Bild von DVI capturen

Gast #7097835
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Hallo zusammen,

für Dokumentationszwecke suche etwas um von DVI ein Bild aufzunehmen.

Es geht darum Bilder z.B. vom BIOS Setup zu machen um in Beschreibungen 
einzubringen wie es zu konfigurieren ist. Auch beim Booten sollen Bilder 
vom Bootloader usw gemacht werden.

Das Teil muss nicht schnell sein, es geht dabei eigentlich nur um 
Standbilder. Es soll aber ein wenig professioneller aussehen, als ein 
abfotografierter Bildschirm.

Viele Grüße
Philipp
(Firma: FULL PALATINSK) Persönliche Seite #7097850
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das kann man mMn am besten immer noch mit Fotos vom Bildschirm machen.
Gegen Moiree-Effekte kann man in einem Bildbearbeitungsprogramm
das Bild ETWAS unscharf machen (z.B. 1...2% gaussian blur)

mit entsprechenden Ausschnitten fotografiert
kann man das z.B. in einem Ausdruck immer noch bestens erkennen.

mit einem Video lässt sich das BIOS
auch innerhalb einer Minute "durchklicken".
Da hat man dann auch immer den selben Bildausschnitt...

Vom Video dann Screenshots machen.

alles andere ist viel zu aufwändig.
Persönliche Seite #7097866
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Da ich hin und wieder vor dem gleichen Problem stehe, habe ich mir vor 
einiger Zeit eine HDMI-Capture-Stick zugelegt:
https://www.reichelt.de/hdmi-video-capture-stick-usb-typ-a-delock-88307-p319564.html?search=hdmi+capture
Vor Kurzem noch einen VGA zu HDMI Wandler, der hier aber nicht relevant 
ist.
Von DVI auf HDMI ist eine rein mechanische Adaptierung (passiv).

Der o.g. Wandler macht zwar (leider) nur 5 Bilder je Sekunde, für 
Dokumentationszwecke reicht das aber. Er stellt sich auf dem (linux) PC 
als Videokamera dar, ich lasse sie einfach über den VLC abspielen und 
mache bei Bedarf Screenshots.

Edit:
Bei Bedarf könnte der VLC auch das Video speichern, wie im vorherigen 
Beitrag beschrieben und sich später das passende Bild rausschnippeln.
(Firma: FULL PALATINSK) Persönliche Seite #7097966
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Ingo W. schrieb:
> Bei Bedarf könnte der VLC auch das Video speichern, wie im vorherigen
> Beitrag beschrieben und sich später das passende Bild rausschnippeln.

für Dinge innerhalb von Betriebssystemen.
Mit dem VLC kann man den Desktop aufnehmen.

das geht im Menü unter
"Medien"
"Aufnahmegerät öffnen" und dort
"Desktop" auswählen.

yo, so ist das :-)

und mit Avidemux dann auch den Bereich zuschnippeln.
geht selbst mit dem blöden Firmenrechner
Angehängte Dateien:
Gast #7098044
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Ingo W. schrieb:
> Der o.g. Wandler macht zwar (leider) nur 5 Bilder je Sekunde, für

Das dürfte an der verwendeten Software liegen. Die 
simpel-HDMI-Capture-USB-Sticks (die man bei Amazon auch schon für 'nen 
Zehner bekommt) sind USB-Video-Kameras und liefern die üblichen 
Bildraten (60 fps o.ä). Mit der "Kamera"-App von Windows 10 kann man das 
sehen, ebenso mit OBS Studio.
Gast #7098096
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Ingo W. schrieb:
> Der o.g. Wandler macht zwar (leider) nur 5 Bilder je Sekunde, ...
Beim Delock 88307 scheint der übliche MS2109 verbaut zu sein. Der kann 
nur USB 2.0 und damit grob 40 MB/s. Für nicht komprimierte Bilder (YUV) 
mit 1920x1080 reicht das nur für 5 fps. Komprimiert (der MS2109 
beherrscht nämlich auch MJPG) sind 25 fps möglich und die werden auch 
erreicht wenn die
Software stimmt und der Rechner das schafft.

Philipp schrieb:
> Es soll aber ein wenig professioneller aussehen, als ein
> abfotografierter Bildschirm.
Die Qualität hängt von der eingestellten Auflösung ab. Höher bedeutet 
nicht unbedingt besser. Eine der rund 10 möglichen Auflösungen würde 
sicherlich eine sehr gute Qualität liefern.
Gast #7098112
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Philipp schrieb:
> Es soll aber ein wenig professioneller aussehen, als ein
> abfotografierter Bildschirm.

Da fällt mir nur ein Teil ein.

Diese neuen HDMI-Video-Aufzeichnungsteile. Die sind eigentlich dafür 
gedacht, das Spieler ihre Spiele auf der Playstation aufnehmen können.

So was würde ich einfach dazwischen klemmen, aufnehmen drücken und den 
PC anmachen. Danach das Bild aus den Video extrahieren ist eins der 
einfachsten Dinge (VLC wurde schon genannt).

für die klugen hier : DVI auf HDMI kann man adaptieren.
#7098287
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DerEgon schrieb:
> Das dürfte an der verwendeten Software liegen. Die
> simpel-HDMI-Capture-USB-Sticks (die man bei Amazon auch schon für 'nen
> Zehner bekommt) sind USB-Video-Kameras und liefern die üblichen
> Bildraten (60 fps o.ä). Mit der "Kamera"-App von Windows 10 kann man das
> sehen, ebenso mit OBS Studio

Mit dem erwähnten MS2109 können zwar 60Hz-HDMI-Quellen angeschlossen 
werden, das Grabbing schafft aber auch mit MJPEG wirklich nur so 
15-25fps bei 1920x1080.
Persönliche Seite #7099446
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Hab mich jetzt noch einmal mit dem o.g. HDMI-USB-Capture Adapter 
beschäftigt.
Das Videoaufzeichnungsgerät einfach im VLC zu öffnen, brachte 1920x1080 
mit 5 fps, Kodierung YUV (unkomprimiert), hier ist also, wie von euch 
schon vermutet, das USB2-Kabel der Flaschenhals.
Der Adapter soll aber auch mit mjpeg-Kompression höhere Frameraten 
bringen - mit dem VLC habe ich dazu aber bisher leider keine 
Einstellmöglichkeit gefunden.
Diese brachte dann das Programm ffplay (aus dem ffmpeg-Paket). Hier kann 
man die Eingabekodierung vorgeben:

ffplay -input_format mjpeg -framerate 30 -video_size 1920x1080 -i 
/dev/video4

und bekommt echte flüssige 30fps. Aufzeichnen kann man dann natürlich 
mit dem "großen Bruder" ffmpeg natürlich auch. Womit mir dieser Faden 
auch wieder einen deutlichen Wissensfortschritt gebracht hat.
Danke dafür an alle!

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