Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Abschied Praktikum


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von Maik (Gast)


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Hallo,

zur Zeit mache ich ein Praktikum für einen möglichen Ausbildungsplatz 
als Fachinformatiker. Ein zweiter Praktikant hatte gestern seinen 
letzten Tag nach zwei Wochen und wir stehen quasi in direkter 
Konkurrenz, da es nur einen Ausbildungsplatz geben wird und das hat der 
Chef auch so gesagt.

Nun hat der Praktikant an seinem letzten Praktikumstag eine riesige Box 
mit Snacks und Süßigkeiten da gelassen als Abschiedsgeschenk. Also ich 
hatte derartiges nicht vor und möchte dort arbeiten und mich nicht 
einschleimen.

Ich weiß nun nicht, ob diese riesige Box oder meine fehlende riesige Box 
schlecht ankommt. Oder spielt das eher keine Rolle?

Ich finde das einfach total übertrieben und ich finde auch ein bisschen 
daneben.

Wie seht ihr das? Muss ich jetzt n' Kuchen backen ... ?

von Trollerkenner vom Feinsten (Gast)


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Maik schrieb:
> Wie seht ihr das? Muss ich jetzt n' Kuchen backen ... ?

Es würde schon reichen wenn Du hier nicht trollst.

Beitrag #7105370 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Vollstrecker (Gast)


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Kuchen, Süßigkeiten ... das ist doch das Allerletzte.
Ist doch kein Kindergarten oder Muttigruppe!
Was muss ist eine riesige Tasche mit Brötchen, zehn Dosen Böcklunder und 
1,5kg Mett vom Metzger.
Zwiebeln und Senf nicht vergessen.
Oder willst du Dir die Zukunft wegen ein paar Kröten versauen?

Beitrag #7105379 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Maik (Gast)


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Schade über diese dummen Kommentare.

von Trollerkenner vom Feinsten (Gast)


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Maik schrieb:
> Schade über diese dummen Kommentare.

Bist trotzdem ein Troll🤡 Zudem macht der Satz überhaupt keinen Sinn.

von O.M.G. (Gast)


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Da hatte doch mal ein Depp statt Hackepeter sich beim Fleischer
hackfleisch andrehen lassen.
Was ja kein Problem war. Der Depp musste es aber thematisieren.

von A. S. (achs)


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O.M.G. schrieb:
> Hackepeter

Falls Hackepeter Mett ist: nein, dass muss Hackfleisch, Salz und 
Pfeffer, Zwiebeln und Butter.

Mett nur, wenn man den Laden und sein Mett kennt und beurteilen kann.

von Andreas S. (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite


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Maik schrieb:
> Wie seht ihr das? Muss ich jetzt n' Kuchen backen ... ?

Wie wäre es denn, sich schon von vornherein Gedanken darüber zu machen, 
wie man fachlich und persönlich brillieren kann? Ach, ich vergaß, dass 
Fachkenntnisse in Eurer Generation völlig überbewertet werden und es nur 
noch darum geht, möglichst gefällig auszusehen und coole Sprüche zu 
bringen.

Den Entscheidungsträger wird das aber nicht interessieren. Er hat Euch 
von vornherein darauf hingewiesen, dass es um eine Leistungsschau geht 
und nicht um Euren privaten Zeitvertreib. Es gibt nämlich auch noch eine 
dritte Möglichkeit, die er Euch natürlich nicht gesagt oder die Du 
lieber überhört hast: keinem von Euch beiden einen Ausbildungsplatz 
anzubieten.

Beantworte für Dich selbst mal alle folgenden Fragen:

1. Bist Du an jedem Arbeitstag pünktlich am richtigen Ort erschienen?

2. Hast Du an jedem Arbeitstag frische, saubere Kleidung getragen und 
warst auch selbst gewaschen? Zähne geputzt? Schon zum Frühstück einen 
Döner mit extra Zwiebeln oder Knoblauchsauce gegessen?

2. Bist Du an jedem Arbeitstag solange geblieben, bis Dein Betreuer 
oder Vorgesetzter Dich ausdrücklich in den Feierabend geschickt hat? 
Oder bist Du lieber nach Hause gegangen, sobald Du keine Lust mehr 
hattest?

3. Hast Du eigeninitiativ nach weiteren Aufgaben gefragt oder einfach 
nur Dritten bei der Arbeit zugeschaut und nur auf ausdrückliche 
Anweisung hin irgendwelche Tätigkeiten widerwillig ausgeführt?

4. Hast Du an jedem Arbeitstag Deinen Schreibtisch oder sonstigen 
Aufenthaltsort zum Feierabend hin wieder fein säuberlich aufgeräumt?

5. Wie häufig hast Du pro Tag zu Deinem Smartphone gegriffen und "nur 
mal schnell" ein paar Nachrichten geschrieben oder gar telefoniert? 
Häufiger als zweimal mit einer Gesamtdauer von weniger als zwei Minuten 
(nicht Stunden!)?

6. Hast Du ältere Personen geduzt, ohne dass diese Dir zuvor 
ausdrücklich das Du angeboten haben?

Wenn Du auch nur eine dieser Fragen nachteilig beantworten kannst, 
brauchst Du Dir kaum Hoffnung auf den Ausbildungsplatz zu machen.

von Wendels B. (wendelsberg)


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Vollstrecker schrieb:
> Was muss ist eine riesige Tasche mit Brötchen, ...

Bier fehlt, passt nicht ins Team.

von F. B. (Firma: Finanzberater) (thomas1112)


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Kauf lieber mehrere Packungen Eis. Kein billiges sondern Magnum oder 
sowas. Kostet auch nicht die Welt.
Bei uns wurden bisher nur die Praktikanten eingestellt die zum Abschied 
am meisten ausgegeben haben. Fachkompetenz gibt es bei der heutigen 
Generation eh nicht mehr ;-)

Beitrag #7105453 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Stefan H. (Firma: dm2sh) (stefan_helmert)


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Interessantes Geschäftsmodell. Ich würde einfach keinen der Praktikanten 
einstellen und einfach den nächsten Schwung Naivlinge verbrennen.

von Nasenbär (Gast)


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Nun ja, bei uns ist Hackepeter mittlerweile verboten. Hatte nen Kollege 
mitgebracht, hat damit ne ganze Schicht für drei Tage lahmgelegt!
Also, nimm was anderes ;-)
Und ja, nimm was mit, egal ob Sweets oder Brötchen etc, das zeigt eine 
gewisse Sozialkompetenz. Und ja, mach es nicht zu fett, du bist 
Praktikant. Wenn der Umfang dann ein Kriterium ist, willst du da eh 
nicht wirklich anfangen.
Viel Erfolg!

von Zeno (Gast)


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Andreas S. schrieb:
> Beantworte für Dich selbst mal alle folgenden Fragen:
>
> 1. Bist Du
Schöne Liste - gefällt mir. Sieht die junge Generation aber leider 
komplett anders. Gendern ist wichtiger.

von Ex-Praktikant (Gast)


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Getrollt ist das keineswegs, hatte mal eine ähnliche Situation. Melde 
mich morgen, ich hasse langes tippen auf dem Handy…

Beitrag #7105478 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #7105481 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Nichtverzweifelnder (Gast)


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Meine Güte... (copyright A.Merkel)

Der Praktikant hat die "riesige Box mit Snacks und Süssigkeiten" 
ausdrücklich als Abschiedsgeschenk dagelassen, nie wieder will er diese 
Klitsche von innen sehen. Befreit von DIESEM Praktikum ist er nur noch 
froh, dort weg zu sein. Die Box ist aus reinem Mitleid so gross gewählt, 
für die armen Schweine, "die dableiben müssen!".
Die haben dort auch so einen Chef wie den Schweigstill, der mit 
Lagermethoden morgens erst mal die Fingernägel vorzeigen lässt:"Antreten 
in einer Reihe, zack-zack, Hände vorstrecken, umdrehen, nächster!"

von Tilo R. (Gast)


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Reichlich albern.
Dass man sich bei allen Beteiligten persönlich verabschiedet erwarte 
ich.
Eine Abschiedsmail mit Dank ist auch nett.
Einen Kuchen oder Butterbrezeln kann man mitbringen. Mehr ist 
übertrieben und allerhöchstens angebracht, wenn mehrere Personen 
gemeinsam ihren Ausstand geben.

von FS (Gast)


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Mal ein sachlicher Beitrag.

Wäre ich der Chef, würde ich die Box bei der Entscheidungsfindung nur 
heranziehen, wenn beide Anwärter von den Kompetenzen her (fachlich, 
sozial, etc.) exakt gleichauf liegen. Was in den seltensten Fällen der 
Fall sein dürfte.

Dann würde ich denjenigen ohne Box vorziehen. Menschen, die 
offensichtlich versuchen, sich auf diese Weise anzubiedern, haben bei 
mir zumindest keine Chance. Es gibt aber natürlich viele andere, die man 
mit dieser Art Psycho-Tricks durchaus beeindrucken und beeinflussen 
kann.

Ich würde dazu raten, immer das zu tun, was man selbst für richtig und 
angebracht erachtet. Dazu gehört eine gute Portion Selbstvertrauen. Je 
eher man sich auf dieser Basis eine gewisse Gelassenheit und Ruhe 
aneignet, desto besser. Wenn jemand meint, über so eine Box (oder was 
auch immer) etwas ausgleichen zu müssen, weil man von sich selbst und 
seinen Fähigkeiten nicht überzeugt ist bzw. meint, jemand anderen auf 
diese Weise ausbooten zu können oder zu müssen, bitte. Wenn man am Ende 
dann deswegen nicht eingestellt wird, sei es drum. Einen auf dieser 
Ebene ausgetragenen, sinnentleerten Konkurrenzkampf nach den Prinzipien 
unserer kranken neoliberalen Gesellschaft finde ich nur lächerlich.

von Rastloser (Gast)


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Wann wird dieser Einstand und Ausstand endlich aufhören?
Die Menschen entwickelen sich echt nie weiter.
Ist doch völlig fehl am Platz.

von H. (Gast)


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Rastloser schrieb:
> Wann wird dieser Einstand und Ausstand endlich aufhören?
Wenn alle Menschen vollends abgestumpft sind und jegliche soziale Geste 
am Arbeitsplatz tabuisiert ist.

Rastloser schrieb:
> Ist doch völlig fehl am Platz.
Weil? Macht man das als Rastloser nicht?

von Nachdenklicher (Gast)


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FS schrieb:
> Wäre ich der Chef, würde ich die Box bei der Entscheidungsfindung nur
> heranziehen, wenn beide Anwärter von den Kompetenzen her (fachlich,
> sozial, etc.) exakt gleichauf liegen. Was in den seltensten Fällen der
> Fall sein dürfte.

Wenn der Chef das beurteilen kann. Viele Chefs heutzutage (nicht alle, 
und ich möchte es dir auch nicht unterstellen, denn du bist ja in diesem 
Falle nicht der Chef 😉) verfügen doch selbst gar nicht über die 
Fachkenntnis, um die Fachkenntnisse anderer zu bewerten.

Oder was meinst du, warum mittlerweile fast nur noch Selbstdarsteller 
und PowerPoint-Künstler weiterkommen, während die, die Wert auf 
ordentliche Arbeit legen, hinten runter fallen?

Sicher, schön wäre es, wenn es so liefe, wie du schreibst. Realistisch 
gesehen wird es das jedoch mit großer Wahrscheinlichkeit nicht.

von Rastloser (Gast)


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H. schrieb:
> Rastloser schrieb:
>
>> Wann wird dieser Einstand und Ausstand endlich aufhören?
>
> Wenn alle Menschen vollends abgestumpft sind und jegliche soziale Geste
> am Arbeitsplatz tabuisiert ist.
> Rastloser schrieb:
>
>> Ist doch völlig fehl am Platz.
>
> Weil? Macht man das als Rastloser nicht?

Ja ich finde man sollte den Arbeitsplatz als das sehen was er ist: ein 
Arbeitsplatz.
Mehr nicht.

Jetzt wo Corona niemanden mehr interessiert fängt es wieder an. 
Sommerfest, Weihnachtsfeier, Betriebsausflug…und überall musst dich ab 
einer gewissen Position im Unternehmen zumindest kurz sehen lassen.

Wenigstens die Geburtstagsfeiern haben zumindest bei meinem Arbeitgeber 
aufgehört. Das war vor 20 Jahren noch schlimm. War noch eine andere 
Generation am Ruder.


Meine Erfahrung ist, die soziale Komponente interessiert eigentlich nur 
die Alkoholiker. Die anderen müssen halt mehr oder weniger gern 
mitmachen.

Praktikanten sollte man nicht noch ihr spärliches Geld für Kaffee und 
Kuchen aus der Tasche ziehen.

von member of the big Johnson community (Gast)


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Beweise dass du schon erwachsen bist und bring zum Abschied mehrere 5 
Liter Partyfässer Bier mit. Damit füllst du den Entscheider ab, säufst 
ihn wenn möglich unter den Tisch, dann gibts den Zuschlag.

Beitrag #7105692 wurde von einem Moderator gelöscht.
von H. (Gast)


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Rastloser schrieb:
> Ja ich finde man sollte den Arbeitsplatz als das sehen was er ist: ein
> Arbeitsplatz.
> Mehr nicht.
In diesen Satz sind anstelle "Arbeitsplatz" je nach sozialer Abstumpfung 
beliebige anderer Wörter einbaubar: Verein, Ehepartner, Kinder, etc.

Rastloser schrieb:
> und überall musst dich ab
> einer gewissen Position im Unternehmen zumindest kurz sehen lassen.
Das tut mir leid für beide Seiten.

Rastloser schrieb:
> Meine Erfahrung ist, die soziale Komponente interessiert eigentlich nur
> die Alkoholiker. Die anderen müssen halt mehr oder weniger gern
> mitmachen.
Interessanter Einblick in Deine Psyche. Kollegen, die einen sozialen 
Umgang miteinander pflegen, sind Alkoholiker. Ich kann in diesem 
Denkschema durchaus Parallelen zu real existierenden Kollegen erkennen.

Rastloser schrieb:
> Praktikanten sollte man nicht noch ihr spärliches Geld für Kaffee und
> Kuchen aus der Tasche ziehen.
Ja ich finde man sollte einen Kuchen als das sehen was er ist: ein
Kuchen.
Mehr nicht.

Es gibt Kollegen, die bringen mal was mit, manche öfter, andere nie. 
Gerade bei Auszubildenden dieses Verhalten als Kriterium der Eignung 
heranzuziehen, auf diese Idee muss man erstmal kommen.

von Ex-Praktikant (Gast)


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So, wie versprochen meine Statement:

Als ich damals mein Schulpraktikum (Wochen) gemacht habe, wurde ich 
ziemlich schief angeschaut, als ich am letzten Tag keinen Kuchen dabei 
hatte. Mir persönlich war das relativ unangenehm. Ob das damals ernst 
gemeint oder nicht, kann ich nicht sagen. Denn 14 Jahre (!) Praktikanten 
sollte man mit sowas nicht verarschen, man weiß ja nie wie sowas 
aufgefasst wird.

Im nächsten Praktikum (anderer Betieb) hatte ich dann zwei Kuchen 
mitgebracht (Hatte noch LEDs als zierde in die Schokoglasur gesteckt ;) 
). Aber da wurde ich auch schief angeschaut: "Wieso bringst du Kuchen 
mit?!" Gegessen haben sie ihn gerne, aber auch da fühlt man sich mit 14 
Jahren leicht verwirrt und fragt sich ob man was falsch gemacht hat.

An deiner Stelle würde ich mir da keine Gedanken machen. Egal wie, man 
macht es immer falsch ;). Und wer eine Einstellung von Kuchen abhängig 
macht, willst du bei dem wirklich arbeiten?

Wenn du etwas machen willst, dann suche dir was ausgefallenes. 
Übertrumpfen (mehr Menge oder viele Sachen) würde ich ihn auf keinen 
Fall, was einfaches ist auch OK und bringt deine zufriedenheit zum 
Ausdruck. Ein gutes Gespräch zum Ende kann deutlich mehr bewirken.

Uns hat mal ein Prakitkant eine Notfallbox geschenkt: Da war z.B. eine 
Garnrolle mit Zettel "Ersatzgeduldsfaden" und anderer lustiger Kram drin 
;). Oder auch ein Schokoriegel mit lustigen "Anwedungshinweisen".
Das war echt witzig, bleibt im Gedächtnis und ist nicht aufwändig. Mein 
Kollege hat das schon seit 15 Jahren im Büro stehen.

von Andreas S. (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite


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Nichtverzweifelnder schrieb:
> Die haben dort auch so einen Chef wie den Schweigstill, der mit
> Lagermethoden morgens erst mal die Fingernägel vorzeigen lässt:"Antreten
> in einer Reihe, zack-zack, Hände vorstrecken, umdrehen, nächster!"

Es geht nicht darum, die Leute entsprechend antreten zu lassen, um ihnen 
Anweisungen bezüglich der Körperhygiene zu geben. Vielmehr ist das eine 
Selbstverständlichkeit, die auch ohne Anweisungen erfüllt sein muss. 
Deswegen ist es um so wichtiger, Praktikanten oder andere zur Probe 
Beschäftigten zu beobachten, ob sie selbsttätig die wichtigsten Dinge 
einhalten.

Bereits der erste Punkt meiner Liste (zum richtigen Zeitpunkt am 
richtigen Ort) stellt für rund die Hälfte der Bewerber um 
Ausbildungsplätze eine unüberwindbare Hürde dar. Sehr viele Bewerber 
sehen einen festen Vorstellungstermin nur als lockeren Vorschlag, kommen 
dann einfach ein paar Stunden oder Tage später und verstehen überhaupt 
nicht, warum das ein Problem sein soll. Bei einem befreundeten 
Unternehmen, welches gerne in jedem Jahr mehrere Auszubildende 
einstellen würde, gab es wegen solcher "Kleinigkeiten" schon mehrere 
Jahre, in denen trotz eigentlich ausreichender Bewerberzahlen nicht alle 
Ausbildungsplätze besetzt werden konnten.

von ●DesIntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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beim heute angeblichen Mangel an Humankapital
kann ein Ausbleiben einer Sachspende kein Problem sein.

: Bearbeitet durch User
von Rastloser (Gast)


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H. schrieb:
> Rastloser schrieb:
>
>> Ja ich finde man sollte den Arbeitsplatz als das sehen was er ist: ein
>> Arbeitsplatz.
>> Mehr nicht.
>
> In diesen Satz sind anstelle "Arbeitsplatz" je nach sozialer Abstumpfung
> beliebige anderer Wörter einbaubar: Verein, Ehepartner, Kinder, etc.
> Rastloser schrieb:
>
>> und überall musst dich ab
>> einer gewissen Position im Unternehmen zumindest kurz sehen lassen.
>
> Das tut mir leid für beide Seiten.
> Rastloser schrieb:
>
>> Meine Erfahrung ist, die soziale Komponente interessiert eigentlich nur
>> die Alkoholiker. Die anderen müssen halt mehr oder weniger gern
>> mitmachen.
>
> Interessanter Einblick in Deine Psyche. Kollegen, die einen sozialen
> Umgang miteinander pflegen, sind Alkoholiker.



Naja das Problem liegt woanders.
Während die weniger sozialen die anderen halt normal leben lassen 
versucht die soziale Seite immer die anderen auf ihre Seite zu ziehen. 
Mal mit mehr mal mit weniger Zwang. Und das ist eben unverständlich für 
mich.
Warum darf nicht jeder Mensch nach seiner Facon leben?
Ich finde diese Bekehrungsversuche unerträglich. Sie fruchten ohnehin 
nicht.

von H. (Gast)


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Rastloser schrieb:
> versucht die soziale Seite immer die anderen auf ihre Seite zu ziehen.
> Mal mit mehr mal mit weniger Zwang.

Da hast Du durchaus Recht, schon öfter beobachtet.

Rastloser schrieb:
> Warum darf nicht jeder Mensch nach seiner Facon leben?
> Ich finde diese Bekehrungsversuche unerträglich.

Doch, das sollte unbedingt so sein. Aber gelegentliche Nachfragen, 
besonders zu Anfang einer "Beziehung" sollten ja schon noch erlaubt 
sein. Diese Anfragen sollten dann aber immer kürzer und ohne Nachdruck 
ausfallen, irgendwann ganz ausbleiben.

Es bleibt halt schwierig. Firmen sind soziale Zwangsgemeinschaften. 
Wichtig ist da ganz bestimmt Toleranz gegenüber Leuten, die NUR ihre 
Arbeit machen wollen. Toleranz bitte aber auch für sozial aktivere 
Leute, ohne diesen gleich Alkoholismus oder versuchte Vorteilnahme durch 
Kuchen zu unterstellen.

Ich habe auch nochmal über deine Alkoholismus-These nachgedacht. Ja, dem 
Alkohol zugeneigte Personen sind gesellig. Umgekehrt heißt das aber 
nicht, das in einer Firma alle geselligen Menschen Alkoholiker sind.

von Andreas S. (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite


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H. schrieb:
> Ich habe auch nochmal über deine Alkoholismus-These nachgedacht. Ja, dem
> Alkohol zugeneigte Personen sind gesellig. Umgekehrt heißt das aber
> nicht, das in einer Firma alle geselligen Menschen Alkoholiker sind.

Nein, man kann auch alleine trinken, z.B. auch weil einem die anderen 
Menschen zuwider sind.

von Dieter (Gast)


Angehängte Dateien:

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Andreas S. schrieb:
> Nein, man kann auch alleine trinken, z.B. auch weil einem die anderen
> Menschen zuwider sind.


Siehe Bild. Warum der richtige Alkohol bei Frauen gut ankommt. Die 
sitzen meistens in der Personalgewinnung.

Oder reicht das Gehalt nun endlich, um soviel Alkohol kaufen zu können, 
wie sie schon immer saufen wollten?
(Die Folgen ohne PayGap)

von Schnorrer (Gast)


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member of the big Johnson community schrieb:
> Beweise dass du schon erwachsen bist und bring zum Abschied mehrere 5
> Liter Partyfässer Bier mit. Damit füllst du den Entscheider ab, säufst
> ihn wenn möglich unter den Tisch, dann gibts den Zuschlag.

Endlich mal einer, der weiß wie's läuft!

Beitrag #7106407 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #7106418 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Dieter (Gast)


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Naja, wohl wieder ein Geisteswissenschafler()in auf Protionsstoffsuche 
hier. Hier Praktikant, dann Lilli, die gruenes Studium sucht, usw.

Beitrag #7106476 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Anti Glasses Gang (Gast)


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member of the big Johnson community schrieb:
> Beweise dass du schon erwachsen bist und bring zum Abschied mehrere 5
> Liter Partyfässer Bier mit.

Großes Fauxpas, denn in 5l Fässern bekommst nur Plörre.

Also entweder das 20l/50l Fässle oder einfach ein paar Kästen Bier.

Aber niemals diese 5l Fässer, damit äußerst dich als Sangria saufender 
Malle Prolet der keine Ahnung von Bier hat. Dann würdest du wenn du Stil 
hast aber einfach ein paar Eimer mit Sangria herrichten zzgl. Schnaps 
und dazu einen Trichter.

von Mittwochsfreitag (Gast)


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Wenn´s dir wichtig ist gib ein einer angemessenen Runde Feedback über 
dein Praktikum. (was gut, was anders, im Umfeld wie auch fachlich wohl 
gefühlt blabla normales Abschlußgespräch halt).

Das könnte dein direkter Ansprechpartner sein, oder ein/zwei Kollegen 
für die / mit denen du viel gearbeitet hast.
Sowas bleibt dann in der Folge eher im Gedächtniss und diese Kollegen 
sind auch die Leute die der ChefChef nach Beurteilung der Praktis fragt.

von Dirk K. (knobikocher)


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Maik schrieb:
> Oder spielt das eher keine Rolle?

Das ist eine Nettigkeit und spielt für mich keine Rolle. Spielt es in 
einem Unternehmen doch eine Rolle, würde ich dort nicht arbeiten wollen.

Entscheidend sehe ich für einen potentiellen Auszubildenden:
Zuverlässigkeit
Lernbereitschaft
und mit niedrigerer Priorität auch Lerntempo.

Mahlzeit,
Dirk Knoblich

von Testuser (Gast)


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Anti Glasses Gang schrieb:
> Aber niemals diese 5l Fässer, damit äußerst dich als Sangria saufender
> Malle Prolet der keine Ahnung von Bier hat.

Sangria ist mit Abstand der beste Rotwein und herrlich fruchtig süß mit 
großartigem Bukett auch noch nach vielen Bechern.

von Shorty (Gast)


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Testuser schrieb:
> Sangria ist mit Abstand der beste Rotwein

Sangria ist kein Rotwein, da ist eher "American Beer" als Bier zu 
bezeichnen. Nenne es wie du magst, aber das ist kein Rotwein!

von drm (Gast)


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das mit dem Ausstand als Praktikant lässt sich leicht berechnen:

Aufwandsvergütung erhalten (für Fahrtkosten) ?
was beigebracht bekommen in der Praktikumszeit ?
andere Azubis reden positiv über die Ausbildungsbemühungen des Betriebs 
?
positive schriftliche Beurteilung nach Praktikum erhalten ?
allgemeine Stimmung (Auftragslage) gut ?
allgemeine Stimmung (Vorgesetze vs Angestellte) gut ?
allgemeine Stimmung (Kundenfeedback) gut ?
Arbeitsaustattung und Gebäude in gutem Zustand ?
Bezahlung in der Ausbildung OK/nach Tarif ?

weniger als 50% der Antwort "ja", Finger weg !
50 bis 75% "ja", kann was werden, kleinen Ausstand kann man bei netten 
Chefs/Kollgen aus als Praktikant machen.
Mehr als 75% "ja" : hoffendlich hast du dich ins Zeug gelegt damit du 
die Azubistelle bekommst. Auch ein guter Betrieb kann aktuell wählerisch 
sein.

von avr (Gast)


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Andreas S. schrieb:
> Wenn Du auch nur eine dieser Fragen nachteilig beantworten kannst,
> brauchst Du Dir kaum Hoffnung auf den Ausbildungsplatz zu machen.

Die kompetensten jungen Menschen, die ich kenne, würden bei dieser Liste 
im Vorstellungsgespräch sofort wieder gehen, einschließlich mir. Mag bei 
einer Ausbildung anders sein, aber wenn die Priorität auf penibles 
Auftreten liegt und ähnlichen Dingen (ich dutze nicht jeden, aber jeden 
in der gleichen Position - vor allem spielt das Alter dabei keine 
Rolle), dann will nicht nur ich bei dieser Firma NICHT arbeiten.

von Andreas S. (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite


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avr schrieb:
> dann will nicht nur ich bei dieser Firma NICHT arbeiten.

Dann funktioniert die Selektion doch ganz hervorragend.

von Zero Knowledge (Gast)


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avr schrieb:
> Die kompetensten jungen Menschen, die ich kenne, würden bei dieser Liste
> im Vorstellungsgespräch sofort wieder gehen, einschließlich mir. Mag bei
> einer Ausbildung anders sein, aber wenn die Priorität auf penibles
> Auftreten liegt und ähnlichen Dingen (ich dutze nicht jeden, aber jeden
> in der gleichen Position - vor allem spielt das Alter dabei keine
> Rolle), dann will nicht nur ich bei dieser Firma NICHT arbeiten.

Ich persönlich finde diese Regeln nicht übertrieben.

Ich glaube, wenn solche Grundanstandsregeln für die sog. 
"kompetentesten" jungen Leute, die du kennst, einschliesslich dir, schon 
ein Problem darstellen, dann würde ich gerne mal wissen, wie du dir bzw. 
wie ihr euch später einmal eine gedeihliche Zusammenarbeit im 
beruflichen Alltag überhaupt vorstellt.

Ich bin mir auch bewusst, dass in den meisten Schulen in der BRD solche 
Regeln des Zusammenlebens und der Zusammenarbeit (wohl) keine Rolle mehr 
spielen, und den Schülern weder im Elternhaus noch in der Schule 
vermittelt werden.

(Die Kopfnoten, die es früher mal in den Zeugnissen gab, hat man wohl 
auch  abgeschafft.)

Wenn jemand solche Regeln generell ablehnt, dann muss man halt sehen, 
wie weit der Betreffende damit im Leben so kommen wird.

Beitrag #7107139 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Maik (Gast)


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Ich habe mich jetzt ganz normal verabschiedet, ohne so einen Kuchen 
Kram.

von avr (Gast)


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Zero Knowledge schrieb:
> Ich glaube, wenn solche Grundanstandsregeln für die sog.
> "kompetentesten" jungen Leute, die du kennst, einschliesslich dir, schon
> ein Problem darstellen, dann würde ich gerne mal wissen, wie du dir bzw.
> wie ihr euch später einmal eine gedeihliche Zusammenarbeit im
> beruflichen Alltag überhaupt vorstellt.

Ganz einfach. Eine respektvolle Zusammenarbeit, in der es gegenseitiges 
Verständnis gibt und nicht Unfehlbarkeit erwartet wird. Wenn mein Chef 
ständig meinen Schreibtisch kontrolliert, mir vorschreiben möchte, was 
ich zu tragen habe oder ungleiche Verhältnisse aufgrund 
Altersunterschieden fordert, dann fehlt aus meiner Sicht Respekt und 
Vertrauen. Ich mache gute Arbeit und möchte dafür Freiheiten haben. 
Eigeninitiative bringe ich mit. Hygiene ist selbstverständlich und 
ordentliche, aber wetterangepasste Kleidung auch. Hemd kommt aber nicht 
in Frage. Lange erwartete Anwesenheit ist genauso inakzeptabel. Es zählt 
die geleistete Arbeit und es muss dafür auf der anderen Seite Verständis 
für meine Work-Life-Balance da sein.

Und was mich vor allem an der Liste stört ist dieses "jeden Tag". Wer 
das erwartet, sollte sich selbst Mal an die Nase fassen und das nicht 
von anderen erwartet. Wer war schon immer pünktlich.

von Zero Knowledge (Gast)


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avr schrieb:
> Ganz einfach. Eine respektvolle Zusammenarbeit, in der es gegenseitiges
> Verständnis gibt und nicht Unfehlbarkeit erwartet wird. Wenn mein Chef
> ständig meinen Schreibtisch kontrolliert, mir vorschreiben möchte, was
> ich zu tragen habe oder ungleiche Verhältnisse aufgrund
> Altersunterschieden fordert, dann fehlt aus meiner Sicht Respekt und
> Vertrauen. Ich mache gute Arbeit und möchte dafür Freiheiten haben.
> Eigeninitiative bringe ich mit. Hygiene ist selbstverständlich und
> ordentliche, aber wetterangepasste Kleidung auch. Hemd kommt aber nicht
> in Frage. Lange erwartete Anwesenheit ist genauso inakzeptabel. Es zählt
> die geleistete Arbeit und es muss dafür auf der anderen Seite Verständis
> für meine Work-Life-Balance da sein.
>
> Und was mich vor allem an der Liste stört ist dieses "jeden Tag". Wer
> das erwartet, sollte sich selbst Mal an die Nase fassen und das nicht
> von anderen erwartet. Wer war schon immer pünktlich.

Das Leben ist kein Wunschkonzert.

Wenn du nicht mit deinem Chef einverstanden bist, dann hast du ja 
jederzeit die Möglichkeit, in der Probezeit zu gehen bzw. zu kündigen.

Das wird dir niemand verübeln.

Die Frage ist auch, ob man woanders unter einem anderen Chef besser 
zurechtkommt oder nicht. Der Wechsel der Firma kann gut gehen, kann aber 
auch schiefgehen.

von Maik (Gast)


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Zero Knowledge schrieb:
> Das Leben ist kein Wunschkonzert.

Klar ist es das. Du hast heute so viele Möglichkeiten, dass dir nur noch 
die Natur etwas vorenthalten kann. Mit 40 wirst du sicherlich kein Arzt 
mehr, aber als junger normaler Mensch kannst du (fast) alles 
verwirklichen, wenn du willst.

Wenn du das nicht schaffst, lag das einzig und allein daran, dass du 
nicht genug Initiative gezeigt hast, z.B. aus zu geringem Interesse.

Ok, Bundeskanzler gab es erst 9 Stück, die Wahrscheinlichkeit ist 
äußerst gering. Aber ob du Pilot, Arzt, Physiker wirst, ob du reich, 
arm, in München oder Sydney lebst hast alles du selber in der Hand.

von avr (Gast)


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Zero Knowledge schrieb:
> Wenn du nicht mit deinem Chef einverstanden bist, dann hast du ja
> jederzeit die Möglichkeit, in der Probezeit zu gehen bzw. zu kündigen.

Ich hatte keinerlei Probleme einen Job zu finden und bin auch zufrieden 
mit meinem Job. Und sollte das ändern, werde ich es ansprechen und 
notfalls auch kündigen. Ich sehe mich jedenfalls nicht als 
Arbeitssklave, so wie es sich nach Andreas Vorstellungen anhört. Es gibt 
zwei Seiten, die sich die Waage halten sollte. Und daher ist der 
Mehrwert den ich der Firma bringe, eben auch mit meinen Ansprüchen 
verknüpft.

Das Leben ist daher auch kein Wunschkonzert für die Firmen. Ich sehe 
allgemein den Trend, dass die Generation Z deutlich mehr Ansprüche als 
ältere Generationen an den Job stellt. Manche Firmen werden es 
möglicherweise früher oder später auf die harte Tour lernen müssen.

von Zero Knowledge (Gast)


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avr schrieb:
> Zero Knowledge schrieb:
>> Wenn du nicht mit deinem Chef einverstanden bist, dann hast du ja
>> jederzeit die Möglichkeit, in der Probezeit zu gehen bzw. zu kündigen.
>
> Ich hatte keinerlei Probleme einen Job zu finden und bin auch zufrieden
> mit meinem Job. Und sollte das ändern, werde ich es ansprechen und
> notfalls auch kündigen. Ich sehe mich jedenfalls nicht als
> Arbeitssklave, so wie es sich nach Andreas Vorstellungen anhört. Es gibt
> zwei Seiten, die sich die Waage halten sollte. Und daher ist der
> Mehrwert den ich der Firma bringe, eben auch mit meinen Ansprüchen
> verknüpft.
>
> Das Leben ist daher auch kein Wunschkonzert für die Firmen. Ich sehe
> allgemein den Trend, dass die Generation Z deutlich mehr Ansprüche als
> ältere Generationen an den Job stellt. Manche Firmen werden es
> möglicherweise früher oder später auf die harte Tour lernen müssen.

Über dich kann ich mir kein Urteil erlauben, weil ich dich nicht kenne.

Im Prinzip sollte jeder das machen, was er für richtig hält.

Aber mein Punkt war der, dass jeder, der meint, dass bestimmte 
Höflichkeitsformen und überhaupt Regeln vollkommen unnütz sind und 
missachtet werden können, auf dem Holzweg ist.

Am Ende trägt jeder die Verantwortung für sein Handeln selbst, und muss 
mit den Konsequenzen leben. Wenn man die Regeln allgemein nur als nettes 
Beiwerk betrachtet, dann sollte man sich nicht beklagen, wenn der Chef 
dann halt auch nicht mehr so freundlich ist.

von Ein T. (ein_typ)


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Andreas S. schrieb:
> avr schrieb:
>> dann will nicht nur ich bei dieser Firma NICHT arbeiten.
>
> Dann funktioniert die Selektion doch ganz hervorragend.

Richtig. Sie sortiert die Klugen, Kreativen und Kompetenten aus und 
behält die angepaßten Langweiler. Klar, die braucht ein Unternehmen 
auch, aber wenn es am Ende nur noch angepaßte Langweiler gibt, lebt die 
Firma nicht mehr lange.

von Ein T. (ein_typ)


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Zero Knowledge schrieb:
> Aber mein Punkt war der, dass jeder, der meint, dass bestimmte
> Höflichkeitsformen und überhaupt Regeln vollkommen unnütz sind und
> missachtet werden können, auf dem Holzweg ist.

Die arrogant-patriarchalische Korinthenkackerei von Andreas und "Regeln 
für vollkommen unnütz" halten sind zwei Extrema, zwischen denen 
unendliche Weiten liegen. Und Vorgesetzte, die die Einhaltung von Regeln 
für wichtiger halten als den ökonomischen Mehrwert für das 
Unternehmen... mit Beschränkten dieses Schlages kann, will und muß ich 
nicht arbeiten, das ist ganz schlecht für mein Herz, meinen Magen und 
mein Gemüt. Da suche ich mir lieber einen neuen Vorgesetzten, der mein 
Können, meine Leistung, meine Motivation und meine Kreativität zu 
schätzen weiß und der mir deswegen die Freiräume läßt, die ich brauche, 
um all das dauerhaft auf einem hohen Niveau abliefern zu können, ohne 
dabei auszubrennen.

von Hermann S. (diphtong)


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avr schrieb:
> Andreas S. schrieb:
>> Wenn Du auch nur eine dieser Fragen nachteilig beantworten kannst,
>> brauchst Du Dir kaum Hoffnung auf den Ausbildungsplatz zu machen.
>
> Die kompetensten jungen Menschen, die ich kenne, würden bei dieser Liste
> im Vorstellungsgespräch sofort wieder gehen, einschließlich mir. Mag bei
> einer Ausbildung anders sein, aber wenn die Priorität auf penibles
> Auftreten liegt und ähnlichen Dingen (ich dutze nicht jeden, aber jeden
> in der gleichen Position - vor allem spielt das Alter dabei keine
> Rolle), dann will nicht nur ich bei dieser Firma NICHT arbeiten.

Sorry aber das sind doch (fast) alles Selbstverständlichkeiten! Kommt 
natürlich auch immer drauf an...wenn ich Kundenkontakt hab ist der Döner 
in der Früh eher schlecht. Aber ansonsten...
Ich wurde so erzogen, dass mir die Älteren zuerst das Du anbieten, hat 
auch was mit Respekt zu tun. Genauso ggü. dem Chef...egal wie alt der 
ist.

Andererseits würde es natürlich schon abschrecken, wenn in einer 
Stellenausschreibung zuerst die Punkte aufgeführt werden, bevor auf die 
fachliche Kompetenz eingegangen wird. Das würde ich dann auch so 
verstehen, dass die Fachliche Kompetenz eher nebensächlich ist, was es 
nicht sein sollte und die Firma Probleme mit den 
Selbstverständlichkeiten seiner Mitarbeiter hat/hatte.

: Bearbeitet durch User
von member of the big Johnson community (Gast)


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Testuser schrieb:
> Sangria ... auch noch nach vielen Bechern.
Das trinkt der Kenner ausm Eimer und/oder mit Strohhalm.

von Karl (Gast)


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Vollstrecker schrieb:
> Ist doch kein Kindergarten oder Muttigruppe!

Die Welt und insbesondere das Forum erbringen täglich den Gegenbeweis.

von Zero Knowledge (Gast)


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Ein T. schrieb:
> Die arrogant-patriarchalische Korinthenkackerei von Andreas und "Regeln
> für vollkommen unnütz" halten sind zwei Extrema, zwischen denen
> unendliche Weiten liegen. Und Vorgesetzte, die die Einhaltung von Regeln
> für wichtiger halten als den ökonomischen Mehrwert für das
> Unternehmen... mit Beschränkten dieses Schlages kann, will und muß ich
> nicht arbeiten, das ist ganz schlecht für mein Herz, meinen Magen und
> mein Gemüt. Da suche ich mir lieber einen neuen Vorgesetzten, der mein
> Können, meine Leistung, meine Motivation und meine Kreativität zu
> schätzen weiß und der mir deswegen die Freiräume läßt, die ich brauche,
> um all das dauerhaft auf einem hohen Niveau abliefern zu können, ohne
> dabei auszubrennen.

Ich muss sagen, dass ich weder Andreas noch euch/dich kenne.

Es scheint wohl eine persönliche Sache zwischen dir/euch und Andreas zu 
sein.

Mehr möchte ich dazu nicht mehr hinzufügen.

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