Ich suche einen OEM-Trackball als Einbaumodul ähnlich TB-50 oder
GK25-5002 (für Bilder bitte G#glen) mit Quadaratur-Ausgang. Bei EBAY
gibt es einige preisgünstige um 30,- aber das hilft mir nicht, da ich
mehre nachkaufbar benötige. Die meisten dieser Geräte sind leider für
den rauhen Industriebereich und kosten bis zu 250,-! Ich suche eher was
für 20,- und denke, dass das machbar sein sollte, wenn ich sehe, dass es
im Prinzip nur eine umgedrehte Maus ist.
Anschluss quadratur wäre super, weil ich das leicht dekodieren kann und
sonst keine Elektronik für PS/2 oder gar USB gebraucht wird.
Als Alternative wäre auch ein sehr flacher Trackball als Maus möglich,
wenn er PS/2 interface hat, weil ich USB nicht verarbeiten kann. Das
bediente Gerät wird kein PC sein.
Trecki schrieb:> Die meisten dieser Geräte sind leider für> den rauhen Industriebereich und kosten bis zu 250,-! Ich suche eher was> für 20,- und denke, dass das machbar sein sollte, wenn ich sehe, dass es> im Prinzip nur eine umgedrehte Maus ist.
Machbar könnte das schon sein - ist aber inzwischen Nischenprodukt mit,
wie du schon festgestellt hast, Preisen weitab vom Massenmarkt.
DerEgon schrieb:> Wieder so ein Scheiß"händler", der keine Preise nennt.
Anfragen und man bekommt die Preise ;-)
Man kann die übrigens auch bei TaoBao sehr günstig einkaufen, es geht
einfach ne weile bis sie da sind....:-(
Aber es gibt bestimmt auch andere Händler, bei MyIPC hatte ich schon mal
solche Trackballs bestellt deshalb kam mir das als Antwort in sinn.
(War damals eine Kleinserie für Steuerungen, mittlerweile produzieren
wir diese aber mit Touchscreen, und Rotary Encoder, weil die Kunden sich
über die Trackball beschwert haben dass sie gerne Schmutz ansammeln...)
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Patrick L. schrieb:> Anfragen und man bekommt die Preise ;-)
Betteln. Ist das letzte. Dann wird man von irgendwelchen Vertrieblern
belästigt, die wollen von einem die Schuhgröße, Haarfarbe, Jahresumsatz
und weiß gott was noch wissen.
Nee, Scheißhändler. Sollen pleitegehen.
Preise für Kleinmengen und Musterstückzahlen gehören gelistet - bei
Stückzahlen für die Fertigung kann gerne der Vertriebler seinen Job
machen, aber davor einem auf den Sack gehen? Nee.
Anbei ein Foto von dem Gerät, das ich anfänglich in meinen
MIDI-Controllern verbaut habe. Das Ding wurde in den 90ern erworben und
kostete mich über eine Firma 15,- das Stück. Heute gibt es die nicht
mehr denke ich. Das Besondere war der "ISDN-Anschluss" über den der
Controller mit seinem host-System "telefonierte". Ich habe den
aufgeschraubt und bin direkt an die Pins dran. Es ist das letzte seiner
Art und ich muss ihn behalten, falls einer der eingebauten über den
Jordan geht.
Interessant ist "Herstellungsland USA". Gibbet heute sicher nicht mehr.
Wenn ich aber google, scheint das genau so eine Bauform, wie die
China-Teile. Liegen so um die 35,-. Ist nicht billig finde ich - da
sicher Plastik.
Patrick L. schrieb:> mit Touchscreen, und Rotary Encoder,
Damit kann man aber die Funktionen eines Trackballs nicht ersetzen. Die
sind sehr viel feiner dosierbar, wegen der Übersetzung der großen Kugel.
Patrick L. schrieb:> weil die Kunden sich> über die Trackball beschwert haben dass sie gerne Schmutz ansammeln...)
Da ist was dran. Kommt auf das Umfeld an. Es gibt auch welche, die
richtig dicht sind, aus Metall und schwergängig. Und: Man kann sie auch
aufschrauben und reinigen!
DerEgon schrieb:> Preise für Kleinmengen und Musterstückzahlen gehören gelistet
Ich ärgere mich auch über so etwas, habe aber festgestellt, dass das
u.a. eine Taktik ist, um gerade die Kleinbesteller fernzuhalten. Die
kosten nämlich den Vertrieb richtig viel Zeit und Geld.
Jürgen S. schrieb:> habe aber festgestellt, dass das> u.a. eine Taktik ist, um gerade die Kleinbesteller fernzuhalten. Die> kosten nämlich den Vertrieb richtig viel Zeit und Geld.
Und sorgen dafür, daß der Entwickler keinen Bock darauf hat, sich die
Produkte anzusehen. Der Entwickler, der aus Gründen der Flexibilität
seinen Krempel selbst bestellt anstatt den üblichen lahmen
Bürokratiemoloch "Beschaffungswesen" anzubetteln und in vier Monaten
dann irgendwem erklären zu müssen, wozu der Kram gebraucht wird.
Und Kleinbesteller kosten den Vertrieb nur dann "richtig viel Zeit und
Geld", wenn der Vertrieb unfähig ist, weil jeder Furz maximalumständlich
behandelt werden muss.
DerEgon schrieb:> Und sorgen dafür, daß der Entwickler keinen Bock darauf hat, sich die> Produkte anzusehen. Der Entwickler, der aus Gründen der Flexibilität> seinen Krempel selbst bestellt
Diese Entwickler sind es aber, die nur kleine Mengen kaufen. In
Großfirmen sitzende Entwickler, nehmen sich Bauteile aus der BIB, die
schon qualifiziert sind, oder teilen dem Einkauf mit, was sie brauchen.
Diese schaut sich dann die Lieferanten nach Qualifizierungsgrad an,
checkt, dass es eine second source für das Teil gibt und prüft, die
Langzeitlieferbarkeit.
Letztere müsste auch auf die Webseite - neben dem Preis. Letzenendes
sind andere Punkte wichtiger, als der genaue Preis. Und genau diese
Kunden möchte der Lieferant beliefern.
Jürgen S. schrieb:> Letzenendes sind andere Punkte wichtiger, als der genaue Preis.
Trotzdem möchte man zumindest einordnen können, in welcher Preisregion
Sicht das Teil bewegt. Davon hängt es nämlich ab, ob so ein Produkt für
manche Anwendungen in Frage kommt. Man kann sich dafür natürlich auch
den Vertriebsfuzzi kommen lassen. Andere geben, wenn sie mit
Kleinabnehmern nicht direkt etwas zu tun haben wollen, einen
Vertriebspartner an, wo man auch Kleinstuckzahlen erwerben kann.
DerEgon schrieb:> Betteln. Ist das letzte. Dann wird man von irgendwelchen Vertrieblern> belästigt, die wollen von einem die Schuhgröße, Haarfarbe, Jahresumsatz> und weiß gott was noch wissen.>> Nee, Scheißhändler. Sollen pleitegehen.>> Preise für Kleinmengen und Musterstückzahlen gehören gelistet - bei> Stückzahlen für die Fertigung kann gerne der Vertriebler seinen Job> machen, aber davor einem auf den Sack gehen? Nee.
Genau das! Wir befinden uns im Jahre 2022 und diese Firmen schaffen sich
selbst ab.
Selbst mir mit 37 Jahren ist das schon zu affig, und unter mir ist
bereits ne ganze Generation die sowas noch viel affiger finden.
Artikel in den Warenkorb ziehen und gut ist!
Guido K. schrieb:> https://www.megatron.de
Da sehe ich jetzt ad hoc keinen Trackball und die Teile, die sich haben,
sind teilweise auch die, die man im Chinahandel sieht. Oft kaufen solche
Hersteller das ja auch nur ein und bauen sich etwas drum herum.
Die SpaceMouse ist aber interessant! Leider auch da kein Preis sondern
ein Anfrageformular.
..... schrieb:> Der letzte sagt, der kleine Ball falle ganz raus? Hatte ich nicht> gelesen.
Dieses Ersatzmodul für "Logitec 161" ist mir auch schon mehrfach beim
Ali begegnet. Das scheint zwar ein Ball für eine umgekehrt liegende Maus
zu sein, wie z.B. die "Logitech Trackman Marble" oder auch die
"Kensington Orbit Trackball" - aber die halten die Murmel mit ihrem
Gehäuse in Position. Das Modul alleine kann das nur mir einem weißen
Sicherungsring, den einige Händler auch mitverkaufen. Das Ding ist sehr
billig, aber eine so kleine Kugel lässt sich nicht so fein steuern. Ich
habe diese Logitech-Mouse mit dem roten Ball und nutze sie eigentlich
kaum.
Jürgen S. schrieb:> Da sehe ich jetzt ad hoc keinen Trackball und die Teile, die sich haben,> sind teilweise auch die, die man im Chinahandel sieht.
Mal auf der Seite nach "Trackball" suchen, die haben einige im Programm.
Die Chinateile sind wahrscheinlich Kopien dieser Teile. Von entlichen
der Einzelteile kenne ich die Hersteller, die sitzen in Europa und USA.