Εrnst B. schrieb:> Ohne irgendein Datenblatt würde ich die Finger davon lassen.
Hatten wir hier schon mehrfach diskutiert. Als Entwickler in der Kfz.
Industrie hatte ich Zugang zu einem Klimawindkanal. Da haben wir mal
privat ein solches Windrad für einen Kollegen getestet. Das war ein
ziemlicher Reinfall. Rausgeworfenes Geld. Nicht von ungefähr werden die
Dinger in der Umgebung immer größer. Kleinwindräder sind allenfalls für
wenige 10 Watt am Segelboot zu gebrauchen.
Thomas R. schrieb:> Kleinwindräder sind allenfalls für> wenige 10 Watt am Segelboot zu gebrauchen.
Und wenn du vorm Wind segelst, läuft das Dings gar nicht. Ich hatte mal
ein IstaBreeze 500W vom enttäuschten Segler geschenkt bekommen. Da waren
die Flügel so schlecht berechnet, das sich das selbst bei Windstärke 3-4
gar nicht gedreht hat. Obwohl ganz gerade montiert und hier im Garten.
Aufm Boot dreht sich die Konstruktion auch noch dahin, wo es am
schwersten ist, weil kopflastig. Kannste voll vergessen. Ich hab das
Ding dann weiter verschenkt.
Matthias S. schrieb:> ein IstaBreeze 500W vom enttäuschten Segler geschenkt bekommen. Da waren
Die sind be den Windkraftgurus recht legendär, weil kaum Leistung.
Von dieser vielseitig aufgestellten Marke gibt es ebenfalls ein
Nachthemd zum Spitzenpreis, somit kann man den Generator ohne jede
Angabe von Betriebsdaten blind kaufen für die schlappen 500€.
"AASSDOO Nachthemd, Nachtwäsche für Damen, Spitzenbesatz, Satin,
Nachtset
Marke: AASSDOO
74,48€"
Wobei beim Nachthemd wenigstens alle relevanten Angaben in Zollmaßen
angegeben sind. Einzig die Gefahrenhinweise fehlen.
mfg
250m :-)
zum Vergleich Diese Spielzeugklasse schaft bei mir 3m über Dach so
gerade ein Dect Telefon zu laden.(ca 10 Kwh ) Bei einen entfernten
Nachbarn mit 10 m Höhe immerhin fast 100kwh.
Ein Ista Breese hat bei Sturm fast 1/3 seiner Werbeleitung gebracht um
dann nach ca 30min "abzubrennen" Rotor wurde so warm as sich die Magnete
lösten= Totalschaden.
Bei selbst gebaten Flügeln ist es eine Herausforderung sie aus zu
wuchten.
Zudem müssen sie so steif sein das sie sich bei Wind nicht so stak
wölben das sie den Mast treffen.
Viel Glück.
Energetiker schrieb:> Kann ich daran einfach Flügel schrauben und wenn der Wind weht, bekomme> ich Strom aus den Kabeln?
Jein.
Denn du bekommst keinen Strom, wenn der Wind weht, sondern erst wenn
sich durch den Wind und die Flügel die Welle dreht. Und 8000W scheinen
mir etwa 2-3 Zehnerpotenzen zu hoch angesetzt...
Aber wenigstens kommst du gut an die Kugellager und kannst die billigen
Dinger leicht tauschen.
A. H. schrieb:> Rotor wurde so warm as sich die Magnete lösten= Totalschaden.
Mit Heißkleber verklebt?
Denn bei 100°C fangen die Magnete doch eh' an, ihre Magnetisierung zu
verlieren (dauerhaft!), da dürfte dann nicht mehr viel Leistung und
Wärme anfallen. Oder hat sich der Rotor über die rappelnden Lager
erhitzt?
Lothar M. schrieb:> Mit Heißkleber verklebt?
Anscheinend. Als ich das IstaDings noch hatte, hab ich einige YT Videos
gefunden, wo die Dinger im Sturm erst liefen und dann abbrannten. Aber
warum und wieso, wurde nicht gesagt. Der mitgelieferte Wind/Solar
Ladecontroller war jedenfalls ein Witz. Eine B6 Brücke für den Generator
und ein,zwei MOSFets als 'Regelung' für die Ladung der Batterie. Kein
Bremschopper weit und breit, als wäre das noch nicht erfunden.
Naja, daß solche Kleinwindräder Strom nur in homöopatischen Mengen
liefern, ist doch hinreichend bekannt und auch kein Wunder wenn man sich
die Formel anschaut, wieviel Energie dem Wind technisch entnommen werden
kann. Da wird schnell ersichtlich, daß die überstrichene Fläche groß
genug sein muss, damit das was wird.
Nee wenn man heute als Privatmann Strom in wenigstens kleinen, aber
dennoch brauchbaren Mengen erzeugen möchte, nimmt man Photovoltaik und
ggf. einen Speicher dazu, um wenig Erzeugung bei Bedarf "gebündelt" zu
nutzen.
Ben B. schrieb:> Nee wenn man heute als Privatmann Strom in wenigstens kleinen, aber> dennoch brauchbaren Mengen erzeugen möchte, nimmt man Photovoltaik und> ggf. einen Speicher dazu, um wenig Erzeugung bei Bedarf "gebündelt" zu> nutzen.
Bei Windkraftanlagen hat er eine Flächenbegrenzung, wenn er das "privat"
macht. Auch bei Solaranlagen gibt es eine Begrenzung.
Die muß man erst einmal kennen je nach Bundesland - und vorher kannst Du
das komplett vergessen, sowohl Windkraft als auch Solar.
Der Motor, den er da bei Amazon gefunden hat, ist überdimensioniert in
Bezug auf das, was er überhaupt "privat" machen darf.
> Auch bei Solaranlagen gibt es eine Begrenzung.
Hä? Privat kann ich mir problemlos 'ne 29,999kWp PV in den Garten
pflanzen wenn ich da Lust drauf habe... und das nötige Kleingeld.
Solange die nicht einspeist kann mir das nur schwer verboten werden
(angenommen es verstößt gegen irgendwelche Gartenbau-Vorschriften, dann
darf die PV halt nicht im Garten stehen sondern muß woanders hin). Wenn
ein großes Dach habe und die Südseite mit PV zupflastere... noch
schwerer zu verbieten. Mehr als 30kWp wäre auch machbar, aber dann fängt
sich der Staat dafür zu interessieren an und man muß brav seine Abgaben
wie Stromsteuer zahlen egal ob das Ding einspeist oder nicht.
Wenn ich noch etwas mehr Kleingeld habe, darf ich mir auch eine 8MW
Windkraftanlage kaufen - die darf dann nur nicht mehr im Garten stehen,
sondern mit der Leistung eher offshore (onshore vielleicht 6MW in einem
ausgewiesenen Windstrom-Gebiet) aber rein theoretisch ist das alles kein
Problem.
Ben B. schrieb:> Hä? Privat kann ich mir problemlos 'ne 29,999kWp PV in den Garten> pflanzen wenn ich da Lust drauf habe... und das nötige Kleingeld.> Solange die nicht einspeist kann mir das nur schwer verboten werden
es gibt praktische Gründe, lesen und verstehen anstatt
Falschbehauptungen zu machen:
https://www.zolar.de/blog/pv-anlage-und-die-10-kwp-grenze