Drehimpulsgeber

OP #7124008
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Gast #7124159
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Therese M. schrieb:
> Kann mir bitte jemand sagen welchen
> Drehimpulsgeber ich da (brauche) nehmen kann,...

Gegenfrage:
Soll der bloß funktionieren oder auch auf die Leiterplatte gelötet 
werden?

Wenn er bloß funktionieren soll (also per Litzen angeschlossen), dann 
werden vermutlich etwa 50% der üblichen Drehgeber es tun. Beiträge zum 
Thema Drehgeber gibt es hier ja genug.

Wenn er auch noch auf die LP passen soll, dann muß er auch noch 
mechanisch passen. Und da sehe ich die Auswahl deutlich eingeschränkt: 
der originale scheint den gemeinsamen Kontakt nicht in der Mitte zu 
haben, sondern außen. Finde ich eher unüblich. Kann aber auch sein, daß 
die von ELV irgendeine spezielle Kunstschaltung sich ausgedacht haben.

W.S.
Gast #7124339
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Jochen schrieb:
> Der dürfte passen:
> https://de.elv.com/digitales-potentiometer-mit-drehimpulsgeber-dp1-201131

Wenn ich soetwas schon lese: "Der momentane Widerstandswert wird bei 
jeder Betätigung in einem internen EEPROM gespeichert, so dass auch nach 
dem Abschalten der eingestellte Wert erhalten bleibt ". Da ist die 
Lebensdauer der Schaltung schon vorprogrammiert. Hoffen wir mal, dass da 
anständiges Wear-Leveling in der Software implementiert ist.
Es würde völlig reichen, wenn die Position beim Abschalten gespeichert 
würde.
Gast #7124349
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> Es würde völlig reichen, wenn die Position beim Abschalten gespeichert
würde.

Sieh Dir mal das Bild von dem Ding an. Siehst Du darauf einen 
Microcontroller?

Da sind gerade mal drei ICs drauf, eins ein 4093, ein 4013 und ein 
kannmannichtlesen-8-Beiner, der das digitale Poti selbst sein wird.
#7124670
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Schon eine Weile her, ELV-Journal 6 / 2004
Das Datenblatt von ELV habe ich angeschaut, der richtige Typ ist gelb 
eingekreist.
Den japanischen Hersteller Noble gibt es anscheinend noch und der hat 
auch noch ein anderes Datenblatt zum REB161PVB:
https://www.noble-j.co.jp/en/products/download/catalog/encoder01/REB16/encoder_REB.pdf

das "EEPROM" scheint ein Digitalpoti XC... von Xicor zu sein, das 
braucht keinen Mikrocontroller. Ich kann den Text nicht entziffern.
Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #7124686
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Ewald schrieb:
> und ein kannmannichtlesen-8-Beiner, der das digitale Poti selbst sein
> wird.
Das wird wohl ein X9C103 sein:
https://www.renesas.com/us/en/products/analog-products/data-converters/digital-controlled-potentiometers-dcp/x9c103-digitally-controlled-potentiometer-xdcp

Wolfgang schrieb:
> Da ist die Lebensdauer der Schaltung schon vorprogrammiert. Hoffen wir
> mal, dass da anständiges Wear-Leveling in der Software implementiert ist.
Halb so wild. Das Ding hat 7 Bits und jedes Bit davon hat 100000 
Programmierzyklen. Und so wie es aussieht (Ich sehe da Monoflops), wird 
nicht sofort bei jeder Änderung jede Änderung umprogrammiert. Zudem 
dauert das Speichern mindestens 20ms, was zusammen mit den 100000 Zyklen 
zu 2000 Stunden Dauerdrehen samt Speichern ausreicht. Da kann man oft am 
Poti wackeln...
#7124714
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Elv hatte vier Xicor-Typen zur Auswahl, hier der Katalogauszug von 2013:
X9C102 1k lin
X9C103 10k lin
X9C503 50k lin
X9C104 100k lin
https://www.farnell.com/datasheets/18974.pdf

Da hat sich das Verkaufskarussell ja mal wieder gedreht, erst Xicor, 
dann Intersil und jetzt Renesas.

Aber da wird Therese selbst nachschauen müssen, was bestückt ist.
Angehängte Dateien:
#7124751
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Zur ursprünglichen Frage, der Encoder von Alps/Reichelt sollte passen, 
der gemeinsame Kontakt ist hier in der Mitte ("C"). Noble hat den 
(ebenfalls "C") auf der Seite, man müsste also die beiden mit zwei 
kurzen Drahtstücken über Kreuz anlöten.
Dann kann es immer noch sein, dass der Drehsinn vertauscht ist, dazu 
müsste man die beiden Schalter A und B vertauschen.
Angehängte Dateien:

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