartungen und Anforderungen nicht so ungewöhnlich 
sind.

Das leben und auch die Freizeit ist einfach zu kurz zum Warten, 
hackelige Softwarefunktionen, Abstürze usw.

von Quarks (Gast)


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> Warum kaufst du dir überhaupt bereits im Vorfeld solche schwachbrüstigen
> Rechner? Schon ein gebrauchter Gaming PC dürfte da schneller sein.

Der hat ein Thinkpad X21 (P3 700 MHz) abgelöst.
Das war mit seinem 12" Display und 1024x768 bei einem ähnlichen
Formfaktor deutlich besser was die Darstellung anging.
Lenovo hat bei seinen Netbooks die Unbenutzbarkeit mit einem
1024x576 statt 1024x600 Display ja noch weiter gesteigert.

In einem Büro und an einem Monitor und mit ordentlicher Tastatur
konnte man damit immerhin stromsparend Dokumentationen schreiben,
seinen Stundenzettel "pflegen" und die übrigen einfachen
Aufgaben erledigen. An einem FHD-Monitor konnte die kleine Schachtel
ja auch FHD wenn auch nur analog aber in guter Qualität.

Der "Gaming PC" war bei mir zu der Zeit eine Sun Ultra 24 Workstation.
und die 4 x 3 GHz wären dafür sicher etwas überdimensioniert.
Nicht übermässig gross, aber zum unter den Arm klemmen eher nichts.

Als Hauptverursacher des heutigen übermässigen Leistungsbedarfs
wurde richtigerweise schon das Internet und da Javascript erkannt.

Da lassen sie sich, von Webseitenschmierfinken vor sich hertreiben
statt dem Seitenbetreiber mal eine Ansage zu machen.
Ohne solches Feedback wird es nur noch schlimmer werden.

Wenn eine Firma wie TME über meinen Browser herummault, dann
frage ich mich, ob TME mir eine mediale Veranstaltung bescheren
will, oder ob sie schlicht ihr Zeug verkaufen wollen.
Das muss man denen dann auch kommunizieren.

Für 1 kByte Informationshäppchen werden einige MByte an Javascript
durch die Welt geschoben. Besonders dusslige Schmierfinken
attributieren das noch mit "non-cacheable".
Nicht umsonst sind solche "Webseitenschreiberlinge" in der IT
die unterste Kaste gleichauf dem schmierigen Gebrauchtwagenverkäufer.

Ich wüsste schon was zu tun wäre, sollten mir solche Exemplare
mal im dunkeln begegnen...

von Jemand (Gast)


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hallo

Quarks schrieb:
> Ich wüsste schon was zu tun wäre, sollten mir solche Exemplare
> mal im dunkeln begegnen...

Da dürfte wohl ähnliches wie dort passieren

https://www.youtube.com/watch?v=majaPLfQMzk


...

von ●DesIntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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vor 15 Jahren wollte auch keiner mit 15 Jahren alten Computern arbeiten.
Wer wollte da noch einen 386er oder 486er haben?
Da hatte die Turbotaste dann auch nicht mehr viel geholfen

:-]

von (prx) A. K. (prx)


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Quarks schrieb:
> Aber irgendwann war der Markt mit diesen Dünnbrettteilen
> wohl übersättigt, dass selbst der Blödchenmarkt die Teile
> zum Ausverkaufspreis ausverkauft hat.

Diese Netbooks gibt es auch heute noch. Allerdings hatte es von anno 
eeePC/NC10 mit deren erster Atom-Generation so um die 6 Jahre bis zur 
nächsten wirklich besseren Generation der Netbooks gedauert. Seither 
pflegt mindestens ASUS diese Schiene konsequent weiter, im Bereich 
200-300€.

Die "Gracemont" E-Cores von Intels aktueller Mainstream-Generation 
"Alder Lake" leiten sich direkt von der völlig neu aufgelegten 
Atom-Schiene Silvermont-Goldmont-Tremont ab. Somit stecken auch in 
aktuellen Gamer-Boliden mit Innenleben von Intel eigentlich Atom Cores 
für die längerfristigen Aufgaben drin. Heutige Atoms sind nicht mehr mit 
denen der N270-Generation des NC10 vergleichbar.

: Bearbeitet durch User
von Ralph S. (jjflash)


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von Gerhard H. (ghf)


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michael_ schrieb:

> Frage:
> Woran machen hier manche etwas fest, dass ein Betriebssystem "Lahm" ist?

Ich erkenne das, wenn ich es sehe. :-)

> Ich kenne da Prozessoren mit 1GHz und WIN-XP.
> An der Geschwindigkeit für den Normal-User hat sich seit 20 Jahren
> nichts geändert.

Ich hatte mal ein Knoppix-live auf einem Agilent 54846B Oszilloskop
am "Laufen". Normal ist da Win98 auf dem minimalen Geiz-PC.

OpenOffice sieht auf dem scope leicht surreal aus. Knoppix hat mir
aber geholfen, das Filesystem zu reparieren und eine neue Platte
einzubauen.

Gerhard

von Zeno (Gast)


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Noch ein Kommentar schrieb:
> Aber das wirkliche Problem - die heutigen Internetseiten brauchen immer
> mehr Resourcen. Mit einem 1GHz WIN-XP können wir nichts mehr anfangen,
> weil die alten Browser die heutigen Seiten nicht mehr anzeigen können.
Die könnten die neuen Seiten schon anzeigen, wenn man dieses scheiß 
Sicherheitsgeraffel umgehen könnte. Früher ging das mal, mittlerweile 
hat man es geschafft die Browser dicht zu machen und man hat auch noch 
die letzte Hintertür vernagelt. Dafür wird man jetzt mit sowas:"Wir 
achten Ihre Privatsphäre ..... bla bla " genervt und da muß man 
natürlich zustimmen sonst bleibt man draußen. Bei einigen Seiten kann 
man ja noch wenigstens das eine oder andere abwählen, bis "auf technisch 
notwendige Cookies". "Technisch notwendig?"- glauben die ernsthaft alle 
User haben eine Vollmeise? Technisch notwendig sind gar keine Cookies, 
die sind nur notwendig wenn man den User - oder besser sein 
Surfverhalten - ausspionieren will. Ebensowenig müssen alle Webpräsenzen 
über https laufen. Solange da keine sensiblen Daten ausgetauscht werden 
ist die Verschlüsselung Käse.

von Quarks (Gast)


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> Die könnten die neuen Seiten schon anzeigen, wenn man dieses scheiß
> Sicherheitsgeraffel umgehen könnte.

Du kannst dir ja testweise den MITM-Proxy installieren.

Und dann sehen dass das nicht reicht.

Zu der Erkenntnis kannst du auch schon mit dem alten Firefox
52.7.3 ESR kommen.
Der ist sicherheitsmässig nämlich noch up-to-date.

Wo früher sparsam mit Javascrpt Webseiteninhalte aktualisiert
wurden, tummeln sich heute ganze Rudel von diesem Dreck.

Lade mal eine Webseite vollständig herunter, dann siehst du
was ich meine.
Auf wenige kByte nützlichen Inhalts kommen einige hundert kByte
Javascript, CSS, Fonts und womoglich noch base64-kodierte
Bildchen die man nicht einfach wegfiltern kann...

Die gescholtenen Spähcookies sind das allerkleinste Problem.

von rbx (Gast)


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Man kann hier und da auch Textbrowser wie E-Links nutzen ( 
http://elinks.or.cz )

Ist natürlich gewöhnungsbedürftig, und nicht für alles gut. Aber früher 
konnte man zumindest die Bewertungen hier mitlesen - wenn sich das 
gelohnt hätte. Ich bin eher froh, wenn ich sowas nicht sehe, ist halt 
nicht wirklich fachlich, sondern tatsächlich nur irgendein Bonus.
Ein typischer Fall von gut gemeint/nicht gut gemacht. Außerdem eher was 
für Freunde des Data-Mining.

von Praktiker (Gast)


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Hallo

Quarks schrieb:
> Auf wenige kByte nützlichen Inhalts kommen einige hundert kByte
> Javascript, CSS, Fonts und womoglich noch base64-kodierte
> Bildchen die man nicht einfach wegfiltern kann...


Nun ja es ist halt oft so - gerade bei Seiten die "Hip" sein wollen und 
sich an die breite Masse wenden.
Da kann "Fachmann" und Internetnutzer seid 1990 noch so sehr meckern und 
einen auf bockiges Kleinkind machen - so sind die Realitäten - wer 
mitspielen will (und das muss halt jeder der auch nur die Nasenspitze 
aus seiner Höhle stecken möchte) muss es akzeptieren und zumindest seine 
Hardware entsprechend auslegen:
Wir "Fachmänner" und motivierte Nerds bzw. Nutzer seid der ersten Stunde 
passen halt mit AddOns und Einstellungen auf unterster Ebene oft mit 
viel Aufwand und auch einigen Try and Error an bis "das" WWW oder 
zumindest die meisten Seiten ertragbar sind und wenigstens ein wenig in 
ihrer Datensammelwut und (indirekten) Verkaufsabsichten gebremst werden.
Der Ballast muss aber erst mal erkannt werden (Rechenleistung) und wird 
halt zu einen gewissen Teil immer mit heruntergeladen (Datenvolumen, 
Bandbreite).

Es geht einfach nicht (erträglich) mit solchen Systemen wie die des TO - 
der Wertstoffhof ist letztendlich doch die beste Lösung.

Das sagt mir und sehr vielen anderen überhaupt nicht zu - es  ist aber 
nun mal so.
Meckern, rummaulen, die alten Zeiten herbei sehen, irgendwelche rein auf 
die Technik bzw. Informatik  basierende "Lösungen" die dann auch noch in 
der abgeschlossenen Nordszene disskutiert werden sind alle sinnfrei und 
treiben unnötig den Blutdruck hoch.
Manchmal muss man einfach im Strom mit schwimmen um überhaupt ein Platz 
im Pool zu bekommen.
Man kann ja seinen persönlichen "Schwimmstiel" best-möglichst für seine 
Belange gestalten - aber ein eigenes "Pool" gibt es nun mal nicht - da 
muss man nun mal das "Städtische Gemeinschaftspool" nutzen oder halt 
ganz auf den trockenen bleiben...

von c-hater (Gast)


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Anti Glasses Gang schrieb:

> c-hater schrieb:
>> Da hast du im Prinzip dasselbe Problem. Du kannst eine aktuelle
>> Linux-Distri installieren. Und du kannst (mit etwas Glück und
>> Systempflege) auch alle Updates dafür einspielen. Aber für ein Upgrade
>> sind schlicht nicht genug Resourcen vorhanden.
>
> Jetzt hör aber Mal auf.
>
> 32GB sind mehr als ausreichend für ein aktuelles Ubuntu.

Ja, klar, das sagt ich ja auch. Aber installiere doch spaßenshalber 
erstmal die vorige LTS-Version und versuche dann ein Upgrade auf die 
aktuelle.

Dann verstehst auch du, was ich gemeint habe...

Und du kannst davon ausgehen, dass ein Upgrade von der derzeit aktuellen 
auf die nächste nicht weniger unmöglich sein wird...

von Jack V. (jackv)


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c-hater schrieb:
> Ja, klar, das sagt ich ja auch. Aber installiere doch spaßenshalber
> erstmal die vorige LTS-Version und versuche dann ein Upgrade auf die
> aktuelle.

Einerseits fährt man auf so einem Gerätchen sowieso kein 
vollaufgeblasenes System so dass das System incl. Software in etwa bei 
5GB landen wird, andererseits ist’s kein Problem, die Paketcaches vor 
dem Upgrade vollständig zu löschen, so dass für das Upgrade nicht 
nennenswert mehr Platz verbraucht wird, als sonst auch. Und wenn alle 
Stricke reißen, kann man für die Dauer des Updates immer noch einen 
externen Datenträger einbinden. Das wird zwar ziemlich zäh, angesichts 
USB2, aber es geht – ggf. lässt man es halt über Nacht laufen. BTDT

Möglichkeiten gibt es, auch für das vorliegende Gerät. Die Frage ist 
halt, ob es für den TE sinnvoll ist, diesen Weg zu gehen: eine 
User-Experience wie Windows wird ein Linuxsystem naturgemäß nicht bieten 
können – es ist nunmal ein anderes System mit anderen Konzepten. Und 
gegen fully bloated „Web Apps“ kann das OS auch nichts ausrichten, 
derlei wird sich zwangsläufig träge bedienen lassen.

von E34 L. (nostalgiker)


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Ich nutze auf alter Hardware (Intel P4, 1800Mhz, 512MB RAM) von 2001 
eine Ubuntu-Version bzw. Xubuntu um genau zu sein.

Das funktioniert, allerdings mit abgespecktem Browser (Chromium), sonst 
für Mail und Office und selbst Filme schauen geht gut. Gnome player oder 
VLC.

Was mir eher Sorgen macht, kann aber ein Gerücht sein, dass mit 
kommenden Versionen die Unterstützung der 32bit Architektur eingestellt 
wird.
DA weiß ich auch noch keinen Rat, wollte aber keinen extra Thread 
aufmachen.

Lese mal mit und freu mich über Tipps.
Und ja, Linux ist nicht Windows. Zum Glück ;)

: Bearbeitet durch User
von Nano (Gast)


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Zeno schrieb:
> Ebensowenig müssen alle Webpräsenzen
> über https laufen. Solange da keine sensiblen Daten ausgetauscht werden
> ist die Verschlüsselung Käse.

Das stimmt nicht.
Denn auf einem Webserver können mehrere Webseiten laufen.
Einmal bspw. die Webseite Blumen und die andere heißt PoXXn.

Wenn das alles unterschlüsselt via http läuft, dann weiß man schon 
einmal als Dritter, der sich in deine Kommunikation einklinkt, welche 
Webseite du ansurfst und somit was dich interessiert.

Ist dagegen alles verschlüsselt, dann sieht er nur die IP des 
Webservers.
Der Hostet die Seiten Blumen und PoXXn, aber was du davon anguckst, das 
weiß der Spion bei HTTPS nicht.

Und je mehr Webseiten über eine IP erreichbar sind, desto mehr 
Möglichkeiten gibt es, bei denen der Spion dann nicht weiß, welche 
daraus nun deinem Interessensgebiet entspricht.

Also muss alles verschlüsselt werden.

von Nano (Gast)


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Praktiker schrieb:
> Es geht einfach nicht (erträglich) mit solchen Systemen wie die des TO -
> der Wertstoffhof ist letztendlich doch die beste Lösung.

Das ist so nicht korrekt.
Die beste Lösung ist ein anderes Aufgabengebiet zu finden.

Es gibt Leute, die schreiben ihre Drehbücher noch unter DOS und Wordstar 
4.0, weil sie da nicht abgelenkt werden und da reicht so eine alte 
Maschine locker.

https://www.youtube.com/watch?v=X5REM-3nWHg

Er macht alles richtig, ein kluger weiser Mann.

von Nano (Gast)


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E34 L. schrieb:
> Ich nutze auf alter Hardware (Intel P4, 1800Mhz, 512MB RAM) von 2001
> eine Ubuntu-Version bzw. Xubuntu um genau zu sein.
> ...
> Was mir eher Sorgen macht, kann aber ein Gerücht sein, dass mit
> kommenden Versionen die Unterstützung der 32bit Architektur eingestellt
> wird.
> DA weiß ich auch noch keinen Rat, wollte aber keinen extra Thread
> aufmachen.

Ubuntu bietet seit 18.04 LTS keine 32 Bit Versionen mehr.

> Lese mal mit und freu mich über Tipps.

Was du machen kannst ist auf Debian zu wechseln. Da gibt es noch ein 
paar Jahre 32 Bit Support, solange Bedarf besteht.

von (prx) A. K. (prx)


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c-hater schrieb:
> Ja, klar, das sagt ich ja auch. Aber installiere doch spaßenshalber
> erstmal die vorige LTS-Version und versuche dann ein Upgrade auf die
> aktuelle.

Ein frisch installiertes Ubuntu Desktop 20.04 auf einer 30 GB Disk in 
Standardinstallation mit Browser, Mail, Office etc belegt im Root-FS 
gerade einmal 8 GB von 29 GB.

Spitzenwert während Release-Upgrade auf 21.10: 12 GB belegt.

Also: Wo soll da ein Problem sein?

: Bearbeitet durch User
von (prx) A. K. (prx)


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Nano schrieb:
> Ist dagegen alles verschlüsselt, dann sieht er nur die IP des
> Webservers.

Der DNS-Alias, unter dem der Webserver angesprochen wird, wird 
unverschlüsselt übertragen. Es kann ja mehrere davon geben und da dieser 
Name das Zertifikat bestimmt, muss das so sein.
SNI = Server Name Identification

Wenn also deine Blümchen und Titten unter getrennten Namen angesprochen 
werden, wie das bei mehreren virtuellen Webhosts üblich ist (hat nichts 
mit VMs zu tun), dann fliegt das auf.

: Bearbeitet durch User
von Sebastian L. (sebastian_l72)


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M. Huber schrieb:

> für Internet,
wenn du dich auf die sparsamen Seiten begrenzt dann wird das klappen. 
Vergiss vollverscriptete Seiten. Das abzuarbeiten dauert ewig.

> E-Mail
Jo, das geht. Wenn dein Mailklient aber grosse Postfächer auf dem imap 
server indexieren will, dann geht das Ding in die Knie.

> PDF Reader zu verwenden.
Ein bisschen Text-pdf ist problemlos. Aber warum will man sich das auf 
so einem Bildschirm antun?
Grosse Vektorgrafiken oder gar Scans in PDF dann rödelt das Ding. Aber 
dafür ist der Bildschirm eh zu klein.

> Nur welches Linux kommt mit so schwacher Hardware zu recht?
Was abgespecktes, bloss keine zu grosses GUI,

> Wie ist es mit den Treibern die so ein Netbook braucht.
Das sind deine Hausaufgaben.

> Wäre ein Linux Mint dafür geeignet?
ja, mit dem kleinsten Desktop-GUI.

von c-hater (Gast)


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(prx) A. K. schrieb:

> Ein frisch installiertes Ubuntu Desktop 20.04 auf einer 30 GB Disk in
> Standardinstallation mit Browser, Mail, Office etc belegt im Root-FS
> gerade einmal 8 GB von 29 GB.

Ja, und nun benutze das Teil dann auch mal ein Weile, sagen wir mal ein 
halbes Jahr. So dass Updates und eigene Daten drauf kommen.

Und mache dann das Upgrade.

von (prx) A. K. (prx)


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c-hater schrieb:
> Ja, und nun benutze das Teil dann auch mal ein Weile, sagen wir mal ein
> halbes Jahr. So dass Updates und eigene Daten drauf kommen.

Ich nutzte Netbooks genau dieser <= 30GB Klasse nicht nur ein halbes 
Jahr, sondern durchgängig von 2008 bis 2021, mit teils Linux und teils 
Windows. Platzprobleme hatte ich immer nur mit Windows.

Wer solche Geräte als Workstation für alle Lebenslagen betrachtet, ist 
ziemlich schief gewickelt. So arg viele Anwendungen kommen da folglich 
nicht drauf. Filme und Fotos ergeben Sinn, können aber auf eine µSD - 
nicht schnell, aber dafür tuts.

Linux-Updates vergrössern den dauerhaft genutzen Platz nicht sonderlich. 
Obiger Upgrade brachte ihn von 8 auf 9 GB.

: Bearbeitet durch User
von c-hater (Gast)


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(prx) A. K. schrieb:

> Ich nutzte Netbooks genau dieser <= 30GB Klasse nicht nur ein halbes
> Jahr, sondern durchgängig von 2008 bis 2021, mit teils Linux und teils
> Windows. Platzprobleme hatte ich immer nur mit Windows.

Wer redet denn von Windows? Aber klar: natürlich gibt es bei Windows 
exakt dieselben Probleme.

Das darf einem aber nicht den Blick darauf verbauen, dass sie unter 
Linux exakt so ebenfalls existieren. Nur grenzdebile Fanboys negieren 
das.

Du hast scheinbar ein deutliche Tendenz in diese Richtung...

> Linux-Updates vergrössern den dauerhaft genutzen Platz nicht sonderlich.

Ach so? Apt-cache? Existiert deiner Meinung nach nicht und wird deiner 
Meinung nach auch nicht immer fetter? Also jeder Nicht-Fanboy wird 
natürlich genau dies beobachten. Und natürlich schlägt das Upgrade dem 
Laien nicht vor, diesen Quatsch abzuräumen, bevor es an's Upgrade geht.

Also, wie willst du das alles erklären? Insbesondere, dass es bei dir ja 
scheinbar nicht passiert, bei jedem anderen aber schon...

von Jack V. (jackv)


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c-hater schrieb:
> Das darf einem aber nicht den Blick darauf verbauen, dass sie unter
> Linux exakt so ebenfalls existieren.

Hm. Ich hab ein ähnlich ausgestattetes Netbook (mit N270, also noch eine 
Nummer eingeschränkter) über 13 Jahre mit den entsprechenden Upgrades 
über diese Zeit genutzt, und bin nie auf ein Problem, wie du es als 
zwangsläufig auftretend schilderst, gestoßen. Liegt das tatsächlich nur 
daran, dass ich ’n Fanboy bin?

von (prx) A. K. (prx)


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c-hater schrieb:
> Du hast scheinbar ein deutliche Tendenz in diese Richtung...

Ich habe eine Tendenz zum grenzdebilen Fanboy, weil es mir in der Rolle 
eines Netbooks im Grunde schnuppe war, ob der Windows oder Linux nutzt? 
Komische Definition. ;-)

Mir geht zwar die Windows-Welt zunehmend auf den Zeiger, aber die 
Aufgabe des Netbooks war hauptsächlich Web, Mail und Urlaub. Die 
erwähnten Platzfragen des Sysvols beiseite gelassen geht das mit jedem 
System (notfalls sogar mit Chrome OS, wenn einen die Philosophie nicht 
stört). Den Rest erledigte ein Desktop.

: Bearbeitet durch User
von Jack V. (jackv)


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c-hater schrieb:
> Apt-cache? Existiert deiner Meinung nach nicht und wird deiner
> Meinung nach auch nicht immer fetter?

Meine Güte – man könnte glauben, dass du noch nie mit ’nem auf Debian 
basierenden System gearbeitet hast. Da gibt’s autoremove und so, das 
kann man sogar ganz ausgezeichnet automatisieren. Vielleicht solltest 
du’s dir erstmal in Ruhe anschauen, bevor du wild irgendwelche Probleme 
als Showstopper auflistet, die bei richtiger Bedienung gar nicht mal 
auftreten können?

von Pappnasenplastik (Gast)


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M. Huber schrieb:
> auch nur 32 GB. SSD.

Soso SSD, sicher das das nicht nur ne aufgelötete SD-card ist?! Sowas 
gabs mal von Asus zu den Billigzeiten. Grauenhaft langsam so ein teil.

von (prx) A. K. (prx)


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Pappnasenplastik schrieb:
> Soso SSD, sicher das das nicht nur ne aufgelötete SD-card ist?!

So ähnlich. Das wird eine eMMC sein, deutlich langsamer als eine SATA 
SSD, von NVMe ganz zu schweigen. Die ASUS Netbooks orientieren sich in 
ihrem inneren Aufbau mehr an Tablets als an Notebooks, verwenden für 
Tablets konzipierte Prozessoren.

: Bearbeitet durch User
von c-hater (Gast)


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Jack V. schrieb:

> Meine Güte – man könnte glauben, dass du noch nie mit ’nem auf Debian
> basierenden System gearbeitet hast.

Das ist sogar der Normalfall bei mir. Nur Fanboys können das nicht 
erkennen...

> Da gibt’s autoremove und so, das
> kann man sogar ganz ausgezeichnet automatisieren.

Ja, kann man. Die Frage ist: warum, zum Teufel macht es nicht das System 
selber? Wenn nicht schon dauerhaft (was den Sinn des Caches übrigens 
komplett negieren dürfte), dann doch zumindest in der Situation eines 
bevorstehenden Upgrades?

DAS ist die entscheidende Frage. Und nun dürfen die Fanboys das 
erklären...

von Pappnasenplastik (Gast)


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(prx) A. K. schrieb:
> Pappnasenplastik schrieb:
>> Soso SSD, sicher das das nicht nur ne aufgelötete SD-card ist?!
>
> So ähnlich. Das wird eine eMMC sein.

Ja, genau das ist mit "aufgelöteter SDCard" gemeint: 
https://www.computerbild.de/artikel/cb-Tipps-PC-Hardware-Was-ist-eMMC-zur-Speicher-Technologie-31447065.html

Wenn ich mich recht erinnere war die im ASUS bis auf Bauform und 
Leistungsaufnahme nicht besser als eine HDD. "SSD" ist vom prinzip her 
nicht falsch, aber eigentlich nur Marketinggeschwätz um diese 
Billiglösung an mittellose Idioten zu verkaufen. zumindest im eeePC ein 
deutlicher Rückschritt zu der vorher verbauten 500 GB-Platte.

von (prx) A. K. (prx)


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Pappnasenplastik schrieb:
> Wenn ich mich recht erinnere war die im ASUS bis auf Bauform und
> Leistungsaufnahme nicht besser als eine HDD.

Was die Transferrate angeht trifft das evtl zu. Allerdings ist die 
Zugriffszeit von grösserer Bedeutung als die Transferrate, und da ist 
eine eMMC weit besser.

PS: Die 32 GB eMMC des E203NA bringt gemessene 290 MB/s. Das ist für 
diese Rechnerklasse ganz OK.

: Bearbeitet durch User
von (prx) A. K. (prx)


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c-hater schrieb:
> Wer redet denn von Windows? Aber klar: natürlich gibt es bei Windows
> exakt dieselben Probleme.

Das Problem ist der grössere Platzbedarf des Windows selbst, in jedem 
Aspekt, mit dem man es dabei zu tun hat.

Das installierte Grundsystem ist wesentlich grösser, auch weil die 
kompletten Installationsfiles auf der Disk rumlungern, auch jene 
Komponenten, die man nie braucht. Und zu diesen Installationsfiles 
kommen mit jedem Update weitere hinzu.

Dazu kommt das platzraubende Verfahren der Vollupgrades, die ein neues 
Windows neben dem alten installieren, und erst viel später aufräumen. 
Das ging bei dem 32 GB Teil von Anfang an nur mit Hilfsspeicher auf µSD, 
und später überhaupt nicht mehr.

Linux braucht weniger Platz für das installierte System, holt sich die 
Installationspakete vom Netz statt von Disk, wirft sie danach wieder 
weg, und upgraded inplace statt nebendran. Das spart erheblich Platz. 
Und deshalb kommt man mit 32 GB in Linux wesentlich weiter als in 
Windows 10.

Beim E203NA bot ASUS Optionen für 4 statt 2 GB RAM und für 64 statt 32 
GB Disk. Damals aber leider nicht beides zusammen. Aktuelle Netbooks 
haben mindestens 64 GB.

: Bearbeitet durch User
von Jack V. (jackv)


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c-hater schrieb:
> Ja, kann man. Die Frage ist: warum, zum Teufel macht es nicht das System
> selber? Wenn nicht schon dauerhaft (was den Sinn des Caches übrigens
> komplett negieren dürfte), dann doch zumindest in der Situation eines
> bevorstehenden Upgrades?

Weil dann der Nächste kommt und sich beschwert, dass das System nicht 
OOTB so konfiguriert wäre, wie er das gerne hätte, weil er ja 
schließlich Maßstab aller Dinge wäre und alle, die eine abweichende 
Ansicht haben, dumme Fanboys sind. Oder was wolltest du nun lesen?

Du bist nicht der Maßstab aller Dinge, und wenn dich ein Paketcache beim 
Upgrade vor Probleme stellt, solltest du dir wirklich überlegen, ein 
mehr auf DAU ausgerichtetes System zu verwenden. MacOS soll 
diesbezüglich ganz gut sein, wie man so hört.

von (prx) A. K. (prx)


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c-hater schrieb:
> warum, zum Teufel macht es nicht das System selber?

Nicht jede Distro macht es von Haus aus. Manche schon.

von JJ (Gast)


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c-hater schrieb:
> Ja, klar, das sagt ich ja auch. Aber installiere doch spaßenshalber
> erstmal die vorige LTS-Version und versuche dann ein Upgrade auf die
> aktuelle.

/etc/apt/sources.list auf neue Distri ändern und dann
1
sudo apt update && sudo apt full-upgrade

Linux mit XFCE (oder LXQt, braucht noch weniger Ressourcen) als Desktop 
(incl Browser, Mail, Office etc) kommt meist mit weniger als 20 GB aus 
(plus Daten, aber das ist ja individuell).

Beitrag #7091463 wurde vom Autor gelöscht.
von michael_ (Gast)


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Der Huber ist verschwunden.

M. Huber schrieb:
> Es ist ein ASUS X206 mit einer Intel Atom CPU x5-z8300 1,44GHz.
> Das Netbook hat nur 2GB. RAM und auch nur 32 GB. SSD.
> Was ich nicht verstehe, wie kann ASUS so ein Netbook mit Windows 10
> ausliefern. Gerade diese Atom CPUs sind dafür bekannt für ihre
> Leistungsschwäche, dann auch nur 2GB. RAM, wie kann man nur so was
> machen?
> Ist eigentlich so unbrauchbar.

Ansprüche?
Hast du es überhaupt ausprobiert?
Mindestens hat da jemand Geld ausgegeben und es gut genutzt. Siehe Akku.
Warum nimmst du das als Geschenk an? Bei deinen Ansprüchen hätte ich 
hochmütig abgelehnt.

> Deshalb will ich es mal mit Linux versuchen um das Netbook für Internet,
> E-Mail und PDF Reader zu verwenden.

Wie konnten wir nur vor vielen Jahren auch Internet, Emil und PDF 
machen?
Ich frage mich sowieso, warum heute alle so geil auf PDF Verarbeitung 
sind.
Das ist doch Nebensache und schon lange ausgereitzt.

von Nano (Gast)


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c-hater schrieb:
> (prx) A. K. schrieb:
>
>> Ein frisch installiertes Ubuntu Desktop 20.04 auf einer 30 GB Disk in
>> Standardinstallation mit Browser, Mail, Office etc belegt im Root-FS
>> gerade einmal 8 GB von 29 GB.
>
> Ja, und nun benutze das Teil dann auch mal ein Weile, sagen wir mal ein
> halbes Jahr. So dass Updates und eigene Daten drauf kommen.
>
> Und mache dann das Upgrade.

Das wird problemlos funktionieren.

Man muss nur die linux-image Leichen und deren Abhängigkeiten, die bei 
Ubuntu manchmal in /boot verbleiben deinstallieren.


Problematisch wird es erst, wenn du ganz viele Desktop Environments und 
ganz viel Software installierst.

Mein Debian System belegt derzeit 21 GB, da ist aber wirklich alles 
mögliche an Software drauf, die ich so brauche und viele Nutzer gar 
nicht nutzen würden, da sie die nicht benötigen.
Ein Default Debian ist noch viel Schlanker.

Wenn er die 30 GB also so partitioniert, dass er für / 20 GB hat und für 
/home die anderen 10 GB, dann wird ihm das üppig reichen, sofern er 
nicht jeden Müll installiert. Insbesondere Games würden viel Platz 
brauchen, aber auf so einem System wird er die wohl kaum laufen lassen 
wollen.

von Nano (Gast)


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(prx) A. K. schrieb:
> Nano schrieb:
>> Ist dagegen alles verschlüsselt, dann sieht er nur die IP des
>> Webservers.
>
> Der DNS-Alias, unter dem der Webserver angesprochen wird, wird
> unverschlüsselt übertragen. Es kann ja mehrere davon geben und da dieser
> Name das Zertifikat bestimmt, muss das so sein.
> SNI = Server Name Identification
>
> Wenn also deine Blümchen und Titten unter getrennten Namen angesprochen
> werden, wie das bei mehreren virtuellen Webhosts üblich ist (hat nichts
> mit VMs zu tun), dann fliegt das auf.

Meinst du jetzt die DNS Anfrage oder den Verbindungsaufbau mit der 
Webseite des Servers?

Für ersteres müsste doch DNS over HTTPS oder DNS over TLS reichen?

Und bei zweiterem ist es da nicht so, dass erst eine verschlüsselte 
Verbindung aufgebaut wird und dann die Zertifikateinfos zwecks Prüfung 
ausgetauscht werden?

von (prx) A. K. (prx)


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Nano schrieb:
> Meinst du jetzt die DNS Anfrage

Nein.

> oder den Verbindungsaufbau mit der Webseite des Servers?

Ebendies.

> Und bei zweiterem ist es da nicht so, dass erst eine verschlüsselte
> Verbindung aufgebaut wird und dann die Zertifikateinfos zwecks Prüfung
> ausgetauscht werden?

Nein, das geht nicht. Die Zertifikate sind Grundlage des SSL/TLS, nicht 
nachgeschaltet.

Der Webserver muss wissen, unter welchem Namen er angesprochen wird, 
bevor das TLS aufgebaut werden kann. Also ob als www.bluemchen.de oder 
www.titten.de, die auf die gleiche IP-Adresse auflösen. Anhand dieser 
Namen wählt der Webserver die verwendete Seitenkonfiguration aus, aus 
der sich überhaupt erst das Zertifikat ergibt. Üblicherweise sind das ja 
verschiedene Zertifikate, eins für die Blümchen und ein anderes für die 
Titten.

Vor SNI musste man für mehrere VHosts auf dem gleichen Server 
verschiedene Ports oder IP-Adressen verwenden.

Da diese Information folglich im Klartext übertragen wird, ist sie für 
jeden unterwegs auslesbar.

https://de.wikipedia.org/wiki/Server_Name_Indication

: Bearbeitet durch User
von ●DesIntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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c-hater schrieb:
> Ja, und nun benutze das Teil dann auch mal ein Weile, sagen wir mal ein
> halbes Jahr. So dass Updates und eigene Daten drauf kommen.

alte Kernel löschen...

von (prx) A. K. (prx)


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●DesIntegrator ●. schrieb:
> alte Kernel löschen...

Ist bei Systemen mit separater /boot Partition sehr wichtig, die nicht 
sowieso schon selbst hinter sich aufräumen.

: Bearbeitet durch User
von Dieter (Gast)


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Probiere mal Lubuntu.

von Kilo S. (kilo_s)


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Asus Eee PC 1201N, Xubuntu 18 mit XFCE (32Bit) mit (aufgerüstet) 4GB RAM 
und 64GB SSD.

Surfen, Filme Schauen, SDR/Digitalfunk, E-Mail ect.. läuft alles 
zufriedenstellend.

Treiberprobleme gab es keine, lief alles direkt nach der Installation 
problemlos.
Abgesehen vom Nvidia Treiber, den musste ich per Hand nachinstallieren. 
Aber auch nur weil der hauseigene nouveau nicht ganz so Performant lief 
wie erhofft.

: Bearbeitet durch User
von M. Huber (Gast)


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Hallo,
danke für die Zahlreichen Kommentare auf meine Anfrage.
Manches hat jedoch nichts mit dem ASUS X206 zu tun, z.B. i5 usw.
Ich hatte auch noch in anderen Foren nach einer Lösung gesucht.
Was dabei heraus gekommen ist warum diese schwachen Laptops bzw. 
Netbooks so langsam sind liegt oftmals daran dass vom Hersteller 
Blootware mit installiert wird. Das trifft vor allem auf Asus und HP zu.
Empfehlung hier, Windows neu installieren. Keine Wiederherstellung!
Das habe ich auch gemacht, zuerst alle Treiber mit DoubleDriver 
gesichert.
Dann aber welches Windows sollte jetzt drauf, auch hier die Empfehlung
Windows 10 LTSC, das habe ich gemacht, das Teil läuft damit deutlich 
schneller als vorher mit dem Windows 10 Home. Es sind auf der SSD nach 
der Installation und dem Hinzufügen von Programmen ( Firefox, VLC 
Player, Sumatra PDF, Thunderbird) immer noch 17 GB frei. Habe auf der 
SDCard auch noch Speicher Platz.
Ich konnte das Windows 10 LTSC auch aktivieren.

Vor der Aktion mit Windows 10 LTSC hatte ich einen Versuch mit Linux 
gemacht, dazu habe ich auch was gefunden, den Hinweis auf Linux Deepin 
20.6.
Eine Version die wenig Ressourcen verbraucht.
Es hat alles funktioniert, bis auf die SDCard, vermutlich ein Treiber 
Problem. Der Slot wird unter Windows auch nur erkannt wenn der Richtige 
Treiber installiert ist.

Erkenntnis, Linux ist auf diesem Asus X206 auch sehr träge, so z.B die 
Reaktion auf Mausklicks ist schon mit einigen Gedenksekunden verbunden.
Auch der Neustart dauert deutlich länger als bei Windows.

Die Aussage Linux kann auch für schwache Hardware verwendet werden kann 
ich so nicht bestätigen, Geschwindigkeitsvorteile gegenüber Windows sind 
hier nicht erkennbar, das Gegenteil ist der Fall. Gilt hier für Asus 
X206!
Hat sicher auch damit zu tun, dass Windows 10LTSC ein stark 
ausgemistetes System ist. Keine Cortana, kein Store, keine 
Benutzererfahrung, also ein Nacktes Windows, was aber sehr Hilfreich 
ist.
Um so unverständlicher ist es, das diese Version nicht offiziell 
angeboten wird.

Das Thema ist somit erledigt.

von Jack V. (jackv)


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M. Huber schrieb:
> Linux Deepin 20.6.
> […]
> Die Aussage Linux kann auch für schwache Hardware verwendet werden kann
> ich so nicht bestätigen, Geschwindigkeitsvorteile gegenüber Windows sind
> hier nicht erkennbar, das Gegenteil ist der Fall.

Sorry, aber deine Erkenntnis kann nicht sein, dass Linux nicht auf 
schwacher Hardware verwendet werden könne, sondern dass Deepin 
ausdrücklich nix für schwächliche Hardware ist.

Hier wurde dazu geraten, ein schlankes System mit einem DE in der Klasse 
von Xfce4 zu nehmen, weil’s damit gut laufen würde (und das tut’s 
zweifellos – ich hatte das Setup jahrelang auf einer noch schwächeren 
Maschine) – stattdessen nimmst du eines der fettesten Systeme, die zu 
finden sind, und findest dann völlig überraschend heraus, dass es auf 
leistungsschwacher Hardware träge läuft? Nun ja …

Versteh’s nicht falsch – ich find’s super, dass du mit der genannten 
Windows-Version zufrieden bist und arbeiten kannst, und das ist keine 
Ironie: mit Linux und dir hätte es ganz offensichtlich nicht geklappt. 
Aber sich eine fette Distribution mit voll aufgeblasenem DE draufzutun 
und dann zu behaupten, dass Linux per se träge wäre, ist problematisch. 
Gemäß Hanlon soll man hier keinen Vorsatz annehmen, aber bisschen 
gewollt wirkt’s dann doch schon irgendwie …

von Zeno (Gast)


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Quarks schrieb:
>> Die könnten die neuen Seiten schon anzeigen, wenn man dieses scheiß
>> Sicherheitsgeraffel umgehen könnte.
>
> Du kannst dir ja testweise den MITM-Proxy installieren.
>
> Und dann sehen dass das nicht reicht.
>
> Zu der Erkenntnis kannst du auch schon mit dem alten Firefox
> 52.7.3 ESR kommen.
> Der ist sicherheitsmässig nämlich noch up-to-date.
Mit JS hat das relativ wenig zu tun. Man kommt ja noch nicht mal auf die 
gewünschte Seite, statt dessen wird man angeblärrt das die Seite nicht 
sicher sei oder irgendein Certificat ist abgelaufen oder ....
Der viele JS-Code würde erst danach Probleme machen, wenn überhaupt.
Beispiel die Seite der FB die strotzt nur so von JS, dennoch wurde die 
von fast jedem Browser geladen, zwar nicht immer korrekt dargestellt. 
Irgendwann mal waren die Heinis dort der Meinung die Browserversion 
abzufragen. Das war's dann plötzlich ging es eben nicht mehr.

Das ich mit einem älterenen Browser neuere HTML-Elemente nich mehr 
richtig darstellen kann oder mit der einer alten JS-Engine keine neuen 
Sprachfeatures nutzen kann, ist ein anderes Thema.

von Pappnasenplastik (Gast)


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M. Huber schrieb:
> Es sind auf der SSD

Nochmal, das ist keine SSD, das ist eine lahmarschige eMMC. Das steht 
auch so im Datenblatt: 
https://www.notebooksbilliger.de/asus+eeebook+x206ha+fd0051t+291491

von Nano (Gast)


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(prx) A. K. schrieb:
> Nein, das geht nicht. Die Zertifikate sind Grundlage des SSL/TLS, nicht
> nachgeschaltet.
>
> Der Webserver muss wissen, unter welchem Namen er angesprochen wird,
> bevor das TLS aufgebaut werden kann. Also ob als www.bluemchen.de oder
> www.titten.de, die auf die gleiche IP-Adresse auflösen. Anhand dieser
> Namen wählt der Webserver die verwendete Seitenkonfiguration aus, aus
> der sich überhaupt erst das Zertifikat ergibt. Üblicherweise sind das ja
> verschiedene Zertifikate, eins für die Blümchen und ein anderes für die
> Titten.
>
> Vor SNI musste man für mehrere VHosts auf dem gleichen Server
> verschiedene Ports oder IP-Adressen verwenden.
>
> Da diese Information folglich im Klartext übertragen wird, ist sie für
> jeden unterwegs auslesbar.
>
> https://de.wikipedia.org/wiki/Server_Name_Indication

Verstehe, aber dafür gibt es heute ab TLS 1.3 ja ECH.
https://en.wikipedia.org/wiki/Server_Name_Indication#Encrypted_Client_Hello

Insofern hast du historisch betrachtet natürlich recht, aber da TLS 1.3 
inzwischen immer mehr verwendet wird, dürfte auch ECH immer mehr 
Verbreitung finden.

von Zeno (Gast)


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Nano schrieb:
> Das stimmt nicht.
> Denn auf einem Webserver können mehrere Webseiten laufen.
> Einmal bspw. die Webseite Blumen und die andere heißt PoXXn.

Ja und? Wo ist das Problem? Man kann beides sauber voneinander trennen.

Nano schrieb:
> Wenn das alles unterschlüsselt via http läuft, dann weiß man schon
> einmal als Dritter, der sich in deine Kommunikation einklinkt, welche
> Webseite du ansurfst und somit was dich interessiert.
Ja und, dann weis er es halt. Dann weis halt der Nano das ich eine Seite 
mit Blumen aufgerufen habe. Eigentlich weis er nur das die Adresse 
xxx.xxx.xxx.xxx diese SEite aufgerufen hat. Nach der nächsten 
Zwangstrennung ist Adresse möglicherweise eine völlig andere.

Wenn die Kommunikation dann wirklich in 2 Richtungen geht, also ich z.B. 
meine Bankverbindung sende, dann sollte das schon verschlüsselt sein. 
Ebenso wenn Daten gesendet werden die nur für mich bestimmt sein sollen. 
Das ist aber alles handelbar wenn man will. Um mir die Öffnungszewiten 
des Obi anzusehen braucht es jedenfalls keine verschlüsselte Verbindung, 
das sind schlichtweg öffentliche Daten.

von Nano (Gast)


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M. Huber schrieb:
> Vor der Aktion mit Windows 10 LTSC hatte ich einen Versuch mit Linux
> gemacht, dazu habe ich auch was gefunden, den Hinweis auf Linux Deepin
> 20.6.
> Eine Version die wenig Ressourcen verbraucht.

Eine Linux Version der chinesischen Regierung. Glückwunsch!

Von uns hier hat keiner Deepin empfohlen.
Wir haben dir gesagt, du sollst Linux Mint Debian Edition (LMDE) oder 
Debian nehmen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Deepin#Spionagevorw%C3%BCrfe

> Erkenntnis, Linux ist auf diesem Asus X206 auch sehr träge, so z.B die
> Reaktion auf Mausklicks ist schon mit einigen Gedenksekunden verbunden.
> Auch der Neustart dauert deutlich länger als bei Windows.

Welches Desktop Environment?

Deepin verwendet standardmäßig das Deepin Desktop Environment welches 
als Toolkit Qt verwendet und bezüglich der Desktop Environments zu den 
neueren Desktop Environments gehört.
Siehe:
https://en.wikipedia.org/wiki/Deepin#Deepin_Desktop_Environment

D.h. dieses Desktop Environment braucht moderne neue Hardware und läuft 
auf alter Hardware natürlich entsprechend vorstellbar bescheiden.

Auch das haben wir dir nicht empfohlen.
Wir sagten dir, du sollst XFCE oder Mate nehmen.

> Die Aussage Linux kann auch für schwache Hardware verwendet werden kann
> ich so nicht bestätigen,

Bei dir sitzt das Problem auch vor dem Bildschirm.
Du hast keinen einzigen unserer Empfehlungen befolgt, du hast die 
schlechteste Linux Distribution, neben Red Star OS genommen, und 
erwartest dann, dass alles prima läuft.

Selber Schuld!

von michael_ (Gast)


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M. Huber schrieb:
> Hallo,
> danke für die Zahlreichen Kommentare auf meine Anfrage.
> Manches hat jedoch nichts mit dem ASUS X206 zu tun, z.B. i5 usw.
> Ich hatte auch noch in anderen Foren nach einer Lösung gesucht.
> Was dabei heraus gekommen ist warum diese schwachen Laptops bzw.
> Netbooks so langsam sind liegt oftmals daran dass vom Hersteller
> Blootware mit installiert wird. Das trifft vor allem auf Asus und HP zu.

Wie kommst du darauf? Werde konkret.
Programme, die nicht aufgerufen werden, ruhen doch friedlich und 
verbrauchen keine Ressourcen.
Bei den App kann man doch erst mal die Animation abschalten. Oder sie 
auch stillegen.
Viele möchten aber das Wetter, Nachrichten, e-Mail Info usw. sehen.

> Empfehlung hier, Windows neu installieren. Keine Wiederherstellung!
> Das habe ich auch gemacht, zuerst alle Treiber mit DoubleDriver
> gesichert.

Hä? Wozu das denn? Spz. Treiber gibt es doch auf der Webseite.

> Dann aber welches Windows sollte jetzt drauf, auch hier die Empfehlung
> Windows 10 LTSC, das habe ich gemacht, das Teil läuft damit deutlich
> schneller als vorher mit dem Windows 10 Home.

Was ist mit der Registrierung? Du willst da richtig Geld in die Hand 
nehmen?

von ●DesIntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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warum sollte man auf Langsam-Hardware ein Betriebssystem installieren,
für das man auch noch bezahlen mus?

von Franz Pelhamer (Gast)


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Es ist Freitag Morgen und hier werden schon wieder Dinge behauptet die 
Falsch sind.

michael_ schrieb:
> Was ist mit der Registrierung? Du willst da richtig Geld in die Hand
> nehmen?

●DesIntegrator ●. schrieb:
> warum sollte man auf Langsam-Hardware ein Betriebssystem installieren,
> für das man auch noch bezahlen mus?

Bei diesen Geräten ist Windows 10 Home von Haus aus dabei.
Der Key ist im Bios gespeichert. " UEFI "
Die Aktivierung erfolgt sobald nach der Installation eine Internet 
Verbindung besteht.
Wer hat hier etwas von Kaufen geschrieben, bitte keine Lügen verbreiten.

Windows 10 LTSC ist ein ganz anderes Thema, das kannst als Privater
nicht kaufen.

michael_ schrieb:
> Hä? Wozu das denn? Spz. Treiber gibt es doch auf der Webseite.

Es geht schneller wenn alle Treiber mit einem Tool vorher gesichert 
wurden und in einem Verzeichnis sind. Dann brauche ich nicht jedes 
Treiber Install durchnudeln sondern mache das vom Gerätemanager aus.

von ●DesIntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Franz Pelhamer schrieb:
> Wer hat hier etwas von Kaufen geschrieben, bitte keine Lügen verbreiten.

Bleib mal auf dem Teppich!

wo gibts Windows umsonst?

und bei welchen Geräten um die es hier geht ist win10 schon mit dabei?

jaja es ist Freitag...

von michael_ (Gast)


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Franz Pelhamer schrieb:
> Bei diesen Geräten ist Windows 10 Home von Haus aus dabei.
> Der Key ist im Bios gespeichert. " UEFI "
> Die Aktivierung erfolgt sobald nach der Installation eine Internet
> Verbindung besteht.
> Wer hat hier etwas von Kaufen geschrieben, bitte keine Lügen verbreiten.

Du wolltest doch das "langsame" Home nicht und dafür ein anderes nehmen.
Soll ich die Zeile raussuchen?

Der Key hat auch nichts mit dem BIOS oder UEFI zu tun.
Das funktioniert anders.

von (prx) A. K. (prx)


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●DesIntegrator ●. schrieb:
> und bei welchen Geräten um die es hier geht ist win10 schon mit dabei?

Bei dem Exemplar aus dem Startbeitrag.

von Franz Pelhamer (Gast)


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Jetzt gab es hier bis jetzt 100 Beiträge, es hätte doch gereicht auf den 
Beitrag mit Video hin zu weisen.

https://www.heise.de/news/c-t-3003-Welches-Linux-macht-ein-zwoelf-Jahre-altes-Notebook-wieder-benutzbar-6447701.html

Selbst wenn Heise seit Jahren Microsoft Bashing betreibt, gab es gegen 
Ende des Videos den Hinweis, ein optimiertes Windows ist auch nicht 
schlechter als Linux.

von Atomares Notebook (Gast)


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●DesIntegrator ●. schrieb:
> Bleib mal auf dem Teppich!

Er IST auf dem Teppich!
>
> wo gibts Windows umsonst?

Auf Geräten, auf denen z.B. Windows 7 Home werksseitig installiert war.
Dort kann man auf Windows 10 Home upgraden.

>
> und bei welchen Geräten um die es hier geht ist win10 schon mit dabei?
Samsung N220 hat Windows 7 drauf.

Technische Daten entsprechen oben genannten. Darfst Du auch selbst 
Gugeln.

>
> jaja es ist Freitag...

Es ist egal, welcher Tag gerade ist: DU bist IMMER schwer von Begriff 
und auf Stunk gebürstet.

von (prx) A. K. (prx)


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(prx) A. K. schrieb:
> ●DesIntegrator ●. schrieb:
>> und bei welchen Geräten um die es hier geht ist win10 schon mit dabei?
>
> Bei dem Exemplar aus dem Startbeitrag.

... allerdings die Home Edition, nicht Enterprise LTSC.

von Kilo S. (kilo_s)


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michael_ schrieb:
> Der Key hat auch nichts mit dem BIOS oder UEFI zu tun.
> Das funktioniert anders.

Doch, bei modernen Geräten liegt der Windows Key im Uefi, deshalb 
aktivieren sich neue Geräte auch selbständig mit dem Key.

https://www.deskmodder.de/wiki/index.php/Key_Seriennummer_aus_Bios_UEFI_auslesen_Windows_10

von (prx) A. K. (prx)


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Franz Pelhamer schrieb:
> ein optimiertes Windows ist auch nicht schlechter als Linux.

Das kann ich bestätigen, man kann auch mit Windows auf solchen Geräten 
arbeiten. Der Vorteil von Linux liegt hauptsächlich im wesentlich 
geringeren Platzbedarf und den Konsequenzen daraus. Ein aktuelles Debian 
Mate würde in Standardinstallation auch bei einem 16 GB Medium keine 
Probleme bekommen (gestern auf dem E203NA installiert - läuft sehr gut, 
dank Goldmont Prozessor stört auch Disk-Encryption nicht).

von Dieter (Gast)


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Nano schrieb:
> Du hast keinen einzigen unserer Empfehlungen befolgt,

Es gibt Leute, da sind Empfehlungen zwecklos. Da klappt das nur, wenn 
ein Trupp mit Baseballschlaegern nachhilft. Anderen Argumenten koennen 
immer weniger noch folgen. Die Welt verdummt, allem voran die Lehrer. 
Acht Lehrer waren nicht in der Lage eine Bergtour grundlegend 
vorzubereiten und rund hundert Kinder mussten aus den Alpen gerettet 
werden.

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Dieter schrieb:
> Probiere mal Lubuntu.

Gibts im Moment auch noch als 32-Bit Variante. Ich nutze das auf einem 
Asus EEPC 1201HN, mit 2GB RAM (mehr geht hier nicht) und 128GB SSD.
Ict jetzt nicht der Brüller, aber funktioniert.

von Jack V. (jackv)


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Matthias S. schrieb:
> Gibts im Moment auch noch als 32-Bit Variante.

Die Kiste im Eingangsbeitrag hat eine 64Bit-CPU.

von Christian S. (Firma: Privat) (chris_d450)


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Linux Mint XFCE

von Karl Käfer (Gast)


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Matthias S. schrieb:
> Gibts im Moment auch noch als 32-Bit Variante. Ich nutze das auf einem
> Asus EEPC 1201HN, mit 2GB RAM (mehr geht hier nicht) und 128GB SSD.

Ist der Arbeitsspeicher da fest verlötet? Denn insbesondere bei 
ASUS-Geräten habe ich schon mehrmals die Erfahrung gemacht, dass die oft 
mit mehr RAM klarkommen als in den Spezifikationen angegeben. Und unter 
Linux ist RAM der Performancebooster schlechthin.

von (prx) A. K. (prx)


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Christian S. schrieb:
> Linux Mint XFCE

Etwas schwierig an Mint ist dessen Haltung zu Snap. Man mag es nicht und 
vermeidet es, bekommt dadurch in der auf Ubuntu basierenden Hauptlinie 
aber zunehmend Probleme mit Anwendungen. Die auf Debian basierende 
Nebenlinie gibt es andererseits nur mit Cinnamon.

: Bearbeitet durch User
von Ingo W. (uebrig) Benutzerseite


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Warum dann nicht gleich zum Original greifen?
Bei Debian kann man sich die GUI aussuchen (u.A. auch xfce) und es gibt 
es auch noch für 32Bit.

(prx) A. K. schrieb:
> Die auf Debian basierende
> Nebenlinie gibt es andererseits nur mit Cinnamon.

von (prx) A. K. (prx)


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Ingo W. schrieb:
> Warum dann nicht gleich zum Original greifen?
> Bei Debian kann man sich die GUI aussuchen (u.A. auch xfce) und es gibt
> es auch noch für 32Bit.

Darauf wollte ich raus.

Als ich vor 2 Jahren ein System für den Zwerg suchte, blieb aufgrund 
eines Problems mit WLAN Treiber/Firmware nur Mint 19 auf Ubuntu 18 
übrig. Ubuntu 20, Debian, Suse, Fedora - keines kam mit dem WLAN klar.

Da ich den Zwerg nur noch selten nutze und er daher für Experimente frei 
ist, wollte ich ausprobieren, ob das noch so ist und probierte vor 
einigen Tagen Debian Mate aus. Mit vollem Erfolg. Braucht gerade einmal 
5 von 27 GB Root-FS und ist wie vorher schon völlig problemlos mit Disk 
Encryption nutzbar (auf AES-NI beim Prozessor achten).

: Bearbeitet durch User
von Mintu (Gast)


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Karl Käfer schrieb:
> Ist der Arbeitsspeicher da fest verlötet?

Wenn Du bei dem Gerät bleibst womit der Artikel hier gestartet wurde,
Dann Ja. Asus X206!
Weder RAM noch Festspeicher eMMC können erweitert oder getauscht werden.
Das ist schon mal ein Hinweis auf die Kompetenz von Asus.

Das X206 wurde mit Windows 10 Home in den Handel gebracht.
Weder Windows 10 oder Linux laufen mit 2GB. Ram brauchbar.
Dann als weiterer Bremser die Intel Atom CPU.
Hier ist Asus beim sparen viel zu weit gegangen.

Bei der Gelegenheit mal die Frage, Intel Atom wird der noch verbaut?
So ein minimal Netbook ist doch eher was für eine ARM basierte CPU.

von (prx) A. K. (prx)


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Mintu schrieb:
> Das ist schon mal ein Hinweis auf die Kompetenz von Asus.

Bei sehr kleinen Geräten ist das auch eine Platzfrage. Die ersten eeePCs 
hatten RAM und SSD in Sockeln, waren aber gerade deshalb noch ziemlich 
dick.

Wenn Geräte der 200-300€ Klasse nicht erweiterbar sind, dann ist das 
keine Kompetenzfrage, sondern entspricht dem vorgesehenen Einsatzgebiet 
und dem Preisdruck.

Ärgerlich ist eher, dass ASUS bei den Netbooks bei Neuprodukten in D 
anfangs teils nur die sehr knapp dimensionierten Schmalhans-Varianten 
anbietet. Das E203NA gab es im Prinzip mit 2G/4G RAM und 32G/64G eMMC, 
aber die 4G/64G Variante gab es nur in Belgien, nicht in D. Und meine 
4G/32G Variante ist schweinchenrosa (*).

Man kann sich nun aussuchen, ob das Bösartigkeit von ASUS ist, oder 
Anpassung an den Ruf der Deutschen als geile Geizkragen, die nur nach 
dem Preis gehen.

*: Das Teil kaufte ich verbilligt als Rückläufer, in perfektem Zustand. 
Es war einzig das Netbook selbst in die Hand genommen worden. Der Rest 
war noch originalverpackt. Ich vermute, der Käufer war männlich, etwas 
schusselig beim Einkauf, hat das Teil kurz angesehen, gar nicht erst in 
Betrieb genommen, und verschreckt retourniert. ;-)

: Bearbeitet durch User
von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Karl Käfer schrieb:
> Matthias S. schrieb:
>> Gibts im Moment auch noch als 32-Bit Variante. Ich nutze das auf einem
>> Asus EEPC 1201HN, mit 2GB RAM (mehr geht hier nicht) und 128GB SSD.
>
> Ist der Arbeitsspeicher da fest verlötet?
Sorry, es ist ein EEPC 1201HA. Der hat einen SO-DIMM Platz für einen 2GB 
Riegel. Ich gebe aber zu, das ich einen grösseren gar nicht ausprobiert 
habe. Leider nur ein Intel Atom Z520, der lediglich 32-bit kann. 
Anwendung beschränkt sich aber auch auf ein wenig serielles Terminal und 
mal ein Datenblatt angucken. Mit der kleinen SSD ist er auch gar nicht 
so langsam.
Aber das nur am Rande, denn es hat mit dem Ausgangsposting nicht viel zu 
tun.

: Bearbeitet durch User
von Arno (Gast)


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Mintu schrieb:
> Bei der Gelegenheit mal die Frage, Intel Atom wird der noch verbaut?
> So ein minimal Netbook ist doch eher was für eine ARM basierte CPU.

Der Name ist seit einigen Jahren nicht mehr so verbreitet, aber unter 
den Namen "Celeron" oder "Pentium Silver" gibt es sowas durchaus noch. 
Auch in Netbooks, würde ich behaupten: 
https://geizhals.de/asus-br1100cka-gj0097ra-dark-grey-90nx03b1-m03610-a2482664.html?hloc=at&hloc=de

Aber vieles in der Größe ist auch Chromebook und ARM-basiert.

MfG, Arno

von Schlaumaier (Gast)


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M. Huber schrieb:
> Wäre ein Linux Mint dafür geeignet?

Klor.

Musst nur vermutlich das Mint 17 nehmen, da das die höchste Mint-Version 
ist die ich gefunden habe für 32 BIT-CPU'S. Aber keine  Panik. Das 
Update-System liefert sehr viele und regelmäßig Update für alles. Inkl. 
FF.

Ich benutze mein aktuell OHNE Akku als Internet-Radio hauptsächlich. 
Besonders um hin + wieder eine Sendung aufzunehmen.

Auf meinen Samsung-NP-NC-10 (128 GB SSD + 2 GB Ram) rennt die sehr gut.

Ausgeliefert wurde die Kiste mit einer mega lahmen Festplatte und XP.

Wenn es möglich ist, bau einfach eine 128 GB SSD ein, die kostet unter 
20 Euro. Machs wie ich schau ein YT-Video wie die Kiste von innen 
aussieht. Dann siehste wie man sie aufmacht. Und vielleicht findest du 
einen der ne SSD eingebaut hat.

Mein Umbau hat mich 40 Min. gekostet. Ist erst mein 3 Gerät dieser 
Bauart was ich geöffnet habe. ;(

von (prx) A. K. (prx)


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Arno schrieb:
> Der Name ist seit einigen Jahren nicht mehr so verbreitet, aber unter
> den Namen "Celeron" oder "Pentium Silver" gibt es sowas durchaus noch.

Intel gibt sich sehr viel Mühe, um zu verhindern, dass der Kunde 
rausfindet, was er kauft. Vielleicht will Intel verbergen, dass man den 
Käufern der neuesten teuersten und besten Mainstream-Prozessoren der 12. 
Generation u.A. 8 Atom-Cores andreht (Gravemont).

: Bearbeitet durch User
von Am Tegernsee (Gast)


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Schlaumaier schrieb:
> Musst nur vermutlich das Mint 17 nehmen, da das die höchste Mint-Version
> ist die ich gefunden habe für 32 BIT-CPU'S.

Warum jetzt 32 Bit? Das Netbook wurde mit Windows 10 Home 64Bit 
ausgeliefert.
Der verbaute Atom ist eine 64 Bit CPU.

Schlaumaier schrieb:
> Wenn es möglich ist, bau einfach eine 128 GB SSD ein,

Einfach! Du hast hier nichts gelesen oder nicht verstanden.
Bei dem X206 ist RAM und Harddisk (emmC) verlötet, also nichts mit 
einfach wechseln.

Schlaumaier schrieb:
> Auf meinen Samsung-NP-NC-10 (128 GB SSD + 2 GB Ram) rennt die sehr gut.

Das mag schon sein, nur wo war die Frage nach dem Samsung?

(prx) A. K. schrieb:
> dann ist das
> keine Kompetenzfrage, sondern entspricht dem vorgesehenen Einsatzgebiet
> und dem Preisdruck.

Das hat wohl ein BWLer so entschieden.
Klar diese Netbooks sind auf minimalsten Preis getrimmt.
Selbst die paar Cent was 4GB. Ram gegenüber 2GB. kosten spielen eine 
Rolle.

von c-hater (Gast)


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(prx) A. K. schrieb:

> Bei sehr kleinen Geräten ist das auch eine Platzfrage. Die ersten eeePCs
> hatten RAM und SSD in Sockeln, waren aber gerade deshalb noch ziemlich
> dick.

Das stimmt, die trugen ganz ordentlich auf. Aber: sie paßten in die 
Beintaschen einer Cargo-Shorts. Und hatten alles wechselbar und eine 
recht reiche Vielfalt von Schnittstellen, incl. NIC und SD-Card-Reader.

Ich hatte meinen EeePC901 richtig gern, seine Schwächen (insbesondere 
die eher mäßige Performance) habe ich in Kauf genommen. Leider ist er an 
Flexing gestorben. Scheiß-BGA-Packages.

Die heutigen Netbooks kann man in der Pfeife rauchen. Genauso unflexibel 
wie Tablets, bloß halt mit Tastatur. Nix für mich und mein 
Anwendungsprofil.

von Uli S. (uli12us)


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Ich weiss nicht, warum hier manche auf den 32 Bit rumreiten, Der 
Prozessor kann doch 64bit. Ein etwas älteres Linux Mint sollte da drauf 
problemlos laufen.
Die Installatsions-iso hat dabei deutlich unter 2GB, was zu etwa gleich 
grossem Platzbedarf auf der Platte führen sollte.

von (prx) A. K. (prx)


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Uli S. schrieb:
> Ich weiss nicht, warum hier manche auf den 32 Bit rumreiten, Der
> Prozessor kann doch 64bit.

Schlaumaier reitet in 32 Bits auf seinem NC10. Der kann nicht.

Mein altes X205TA hatte zwar zwar einen 64-Bit Prozessor drin, aber ein 
rares 32-Bit UEFI. Damit geht zwar auch ein 64-Bit Linux, aber die 
Installation ist dann eine Spur spannender, weil man einen 32-Bit GRUB 
benötigt.

: Bearbeitet durch User
von Jack V. (jackv)


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Schlaumaier schrieb:
> Mint 17 nehmen, da das die höchste Mint-Version
> ist die ich gefunden habe für 32 BIT-CPU'S. Aber keine  Panik. Das
> Update-System liefert sehr viele und regelmäßig Update für alles. Inkl.
> FF.

Das Supportende von Mint 17 war April 2019 – du bist also seit etwas 
über drei Jahren mit einem potentiell unsicheren System unterwegs. Das 
ist kein Problem, wenn man weiß, was man tut. Offensichtlich weißt du’s 
jedoch nicht.

von michael_ (Gast)


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Uli S. schrieb:
> Ich weiss nicht, warum hier manche auf den 32 Bit rumreiten, Der
> Prozessor kann doch 64bit. Ein etwas älteres Linux Mint sollte da drauf
> problemlos laufen.

Es gehört mehr dazu, als der Prozessor mit 64 Bit.
Der Prozessor muß dazu bestimmte Eigenschaften haben und auch der 
Chipsatz.

von (prx) A. K. (prx)


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michael_ schrieb:
> Der Prozessor muß dazu bestimmte Eigenschaften haben und auch der
> Chipsatz.

Bei welchen amd64ern streicht aufgrund der Eigenschaften des Prozessors 
oder Chipsatzes Linux die Segel?

von michael_ (Gast)


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Sollte der AMD 939 sein.
Irgend ein Register o.ä.
Ob es beim Atom auch ist, k.A.

Jedenfalls sollten es auch mind. 4GB RAM sein.

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Bei Intel reicht die Bezeichnung 'Atom' aber nicht. Da gibt es welche 
mit 32-bit Befehlssatz und welche mit 64 Bit.
Das ist aber leicht bei Intel selber zu überprüfen:
https://ark.intel.com

von Florian H. (hocketiger2003)


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Ich will auch mal meinen Senf dazugeben - denn der ist wenigstens 
Lecker!

Also, ich habe selbst ein EeePC (1005HA) vor ca. 1,5 Jahren günstig 
erworben, mit Intel Atom N270; 1,66GHz, 2GB RAM, eine 160GB Festplatte 
(die originale HDD) und einer PCI-E WLAN Karte sowie einem passenden 
Netzteil, das Originale war nicht mehr auffindbar da ja Gebrauchtgerät.

Darauf läuft jetzt Linux Mint 19.3 Tricia (32Bit). In htop nach max. 5 
Minuten nach den Hochfahren eine CPU-Auslastung von durchschnittlich 
3-5%, manchmal auch um die 10% angezeigt.

Nutzen tue ich ihn für die meisten Standardanwendungen, also E-Mail 
(Thunderbird ist vorinstalliert, Office, Browser (Firefox ist 
inklusive), natürlich auch PDF... (sind nicht alle; wenn sie jemand alle 
wissen will - gebt bescheid)

Nutze ihn hauptsächlich für die meisten Anwendungsgebiete wo ich den 
Desktoprechner nicht mit hinnemen kann, z.B. unterwegs, draußen in 
freier Wildnis usw.  und es läuft alles recht flüssig, wenn auch nicht 
gleich ;) aber ist halt ein Singlecore...

Aber ich hab noch was erstaunliches, für mich jedenfalls: Ich hab das 
Gerät gebraucht erworben, und da ich auf Nummer sicher gehen wollte, 
hatte ich gleich noch einen Ersatzakku (kapazitiv auch noch größer) 
besorgt, in dem Glauben, der Originalakku wäre hinüber. Als ich 
allerdings mal gezwungen war den Originalakku zu nehmen, der Ersatzakku 
war leer, stellte ich fest dass der originale Akku ar nicht so kaputt 
ist wie gedacht: Er hält fast genauso lange wie der Ersatzakku, hat aber 
weniger Kapazität als letzterer und ist älter! Hat der vorbesitzer den 
Akku wohl richtig behandelt bzw. geladen.

Nun ist der Originalakku dauerhaft im Gerät und der Ersatzakku endlich 
ein Ersatzakku. Ich hoffe es war verständlich...

Einmal reparieren weils nicht mehr ging war auch mal nötig, aber da käme 
ich jetzt zu weit vom Thema ab...

So wirklich mehr fällt mir dazu erstmal nicht ein.

Grüße Flo
Schreibfehler gehören dem Finder!

von (prx) A. K. (prx)


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Obendrein kann man den Akku wahrscheinlich reparieren. Da dürften 
gewöhnliche Standardzellen drin sein.

von Florian H. (hocketiger2003)


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Theoretisch ja, nur hab ich es noch nie geschafft einen solchen Akkupack 
aufzukriegen, also so, dass amn ihn nach Austausch der Zelle auch wieder 
zu bekommt...

Fakt ist: In den meisten Fällen sind es Standard 18650er Zellen, steht 
meistens auch irgendwo drauf auf´m Akkupack.

Austausch der Zellen müsste funktionieren, wenn man die 
Originalverkablung der Zellen "restauriert".

Ich hatte wohl einfach mal Glück mit dem Akku...

Gruß Flo

von Uli S. (uli12us)


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Ich hab auch Jahrelang Linux, welche Version weiss ich nicht mehr, mit 
nem Atom und 2 GB Ram betrieben. Das lief völlig problemlos. Mir 
erschliesst sich nicht, warum 64Bit nicht laufen soll, wenn 32Bit geht. 
Der wesentliche Unterschied ist halt die maximale Dateigrösse. Diese 
3,xGB die mit 32Bit möglich sind, reicht halt heute öfters mal nicht 
mehr aus. Die Installationsdatei von Linux ist nur minimal angewachsen, 
liegt mittlerweile bei etwas über 2GB.

von (prx) A. K. (prx)


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Uli S. schrieb:
> Mir erschliesst sich nicht, warum 64Bit nicht laufen soll,
> wenn 32Bit geht.

Weil es alte Prozessoren gibt, die den 64-Bit Modus nicht unterstützen 
(z.B. Atom N270 - s.u.). Und weil es Notebooks gibt, die den zwar 
unterstützen, aber deren 32-Bit UEFI das üblicherweise mit einem 64-Bit 
Linux verknüpfte 64-Bit Grub nicht läd.

Die Eigenschaften von Intel-CPUs gibts bei "ark". Also nach 
Prozessorbezeichnung und "ark" suchen:
https://ark.intel.com/content/www/de/de/ark/products/36331/intel-atom-processor-n270-512k-cache-1-60-ghz-533-mhz-fsb.html

: Bearbeitet durch User
von (prx) A. K. (prx)


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Dort sieht man übrigens auch, dass der Diamondville Prozessor selbst 
durchaus 64-Bit kann, aber Intel das bei N270 vmtl aufgrund 
Marktsegmentierung abgeschaltet hatte. Der bis auf solche 
Freischaltungen identische Atom 230 kann es nämlich.

: Bearbeitet durch User
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