WTF: Plattenspieler der Smartphones als Medium nutzt

(Firma: Funkenflug Industries) #7128780
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Na die Firma dürfte sich sowieso auf dem absteigenden Ast befinden. Wer 
hat heute noch Lust auf teuere Musikinstrumente oder Musik-Technik nenne 
ich es mal. Denen stirbt doch schon seit längerem die Kundschaft weg.

Und die Japaner lieben solche Spielereien. Vielleicht nicht zuhause, 
sondern an irgendwelchen freizeitlich genutzten Plätzen, insofern sie 
überhaupt Freizeit haben. Viele Japaner haben einen Tagesablauf, da 
würden Deutsche nach zwei Tagen streiken.
#7128825
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Ben B. schrieb:
> Na die Firma dürfte sich sowieso auf dem absteigenden Ast befinden.

M.E. ist der Ast bereits gebrochen. Die liegen schon am Boden, und 
werden den anderen japanischen Firmen folgen. Technics z.B. ist nun 
endgültig tot. Das kommt davon wenn man mit aller Macht am Massenmarkt 
mitmischen will, anstatt bei der höheren Kundschaft zu bleiben.
#7128868
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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Was es alles gibt! Aber damit verliert die Firma ihr seriöses Image,
> finde ich.

Das würde ich als Kunstprojekt betrachten. Finde ich ehrlich gesagt auch 
ne nette Idee, warum der Hass darauf?

Wenn du den Artikel bist zu Ende liest, siehst du auch, dass es sich um 
gerade mal 4 Prototypen handelt und die Kommerzialisierung noch unklar 
ist.

Kann auch eine geschickte PR Aktion sein um im Gespräch zu bleiben.
Moderator #7129520
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Ich würde das wertfrei als originellen Designerfurz ansehen (wertfrei,
weil sich "originell" und "Furz" gegenseitig kompensieren) und in die
gleiche Kategorie wie bspw. Binäruhren oder Wordclocks einordnen: Der
praktische Nutzen sinkt, das Gefühlserlebnis steigt. Auch Musik an sich
ist ja nichts anderes als Gefühl ohne Nutzen.

Als technikaffiner Mensch würde ich beim Smartphoneplattenspieler aber
für ein gutes Gefühl Wert darauf legen, dass der Signalweg dem Original
entspricht, d.h. das Musiksignal muss von der "Schallplatte" auf dem
Display auf den "Tonabnehmer" übertragen werden (bspw. über eine Gruppe
sich zeitlich ändernder Farbpixel, die von einer Kamera im Tonarm
erfasst werden) und nicht etwa über Bluetooth, WLAN oder dergleichen.
Gast #7141804
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Yalu X. schrieb:
> Designerfurz...

..."mit Krücken", wie man in meinem Dialekt sagen würde :-)

Allerdings gibt es immer auch Leute die so etwas toll finden und wenn 
ich so viel Geld hätte, dass ich nicht wüsste wohin damit, könnte ich 
mir das gut als einmaligen Partyspaß vorstellen.
Gast #7142133
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Umgekehrt wäre auch nett. Mit dem Smartphone die schwarze Scheibe 
fotografieren, und die KI berechnet aus den Rillen das Audiosignal :-)

Berührungslose Abtaster mit Laserinterferometer gab es tatsächlich 
schon.
#7147764
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>> Na die Firma dürfte sich sowieso auf dem absteigenden Ast befinden.

> M.E. ist der Ast bereits gebrochen. Die liegen schon am Boden, und
> werden den anderen japanischen Firmen folgen. Technics z.B. ist nun
> endgültig tot.

Naja, ich habe erst im schon etwas gesetzten Alter wieder zu 
höherwertiger Audiotechnik gefunden (kein Schrott à la Sonos, Bose, etc, 
wo nur die Fensterscheiben im Bass mitvibrieren). Die etwas späte 
Erkenntnis ist, dass die richtige Lautprecher/Raum Kombination 95% des 
Hörerlebnisses ausmacht und die vermeintliche Qualität des Verstärkers 
und der Quelle eine viel geringere Bedeutung hat.

Der Untergang von Technics war übrigens eine bewusste Entscheidung Von 
Matsushita Electric, weltweit nur noch den Namen Panasonic zu verwenden. 
Zumindest in Europa war das dann im Audiobereich ein kolossaler 
Rohrkrepierer. Danach hat man nach Jahren versucht, den schon 
skelettierten Gaul wieder zum Leben zu erwecken...
Beitrag #7147777 wurde von einem Moderator gelöscht.

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