Turbine an Welle kleben / Kleber?

OP #7090439
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Hallo zusammen

Bei meinem Gardena Bewässerungssystem:
https://www.gardena.com/ch-de/produkte/bewasserung/urlaubsbewasserung/vollautomatische-blumenkastenbewasserung/900916801/

hat sich die Turbine von der Welle gelöste (siehe angehängtes Bild). Wie 
kriege ich das verlässlich wieder dran? Die Welle hat einen Durchmesser 
von 2.3mm, die Turbine lässt sich ohne grösseren Kraftaufwand 
draufstecken und wegnehmen. Das Material der Turbine kenne ich leider 
nicht.

Ich hatte bereits einen ersten Versuch mit Araldit 2-Komponentenkleber 
gemacht, hat aber nicht gehalten obwohl ich die Oberflächen so gut es 
ging aufgeraut und entfettet hatte.
Gibt es einen dafür einen besser geeigneten Kleber?

Oliver
Angehängte Dateien:
OP #7090456
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Ok, danke. Das Ding gibt's sogar als Ersatzteil für 76 Cent aber 
natürlich ist es gleich x fach komplizierter weil ich in der Schweiz 
wohne. Aber da weiss ich mir schon zu helfen :-)

Dann ist das normalerweise so dass die Turbine einen etwas kleineren 
Durchmesser hat und dann auf die Welle "gepresst" wird? Und irgendwann 
hat sich der Kunststoff soweit verformt dass er nicht mehr gut sitzt?
Gast #7090467
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Oliver R. schrieb:
> Ich hatte bereits einen ersten Versuch mit Araldit 2-Komponentenkleber
> gemacht,

Na ja, damit ist das POM Plastik des Flügelrades versaut. Wenn du erneut 
klebst, klebt der Kleber auf dem Araldit, aber das nicht am POM.

Du müsszest das Araldit komplett entfernt nekommen.

Oder: gar nicht kleben, sondern pressen. Das Flügelrad hat oberhalb der 
Flügel etwas Plastik.
Wenn man da drumrum eine 'Schlauchschelle' bekommt, kann man das 
Flügelrad wieder auf der Welle festpressen. Eine Schlauchschelle ist 
natürlich zu gross, ein Draht 2 mal drumrumgelegt und die Enden 
verdrillt bringt Unwucht, vielleicht findest du ein Rohr etwas kleineren 
Durchmessers von dem du einen Ring abschneiden kannst, schlitzen kannst 
und dann drüberschieben kannst. Möglichst aus Edelstahl weil das dann 
nicht wegrostet.

Oder du druckst so ein Flügelrad in 3d, deren Löcher sind schlecht genug 
um auf die Achse gepresst werden zu müssen. Aber PLA platzt, am besten 
wäre Epocy UV Resin aus dem Stereolithographiedrucker.
Gast #7090813
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Solche Kunststoffe sind zumeist eine Nylon-Art. Die kann man schlicht 
nicht so einfach kleben. Man erreicht einen Formschluss, der durchaus 
auch etwas aushalten kann, aber "fest" wird es nie.

Ich habe das mittlerweile aufgegeben, weil es einfach Zeitverschwendung 
ist. Egal welcher Klebstoff (außer hochspezialisierte vielleicht - die 
sind, wenn man sie überhaupt bekommt, schweineteuer).

Der einfachste Weg ist, den Kraftschluss anders zu erzeugen. Z.B. auf 
die Welle ein Rändel aufbringen. Geht bei der gehärteten Welle aber 
nicht (Feile als Probe: Lässt sich kein Span abnehmen, und die Feile 
gleitet nur über die Oberfläche, ist sie gehärtet).

Letztes Mal hab ich mit der Flex die Motorwelle an einer Stelle 
abgeflacht, und dann mit einem HM-Bohrer ein kleines 2mm loch gebohrt, 
anschließend das Loch durch das Kunststoffteil und einen Messingstift 
durchgesteckt.
(Firma: FULL PALATINSK) Persönliche Seite #7091747
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POM:

ein altes BIC-Feuerzeug (leer)
oder ein weisses Zahnrad aus nem alten CD-Player zerfeilen

Die Welle etwas befeilen, sodass darauf kleine Zacken entstehen.
also den Teil, der in der Turbine steckt.
Die Welle danach heiss machen. Wenn noch heiss,
diese ins klein gefeilte POM tauchen und dann in die Turbine schieben.

so kannst Du POM mit POM kleben.

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