Das scheint ja gerade total im Trend zu liegen, über den Arbeitgeber ein
E-Bike zu leasen. Da sowas aber meiner Erfahrung nch immer mehr
Nachteile als Vorteile gegenüber dem Kauf hat, wollte ich mal nach eurer
Erfahrung fragen.
Gibt es beim leasen tatsächlich das Gleiche zum schmaleren Taler? Was
sind die Nachteile? Oder landet man in einer Abofalle?
Dann rechne die dein Angebot doch selber mal durch. Möglicherweise hat
dein Arbeitgeber ja sogar einige Beispielrechnungen gemacht. Dann gehst
du mit deinem Wunschrad mal auf die Suche nach Preisen (Internet,
Händler um die Ecke, ...). Möglicherweise gibt's ja auch einen Rabatt
für Sofortzahlung. Wenn dein Bike überhaupt lieferbar ist.
Die Kosten deines potetiellen Leasingvertrages kannst du ja wohl selber
zusammenrechnen. Aber nicht vergessen, dass du auch Sachen "mit-leased),
die du u.U. garnicht haben möchtest (Vollkasko, Wartungsvertrag, ...).
Und in wieweit da noch eine Steuerersparnis reinspielt, Stichwort:
Gehaltsumwandlung, musst du auch mit einrechnen.
Ist also eigentlich nich so schwer. Bei meinen Angeboten bin ich
allerdings immer auf den Lehrsatz gestoßen: Leasing ist Betrug auf Raten
(für Privatleute)
Also in meinem Falle ist es so, dass mein Arbeitgeber während des
Bikeleasing eine recht nette Versicherung abschließt. Das
Fahrrad-Leasing wird vom Brutto entnommen und 0,25% Listenpreis werden
als GwV versteuert. Am Ende gibt es die "Bereiterklärung" üblicherweise
zu x% vom Neupreis abkaufbar. Die kann ich noch nicht prüfen.
Am Ende des Tages habe ich bei einem Fahrrad zwischen 3-4T€ Netto
schätzungsweise 1800€ bezahlt ab ende leasing. Dann nochmal über den
Daumen 20% fürs danach behalten -> 2400€ klingt erstmal nach viel
Verpflichtung, aber "wenig" eingespart. Bedenken sollte man, dass der
Arbeitgeber da noch eine gute Versicherung ggf. anbietet.. Rechnet man
die mit ein oder die Tatsache, dass es ohne großes Risiko und ohne
größere negative Einflüsse für Baufi und co abgeht..
Ich würde es wieder machen..
Ohne die Konditionen Deines Arbeitgebers und seines Leasinggebers zu
kennen: In der Regel besteht der Vorteil darin, dass Du einen großen
Teil des Listenpreises Deines Fahrrads in i.d.R. 36 Raten bezahlst, die
weitgehend aus dem Brutto kommen; der Nachteil besteht darin, dass Du
den Listenpreis bezahlst. Ob sich das für Dich lohnt, hängt stark von
Deinem Grenzsteuersatz ab.
Man bezahlt Listenpreis, aber ich glaube z.Zt. müssen die Händler wegen
der immer noch hohen Nachfrage sowieso keine großen Rabatte geben.
Und eine jährliche Wartung ist in den Verträgen auch meist Pflicht, das
sind auch mehrere hundert € Jahr.
J. S. schrieb:> Und eine jährliche Wartung ist in den Verträgen auch meist Pflicht, das> sind auch mehrere hundert € Jahr.
Mehrere hundert € Jahr für die Wartung? Ist das ein Diesel-PKW mit
50.000 km im Jahr?
Karl schrieb:> Mehrere hundert € Jahr für die Wartung? Ist das ein Diesel-PKW mit> 50.000 km im Jahr?
Genau aus dem Grund gibt es eine bestimmte Firma mit Mittelmotoren und
die Hydraulikbremse, welche von den Händlern so promotet werden. Die
Elektrik und etwas Mechanik verdongelt, Zehnfachkränze mit Kette
verschleißen mehr, da muss die Bremsflüssigkeit getauscht werden, weil
anders lasse ich Dich nicht vom Hof oder Du brauchst gar nicht mehr
wiederkommen. Willkommen im Haifischbecken, die alle nur Dein Bestes
wollen.
Und der kleine dumme Angeber, der nicht mal einen Fahrradschlauch selber
geflickt bekommt, gibt groß an denn sein besseres EBike braucht
natürlich einen richtigen Kundendienst. Oft genug schon gehört. Das
Beste war jener, der auch zum Radaufpumpen die Werkstatt brauchte. Das
war der Gruppenrädelsführer mit seiner Tussie.
weniger Brutto bedeudet auch weniger Rente. Wenn man das Fahrrad selber
kauft bekommt man es meist deutlich günstiger, den beim Leasing lassen
die wenigsten Händler mit sich handeln, hier gilt der Listenpreis (hier
sind die Zeiten eh schlecht, da die Radgeschäfte meist leergefegt sind)
Dann gibt es Versicherungsbedingungen wie Sicherheitsschloß bestimmter
Sicherheitsklasse oder teurer als Betrag XX€, jährliche Wartung,.....
den %tualen Übernahmepreis dürfen Sie auch nicht mehr vertraglich
festlegen, da macht das Finanzamt Probleme. Aber der liegt dann am Ende
auch bei ca- 10-20% also zahlst du dann für die Ersparniss wieder etwas
drauf.
Die großen Vorteile hat, der Arbeitgeber, der Staat, der Fahrradhändler
und die Versicherungen.
Radler schrieb:> Da sowas aber meiner Erfahrung nch immer mehr Nachteile als Vorteile> gegenüber dem Kauf hat, wollte ich mal nach eurer Erfahrung fragen.
Über Jobrad ist es am Ende, wenn man es rauskauft, durch die
Steuerersparnis (Entgeltumwandlung) sogar günstiger. Bei mir macht das
etwa 800,- Euro aus. Und die Versicherung trägt der AG. Erst nach drei
Jahren zahlt man die Versicherung selber wenn man das Rad rauskauft. Man
darf in den drei Jahren nur nicht arbeitslos werden, sonst wird es
teuer.
J. S. schrieb:> Und eine jährliche Wartung ist in den Verträgen auch meist Pflicht, das> sind auch mehrere hundert € Jahr.
Die Wartung ist in der Leasingrate enthalten. Einen 70,- Euro Gutschein
gibt es einmal im Jahr, soviel kostet eine Standardinspektion bei meinem
Händler. Nur die Erstinspektion nach 300 bis 500 Kilometer zahlt man
selbst, wenn man die in den ersten Monaten runterreitet.
Thomas O. schrieb:> weniger Brutto bedeudet auch weniger Rente.
Das macht sich aber kaum bemerkbar. Es sei denn man nimmt alle drei
Jahre ein neues Rad.
Andreas B. schrieb im Beitrag #7140705:
> Man wird fett. Kauf Dir lieber ein normales Rad und tu was für Deine> Gesundheit
Erzähl keinen Unsinn. Auch beim E-Bike muss man noch selber treten. Und
wenn man etwas flotter fahren will (ich habe es auf 31 kmh geschafft)
wird es schwer, ab 25 kmh schaltet der Motor ab oder runter, da muss man
den Motor überwinden. Oder man schaltet auch mal die Unterstützung ab.
Horst von Ebike schrieb:> Am Ende fährt man doch eh wieder mit dem Auto
Wer ist "man"?
Radler schrieb:> Oder landet man in einer Abofalle?
Gibt es nicht. Der Leasingvertrag endet nach 3 Jahren. Dann gibt man das
Rad zurück (dann hat man "umsonst" gezahlt), oder kauft es für eine
Schlußrate raus und fährt es weiter.
Horst V. schrieb:> Bei meinen Angeboten bin ich allerdings immer auf den Lehrsatz gestoßen:> Leasing ist Betrug auf Raten (für Privatleute)
Wie kommst Du darauf? Das gilt vielleicht wenn Du den Leasingvertrag
privat abschließt. Dann wird das Rad nämlich bis zu 90% teurer. Da wäre
ein Ratenkredit bei der Bank günstiger.
Mir fällt da immer nur ein Spruch ein:
Biste in den Miesen, musste Dir een leasen.
(bezog sich auf Autos)
Bisher hat noch jeder in meinem Umfeld, der sowas gemacht hat, am Ende
gemeckert und wohl auch draufgezahlt.
Old-Papa
Radler schrieb:> Gibt es beim leasen tatsächlich das Gleiche zum schmaleren Taler
Natürlich lohnt sich Leasing.
Für den Leasinggeber, sonst würde er es nicht machen, der will ja
schliesslich verdienen.
Man mag es nützlich finden, dass der es nicht mit Bargeld sondern auf
Kredit kauft, so dass man selber keinen Kredit aufnehmen muss, wenn man
wegen schlechter Schufa und ausgereizter Kreditlinien selber keinen
Kredit mehr bekommt.
Aber teurer wird es, auf jeden Fall.
Horst V. schrieb:> Bei meinen Angeboten bin ich> allerdings immer auf den Lehrsatz gestoßen: Leasing ist Betrug auf Raten> (für Privatleute)
Handel+Gewerbe sehen insgesamt regelmässig nach Betrug aus
Bei IGM aufpassen, hier kann man aus normalen Tariflohn keine Umwandlung
machen.
Das muss aus nicht TV Bestandteilen kommen, bei uns kommt das dann aus
der Erfolgsbeteiligung.
Arbeitskollege hat geleast für seine Frau und sich und 2 mal war die
Erfolgsbeteiligung wegen Corona sehr niedrig, da musste der Rest aus dem
NETTO zugeschossen werden.
Dann lohnt es sich nicht mehr.
Ich würde immer kaufen, meist gibt es Rabatt wenn man die Modelle vom
letzten jahr nimmt (wo auch nichts dran ist).
Beim Jobrad gibt es 0 Rabatt.
Old P. schrieb:> Bisher hat noch jeder in meinem Umfeld, der sowas gemacht hat, am Ende> gemeckert und wohl auch draufgezahlt.
Es muss jedem klar sein, normales Leasing MUSS am Ende teurer sein als
Barkauf. Im Prinzip muss jedes Modell teurer sein als der Barkauf. Egal
was einem erzählt wird. Deshalb habe ich bis jetzt jedes Auto und vor
allem jedes Fahrrad bar bezahlt.
Und weder will ich beim Auto, noch beim Fahrrad, dass da mein AG mit
drin hängt. Das ist meine Privatsache, da will ich alleine entscheiden
was ich wann kaufe oder verkaufe oder verschrotte.
Wer sich ein eBike nicht leisten kann, sollte seinen AG auf sein Gehalt
ansprechen und nichts auf ein "Jobrad".
KMU FAN schrieb im Beitrag #7140850:
> Fett wirst du am Esstisch und nicht in Fahrzeugen
Neben dem Kühlschrank geht auch ganz gut.
Die Frage war nicht, ob ihr Ebikes toll findet, sondern es geht um eine
mögliche arbeitgeberseitige Finanzierung.
Wenn ihr über Gesundheitsaspekte von Ebikes diskutieren wollt, dann seid
ihr hier im Forum an der falschen Stelle.
Cyblord -. schrieb:> Es muss jedem klar sein, normales Leasing MUSS am Ende teurer sein als> Barkauf
Naja wenn die Raten 100% nur vom brutto abgezogen werden dann kann man
schon was sparen.
Vom netto natürlich nicht.
IT G. schrieb:> Cyblord -. schrieb:>> Es muss jedem klar sein, normales Leasing MUSS am Ende teurer sein als>> Barkauf>> Naja wenn die Raten 100% nur vom brutto abgezogen werden dann kann man> schon was sparen.> Vom netto natürlich nicht.
Ja, darum schrieb ich "normales Leasing". Jobrad hat noch ein wenig
andere Aspekte.
Trotzdem wird das Brutto verringert, was sich nachteilig auf andere
Dinge auswirken kann, da vieles vom Brutto abhängig gerechnet wird.
Ich habe aber gehört, dass man eine sehr begrenzet Auswahl an Modellen
hat und zzgl. der Extras das deutlich teurer wird, als wenn ich beim
Händler gut 10% raushandeln kann und bar kaufe.
Radler schrieb:> Ich habe aber gehört, dass man eine sehr begrenzet Auswahl an Modellen> hat und zzgl. der Extras das deutlich teurer wird, als wenn ich beim> Händler gut 10% raushandeln kann und bar kaufe.
Das kommt natürlich hinzu. Kauft man privat kann man anders Preise
vergleichen und eben auch Handeln. Ich habe z.B. direkt 2 eBikes gekauft
da gibts natürlich nochmal Rabatt. Das fällt bei Jobrad-Geschichten
alles weg. Und deshalbe sage ich, wirds nicht billiger unterm Strich.
Radler schrieb:> Ich habe aber gehört, dass man eine sehr begrenzet Auswahl an> Modellen hat und zzgl. der Extras das deutlich teurer wird, als wenn ich> beim Händler gut 10% raushandeln kann und bar kaufe.
Mit den Modellen ist Quatsch. Freie Auswahl.
Rabatt geht nicht wirklich, richtig.
Bei neuen Modellen gibt es aber auch kaum Rabatt.
Mit dem brutto kann man schon was sparen. Und wenn man 100.000 verdient
wirkt sich das auch nicht auf die Rente oder so aus.
Ob das einem dann die 500-800 Euro wert sind die man spart auf 3 Jahre
muss jeder wissen
Und gucken das eben wirklich immer vom brutto abgezogen wird.
MaWin schrieb:> Aber teurer wird es, auf jeden Fall.
Wie kommt ihr nur immer auf diesen Unsinn?
IT G. schrieb:> Das muss aus nicht TV Bestandteilen kommen, bei uns kommt das dann aus> der Erfolgsbeteiligung.> Arbeitskollege hat geleast für seine Frau und sich und 2 mal war die> Erfolgsbeteiligung wegen Corona sehr niedrig, da musste der Rest aus dem> NETTO zugeschossen werden.
Was ist das für eine Gewerkschaft, die so einen Schmarrn macht?
Cyblord -. schrieb:> Es muss jedem klar sein, normales Leasing MUSS am Ende teurer sein als> Barkauf.
Muss nicht. Bei mir wird es günstiger.
Cyblord -. schrieb:> Trotzdem wird das Brutto verringert,
Bei mir um rund 55,- Euro, aber das kann ich verschmerzen.
Radler schrieb:> Ich habe aber gehört, dass man eine sehr begrenzet Auswahl an Modellen> hat
Nicht bei Jobrad. Was manche Menschen so alles hören... 😉 Ein Kollege
hat sogar ein Lastenrad gewählt und die Zustimmung bekommen (im Wert von
12.000,- Euro, obwohl laut KoRil ein Rad nur 10.000,- Euro kosten darf).
IT G. schrieb:> Mit dem brutto kann man schon was sparen. Und wenn man 100.000 verdient> wirkt sich das auch nicht auf die Rente oder so aus.> Ob das einem dann die 500-800 Euro wert sind die man spart auf 3 Jahre> muss jeder wissen
Auch bei kleinerem Verdienst wirk sich das nicht spürbar aus. Wenn das
2,- Euro im Monat weniger Rente ausmacht ist das schon viel gerechnet.
René H. schrieb:> Cyblord -. schrieb:>> Es muss jedem klar sein, normales Leasing MUSS am Ende teurer sein als>> Barkauf.>> Muss nicht. Bei mir wird es günstiger.
Wer trägt denn die Differenz? Wo kommt die her?
>> Cyblord -. schrieb:>> Trotzdem wird das Brutto verringert,>> Bei mir um rund 55,- Euro, aber das kann ich verschmerzen.
Dir werden also nur 55 Euro vom Brutto abgezogen? Wird das Rad am Ende
vom AG bezahlt? Irgendwer muss es bezahlen oder?
Cyblord -. schrieb:> René H. schrieb:>>> Cyblord -. schrieb:>>> Es muss jedem klar sein, normales Leasing MUSS am Ende teurer sein als>>> Barkauf.>>>> Muss nicht. Bei mir wird es günstiger.>> Wer trägt denn die Differenz? Wo kommt die her?>>>
Vom Netto gerechnet.
>> Cyblord -. schrieb:>>> Trotzdem wird das Brutto verringert,>>>> Bei mir um rund 55,- Euro, aber das kann ich verschmerzen.>> Dir werden also nur 55 Euro vom Brutto abgezogen? Wird das Rad am Ende> vom AG bezahlt? Irgendwer muss es bezahlen oder?
Vom Netto. Du musst das sehen was Du effektiv am Ende zahlst, und nicht
das Brutto. Man zahlt zwar vom Brutto, zahlt aber weniger Steuern, die
Differenz ist das was Du sparst.
Wie beim Geschäftswagen Leasing zahlt das der Staat also wir alle.
Einfaches Beispiel pi mal Daumen
eBike für 4000 Euro
Dann zahlt man 36 Monate 120 Euro vom BRUTTO hat also ca 60 Euro netto
weniger. Darin enthalten idR die Versicherung und 1x Werkstatt pro Jahr
Auslösen kann man dann das Bike für um die 20% also 800 Euro.
Bezahlt hat man also gut 3000 Euro.
Jobrad bekommt 5120 Euro.
Wie gesagt macht das nur Sinn vom brutto, beim netto zahlt man dann
deutlich mehr.
René H. schrieb:> Was ist das für eine Gewerkschaft, die so einen Schmarrn macht?
Tja das ist wirklich etwas doof, k.A. warum.
Wird aber scheinbar jetzt angepasst:
https://www.bw.igm.de/news/meldung.html?id=102617
IT G. schrieb:> Ich würde immer kaufen, meist gibt es Rabatt wenn man die Modelle vom> letzten jahr nimmt (wo auch nichts dran ist).> Beim Jobrad gibt es 0 Rabatt.
Rabatt bekommst nur bei den nicht so tollen Bikes bzw wo das Preis
Leistungsverhältnis nicht ganz passt.
Vorjahresmodelle sind mittlerweile selten, warte schon seit Monaten auf
mein bestelltes Rad, verschiebt sich leider immer weiter.
Vorjahresmodelle waren so grob im März dann die meisten schon weg...
Anti Glasses Gang schrieb:> Vorjahresmodelle sind mittlerweile selten, warte schon seit Monaten auf> mein bestelltes Rad, verschiebt sich leider immer weiter.
also dieses Jahr bestellt?
Dann hast Du ja mit Chance auch ein Vorjahresmodell
:-]
Radler schrieb:> Ich habe aber gehört, dass man eine sehr begrenzet Auswahl an Modellen> hat
Bei Jobrad hast du nur eine begrenzte Auswahl von Händlern - die müssen
nämlich "Jobrad-Partner" sein. Allerdings trifft das zumindest hier auf
die meisten Fahrradhändler zu. Ansonsten gibt es nur die
Preis-Obergrenze, die dein AG festgelegt hat. Und natürlich die
eventuell aufgrund von Lieferschwierigkeiten begrenzte Auswahl, was aber
wiederum kein Leasingproblem ist. ;-)
IT G. schrieb:> Dann zahlt man 36 Monate 120 Euro vom BRUTTO hat also ca 60 Euro netto> weniger.
Und (unterhalb der Beitragsbemessungsgrenze der RV) entsprechend weniger
Rente und was sich sonst so alles aus dem Brutto berechnet.
Trotzdem lohnt sich das (ebenso wie beim Auto) durch die Steuer- und
Sozialabgaben-Ersparnis häufig, wenn man sonst das gleiche Rad mit den
gleichen Dienstleistungen (Versicherung, Vertragswerkstatt...) neu
kaufen würde. Wer stattdessen ein zehn Jahre altes Rad/Auto kaufen,
nicht kaskoversichern und selbst reparieren würde, fährt dagegen oft
günstiger als mit Leasing-Neugerät.
MfG, Arno
Mensch rechne es doch einfach durch:
https://www.bikeleasing.de/leasingrechner/arbeitnehmer
Aber Achtung: Bei der tollen "Ersparnis" wird damit gerechnet, dass Du
auch beim Kauf die Premium-Versicherung mit abgeschlossen hast.
Für ein Fahrrad mit 2000 UVP, und 1500 Kaufpreis (bei meinem Gehalt)
entspricht das gerade einemal einem Preisvorteil von 92 Euro pro Jahr
(bei 3 Jahren Leasingdauer); ist also eher wenig. Bei teuren Fahrrädern
in der 4000 Euro Klasse (es wird immer auf volle 100 Euro abgerundet)
sieht das dann natürlich anders aus, allerdings sind die Übernahmekosten
dann horrend und man muss ordentlich was wegsparen (bei mir wären es bei
4000 UVP 750 Euro).
Es kommt dann auch ganz darauf an, ob der AG die Versicherung bezahlt,
die bei Leasing obligatorisch ist.
Was man allerdings nicht vergessen darf: Wenn man das Geld hat, um sich
ein E-Bike zu kaufen, und man gleichzeitig auch am Aktienmarkt
investiert ist, lohnt es sich durchaus, die 4000 Euro in den
Kapitalmarkt zu stecken und zu leasen. Der MSCI World hat selbst über
die letzten 3 Katastrophenjahre +19% gemacht.
Martin S. schrieb:> Der MSCI World hat selbst über die letzten 3 Katastrophenjahre +19%> gemacht
Funny money, löst sich gerade wohl auf.
Ok, nach 3 Jahren ist ein eBike auch hinüber, zumindest von der Technik
überholtes Alteisen.
Was beim Durchlesen der Versicherungsbedingungen allerdings enorm sauer
aufstößt, ist die Zeitwertberechnung:
7.2. Die Abschreibung zur Ermittlung des Zeitwerts beträgt ab dem
zweiten Betriebsjahr 20 %, ab dem dritten Betriebsjahr 40 % und ab
dem vierten Betriebsjahr 50 %.
Gerade bei Diebstahl ist das absolut relevant, denn bereits im ersten
Jahr leistet sie nur 20% vom Neuwert. Gerade mit Blick auf die aktuelle
Lage am Markt, der geringen Verfügbarkeit, lässt sich wohl gesichert
sagen, dass spätestens ab dem zweiten Jahr diese Zeitwertbemessung
nachteilig ist, und der Wiederbeschaffungswert den Zeitwert bei weitem
übersteigt.
Hinzu kommt dass Leasingfahrzeuge auf Grund des Wissens um die etwaige
Rückgabe besonders gut behandelt werden müssen, da sonst bei einer
Rückgabe u.U. hohe Abschläge erfolgen.
Man sollte sich also die Frage stellen, ob die effektiv gesparten
10%-20% die Nachteile rechtfertigen.
Martin S. schrieb:> Gerade bei Diebstahl ist das absolut relevant, denn bereits im ersten> Jahr leistet sie nur 20% vom Neuwert.
Meinst du das zweite Jahr und 80%?
Lothar M. schrieb:> Martin S. schrieb:>> Gerade bei Diebstahl ist das absolut relevant, denn bereits im ersten>> Jahr leistet sie nur 20% vom Neuwert.> Meinst du das zweite Jahr und 80%?
Oh je.. ja.
Also
Jahr 0-1: 0%
Jahr 1-2: -20%
Jahr 2-3: -40%
Jahr 3-4: -50%
Entsprechend wird erst ab dem Jahr 2 des Betriebs gemindert.
Irgendwie habe ich gedanklich das Jahr 0 gestrichen, weil die
Leasingdauer 3 Jahre sind. Da macht das mit dem vierten Betriebsjahr
eigentlich keinen Sinn.
Das sieht dann natürlich deutlich besser aus.
Man versucht alles um die Bikes an den Mann oder die Frau zu bekommen,
ob man sie braucht oder nicht....
Kauf dir ein gebrauchtes ohne Zettelwirtschaft. Oft gibt es ehemalige
Spontankäufe mit 3,6 Km für kleines Geld in den Kleinanzeigen. Das ist
günstig und ohne Schufa ;-)
Martin S. schrieb:> Jahr 1-2: -20%
Eine Hausratversicherung deckt hier halt einfach den
Wiederbeschaffungswert eines neuwertigen und gleichwertigen Ersatzrades
ab.
Die aktuellen Fahrräder im Bereich 3000-4000€ sollen was ich so gelesen
habe in dem nächsten Jahr so 500-1000€ teurer werden um steigende Kosten
abzufangen.
Sprich eine Versicherung vom Kaufpreis ist derzeit eher eine schlechte
Idee.
Generell ist eine Hausrat mit entsprechender Option oft eine Alternative
für diese Versicherungen wie sie bei den Leasing Angeboten inkludiert
sind. Den Schutzbrief gibt es auch für ca. 20€ einzeln bei Roland wenn
man sich gegen eine Panne abseits (10km Umkreis beachten!) versichern
möchte.
Also das auch einrechnen, die Versicherungspakete bei den Leasing
Angeboten sind oft nicht die einzige und ganz sicher nicht günstigste
Option.
PS: Unterschätzt auch nicht die Arbeit AGB zu lesen und das hin und her
mit den Unterlagen zu HR, Leasing Anbieter Radhändler usw., das war für
mich einer der Hauptgründe mich gegen ein Leasing Modell zu entscheiden,
zudem hat man faktisch eine dreijährige Bindung an den Arbeitgeber wenn
man das Rad auch behalten möchte.
Anti Glasses Gang schrieb:> Eine Hausratversicherung deckt hier halt einfach den> Wiederbeschaffungswert eines neuwertigen und gleichwertigen Ersatzrades> ab.
Da musst Du aber aufpassen. Die Deckung der Hausrat ist zumeist nur bis
1000 Euro ohne Zusatzversicherung oder Tarifaufstockung. Dazu kommt,
dass Vandalismus oder Teileklau meist gar nicht abgedeckt ist.
Dafür braucht es eine Fahrradvollkasko und die kostet schon satt. Beim
ADAC z.B. 100 Euro pro Jahr, wobei ich hier jetzt nicht in die AGB
gesehen habe, was die so leisten.
Ich stand vor über einem Jahr auch vor der Frage.
Alles lange rauf und runter gerechnet in vielen Versionen, und dann
lieber selbst gekauft.
Es hat sich finanziell nicht gelohnt.
Das mag anders aussehen, wenn man ein bestimmtes sehr teures Rad ohnehin
möchte, das schnell wieder austauschen will und ein überteuertes
rundum-sorglos-Paket mag und es steuerlich mit den gefahrenen Kilometern
hinkommt.
Aber bei dem Angebot über unseren AG gab es das Rad, was ich letztlich
genommen hatte, gar nicht. Sondern nur teurere, die für mich nicht
attraktiver waren, etwas vergünstigt gegenüber dem absurden Listenpreis.
Ich bin auch nicht jemand, der in zwei Jahren nur 100km damit fährt über
dann ein neues braucht.
Und eine Kette kann ich selber gelegentlich ölen. Dafür brauche ich
keinen Premiumvertrag.
Das Ding hat mich 2000 plus Gepäckträger gekostet und ein bisschen
Strom.
Mittlerweile hat es 1500 km runter, und ich fahre das ohne jegliche
Kosten bestimmt noch ein paar Jahre.
Wir bekämen auch über den AG die Autos geleast, an denen wir arbeiten.
Hat sich auch nie gelohnt bei mir.
Erstens fahre ich viel zuviele km, zweitens sind die Nebenkosten mit
Werkstätten, Versicherungen etc. viel zu teuer, und bei jedem Kratzer
oder Hundehaaren bei der Rückgabe geht das Feilschen los mit teurem
Ausgang.
Ich habe keine Lust, 2 Jahre einen Neuwagen zu fahren, der jemand
anderem gehört und den ich kaum anfassen darf. Dabei darauf achten, am
Ende auf x km-Stand zu kommen.
Da kaufe ich mir ein Auto lieber auf dem freien Markt und fahre deutlich
günstiger und entspannter. Der läuft dann, bis er wirklich sein Geld
verdient hat.
Klaus W. schrieb:> steuerlich mit den gefahrenen Kilometern> hinkommt.
LOL was hat das denn damit zu tun?
Klaus W. schrieb:> Ich bin auch nicht jemand, der in zwei Jahren nur 100km damit fährt über> dann ein neues braucht.
Man muss ja kein neues nehmen und kann das alte für günstig auslösen?
Klaus W. schrieb:> Erstens fahre ich viel zuviele km
Welcher Firmenwagen hat denn km Leasing?
Das wäre ja käse
Christian M. schrieb:> Man versucht alles um die Bikes an den Mann oder die Frau zu bekommen,> ob man sie braucht oder nicht....>> Kauf dir ein gebrauchtes ohne Zettelwirtschaft. Oft gibt es ehemalige> Spontankäufe mit 3,6 Km für kleines Geld in den Kleinanzeigen. Das ist> günstig und ohne Schufa ;-)
wer zum Fahrradkauf Daten bei der Schufa generiert,
macht was grundlegendes falsch.
Interessant sind auch die Angebote für Ratenzahlungen
von 2-stellig kostenden Artikeln.
Da merkt man doch immer wieder auf welchem Niveau man jammert ;-)
> E-Bike leasen, lohnt sich das?
Bestimmt!
Dadurch werden jedenfalls jede Menge anderer Leute/iNNen in diese
unsere (letzte?) wichtige Zukunftsaufgabe
(mit der sie früher, als es dafür noch keine Subventions-Knete gab,
gar nix am Hut hatten)
mit einbezogen.
Schliesslich müssen "wir alle"
(Strom-)Energie-, Gas-, Atomkraft(?) u.a. sparen.
[Wer seine Klimaanlage auch weiterhin auf 22°C eingestellt lässt,
anstatt sie auf 19°C herunterzufahren, bleibt im Sinne von
solchen Energie'experten/iNNen' in diesen "unseren" Volksvertretungen
definitiv ein ewiggestriger, d.h. nicht-linker, Energie-Frevler!]
---
Wenn die ganzen TÜV- usw. Prozeduren für Kohle-, Gas-, AKW-Kraftwerke
demnächst doch mal obsolet werden sollten, könnten die dort
freigesezten Fachkräfte/iNNen in Banken, Versicherungsgesellschaften
etc. alternativ in eben diesem E-Bike-Leasing-Sektor
für weitere Wertschöpfung sorgen!
Und damit auch noch Bio-konform das Klima erretten ...
> Jobrad bekommt 5120 Euro
Wer 4-5k€ für ein Fahrrad ausgibt, dem ist doch ohnehin nicht mehr zu
helfen.
Nach 3 Jahren dürfte in den meisten Fällen der Akku platt sein und ein
Ersatz, wenn es ihn denn überhaupt gibt, kostet bis zu 1000€.
Natürlich ist alles verdongelt, damit da niemand selbst die Zellen
wechseln kann. So geht Wertschöpfung heute.
Fahrräder sind heute ohnehin überteuert, weil sich irgendwelche
"Manufakturen" oder "Spezialhändler" völlig überhöhte Stundenlöhne
reinziehen. Und so geniale Konstruktionen wie Kugellagerkäfige aus
Plastik oder Klick-Klack-Tretkurbeln verteuern den Spaß dann noch extra.
PS: Ich habe ein Fahrrad von 1935 - das nenne ich mal nachhaltig! (Okay,
ist kein E-Bike und eine Gangschaltung hat es auch nicht, aber einen
Stahlrahmen mit Muffen.)
Was habt ihr alle für beschissene Gehälter wenn ihr keine 2000€ für
einen Drahtesel mit Akku beim Händler auf den Tresen legen könnt? Da
haste das Geld ich habe das Rad und meine Ruhe und muss meine Zeit nicht
mit den aufspüren von Stolperfallen in Leasingverträgen verplempern.
Fahrrad leasen? Das ist doch nur was arme Asos die auch das 9,90
Bügeleisen beim Saturn in 5 Monatsraten abstottern müssen.
Marvin schrieb:> und ein Ersatz, wenn es ihn denn überhaupt gibt, kostet bis zu 1000€
Bei Bosch wird es schon noch Ersatz geben. Da sind das Standardgrößen.
Und das E-Bike kann man immernoch zu einem normalen Radl umbauen.
René H. schrieb:> Marvin schrieb:>> und ein Ersatz, wenn es ihn denn überhaupt gibt, kostet bis zu 1000€>> Bei Bosch wird es schon noch Ersatz geben. Da sind das Standardgrößen.> Und das E-Bike kann man immernoch zu einem normalen Radl umbauen.
Eben. Erstens kostet ein Bosch Akku ca 800 und dann hält der min. 5
Jahre.
Aber klar, wem das zu teuer ist, kaufts halt nicht. Ganz einfach.
ganz so nachhaltig ist mein Rad zwar nicht,
aber vor 4 Jahren für 90EUR gekauft.
Nachdem der Vorgänger (850EUR neu)
mit nicht reparierbarem Defekt der Gangschaltung brillierte.
Ein Tausch sollte dann nicht unter 300EUR machbar sein.
Das war das einzige Rad, das ich
mir mal in neu gegönnt hatte. Hielt 12 Jahre
Mit dem 90EUR-Rad hab ich die Kosten pro Jahr
auch schon weit unterboten.
Arno Dübel schrieb:> Was habt ihr alle für beschissene Gehälter wenn ihr keine 2000€ für> einen Drahtesel mit Akku beim Händler auf den Tresen legen könnt?
Das hat mit Gehalt nix zu tun.
Die Reaktion auf meinen Brooks-Sattel zeigt allerdings,
das einige noch viel schlimmer dran sind als ich
:-]
Geld lässt sich anderweitig viel besser investieren
als in Fahrräder, die potentiell nicht lange halten.
Ich will ein Rad auch mal für 2h irgendwo abstellen können,
ohne es permanent im Auge zu haben
●DesIntegrator ●. schrieb:> Geld lässt sich anderweitig viel besser investieren> als in Fahrräder, die potentiell nicht lange halten.
Das ist rein Subjektiv und keine allgemein gültige Aussage. Das kann ich
für alles und jedes behaupten.
Cyblord -. schrieb:> ●DesIntegrator ●. schrieb:>> Geld lässt sich anderweitig viel besser investieren>> als in Fahrräder, die potentiell nicht lange halten.>> Das ist rein Subjektiv und keine allgemein gültige Aussage. Das kann ich> für alles und jedes behaupten.
und?
was will er mir damit sagen?
●DesIntegrator ●. schrieb:> Cyblord -. schrieb:>> ●DesIntegrator ●. schrieb:>>> Geld lässt sich anderweitig viel besser investieren>>> als in Fahrräder, die potentiell nicht lange halten.>>>> Das ist rein Subjektiv und keine allgemein gültige Aussage. Das kann ich>> für alles und jedes behaupten.>> und?> was will er mir damit sagen?
Dass du falsch liegst. Hörst du aber sicher öfter.
Ich helfe dir: DU bist der Meinung dass du dein Geld anderweitig besser
investieren kannst.
So passt es.
Keine Ursache.
Christian M. schrieb:> René H. schrieb:>> Jobrad ist auch ohne Schufa.>> Alles was du nicht sofort bezahlst ist Schufa, wirklich alles!
Richtig. Und alles was Pump ist, ist teurer als ohne Pump. Und wer ein
Fahrrad auf Pump kaufen muss, sollte sich überlegen ob er sich leisten
sollte. Ich sehe ja noch ein ein Haus auf Pump zu kaufen. Von mir aus
die Defekte WM wenn man echt abgebrannt ist. Aber ein Luxusgut wie ein
eBike kauft man eben NICHT auf Pump. Ist unvernünftig.
René H. schrieb:> Bei Bosch wird es schon noch Ersatz geben. Da sind das Standardgrößen.> Und das E-Bike kann man immernoch zu einem normalen Radl umbauen.
Das will ich sehen wie du das Gewicht dann radelst.... So ein loser
ausgeschlachteter ebike Rahmen wiegt bestimmt 5 Kilo mehr wie ein
BioBikeRahmen.
Ich habe mal ein Bosch hier gehabt mit einem Reparaturangebot von
1500Euro, wir haben dann dem Kunden aus zwei gebrauchten ein neues
gebaut und einen Tongsheng Motor verbaut.
Christian M. schrieb:> Ich habe mal ein Bosch hier gehabt mit einem Reparaturangebot von> 1500Euro, wir haben dann dem Kunden aus zwei gebrauchten ein neues> gebaut und einen Tongsheng Motor verbaut.
Gut dass du keine Porsche reparierst...
●DesIntegrator ●. schrieb:> Cyblord -. schrieb:>> Aber ein Luxusgut wie ein>> eBike kauft man eben NICHT auf Pump. Ist unvernünftig.>> auch bloss DEINE Meinung...
Ne das ist ein Fakt. Geh mal zur Schuldnerberatung.
Christian M. schrieb:> René H. schrieb:>> Jobrad ist auch ohne Schufa.>> Alles was du nicht sofort bezahlst ist Schufa, wirklich alles!
Erzähl keinen Unsinn. Bei Jobrad wird nichts an Schufa & Co. gemeldet.
Horst V. schrieb:> Stichwort: Gehaltsumwandlung,
Wieder eine Möglichkeit, dass der AG dem AN etwas zuschiebt, ohne dafür
Sozialabgaben zahlen zu müssen.
Leasing habe ich für mich durchgerechnet - es lohnt sich weder
geschäftlich noch privat. Leasing - besonders bei Autos - ist nur etwas
für Leute, die den Wertverlust nicht tragen wollen, weil sie das Gerät
zu klump fahren. Wer sein Auto nach 3 Jahren zurückgibt, heizt durch die
Gegend wie Sau. Daher niemals Leasing-Rückläufer kaufen. Bei PCs sieht
das anders aus - die sind nach 3 Jahren meistens noch gut in Schuss.
Trotzdem lease ich auch keine PCs und kaufe auch keine mehr. Ich kaufe
die Dinger, schreibe sie 2-3 Jahre ab und dann stehen sie ein paar Jahre
im Buch um dann per Altentsorgung zu verschwinden.
●DesIntegrator ●. schrieb:> auch bloss DEINE Meinung...
Nö, meine auch. Immer an den Satz denken "wenn es nicht so viele Dumme
gäbe, dann wären die Reichen nicht so reich".
Leasing macht nur dann Sinn, wenn man die Anschaffungskosten zu
Betriebskosten machen will. Im privaten Bereich ist das meistens dann
der Fall, wenn man sich die Anschaffung nicht leisten kann.
Radler schrieb:> Gibt es beim leasen tatsächlich das Gleiche zum schmaleren Taler? Was> sind die Nachteile? Oder landet man in einer Abofalle?
Staat, Arbeitgeber und Händler profitieren bei Förderungen.
Arbeitnehmer leider nicht.
Leider geil!
War heute zufällig im Fahrradladen. Bestellungen ab jetzt kommen erst
2023. Da die transportkosten mittlerweile bei 100-150 Euro pro Rad
liegen, gibt's kaum mehr Rabatt beim Barverkauf. Etwa nurnoch 5%.
Sobald also mehr als 5% beim Leasing eingespart werden, ist das schon
attraktiv.
Marvin schrieb:> Nach 3 Jahren dürfte in den meisten Fällen der Akku platt sein und ein> Ersatz, wenn es ihn denn überhaupt gibt, kostet bis zu 1000€.> Natürlich ist alles verdongelt, damit da niemand selbst die Zellen> wechseln kannMarvin schrieb:> PS: Ich habe ein Fahrrad von 1935 - das nenne ich mal nachhaltig
So eins hatte ich auch mal.
Total Kacke, nicht-Standard Schrauben, nicht-Standard Pedale,
nicht-Standard Bremsen, nicht-Standard Lenker.
Da war praktisch alles proprietär und damit unreparabel, nicht mal das
Werkzeug passte richtig.
Ich hab's dann verschenkt an jemanden der auch so ein uraltes Teil
brauchte, war's der Gepäckträger oder Schutzblech, jedenfalls was von
hinten am Rad.
Nie wieder so ein Fahrrad aus der vorindustriellen Zeit.
René H. schrieb:>> Alles was du nicht sofort bezahlst ist Schufa, wirklich alles!>> Erzähl keinen Unsinn. Bei Jobrad wird nichts an Schufa & Co. gemeldet
Da ist es die Firma, deren Bonität eingeholt wird.
MaWin schrieb:> Da ist es die Firma, deren Bonität eingeholt wird
Das stört aber den AN nicht. Und bei den großen Weltfirmen ist das kein
Problem, bei denen muss die Bonität nicht geprüft werden.
MaWin schrieb:> Nie wieder so ein Fahrrad aus der vorindustriellen Zeit.
Ich schrieb 1935, nicht 1835. An meinem sind alles Normteile nach DIN.
Okay, da passen die heutigen Plastikteilchen vielleicht nicht mehr...
Übrigens ist auch noch der dunkelrote Lack erhalten. Da vermute ich mal
stark, daß der heute als Schadstoffsondermüll gelten würde.
> Marvin schrieb:> PS: Ich habe ein Fahrrad von 1935 - das nenne ich mal nachhaltig!
Meins war ein paar Jahre jünger. Solide Bauweise, hatte vorn noch eine
Halterung wo man zwei Panzerfäuste befestigen konnte.
Die Lackierung war Tarnfarben.
Könnt ihr eure Diskussion "wer hat das älteste oder schönste Rad" nicht
einfach im Forum Fahrzeugelektronik diskutieren. Sollte natürlich noch
ein wenig über die dort verbaute Elektrik philosophiert werden um dem
Sinn und Zweck des Forums Genüge zu tun: Nutzungsbedingungen
Denn das, was ihr derzeit macht ist im Grunde eine dort ausgeschlossene
"Mutwillige Störung von Diskussionen". Eh' klar...
Wer 4000€ für ein Fahrrad mit einem 500Wh Akku und einem 250Watt Motor
ausgibt, hat für mich die kontrolle über sein Leben verloren oder keine
sinnvollen Hobbys.
Für 3500€ habe ich einen Kangoo ZE der französischen Post mit einen
22kWh Akku und einem auf 44kW gedrosselten 100kW wassergekühlten Motor
gekauft. Das war vor 5 Jahren, da hatte der Wagen 60.000km gelaufen.
Jetzt hat der 96.000km auf dem Tacho und bis jetzt ein paar Reifen und
einen Meter Bremsleitung sowie neue Innraumluftfilter und
Scheibenwischer gebraucht. Etwas Glühobst war auch fällig und 220€ um
die gesamte Bremsanlage zu erneuern. Eine Werkstatt hat er bei mir noch
nicht gesehen, dafür zwei mal den TÜV besucht. Der Wagen hat eine LKW
Zulassung bringt 700€ THG im Jahr, kostet mich 150€ für Haftpflicht und
weil er jetzt 10 Jahre ist das erste mal 62€ Steuern im Jahr. Mein
E-bike habe ich bei Aldi im Resteverkauf für 799€ erstanden, das reicht
hier im Flachland ganz locker aus. Sollte der Wagen Ärger machen hab ich
noch so einen und noch zwei weitere E-Autos und einen Diesel vor der
Tür. Dazu 6 Fahrräder ohne Antrieb, 3 Motorräder, 2 E-Roller und andere
Spielsachen.
MfG
Michael
Dieter schrieb:> Willkommen im Haifischbecken, die alle nur Dein Bestes> wollen.
Ja, am besten gar nix mehr machen. Nicht mal mehr in einen Fahrradladen
gehen. Nehme an, du gehst auch nicht mehr zum Bäcker, weil du dort auch
verarscht wirst. Haare schneidest du selbst und der Zahnarzt ist auch
ein Scharlatan. Lieber selbst bohren. Wer weiß schon, ob der Zahnarzt
nicht aus einer einfachen Verfärbung ein veritables Loch zaubert, um
schön abzurechnen?
René H. schrieb:> Bei Bosch wird es schon noch Ersatz geben. Da sind das Standardgrößen.> Und das E-Bike kann man immernoch zu einem normalen Radl umbauen.
kann eigentlich nicht sein, da die Akkus ja teilweise im Rahmen
integriert sind.
Und ob Bosch 5 Jahre später für seinen eBike Krempel noch Ersatz hat
weiß man erst hinterher. Das ist absolut unterschiedlich und nicht
wirklich abzusehen. Gibt z.B. Motoren da ist das kein Problem und bei
anderen(jüngeren) gibst schon nix mehr
Michael O. schrieb:> Für 3500€ habe ich einen Kangoo ZE der französischen Post mit einen> 22kWh Akku und einem auf 44kW gedrosselten 100kW wassergekühlten Motor> gekauft.
tcha, vor 5 Jahren...
A. B. schrieb:> kann eigentlich nicht sein, da die Akkus ja teilweise im Rahmen> integriert sind.
Die kriegt man schon noch da raus. Der Rahmen wird ja nicht um den Akku
herum zugeschweißt. Man muss halt ggf. das Tretlager/Mittelmotor
demontieren um dran zu kommen.
A. B. schrieb:> kann eigentlich nicht sein, da die Akkus ja teilweise im Rahmen> integriert sind.
Auch das sind Bosch-Standardgrößen. Die Akkus sind ja nicht fest im
Rahmen.
Niklas G. schrieb:> Man muss halt ggf. das Tretlager/Mittelmotor> demontieren um dran zu kommen.
Bei welchem Radl mit Bosch-Antriebssystem muss man den Motor ausbauen um
an den Akku zu kommen?
Michael O. schrieb:> Für 3500€ habe ich einen Kangoo ZE der französischen Post mit einen> 22kWh Akku und einem auf 44kW gedrosselten 100kW wassergekühlten Motor> gekauft.
Abgesehen davon dass das "früher" war.
Wer würde denn ernsthaft für so eine ausgelutschte, selten hässliche
Franzosen-E-Karre noch echtes Geld bezahlen?
Cyblord -. schrieb:> Wer würde denn ernsthaft für so eine ausgelutschte, selten hässliche> Franzosen-E-Karre noch echtes Geld bezahlen?
Jemand der mit sich selbst so weit im Reinen ist, dass er sein Auto
nicht als Schwanzverlängerung braucht, sondern um mit wenig Anstrengung
von A nach B zu kommen.
Dass DU zu den Leuten gehörst, denen man das erklären muss, wundert mich
allerdings wenig.
J. T. schrieb:> Jemand der mit sich selbst so weit im Reinen ist
Eher jemand der schon jenseits von Gut und Böse angekommen ist.
> mit wenig Anstrengung von A nach B zu kommen.
Da fallen mir viele Möglichkeiten ein. Ein französisches E-Auto gehört
aber sicher mal nicht dazu.
Cyblord -. schrieb:> Da fallen mir viele Möglichkeiten ein. Ein französisches E-Auto gehört> aber sicher mal nicht dazu.
Du brauchst halt die Schwanzverlängerung um dich gut zu fühlen.
Cyblord -. schrieb:> Du scheinst da echt eine Fixierung zu haben.
Ja, ich sehe wie krass verbittert du gegen alles und jeden wetterst und
möchte dich davon heilen :D
Cyblord -. schrieb:> Ein französisches E-Auto gehört> aber sicher mal nicht dazu.
Du musst halt einen der 6 Rückwärtsgänge benutzen. Dann kommst auch
schneller ans Ziel
J. T. schrieb:> Du brauchst halt die Schwanzverlängerung um dich gut zu fühlen.
Die gibt es vielleicht auch schon ab 3500€ beim Chirurgen um die Ecke?
Da braucht man gar nicht den Umweg über das E-Auto zu nehmen.
Finanzamt von vancouver schrieb:> Die gibt es vielleicht auch schon ab 3500€ beim Chirurgen um die Ecke?> Da braucht man gar nicht den Umweg über das E-Auto zu nehmen.
:D
Chirurgenpreislisten gehören nicht zu den Dingen, die ich im Kopf habe.
... jetzt wars grade so schön ruhig in dem Thread. Aber dann muss doch
einer kommen und irgendwelche Offtopic-Egopolitur betreiben und alle
springen drauf an. Ich mach den Laden mal zu, dass das hier nicht weiter
getrollt wird.